Instandhaltungsarbeiten an Stationen (Mittel-/Niederspannung) für die Vattenfall Europe Netzservice GmbH Berlin

Vattenfall Europe Netzservice GmbH

Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten gemäß der zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Instandhaltungsrichtlinie für Stationen des Verteilungsnetzes der Mittel-/Niederspannung für die Vattenfall Europe Netzservice GmbH Berlin im gesamten Berliner Stadtgebiet.
Wartungsarbeiten sind Arbeiten an einem oder mehreren Betriebsmitteln, die den Zustand dieser Betriebsmittel bezogen auf die Sicherheit und Funktionalität sicherstellen bzw. verbessern und damit die Nutzungsdauer verlängern. Eine Wartung kann Instandsetzungsarbeiten kleineren Umfangs beinhalten, die sofort und ohne großen Zeitaufwand (justieren, reinigen) durchgeführt werden können.
Wartungsarbeiten einer Station der Mittel-/Niederspannung umfassen u. a.:
— Kontrolle des allgemeinen Zustandes;
— Visuelle Kontrolle der MS- und NS-Schaltanlagen, Kabelendverschlüsse und Transformatoren sowie der ggf. vorhandenen Komponenten der Fernsteuerung;
— Reinigung aller Anlagenteile;
— Funktionsprüfungen aller Anlagenteile (z. B. Kurzschlussanzeiger, Schutzeinrichtungen, Fernsteuereinrichtungen ...);
—Konservieren, Nachfüllen, Schmieren, Fetten, Nachstellen;
— Auswechseln von Verschleiß- und Kleinteilen;
—Pflege der Stationsräume, Außenanlagen und Gebäude, wie z. B. Reinigung Niedergang, Dachrinnen und Luftschächten sowie u. U. Grünanlagenpflege;
— Sichtprüfung des Baukörper auf ordnungsgemäßen Zustand aller Anlagenteile.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-04-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-02-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-02-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Betrieb von elektrischen Anlagen
Menge oder Umfang:
Weitere Angaben werden in den Anfrageunterlagen aufgeführt, ansonsten siehe II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Betrieb von elektrischen Anlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Netzservice GmbH
Postanschrift: Puschkinallee 52
Postleitzahl: 12435
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.vattenfall.de 🌏
E-Mail: felix.bath@vattenfall.de 📧
Telefon: +49 3026714717 📞
Fax: +49 3026714335 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-02-23 📅
Einreichungsfrist: 2015-04-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 042-073139
ABl. S-Ausgabe: 42
Zusätzliche Informationen
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung 1. Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben in 1-facher Ausfertigung und zusätzlich in elektronischer Form auf CD-ROM einzureichen. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung und Vergleichbarkeit in der Reihenfolge sortiert und hinter entsprechenden Buchstaben-Registerbögen in einem Ordner/Hefter abgeheftet abzugeben. Für die elektronische Abgabe auf CD sind entsprechende Unterverzeichnisse auf der CD anzulegen die ebenfalls mit Register A und fortlaufend bezeichnet sind. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht ausreichend. 2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus. 3. Unter „aktuell“ in Ziffer III.2) wird verstanden, dass das Ausstelldatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 12 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. 4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Drittbescheinigungen entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Der Bewerber hat dies nachzuweisen und zu erläutern. 5. Im Sinne der vorherigen Ziffer 4 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. 6. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen: a) Bieter, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit gemäß Ziffer III.2.1), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und haben die betreffenden Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, wobei sich die Vorlagepflicht auf den Leistungsteil beschränkt, für den der Nachunternehmer einstehen soll. Der Nachunternehmer hat in diesem Fall nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. b) Etwaige weitere Nachunternehmer (solche, die nicht zur Eignungsleihe genutzt werden) müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht namentlich benannt werden und die Nachweise gemäß Ziffern III.2.1) bis III.2.3) für die Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber/Bieter, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verfahren kommen und den Einsatz von Nachunternehmern vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs oder während des gesamten, weiteren Verfahrens aufzufordern, diese Nachunternehmer namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen 7. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein –, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z. B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch des Bewerbers auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht. 8. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein – nach Bewerberauswahl und Abgabe der Angebote bei begründetem Anlass bei einzelnen Bietern ein Audit im Rahmen eines sog. „sustainability risk assessments“ durchzuführen. Ein begründeter Anlass liegt insbesondere vor, wenn der Bieter seinen Sitz in einem CSR-Hoch-Risiko Land hat bzw. sich dort seine Produktionsstätten befinden. Eine Liste der Hoch-Risikoländer findet sich unter: „CSR Risikoländer“ http://corporate.vattenfall.de/uber-uns/beziehungen-zu-lieferanten/ Sollte bei einem solchen Audit festgestellt werden, dass im Vergabeverfahren abgegebene Eigenerklärungen des Bieters nicht zutreffen, ist die Vergabestelle berechtigt, den Bieter vom weiteren Wettbewerb auszuschließen. 9. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerbungen, die die Mindestbedingungen und/oder Ausschlussfristen nicht einhalten, ohne weitere Prüfung vom weiteren Verfahren auszuschließen. 10. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen Auftraggeber wird. 11. Fragen sind ausschließlich per E-Mail bis 10 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten. B. Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren: 1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen (Nachweise und Erklärungen beziehen sich auf die Anforderungen in der Bekanntmachung und dem Fragebogen). 2. Stufe: Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen („Mindestbedingungen“). 3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit und personellen und technischen Ausstattung gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe. Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können: 1. Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich – unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien – wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (Abschichtung). 2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers. 3. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt vorhandener öffentlich-rechtlicher Genehmigungen. 4. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen. D. Allgemeine Hinweise: Die Vergabestelle zahlt bei einer (auch teilweisen) Einstellung des Verfahrens gleich aus welchem Grund keinen finanziellen Ersatz für etwaige Aufwendungen etc. (Schadensersatz). Die Teilnahme an gesamten Verfahren erfolgt für die Vergabestelle kostenfrei.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 1
Kurze Beschreibung:
Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten gemäß der zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Instandhaltungsrichtlinie für Stationen des Verteilungsnetzes der Mittel-/Niederspannung für die Vattenfall Europe Netzservice GmbH Berlin im gesamten Berliner Stadtgebiet.
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Wartungsarbeiten sind Arbeiten an einem oder mehreren Betriebsmitteln, die den Zustand dieser Betriebsmittel bezogen auf die Sicherheit und Funktionalität sicherstellen bzw. verbessern und damit die Nutzungsdauer verlängern. Eine Wartung kann Instandsetzungsarbeiten kleineren Umfangs beinhalten, die sofort und ohne großen Zeitaufwand (justieren, reinigen) durchgeführt werden können.
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Wartungsarbeiten einer Station der Mittel-/Niederspannung umfassen u. a.:
— Kontrolle des allgemeinen Zustandes;
— Visuelle Kontrolle der MS- und NS-Schaltanlagen, Kabelendverschlüsse und Transformatoren sowie der ggf. vorhandenen Komponenten der Fernsteuerung;
— Reinigung aller Anlagenteile;
— Funktionsprüfungen aller Anlagenteile (z. B. Kurzschlussanzeiger, Schutzeinrichtungen, Fernsteuereinrichtungen ...);
—Konservieren, Nachfüllen, Schmieren, Fetten, Nachstellen;
— Auswechseln von Verschleiß- und Kleinteilen;
—Pflege der Stationsräume, Außenanlagen und Gebäude, wie z. B. Reinigung Niedergang, Dachrinnen und Luftschächten sowie u. U. Grünanlagenpflege;
— Sichtprüfung des Baukörper auf ordnungsgemäßen Zustand aller Anlagenteile.
Beschreibung der Optionen: 2-malige Vertragsverlängerung um jeweils 12 Monate.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 24 Monate
Dauer: 36 Monate

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Alle Unterlagen sind jeweils einmal in Papierform in einem Ringordner und elektronisch als pdf.-Datei auf CD/ USB-Stick abzugeben. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung und Vergleichbarkeit in der Reihenfolge sortiert und hinter entsprechenden Buchstaben-Registerbögen in einem Ordner/Hefter abgeheftet abzugeben. Für die elektronische Abgabe auf CD/USB-Stick sind entsprechende Unterverzeichnisse auf der CD/dem USB-Stick anzulegen die ebenfalls mit Register A und fortlaufendbezeichnet sind.
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Register A):
Anschreiben mit Darstellung des Unternehmens und dessen Struktur.
Register B) (Mindestbedingung):
Aktueller Eintrag aus dem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes bzw. Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Register C) (Mindestbedingung):
Auszug aus dem Gewerbezentralregister.
Register D) (Mindestbedingung):
Aktueller Nachweis des Finanzamtes über die Zahlung von Steuern oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register E) (Mindestbedingung):
Aktueller Nachweis des Sozialversicherungsträgers über die Zahlung von Krankenkassenbeiträgen, Unfallversicherungsbeiträgen und Rentenversicherungsbeiträgen oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register F) (Mindestbedingung):
Gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Verurteilung wegen einer der in § 21 Abs. 1SektVO genannten Straftatbestände erfolgt ist und keine in § 21 Abs. 4 SektVO genannte Umstände vorliegen. Dazu hat der Bewerber das bei der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1)) Bekanntmachung bereitgestellte Formblatt zu nutzen.
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Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.1) der Bekanntmachung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Register G) (Mindestbedingung):
Aktuelle Auskunft einer Geschäftsbank des Bewerbers über die wirtschaftlichen Verhältnisse (z. B. Dauer der Geschäftsbeziehung), zur Kreditwürdigkeit (z. B. erkennbare Überschuldung) und zur Zahlungsfähigkeit.
Register H) (Mindestbedingung):
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Register I) (Mindestbedingung):
a) Angaben zum Gesamtumsatz, sowie zum Umsatz anteilig im angefragten Leistungsspektrum, des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren, durch Eigenangaben des Bewerbers.
b) Angaben zur Gesamtanzahl der Mitarbeiter, sowie zur Anzahl der anteilig im angefragten Leistungsspektrum beschäftigten Mitarbeiter, in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Register J) (Mindestbedingung):
Der Bewerber erklärt, dass seine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Ausführung der Leistung mindestens diejenigen Arbeitsbedingungen einschließlich des Entgelts zu gewähren, die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) vom 20.4.2009 (BGBl. I S. 799) einzuhaltende Tarifvertrag sowie das Mindestlohngesetz vorgibt oder andere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einzuhalten.
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Register K) (Mindestbedingung):
Eigenerklärung, wonach der Bewerber im Auftragsfalle bereit und in der Lage ist, Bürgschaften in Höhe von mindestens 5 % der jährlichen Auftragssumme als Gewährleistungsbürgschaft von einer Bank mit einem minimum Rating von A –(Standard & Poor's) oder A3 (Moody's) beizubringen. Unter dem Begriff „Auftragssumme“ ist für die Zwecke der Eignungsprüfung die vollständige vereinbarte Netto-Vergütung des künftigen Auftragnehmers zu verstehen, ohne dass nachträgliche Vergütungsänderungen, die sich aus der Durchführung oder Änderung des Vertrages ergeben, zu berücksichtigen wären.
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Soweit bei Konzergesellschaften sich der Bewerber zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit aus seine Muttergesellschaft berufen will, muss er eine Erklärung der Muttergesellschaft beifügen, dass diese im Auftragsfalle bereit und in der Lage ist, zusätzlich eine Bürgschaft für den gesamten Leistungsumfang ihrer Tochtergesellschaft zu übernehmen (Konzernbürgschaft).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Register L) (Mindestbedingung):
Bestätigungen des Bewerbers darüber, dass er in der Lage ist
— die Vertragsabwicklung und Abwicklung aller Geschäftsprozesse, auch in allen Unterlagen und im Schriftverkehr in deutscher Sprache durchzuführen und Personal zu den erforderlichen Terminen vor Ort (Stadtgebiet Berlin) bereit zu stellen.
Register M) (Mindestbedingung):
Bestätigungen des Bewerbers darüber,
a) dass er in der Lage ist die Abwicklung des Gesamtauftrages auf der Grundlage einschlägiger EN-und DIN-Normen, einschlägiger deutscher oder europaweit harmonisierter vergleichbarer technischen Regelwerke, Vorschriften und Richtlinien durchzuführen.
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b) Dass im Auftragsfall die geltenden öffentlich-rechtlichen Gesetze der Kommune sowie die einschlägigen Umweltschutzgesetze Deutschland in Verbindung mit den dazugehörigen Landesverordnungen eingehalten werden.
Register N) (Mindestbedingung):
Nachweis eines eingeführten und durch betriebliche Anweisungen umgesetzten Qualitätsmanagementsystems entsprechend der DIN EN ISO 9001-er Reihe durch aktuell gültige Zertifikate. Alternativ ist der Nachweis eines vergleichbaren eingesetzten Qualitätsmanagementsystems zu erbringen.
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Register O) (Mindestbedingung):
Nachweis eines beim Bewerber bestehenden Umweltmanagementsystems (z. B.DIN EN ISO14001:2005-06) oder gleichwertig.
Register P).
Referenzangaben über vergleichbare Leistungen mit der ausgeschriebenen Leistung unter Berücksichtigung der unter III.1.4 beschriebenen besonderen Befähigungen.
Pro Referenz sind folgende Angaben zu tätigen:
Auftraggeber: ...;
Datum Auftragsvergabe ...;
Auftrags- und Schlussrechnungswert;
Darstellung der Projektgröße und -volumen: ...;
Hauptleistungsinhalte: ...;
Beginn und Ende der Leistungen: ....;
Anzahl der am Projekt beschäftigten Mitarbeiter des Bewerbers: ...;
Nennung der Verantwortlichen auf Seiten des Bewerbers und auf Seiten des Referenzauftraggebers:
Nennung der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers .....
Der Auftraggeber ist berechtigt, eigene Erfahrungen mit den Bewerbern aus vergleichbaren Projekten zu berücksichtigen. Sollten nachweislich negative Erfahrungen vorliegen, kann der Auftraggeber den Bewerber zu einem persönlichen Aufklärungsgespräch einladen. Kann der Bewerber in dem Aufklärungsgespräch seine Eignung trotz der schlechten eigenen Erfahrungen des Auftraggebers nicht nachweisen, ist der Auftraggeber berechtigt, den Bewerber von weiteren Verfahren als ungeeignet auszuschließen.
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Register Q) (Mindestbedingung):
Der Bewerber hat einen Fragebogen zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu beantworten. Der Fragenbogen ist bei der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1)) abzufordern.
Der Auftraggeber wird die Antworten in dem Fragebogen zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gemäß den Bestimmungen, welche im Fragebogen aufgeführt sind, bewerten. Jeder Bewerber muss eine minimale Punktzahl von 190 Punkten (entspricht Gefahrenklasse A), erreichen, um zum weiteren Verfahren zugelassen zu werden. Die konkrete Verteilung der zu vergebenden Punkte ergibt sich aus dem Fragebogen.
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Register R) (Mindestbedingung):
Der Bewerber hat mind. einen Nachweis über das Bestehen von mind. einer Elektrofachkraft für Mittel- und Niederspannungsanlagen sowie mind. einer Elektrotechnisch unterwiesenen Person zu erbringen.
Register S) (Mindestbedingung):
Nachweis über das vorliegen einer Eintragung in das Berliner oder Brandenburger Installateursverzeichnis bzw. durch eine Eigenerklärung, wonach der Bewerber im Auftragsfalle die Eintragung in das Installateursverzeichnis sofort veranlässt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vertragsunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vertragsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern von den Bewerbern erklärt wird, dass mit der Bildung der Bietergemeinschaft kein Tatbestand i. S. v. § 1 GWB erfüllt wird (Eigenerklärung), sind Bietergemeinschaften zugelassen. Ein Zusammenschluss ist nur bis zur Abgabe der Bewerbung möglich.
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Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Es ist ein federführendes Mitglied zu benennen. Dessen Vollmacht ist vorzulegen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss enthalten, dass sich die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend konstitutiert.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftragnehmer muss die Befähigung für Arbeiten an Mittel- und Niederspannungsanlagen besitzen.
Zur Durchführung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten muss die Kolonne aus mind. zwei Personen bestehen. Eine Person dieser Kolonne muss mind. die Qualifikation einer Elektrofachkraft für Mittel- und Niederspannungsanlagen besitzen, die zweite und jede weitere Personen dieser Kolonne benötigen mindestens die Qualifikation einer Elektrotechnisch unterwiesenen Person (EuP).
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Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift werden vom Auftraggeber vorausgesetzt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, für die Leistungserbringung nur Mitarbeiter einzusetzen, die über die notwendigen Befähigungen zur Durchführung der Arbeiten verfügen.
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Der tätige Mitarbeiter muss eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung für festgelegte Tätigkeiten für Arbeiten unter Spannung (AuS) zur Wartung an NS-Anlagen nachweisen und kann bei diesen Tätigkeiten von einer Elektrotechnisch unterwiesenen Person (EUP) oder Elektrofachkraft unterstützt werden.
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Die tätigen Mitarbeiter müssen nachgewiesene Kenntnisse für die Tätigkeiten zur Wartung und Instandhaltung an Mittel- und Niederspannungsanlagen nach Herstellerrichtlinie sowie Kenntnisse für die Schutzfunktionsprüfung besitzen.

Verfahren
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 5
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 36

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf Distribution
Felix Bath
Internetadresse: www.vattenfall.de 🌏
Name: Vattenfall Europe Business Services GmbH
URL der Teilnahme: http://www.vattenfall.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +30 90138316 📞
Fax: +30 90137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Rügen haben unverzüglich zu erfolgen; das unbestimmte Tatbestandsmerkmal „unverzüglich“ wird auf 5 Kalendertage festgelegt.
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2, 3 und 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
a) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr.2 GWB);
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b) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung/Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr.3 GWB);
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c) soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 042-073139 (2015-02-23)
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