Kreation und bundesweite Verteilung von Informationsmaterialien für die Erprobung der elektronischen Gesundheitskarte

gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH

Der öffentliche Auftraggeber hat den gesetzlichen Auftrag, die elektronische Gesundheitskarte (eGK) einzuführen sowie eine Telematikinfrastruktur (TI) zur sicheren digitalen Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens aufzubauen. Ziel dieser Ausschreibung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Wirtschaftsteilnehmer, der im Bedarfsfall während der Erprobung der TI und der eGK für die gematik Werbematerialien konzipiert, gestaltet und diese verteilt. Dieses Netz wird im Herbst 2015 in zwei großen Testregionen in den Praxen von 1.000 Heilberuflern sowie in zehn Krankenhäusern inklusive zwei Universitätskliniken erprobt. Um die an der Erprobung teilnehmenden Heilberufler bei Rückfragen von ihren Patienten zu entlasten und so einen reibungslosen und störungsfreien Ablauf der Erprobung in den teilnehmenden Praxen und Kliniken bestmöglich zu unterstützen, sollen ihnen als ersten Leistungsabruf aus diesem Rahmenvertrag einen Monat vor Start der Erprobung im Herbst 2015 Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich dabei einerseits um eine Broschüre für die Heilberufler selbst sowie andererseits um einen Informationsflyer für ihre Patienten.
Zudem sollen Poster und Tresenaufsteller für die Praxen und Krankenhäuser sowie weitere Dokumente (Checkliste, Infoblatt, Nachbestellformular) entworfen werden. Die Leistung des Bieters umfasst die kreative Konzeption dieser Materialien basierend auf textlichen Vorgaben und der Corporate Identity (CI) der gematik. Ebenfalls Teil des kreativen Konzepts für die Informationsmaterialien ist eGK- und TI-spezifisches Bildmaterial, das sich an der CI der gematik orientiert. Zudem sollen fünf veraltete Icons an die neue CI der gematik angepasst werden. Ein weiterer Teil des Auftrags ist die Lektorierung der von der gematik gelieferten Texte im Hinblick auf Kommunikationsziele und Eignung für die Zielgruppe. Unter Lektorierung wird die Rechtschreib- und Grammatikprüfung/ –korrektur, zielgruppengerechte Text(um)strukturierung und –anpassung, die sprachliche und inhaltliche Optimierung sowie Anpassung auf Lesefreundlichkeit verstanden.
Der Bieter verantwortet ebenfalls die Konfektionierung der Informationspakete sowie die komplette logistische Steuerung und Abwicklung des Versands an 1000 Heilberufler sowie 10 Kliniken in Bayern, Sachsen (Testregion Südost: 500 Infopakete) sowie Rheinlandpfalz, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen (Testregion Nordwest: 500 Infopakete). Die Infopakete sind je nach Bedarf und Größe der einzelnen Praxen und Krankenhäuser zu bestücken. Auch die Vorratshaltung von Informationsmaterial für Nachbestellungen sowie die Steuerung des Nachbestellungsprozesses liegt bei dem Bieter. Die Produktion der Informationsmaterialien, Poster und Tresenaufsteller ist Teil einer separaten Ausschreibung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-04-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-03-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-03-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Marketing
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Marketing 📦

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Postanschrift: Friedrichstr. 136
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gematik.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@gematik.de 📧
Telefon: +49 3040041343 📞
Fax: +49 3040041111 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-17 📅
Einreichungsfrist: 2015-04-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 057-100006
ABl. S-Ausgabe: 57
Zusätzliche Informationen
1.) Der Auftraggeber führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) Teil A (VOL/A), 2. Abschnitt vom 20.11.2009 durch. 2.) Die Auftragsvergabe erfolgt gemäß § 3 EG Abs. 3 lit. c) VOL/A in einem beschleunigten Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb). Diese Vorschrift gestattet hier die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung, da es sich hier um die Vergabe kreativer Leistungen in einem geistig-schöpferischem Umfeld handelt, bei denen bestimmte Leistungsmerkmale des Beschaffungsvorhabens sowie Teile der zu erbringenden Leistungen erst im Laufe des Verfahren in Verhandlungen entwickelt werden können und zu diesem Zwecke Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und Bieter/n geführt werden müssen. 3.) Der Auftraggeber behält sich vor, von einer Verhandlung der durch den/die Bieter eingereichten Angebote abzusehen. 4.) Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten Vordrucke/Formblätter zu verwenden. Diese sind bei der unter I.1 angegebenen Adresse auf Anfrage per E-Mail zu beziehen. 5.) Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zu der unter IV.3.4 angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1 angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. 6.) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform)sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen. 7.) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1 angegebene EMailadresse bis spätestens 8 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. 8.) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt. 9.) Nur die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Auswahl zur Aufforderung der Angebotsabgabe und Erhalt der Vergabeunterlagen. 10.) Sowohl die Verfahrenssprache als auch die Vertragssprache ist deutsch.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der öffentliche Auftraggeber hat den gesetzlichen Auftrag, die elektronische Gesundheitskarte (eGK) einzuführen sowie eine Telematikinfrastruktur (TI) zur sicheren digitalen Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens aufzubauen. Ziel dieser Ausschreibung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Wirtschaftsteilnehmer, der im Bedarfsfall während der Erprobung der TI und der eGK für die gematik Werbematerialien konzipiert, gestaltet und diese verteilt. Dieses Netz wird im Herbst 2015 in zwei großen Testregionen in den Praxen von 1.000 Heilberuflern sowie in zehn Krankenhäusern inklusive zwei Universitätskliniken erprobt. Um die an der Erprobung teilnehmenden Heilberufler bei Rückfragen von ihren Patienten zu entlasten und so einen reibungslosen und störungsfreien Ablauf der Erprobung in den teilnehmenden Praxen und Kliniken bestmöglich zu unterstützen, sollen ihnen als ersten Leistungsabruf aus diesem Rahmenvertrag einen Monat vor Start der Erprobung im Herbst 2015 Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich dabei einerseits um eine Broschüre für die Heilberufler selbst sowie andererseits um einen Informationsflyer für ihre Patienten.
Mehr anzeigen
Zudem sollen Poster und Tresenaufsteller für die Praxen und Krankenhäuser sowie weitere Dokumente (Checkliste, Infoblatt, Nachbestellformular) entworfen werden. Die Leistung des Bieters umfasst die kreative Konzeption dieser Materialien basierend auf textlichen Vorgaben und der Corporate Identity (CI) der gematik. Ebenfalls Teil des kreativen Konzepts für die Informationsmaterialien ist eGK- und TI-spezifisches Bildmaterial, das sich an der CI der gematik orientiert. Zudem sollen fünf veraltete Icons an die neue CI der gematik angepasst werden. Ein weiterer Teil des Auftrags ist die Lektorierung der von der gematik gelieferten Texte im Hinblick auf Kommunikationsziele und Eignung für die Zielgruppe. Unter Lektorierung wird die Rechtschreib- und Grammatikprüfung/ –korrektur, zielgruppengerechte Text(um)strukturierung und –anpassung, die sprachliche und inhaltliche Optimierung sowie Anpassung auf Lesefreundlichkeit verstanden.
Mehr anzeigen
Der Bieter verantwortet ebenfalls die Konfektionierung der Informationspakete sowie die komplette logistische Steuerung und Abwicklung des Versands an 1000 Heilberufler sowie 10 Kliniken in Bayern, Sachsen (Testregion Südost: 500 Infopakete) sowie Rheinlandpfalz, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen (Testregion Nordwest: 500 Infopakete). Die Infopakete sind je nach Bedarf und Größe der einzelnen Praxen und Krankenhäuser zu bestücken. Auch die Vorratshaltung von Informationsmaterial für Nachbestellungen sowie die Steuerung des Nachbestellungsprozesses liegt bei dem Bieter. Die Produktion der Informationsmaterialien, Poster und Tresenaufsteller ist Teil einer separaten Ausschreibung.
Mehr anzeigen
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: gem05/15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter III.2.1 bis III.2.3 aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten und unter der in I.1 angegebenen Kontaktadresse per E-Mail abrufbaren Vordrucke und Formblätter zu verwenden. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) einzureichen.
Mehr anzeigen
Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrags mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck)
a) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen,
b) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und
c) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht vorzulegen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter III.2.1 Nr. (1) bis (3) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.2.2 und III.2.3 aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Die Vergabestelle weist vorsorglich darauf hin, dass nach der Vergaberechtsprechung die Identität einer Bewerbergemeinschaft (im Teilnahmewettbewerb) sowie der nachfolgenden Bietergemeinschaft (in der Angebotsphase) während des gesamten Vergabeverfahrens bis zur Zuschlagserteilung aufrecht zu erhalten ist und dass der Wechsel der Bewerber-/ Bieteridentität der Bewerber-/ Bietergemeinschaft zu einem Ausschluss von dem Vergabeverfahren führen kann bzw. muss. Eine Änderung in der Zusammensetzung einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft (Eintritt/Austritt/Austausch von Mitgliedsunternehmen) kann nach der Vergaberechtsprechung im Einzelfall einen Wechsel der Bewerber-/ Bieteridentität von Bewerber-/ Bietergemeinschaften begründen.
Mehr anzeigen
Die gematik wird in dem Teilnahmewettbewerb sowie in dem weiteren Vergabeverfahren alle geeigneten, erforderlichen und angemessenen Maßnahmen ergreifen, um einen unverfälschten Wettbewerb sicherzustellen, insbesondere den Grundsatz des Geheimwettbewerbs zu wahren. Die an einer Teilnahme an diesem Vergabeverfahren interessierten Unternehmen werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie als etwaige Bewerber oder Bieter des Verfahrens zur Einhaltung des Geheimwettbewerbs sowie im Übrigen einem gesetzmäßigen und lauteren Wettbewerb verpflichtet sind und sich daher insbesondere nicht an einer in Bezug auf die Vergabe unzulässigen, wettbewerbsbeschränkende Abrede oder sonstigen Absprache und Verhaltensweise beteiligen dürfen, die mit dem vergaberechtlichen Wettbewerbsgebot unvereinbar ist, und u. a. dafür Sorge zu tragen haben, dass sie ein Angebot in Unkenntnis der Angebote und Angebotsgrundlagen so wieder Angebotskalkulation der Mitbewerber erstellen und einreichen.
Mehr anzeigen
Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.2 und III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter Nr. III.2.3 bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1 Nr. (1) bis (3) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist.
Mehr anzeigen
Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber(Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unter zu vergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nichteignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nichterforderlich.
Mehr anzeigen
Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich.
Mehr anzeigen
Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
Die geforderten Eignungsunterlagen unter III.2.1 im Einzelnen:
(1) Handelsregisterauszug in Kopie; der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate sein.
(2) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmers zu Eignung gemäß § 6 VOL/A EG (Vordruck).
(3) Unterschriebene Eigenerklärung, in Bezug auf das Vergabeverfahren sowie den Auftragsgegenstand keine unzulässigen, wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen, insbesondere Verstöße gegen das GWB und UWG, zu begehen oder sich hieran zu beteiligen (Vordruck).
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung zum Gesamtumsatz, mind. 2,0 Mio. Euro pro Jahr (Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit der letzten abgeschlossenen 3 Jahre) (Vordruck). Das Unternehmen muss diese Umsätze nicht in jedem der drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre gemacht haben. Insoweit sollen sich auch „Newcomer“ bewerben können.
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber hat durch das Einreichen von 1 (einer) Referenz über mit dem hiesigen Auftragsgegenstand vergleichbare, zumindest ähnliche (Akzeptanzkommunikation für ein IT-Projekt der öffentlichen Hand mit hoher öffentlicher Relevanz) Projekte innerhalb der letzten 3 (drei) Jahre (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) seine Leistungsfähigkeit nachzuweisen.
Mehr anzeigen
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die über diese Referenz nicht verfügen, sind nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen. Die Darstellung der 1 (einen) Referenz soll auf den Formblättern der Vergabestelle erfolgen und hat jeweils u.a. die folgenden Angaben zu enthalten:
Mehr anzeigen
a) Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
b) Bezeichnung des Referenzprojektes/-vertrages und Angabe des/der Auftragnehmer,
c) Leistungszeitraum (von – bis),
d) Beschreibung der Leistungen sowie der Rolle des eigenen Unternehmens in dem Projekt als Auftragnehmer/Durchführungsverantwortlicher,
e) Umfang der Leistungen (z. B. Größe, Funktionen, Auftragswert, Personalstärke).
Die Bewerber haben sich an die vorgegebene Anzahl der verlangten Referenzen zu halten. Im Übrigen bleibt es dem Bewerber überlassen, welche grundsätzlich verfügbaren Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auswählt und einreicht. Sollten mehr als die verlangte Anzahl an Referenzen eingereicht werden, wird eine Referenz nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und bewertet. Die überschüssigen Referenzen bleiben bei der Eignungsprüfung unberücksichtigt.
Mehr anzeigen
Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber für die Referenzen ist jeweils nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenz-Auftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend.

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 48
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Aus dem Kreis der Bewerber, die die Anforderungen an die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue, § 2 EG Abs. 1 S. 1 VOL/A, § 97 Abs. 4 S. 1 GWB) gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.1 bis III.2.3 formell und materiell erfüllen, werden nicht mehr als 5 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 3 EG Abs. 5 VOL/A ). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an geeigneten Bewerbern vorhanden ist.Der Bewerber hat hierzu 2 (zwei) weitere Referenzen über mit dem hiesigen Auftragsgegenstand vergleichbare, zumindest ähnliche Projekte (Akzeptanzkommunikation für ein IT-Projekt der öffentlichen Hand mit hoher öffentlicher Relevanz) aus den letzten 3 (drei) Jahre (Stichtag:Ablauf der Bewerbungsfrist) einzureichen.Die Darstellung der 2 (zwei) Referenzen zu Nr. (2) und (3) soll auf den Formblättern der Vergabestelle erfolgen und hat jeweils u.a. die folgenden Angaben zu enthalten:a) Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, b) Bezeichnung des Referenzprojektes/-vertrages und Angabe des/der Auftragnehmer, c) Leistungszeitraum (von – bis), d) Beschreibung der Leistungen sowie der Rolle des eigenen Unternehmens in dem Projekt als Auftragnehmer/Durchführungsverantwortlicher, e) Umfang der Leistungen (z. B. Größe, Funktionen, Auftragswert, Personalstärke).Die Bewerber haben sich an die vorgegebene Anzahl der verlangten Referenzen zu halten. Die Referenzen sind in den Formblättern ausdrücklich als Referenz 2 und Referenz 3 zu kennzeichnen – diese Referenzen werden nicht bei der Eignungsprüfung an sich nach Ziff. III.2.1 und III.2.3 berücksichtigt. Im Übrigen bleibt es dem Bewerber überlassen, welche Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde auswählt und einreicht. Sollten mehr als die verlangte Anzahl an Referenzen eingereicht werden, bleiben die überschüssigen Referenzen bei der Eignungsprüfung unberücksichtigt; in einem solchen Fall werden lediglich diejenige/n Referenz/en berücksichtigt, die der Bewerber anhand der Formblätter zulässigerweise benannt hat. Falls keine ausdrückliche Benennung erfolgt ist, erfolgt die Auswahl anhand des Zufallsprinzips.Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber für die Referenzen ist jeweils nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenz-Auftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor.Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der geforderten und vom Bewerber eingereichten Referenzen anhand der folgenden objektiven und diskriminierungsfreien Auswahlkriterien: a. Erfahrung/ Kompetenz in der Gesundheitsbranche; insbesondere Erstellung von Texten sowie Textoptimierung für Zielgruppen aus dem Gesundheitswesen;b. Kreative Gestaltung von Kommunikationsinstrumenten aus dem Bereich der Gesellschafts- und Gesundheitskommunikation inkl. Grafik- und Bildauswahl; c. Kompetenz in allen geforderten Design- und Kommunikationsdisziplinen (Print, Text, Grafik);d. Akzeptanzkommunikation für ein deutschlandweites Infrastrukturprojekt;Bewertungsrahmen: Die vom Bieter eingereichten Referenzen werden auf die o. g. Kriterien hin geprüft. Für jedes Kriterium (a bis d), welches durch die Referenz abgedeckt wird, erhält der Bewerber einen Punkt, sodass je Referenz maximal vier Punkte und insgesamt maximal 8 Punkte zu erreichen sind. Die 5 (fünf) Bewerber mit den meisten Punkten werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Ranggleichheit von zweien oder mehreren Unternehmen auf dem letzten – 5. Platz – werden die ranggleichen Unternehmen ebenfalls zur Angebotsaufgabe aufgefordert.
Mehr anzeigen
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Daniela Dammeyer

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: gem05/15
Zusätzliche Informationen
1.) Der Auftraggeber führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) Teil A (VOL/A), 2. Abschnitt vom 20.11.2009 durch.
2.) Die Auftragsvergabe erfolgt gemäß § 3 EG Abs. 3 lit. c) VOL/A in einem beschleunigten Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb). Diese Vorschrift gestattet hier die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung, da es sich hier um die Vergabe kreativer Leistungen in einem geistig-schöpferischem Umfeld handelt, bei denen bestimmte Leistungsmerkmale des Beschaffungsvorhabens sowie Teile der zu erbringenden Leistungen erst im Laufe des Verfahren in Verhandlungen entwickelt werden können und zu diesem Zwecke Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und Bieter/n geführt werden müssen.
Mehr anzeigen
3.) Der Auftraggeber behält sich vor, von einer Verhandlung der durch den/die Bieter eingereichten Angebote abzusehen.
4.) Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten Vordrucke/Formblätter zu verwenden. Diese sind bei der unter I.1 angegebenen Adresse auf Anfrage per E-Mail zu beziehen.
5.) Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zu der unter IV.3.4 angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1 angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
Mehr anzeigen
6.) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform)sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen.
Mehr anzeigen
7.) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1 angegebene EMailadresse bis spätestens 8 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten.
8.) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
9.) Nur die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Auswahl zur Aufforderung der Angebotsabgabe und Erhalt der Vergabeunterlagen.
Mehr anzeigen
10.) Sowohl die Verfahrenssprache als auch die Vertragssprache ist deutsch.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/ Bewerber/ Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
Mehr anzeigen
§ 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet:
"Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Mehr anzeigen
Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Vergabestelle wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail, erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 057-100006 (2015-03-17)