Küchenplanung für den Neubau Berufskolleg Campus-Moers

Kreis Wesel, Fachdienst 65

Der Kreis Wesel betreibt als Schulträger drei Berufskollegs: das Berufskolleg für Technik, das Mercator Berufskolleg mit wirtschaftlichem Schwerpunkt und das Hermann-Gmeiner Berufskolleg mit sozialem und hauswirtschaftlichem Schwerpunkt. Der Kreistag Wesel hat in seiner Sitzung am 14.03.2013 beschlossen, auf eine notwendige Sanierung der drei in seiner Trägerschaft befindlichen Berufskollegs zu verzichten. Stattdessen ist entschieden worden, auf dem an der Repelener Straße in Moers gelegenen kreiseigenen Grundstück, Standort des Berufskollegs für Technik, einen neuen Berufskolleg-Campus für die genannten Schulen als zentralen Bildungsstandort in der Stadt Moers zu errichten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-21 Auftragsbekanntmachung
2015-12-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-05-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Haustechnik
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Haustechnik 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreis Wesel, Fachdienst 65
Postanschrift: Reeser Landstr. 31
Postleitzahl: 46483
Postort: Wesel
Kontakt
E-Mail: kay.alef@kreis-wesel.de 📧
Telefon: +49 2812072318 📞
Fax: +49 281207672318 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-21 📅
Einreichungsfrist: 2015-06-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 099-180006
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich zwingend anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen nebst Erläuterungen zur Methodik der Bewerberauswahl ist in Textform bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle für Ausschreibungsunterlagen (assmann GmbH) unter Benennung eines Ansprechpartners in Textform (per E-Mail oder Brief) anzufordern. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, im verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen. Teilnahmeantrag Küchenplanung für den Neubau Berufskolleg Campus-Moers“ bis zu dem unter Ziff. IV 3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle zur Abgabe der Teilnahmeanträge (assmann Gmbh) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag oder ohne Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. 2. Fragen zum Vergabeverfahren sind an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle (assmann GmbH) per E-Mail bis zum 19.6.2015 einzureichen. 3. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen: a) zur Mindestentlohnung gem. § 4 Abs. 3 TVgG-NRW, b) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss gem. § 13 Abs. 1 TVgG-NRW (Erklärung i.S.d.§ 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW) abzugeben. Weiter haben die Bieter mit dem Angebot die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen, c) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie d) zur Durchführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben. Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten. 4. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/ Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen. 5. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Kreis Wesel betreibt als Schulträger drei Berufskollegs: das Berufskolleg für Technik, das Mercator Berufskolleg mit wirtschaftlichem Schwerpunkt und das Hermann-Gmeiner Berufskolleg mit sozialem und hauswirtschaftlichem Schwerpunkt. Der Kreistag Wesel hat in seiner Sitzung am 14.03.2013 beschlossen, auf eine notwendige Sanierung der drei in seiner Trägerschaft befindlichen Berufskollegs zu verzichten. Stattdessen ist entschieden worden, auf dem an der Repelener Straße in Moers gelegenen kreiseigenen Grundstück, Standort des Berufskollegs für Technik, einen neuen Berufskolleg-Campus für die genannten Schulen als zentralen Bildungsstandort in der Stadt Moers zu errichten.
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Ergänzend beschloss der Kreistag in seiner Sitzung am 8.5.2014, das derzeit in Kamp-Lintfort angesiedelte Fachseminar für Altenpflege in den neuen Campus zu integrieren.
Die voraussichtlichen Investitionskosten belaufen sich auf ca. 83 000 000 EUR ink. MwSt. Das Gesamtbauvorhaben umfasst eine BGF von ca. 40 000 m
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Fachplanungsleistungen zur Anlagengruppe „Nutzungsspezifische Anlagen“ (hier für Küchentechnik) i. S. d. Anlage 15 zu § 55 HOAI, Leistungsphase 1-9.
Das besondere Merkmal des Hermann-Gmeiner-Berufskollegs ist der große Hauswirtschaftsbereich. In diesem befinden sich zum einen Lerncluster mit Lehrküchen. Zum anderen befinden sich dort eine große Gastronomieküche mit Lager- und Kühlmöglichkeiten und eine Spülküche. Das Konzept verfolgt hier die größtmögliche Zentralisierung der aufwändigen Küchentechnik. Einrichtungen wie z. B. Kühlhäuser sollten von allen Lehrbereichen gemeinsam genutzt werden können.
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Es ist geplant, folgendes Leistungsbild stufenweise zu beauftragen (vgl. hierzu Ziff. II 2.2):
— Phase 1 Grundlagenermittlung:
Grundleistungen:
a) Klären der Aufgabenstellung aufgrund der Vorgaben oder der Bedarfsplanung des Auftragsgebers im Benehmen mit dem Objektplaner.
b) Ermitteln der Planungsrandbedingungen und Beraten zum Leistungsbedarf und gegebenenfalls zur technischen Erschließung.
c) Bestandteil der Grundlagenermittlung ist eine umfassende Beratungsleistung über die grundsätzlichen Produktionstechniken von Zubereitungsküchen.
d) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse.
Besondere Leistungen: keine.
— Phase 2 Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung):
a) Analyse der Grundlagen.
Mitwirken beim Abstimmen der Leistungen mit den Planungsbeteiligten.
b) Erarbeiten eines Planungskonzepts, dazu gehören zum Beispiel: Vordimensionieren der Systeme und maßbestimmenden Anlagenteile, Untersuchen von alternativen Lösungsmöglichkeiten bei gleichen Nutzungsanforderungen einschließlich Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung, zeichnerische Darstellung zur Integration in die Objektplanung unter Berücksichtigung exemplarischer Details, Angaben zum Raumbedarf.
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c) Aufstellen eines Funktionsschemas beziehungsweise Prinzipschaltbildes für jede Anlage.
d) Klären und Erläutern der wesentlichen fachübergreifenden Prozesse, Randbedingungen und Schnittstellen, Mitwirken bei der Integration der technischen Anlagen.
e) Vorverhandlungen mit Behörden über die Genehmigungsfähigkeit und mit den zu beteiligenden Stellen zur Infrastruktur.
f) Kostenschätzung nach DIN 276 und Terminplanung.
g) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse.
Besondere Leistungen:
— Erstellen des technischen Teils eines Raumbuches.
— Mitwirken bei der Aufstellung einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner Gewerke.
Optionale Leistungen: keine.
— Phase 3 Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung):
a) Durcharbeiten des Planungskonzepts (stufenweise Erarbeitung einer Lösung) unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen sowie unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungen, bis zum vollständigen Entwurf.
b) Mitwirken bei der Aufstellung des Bauzeitenplanes.
c) Festlegen aller Systeme und Anlagenteile.
d) Berechnen und Bemessen der technischen Anlagen und Anlagenteile, Abschätzen von jährlichen Bedarfswerten (z. B. Nutz-, End- und Primärenergiebedarf) und Betriebskosten, Abstimmen des Platzbedarfs für technische Anlagen und Anlagenteile; Zeichnerische Darstellung des Entwurfs in einem mit dem Objektplaner abgestimmten Ausgabemaßstab mit Angabe maßbestimmender Dimensionen. Fortschreiben und Detaillieren der Funktions- und Strangschemata der Anlagen. Auflisten aller Anlagen mit technischen Daten und Angaben zum Beispiel für Energiebilanzierungen. Anlagenbeschreibungen mit Angabe der Nutzungsbedingungen.
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e) Übergeben der Berechnungsergebnisse an andere Planungsbeteiligte zum Aufstellen vorgeschriebener Nachweise; Angabe und Abstimmung der für die Tragwerksplanung notwendigen Angaben über Durchführungen und Lastangaben (ohne Anfertigen von Schlitz- und Durchführungsplänen).
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f) Verhandlungen mit Behörden und mit anderen zu beteiligenden Stellen über die Genehmigungsfähigkeit.
g) Kostenberechnung nach DIN 276 und Terminplanung.
h) Kostenkontrolle durch Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenschätzung.
i) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse.
j) Bemessung der erforderlichen Baustellenversorgung.
(z. B. Baustrom...).
— Fortschreiben des technischen Teils des Raumbuches.
— Mitwirken bei der Aufstellung einer vertieften Kostenberechnung nach Positionen einzelner Gewerke.
Optionale Leistungen:
— Detaillierte Betriebskostenberechnung für die ausgewählte Anlage.
— Detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis.
— Phase 4 Genehmigungsplanung (optional nach Erfordernis):
a) Erarbeiten und Zusammenstellen der Vorlagen und Nachweise für öffentlich-rechtliche Genehmigungen oder Zustimmungen, einschließlich der Anträge auf Ausnahmen oder Befreiungen sowie Mitwirken bei Verhandlungen mit Behörden.
b) Vervollständigen und Anpassen der Planungsunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen.
— Phase 5 Ausführungsplanung:
a) Erarbeiten der Ausführungsplanung auf Grundlage der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 (stufenweise Erarbeitung und Darstellung der Lösung) unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungen bis zur ausführungsreifen Lösung.
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b) Fortschreiben der Berechnungen und Bemessungen zur Auslegung der technischen Anlagen und Anlagenteile.
Zeichnerische Darstellung der Anlagen in einem mit dem Objektplaner abgestimmten Ausgabemaßstab und Detaillierungsgrad einschl. Dimensionen (keine Montage- und Werkstattpläne).
Anpassen und Detaillieren der Funktions- und Strangschemata der Anlagen bzw. der GA-Funktionslisten.
Abstimmen der Ausführungszeichnungen mit dem Objektplaner und den übrigen Fachplanern.
c) Anfertigen von Schlitz- und Durchbruchsplänen.
d) Fortschreiben des Terminplans.
e) Fortschreibung der Ausführungsplanung auf den Stand der Ausschreibungsergebnisse und der dann vorliegenden Ausführungsplanung des Objektplaners, Übergaben der fortgeschriebenen Ausführungsplanung an die ausführenden Unternehmen.
f) Prüfen und Anerkennen der Montage- und Werkstattpläne der ausführenden Unternehmen auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung.
Besondere Leistung
— Prüfung und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung
— Anfertigen von Plänen für Anschlüsse von beigestellten Betriebsmitteln und Maschinen (Maschinenanschlussplanung) mit besonderem Aufwand (zum Beispiel bei Sichtbeton oder Fertigteilen).
— Fortschreiben von Raumbüchern in detaillierter Form.
— Prüfen und Anerkennen von Plänen Dritter, nicht an der Planung fachlich Beteiligter auf Übereinstimmung mit den Ausführungsplänen (zum Beispiel Werkstattzeichnungen von Unternehmen, Aufstellungs- und Fundamentpläne nutzungsspezifischer oder betriebstechnischer Anlagen), soweit die Leistungen Anlagen betreffen, die in den anrechenbaren Kosten nicht erfasst sind.
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— Phase 6 Vorbereitung der Vergabe:
a) Ermitteln von Mengen als Grundlagen für das Aufstellen von Leistungsverzeichnissen in Abstimmung mit Beiträgen anderer an der Planung fachlich Beteiligter.
b) Aufstellen der Vergabeunterlagen, insbesondere mit Leistungsverzeichnissen nach Leistungsbereichen, einschließlich der Wartungsleistungen auf Grundlage bestehender Regelwerke.
c) Mitwirken beim Abstimmen der Schnittstellen zu den Leistungsbeschreibungen der anderen an der Planung fachlich Beteiligten.
d) Ermitteln der Kosten auf Grundlage der vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnisse.
e) Kostenkontrolle durch Vergleich der vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnisses mit der Kostenberechnung.
f) Zusammenstellen der Vergabeunterlagen.
— Phase 7 Mitwirken bei der Vergabe:
a) Prüfen und Werten der Angebote, Aufstellen der Preisspiegel nach Einzelpositionen, Prüfen und Werten der Angebote für zusätzliche oder geänderte Leistungen der ausführenden Unternehmen und der Angemessenheit der Preise.
b) Prüfen und Werten von Nebenangeboten.
c) Führen von Bietergesprächen.
d) Vergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnissen oder der Kostenberechnung.
e) Erstellen der Vergabevorschläge, Mitwirken bei der Dokumentation der Vergabeverfahren.
f) Zusammenstellen der Vertragsunterlagen und bei der Auftragserteilung.
— Phase 8 Objektüberwachung (Bauüberwachung):
a) Überwachen der Ausführung des Objekts auf Übereinstimmung mit der öffentlich-rechtlichen Genehmigung oder Zustimmung, den Verträgen mit den ausführenden Unternehmen, den Ausführungsunterlagen, den Montage- und Werkstattplänen, den einschlägigen Vorschriften und den allgemein anerkannten Regeln der Technik.
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b) Mitwirken bei der Koordination der am Projekt Beteiligten.
c) Aufstellen, Fortschreiben und Überwachen eines Terminplans (Balkendiagramm).
d) Dokumentation des Bauablaufs (z. B. Bautagebuch).
e) Prüfen und Bewerten der Notwendigkeit geänderter oder zusätzlicher Leistungen der Unternehmer und der Angemessenheit der Preise.
f) Gemeinsames Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen.
g) Rechnungsprüfung in rechnersicher und fachlicher Hinsicht mit Prüfen und Bescheinigen des Leistungsstandes anhand nachvollziehbarer Leistungsnachweise.
h) Kostenkontrolle durch Überprüfen der Leistungsabrechnungen der ausführenden Unternehmen im Vergleich zu den Vertragspreisen und dem Kostenanschlag.
i) Kostenfeststellung.
j) Mitwirken bei Leistungs- und Funktionsprüfen.
k) Fachtechnische Abnahme der Leistungen auf Grundlage der vorgelegten Dokumentation, Erstellung eines Abnahmeprotokolls, Feststellen von Mängeln und Erteilen einer Abnahmeempfehlung.
l) Antrag auf behördliche Abnahme und Teilnahme daran.
m) Prüfung der übergebenen Revisionsunterlagen auf Vollzähligkeit, Vollständigkeit und stichprobenartige Prüfung auf Übereinstimmung mit dem Stand der Ausführung.
n) Auflisten der Verjährungsfristen der Ansprüche auf Mängelansprüche.
o) Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten Mängel.
p) Systematische Zusammenstellung der Dokumentation, der zeichnerischen Darstellungen und rechnerischen Ergebnisse des Objektes.
— Phase 9 Objektbetreuung und Dokumentation:
a) Fachliche Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, längstens jedoch bis zum Ablauf von 5 Jahren seit Abnahme der Leistungen, einschließlich notwendiger Begehungen.
b) Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den ausführenden Unternehmen.
c) Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen.
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist
Die Beauftragung der Fachplanungsleistungen erfolgt stufenweise. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung mit den einzelnen Leistungsstufen besteht nicht.
In einem von allen Berufskollegs gemeinsam genutzten Zentralbereich ist eine Mensa mit den zugehörigen küchentechnischen Anlagen vorgesehen.
Beschreibung der Optionen:
Mit Ausnahme der Leistungsphasen 1-2 handelt es sich um optionale Leistungen, auf deren stufenweise Beauftragung kein Anspruch besteht.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat anhand eines zwingend zu verwendenden Bewerbungsbogen (vgl. hierzu Ziff. VI.3)) mit seinem Teilnahmeantrag folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
— Angaben zu Bewerber-/Bietergemeinschaften;
— Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien nach §
4 VOF;
13 Abs. 1 TVgG-NRW.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat anhand eines zwingend zu verwendenden Bewerbungsbogen (vgl. hierzu Ziff. VI.3)) mit seinem Teilnahmeantrag folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
— Nachweis über das Bestehen einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme von 3 000 000 EUR für Personen- und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden). Alternativ wird die Bestätigung eines Versicherungsgebers zugelassen, den Bewerber/das Mitglied einer Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall entsprechend den Anforderungen des Auftraggebers zu versichern.
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— Erklärung zum Jahres-Gesamtumsatz entsprechend § 5 Abs. 4 Buchst. c) VOF 2009 in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, getrennt nach Jahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft (zumindest eines ihrer Mitglieder) hat anhand eines zwingend zu verwendenden Bewerbungsbogen (vgl. hierzu Ziff. VI.3)) mit seinem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
— Benennung eines Projektleiters sowie Stellvertreters mit Nachweis über die beruflichen Qualifikationen und Aufzählungen von vergleichbaren Projekten, in denen die genannten Personen bereits als Projektleiter tätig waren.
— Erklärung zur Anzahl der Mitarbeiter entsprechend § 5 Abs. 5 Buchst. d) VOF 2009 in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
— Erklärung zur technischen Büroausstattung entsprechend § 5 Abs. 5 Buchst. e) VOF 2009.
— Referenzliste für durchgeführte und umgesetzte Planungen (mindestens eine Referenz).
Mindeststandards:
Jeder Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft muss mindestens ein Referenzprojekt nachweisen, das die folgenden Kriterien erfüllt:
— Bei dem Referenzobjekt handelt es sich um einen Küchen-Neubau. Umbauten von Bestandsküchen werden nicht akzeptiert.
— Bearbeitung der Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI § 55.
— Das geplante Bauvorhaben wurde tatsächlich realisiert und ist fertiggestellt.
— Die rechtsgeschäftliche Abnahme der Bauleistung fand nicht vor dem 1.1.2007 statt.
— die Investitionskosten für das Referenzobjekt sind > 500 000 EUR, netto (KG nach DIN 276: 471).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme von 3 000 000 EUR für Personen- und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Besondere Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW, siehe hierzu Ziff. VI.3) der Bekanntmachung sowie die Vergabeunterlagen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen sind alle Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen.
Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachlichen Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
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Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber, welche alle unter Ziff. III.2.1)-III.2.3) geforderten Angaben/ Unterlagen vollständig vorgelegt haben und insbesondere die unter Ziff. III.2.3) definierten Mindestanforderungen an die Referenzlage erfüllen, werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Bewerberauswahl erfolgt mit Hilfe einer mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellten Bewertungsmatrix. Gewertet werden generell nur Referenzen, die die unter Ziff. III.2.3) genannten Mindestforderungen erfüllen. Bei Einreichung von mehr als 5 Referenzen werden nur die fünf bestbewerteten Referenzen gewertet. Wenn sich nach Auswertung der Bewertungsmatrix wegen Gleichwertigkeit von Bewerbern keine eindeutige Reihenfolge festlegen lässt, kommt das Losverfahren zum Einsatz.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-07-17 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Kay Alef
Name: assmann GmbH
Postanschrift: Baroper Str. 237
Postort: Dortmund
Postleitzahl: 44227
Kontaktperson: Frau Keinert
Telefon: +49 23175445158 📞
E-Mail: 3219-bcm-vergabestelle@assmanngruppe.com 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-10-26 📅
Datum des Endes: 2020-03-12 📅
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich zwingend anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben.
Der Bewerbungsbogen nebst Erläuterungen zur Methodik der Bewerberauswahl ist in Textform bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle für Ausschreibungsunterlagen (assmann GmbH) unter Benennung eines Ansprechpartners in Textform (per E-Mail oder Brief) anzufordern.
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Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, im verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen. Teilnahmeantrag Küchenplanung für den Neubau Berufskolleg Campus-Moers“ bis zu dem unter Ziff. IV 3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle zur Abgabe der Teilnahmeanträge (assmann Gmbh) einzureichen.
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Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag oder ohne Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
2. Fragen zum Vergabeverfahren sind an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle (assmann GmbH) per E-Mail bis zum 19.6.2015 einzureichen.
3. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten.
In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen:
a) zur Mindestentlohnung gem. § 4 Abs. 3 TVgG-NRW,
b) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss gem. § 13 Abs. 1 TVgG-NRW (Erklärung i.S.d.§ 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW) abzugeben. Weiter haben die Bieter mit dem Angebot die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen,
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c) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie
d) zur Durchführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben. Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
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4. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/ Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
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5. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de 📧
Telefon: +49 2114753131 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
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Quelle: OJS 2015/S 099-180006 (2015-05-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-12-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 240-436005
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 099-180006
ABl. S-Ausgabe: 240

Auftragsvergabe
Name: PWK Planungsbüro Weller Küttner GmbH
Postanschrift: Pitzer Feld 10
Postort: Rösrath-Forsbach
Postleitzahl: 51503
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Quelle: OJS 2015/S 240-436005 (2015-12-08)