Leuchtturmprojekt „Power-to-Gas“ – Bereitstellung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von regenerativem Wasserstoff mittels alkalischer Elektrolyse (AEL) zu Forschungszwecken mit angebundener FuE-Plattform

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Bereitstellung und der Betrieb einer bereits vorhandenen oder neu zu errichtenden Power-to-Gas-Anlage mit angebundener FuE-Plattform für die Forschungsleistungen des ZSW im Rahmen eines Dienstleistungsauftrags.
Der private Dritte, der in diesem Vergabeverfahren gesucht wird, wird diese Anlage dem ZSW sodann für die Dauer von bis zu 1,5 Jahren, jedoch über insgesamt mindestens 4.000 h für Monitoringzwecke zur Verfügung stellen.
Neben dem ZSW sind noch folgende Verbundprojektpartner beteiligt: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) und die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Nach Beendigung des FuE-Programms durch das ZSW und die Verbundprojektpartner verbleibt die Anlage beim privaten Dritten zur eigenwirtschaftlichen Nutzung. Der Beginn des unter II.3) benannten Leistungszeitraums wird im Laufe des Verfahrens festgelegt.
Die Anforderungen des Auftrags sind im Einzelnen:
— Bereitstellung einer nach aktuellem Stand der Technik aufgebauten ≥ 1 MWel Power-to-Gas-Anlage auf Basis der Alkalischen Elektrolyse (AEL) zur Erzeugung von Wasserstoff (eH2) mit erneuerbarer Energie spätestens 1,5 Jahre nach Auftragsvergabe,
— Betrieb der Anlage über bis zu 1,5 Jahre über insgesamt mindestens 4 000 h im eH2-Produktionsbetrieb mit der Möglichkeit des ZSW auf die für die Forschungsleistungen wesentlichen Betriebsdaten der Anlage zugreifen zu können,
— Möglichkeit der Implementierung eines geeigneten Monitoring- & Reporting-Systems durch das ZSW,
— Nutzung des produzierten eH2 möglichst im Mobilitätssektor durch die Abgabe an eine H2-Tankstelle vor Ort, den Trailer-Transport zu anderen H2-Tankstellen oder die H2-Einspeisung ins Erdgasnetz und dessen bilanzielle Nutzung in der CNG-Mobilität,
— Bereitstellung einer Testinfrastruktur und der notwendigen Betriebsmittel für die Erprobung eines 300 kWel AEL-Elektrolyseurs über bis zu 4 000 h am Standort der Anlage mit entsprechend größerer Auslegung der Anlagenperipherie.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-07-29 Auftragsbekanntmachung
2015-08-05 Ergänzende Angaben
2016-02-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-07-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Andere Energieversorgungsquellen
Menge oder Umfang:
Im Rahmen des durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg geförderten Leuchtturmprojektes „Power-to-Gas: Angewandte Forschung und Entwicklung für eine ökonomische Erzeugung des ökostrombasierten Kraftstoffs eH2“ will das ZSW den heutigen Technologiestand der Produktion von Wasserstoff im industriellen Maßstab mittels Alkalischer Elektrolyse (AEL) mit anschließender Verwendung im Bereich der CO2-neutralen Mobilität erproben und eingehend vermessen.Auftragsgegenstand ist der Betrieb einer an einem geeigneten Standort (maximal 250 km einfacher Anfahrtsweg vom Sitz des Auftraggebers in Stuttgart aus) nach aktuellem Stand der Technik errichteten Power-to-Gas-Anlage auf Basis eines AEL-Elektrolyseurs mit einer Aufnahmeleistung von mindestens 1 MWel für Forschungszwecke. Die Anlage muss über einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten über insgesamt mindestens 4 000 h Betriebsdauer betrieben werden. Mit Hilfe eines Monitoring-Systems will das ZSW die Gesamtanlage und die darin verbauten Subsysteme und Komponenten vermessen, um Verbesserungspotentiale ableiten zu können. Die aus dem Anlagenbetrieb gewonnenen Informationen fließen nach entsprechender Aufbereitung und Auswertung durch das ZSW direkt in die angewandten FuE-Aktivitäten der Projektpartner ein. Solche Messtechnik, welche über die grundlegende Anlagensteuerung hinaus für das Monitoring-System erforderlich ist, wird separat finanziert, in Absprache durch das ZSW beschafft und in Abstimmung mit dem Anlagenbetreiber in die Anlage integriert.Der in der Power-to-Gas-Anlage mit erneuerbarer Energie erzeugte Wasserstoff (eH2) muss soweit möglich als regenerativer Kraftstoff der Mobilität zugeführt werden. Dazu kann der produzierte eH2 direkt an eine H2-Tankstelle vor Ort abgegeben werden oder mittels eines H2-Trailers an der Anlage abgeholt und über bestehende Distributionswege an sonstige H2-Tankstellen verteilt werden. Alternativ ist auch denkbar, den eH2 am Anlagenstandort in das Erdgasnetz einzuspeisen und mittels einer bilanziellen Verrechnung über die Versorgung von Erdgastankstellen ebenfalls in die Mobilität einfließen zu lassen.Infrastrukturell angebunden an die Power-to-Gas-Anlage muss zusätzlich eine FuE-Plattform bereitgestellt werden inkl. der hierfür notwendigen Betriebsmittel. Im Rahmen des Projektes wird dort ein neu entwickelter, optimierter AEL-Elektrolyseur mit einer DC-Aufnahmeleistung von ca. 300 kWel unter industriellen Bedingungen über bis zu 4 000 h erprobt. Für den Anbieter besteht die Möglichkeit, den in der FuE-Plattform zusätzlich erzeugten eH2 ebenfalls in seinen Distributionswegen zu verwerten und nach Ablauf der Projektdauer den optimierten 300 kWel AEL-Elektrolyseur in der FuE-Plattform weiter zu nutzen.Der Auftraggeber erstellt ein Lastenheft, das die geforderten Parameter an die Anlage (AEL-Elektrolyseur, Monitoring-System und Anbindung der FuE-Plattform) beinhaltet. Das Lastenheft wird den für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt und wird im Auftragsfall zum Vertragsbestandteil.1.1 Power-to-Gas-Anlage.Neu zu errichtende oder bereits vorhandene Power-to-Gas-Anlage zur Erzeugung von eH2 nach aktuellem Stand der Technik mit folgenden technischen Anlagenspezifikationen:— Eingesetzte Elektrolyse-Technologie: Alkalische Elektrolyse (AEL),— Elektrische Aufnahmeleistung: ≥ 1 MWel (dauerbetriebsfähige Nennlast),— spezifischer Energieverbrauch Elektrolyse-Block bei Nennlast (DC) ≤ 4,5 kWh/Nm3 H2,— spezifischer Energieverbrauch Elektrolyse-Block zzgl. Gleichrichter bei Nennlast (AC) ≤ 4,8 kWh/Nm3 H2,— Gasqualität Elektrolyse-Block im gesamten Lastbereich: < 0,2 Vol.% O2 in H2 (Kathode) sowie < 1 Vol.% H2 in O2 (Anode),— Möglichkeit einer dynamischen Betriebsweise (Lastbereich mindestens 20 %-100 % bezogen auf die dauerbetriebsfähige Nennlast; Lastwechselgeschwindigkeit: ≥ 20 %/s; Start-up-Zeit auf Nennlast aus Stand-by: < 300 s),— eH2-Abgabe der Power-to-Gas-Anlage mit für Brennstoffzellenfahrzeuge geeigneter Gasbeschaffenheit (Wasserstoff 5.0),— eH2-Verwertung durch H2-Tankstelle vor Ort, H2-Distribution per H2-Trailer oder H2-Einspeisung in das Erdgasnetz,— Die übrigen Leistungsdaten der Power-to-Gas-Anlage werden im Lastenheft beschrieben.1.2 Monitoring der Power-to-Gas-Anlage.Möglichkeit der detaillierten Aufnahme von Messdaten des Elektrolyseurs sowie der in der Power-to-Gas-Anlage verbauten Subsysteme und Komponenten mit der erforderlichen Transparenz, ohne hierdurch in den Anlagenbetrieb einzugreifen bzw. diesen zu stören. Solche Messtechnik, welche über die grundlegende Anlagensteuerung hinaus für das Monitoring-System erforderlich ist, wird separat finanziert, in Absprache durch das ZSW beschafft und in Abstimmung mit dem Anlagenbetreiber in die Anlage integriert. Prozessleitsystem auf Basis PCS-7 oder hierzu kompatibel, um die Möglichkeit der Anbindung des durch das ZSW bereitgestellten Monitoring-Systems sicherzustellen.Die weiteren Anforderungen hinsichtlich des Monitoring-Systems und der zu überwachenden Parameter werden im Lastenheft beschrieben.1.3 FuE-Plattform.Bereitstellung einer Testmöglichkeit für die Erprobung eines weiterentwickelten AEL-Elektrolyseurs mit einer DC-Aufnahmeleistung von ca. 300 kWel über insgesamt bis zu 4 000 h in Form einer sog. FuE-Plattform inkl. der hierfür notwendigen Betriebsmittel (inklusive Strom) mit folgenden technischen Spezifikationen:— Bereitstellung eines 550 kVA sowie eines 80 kVA Drehstromanschlusses (beide Niederspannung 400 V),— Stellfläche 8 m x 20 m zur Aufstellung eines Verfahrenstechnik- sowie eines Gleichrichter-Containers (Gesamtgewicht ca. 25 t, erforderliche freie lichte Höhe über den Containern: 2,5 m; auch Freiaufstellung möglich),— Medienversorgung: Kühlwasser, Druckluft, Stickstoff, VE-Wasser,— Die übrigen Leistungsdaten der FuE-Plattform werden im Lastenheft beschrieben.Die FuE-Plattform muss infrastrukturell an die eH2-Produktschiene der Power-to-Gas-Anlage angebunden sein, um einen industriellen Testcharakter zu gewährleisten, soll jedoch nicht in den Betrieb der Power-to-Gas-Anlage eingreifen bzw. diesen stören. Die Nutzung oder Entsorgung (Fackel) des in der FuE-Plattform zusätzliche erzeugten eH2 erfolgt im Ermessen des Anbieters bzw. Anlagenbetreibers.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Andere Energieversorgungsquellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)
Postanschrift: Industriestraße 6
Postleitzahl: 70565
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.zsw-bw.de/ 🌏
E-Mail: marc-simon.loeffler@zsw-bw.de 📧
Telefon: +49 7117870233 📞
Fax: +49 7117870200 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-29 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 147-271554
ABl. S-Ausgabe: 147

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Bereitstellung und der Betrieb einer bereits vorhandenen oder neu zu errichtenden Power-to-Gas-Anlage mit angebundener FuE-Plattform für die Forschungsleistungen des ZSW im Rahmen eines Dienstleistungsauftrags.
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Der private Dritte, der in diesem Vergabeverfahren gesucht wird, wird diese Anlage dem ZSW sodann für die Dauer von bis zu 1,5 Jahren, jedoch über insgesamt mindestens 4.000 h für Monitoringzwecke zur Verfügung stellen.
Neben dem ZSW sind noch folgende Verbundprojektpartner beteiligt: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) und die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
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Nach Beendigung des FuE-Programms durch das ZSW und die Verbundprojektpartner verbleibt die Anlage beim privaten Dritten zur eigenwirtschaftlichen Nutzung. Der Beginn des unter II.3) benannten Leistungszeitraums wird im Laufe des Verfahrens festgelegt.
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Die Anforderungen des Auftrags sind im Einzelnen:
— Bereitstellung einer nach aktuellem Stand der Technik aufgebauten ≥ 1 MWel Power-to-Gas-Anlage auf Basis der Alkalischen Elektrolyse (AEL) zur Erzeugung von Wasserstoff (eH2) mit erneuerbarer Energie spätestens 1,5 Jahre nach Auftragsvergabe,
— Betrieb der Anlage über bis zu 1,5 Jahre über insgesamt mindestens 4 000 h im eH2-Produktionsbetrieb mit der Möglichkeit des ZSW auf die für die Forschungsleistungen wesentlichen Betriebsdaten der Anlage zugreifen zu können,
— Möglichkeit der Implementierung eines geeigneten Monitoring- & Reporting-Systems durch das ZSW,
— Nutzung des produzierten eH2 möglichst im Mobilitätssektor durch die Abgabe an eine H2-Tankstelle vor Ort, den Trailer-Transport zu anderen H2-Tankstellen oder die H2-Einspeisung ins Erdgasnetz und dessen bilanzielle Nutzung in der CNG-Mobilität,
— Bereitstellung einer Testinfrastruktur und der notwendigen Betriebsmittel für die Erprobung eines 300 kWel AEL-Elektrolyseurs über bis zu 4 000 h am Standort der Anlage mit entsprechend größerer Auslegung der Anlagenperipherie.
Menge oder Umfang:
Im Rahmen des durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg geförderten Leuchtturmprojektes „Power-to-Gas: Angewandte Forschung und Entwicklung für eine ökonomische Erzeugung des ökostrombasierten Kraftstoffs eH2“ will das ZSW den heutigen Technologiestand der Produktion von Wasserstoff im industriellen Maßstab mittels Alkalischer Elektrolyse (AEL) mit anschließender Verwendung im Bereich der CO2-neutralen Mobilität erproben und eingehend vermessen.
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Auftragsgegenstand ist der Betrieb einer an einem geeigneten Standort (maximal 250 km einfacher Anfahrtsweg vom Sitz des Auftraggebers in Stuttgart aus) nach aktuellem Stand der Technik errichteten Power-to-Gas-Anlage auf Basis eines AEL-Elektrolyseurs mit einer Aufnahmeleistung von mindestens 1 MWel für Forschungszwecke. Die Anlage muss über einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten über insgesamt mindestens 4 000 h Betriebsdauer betrieben werden. Mit Hilfe eines Monitoring-Systems will das ZSW die Gesamtanlage und die darin verbauten Subsysteme und Komponenten vermessen, um Verbesserungspotentiale ableiten zu können. Die aus dem Anlagenbetrieb gewonnenen Informationen fließen nach entsprechender Aufbereitung und Auswertung durch das ZSW direkt in die angewandten FuE-Aktivitäten der Projektpartner ein. Solche Messtechnik, welche über die grundlegende Anlagensteuerung hinaus für das Monitoring-System erforderlich ist, wird separat finanziert, in Absprache durch das ZSW beschafft und in Abstimmung mit dem Anlagenbetreiber in die Anlage integriert.
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Der in der Power-to-Gas-Anlage mit erneuerbarer Energie erzeugte Wasserstoff (eH2) muss soweit möglich als regenerativer Kraftstoff der Mobilität zugeführt werden. Dazu kann der produzierte eH2 direkt an eine H2-Tankstelle vor Ort abgegeben werden oder mittels eines H2-Trailers an der Anlage abgeholt und über bestehende Distributionswege an sonstige H2-Tankstellen verteilt werden. Alternativ ist auch denkbar, den eH2 am Anlagenstandort in das Erdgasnetz einzuspeisen und mittels einer bilanziellen Verrechnung über die Versorgung von Erdgastankstellen ebenfalls in die Mobilität einfließen zu lassen.
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Infrastrukturell angebunden an die Power-to-Gas-Anlage muss zusätzlich eine FuE-Plattform bereitgestellt werden inkl. der hierfür notwendigen Betriebsmittel. Im Rahmen des Projektes wird dort ein neu entwickelter, optimierter AEL-Elektrolyseur mit einer DC-Aufnahmeleistung von ca. 300 kWel unter industriellen Bedingungen über bis zu 4 000 h erprobt. Für den Anbieter besteht die Möglichkeit, den in der FuE-Plattform zusätzlich erzeugten eH2 ebenfalls in seinen Distributionswegen zu verwerten und nach Ablauf der Projektdauer den optimierten 300 kWel AEL-Elektrolyseur in der FuE-Plattform weiter zu nutzen.
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Der Auftraggeber erstellt ein Lastenheft, das die geforderten Parameter an die Anlage (AEL-Elektrolyseur, Monitoring-System und Anbindung der FuE-Plattform) beinhaltet. Das Lastenheft wird den für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt und wird im Auftragsfall zum Vertragsbestandteil.
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1.1 Power-to-Gas-Anlage.
Neu zu errichtende oder bereits vorhandene Power-to-Gas-Anlage zur Erzeugung von eH2 nach aktuellem Stand der Technik mit folgenden technischen Anlagenspezifikationen:
— Eingesetzte Elektrolyse-Technologie: Alkalische Elektrolyse (AEL),
— Elektrische Aufnahmeleistung: ≥ 1 MWel (dauerbetriebsfähige Nennlast),
— spezifischer Energieverbrauch Elektrolyse-Block bei Nennlast (DC) ≤ 4,5 kWh/Nm3 H2,
— spezifischer Energieverbrauch Elektrolyse-Block zzgl. Gleichrichter bei Nennlast (AC) ≤ 4,8 kWh/Nm3 H2,
— Gasqualität Elektrolyse-Block im gesamten Lastbereich: < 0,2 Vol.% O2 in H2 (Kathode) sowie < 1 Vol.% H2 in O2 (Anode),
— Möglichkeit einer dynamischen Betriebsweise (Lastbereich mindestens 20 %-100 % bezogen auf die dauerbetriebsfähige Nennlast; Lastwechselgeschwindigkeit: ≥ 20 %/s; Start-up-Zeit auf Nennlast aus Stand-by: < 300 s),
— eH2-Abgabe der Power-to-Gas-Anlage mit für Brennstoffzellenfahrzeuge geeigneter Gasbeschaffenheit (Wasserstoff 5.0),
— eH2-Verwertung durch H2-Tankstelle vor Ort, H2-Distribution per H2-Trailer oder H2-Einspeisung in das Erdgasnetz,
— Die übrigen Leistungsdaten der Power-to-Gas-Anlage werden im Lastenheft beschrieben.
1.2 Monitoring der Power-to-Gas-Anlage.
Möglichkeit der detaillierten Aufnahme von Messdaten des Elektrolyseurs sowie der in der Power-to-Gas-Anlage verbauten Subsysteme und Komponenten mit der erforderlichen Transparenz, ohne hierdurch in den Anlagenbetrieb einzugreifen bzw. diesen zu stören. Solche Messtechnik, welche über die grundlegende Anlagensteuerung hinaus für das Monitoring-System erforderlich ist, wird separat finanziert, in Absprache durch das ZSW beschafft und in Abstimmung mit dem Anlagenbetreiber in die Anlage integriert. Prozessleitsystem auf Basis PCS-7 oder hierzu kompatibel, um die Möglichkeit der Anbindung des durch das ZSW bereitgestellten Monitoring-Systems sicherzustellen.
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Die weiteren Anforderungen hinsichtlich des Monitoring-Systems und der zu überwachenden Parameter werden im Lastenheft beschrieben.
1.3 FuE-Plattform.
Bereitstellung einer Testmöglichkeit für die Erprobung eines weiterentwickelten AEL-Elektrolyseurs mit einer DC-Aufnahmeleistung von ca. 300 kWel über insgesamt bis zu 4 000 h in Form einer sog. FuE-Plattform inkl. der hierfür notwendigen Betriebsmittel (inklusive Strom) mit folgenden technischen Spezifikationen:
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— Bereitstellung eines 550 kVA sowie eines 80 kVA Drehstromanschlusses (beide Niederspannung 400 V),
— Stellfläche 8 m x 20 m zur Aufstellung eines Verfahrenstechnik- sowie eines Gleichrichter-Containers (Gesamtgewicht ca. 25 t, erforderliche freie lichte Höhe über den Containern: 2,5 m; auch Freiaufstellung möglich),
— Medienversorgung: Kühlwasser, Druckluft, Stickstoff, VE-Wasser,
— Die übrigen Leistungsdaten der FuE-Plattform werden im Lastenheft beschrieben.
Die FuE-Plattform muss infrastrukturell an die eH2-Produktschiene der Power-to-Gas-Anlage angebunden sein, um einen industriellen Testcharakter zu gewährleisten, soll jedoch nicht in den Betrieb der Power-to-Gas-Anlage eingreifen bzw. diesen stören. Die Nutzung oder Entsorgung (Fackel) des in der FuE-Plattform zusätzliche erzeugten eH2 erfolgt im Ermessen des Anbieters bzw. Anlagenbetreibers.
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Dauer: 24 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Baden-Württemberg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
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Die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind für den Bieter bzw. für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sowie die eingesetzten Nachunternehmer zu erbringen:
— Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 6 Monate). Bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes (§ 7 EG Abs.8).
— Bilanzen oder Bilanzauszügen des Unternehmens der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist.
— Schriftliche Erklärung darüber, dass keine Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs.
6 VOL/A vorliegen.
4 VOL/A vorliegen.
— Eigenerklärung des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft und ggf. Nachunternehmern gemäß § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLoG).
Die Vergabestelle behält sich vor, bei Abgabe des Teilnahmeantrags nicht beigefügte Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Werden nachgeforderte Unterlagen nicht fristgemäß vorgelegt, kann der Teilnahmeantrag ausgeschlossen werden. Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Mitglied einer anderen Bietergemeinschaft oder als ein Nachunternehmen – an diesem Verfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden.
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Vorstehende Vorgaben finden auch bei der Vorlage von Eignungsnachweisen gemäß Ziffer III.2.2) sowie III.2.3) Anwendung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der erforderliche Nachweise ist unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind für den Bieter bzw. für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen:
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— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und seinen Umsatz durch Leistungen im Bereich Planung, Bau und Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der unter I.1.) genannten Kontaktstelle abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen für die Bewerbergemeinschaft beizubringen:
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Die Eignung ist durch folgende Nachweise zu erbringen (genaue Angabe in den auszufüllenden Formularen):
1. Gemäß den in Ziffer II.2.1) beschriebenen Projektanforderungen sind jeweils maximal 5 Projekt-Referenzen für Leistungen für Planung und Bau oder Betrieb von Power-to-Gas-Analgen vorzulegen. Ferner sind Standort und Betreiber, eingesetztes Elektrolyseverfahren, Lieferanten/Hersteller des Elektrolyseurs bzw. der Elektrolyseure, Anzahl der auf der Anlage verbauten Elektrolyseure, Leistungsaufnahme bei Nennlast und Auslegung der Power-to-Gas-Anlage auf eine dynamische bzw. intermittierende Betriebsweise (Lastbereich mindestens 20-100 % bezogen auf die dauerbetriebsfähige Nennlast und Lastwechselgeschwindigkeit ≥ 20 %/s und Start-up-Zeit auf Nennlast aus Stand-by in < 300 s)
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Es werden jeweils nur Referenz-Projekte gewertet, bei denen folgende Mindestanforderungen erfüllt worden sind:
— bauliche und behördliche Abnahme und Aufnahme des Regelbetriebs 2010, oder später
— Wasserstoffproduktionsrate bei Nennlast von mindestens 50 Nm
— Bei Referenzen für Betrieb: Betriebserfahrungen seit Inbetriebnahme von mindestens 4 000 h,
— Vorlage einer Bestätigung/Erklärung des aktuellen Anlagenbetreibers zu den angegebenen Daten und des Standortes.
Es werden nur Bewerber im Teilnahmewettbewerb berücksichtigt, die mindestens 1 Referenz für Planung und Bau oder Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen vorlegen können.
2. Nachweis über die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems mit Zertifizierung.
3. Vorlage eines Organigramms mit Angaben über die Interne Organisation des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mit Schnittstellen zum AG und zu Dritten.
4. Erklärung über Gesamtsumme der festangestellten Mitarbeiter mit Ingenieurs- oder Technikerausbildung, festangestellte Mitarbeiter mit Ingenieursausbildung im Bereich Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen und festangestellte Mitarbeiter mit Technikerausbildung im Bereich Wartung und Instandhaltung von Power-to-Gas-Anlagen (durchschnittliche Anzahl der letzten drei Geschäftsjahre).
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5. Eigenerklärung darüber, dass ein geeigneter Standort (maximal 250 km einfacher Anfahrtsweg vom Sitz des Auftraggebers in Stuttgart aus) im Auftragsfall zur Verfügung steht (mit Angaben über Lage und den eH2-Distributionsweg bzw. die Infrastrukturelle Anbindung an das Erdgasnetz).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vorliegen einer objektbezogenen Haftpflichtversicherung (Personenschäden, Vermögensschäden und Sachschäden; Deckungssumme jeweils mindestens 5 000 000 EUR).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Für die Leistungen des Anlagenbetreibers wird ein Festpreis vereinbart.
Die Vergütung erfolgt durch Abschlagszahlungen nach einem mit dem Auftraggeber vereinbarten Zahlungsplan.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen (keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform). Gesamtschuldnerisch haftend mit plausibler Aufgabenteilung und bevollmächtigtem Vertreter.
Bietergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter müssen in den Bewerbungen die Mitglieder benennen und eines ihrer Mitglieder als uneingeschränkt bevollmächtigten Vertreter bezeichnen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Vertrags-/Abwicklungs- und Verhandlungssprache im Rahmen der Projektdurchführung ist Deutsch. Alle Projektdokumente und die Projektdokumentation sind grundsätzlich in Deutsch zu erstellen.
Der Auftragnehmer hat die Power-to-Gas-Anlage an einem Standort bereitzustellen, der mit einem einfachen Anfahrtsweg von maximal 250 km vom Sitz des Auftraggebers in Stuttgart aus zu erreichen ist.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Überschreitung einer Preisobergrenze für die ausgeschriebene Leistung von 1 700 000 EUR (netto), nach eigenem Ermessen das Vergabeverfahren wegen fehlender Haushaltsmittel aufzuheben.
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1. Juli 2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für Öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) Anwendung findet. Die sich daraus ergebenen Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen sind daher zu beachten.
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Der Nachstehend geforderte Nachweis ist unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
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Der nachstehend aufgeführte Nachweis ist für den Bieter bzw. für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sowie die eingesetzten Nachunternehmer zu erbringen:
— Verpflichtungserklärung nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG).
Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Falle der Angebotsaufforderung eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bilden werden, sowie des geschäftsführenden Mitglieds und Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Für die Auswahl der Bewerber, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren ausgewählt werden, wird zunächst geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich als geeignet erscheinen, die ausgeschriebene Leistung ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird anhand der Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.2) – Gewichtung: 25 %), der technischen Leistungsfähigkeit – Referenzen, Betriebserfahrungen und Qualitätsmanagement (Ziffer III.2.3) – Gewichtung 50 %) sowie der technischen Leistungsfähigkeit – Mitarbeiteranzahl (Ziffer III.2.3) – Gewichtung 25 %) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt wird. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt bei Bewerbergemeinschaften und/oder Einbindung von Nachunternehmern gemeinschaftlich. Die Auswahlkriterien, deren Unterkriterien sowie ihre Gewichtung sind in den Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb detailliert dargestellt.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. Schlüssiges Anlagenkonzept zur Nutzung des produzierten H2 in der Mobilität und Einbindung der FuE-Plattform (35)
2. Bieterpräsentation (20)
3. Preis (20)
4. Vertrags- und Risikostruktur (10)
5. Organisation/Projektleitung (5)
6. Zeitpunkt der Abschließenden Leistungserbringung (5)
7. IST- bzw. ggf. Planungsstand einer Anlage am geplanten Standort mit Möglichkeit zur Anbindung der FuE-Plattform (5)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Dr. rer. nat. Marc-Simon Löffler
Name: Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH
Postanschrift: Untere Waldplätze 37
Postleitzahl: 70569
Kontaktperson: Herrn Jaroslav Kauz
Telefon: +49 7112229334267 📞
E-Mail: p2g-zsw@dreso.com 📧
Fax: +49 711222933404267 📠
Telefon: +49 7112229334263 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219264049 📞
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer ist gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 147-271554 (2015-07-29)
Ergänzende Angaben (2015-08-05)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 151-278713
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 147-271554
ABl. S-Ausgabe: 151
Quelle: OJS 2015/S 151-278713 (2015-08-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-02-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 700 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 039-064085
ABl. S-Ausgabe: 39

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 79618 Rheinfelden.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-02-11 📅
Name: Energiedienst AG
Postanschrift: Schönenbergerstraße 10
Postort: Rheinfelden
Postleitzahl: 79618
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2016/S 039-064085 (2016-02-22)
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