Lieferung, Einführung sowie Wartung eines Systems für Gateway Administration (GWA) und Meter Data Management (MDM)

Vattenfall Europe Information Services GmbH

Durch die Vorgaben des voraussichtlich in 2016 in Kraft tretenden Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende inkl. des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) besteht die Anforderung, die für den Messstellenbetrieb erforderlichen IT-Systeme zu erweitern. Dazu soll ein Gesamtsystem im Rechenzentrum des Auftraggebers aufgebaut werden, das zum einen die Anforderungen zur sicheren Kommunikation mit den neu zu installierenden intelligenten Messsystemen (iMsys) erfüllt und zum anderen die zukünftigen Prozesse mit deutlich erhöhtem Mengengerüst für die Erfassung und Verarbeitung von Zähldaten umsetzen kann.
Im Rahmen dieser Ausschreibung sollen die beiden Komponenten Gateway Administration (GWA) und Meter Data Management (MDM) beschafft werden. Beide Komponenten sollen durch einen Anbieter entwickelt worden sein. Wartung, Service und Weiterentwicklung sollen in Verantwortung eines Anbieters liegen.
Mit dem GWA sollen die Aufgaben des Gateway Administrators gemäß den Anforderungen des MsbG, im Speziellen der BSI TR-03109 umgesetzt werden. Das MDM umfasst die Erfassung, Aufbereitung und Bereitstellung von Zähldaten.
Die ausgeschriebenen Systeme müssen in der Lage sein, die Geschäftsprozesse des grundzuständigen MSB für Strom und weitere Sparten (Multi-Utility) umzusetzen.
Das System wird bis 2021 für ein Mengengerüst von ca. 90 000 iMsys angefordert. In Abhängigkeit der vom Gesetzgeber festgelegten Rollout-Verpflichtung gemäß Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) behält sich die Vergabestelle vor, das Mengengerüst im Rahmen des Angebotsverfahrens anzupassen. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor die Leistungen im Angebotsverfahren ggfs. als sogenannte „software-as-a-service“ Variante anzufragen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-03.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-03 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-11-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Entwicklung von branchenspezifischer Software
Menge oder Umfang:
Das System wird bis 2021 für ein Mengengerüst von ca. 90 000 iMsys angefordert. In Abhängigkeit der vom Gesetzgeber festgelegten Rollout-Verpflichtung gemäß Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) behält sich die Vergabestelle vor, das Mengengerüst im Rahmen des Angebotsverfahrens anzupassen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwicklung von branchenspezifischer Software 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Information Services GmbH
Postanschrift: Kopenhagener Str 83-101
Postleitzahl: 13158
Postort: Berlin

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-03 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 215-393105
ABl. S-Ausgabe: 215
Zusätzliche Informationen
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung 1. Die Bewerbung ist in beschriebener Form und in deutscher Sprache elektronisch unter: https://root.deutsche-evergabe.de/portal/ einzureichen. Die Nutzung des Portals deutsche-evergabe.de ist für Bewerber und Bieter der Vattenfall-Projekte kostenfrei. Teilnahmeanträge können dort digital signiert abgeschlossen werden. Alternativ kann die elektronische Teilnahmeantrags-Abgabe per Mantelbogenverfahren rechtsverbindlich unterzeichnet werden. Der unterschriebene Mantelbogen ist vorab spätestens zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist per E-Mail an diana.schattschneider@vattenfall.de zu senden. Spätestens 5 Arbeitstage nach Ablauf der elektronischen Teilnahmeantragsfrist muss der unterschriebene Mantelbogen im Original und unter Verwendung des Adress-Aufklebers in der Poststelle (Angebotseingangsstelle) der Vergabestelle vorliegen. Teilnahmeanträge per Post, Fax oder E-Mail werden nicht akzeptiert. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung an der entsprechenden Stelle (Abschnitt „Eigene Anlagen“) und bezeichnendem Dateinamen hochzuladen. Die entsprechenden Dateinamen sollten mit „Reg_“ beginnen, Abkürzungen zum Inhalt und Firma enthalten, eine Länge von 60 Zeichen und eine Größe von 20 MB nicht übersteigen. (Beispiel: „Reg_A_UN-Praesent_Fa_XXXXXXXXXX_2015_XX_XX“). 2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus. 3. Unter „aktuell“ in Ziffer III.2) wird verstanden, dass das Ausstelldatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 12 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. 4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Drittbescheinigungen entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Der Bewerber hat dies nachzuweisen und zu erläutern. 5. Im Sinne der vorherigen Ziffer 4 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. 6. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen: a) Bieter, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit gemäß Ziffer III.2.1.), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und haben die betreffenden Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, wobei sich die Vorlagepflicht auf den Leistungsteil beschränkt, für den der Nachunternehmer einstehen soll. Der Nachunternehmer hat in diesem Fall nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. b) Etwaige weitere Nachunternehmer (solche, die nicht zur Eignungsleihe genutzt werden) müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht namentlich benannt werden und die Nachweise gemäß Ziffern III.2.1) bis III.2.3) für die Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber/Bieter, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verfahren kommen und den Einsatz von Nachunternehmern vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs oder während des gesamten, weiteren Verfahrens aufzufordern, diese Nachunternehmer namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen. 7. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein -, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z. B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch des Bewerbers auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht. 8. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein – nach Bewerberauswahl und Abgabe der Angebote bei begründetem Anlass bei einzelnen Bietern ein Audit im Rahmen eines sog. „sustainability risk assessments“ durchzuführen. Ein begründeter Anlass liegt insbesondere vor, wenn der Bieter seinen Sitz in einem CSR-Hoch-Risiko Land hat bzw. sich dort seine Produktionsstätten befinden. Eine Liste der Hoch-Risikoländer findet sich unter: „CSR Risikoländer“ http://corporate.vattenfall.de/uber-uns/beziehungen-zu-lieferanten/ Sollte bei einem solchen Audit festgestellt werden, dass im Vergabeverfahren abgegebene Eigenerklärungen des Bieters nicht zutreffen, ist die Vergabestelle berechtigt, den Bieter vom weiteren Wettbewerb auszuschließen. 9. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerbungen, die die Mindestbedingungen und/oder Ausschlussfristen nicht einhalten, ohne weitere Prüfung vom weiteren Verfahren auszuschließen. 10. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen Auftraggeber wird. 11. Fragen sind ausschließlich per E-Mail bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten. 12. Vattenfall hat im Vorfeld dieser Bekanntmachung eine Markterkundung durchgeführt. Zum Ausgleich evtl. bestehender Wissensvorsprünge wird dies ausreichend bei der Bemessung der Dauer der Angebotserstellung durch die Vergabestelle berücksichtigt werden. B) Prüfung/Abschichtung Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen werden in einem vierstufigen Verfahren ermittelt: Stufe 1: Formale Prüfung; Stufe 2: Eignungsprüfung; Stufe 3: Abschichtung. Für den Fall, dass die Anzahl an geeigneten Bewerbern die Zahl 8 überschreitet, erfolgt die Auswahl derjenigen 8 Bieter, die zur Stufe 4 der weiteren Eignungsprüfung aufgefordert werden, nach folgendem Bewertungsschema: a) Bewertung von Referenzen in Bezug auf Anzahl von durchgeführten vergleichbaren Leistungen (Referenzmerkmal O.1). Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. — Gewichtung 13 %; — Anzahl größer oder gleich 21 Referenzen = 5 Punkte; — Anzahl größer oder gleich 12 Referenzen = 3 Punkte; — Anzahl größer oder gleich 7 Referenzen = 1 Punkt; — Anzahl größer oder gleich 4 Referenzen = 0 Punkte. b) Bewertung von Referenzen in Bezug auf Anzahl von durchgeführten Pilotprojekten im Bereich GWA (Referenzmerkmal O.2). Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. — Gewichtung 15 %; — Anzahl größer oder gleich 3 Referenzen = 5 Punkte; — Anzahl gleich 2 Referenzen = 3 Punkte; — Anzahl gleich 1 Referenz = 1 Punkte; — Anzahl kleiner 1 Referenz = 0 Punkte. c) Bewertung von Referenzen „Pilotprojekte im Bereich GWA“ in Bezug auf die maximale Anzahl von angebundenen intelligenten Messsystemen (Referenzmerkmal O.2). Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. — Gewichtung 12 %; — Anzahl größer oder gleich 75 iMsys = 5 Punkte; — Anzahl größer oder gleich 40 iMsys = 3 Punkte; — Anzahl größer oder gleich 10 iMsys = 1 Punkt; — Anzahl kleiner 10 iMsys = 0 Punkte. d) Bewertung der Angaben zu den im Unternehmen zur Verfügung stehenden Anzahl an Berater weltweit im Tätigkeitsbereich Meter Data Management (MDM) und Gateway Administrations Software (GWA) (Referenzmerkmal Q.1). Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. — Gewichtung 8 %; — 30 oder mehr Berater = 5 Punkte; — 20 bis 29 Berater = 3 Punkte; — 10 bis 19 Berater = 1 Punkt. e) Bewertung der Angaben zu den im Unternehmen zur Verfügung stehenden Anzahl an Entwicklern weltweit im Tätigkeitsbereich Meter Data Management (MDM) und Gateway Administrations Software (GWA) (Referenzmerkmal Q.2). Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. — Gewichtung 14 %; — 50 oder mehr Entwickler = 5 Punkte; — 30 bis 49 Entwickler = 3 Punkte; — 12 bis 29 Entwickler = 1 Punkt. f) Bewertung der Angaben zu den im Unternehmen zur Verfügung stehenden Anzahl an deutschsprachigen Mitarbeitern, die thematisch dem Produktbereich GWA und MDM zugeteilt sind und bereits deutschsprachigen Kundensupport/Anwenderbetreuung erbringen (Referenzmerkmal Q.3). Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. — Gewichtung 8 %; — 30 oder mehr Mitarbeiter = 5 Punkte; — 20 bis 29 Mitarbeiter = 3 Punkte; — 8 bis 19 Mitarbeiter = 1 Punkt. g) Bewertung der Angaben zu den im Unternehmen zur Verfügung stehenden Anzahl an deutschsprachigen Projektmanagern, die bereits mindestens 2 Softwarerealisierungsprojekte in der Energiewirtschaft eigenverantwortlich durchgeführt haben (Referenzmerkmal Q.4). Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. — Gewichtung 10 %; — 25 oder mehr Projektmanager = 5 Punkte; — 15 bis 24 Projektmanager = 3 Punkte; — 8 bis 14 Projektmanager = 1 Punkt. h) Bewertung der Angaben zu der Eignung des im Auftragsfall vorgesehenen Projektleiters. Der Bewerber erhält Punkte für die Eignung des vorgesehenen Projektleiters über die Bewertung der Anzahl der vergleichbar abgeschlossenen Referenzprojekte und/oder Pilotprojekte im Bereich GWA (Referenzmerkmal R.1) innerhalb der letzten 5 Jahre. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. — Gewichtung 10 %; — Anzahl größer oder gleich 5 Projekte = 5 Punkte; — Anzahl gleich 3 Projekte = 3 Punkte; — Anzahl gleich 1 Projekt = 1 Punkt. i) Bewertung der Angaben zu Anzahl vorgesehener Berater und Entwickler mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung im Bereich MDM/GWA, die für das Projekt mindestens 20 % ihrer Arbeitszeit zur Verfügung stehen. (Referenzmerkmal R.2). Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. — Gewichtung 10 %; — 10 oder mehr Mitarbeiter = 5 Punkte; — 7 bis 9 Mitarbeiter = 3 Punkte; — 4 bis 6 Mitarbeiter = 1 Punkt; — 2 bis 4 Mitarbeiter = 0 Punkte. Die Vergabestelle behält sich vor die Anzahl von 8 Bewerbern nach oben oder nach unten anzupassen, ohne jedoch hierzu verpflichtet zu sein. Stufe 4: Weitere Überprüfung der technischen und fachlichen Eignung anhand der Durchführung einer Musteraufgabe. Die Vergabestelle wird denjenigen, max. 8 auf der 3. Stufe ausgewählten, geeigneten Bewerbern eine Musteraufgabe stellen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist. Für den Fall, dass die Anzahl an geeigneten Bewerbern die Zahl 8 auf der 2. Stufe unterschreitet, ist eine Abschichtung gemäß Stufe 3 nicht weiter notwendig. Das bedeutet diejenigen Bewerber, die ihre Eignung auf Stufe 2 nachweisen konnten, werden zur Durchführung der Musteraufgabe aufgefordert. Diese Musteraufgabe ist nach Aufforderung im Hause der Vergabestelle zu präsentieren. Bestandteil der Musteraufgabe sind die folgenden drei Themen: 1. Detaillierte Darstellung des Prozesses zur Inbetriebnahme eines iMsys inkl. der erforderlichen Parameter sowie beteiligter Systeme und Rollen. 2. Darstellung der aktuellen Probleme und Unsicherheiten bei der Einführung von iMsys. 3. Livedemonstration und Erläuterung der grundlegenden Standardfunktionen der GWA und MDM Software, wie in Register O gefordert. Die zur Umsetzung der Aufgaben erforderlichen Basiszähler und SMGW sind im Rahmen der Vorführung mitzubringen. Das Zusammenspiel zwischen Software und Geräten ist darzustellen. Der zeitliche Aufwand für die Vorbereitung der Musteraufgabe durch den Bewerber wird auf ca. 4 Manntage geschätzt. Die Lösung der drei Teilaufgaben der Musteraufgabe soll vor Ort voraussichtlich in der Kalenderwoche 06 (8.2.-12.2.2016) in einer ca. dreistündigen Präsentation erfolgen. Eine Vergütung erhält der Bewerber hierfür nicht. Die Vergabestelle weist diesbezüglich darauf hin, dass die Musteraufgabe rein zu Bewertungszwecken erarbeitet werden muss und keinerlei tatsächlichen Nutzen für die Vergabestelle hat. Diejenigen Bewerber, welche die geforderte Mindestpunktzahl erreichen, werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Sollten mehr als 6 Bewerber die geforderte Mindestpunktzahl erreichen, werden jedoch lediglich diejenigen 6 Bewerber mit der besten (= höchsten) Endpunktezahl der Musteraufgabe zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Vergabestelle behält sich vor die Anzahl von 6 Bewerbern nach oben oder nach unten anzupassen, ohne jedoch hierzu verpflichtet zu sein. Mit der Aufforderung zur Durchführung der Musteraufgabe erfolgen nähere Angaben zu Umfang, Bewertung und zur Höhe der geforderten Mindestpunktzahl. C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können: 1. Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich – unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien – wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (Abschichtung). 2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers. 3. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt vorhandener öffentlich-rechtlicher Genehmigungen. 4. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen. 5. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der verbindlichen Verabschiedung des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Durch die Vorgaben des voraussichtlich in 2016 in Kraft tretenden Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende inkl. des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) besteht die Anforderung, die für den Messstellenbetrieb erforderlichen IT-Systeme zu erweitern. Dazu soll ein Gesamtsystem im Rechenzentrum des Auftraggebers aufgebaut werden, das zum einen die Anforderungen zur sicheren Kommunikation mit den neu zu installierenden intelligenten Messsystemen (iMsys) erfüllt und zum anderen die zukünftigen Prozesse mit deutlich erhöhtem Mengengerüst für die Erfassung und Verarbeitung von Zähldaten umsetzen kann.
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Im Rahmen dieser Ausschreibung sollen die beiden Komponenten Gateway Administration (GWA) und Meter Data Management (MDM) beschafft werden. Beide Komponenten sollen durch einen Anbieter entwickelt worden sein. Wartung, Service und Weiterentwicklung sollen in Verantwortung eines Anbieters liegen.
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Mit dem GWA sollen die Aufgaben des Gateway Administrators gemäß den Anforderungen des MsbG, im Speziellen der BSI TR-03109 umgesetzt werden. Das MDM umfasst die Erfassung, Aufbereitung und Bereitstellung von Zähldaten.
Die ausgeschriebenen Systeme müssen in der Lage sein, die Geschäftsprozesse des grundzuständigen MSB für Strom und weitere Sparten (Multi-Utility) umzusetzen.
Das System wird bis 2021 für ein Mengengerüst von ca. 90 000 iMsys angefordert. In Abhängigkeit der vom Gesetzgeber festgelegten Rollout-Verpflichtung gemäß Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) behält sich die Vergabestelle vor, das Mengengerüst im Rahmen des Angebotsverfahrens anzupassen. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor die Leistungen im Angebotsverfahren ggfs. als sogenannte „software-as-a-service“ Variante anzufragen.
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Beschreibung der Optionen:
Online-Portal zur Messdatendarstellung; Schnittstelle zu Telekommunikations-Providern; Softwarelizenzen für bis zu 200 000 iMsys.
Referenznummer: 2015002546
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3)).
Mit dem Teilnahmeantrag ist durch den Bewerber in beschriebener Form in deutscher Sprache der Nachweis der Einhaltung folgender Bedingungen beizubringen (jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.1) der Bekanntmachung vorzulegen):
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Register A)
Anschreiben mit Darstellung des Unternehmens und dessen vollständiger Konzernstruktur (inklusive Eigentumserhältnisse).
Register B) [MINDESTBEDINGUNG]
Aktueller Eintrag aus dem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes bzw. Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Register C) [MINDESTBEDINGUNG]
Aktueller Nachweis des Finanzamtes über die Zahlung von Steuern oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register D) [MINDESTBEDINGUNG];
Aktueller Nachweis des Sozialversicherungsträgers über die Zahlung von Krankenkassenbeiträgen, Unfallversicherungsbeiträgen und Rentenversicherungsbeiträgen oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register E) [MINDESTBEDINGUNG];
Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister.
Register F) [MINDESTBEDINGUNG];
Eigenerklärung bzw. Bestätigung, dass keine Verurteilung wegen einer der in § 21 Abs. 1 SektVO genannten Straftatbestände erfolgt ist und keine in § 21 Abs. 4 SektVO genannte Umstände gemäß der beiliegenden „Muster Erklärung nach §21 SektVO“ vorliegen.
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Register G) [MINDESTBEDINGUNG];
Eigenerklärung bzw. Bestätigung, dass der Bewerber nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 Mindestlohngesetz mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt wurde. Sollte eine derartige Geldbuße verhängt worden sein, ist der Zeitpunkt der Verhängung und der des Verstoßes zu nennen sowie zu erklären und mit Nachweisen zu belegen, dass die Zuverlässigkeit im Sinne des Mindestlohngesetzes wiederhergestellt ist. Bis zur nachgewiesenen Wiederherstellung der Zuverlässigkeit können solche Bewerber ausgeschlossen werden.
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Register H) [MINDESTBEDINGUNG];
Eigenerklärung bzw. Bestätigung des Bieters, dass er den Vattenfall Verhaltenskodex für Lieferanten gelesen und verstanden hat. Der Kodex findet sich unter „Unser Verhaltenskodex für Lieferanten“ http://corporate.vattenfall.de/uber-uns/beziehungen-zu-lieferanten/
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Der Bieter erklärt bzw. bestätigt weiter, dass er seine Leistungen in Übereinstimmung mit den UN Global Compact Prinzipien erbringen wird und verpflichtet sich ständig zu überwachen, dass seine Leistungsbringung und die seiner Zulieferer/Subunternehmer nachhaltig unter Einhaltung und Beachtung dieser Prinzipien erfolgt. Der Bieter erklärt, dass keine Abweichungen vom UN Global Compact für ihn oder einem seiner von ihm für die Leistungserbringung in Betracht gezogener Zulieferer/Subunternehmer gültig sind.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe auch nähere Erläuterungen unter VI.3). (Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.2)) der Bekanntmachung vorzulegen.
Den Nachweis unter III.2.2), Register K) der Bekanntmachung hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.)
Register I) [MINDESTBEDINGUNG]
Aktuelle Auskunft einer Geschäftsbank des Bewerbers über die wirtschaftlichen Verhältnisse (z. B. Dauer der Geschäftsbeziehung), zur Kreditwürdigkeit (z. B. erkennbare Überschuldung) und zur Zahlungsfähigkeit.
Register J)
Vorlage einer aktuellen Wirtschaftsauskunft.
Register K) [MINDESTBEDINGUNG]
Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit mind. 1 000 000EUR Deckungssumme für Sachschäden und mind. 250 000 EUR für Vermögensschäden. Sollte diese zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrags nicht bestehen, so ist vom Bewerber zu erklären, dass eine solche Haftpflichtversicherung im Auftragsfalle abgeschlossen und dem Auftraggeber nachgewiesen wird.
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Register L)
Angabe des mit der nachgefragten Leistung vergleichbaren Umsatzes des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Register M)
Vorlage der kompletten konsolidierten Geschäftsberichte (oder vergleichbar) einschließlich Anhängen, Wirtschaftsprüferfreigaben und Kommentaren der letzten 3 Geschäftsjahre mit Informationen zur GuV (insbesondere zum EBIT), zur Bilanz (insbesondere zum Eigenkapital) und zum Cash-Flow.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Register N) [MINDESTBEDINGUNG]
Eigenerklärung bzw. Bestätigung, dass der Bewerber bereits zum jetzigen Zeitpunkt über eine entsprechende Software mit grundlegenden Standardfunktionen eines Gateway Administrationssystems und Meter Data Management Systems verfügt und diese live am System vorführen kann.
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Konkretisierung der Mindestbedingung: Hierbei geht es der Vergabestelle nicht um eine detaillierte Vorführung von der Vattenfall Europe Metering spezifisch benötigten Funktionen der GWA- und MDM-Software, sondern um das Bestehen von standardmäßigen Funktionen im eigenen Hause des Bewerbers.
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Eine Bewertung der auftragsspezifischen Funktionen des GWA- und MDM-Systems erfolgt im Rahmen der hierauf folgenden Angebotsphase.
Register O)
Referenzangaben in den letzten 5 Jahren (Datum der Auftragsvergabe) über
— O.1) vergleichbare Leistungen mit der ausgeschriebenen Leistung (siehe Kurzbeschreibung im Pkt. II.1.5));
— O.2) Pilotprojekte im Bereich GWA.
Pro Referenz zu den jeweiligen Referenzmerkmalen O.1 – O.2 sind folgende Angaben zu tätigen:
— Auftraggeber: ....;
— Datum Auftragsvergabe: ....;
— Auftrags- und Schlussrechnungswert: ....;
— Darstellung der Projektgröße und -volumen: ....;
— Anzahl und Typ der angebundenen Messsysteme: ….;
— Hauptleistungsinhalte: ....;
— Beginn und Ende der Leistungen: ....;
— Anzahl der am Projekt beschäftigten Mitarbeiter des Bewerbers: ....;
— Nennung der Projektleiter und Verantwortlichen auf Seiten des Bewerbers und auf Seiten des Referenzauftraggebers: ....;
— Nennung der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers: ....
Der Bewerber hat seine Referenz dem jeweiligen Merkmal O.1 oder O.2 zuzuordnen. Für die Nachweisführung der technischen Leistungsfähigkeit ist die Vorlage von mindestens einer Referenz zum Merkmal O.1. notwendig. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass wenn die Bewerberanzahl die Zahl 8 überschreitet alle eingereichten Referenzen der Merkmale O.1 und O.2 zur Abschichtung des Bewerberkreises herangezogen werden (Verfahrensweise siehe Punkt „VI.3) Zusätzliche Angaben, B) Abschichtung“).
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Register P) [MINDESTBEDINGUNG]
Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 durch Vorlage einer Zertifizierung in Kopie. Gleichwertige Zertifizierungen anderer Mitgliedstaaten werden ebenso anerkannt wie der Nachweis von gleichwertigen Qualitätssicherungsmaßnahmen. Im letztgenannten Fall ist eine detaillierte Beschreibung der im Unternehmen umgesetzten Qualitätssicherungsmaßnahmen einzureichen, aus der die Gleichwertigkeit mit einem Qualitätsmanagementsystem im Sinne der DIN EN ISO 9001 hervorgehen muss.
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Register Q)
Angabe von aussagekräftigen Informationen zu den im Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden qualifizierten Mitarbeitern:
— Q.1) Anzahl Berater weltweit im Tätigkeitsbereich Meter Data Management (MDM) und Gateway Administrations Software (GWA);
— Q.2) Anzahl Entwickler weltweit im Tätigkeitsbereich Meter Data Management (MDM) und Gateway Administrations Software (GWA);
— Q.3) Anzahl deutschsprachiger Mitarbeiter, die thematisch dem Produktbereich GWA und MDM zugeteilt sind und bereits deutschsprachigen Kundensupport/Anwenderbetreuung erbringen;
— Q4) Anzahl deutschsprachiger Projektmanager, die bereits mindestens 2 Softwarerealisierungsprojekte in der Energiewirtschaft eigenverantwortlich im durchgeführt haben.
Eine Tätigkeitsbereichszuordnung setzt hierbei voraus, dass der Mitarbeiter in den letzten 2 Jahren im Schnitt mindestens zu 40 Prozent, bezogen auf seine Arbeitszeit, in diesem Bereich tätig war.
Register R)
Nachweis über das im Auftragsfall während der gesamten Projektlaufzeit (siehe Ziffer II.3)) zur Verfügung stehende Personal über die Angabe
— R.1) vorgesehener Projektleiter mit namentlicher Benennung sowie Angaben zu Zertifizierungen/Qualifikation/Kernkompetenzen, vergleichbare möglichst abgeschlossene Referenzprojekte oder Pilotprojekte im Bereich GWA in den letzten 5 Jahren.
Für die vergleichbaren Referenzprojekte und/oder Pilotprojekte sind pro Projekt folgende Angaben zu tätigen:
— Nennung der Projektleiter und Verantwortlichen auf Seiten des Referenzauftraggebers: ….;
Die personenbezogenen Referenzprojekte können identisch zu den unter Register O) aufgeführten unternehmensbezogenen Referenzprojekten sein.
— R.2) Anzahl vorgesehener Berater und Entwickler mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung im Bereich MDM/GWA, die für das Projekt mindestens 20 % ihrer Arbeitszeit zur Verfügung stehen.
Die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift bei einem überwiegenden Teil der Arbeitskräfte, in jedem Falle bei den vorgesehenen Ansprechpartnern ist Voraussetzung.
Register S) [MINDESTBEDINGUNG]
Bestätigungen des Bewerbers durch Eigenerklärung darüber, dass er in der Lage ist
a) die Vertragsabwicklung auch in allen Unterlagen und im Schriftverkehr in deutscher Sprache durchzuführen.
b) Projektleiter, welche verhandlungssicher Deutsch sprechen, in zur Auftragsabwicklung ausreichender Anzahl zur Verfügung zu stellen.
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.3), Register P) und Sa) der Bekanntmachung vorzulegen. Den Nachweis unter III.2.3), Register N); O), Q), Sb) und R) der Bekanntmachung hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vertragsunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vertragsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern von den Bewerbern erklärt wird, dass mit der Bildung der Bietergemeinschaft kein Tatbestand i. S. v. § 1 GWB erfüllt wird (Eigenerklärung), sind Bietergemeinschaften zugelassen. Ein Zusammenschluss ist während des gesamten Verfahrens mit anderen präqualifizierten Bietern möglich.
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Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Es ist ein federführendes Mitglied zu benennen. Dessen Vollmacht ist vorzulegen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss enthalten, dass sich die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend konstitutiert.
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Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Schattschneider, Diana
Name: Deutsche eVergabe
Postanschrift: Internetportal Deutsche eVergabe (siehe Internet-Adresse)
URL der Dokumente: https://root.deutsche-evergabe.de/portal/ 🌏
Name: Vattenfall Europe Business Services GmbH
Postanschrift: Puschkinallee 52, 12435 Berlin
Kontaktperson: Angebotseingangsstelle (nur für Mantelbögen)
URL der Teilnahme: https://root.deutsche-evergabe.de/portal/ 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-08-01 📅
Datum des Endes: 2017-11-30 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Rügen haben unverzüglich zu erfolgen; das unbestimmte Tatbestandsmerkmal „unverzüglich“ wird auf 5 Kalendertage festgelegt.
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2, 3 und 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
a) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S. 1 Nr. 2 GWB).
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b) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung/Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB).
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c) soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 215-393105 (2015-11-03)