NGA-Breitbandausbau zur flächendeckenden Versorgung des Stadtteils Wixhausen der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Basis der AGVO

Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung

Bieteranfragen sind grundsätzlich schriftlich oder per E-Mail an die Kontaktstelle zu stellen!
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er die Kontaktstelle unverzüglich, spätestens jedoch 6 Werktage vor Angebotsabgabe in Textform darauf hinzuweisen
Interessenbekundungen sind zu richten an: Kontaktstelle Anhang A III)
NGA-Breitbandausbau zur flächendeckenden Versorgung des Stadtteils Wixhausen der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Basis der AGVO.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-07-14 Auftragsbekanntmachung
2015-07-22 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2015-07-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kommunikationsinfrastruktur
Menge oder Umfang:
VorbemerkungenInformation zum Vorhaben:Viele Städte/Gemeinden und Landkreise in Hessen haben sich in den letzten Jahren bereits erfolgreich um die Schaffung einer Breitband-Grundversorgung für Telekommunikationsdienste gekümmert. Verschiedene regionale und auch überregional tätige Telekommunikationsunternehmen bauen daher aktuell ihre Netze in Hessen weiter aus. Langfristig ist es allerdings dennoch notwendig, dass private Haushalte und auch Gewerbetreibende im Projektgebiet, Internetzugänge mit wesentlich höheren Anbindungsgeschwindigkeiten als die der Grundversorgung zur Verfügung haben. Besonders betroffen ist der Stadtteil Wixhausen im Norden der Stadt Darmstadt. Insofern verfolgt die Stadt Darmstadt das Ziel, den Auf- und Ausbau von kabelgebundenen Hochgeschwindigkeitsnetzen zur flächendeckenden Breitbandversorgung auf Glasfaserbasis (NGA – Next Generation Access) in unterirdisch verlegten Leerrohren im Stadtteil Wixhausen voranzutreiben.Das Projektgebiet besteht aktuell aus folgendem Stadtteil mit insgesamt 2.891 Haushalten. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Kennzahlen:lfd. Nr. Orte HH1 Private Haushalte 2.8912 Gewerbetreibende und Industrie ca. 82Summe 2.973Quelle: Amt für Statistik der Stadt Darmstadt, Stand 31.12.2013Die Breitbandversorgung soll den Bürgern und Gewerbetreibenden permanent und ausbaufähig zur Verfügung stehen. Dies betrifft den zukünftigen flexiblen Ausbau zu FTTB/H nach Bedarf (z.B. Erschließung von Bau- und Gewerbegebieten).Der jeweilige Antragsteller hat mit der Interessenbekundung (Teilnahmeantrag) zu erläutern, wie und in welchem Umfang er den Anforderungen nachkommen wird. Von den Antragstellern ist zu erläutern, dass es bei einem Anschluss von zusätzlichen Kunden zu keiner Verringerung der Bandbreite oder einem Verlust an Qualität kommen kann.Sofern kein Anbieter in der Lage ist den Ausbau kostendeckend vorzunehmen, ist die Kommune bereit, auf Basis der gültigen AGVO (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung) Abschnitt 10 und der „Leitlinien der EU für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau“ (2013/C25/01), eine Beihilfe zu leisten.Die Gewährung der Beihilfe steht unter dem Vorbehalt der Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel. Mit der Befragung und Veröffentlichung des Vorhabens ist keine Verpflichtung zur Vergabe verbunden. Sollten die geforderten und in einem Vertrag vereinbarten Anforderungen und Zeitpläne beim Netzausbau nicht eingehalten werden, behält sich die Gemeinde eine vollständige oder teilweise Rückerstattung der gewährten Beihilfen vor.Interessenbekundung (Teilnahmeantrag) mit AngebotsabgabeVor diesem Hintergrund möchten wir Sie bitten, uns Ihre Interessenbekundung (Teilnahmeantrag) zusammen mit Ihrem Angebot bis zum unter Ziff. IV 3.4) genannten Termin schriftlich einzureichen.ProjektzieleMit dieser Ausschreibung soll eine Lösung herbeigeführt werden, die ein zukunftsfähiges Netzwerk (FTTC) zur Versorgung aller Bürger und Gewerbetreibenden des Projektgebietes mit breitbandigem Internet bietet. Die anzubietende Lösung muss Reserven im passiven Netzwerk bieten und die benötigten Grundstrukturen beinhalten, die für mindestens 20 Jahre und den bedarfsgesteuerten Ausbau zu FTTB/H ausreichend sind. Folgende Bedingungen müssen zwingend eingehalten werden:— – Für möglichst derzeit alle Einwohner (mindestens 95 %) sowie für die Gewerbetreibenden und freiberuflich Tätigen muss eine Infrastruktur, auf Basis von VDSL2, mit privat 50 Mbit/s Downstream und einer adäquaten Upstreamrate, gewerblich mit 30 Mbit/s (symmetrisch) Bandbreite pro Anschluss bereitgestellt werden.— – Der Einsatz der Vectoring-Technologie muss eingeplant werden und ggf. zur Anschaltung vorgenommen werden können.— – Eine Steigerung der Bandbreite in einem bedarfsgesteuerten Ausbau zu FTTB/H auf 1000 Mbit/s symmetrische Bandbreite pro Anschluss muss ohne Änderung der eingesetzten passiven Komponenten jederzeit möglich sein.— – Die passive Infrastruktur muss so beschaffen sein, dass die Übertragung bis zu 10 Gbit/s im Backbone Netz ohne Änderung möglich ist.— – Es ist zu gewährleisten, dass unterschiedlichen Kunden unterschiedliche Bandbreiten zur Verfügung gestellt werden können.Das Projekt beinhaltet:— – den Betrieb des Netzes.— – die Durchführung der Planung und des Baus des passiven, auf Glasfaser basierenden NGA-Netzes (FTTC).Um einen dauerhaften Wettbewerb im Infrastrukturbereich zu ermöglichen, muss der Netzbetreiber technische Möglichkeiten bereitstellen, damit auch potentielle Drittanbieter dessen Netzinfrastruktur nutzen können, um so Dienste für Endkunden anbieten zu können (offener und diskriminierungsfreier Netzzugang auf Vorleistungsebene).Details sind in dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen, welches die Grundlage für die Erstellung der Angebote ist.Legen Sie hierzu einen Unternehmensplan (Business-Case) nebst einem detaillierten Ausbau- und Zeitplan mit Meilensteinen für den Netzausbau sowie Nachweise für eine adäquate Finanzierung oder sonstige Nachweise bei, die belegen, dass die geplanten Investitionen glaubhaft und plausibel sind. Das angekündigte Vorhaben muss dabei erhebliche Fortschritte bei der Breitbandabdeckung innerhalb des Zweijahreszeitraums vorsehen und der Abschluss der geplanten Investition sollte anschließend in einer angemessenen Frist vorgesehen sein. Vorausgesetzt wird innerhalb des Zweijahreszeitraums eine Abdeckung von mindestens 90 % aller Anschlüsse in demProjektgebiet.Angaben zum voraussichtlichen Endkundentarif werden erbeten.Abgleich mit Leistungsverzeichnis !!VerhandlungsverfahrenSind im Rahmen des Verfahrens Interessenbekundungen (Teilnahmeanträge) mit Angeboten erfolgt, die die beschriebenen Anforderungen erfüllen, findet im Anschluss ein Verhandlungsverfahren mit dem Ziel eines verbindlichen Vertragsabschlusses statt. Wegen der Einzelheiten wird auf Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung verwiesen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kommunikationsinfrastruktur 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
Postanschrift: Im Carree 1
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.darmstadt.de 🌏
E-Mail: susanne.beck@darmstadt.de 📧
Telefon: +49 6151134471 📞
Fax: +49 6151132455 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-14 📅
Einreichungsfrist: 2015-08-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 137-252905
ABl. S-Ausgabe: 137
Zusätzliche Informationen
Wertungsmerkmale Gewertet werden: Technische Qualität der Leistungen Bandbreitenangebot Endkundenpreise Diensteangebot Qualität der angebotenen Leistung (Gesamtkonzept mit Grobplanung) Übertragungskapazität im Anschlussnetz Zeitliche Umsetzung des Netzbaus Service und Support während und nach dem Netzbau Höhe der Wirtschaftlichkeitslücke Die angebotene Lösung soll zuverlässig, hochwertig, langlebig und upgrade-fähig sein. Das Angebot muss einen Zeitplan zur Realisierung der Versorgungslösung nach Auftragsvergabe enthalten. Das Angebot soll konkrete Aussagen über etwaige Hoch- und Tiefbaumaßnahmen in den Gemarkungen sowie die Möglichkeit der (Mit-) Nutzung der vorhandenen Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) auf Kupferbasis enthalten. Der Endabnehmerpreis darf marktübliche Werte nicht übersteigen und wird in die Vergabeentscheidung mit einbezogen. Bei der Auswahlentscheidung wird sowohl der für den Ausbau benötigte Zeitrahmen als auch die perspektivische Ausbaufähigkeit berücksichtigt. Die Wertung der Angebote kann nicht nach rein preislichen Aspekten erfolgen, daher ist eine Matrix erarbeitet worden, die neben dem Preis auch technische und wirtschaftliche Gesichtspunkte berücksichtigt: Wertungskriterien der Vergabe: — – Inanspruchnahme der öffentlichen Leistungen zur Erschließung (Wirtschaftlichkeitslücke) gem. AGVO: 70 % — – Konzept für die Leistungserbringung (technische Ausführung, Anschlussquoten, erreichte Bandbreiten, Endkundenpreis, Einhaltung der Vorgaben der AGVO): 20 % — – Konzept für die Ausbauplanung (technische Ausführung, zeitliche Umsetzung): 10 % Bewerbungsbedingungen: Mit der Angebotsabgabe sind die folgenden Nachweise und Erklärungen innerhalb der vorgegebenen Frist vorzulegen: 1. rechtsgültig unterschriebenes Angebotsschreiben gem. den Inhalten und der Gliederung des Leistungsverzeichnisses Sowie die folgenden Nachweise und Erklärungen: 1. Vorlage einer aussagekräftigen Unternehmensdarstellung (Firmenprofil des Bieters bestehend aus Darstellung der Gesellschaftsform, Nennung der Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer, beschäftigter Schwerbehinderter, Auszubildender, Freiberufler und sonstiger Mitarbeiter) 2. Referenzliste von vergleichbaren Projekten des Bieter 3. Auszug aus dem Berufs- und Handelsregister 4. Eigenerklärung über den Umsatz bezüglich der geforderten Leistungen des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren 5. Erklärung des Bieters, dass er sich nicht in einem Insolvenzverfahren befindet und keine Umstände vorliegen, welche seine Zuverlässigkeit in Frage stellen können 6. Nachweis über die technische Leistungsfähigkeit des Unternehmens, z. B. das Vorhandensein der erforderlichen personellen und sachlichen Ressourcen, um das Vorhaben in der geplanten Zeit durchführen zu können. Angebotsbindefrist: 09.10.2015 Im Rahmen dieses Verfahrens behält sich der Auftraggeber vor weitere Unterlagen, Nachweise und Erklärungen, insbesondere zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, der Fachkunde und technischen Leistungsfähigkeit zur Errichtung einer flächendeckenden NGA-Breitbandversorgung, zu fordern. Sonstige Angaben: Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich nicht um ein förmliches Vergabeverfahren nach den §§ 97 ff. GWB bzw. der Vergabekoordinierungsrichtlinie 2004/18/EG über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungsaufträge. Durchgeführt wird ein zweistufiges Verfahren, und zwar ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Auf der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden geeignete Wirtschaftsteilnehmer dazu aufgefordert, ihr Interesse an einer Erbringung der unter II.2.1) dargestellten Breitbandversorgung gem. dem Leistungsverzeichnis zu bekunden und ein Angebot einzureichen. In der Auswertung dieser Interessenbekundungen mit den Angeboten werden diejenigen Wirtschaftsteilnehmer ermittelt, die eine erforderliche Eignung zur Erbringung der ausgeschriebenen Breitbandversorgung aufweisen und deren Angebote den Auswahlkriterien genügen. Auf der zweiten Stufe (Verhandlungsverfahren) sollen maximal fünf geeignete Wirtschaftsteilnehmer dazu aufgefordert werden, über die Angebote zu verhandeln. Angebote, Leistungsverzeichnis, Verträge und Verhandlungsprotokolle werden Vertragsgegenstand. Mit der Interessenbekundung ist keine Verpflichtung der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Vergabe verbunden. Eine Erstattung der Kosten, die den Teilnehmern durch die Bearbeitung entstehen, ist ausgeschlossen. Die Interessenbekundung mit den erforderlichen Angaben und Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag in deutscher Sprache; unterschrieben und gekennzeichnet bei der unter Anhang A III) genannten Kontaktstelle einzureichen. Interessenbekundungen nur in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telebrief, Telex, Telefax, E-Mail oder ähnliches) werden nicht berücksichtigt. Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=VE6Z7PPNQV5DNX71 nachr. HAD-Ref. : 4050/101 nachr. V-Nr/AKZ: 15.08.25.1.PY-15-.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bieteranfragen sind grundsätzlich schriftlich oder per E-Mail an die Kontaktstelle zu stellen!
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er die Kontaktstelle unverzüglich, spätestens jedoch 6 Werktage vor Angebotsabgabe in Textform darauf hinzuweisen
Interessenbekundungen sind zu richten an: Kontaktstelle Anhang A III)
NGA-Breitbandausbau zur flächendeckenden Versorgung des Stadtteils Wixhausen der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Basis der AGVO.
Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
Vorbemerkungen
Information zum Vorhaben:
Viele Städte/Gemeinden und Landkreise in Hessen haben sich in den letzten Jahren bereits erfolgreich um die Schaffung einer Breitband-Grundversorgung für Telekommunikationsdienste gekümmert. Verschiedene regionale und auch überregional tätige Telekommunikationsunternehmen bauen daher aktuell ihre Netze in Hessen weiter aus. Langfristig ist es allerdings dennoch notwendig, dass private Haushalte und auch Gewerbetreibende im Projektgebiet, Internetzugänge mit wesentlich höheren Anbindungsgeschwindigkeiten als die der Grundversorgung zur Verfügung haben. Besonders betroffen ist der Stadtteil Wixhausen im Norden der Stadt Darmstadt. Insofern verfolgt die Stadt Darmstadt das Ziel, den Auf- und Ausbau von kabelgebundenen Hochgeschwindigkeitsnetzen zur flächendeckenden Breitbandversorgung auf Glasfaserbasis (NGA – Next Generation Access) in unterirdisch verlegten Leerrohren im Stadtteil Wixhausen voranzutreiben.
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Das Projektgebiet besteht aktuell aus folgendem Stadtteil mit insgesamt 2.891 Haushalten. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Kennzahlen:
lfd. Nr. Orte HH
1 Private Haushalte 2.891
2 Gewerbetreibende und Industrie ca. 82
Summe 2.973
Quelle: Amt für Statistik der Stadt Darmstadt, Stand 31.12.2013
Die Breitbandversorgung soll den Bürgern und Gewerbetreibenden permanent und ausbaufähig zur Verfügung stehen. Dies betrifft den zukünftigen flexiblen Ausbau zu FTTB/H nach Bedarf (z.B. Erschließung von Bau- und Gewerbegebieten).
Der jeweilige Antragsteller hat mit der Interessenbekundung (Teilnahmeantrag) zu erläutern, wie und in welchem Umfang er den Anforderungen nachkommen wird. Von den Antragstellern ist zu erläutern, dass es bei einem Anschluss von zusätzlichen Kunden zu keiner Verringerung der Bandbreite oder einem Verlust an Qualität kommen kann.
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Sofern kein Anbieter in der Lage ist den Ausbau kostendeckend vorzunehmen, ist die Kommune bereit, auf Basis der gültigen AGVO (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung) Abschnitt 10 und der „Leitlinien der EU für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau“ (2013/C25/01), eine Beihilfe zu leisten.
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Die Gewährung der Beihilfe steht unter dem Vorbehalt der Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel. Mit der Befragung und Veröffentlichung des Vorhabens ist keine Verpflichtung zur Vergabe verbunden. Sollten die geforderten und in einem Vertrag vereinbarten Anforderungen und Zeitpläne beim Netzausbau nicht eingehalten werden, behält sich die Gemeinde eine vollständige oder teilweise Rückerstattung der gewährten Beihilfen vor.
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Interessenbekundung (Teilnahmeantrag) mit Angebotsabgabe
Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie bitten, uns Ihre Interessenbekundung (Teilnahmeantrag) zusammen mit Ihrem Angebot bis zum unter Ziff. IV 3.4) genannten Termin schriftlich einzureichen.
Projektziele
Mit dieser Ausschreibung soll eine Lösung herbeigeführt werden, die ein zukunftsfähiges Netzwerk (FTTC) zur Versorgung aller Bürger und Gewerbetreibenden des Projektgebietes mit breitbandigem Internet bietet. Die anzubietende Lösung muss Reserven im passiven Netzwerk bieten und die benötigten Grundstrukturen beinhalten, die für mindestens 20 Jahre und den bedarfsgesteuerten Ausbau zu FTTB/H ausreichend sind. Folgende Bedingungen müssen zwingend eingehalten werden:
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— – Für möglichst derzeit alle Einwohner (mindestens 95 %) sowie für die Gewerbetreibenden und freiberuflich Tätigen muss eine Infrastruktur, auf Basis von VDSL2, mit privat 50 Mbit/s Downstream und einer adäquaten Upstreamrate, gewerblich mit 30 Mbit/s (symmetrisch) Bandbreite pro Anschluss bereitgestellt werden.
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— – Der Einsatz der Vectoring-Technologie muss eingeplant werden und ggf. zur Anschaltung vorgenommen werden können.
— – Eine Steigerung der Bandbreite in einem bedarfsgesteuerten Ausbau zu FTTB/H auf 1000 Mbit/s symmetrische Bandbreite pro Anschluss muss ohne Änderung der eingesetzten passiven Komponenten jederzeit möglich sein.
— – Die passive Infrastruktur muss so beschaffen sein, dass die Übertragung bis zu 10 Gbit/s im Backbone Netz ohne Änderung möglich ist.
— – Es ist zu gewährleisten, dass unterschiedlichen Kunden unterschiedliche Bandbreiten zur Verfügung gestellt werden können.
Das Projekt beinhaltet:
— – den Betrieb des Netzes.
— – die Durchführung der Planung und des Baus des passiven, auf Glasfaser basierenden NGA-Netzes (FTTC).
Um einen dauerhaften Wettbewerb im Infrastrukturbereich zu ermöglichen, muss der Netzbetreiber technische Möglichkeiten bereitstellen, damit auch potentielle Drittanbieter dessen Netzinfrastruktur nutzen können, um so Dienste für Endkunden anbieten zu können (offener und diskriminierungsfreier Netzzugang auf Vorleistungsebene).
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Details sind in dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen, welches die Grundlage für die Erstellung der Angebote ist.
Legen Sie hierzu einen Unternehmensplan (Business-Case) nebst einem detaillierten Ausbau- und Zeitplan mit Meilensteinen für den Netzausbau sowie Nachweise für eine adäquate Finanzierung oder sonstige Nachweise bei, die belegen, dass die geplanten Investitionen glaubhaft und plausibel sind. Das angekündigte Vorhaben muss dabei erhebliche Fortschritte bei der Breitbandabdeckung innerhalb des Zweijahreszeitraums vorsehen und der Abschluss der geplanten Investition sollte anschließend in einer angemessenen Frist vorgesehen sein. Vorausgesetzt wird innerhalb des Zweijahreszeitraums eine Abdeckung von mindestens 90 % aller Anschlüsse in demProjektgebiet.
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Angaben zum voraussichtlichen Endkundentarif werden erbeten.
Abgleich mit Leistungsverzeichnis !!
Verhandlungsverfahren
Sind im Rahmen des Verfahrens Interessenbekundungen (Teilnahmeanträge) mit Angeboten erfolgt, die die beschriebenen Anforderungen erfüllen, findet im Anschluss ein Verhandlungsverfahren mit dem Ziel eines verbindlichen Vertragsabschlusses statt. Wegen der Einzelheiten wird auf Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung verwiesen.
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Referenznummer: 15.08.25.1.PY-15-
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadtteil Wixhausen, 64291 Darmstadt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 1 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 2 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: S. Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: S. Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: S. Vergabeunterlagen.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Susanne Beck
Internetadresse: www.darmstadt.de 🌏
Name: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Vergabe- und Beschaffungsstelle
Postanschrift: Frankfurter Straße 71
Postleitzahl: 64293
Kontaktperson: Herrn Palmy
Telefon: +49 6151132680 📞
E-Mail: vergabe-und-beschaffungsstelle@darmstadt.de 📧
Fax: +49 6151133451 📠
URL der Teilnahme: http://www.darmstadt.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 15.08.25.1.PY-15-
Zusätzliche Informationen
Wertungsmerkmale
Gewertet werden:
Technische Qualität der Leistungen
Bandbreitenangebot
Endkundenpreise
Diensteangebot
Qualität der angebotenen Leistung (Gesamtkonzept mit Grobplanung)
Übertragungskapazität im Anschlussnetz
Zeitliche Umsetzung des Netzbaus
Service und Support während und nach dem Netzbau
Höhe der Wirtschaftlichkeitslücke
Die angebotene Lösung soll zuverlässig, hochwertig, langlebig und upgrade-fähig sein.
Das Angebot muss einen Zeitplan zur Realisierung der Versorgungslösung nach Auftragsvergabe enthalten.
Das Angebot soll konkrete Aussagen über etwaige Hoch- und Tiefbaumaßnahmen in den Gemarkungen sowie die Möglichkeit der (Mit-) Nutzung der vorhandenen Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) auf Kupferbasis enthalten.
Der Endabnehmerpreis darf marktübliche Werte nicht übersteigen und wird in die Vergabeentscheidung mit einbezogen.
Bei der Auswahlentscheidung wird sowohl der für den Ausbau benötigte Zeitrahmen als auch die perspektivische Ausbaufähigkeit berücksichtigt.
Die Wertung der Angebote kann nicht nach rein preislichen Aspekten erfolgen, daher ist eine Matrix erarbeitet worden, die neben dem Preis auch technische und wirtschaftliche Gesichtspunkte berücksichtigt:
Wertungskriterien der Vergabe:
— – Inanspruchnahme der öffentlichen Leistungen zur Erschließung (Wirtschaftlichkeitslücke) gem. AGVO: 70 %
— – Konzept für die Leistungserbringung (technische Ausführung, Anschlussquoten, erreichte Bandbreiten, Endkundenpreis, Einhaltung der Vorgaben der AGVO): 20 %
— – Konzept für die Ausbauplanung (technische Ausführung, zeitliche Umsetzung): 10 %
Bewerbungsbedingungen: Mit der Angebotsabgabe sind die folgenden Nachweise und Erklärungen innerhalb der vorgegebenen Frist vorzulegen:
1. rechtsgültig unterschriebenes Angebotsschreiben gem. den Inhalten und der Gliederung des Leistungsverzeichnisses
Sowie die folgenden Nachweise und Erklärungen:
1. Vorlage einer aussagekräftigen Unternehmensdarstellung (Firmenprofil des Bieters bestehend aus Darstellung der Gesellschaftsform, Nennung der Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer, beschäftigter Schwerbehinderter, Auszubildender, Freiberufler und sonstiger Mitarbeiter)
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2. Referenzliste von vergleichbaren Projekten des Bieter
3. Auszug aus dem Berufs- und Handelsregister
4. Eigenerklärung über den Umsatz bezüglich der geforderten Leistungen des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren
5. Erklärung des Bieters, dass er sich nicht in einem Insolvenzverfahren befindet und keine Umstände vorliegen, welche seine Zuverlässigkeit in Frage stellen können
6. Nachweis über die technische Leistungsfähigkeit des Unternehmens, z. B. das Vorhandensein der erforderlichen personellen und sachlichen Ressourcen, um das Vorhaben in der geplanten Zeit durchführen zu können.
Angebotsbindefrist: 09.10.2015
Im Rahmen dieses Verfahrens behält sich der Auftraggeber vor weitere Unterlagen, Nachweise und Erklärungen, insbesondere zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, der Fachkunde und technischen Leistungsfähigkeit zur Errichtung einer flächendeckenden NGA-Breitbandversorgung, zu fordern.
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Sonstige Angaben:
Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich nicht um ein förmliches Vergabeverfahren nach den §§ 97 ff. GWB bzw. der Vergabekoordinierungsrichtlinie 2004/18/EG über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungsaufträge. Durchgeführt wird ein zweistufiges Verfahren, und zwar ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Auf der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden geeignete Wirtschaftsteilnehmer dazu aufgefordert, ihr Interesse an einer Erbringung der unter II.2.1) dargestellten Breitbandversorgung gem. dem Leistungsverzeichnis zu bekunden und ein Angebot einzureichen. In der Auswertung dieser Interessenbekundungen mit den Angeboten werden diejenigen Wirtschaftsteilnehmer ermittelt, die eine erforderliche Eignung zur Erbringung der ausgeschriebenen Breitbandversorgung aufweisen und deren Angebote den Auswahlkriterien genügen.
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Auf der zweiten Stufe (Verhandlungsverfahren) sollen maximal fünf geeignete Wirtschaftsteilnehmer dazu aufgefordert werden, über die Angebote zu verhandeln.
Angebote, Leistungsverzeichnis, Verträge und Verhandlungsprotokolle werden Vertragsgegenstand.
Mit der Interessenbekundung ist keine Verpflichtung der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Vergabe verbunden.
Eine Erstattung der Kosten, die den Teilnehmern durch die Bearbeitung entstehen, ist ausgeschlossen.
Die Interessenbekundung mit den erforderlichen Angaben und Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag in deutscher Sprache; unterschrieben und gekennzeichnet bei der unter Anhang A III) genannten Kontaktstelle einzureichen. Interessenbekundungen nur in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telebrief, Telex, Telefax, E-Mail oder ähnliches) werden nicht berücksichtigt.
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nachr. HAD-Ref. : 4050/101
nachr. V-Nr/AKZ: 15.08.25.1.PY-15-.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 137-252905 (2015-07-14)
Ergänzende Angaben (2015-07-22)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-22 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 142-261620
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 137-252905
ABl. S-Ausgabe: 142
Quelle: OJS 2015/S 142-261620 (2015-07-22)