OP-Mikroskop mit integrierter OCT-Kamera für die Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Halle/Saale

Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR – Ärztlicher Direktor

In der Augenklinik Halle wird fast das gesamte Spektrum ophthalmologischer Operationen durchgeführt.
Schwerpunkte sind Netzhautchirurgie, Hornhautchirurgie, Glaukomchirurgie, aber auch Kataraktchirurgie mit Implantation aller Formen der lntraokularlinsen. Die Augenheilkunde ist ein überwiegend mikrochirurgisch ausgerichtetes Fach. Somit ist das OP— Mikroskop Herzstück des OP-Saales. Damit werden ca. 90 % aller ophthalmologischen Operationen durchgeführt.
Das OP-Mikroskop muss zu einem Höchstmaß zur Operationssicherheit und Verbesserung des operativen Erfolges beitragen und mit seiner Zusatzausstattung intraoperative optische Kohärenztomographie die funktionellen Ergebnisse der Makulachirurgie und lamellären Hornhautchirurgie nachweislich steigern.
Es soll beschafft werden, ein Operationsmikroskop für die intraokulare Mikrochirurgie des Augenvorder- und Hinterabschnittes, welches über eine zusätzlich integrierte optische Kohärenztomographie (OCT) verfügt. Im Mikroskop sollte die stereokoaxiale Beleuchtung realisiert sein, damit Detailerkennung, kontrastreiche Brillianz und Stabilität des Rotreflexes – auch bei stark pigmentierten, verrollten und ametropen Augen erreicht werden kann. Die intraoperative OCT ist für mikrochirurgische Eingriffe höchster Präzision an Hornhaut und Netzhaut zur Prüfung einzelner Op-Schritte und damit zur qualitativen Absicherung des OP-Erfolges erforderlich. Weitere Anforderungen sind die Möglichkeiten zur digitalen Videoaufzeichnung {Integrierte Full-HD Kamera, digitales Darstellungs-und Speicherungssystem), sowie ein binokularer Beobachtertubus zur OP-Assistenz und zu Ausbildungszwecken, ein integriertes Deep-View-Schärfentiefe-Management sowie Fundusabbildungssystem für GlaskörperNetzhautchirurgie, Magnetbremsen, kabelloses Fußschaltpult sowie LED Beleuchtung als auch ein Inverter gehören zur Ausstattung in dieser Leistungsklasse.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-04.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-09-04 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-09-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Mikroskope
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die Lieferung, Aufstellung, Inbetriebnahme, Einweisung, Endabnahme und Leistungen lt. Vergabeunterlagen eines Operationsmikroskopes mit den genannten Konfigurationen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Mikroskope 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR – Ärztlicher Direktor
Postanschrift: Ernst-Grube-Straße 30
Postleitzahl: 06120
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
E-Mail: vergabe@uk-halle.de 📧
Telefon: +49 3455575020 📞
Fax: +49 3455571016 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-04 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 174-316283
ABl. S-Ausgabe: 174

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Augenklinik Halle wird fast das gesamte Spektrum ophthalmologischer Operationen durchgeführt.
Schwerpunkte sind Netzhautchirurgie, Hornhautchirurgie, Glaukomchirurgie, aber auch Kataraktchirurgie mit Implantation aller Formen der lntraokularlinsen. Die Augenheilkunde ist ein überwiegend mikrochirurgisch ausgerichtetes Fach. Somit ist das OP— Mikroskop Herzstück des OP-Saales. Damit werden ca. 90 % aller ophthalmologischen Operationen durchgeführt.
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Das OP-Mikroskop muss zu einem Höchstmaß zur Operationssicherheit und Verbesserung des operativen Erfolges beitragen und mit seiner Zusatzausstattung intraoperative optische Kohärenztomographie die funktionellen Ergebnisse der Makulachirurgie und lamellären Hornhautchirurgie nachweislich steigern.
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Es soll beschafft werden, ein Operationsmikroskop für die intraokulare Mikrochirurgie des Augenvorder- und Hinterabschnittes, welches über eine zusätzlich integrierte optische Kohärenztomographie (OCT) verfügt. Im Mikroskop sollte die stereokoaxiale Beleuchtung realisiert sein, damit Detailerkennung, kontrastreiche Brillianz und Stabilität des Rotreflexes – auch bei stark pigmentierten, verrollten und ametropen Augen erreicht werden kann. Die intraoperative OCT ist für mikrochirurgische Eingriffe höchster Präzision an Hornhaut und Netzhaut zur Prüfung einzelner Op-Schritte und damit zur qualitativen Absicherung des OP-Erfolges erforderlich. Weitere Anforderungen sind die Möglichkeiten zur digitalen Videoaufzeichnung {Integrierte Full-HD Kamera, digitales Darstellungs-und Speicherungssystem), sowie ein binokularer Beobachtertubus zur OP-Assistenz und zu Ausbildungszwecken, ein integriertes Deep-View-Schärfentiefe-Management sowie Fundusabbildungssystem für GlaskörperNetzhautchirurgie, Magnetbremsen, kabelloses Fußschaltpult sowie LED Beleuchtung als auch ein Inverter gehören zur Ausstattung in dieser Leistungsklasse.
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Referenznummer: Hal_UK_06/2015
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Universitätsklinikum Halle (Saale), Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde – ZOP, Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle (Saale).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Angebotsschreiben unterschrieben und ausgefüllt;
2. ausgefüllte und unterschriebene Erklärung zu „Angaben zum Bieter“
entweder
3.1 Nach § 6 Abs. 5 a) bis e) EG VOL/A ist zum Nachweis der Unternehmensbezogenen-fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit die Bescheinigung der Eintragung in das Unternehmer-Lieferanten-Verzeichnis der ABSt Sachsen-Anhalt (www.sachsenanhalt.abst.de)
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oder Zwingend folgender Nachweis
3.2 ausgefüllte und unterschriebene Bewerbererklärung des Landes Sachsen-Anhalt (ist separat durch den Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben);
4. unterschriebenen und ausgefüllte Erklärung bei Angebotsabgabe durch eine Bietergemeinschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Entweder 5.1 oder 5.2 abzugeben.
5.1 Nachweis über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung (Nachweis von Versicherer) mit mind. folgenden Deckungssummen: 3 000 000 EUR -pauschal 2fach maximiert für Personen- und Sachschäden
oder Zwingend folgende Eigenerklärung
5.2 Eigenerklärung des Bieters, dass zum Zeitpunkt des Leistungsbeginns die Betriebshaftpflichtversicherung mit den mind. geforderten Deckungssummen vorliegt.
6. Referenzliste mit mind. 1 vergleichbarem Auftrag innerhalb der letzten 3 Jahre in Deutschland, der realisiert wurde, bezogen auf den Leistungsgegenstand mit Angabe von Leistungszeitraum, Nennung des Auftraggebers, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
7. Leistungsbeschreibung (Angebotsbestandteil, ist dem Angebot beizufügen);
8. ausgefülltes Leistungsverzeichnisse der Gerätespezifikationen, LV Service- und Dienstleistungen und LV Instandhaltung und Wartung;
9. unterschriebenes und ausgefülltes Preisblatt;
10. vollständige Datenblätter zum angebotenen Gerätesystem in Wort und Bild;
11. Nachweis der Konformi-tätserklärungen/CE-Zertifizierung des angebotenen Systems;
12. unterschriebene Fernwartungsvereinbarung (Seite 3 und 4);
13. Ordnung zur Realisierung der Datenschutzgrundsätze am Universitätsklinikum Halle (Saale) (Angebotsbestandteil! ist dem Angebot beizufügen);
14. Besondere Vergabe- und Vertragsbedingungen des Universitätsklinikums (Angebotsbestandteil! ist dem Angebot beizufügen).
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Siehe Vergabeunterlagen, Besondere Vergabe- und Vertragsbedingungen des Universitätsklinikum's Halle(Saale).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Bieter hat außerdem folgende Eigenerklärungen/ Ergänzende Vertragsbedingungen, wie gem. § 2 LVG LSA gefordert den Angebotsunterlagen beizufügen:
15. unterschriebene Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit;
16. unterschriebene Erklärung zum Nachunternehmereinsatz;
17. unterschriebene Eigenerklärung zur Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internatio-nalen Arbeitsorganisation (ILO);
18. unterschriebene Vereinbarung über Ergänzende Vertragsbedingungen gem. §§ 12, 17,18 LVG LSA;
19. Vollständiges Angebot inkl. aller zugehörigen Anschreiben und Anlagen zusätzlich auf einer CD/DVD mit allen di-gitalisierten Originalunterlagen (PDF in elektronischer durchsuchbarer Form).

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-11-30 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (Systempreis zzgl. Kosten Instandhaltung Szenario) (40)
2. Gerätespezifikation (55)
3. Service- und Dienstleistungen/Installation (5)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsbereich I – Vergabestelle
Frau Billert, Frau Haase
Name: Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR; Geschäftsbereich I – Versorgungsmanagement; Vergabestelle
Postanschrift: Magdeburger Str. 24
Postleitzahl: 06112
Kontaktperson: Frau Billert/Frau Haase
Name: Bitte Vergabeunterlagen per E-Mail oder Fax anfordern: Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR; Geschäftsbereich I – Versorgungsmanagement
Kontaktperson: Vergabestelle
Name: Angebote sind in Papierform einzureichen an: Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR; Geschäftsbereich I – Versorgungsmanagement

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Hal_UK_06/2015

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle (Saale)
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529 📞
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 107 Abs. 3 GWB.
Dort heißt es: „Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 174-316283 (2015-09-04)