Projekt H2orizon
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Das DLR im Überblick:
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-14.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie?- • Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, für Autobahnen, Straßen, Flugplätze und Eisenbahnen; Nivellierungsarbeiten › Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen
- • Baureifmachung und Abräumung › Grundlegende Arbeiten für die Gas- und Wasserversorgung
- • Investmentbanking und damit verbundene Dienstleistungen › Unternehmensfinanzierung und Risikokapital
- • Mineralölerzeugnisse, Brennstoff, Elektrizität und andere Energiequellen › Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie
- • Pipelines › Gasleitungen
- • Reparatur und Wartung von Zentralheizungen › Betriebsbereitmachung von Heizanlagen
- • Starkstromleitungen › Stromfreileitungen
- • Stromversorgungsunternehmen und zugehörige Dienste › Betrieb von elektrischen Anlagen
- • Wasserstoff, Argon, Edelgase, Stickstoff und Sauerstoff › Wasserstoff
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2015-08-14 | Auftragsbekanntmachung |
| 2016-01-04 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2015-08-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Postanschrift: Linder Höhe
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.dlr.de/ 🌏
E-Mail: materialwirtschaft-kp@dlr.de 📧
Telefon: +49 22036013558 📞
Fax: +49 220360113558 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-14 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 159-292124
ABl. S-Ausgabe: 159
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Referenznummer: 312 / 2015 / 2854466
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Geforderte Kautionen und Garantien:
Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Andreas Wichmann
Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 312 / 2015 / 2854466
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 228949940 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2015/S 159-292124 (2015-08-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Postanschrift: Linder Höhe
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.dlr.de/ 🌏
E-Mail: materialwirtschaft-kp@dlr.de 📧
Telefon: +49 22036013558 📞
Fax: +49 220360113558 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-14 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 159-292124
ABl. S-Ausgabe: 159
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das DLR im Überblick:
Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine
Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale
und internationale Kooperationen eingebunden. Darüber hinaus ist das DLR im Auftrag der Bundesregierung
für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zudem fungiert das DLR als
Dachorganisation für den national größten Projektträger.
Das DLR erforscht Erde und Sonnensystem, es stellt Wissen für den Erhalt der Umwelt zur Verfügung und
entwickelt umweltverträgliche Technologien für Energieversorgung, Mobilität, Kommunikation und Sicherheit.
Sein Portfolio reicht dabei von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung von Produkten für morgen.
Das DLR betreibt Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister für Partner in der Wirtschaft.
Darüber hinaus fördert es den wissenschaftlichen Nachwuchs, berät die Politik und ist eine treibende Kraft in
den Regionen seiner 16 Standorte.
Arbeiten im DLR
Das DLR hat ca. 7.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es unterhält 32 Institute, Test- sowie
Betriebseinrichtungen und ist an 16 Standorten vertreten: Köln (Sitz des Vorstands), Augsburg, Berlin, Bonn,
Braunschweig, Bremen, Göttingen, Hamburg, Jülich, Lampoldshausen, Neustrelitz, Oberpfaffenhofen, Stade,
Stuttgart, Trauen und Weilheim. Das DLR hat Büros in Brüssel, Paris, Tokio und Washington D.C.
Im Geschäftsjahr 2012 betrug der Etat des DLR für Forschung und Betrieb 798 Millionen EUR, davon waren
53 Prozent im Wettbewerb erworbene Drittmittel. Das außerdem vom DLR verwaltete Raumfahrtbudget hatte
ein Volumen von 1.194 Millionen EUR 68 Prozent entfielen auf den deutschen Beitrag zur Finanzierung der
Europäischen Weltraumorganisation ESA, 18 Prozent auf das Deutsche Raumfahrtprogramm und 14 Proent
auf die Weltraumforschung im DLR selbst. Die Fördermittel des Projektträgers im DLR hatten ein Volumen von
1.170 Millionen EUR und des Projektträgers Luftfahrt von 163 Millionen EUR.
Die Leistungsfähigkeit des DLR basiert auf seinen hervorragend ausgebildeten und hoch motivierten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich im DLR kontinuierlich fortbilden können. Chancengleichheit wird
großgeschrieben. Mit gleitender Arbeitszeit, Teilzeitbeschäftigung und speziellen Fördermaßnahmen wird dafür
gesorgt, dass sich Beruf und Familie gut vereinbaren lassen.
Projektgegenstand (Art und Umfang der Leistung):
Projekt H2orizon
Mit dem Projekt H2orizon soll am DLR Standort Lampoldshausen eine Plattform errichtet werden die
demonstriert, wie mit Strom aus erneuerbaren Energien gasförmiger Wasserstoff erzeugt werden kann und wie
dieser regenerative Energieträger in den eigenen Versuchseinrichtungen (Raketenprüfstände am Standort)
verwendet, zur Gewinnung von Energie für die Standortversorgung eingesetzt und zur Abgabe an Dritte, z. B.
für die Wasserstoffmobilität, zur Verfügung gestellt werden kann. Um den wachsenden Wärmebedarf am
Standort zu decken soll über die Demonstrationsplattform außerdem eine Ergänzung zu der bestehenden
Heizungsanlage errichtet werden.
Umfang der zu erbringenden Leistung:
— Demonstrationsplattform:
Ausgeschrieben werden die Lieferungen von gasförmigem Wasserstoff und Wärme. Diese müssen über die
Errichtung und den Betrieb einer wie oben unter „Projekt H2orizon“ beschriebenen Demonstrationsplattform
bereitgestellt werden. Die Demonstrationsplattform soll zum Generieren von Daten und Erfahrungen bzgl. der
elektrolytischen Wasserstofferzeugung mit erneuerbarem Strom dienen. Darüber hinaus zu der Entwicklung
und Demonstration eines kommunizierenden und optimierten Systems, das die Sektoren Energie, Mobilität und
Industrie mit Wasserstoff als zentrales Element verbindet. Die Demonstrationsplattform soll Möglichkeiten für
Forschungsarbeiten in der Wissenschaft und Industrie bieten. Der Betrieb der Plattform muss in Abstimmung
mit dem DLR erfolgen. Alle erfassten Mess- und Betriebsdaten müssen dem DLR übermittelt und für die
Auswertung und Veröffentlichung zur Verfügung gestellt werden. Die Anlagen der Plattform müssen für DLRMitarbeiter
zugänglich sein. Das DLR hat gegen Entgelt Zugriff auf Wasserstoff, Wärme und ggf. Strom.
— Wasserstofflieferung:
Der Wasserstoff ist mittels Wasser-Elektrolyse zu erzeugen. Der Betrieb der Elektrolyse muss dabei mit 100 %
erneuerbarem Strom möglich sein, auf welchem Förderanspruch nach § 19 EEG 2014 besteht (Stand 06/2015).
Die Bereitstellung des Wasserstoffs hat aber immer mit mindestens 50 % regenerativem Anteil zu erfolgen. Der
erneuerbare Strom für die Elektrolyse muss im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit dem Elektrolyseur
erzeugt werden (vergleiche § 5 Abs. 12 EEG 2014). Benötigt werden bis zu 23 t H2 pro Jahr (durchschn. 18 t
H2/a). Ein leistungsfähiges Anschlusskonzept für die Wasserstofferzeugung/Elektrolyse muss vorgelegt werden.
Die Qualität des erzeugten Wasserstoffes muss für die weitere Verwendung mindestens mit der Reinheit 5.0
zur Verfügung gestellt werden. Der Druck des bereitgestellten
Wasserstoffes muss mindestens 300 barü betragen. Die Nutzung der Wasserstoffinfrastruktur vor Ort
ist prinzipiell möglich. Der Erzeuger muss ein Konzept vorlegen, wie er den Wasserstofftransport vom
Elektrolyseur in das Arealnetz am Standort sicher gewährleisten kann.Für die Bereitstellung des Wasserstoffs
an externe Abnehmer ist eine geeignete Anlage vorzusehen, der Erzeuger muss ein entsprechendes Konzept
vorlegen. Die Wasserstofferzeugung muss so ausgeführt werden, dass diese wie in oben beschriebener
Weise in Zukunft erweitert werden könnte. Das DLR fordert die experimentelle Nutzung des Wasserstoffs
beispielsweise in einem BHKW (Wasserstoff als Energieträger).
— Wärmelieferung:
Ausgeschrieben wird eine Teilversorgung mit Wärme. Ein Konzept für eine optimale Kombination mit der
vorhandenen, vom DLR betriebenen Heizungsanlage muss vorgelegt werden. Diese besteht aus drei Ölkesseln
mit einer instl. therm. Leistung von je 1,12 MW und entsprechender Infrastruktur. Die Vorgaben des EEWärmeG
und EWärmeG sind einzuhalten. Die neu zu errichtende Wärmeerzeugung muss an den langfristigen Bedarf
des Standorts angepasst werden. Dieser wird wie folgt erwartet
o Seit 2014 5,3 MW
o Ab 2019 6,8 MW 5.448 MWh/a
o Ab 2024 7,6 MW 6.363 MWh/a
1 Die Entwicklung der Wärmelast basiert auf Annahmen, die von der realen Entwicklung abweichen können
2 Rechnerische Heizlast, ohne Berücksichtigung von Gleichzeitigkeitsfaktoren
3 Rechnerischer Wärmeverbrauch
Die Wärmelieferung soll spätestens zu der Heizperiode 2017/2018 erbracht werden. Wird mit der Wärme auch
Strom erzeugt (KWK), so ist die Nutzung der elektrischen Energie bis zu der entsprechend vorliegenden Last
am Standort prinzipiell möglich. Der Strom muss mindestens mit der gesetzlich vorgeschriebenen Qualität
bereitgestellt werden. Die erwartete Qualität des produzierten Stroms muss dargestellt werden. Der DLR
Standort Lampoldshausen ist nicht an das Erdgasnetz angeschlossen.
Für Arbeiten zur Wartung und Instandhaltung müssen Mitarbeiter des Dienstleisters eingewiesen werden, die
regelmäßigen Zugang zum Gelände haben. Diese Mitarbeiter sind namentlich anzugeben und entsprechende
Qualifikationen nachzuweisen. Das DLR behält sich vor, nach eigenem Ermessen vorgeschlagene Personen
auszuschließen. Gesucht wird ein Partner, der einen Betrieb- und Stördienst bereitstellen kann, der in
räumlicher Nähe (max. 45 min. Fahrzeit) angesiedelt ist, um kurze Reaktionszeiten zu ermöglichen. Der
Bieter hat eine 24 Stunden pro Tag und 365 Tage pro Jahr besetzte Leitwarte nachzuweisen, um die
Bereitschaftspflicht einzuhalten. Eine alleinige fernwirktechnische Steuerung für Störungsbehebungen ist nicht
zulässig. Erfahrungen in der Energieversorgung mit Wärme und Strom müssen nachgewiesen werden. Es ist
vom Bieter eine transparente Übernahmemöglichkeit der Anlagentechnik mit einseitigem Kündigungsrecht
aufzuführen.
Der Bieter soll ein schlüssiges Entwicklungskonzept für die energetische Entwicklung des Standortes und zur
Weiterentwicklung der Demonstrationsplattform vorlegen.
Allgemeines:
— Hinweise zur Errichtung der Anlagen:
Der Auftragnehmer (AN) liefert alle entsprechenden Anlagen zur Erfüllung der Lieferleistungen, stellt diese
auf, schließt diese an und nimmt diese nach Erfüllung der Genehmigungsauflagen in Betrieb; das Eigentum
verbleibt beim AN. Werk-Planung, Beschaffung, Betrieb und Wartung liegen im Verantwortungsbereich des AN.
Die aus der Anlagenkonzeption und Werk-Planung erforderlichen Bauleistungen für diese Anlagen sind vom AN
zu finanzieren. Das DLR sorgt für die Anbindung an die eigene Infrastruktur. Die entsprechenden Schnittstellen
sind noch zu definieren.
— Hinweise zur Genehmigung der Anlagen:
Der Standort Lampoldshausen unterliegt mit seinen Anlagen dem BImSchG und aufgrund der vorhandenen
Gefahrstoffe den erweiterten Pflichten der Störfallverordnung (12. BImSchV). Das DLR wird Inhaber der
Betriebsgenehmigungen und tritt gegenüber den Behörden als offizieller Betreiber auf. Entsprechende
Rahmbedingungen werden hierzu mit dem AN vertraglich geregelt. Der AN muss die Genehmigungsfähigkeit
der Anlagen nachweisen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), DLR-Standort Lampoldshausen, Langer Grund, 74239 Hardthausen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zur Einreichung der Teilnahmeanträge sind beim Auftraggeber Eignungsformulare abzurufen. Die
Eignungsformulare können per e-mail unter materialwirtschaft-kp@dlr.de angefordert werden. Bei der Anfrage
ist zwingend eine Adresse und e-mail zu benennen, an die die Bewerbungsmuster versandt werden sollen.
Anhand dieser Eignungsformulare sind die Eignungsunterlagen zu gliedern bzw. Eintragungen in die zur
Verfügung gestellten Eignungsformulare vorzunehmen. Die notwendigen Nachweise sind den
Eignungsformularen an der entsprechenden Stelle, unter Verwendung der Bezeichnung der entsprechenden
Anlage, beizulegen. Die Berücksichtigung des Teilnahmeantrages wird von der Verwendung der erstellten
Eignungsformulare abhängig gemacht. Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung/Ausfüllung
der vom Auftraggeber vorgegebenen Eignungsformulare führen zwingend zu einem Ausschluss aus dem
Vergabeverfahren. Ebenso führen Änderungen der Eignungsformulare zum Ausschluss am Verfahren. Soweit
eine Eintragung nicht möglich ist, ist das entsprechende Feld diagonal zu streichen. Zur Beurteilung der Frage,
ob
sie die wirtschaftlichen, finanziellen und fachlichen Mindestanforderungen erfüllen, müssen die Bewerber schon
ihrem Teilnahmeantrag die nachfolgend aufgezählten Erklärungen, Informationen bzw. Unterlagen beifügen.
Dies
gilt ebenfalls für die Punkte III.2.2) und III.2.3):
2. Eine Erklärung zur Zuverlässigkeit / Sozialversicherung (Formular zur Eignungsprüfung Nr. 2).
4.3. Der Bewerber muss den Nachweis über die Eintragung ins Berufs- und Handelsregister erbringen, eine
eidesstattliche Erklärung abgeben oder eine Bescheinigung gemäß den vorgesehenen Bestimmungen des
Mitgliedsstaates, in dem er ansässig ist, vorlegen
(Vorzulegen als Anlage Nr. 3 zum Formular zur Eignungsprüfung Nr. 4).
Diese Eignungsformulare werden Ihnen bei Anforderung zur Verfügung gestellt und müssen mit Abgabe des
Teilnahmeantrags spätestens vorgelegt werden.
Bei der Anfrage ist zwingend eine Adresse zu benennen, an welche die Eigenerklärung versandt werden soll.
Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung / Ausfüllung der vom Auftraggeber (DLR)
vorgegebenen Eigenerklärung führt zwingend zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren. Ebenso führen
Änderungen an der Eigenerklärung zum Ausschluss aus dem Verfahren.
1. Angaben über die Haftpflichtversicherungsdeckung
(Formular zur Eignungsprüfung Nr. 1).
3. Eine Erklärung über den Gesamtumsatz in den
letzten drei Geschäftsjahren und den Umsatz für
entsprechende Dienstleistungen und Lieferungen, auf
die sich der Auftrag bezieht
(Formular zur Eignungsprüfung Nr. 3).
4.1. Eine Bankbescheinigung über die Finanzlage des
Unternehmens (Vorzulegen als Anlage Nr. 1 zum
Formular zur
Eignungsprüfung Nr. 4).
4.4. Eine Kopie der Bilanzen und Erfolgsrechnungen
der letzten 3 Jahre (Vorzulegen als Anlage Nr. 4 zum
Formular zur Eignungsprüfung Nr. 4).
„Selbstdarstellung des Unternehmens unter Angabe
der Mitarbeiterzahl, der Unternehmensstandorte sowie
der Namen der Ansprechpartner im Innen- und
Außendienst. (Formular zur Eignungsprüfung Nr.6)
4.2. Der Bewerber sollte nach DIN EN ISO 9001:2008
zertifiziert sein. Zum Nachweis ist eine Kopie der
Urkunde beizufügen. (Vorzulegen als Anlage Nr. 2 zum
Formular zur Eignungsprüfung Nr. 4).
5. Eine Übersicht über die mit dem Auftragsgegenstand
vergleichbaren Dienstleistungen oder Lieferungen
unter Angabe der Namen und Adressen der
öffentlichen und privaten Auftraggeber (Formular zur
Eignungsprüfung Nr. 5).
Gefordert werden 4 Referenzen im Bereich der Energieversorgung mit Wärme und/oder Strom.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Diese Anforderungen werden in den Vergabeunterlagen falls erforderlich, angegeben bzw. abgefragt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Diese Anforderungen werden in den Vergabeunterlagen falls erforderlich, angegeben bzw. abgefragt.
Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Andreas Wichmann
Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 312 / 2015 / 2854466
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 228949940 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig,
soweit:
(1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens
bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
(4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages in einem
Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der
zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Im Falle der
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union endet die
Frist 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
„Gemäß §19 EG Abs. 2 VOL / A 2009 behält sich die Vergabestelle die Nachforderung von Unterlagen
unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor.“.
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-04)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 002-001431
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 159-292124
ABl. S-Ausgabe: 2
Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Marktgängigkeit der Preise/Wirtschaftlichkeit (30)
2. Versorgungssicherheit (25)
3. Forschungskonzept der Demonstrationsplattform (20)
4. Beitrag zur Standortentwicklung (15)
5. Einbindung und Verfügbarkeit der Lieferleistung (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-12-28 📅
Name: ZEAG Energie AG
Postanschrift: Weipertstraße 41
Postort: Heilbronn
Postleitzahl: 74076
Land: Deutschland 🇩🇪
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2016/S 002-001431 (2016-01-04)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 002-001431
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 159-292124
ABl. S-Ausgabe: 2
Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR),
DLR-Standort Lampoldshausen,
Langer Grund,
74239 Hardthausen.
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Marktgängigkeit der Preise/Wirtschaftlichkeit (30)
2. Versorgungssicherheit (25)
3. Forschungskonzept der Demonstrationsplattform (20)
4. Beitrag zur Standortentwicklung (15)
5. Einbindung und Verfügbarkeit der Lieferleistung (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-12-28 📅
Name: ZEAG Energie AG
Postanschrift: Weipertstraße 41
Postort: Heilbronn
Postleitzahl: 74076
Land: Deutschland 🇩🇪
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
(1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages in einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union endet die Frist 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
Mehr anzeigen
„Gemäß §19 EG Abs. 2 VOL/A 2009 behält sich die Vergabestelle die Nachforderung von Unterlagen unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor“.
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