Gegenstand der Vergabe ist der Betrieb der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet Barsinghausen (derzeit ca. 3 450 Lichtpunkte) inklusive Wartung und Instandhaltung. Der künftige Auftragnehmer schuldet die Herbeiführung des Beleuchtungserfolges inkl. Lieferung der dazu erforderlichen Energie. Er soll mit der Durchführung von ihm angebotener Energieeffizienz-Maßnahmen beauftragt werden und eine bestimmte Energieeinsparung verbindlich zusagen. Daneben soll der Auftragnehmer nach Bedarf mit Einzelleistungen zu Erweiterung, Neubau, Rückbau und der Änderung von Straßenbeleuchtungsanlagen beauftragt werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-05-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Straßenbeleuchtung
Menge oder Umfang: 2 498 000
Gesamtwert des Auftrags: 2 498 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Straßenbeleuchtung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Barsinghausen
Postanschrift: Bergamtstr. 3-5
Postleitzahl: 30890
Postort: Barsinghausen
Kontakt
Internetadresse: http://www.barsinghausen.de🌏
E-Mail: barsinghausen@kbk-anwaelte.de📧
Telefon: +49 5116766930📞
Fax: +49 51167669322 📠
1. Die Vielzahl der in Betracht kommenden Konzepte zur Erfüllung der Aufgabe der öffentlichen Beleuchtung wie etwa neue Marktprodukte, über den Austausch von HQL-Leuchtmitteln hinausgehende Energieeffizienzmaßnahmen und das damit einhergehende Einsparpotenzial, Anforderungen an die Energielieferung, Investitionsfahrpläne oder die abzusichernden Risiken für die Stadt Barsinghausen und ihren künftigen Vertragspartner können nur im Verhandlungswege zu einem zielführenden und interessengerechten Ergebnis gelangen. Aus diesem Grunde ist das Verfahren als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ausgestaltet.
2. Interessierte Bewerber erhalten auf schriftliche oder vorzugsweise Nachfrage per Email an barsinghausen@kbk-anwaelte.de das für den Teilnahmeantrag erforderliche Formular bei der unter Ziff. I.1) („Adressen und Kontaktstellen, die weitere Auskünfte erteilen“) benannten Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte. Das Teilnahmeformular wird in elektronischer Form kostenfrei per E-Mail zugesandt. Das Formular ist unverändert zu verwenden.
3. Der Teilnahmeantrag einschließlich aller Nachweise/Erklärungen ist in schriftlicher Form in 3-facher Ausfertigung (1 Original und 2 Kopien) sowie zusätzlich dreifach in elektronischer Form auf CD-ROMs oder DVD-ROMs in einem verschlossenen Umschlag innerhalb der unter IV.3.4) genannten Frist ausschließlich bei der benannten Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte einzureichen.
4. Der Teilnahmeantrag ist am Ende zu unterschreiben. Der Umschlag, der den Teilnahmeantrag enthält, ist mit dem von außen lesbaren Hinweis „Straßenbeleuchtung Barsinghausen – Teilnahmewettbewerb“ zu kennzeichnen.
5. Eine Einreichung der Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form genügt nicht.
6. Nach Auswahl der geeigneten Bewerber wird die Vergabestelle diese zur Abgabe eines Angebotes auffordern und ihnen die Vergabeunterlagen mit den zur Erstellung eines Angebotes erforderlichen Angaben zusenden. Die Vergabestelle wird voraussichtlichin am 6.7.2015 das Ergebnis des Teilnehmerwettbewerbs jedem Bewerber mitteilen, d. h. jedem Bewerber mitteilen, ob er am weiteren Verfahren beteiligt wird. Mit gleichem Schreiben erhalten diejenigen Bewerber, mit denen die Stadt das Verfahren fortsetzen wird, die weiteren Vergabeunterlagen.
7. In den Vergabeunterlagen sind die Kriterien, nach denen die Vergabestelle über die Erteilung des Zuschlags (Zuschlagskriterien) entscheiden wird, sowie das weitere Verfahren festgelegt. Für den Fall der Aufforderung zur Angebotsabgabe hat der Bewerber im Teilnahmewettbewerb vorsorglich eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben mit seinem Teilnahmeantrag einzureichen.
8. Fragen an die Vergabestelle sind – vorzugsweise per E-Mail – ausschließlich an die unter Ziff. I.1) („Adressen und Kontaktstellen, die weitere Auskünfte erteilen“) genannte Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte zu richten.
9. Unvollständige oder fehlende Angaben können zum Ausschluss führen.
10. Alle Unterlagen, die dem Bewerber im Zusammenhang mit diesem Verfahren überlassen werden, dürfen ohne Zustimmung der Stadt Barsinghausen nicht für andere Zwecke verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden. Diese Verpflichtung gilt örtlich und zeitlich unbeschränkt und auch gegenüber mit den Bewerbern verbundenen Unternehmen.
11. Als Vertragsbeginn ist nach derzeitiger Planung der 1.1.2016 angesetzt.
1. Die Vielzahl der in Betracht kommenden Konzepte zur Erfüllung der Aufgabe der öffentlichen Beleuchtung wie etwa neue Marktprodukte, über den Austausch von HQL-Leuchtmitteln hinausgehende Energieeffizienzmaßnahmen und das damit einhergehende Einsparpotenzial, Anforderungen an die Energielieferung, Investitionsfahrpläne oder die abzusichernden Risiken für die Stadt Barsinghausen und ihren künftigen Vertragspartner können nur im Verhandlungswege zu einem zielführenden und interessengerechten Ergebnis gelangen. Aus diesem Grunde ist das Verfahren als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ausgestaltet.
2. Interessierte Bewerber erhalten auf schriftliche oder vorzugsweise Nachfrage per Email an barsinghausen@kbk-anwaelte.de das für den Teilnahmeantrag erforderliche Formular bei der unter Ziff. I.1) („Adressen und Kontaktstellen, die weitere Auskünfte erteilen“) benannten Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte. Das Teilnahmeformular wird in elektronischer Form kostenfrei per E-Mail zugesandt. Das Formular ist unverändert zu verwenden.
3. Der Teilnahmeantrag einschließlich aller Nachweise/Erklärungen ist in schriftlicher Form in 3-facher Ausfertigung (1 Original und 2 Kopien) sowie zusätzlich dreifach in elektronischer Form auf CD-ROMs oder DVD-ROMs in einem verschlossenen Umschlag innerhalb der unter IV.3.4) genannten Frist ausschließlich bei der benannten Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte einzureichen.
4. Der Teilnahmeantrag ist am Ende zu unterschreiben. Der Umschlag, der den Teilnahmeantrag enthält, ist mit dem von außen lesbaren Hinweis „Straßenbeleuchtung Barsinghausen – Teilnahmewettbewerb“ zu kennzeichnen.
5. Eine Einreichung der Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form genügt nicht.
6. Nach Auswahl der geeigneten Bewerber wird die Vergabestelle diese zur Abgabe eines Angebotes auffordern und ihnen die Vergabeunterlagen mit den zur Erstellung eines Angebotes erforderlichen Angaben zusenden. Die Vergabestelle wird voraussichtlichin am 6.7.2015 das Ergebnis des Teilnehmerwettbewerbs jedem Bewerber mitteilen, d. h. jedem Bewerber mitteilen, ob er am weiteren Verfahren beteiligt wird. Mit gleichem Schreiben erhalten diejenigen Bewerber, mit denen die Stadt das Verfahren fortsetzen wird, die weiteren Vergabeunterlagen.
7. In den Vergabeunterlagen sind die Kriterien, nach denen die Vergabestelle über die Erteilung des Zuschlags (Zuschlagskriterien) entscheiden wird, sowie das weitere Verfahren festgelegt. Für den Fall der Aufforderung zur Angebotsabgabe hat der Bewerber im Teilnahmewettbewerb vorsorglich eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben mit seinem Teilnahmeantrag einzureichen.
8. Fragen an die Vergabestelle sind – vorzugsweise per E-Mail – ausschließlich an die unter Ziff. I.1) („Adressen und Kontaktstellen, die weitere Auskünfte erteilen“) genannte Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte zu richten.
9. Unvollständige oder fehlende Angaben können zum Ausschluss führen.
10. Alle Unterlagen, die dem Bewerber im Zusammenhang mit diesem Verfahren überlassen werden, dürfen ohne Zustimmung der Stadt Barsinghausen nicht für andere Zwecke verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden. Diese Verpflichtung gilt örtlich und zeitlich unbeschränkt und auch gegenüber mit den Bewerbern verbundenen Unternehmen.
11. Als Vertragsbeginn ist nach derzeitiger Planung der 1.1.2016 angesetzt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe ist der Betrieb der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet Barsinghausen (derzeit ca. 3 450 Lichtpunkte) inklusive Wartung und Instandhaltung. Der künftige Auftragnehmer schuldet die Herbeiführung des Beleuchtungserfolges inkl. Lieferung der dazu erforderlichen Energie. Er soll mit der Durchführung von ihm angebotener Energieeffizienz-Maßnahmen beauftragt werden und eine bestimmte Energieeinsparung verbindlich zusagen. Daneben soll der Auftragnehmer nach Bedarf mit Einzelleistungen zu Erweiterung, Neubau, Rückbau und der Änderung von Straßenbeleuchtungsanlagen beauftragt werden.
Gegenstand der Vergabe ist der Betrieb der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet Barsinghausen (derzeit ca. 3 450 Lichtpunkte) inklusive Wartung und Instandhaltung. Der künftige Auftragnehmer schuldet die Herbeiführung des Beleuchtungserfolges inkl. Lieferung der dazu erforderlichen Energie. Er soll mit der Durchführung von ihm angebotener Energieeffizienz-Maßnahmen beauftragt werden und eine bestimmte Energieeinsparung verbindlich zusagen. Daneben soll der Auftragnehmer nach Bedarf mit Einzelleistungen zu Erweiterung, Neubau, Rückbau und der Änderung von Straßenbeleuchtungsanlagen beauftragt werden.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Beschreibung der Optionen:
Der Auftragnehmer soll nach Bedarf mit Einzelleistungen zu Erweiterung, Neubau, Rückbau und der Änderung von Straßenbeleuchtungsanlagen beauftragt werden.
Jeder Bieter hat nach Maßgabe der Vergabeunterlagen mit seinem Angebot zwei Stromarten als Alternativen anzubieten. Der Stadt ist ein Optionsrecht einzuräumen, welche der alternativ angebotenen Stromarten bezogen werden soll. Das Wahlrecht wird mit Zuschlagserteilung von der Stadt ausgeübt.
Jeder Bieter hat nach Maßgabe der Vergabeunterlagen mit seinem Angebot zwei Stromarten als Alternativen anzubieten. Der Stadt ist ein Optionsrecht einzuräumen, welche der alternativ angebotenen Stromarten bezogen werden soll. Das Wahlrecht wird mit Zuschlagserteilung von der Stadt ausgeübt.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 48 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Barsinghausen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a. aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate, oder, sofern keine Eintragung besteht, Gewerberegisterauskunft oder eine entsprechende Bescheinigung nach Maßgabe des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, nicht älter als sechs Monate;
a. aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate, oder, sofern keine Eintragung besteht, Gewerberegisterauskunft oder eine entsprechende Bescheinigung nach Maßgabe des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, nicht älter als sechs Monate;
b. Erklärung des Bieters über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 6 Abs. 4 und 6 EG VOL/A nach anzuforderndem Teilnahmeformular.
Bei Bietergemeinschaften müssen die Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft gesondert erbracht werden. Bei Bietergemeinschaften ist zudem darzustellen, welche Beiträge die einzelnen Mitglieder erbringen.
Unvollständige oder fehlende Angaben können zum Ausschluss des Bewerbers führen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a. Unternehmensprofil (Historie, Schwerpunkte, Philosophie, Standorte, Struktur, Konzernverflechtungen, Leistungsfähigkeit);
b. Aufstellung des Nettoumsatzes des Unternehmens in den Jahren 2012, 2013 und 2014 und, sofern abweichend, Nettoumsatz der bewerbenden Niederlassung, die mit der Leistungserbringung betraut sein wird;
c. eine Bankauskunft zur Finanz- und Liquidiätssituation des Unternehmens, möglichst mit Angabe der Ratingkennziffer;
d. Aktueller Nachweis eines Versicherers über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung in dem für den Auftrag erforderlichen Umfang (pro Schadensereignis für Personenschäden in Höhe von 10 000 000 EUR und für Sachschäden in Höhe von 10 000 000 EUR, maximal 20 000 000 EUR pro Kalenderjahr) bzw. eine eigene unwiderrufliche Verpflichtungserklärung zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
d. Aktueller Nachweis eines Versicherers über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung in dem für den Auftrag erforderlichen Umfang (pro Schadensereignis für Personenschäden in Höhe von 10 000 000 EUR und für Sachschäden in Höhe von 10 000 000 EUR, maximal 20 000 000 EUR pro Kalenderjahr) bzw. eine eigene unwiderrufliche Verpflichtungserklärung zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung.
Neu gegründete Bewerber, die den Anforderungen nach b) und c) nicht oder nicht im vollen Umfang nachkommen können, können ihre finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch andere geeignet erscheinende Belege nachweisen.
Bei Bietergemeinschaften müssen die Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft gesondert erbracht werden.
Ergänzend für Bietergemeinschaften: Unterschriebene Erklärung jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft, für die Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Leistungserbringung gesamtschuldnerisch zu haften.
Mindeststandards: Wie vorstehend.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a. Angabe von mindestens drei Referenzprojekten des Unternehmens in den letzten 5 Jahren im Bereich des Betriebs (Wartung, Instandhaltung, Erneuerung, Änderung, Rück- und Neubau) von Straßenbeleuchtungsanlagen, der Energielieferung und Effizienzmaßnahmen. Dabei werden folgende Anforderungen an die Referenzangaben gestellt:
a. Angabe von mindestens drei Referenzprojekten des Unternehmens in den letzten 5 Jahren im Bereich des Betriebs (Wartung, Instandhaltung, Erneuerung, Änderung, Rück- und Neubau) von Straßenbeleuchtungsanlagen, der Energielieferung und Effizienzmaßnahmen. Dabei werden folgende Anforderungen an die Referenzangaben gestellt:
i) Angabe des Auftragsvolumens und des Projektzeitraums;
ii) Angaben zum Mengengerüst (z. B. Art und Zahl von Kabellängen, Lichtpunkten, sonstigen Anlagenteilen);
iii) Angaben zum Leistungsumfang, insbesondere im Bereich des Betriebs öffentlicher Beleuchtungsanlagen, der Energielieferung sowie der Steigerung der Energieeffizienz unter Angabe der verwendeten Methoden, Vorgehensweisen und eingesetzten Technologien sowie der erreichten Einsparungen;
iii) Angaben zum Leistungsumfang, insbesondere im Bereich des Betriebs öffentlicher Beleuchtungsanlagen, der Energielieferung sowie der Steigerung der Energieeffizienz unter Angabe der verwendeten Methoden, Vorgehensweisen und eingesetzten Technologien sowie der erreichten Einsparungen;
iv) Angabe eines Ansprechpartners beim Referenzkunden mit aktuellen Kontaktdaten, der die Angaben zum Referenzprojekt bestätigen kann;
b. Angaben über Anzahl und berufliche Qualifikation des als Projektleiter/in/nen vorgesehenen Personals nach anzuforderndem Teilnahmeformular;
c. Angabe der wesentlichen Auftragsteile, die nach derzeitigem Kenntnisstand an Unterauftragnehmer vergeben werden sollen, sowie Benennung der Unterauftragnehmer, soweit bereits bekannt. Ein wesentlicher Auftragsteil liegt vor, wenn der Unterauftragnehmer voraussichtlich Leistungen im Wert von mehr als 15 % des prognostizierten jährlichen Auftragsvolumens erbringen wird.
c. Angabe der wesentlichen Auftragsteile, die nach derzeitigem Kenntnisstand an Unterauftragnehmer vergeben werden sollen, sowie Benennung der Unterauftragnehmer, soweit bereits bekannt. Ein wesentlicher Auftragsteil liegt vor, wenn der Unterauftragnehmer voraussichtlich Leistungen im Wert von mehr als 15 % des prognostizierten jährlichen Auftragsvolumens erbringen wird.
Im Falle der beabsichtigten Beauftragung von wesentlichen Unterauftragnehmern hat der Bewerber darzulegen, dass er über die Mittel des Unterauftragnehmers verfügen kann. Die Vergabestelle behält sich vor, sämtliche zum Nachweis des Bewerbers geforderten Nachweise auch von dem Unterauftragnehmer nachzufordern.
Im Falle der beabsichtigten Beauftragung von wesentlichen Unterauftragnehmern hat der Bewerber darzulegen, dass er über die Mittel des Unterauftragnehmers verfügen kann. Die Vergabestelle behält sich vor, sämtliche zum Nachweis des Bewerbers geforderten Nachweise auch von dem Unterauftragnehmer nachzufordern.
Die Mindestanzahl von 3 Referenzprojekten gilt auch für Bietergemeinschaften. Vorzugsweise sollen gemeinsame Projekte dargestellt werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft (VHB 421).
Gewährleistungsbürgschaft (VHB 422).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine besondere Rechtsform wird nicht verlangt. Bietergemeinschaften müssen jedoch für den Fall des Zuschlags eine gesamtschuldnerische Haftung für die angebotenen Leistungen sicherstellen. Bewerbergemeinschaften haben zusätzlich mit ihrem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern rechtswirksam unterschriebene Erklärung abzugeben, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. In der Erklärung sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen; der bevollmächtigte Vertreter ist anzugeben.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Eine besondere Rechtsform wird nicht verlangt. Bietergemeinschaften müssen jedoch für den Fall des Zuschlags eine gesamtschuldnerische Haftung für die angebotenen Leistungen sicherstellen. Bewerbergemeinschaften haben zusätzlich mit ihrem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern rechtswirksam unterschriebene Erklärung abzugeben, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. In der Erklärung sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen; der bevollmächtigte Vertreter ist anzugeben.
Sonstige besondere Bedingungen:
Gemäß Vergabeunterlagen, insbesondere Verpflichtung zur EInhaltung von ILO-Kernarbeitsnormen und, soweit Leistung im Inland erbracht wird, Einhaltung von tarifvertragl. Verpflichtungen und Mindestlöhnen gemäß NTVergG.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Sofern mehr als 5 Bewerber ihre Eignung nachgewiesen haben, erfolgt die Auswahl der Bewerber anhand der aus den Angaben zu III.2.3) lit. a) i)-iii) und lit. b) ersichtlichen Erfahrungen der Bewerber mit Bezug zum Ausschreibungsgegenstand. Dabei werden Referenzprojekte positiv berücksichtigt, die der ausgeschriebenen Leistung möglichst nahe kommen. Die Gewichtung der bewerteten Angaben lautet wie folgt:
Sofern mehr als 5 Bewerber ihre Eignung nachgewiesen haben, erfolgt die Auswahl der Bewerber anhand der aus den Angaben zu III.2.3) lit. a) i)-iii) und lit. b) ersichtlichen Erfahrungen der Bewerber mit Bezug zum Ausschreibungsgegenstand. Dabei werden Referenzprojekte positiv berücksichtigt, die der ausgeschriebenen Leistung möglichst nahe kommen. Die Gewichtung der bewerteten Angaben lautet wie folgt:
1. Vergleichbarkeit von Auftragsvolumen und Projektzeitraum (Angaben zu Ziff II.2.3) lit. a) i) – 10%;
2. Vergleichbarkeit des Mengengerüsts (z. B. Art und Zahl von Kabellängen, Lichtpunkten, sonstigen Anlagenteilen) (Angaben zu Ziff. II.2.3) lit a) ii) – 10 %;
3. Vergleichbarkeit des Leistungsumfangs, insbesondere im Bereich des Betriebs öffentlicher Beleuchtungsanlagen, der Energielieferung sowie der Steigerung der Energieeffizienz unter Angabe der verwendeten Methoden, Vorgehensweisen und eingesetzten Technologien sowie der erreichten Einsparungen; (Angaben zu Ziff II.2.3) lit a) iii) – 60%;
3. Vergleichbarkeit des Leistungsumfangs, insbesondere im Bereich des Betriebs öffentlicher Beleuchtungsanlagen, der Energielieferung sowie der Steigerung der Energieeffizienz unter Angabe der verwendeten Methoden, Vorgehensweisen und eingesetzten Technologien sowie der erreichten Einsparungen; (Angaben zu Ziff II.2.3) lit a) iii) – 60%;
4. Angaben über Anzahl und berufliche Qualifikation des als Projektleiter/in/nen vorgesehenen Personals nach anzuforderndem Teilnahmeformular – (Angaben zu Ziff. II.2.3) lit b) – 20 %.
In jedem der vorgenannten Kriterien sind maximal 5 Einzelpunkte erreichbar. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der mit der jeweiligen Gewichtung multiplizierten Einzelpunkte. Die 5 Unternehmen mit der höchsten Gesamtpunktzahl im Teilnahmewettbewerb werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
In jedem der vorgenannten Kriterien sind maximal 5 Einzelpunkte erreichbar. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der mit der jeweiligen Gewichtung multiplizierten Einzelpunkte. Die 5 Unternehmen mit der höchsten Gesamtpunktzahl im Teilnahmewettbewerb werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-07-06 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: kbk Rechtsanwälte
Herrn Christian Below
Referenz Zusätzliche Informationen
1. Die Vielzahl der in Betracht kommenden Konzepte zur Erfüllung der Aufgabe der öffentlichen Beleuchtung wie etwa neue Marktprodukte, über den Austausch von HQL-Leuchtmitteln hinausgehende Energieeffizienzmaßnahmen und das damit einhergehende Einsparpotenzial, Anforderungen an die Energielieferung, Investitionsfahrpläne oder die abzusichernden Risiken für die Stadt Barsinghausen und ihren künftigen Vertragspartner können nur im Verhandlungswege zu einem zielführenden und interessengerechten Ergebnis gelangen. Aus diesem Grunde ist das Verfahren als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ausgestaltet.
1. Die Vielzahl der in Betracht kommenden Konzepte zur Erfüllung der Aufgabe der öffentlichen Beleuchtung wie etwa neue Marktprodukte, über den Austausch von HQL-Leuchtmitteln hinausgehende Energieeffizienzmaßnahmen und das damit einhergehende Einsparpotenzial, Anforderungen an die Energielieferung, Investitionsfahrpläne oder die abzusichernden Risiken für die Stadt Barsinghausen und ihren künftigen Vertragspartner können nur im Verhandlungswege zu einem zielführenden und interessengerechten Ergebnis gelangen. Aus diesem Grunde ist das Verfahren als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ausgestaltet.
2. Interessierte Bewerber erhalten auf schriftliche oder vorzugsweise Nachfrage per Email an barsinghausen@kbk-anwaelte.de das für den Teilnahmeantrag erforderliche Formular bei der unter Ziff. I.1) („Adressen und Kontaktstellen, die weitere Auskünfte erteilen“) benannten Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte. Das Teilnahmeformular wird in elektronischer Form kostenfrei per E-Mail zugesandt. Das Formular ist unverändert zu verwenden.
2. Interessierte Bewerber erhalten auf schriftliche oder vorzugsweise Nachfrage per Email an barsinghausen@kbk-anwaelte.de das für den Teilnahmeantrag erforderliche Formular bei der unter Ziff. I.1) („Adressen und Kontaktstellen, die weitere Auskünfte erteilen“) benannten Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte. Das Teilnahmeformular wird in elektronischer Form kostenfrei per E-Mail zugesandt. Das Formular ist unverändert zu verwenden.
3. Der Teilnahmeantrag einschließlich aller Nachweise/Erklärungen ist in schriftlicher Form in 3-facher Ausfertigung (1 Original und 2 Kopien) sowie zusätzlich dreifach in elektronischer Form auf CD-ROMs oder DVD-ROMs in einem verschlossenen Umschlag innerhalb der unter IV.3.4) genannten Frist ausschließlich bei der benannten Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte einzureichen.
3. Der Teilnahmeantrag einschließlich aller Nachweise/Erklärungen ist in schriftlicher Form in 3-facher Ausfertigung (1 Original und 2 Kopien) sowie zusätzlich dreifach in elektronischer Form auf CD-ROMs oder DVD-ROMs in einem verschlossenen Umschlag innerhalb der unter IV.3.4) genannten Frist ausschließlich bei der benannten Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte einzureichen.
4. Der Teilnahmeantrag ist am Ende zu unterschreiben. Der Umschlag, der den Teilnahmeantrag enthält, ist mit dem von außen lesbaren Hinweis „Straßenbeleuchtung Barsinghausen – Teilnahmewettbewerb“ zu kennzeichnen.
5. Eine Einreichung der Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form genügt nicht.
6. Nach Auswahl der geeigneten Bewerber wird die Vergabestelle diese zur Abgabe eines Angebotes auffordern und ihnen die Vergabeunterlagen mit den zur Erstellung eines Angebotes erforderlichen Angaben zusenden. Die Vergabestelle wird voraussichtlichin am 6.7.2015 das Ergebnis des Teilnehmerwettbewerbs jedem Bewerber mitteilen, d. h. jedem Bewerber mitteilen, ob er am weiteren Verfahren beteiligt wird. Mit gleichem Schreiben erhalten diejenigen Bewerber, mit denen die Stadt das Verfahren fortsetzen wird, die weiteren Vergabeunterlagen.
6. Nach Auswahl der geeigneten Bewerber wird die Vergabestelle diese zur Abgabe eines Angebotes auffordern und ihnen die Vergabeunterlagen mit den zur Erstellung eines Angebotes erforderlichen Angaben zusenden. Die Vergabestelle wird voraussichtlichin am 6.7.2015 das Ergebnis des Teilnehmerwettbewerbs jedem Bewerber mitteilen, d. h. jedem Bewerber mitteilen, ob er am weiteren Verfahren beteiligt wird. Mit gleichem Schreiben erhalten diejenigen Bewerber, mit denen die Stadt das Verfahren fortsetzen wird, die weiteren Vergabeunterlagen.
7. In den Vergabeunterlagen sind die Kriterien, nach denen die Vergabestelle über die Erteilung des Zuschlags (Zuschlagskriterien) entscheiden wird, sowie das weitere Verfahren festgelegt. Für den Fall der Aufforderung zur Angebotsabgabe hat der Bewerber im Teilnahmewettbewerb vorsorglich eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben mit seinem Teilnahmeantrag einzureichen.
7. In den Vergabeunterlagen sind die Kriterien, nach denen die Vergabestelle über die Erteilung des Zuschlags (Zuschlagskriterien) entscheiden wird, sowie das weitere Verfahren festgelegt. Für den Fall der Aufforderung zur Angebotsabgabe hat der Bewerber im Teilnahmewettbewerb vorsorglich eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben mit seinem Teilnahmeantrag einzureichen.
8. Fragen an die Vergabestelle sind – vorzugsweise per E-Mail – ausschließlich an die unter Ziff. I.1) („Adressen und Kontaktstellen, die weitere Auskünfte erteilen“) genannte Kontaktstelle kbk Rechtsanwälte zu richten.
9. Unvollständige oder fehlende Angaben können zum Ausschluss führen.
10. Alle Unterlagen, die dem Bewerber im Zusammenhang mit diesem Verfahren überlassen werden, dürfen ohne Zustimmung der Stadt Barsinghausen nicht für andere Zwecke verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden. Diese Verpflichtung gilt örtlich und zeitlich unbeschränkt und auch gegenüber mit den Bewerbern verbundenen Unternehmen.
10. Alle Unterlagen, die dem Bewerber im Zusammenhang mit diesem Verfahren überlassen werden, dürfen ohne Zustimmung der Stadt Barsinghausen nicht für andere Zwecke verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden. Diese Verpflichtung gilt örtlich und zeitlich unbeschränkt und auch gegenüber mit den Bewerbern verbundenen Unternehmen.
11. Als Vertragsbeginn ist nach derzeitiger Planung der 1.1.2016 angesetzt.
Ein Interessent/Bewerber/Bieter hat einen erkannten Verstoß gegen Vergabevorschrift unverzüglich zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung setzt voraus, dass der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage) vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Interessent/Bewerber/Bieter hat einen erkannten Verstoß gegen Vergabevorschrift unverzüglich zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung setzt voraus, dass der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 099-180045 (2015-05-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-12-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2 498 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-11-17 📅
Name: Avacon AG
Postanschrift: Bahnhofstr. 11
Postort: Gehrden
Postleitzahl: 30989
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Interessent/Bewerber/Bieter hatte einen erkannten Verstoß gegen Vergabevorschrift unverzüglich zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer konnte bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung setzte voraus, dass der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage) vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Interessent/Bewerber/Bieter hatte einen erkannten Verstoß gegen Vergabevorschrift unverzüglich zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer konnte bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung setzte voraus, dass der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag war unzulässig, soweit:
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden,