VV.2500-B-143014 Baufachliche und TGA Beratung im Vertragscontrolling für das Public-Private-Partnership (PPP)-Projekt „Polizeipräsidium Südosthessen“
Land Hessen, vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Das Neubauprojekt „Polizeipräsidium Südosthessen“ soll im PPP-Verfahren umgesetzt werden. Im Rahmen des PPP-Verfahren sollen Planung Bau und Finanzierung sowie der Betrieb der Liegenschaft an ein privates Unternehmen vergeben werden.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-15.
Wer? Wie?- • Bauverwaltungsleistungen › Projektmanagement im Bauwesen
- • Dienstleistungen im Bauwesen › Beratung im Bauwesen
- • Dienstleistungen von Architekturbüros › Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
- • Haustechnik › Bautechnische Beratung
- • Technische Beratung und Konstruktionsberatung › Beratungsdienste von Ingenieurbüros
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2015-10-15 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2015-10-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen, vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de 📧
Telefon: +49 60311670 📞
Fax: +49 6031167126 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-15 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 203-368954
ABl. S-Ausgabe: 203
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: VV.2500-B-143014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 63071 Offenbach am Main.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sonstige besondere Bedingungen:
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-02 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VV.2500-B-143014
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 194-334626
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 203-368954 (2015-10-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Baufachliche und TGA Beratung im Vertragscontrolling für das Public-Private-Partnership (PPP)-Projekt „Polizeipräsidium Südosthessen“ gemäß II 1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen, vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de 📧
Telefon: +49 60311670 📞
Fax: +49 6031167126 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-15 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 203-368954
ABl. S-Ausgabe: 203
Zusätzliche Informationen
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter („Allgemeiner Bewerbungsbogen“, „Referenzbogen“ und „Tariftreueerklärung“) in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben und 1-fach auf Daten-CD einzureichen. Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Allgemeiner Bewerbungsbogen“ und „Tariftreueerklärung“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 10.11.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=HNKA9DHPPQ8KGPWW
Nachr. HAD-Ref.: 39/5853;
Nachr. V-Nr/AKZ: VV.2500-B-143014.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Neubauprojekt „Polizeipräsidium Südosthessen“ soll im PPP-Verfahren umgesetzt werden. Im Rahmen des PPP-Verfahren sollen Planung Bau und Finanzierung sowie der Betrieb der Liegenschaft an ein privates Unternehmen vergeben werden.
Im zukünftigen Neubau werden nach der derzeitigen Planung ca. 760 Arbeitsplätze entstehen. Neben Bürobereichen werden weitere Nutzungsbereiche für Polizeisondertechnik, Labore, Kindertagesstätte, Mehrzweckhalle, KFZ-/ KTU-Hallen, Kantine sowie Zellenbereiche, wie auch ein Polizeirevier Teil des Neubaus des Polizeipräsidiums Südosthessen sein. Der Neubau des Polizeipräsidium Südosthessen wird auf einem ca. 36 990 m
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Projektziel ist das der Neubau die Polizei durch hochwertige technische Ausstattung optimal unterstützt und den hohen Sicherheitsanforderungen entspricht. Bei der technischen Ausrüstung des Gebäudes wird besonders Wert auf eine ganzheitliche, integrative Gebäudetechnik gelegt, die den Jahres-Heizwärmebedarf, Kältebedarf, Strom- und Wasserversorgung berücksichtigt und im Sinne geringer Investitions- und Betriebskosten optimiert ist.
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Beschreibung des Auftrags.
Die Baufachliche und TGA-Beratung dient der Sicherstellung einer optimalen und wirtschaftlichen Erbringung der Planungs- und Lieferleistung für das Objekt durch den Privaten Partner. Hierzu berät und Unterstützt der Berater den Auftraggeber in der Planungs-, Ausführungs- und Controllingphase dahingehend eine vertragskonforme Leistung vom Privaten Partner zu erhalten. Zu den Leistungen im Rahmen des Vertragscontrollings während der Bauphase (Phase IV.) – (ca. 36 Monate) gehören die Einarbeitung in das Vertragswerk, die Prüfung der Einhaltung der vertraglich vereinbarten Qualitäten und Quantitäten unter Berücksichtigung der Implementierung des Betriebs zum Vertragsschluss mit dem Privaten Partner, die Teilnahme an der Bemusterung, die Gutachterliche Stellungnahme zur Umsetzung der Planungs-, Bau- und Lieferleistung, die Vorbereitung der Übergabe / Abnahme, die Mängelverfolgung, sowie die Teilnahme an Besprechungen in den übertragenen Projektphasen incl. der Protokollführung.
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Referenznummer: VV.2500-B-143014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 63071 Offenbach am Main.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Erklärungen und Nachweise zu § 4 Abs. 6 a bis g sowie § 4 Abs. 9 a bis d VOF (vgl. Pkt. 8 „Allgemeiner Bewerbungsbogen“).
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit den vorgegebenen Formblättern zu erbringen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen.
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Folgende Bewerbungsunterlagen zur persönlichen Lage sind in der vorgenannten Form einzureichen:
— Vollständig ausgefüllter und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich im Original unterschrieben und abgestempelter Bewerbungsbogen. Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung mit Telefonnummer. (Ausschlusskriterium);
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— Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. – bei ausländischen Bewerbern – eine entsprechende Bescheinigung des Herkunftslandes. (Ausschlusskriterium);
— Eigenerklärung gem. § 4 Abs. 2 VOF ( vgl. Pkt. 7 „Allgemeiner Bewerbungsbogen“) über die wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen bzw. die Zusammenarbeit mit Anderen. (Ausschlusskriterium);
— Erklärung/Nachweis zum Ausschluss der Tatbestände des § 4 Abs. 6 und 9 VOF. ( vgl. Pkt. 8 „Allgemeiner Bewerbungsbogen“) (Ausschlusskriterium);
— Angaben zur Mitarbeiterstruktur in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren und aktuelle Anzahl der Mitarbeiter in dem Büro/Niederlassung des Bewerbers, von der aus der Auftrag bearbeitet werden soll. (Ausschlusskriterium);
— Nachweis der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014 (Anlage „Tariftreueerklärung“, Ausschlusskriterium).
Angaben und Nachweise nach § 5 Abs. 4 VOF (vgl. Pkt. 10 und 11 „Allgemeiner Bewerbungsbogen“) Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit den vorgegebenen Formblättern zu erbringen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen:
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2.2.1
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4a VOF. Sofern aktuell keine Versicherungsdeckung in der unter Ziffer III.1.1) geforderten Höhe besteht, hat der Bewerber eine Erklärung seines Versicherers vorzulegen, in der die Versicherungsfähigkeit in der geforderten Höhe bestätigt wird (Ausschlusskriterium).
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2.2.2
Verbindliche Erklärung gemäß § 5 Abs. 4c VOF. Angabe des Gesamtumsatzes des Bewerbers und seinen Umsatz von vergleichbaren Leistungen (gemäß II 1.5) mit mindestens 150T EUR/Jahr (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Ausschlusskriterium).
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Kann ein Bewerber aus wichtigem Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht beibringen, kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit auch durch Vorlage anderer für geeignet erachteter Belege nachweisen (§ 5 Abs. 4 VOF).
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(Auswahlkriterium, Wichtung 5).
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit den vorgegebenen Formblättern zu erbringen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der Auftraggeber bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen:
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Die Eignung ist nach § 5 Abs. 5 VOF durch folgende Nachweise zu erbringen:
2.3.1
Erklärung nach § 5 Abs. 5 d VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl der mit entsprechenden Leistungen betrauten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
Mindestanforderung für die Zahl der Beschäftigten: 10 Mitarbeiter (Ausschlusskriterium) Mindestanforderung für die Zahl, der mit entsprechenden Leistungsbestandteilen (gmäß II 1.5) betrauten Mitarbeiter: 2 festangestellte Ingenieure im Mittel der letzten 3 Jahre (Ausschlusskriterium).
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2.3.2
Angaben und Nachweise nach § 5 Abs.5 a VOF für die berufliche Befähigung und Qualifikation des Projektleiters und seines Stellvertreters.
Für die genannten Personen muss sichergestellt sein, dass sie im Auftragsfall dem Projekt zur Verfügung stehen.
(Auswahlkriterium 2.3.1 + 2.3.2, Wichtung 20).
2.3.3
Angabe des Auftragsanteiles sowie des Dienstleisters, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt. Erklärung nach § 5 Abs. 5 h VOF, ob und welche Unteraufträge erteilt werden.
Ist es beabsichtigt Unterauftragnehmer für Leistungsbereiche zu benennen, so sind für die Unterauftragnehmer alle vg. angeführten Angaben und Formalitäten gleichfalls vorzulegen.
2.3.4
Angaben nach § 5 Abs. 5 b VOF von mind. 1 und maximal 3 vergleichbaren Referenzprojekten mittels „Referenzbogen“, für die in den letzten 5 Jahren vergleichbare Leistungen erbracht wurden, mit Kurzbeschreibung des Projektes, Angabe der Nutzung, der Projektgröße in qm NF1-7 und Baukosten, der Bau- und Leistungszeit, des Leistungsumfangs (Projektstufen und Handlungsbereiche), der zuständigen Niederlassung sowie Projektleiter aus dem Bewerberbüro, der Referenzperson beim Auftraggeber, der Bescheinigung des Auftraggebers gem. § 5 Abs. 5b VOF über die erbrachte Leistung sowie ein Projektblatt (Format DIN A4, max. 3 Seiten) mit Darstellung des Referenzprojektes.
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Mindestanforderung an alle Referenzprojekte:
— sie dürfen nicht älter als 5 Jahre sein, d. h. der Bau nach 9/2010 abgeschlossen,
— 75 % der Beratungsleistung (gem.II 1.5) ist Leistungsbestandteil der Referenz,
— Nutzfläche der Referenz größer 10 000 m
— Investitionssumme Baukosten KG 200-600 je Referenz größer 10 000 000 EUR (brutto).
(Auswahlkriterien, Wichtung 75).
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs. 1, 5, 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Deckungssummen 5 000 000 EUR für Personenschäden und 2 500 000 EUR für sonstige Schäden, mind. je 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Die Zahlungsbedingungen lauten wie folgt:
Der Auftragnehmer kann Abschlagszahlungen für erbrachte Teilleistungen im Verhältnis zum Projektfortschritt verlangen. Die Summe verlangter Abschlagszahlungen ist begrenzt auf maximal 90 Prozent der Gesamtpauschale. Die Erbringung der Teilleistung hat der AN nachzuweisen und eine prüfbare Rechnung vorzulegen.
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Der Auftragnehmer hat die prüfbare Schlussrechnung innerhalb von 2 Monaten nach vollständiger Erbringung aller beauftragten Leistungen zu stellen.
Die Ausgaben des Auftraggebers unterliegen der Rechnungsprüfung durch die zuständigen Rechnungsprüfungsstellen und den Rechnungshof. Die Rechnungsprüfung kann auch erst nach Ablauf mehrerer Jahre durchgeführt werden. Die gesetzliche Verjährungsfrist (§ 195 BGB) von Ansprüchen aus ungerechtfertigter Bereicherung wegen insoweit festgestellter ungerechtfertigter Zahlungen bzw. Überzahlungen beginnt mit der Kenntnis des Auftraggebers vom Ergebnis der Rechnungsprüfung. Der Auftragnehmer muss bis zum Ablauf dieser Verjährungsfrist damit rechnen, dass er auf Erstattung dieser ungerechtfertigt gezahlten Beträge in Anspruch genommen wird.
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Im Falle der Überzahlung hat der Auftragnehmer den überzahlten Betrag zu erstatten. Leistet er innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang des Rückforderungsschreibens nicht, befindet er sich mit seiner Zahlungsverpflichtung in Verzug und hat Verzugszinsen in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (vgl. § 247 BGB) zu zahlen.
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Auf einen Wegfall der Bereicherung kann sich der Auftragnehmer nicht berufen.
Bewerbergemeinschaften sind zulässig.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Eine entsprechende und von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt, ist der Bewerbung beizulegen. Bewerbergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.
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Das Einverständnis zur Personenüberprüfung der an der Auftragsdurchführung beteiligten Personen sowie deren förmliche Verpflichtung wird vorausgesetzt und mit Beauftragung verlangt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt für baulich-technische Beratungsleistungen sind Personen, die als Berufsbezeichnung den Beruf des Architekten und/oder Ingenieurs gemäß § 19 Abs. 1 und/oder § 19 Abs. 2 VOF nachweisen können.
Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Wertung der Bewerbungsunterlagen erfolgt schrittweise in folgender Reihenfolge:
— Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen;
— Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen (siehe auch unter VI.3));
— Prüfung der Einhaltung der Mindestanforderungen;
— Prüfung und Wertung der baulich-technischen Leistungsfähigkeit;
— Prüfung und Wertung der Referenzprojekte;
— Ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Auswahlkriterien siehe III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sowie ergänzend gemäß den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (III.2.2)) Wichtung 5.
— Technische Leistungsfähigkeit (III.2.3)): Mitarbeiter mit vergleichbaren Leistungen betraut) Wichtung 20.
— Technische Leistungsfähigkeit (III.2.3)): Drei Referenzprojekte) Wichtung 75.
Die Wertung schließt mit der Einladung zum Bewerbergespräch ab.
Die Zuschlagskriterien der zweiten Phase werden mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch festgelegt.
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-02 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VV.2500-B-143014
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 194-334626
Zusätzliche Informationen
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter („Allgemeiner Bewerbungsbogen“, „Referenzbogen“ und „Tariftreueerklärung“) in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben und 1-fach auf Daten-CD einzureichen. Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
Mehr anzeigen
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Allgemeiner Bewerbungsbogen“ und „Tariftreueerklärung“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
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d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 10.11.2015, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=HNKA9DHPPQ8KGPWW
Nachr. HAD-Ref.: 39/5853;
Nachr. V-Nr/AKZ: VV.2500-B-143014.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 203-368954 (2015-10-15)
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