Ausstellungsplanung und Überwachung der Umsetzung für die Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam. Entwurf und Umsetzung eines Gestaltungskonzeptes (inkl. Szenografie, Grafik, und Einrichtung)
(1. Anklam, Einführung) Geschichte und Gegenwart der Hansestadt Anklam sind durch ihre Lage in räumlicher Nähe zur Ostsee maßgeblich geprägt. Am Ufer der Peene auf einer leichten Anhöhe gelegen, bietet die Stadt ideale Verkehrs-Verbindungen vom Hinterland in den gesamten Ostseeraum. Von dem daraus resultierenden Wohlstand als Mitglied des mittelalterlichen Hanse-Verbundes legen noch heute der Stadtgrundriss und einige die Zeiten überdauernde historische Gebäude Zeugnis ab. Nach der politischen Wende 1989 setzten intensive Vorhaben mit dem Ziel ein, die Identität der gewachsenen Stadt wieder zu stärken. Das hier beschrieben Vorhaben ist als ein wesentlicher Baustein der Stadtreparatur im Zentrum der Stadt zu verstehen. Neben dem Peenefluss, der Stadtbefestigung mit ihren Toren, dem Markplatz und der Marienkirche spielte die Nikolaikirche (Bauzeit 1280 bis etwa 1498) durch ihre Funktion als Marktkirche eine zentrale Rolle in der Konstitution der bürgerlich/ständisch verfassten Hansestadt Anklam. Sie diente als bauliches Zeichen der Orientierung ihrer Bürger, war geistig/religiöses Zentrum, Versammlungsort, Bühne der Bürger und Stände, und Seezeichen gleichermaßen. Durch ihre Zerstörung in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges (29. April 1945) ging diese Rolle – scheinbar unwiederbringlich – verloren. Nur Teile der Sakristei, der Turmschafft, die Pfeiler des Kirchenschiffes, sowie die Außenmauern dieses hervorragenden baulichen Zeugnisses der Norddeutschen Backsteingotik überdauerten als Ruine bis in die 1990iger Jahre. (2. Grundstück) Die Nikolaikirche ist Eigentum der Evangelischen Kirchengemeinde Anklam in der pommerschen Evangelischen Kirche. Im Oktober 2004 wurde sie als Kirche entwidmet und in Erbpacht an die Hansestadt Anklam übergeben. Das Bestandgebäude wird als Einzeldenkmal unter der Bezeichnung ‚Kirche St. Nikolai Anklam’ in der Liste der Baudenkmale des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Stadt Anklam unter der Pos.-Nr. 290 geführt. Die bisher durchgeführten Sanierungsarbeiten sowie alle noch ausstehenden Arbeiten am Bestand und für die notwendigen baulichen Ergänzungen sind in enger Abstimmung mit den in einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 2006 formulierten denkmalpflegerischen Zielen und Bedingungen durchzuführen. Der Wiederaufbau des Turmhelmes, welcher einstmals das historische Stadtbild Anklams entscheidend prägte, wird aus der Sicht des Denkmalschutzes als sehr wichtiges Anliegen gewertet. Aus denkmalpflegerischer Sicht kann das Spektrum der Formensprache bei einem Wiederaufbau im historischen Bestand von der Rekonstruktion im historischen Erscheinungsbild bis hin zu einer modernen Architekturinterpretation gehen (Stellungnahme des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege, März 2010). (3. Auftragsgegenstand) Entwurf eines Gestaltungskonzeptes für die Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam, Einrichtung der Ausstellung am neuen Standort in der Nikolaikirche unter Einbeziehung der Exponate aus dem bestehenden Museum. Die Leistungen schließen die Abstimmung der Ausstellungsinhalte und des Rundganges mit dem Otto-Lilienthal-Museum als Nutzer im Rahmen von workshops, die räumliche Gestaltung und Szenografie, die Darstellung der Wandabwicklungen, die Vitrinen-Einrichtung und das grafische Konzept (ohne Umsetzung) mit ein. Die Aufgabenstellung beinhaltet die Entwicklung einer funktional sinnvollen sowie gestalterisch und inhaltlich anspruchsvollen Ausstellung in Turm, Kirchenschiff und Erweiterungsbau mit dem Ziel, die Teile ‚Personalmuseum Otto-Lilienthal’ und ‚bauliches Zeugnis der Norddeutschen Backsteingotik’ zu einem neuen Ganzen zusammenzuführen. Insgesamt beträgt der Flächenbedarf des Museums ca. NF 2.170 qm in Kirchenschiff und Turm, und ca. NF 450 qm für Service- und Funktionsräume im Neubau. Das Museumskonzept sieht die Umsetzung eines Personalmuseums mit einer musealen und synchronoptischen Präsentation vor. Hierbei sind parallele Erzählstränge mit einem definierten Attraktionsverlauf so zuzuordnen, dass sie sich gegenseitig ergänzen und die Erwartungen der unterschiedlichen Zielgruppen (Kinder, Schulklassen, Flugbegeistere, Fachpublikum, Historiker, Touristen) erfüllt werden. Im Rahmen des Rundgangs ist eine klare Spannungslinie über alle Ausstellungsinhalte so zu entwickeln, dass verschiedene Vertiefungs- und Verknüpfungsebenen angeboten werden. Einzelne pointierte Themenstränge sind z.B.: Die Entwicklung des Menschenfluges, die Physik des Fliegens, Strömungen der zeitgenössischen Technologie-, Kultur- und Industriegeschichte, Lilienthal als Wissenschaftler, die Bedeutung der Fotografie für die Rezeption Lilienthals, die Geschichte der Nikolaikirche. Zum Thema ‚Leben und Werk’ des Personalmuseums gehören auch die Darstellung der zahlreichen Erfindungen der kreativen Lilienthal-Brüder, darunter die weltweit einzige erhaltende Kleindampfmaschine Lilienthalscher Produktion. Die physikalisch-technische Leistung Lilienthals soll durch ‚Begreifbares’ in hands-on-Bereichen zu Themen wie ‚Fliegen lernen’, ‚Wunder Luft’ oder ‚Physik des Fliegens’ deutlich werden und erklären, ‚warum es so schwierig ist, das Fliegen zu erfinden’, wie Lilienthal einen seiner Artikel überschrieb. Alle Ausstellungsthemen ordnen sich einer Lilienthalschen Perspektive und Zentrierung (‚Lilienthal und die Fotografie’ usw.) unter. Spezialthemen (Flugphysik, Hängegleiter ...) werden nicht chronologisch erzählt, sondern die Chronologie wird genutzt zur historische Verortung der Lilienthalschen geschichtlichen Episode. Diese Episodenhaftigkeit gestattet eine breite Themenvielfalt und den Einsatz moderner und attraktiver Ausstellungselemente (hands-on-Experimente, Medien, Inszenierungen) bei gewahrter thematischer Geschlossenheit des Museums. Zu beachten ist, dass das bestehende Gebäude dem Denkmalschutz unterliegt. Auch im Rahmen der Ausstellungsgestaltung ist daher ein besonderer Schwerpunkt auf die Integration und Darstellung der Inhalte des Museums im Kontext einer in Teilen wiederhergestellten Bestandsarchitektur zu legen. In einem zeitlich parallel stattfindenden VOF-Verhandlungsverfahren werden die Planungsleistungen für die architektonische Gestaltung der Museumsräume im Kirchenschiff mit seinen Galerien, die Wiederherstellung der Turmhaube und die Gestaltung eines Neubaus zur Aufnahme der Funktionsräume ausgeschrieben. Nach Abschluss beider Verfahren ist in enger Abstimmung zwischen Architekt, Ausstellungsgestalter und dem Autor der Ausstellung (Museum als Nutzer), die Gestaltung des Museums in die Nikolaikirche weiter zu entwickeln. Für die Überlegungen zum Gestaltungskonzept innerhalb des VOF-Verhandlungsverfahrens zur Ausstellungsgestaltung bedeutet dies, dass die zu erarbeitenden Entwurfsskizzen grundsätzlicher Natur sein müssen und die gestalterische Grundhaltung unabhängig von der späteren konkreten architektonischen Situation entwickelt werden muss. (4. Raumprogramm) Das Raumprogramm beinhaltet alle für einen ordentlichen Museumsbetrieb erforderlichen Nutzflächen. Nicht integriert werden größere Depotflächen, an diesem Standort sind lediglich kleinere Flächen für die Ausstellungsvorbereitung vorgesehen. Eine Besonderheit bildet die integrierte Veranstaltungsfläche für etwa 350 Besucher, die mit den nötigen Nebenräumen und Erschließungsflächen zu berücksichtigen ist. Dieser Bereich ist im Museumsrundgang so zu integrieren, dass er ohne größere Umbauten, und auch parallel zum Museumsbetrieb genutzt werden kann Der Bereich für den Besucherservice ist auch als Standort der Stadtinformation vorgesehen, der Zugang ist öffentlich und vom Markt aus leicht erreichbar zu gestalten. Die Toilettenanlagen sind so auszulegen, dass auch größere Bustouren ohne lange Wartezeiten diese benutzen können. Der Museumsrundgang ist in enger Abstimmung mit der Museumsleitung (‚Autor’) und unter Berücksichtigung der architektonischen Vorgaben inhaltlich auszulegen. Dem Turm soll im Museumserlebnis eine zentrale räumliche Erfahrung zukommen, die Aussichtsplattform im Turm jedoch auch unabhängig vom Museumsrundgang erschlossen werden können. 5.) Kosten Die Kosten für die Realisierung der Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums sind mit rund 2,765 Millionen EUR inkl. 19 % MwSt. veranschlagt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-04-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Bibliotheken, Archiven, Museen und anderen kulturellen Einrichtungen
Menge oder Umfang:
Ausstellungsplanung und Überwachung der Umsetzung für die Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam. Entwurf und Umsetzung eines Gestaltungskonzeptes (inkl. Szenografie, Grafik, und Einrichtung)Entwurf der Planung einer Aussellungsgestaltung und die Überwachung ihrer erfolgreichen Umsetzung. (Die Beauftragung erfolgt stufenweise: Zunächst wird der Entwurf eines Gestaltungskonzeptes beauftragt; die Beauftragung der Planung der Ausstellungsgestaltung und deren Umsetzung bzw. weiterer Leistungen erfolgt ganz oder teilweise optional.).230 000
Ausstellungsplanung und Überwachung der Umsetzung für die Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam. Entwurf und Umsetzung eines Gestaltungskonzeptes (inkl. Szenografie, Grafik, und Einrichtung)Entwurf der Planung einer Aussellungsgestaltung und die Überwachung ihrer erfolgreichen Umsetzung. (Die Beauftragung erfolgt stufenweise: Zunächst wird der Entwurf eines Gestaltungskonzeptes beauftragt; die Beauftragung der Planung der Ausstellungsgestaltung und deren Umsetzung bzw. weiterer Leistungen erfolgt ganz oder teilweise optional.).230 000
Gesamtwert des Auftrags: 230 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Bibliotheken, Archiven, Museen und anderen kulturellen Einrichtungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hansestadt Anklam
Postanschrift: Markt 3
Postleitzahl: 17389
Postort: Anklam
Kontakt
Internetadresse: http://www.anklam-baut.de/projekte/nikolaikirche/🌏
E-Mail: kanzlei@irmler.biz📧
Telefon: +49 38559360-0📞
Fax: +49 38559360-33 📠
1.
Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der vom Auftraggeber verfassten Bewerbungsunterlagen
(Teilnahmeantrag, Bewerbungsbogen) zulässig, welche bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle
schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden können. Formlose Bewerbungen werden
nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom
Interessenten in der Anforderung zu benennenden E-Mail-Adresse.
2.
Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag und Bewerbungsbogen mit Anlagen und allen geforderten
Nachweisen und Erklärungen) sind gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben
bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle in einem Umschlag einzureichen.
3.
Bei ausländischen Bewerben genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei
Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche
beizufügen.
4.
Vertragsgrundlage wird im Auftragsfall das Vertragsmuster des Auftraggebers.
5.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden
im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
6.
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern, die zur Stufe 2 des Verhandlungsverfahrens eingeladen werden, Entwürfe, Pläne, Zeichnungen (§ 13 Abs. 3 VOF) zu bestimmten Problemstellungen erarbeiten zu lassen.
7.
Der Auftraggeber weist daraufhin, dass die Bewerber im Falle des Zuschlags in enger Abstimmung mit dem Planer/ den Planern des parallel laufenden Verfahrens „Objektplanung Gebäude und Innenraum für die Sanierung und den Umbau der Nikolaikirche in Anklam“ zu arbeiten haben.
8.
Die in Ziffer II.3 genannte Vertragslaufzeit ist nicht verbindlich; verbindlich ist der Vertragsbeginn am 02.08.2016.
Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der vom Auftraggeber verfassten Bewerbungsunterlagen
(Teilnahmeantrag, Bewerbungsbogen) zulässig, welche bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle
schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden können. Formlose Bewerbungen werden
nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom
Interessenten in der Anforderung zu benennenden E-Mail-Adresse.
2.
Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag und Bewerbungsbogen mit Anlagen und allen geforderten
Nachweisen und Erklärungen) sind gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben
bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle in einem Umschlag einzureichen.
3.
Bei ausländischen Bewerben genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei
Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche
beizufügen.
4.
Vertragsgrundlage wird im Auftragsfall das Vertragsmuster des Auftraggebers.
5.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden
im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
6.
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern, die zur Stufe 2 des Verhandlungsverfahrens eingeladen werden, Entwürfe, Pläne, Zeichnungen (§ 13 Abs. 3 VOF) zu bestimmten Problemstellungen erarbeiten zu lassen.
7.
Der Auftraggeber weist daraufhin, dass die Bewerber im Falle des Zuschlags in enger Abstimmung mit dem Planer/ den Planern des parallel laufenden Verfahrens „Objektplanung Gebäude und Innenraum für die Sanierung und den Umbau der Nikolaikirche in Anklam“ zu arbeiten haben.
8.
Die in Ziffer II.3 genannte Vertragslaufzeit ist nicht verbindlich; verbindlich ist der Vertragsbeginn am 02.08.2016.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
(1. Anklam, Einführung)
Geschichte und Gegenwart der Hansestadt Anklam sind durch ihre Lage in räumlicher Nähe zur Ostsee maßgeblich geprägt. Am Ufer der Peene auf einer leichten Anhöhe gelegen, bietet die Stadt ideale Verkehrs-Verbindungen vom Hinterland in den gesamten Ostseeraum. Von dem daraus resultierenden Wohlstand als Mitglied des mittelalterlichen Hanse-Verbundes legen noch heute der Stadtgrundriss und einige die Zeiten überdauernde historische Gebäude Zeugnis ab.
Geschichte und Gegenwart der Hansestadt Anklam sind durch ihre Lage in räumlicher Nähe zur Ostsee maßgeblich geprägt. Am Ufer der Peene auf einer leichten Anhöhe gelegen, bietet die Stadt ideale Verkehrs-Verbindungen vom Hinterland in den gesamten Ostseeraum. Von dem daraus resultierenden Wohlstand als Mitglied des mittelalterlichen Hanse-Verbundes legen noch heute der Stadtgrundriss und einige die Zeiten überdauernde historische Gebäude Zeugnis ab.
Nach der politischen Wende 1989 setzten intensive Vorhaben mit dem Ziel ein, die Identität der gewachsenen Stadt wieder zu stärken. Das hier beschrieben Vorhaben ist als ein wesentlicher Baustein der Stadtreparatur im Zentrum der Stadt zu verstehen.
Neben dem Peenefluss, der Stadtbefestigung mit ihren Toren, dem Markplatz und der Marienkirche spielte die Nikolaikirche (Bauzeit 1280 bis etwa 1498) durch ihre Funktion als Marktkirche eine zentrale Rolle in der Konstitution der bürgerlich/ständisch verfassten Hansestadt Anklam. Sie diente als bauliches Zeichen der Orientierung ihrer Bürger, war geistig/religiöses Zentrum, Versammlungsort, Bühne der Bürger und Stände, und Seezeichen gleichermaßen.
Neben dem Peenefluss, der Stadtbefestigung mit ihren Toren, dem Markplatz und der Marienkirche spielte die Nikolaikirche (Bauzeit 1280 bis etwa 1498) durch ihre Funktion als Marktkirche eine zentrale Rolle in der Konstitution der bürgerlich/ständisch verfassten Hansestadt Anklam. Sie diente als bauliches Zeichen der Orientierung ihrer Bürger, war geistig/religiöses Zentrum, Versammlungsort, Bühne der Bürger und Stände, und Seezeichen gleichermaßen.
Durch ihre Zerstörung in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges (29. April 1945) ging diese Rolle – scheinbar unwiederbringlich – verloren. Nur Teile der Sakristei, der Turmschafft, die Pfeiler des Kirchenschiffes, sowie die Außenmauern dieses hervorragenden baulichen Zeugnisses der Norddeutschen Backsteingotik überdauerten als Ruine bis in die 1990iger Jahre.
Durch ihre Zerstörung in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges (29. April 1945) ging diese Rolle – scheinbar unwiederbringlich – verloren. Nur Teile der Sakristei, der Turmschafft, die Pfeiler des Kirchenschiffes, sowie die Außenmauern dieses hervorragenden baulichen Zeugnisses der Norddeutschen Backsteingotik überdauerten als Ruine bis in die 1990iger Jahre.
(2. Grundstück)
Die Nikolaikirche ist Eigentum der Evangelischen Kirchengemeinde Anklam in der pommerschen Evangelischen Kirche. Im Oktober 2004 wurde sie als Kirche entwidmet und in Erbpacht an die Hansestadt Anklam übergeben.
Das Bestandgebäude wird als Einzeldenkmal unter der Bezeichnung ‚Kirche St. Nikolai Anklam’ in der Liste der Baudenkmale des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Stadt Anklam unter der Pos.-Nr. 290 geführt. Die bisher durchgeführten Sanierungsarbeiten sowie alle noch ausstehenden Arbeiten am Bestand und für die notwendigen baulichen Ergänzungen sind in enger Abstimmung mit den in einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 2006 formulierten denkmalpflegerischen Zielen und Bedingungen durchzuführen. Der Wiederaufbau des Turmhelmes, welcher einstmals das historische Stadtbild Anklams entscheidend prägte, wird aus der Sicht des Denkmalschutzes als sehr wichtiges Anliegen gewertet. Aus denkmalpflegerischer Sicht kann das Spektrum der Formensprache bei einem Wiederaufbau im historischen Bestand von der Rekonstruktion im historischen Erscheinungsbild bis hin zu einer modernen Architekturinterpretation gehen (Stellungnahme des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege, März 2010).
Das Bestandgebäude wird als Einzeldenkmal unter der Bezeichnung ‚Kirche St. Nikolai Anklam’ in der Liste der Baudenkmale des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Stadt Anklam unter der Pos.-Nr. 290 geführt. Die bisher durchgeführten Sanierungsarbeiten sowie alle noch ausstehenden Arbeiten am Bestand und für die notwendigen baulichen Ergänzungen sind in enger Abstimmung mit den in einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 2006 formulierten denkmalpflegerischen Zielen und Bedingungen durchzuführen. Der Wiederaufbau des Turmhelmes, welcher einstmals das historische Stadtbild Anklams entscheidend prägte, wird aus der Sicht des Denkmalschutzes als sehr wichtiges Anliegen gewertet. Aus denkmalpflegerischer Sicht kann das Spektrum der Formensprache bei einem Wiederaufbau im historischen Bestand von der Rekonstruktion im historischen Erscheinungsbild bis hin zu einer modernen Architekturinterpretation gehen (Stellungnahme des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege, März 2010).
(3. Auftragsgegenstand)
Entwurf eines Gestaltungskonzeptes für die Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam, Einrichtung der Ausstellung am neuen Standort in der Nikolaikirche unter Einbeziehung der Exponate aus dem bestehenden Museum. Die Leistungen schließen die Abstimmung der Ausstellungsinhalte und des Rundganges mit dem Otto-Lilienthal-Museum als Nutzer im Rahmen von workshops, die räumliche Gestaltung und Szenografie, die Darstellung der Wandabwicklungen, die Vitrinen-Einrichtung und das grafische Konzept (ohne Umsetzung) mit ein.
Entwurf eines Gestaltungskonzeptes für die Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam, Einrichtung der Ausstellung am neuen Standort in der Nikolaikirche unter Einbeziehung der Exponate aus dem bestehenden Museum. Die Leistungen schließen die Abstimmung der Ausstellungsinhalte und des Rundganges mit dem Otto-Lilienthal-Museum als Nutzer im Rahmen von workshops, die räumliche Gestaltung und Szenografie, die Darstellung der Wandabwicklungen, die Vitrinen-Einrichtung und das grafische Konzept (ohne Umsetzung) mit ein.
Die Aufgabenstellung beinhaltet die Entwicklung einer funktional sinnvollen sowie gestalterisch und inhaltlich anspruchsvollen Ausstellung in Turm, Kirchenschiff und Erweiterungsbau mit dem Ziel, die Teile ‚Personalmuseum Otto-Lilienthal’ und ‚bauliches Zeugnis der Norddeutschen Backsteingotik’ zu einem neuen Ganzen zusammenzuführen. Insgesamt beträgt der Flächenbedarf des Museums ca. NF 2.170 qm in Kirchenschiff und Turm, und ca. NF 450 qm für Service- und Funktionsräume im Neubau.
Die Aufgabenstellung beinhaltet die Entwicklung einer funktional sinnvollen sowie gestalterisch und inhaltlich anspruchsvollen Ausstellung in Turm, Kirchenschiff und Erweiterungsbau mit dem Ziel, die Teile ‚Personalmuseum Otto-Lilienthal’ und ‚bauliches Zeugnis der Norddeutschen Backsteingotik’ zu einem neuen Ganzen zusammenzuführen. Insgesamt beträgt der Flächenbedarf des Museums ca. NF 2.170 qm in Kirchenschiff und Turm, und ca. NF 450 qm für Service- und Funktionsräume im Neubau.
Das Museumskonzept sieht die Umsetzung eines Personalmuseums mit einer musealen und synchronoptischen Präsentation vor. Hierbei sind parallele Erzählstränge mit einem definierten Attraktionsverlauf so zuzuordnen, dass sie sich gegenseitig ergänzen und die Erwartungen der unterschiedlichen Zielgruppen (Kinder, Schulklassen, Flugbegeistere, Fachpublikum, Historiker, Touristen) erfüllt werden. Im Rahmen des Rundgangs ist eine klare Spannungslinie über alle Ausstellungsinhalte so zu entwickeln, dass verschiedene Vertiefungs- und Verknüpfungsebenen angeboten werden. Einzelne pointierte Themenstränge sind z.B.: Die Entwicklung des Menschenfluges, die Physik des Fliegens, Strömungen der zeitgenössischen Technologie-, Kultur- und Industriegeschichte, Lilienthal als Wissenschaftler, die Bedeutung der Fotografie für die Rezeption Lilienthals, die Geschichte der Nikolaikirche.
Das Museumskonzept sieht die Umsetzung eines Personalmuseums mit einer musealen und synchronoptischen Präsentation vor. Hierbei sind parallele Erzählstränge mit einem definierten Attraktionsverlauf so zuzuordnen, dass sie sich gegenseitig ergänzen und die Erwartungen der unterschiedlichen Zielgruppen (Kinder, Schulklassen, Flugbegeistere, Fachpublikum, Historiker, Touristen) erfüllt werden. Im Rahmen des Rundgangs ist eine klare Spannungslinie über alle Ausstellungsinhalte so zu entwickeln, dass verschiedene Vertiefungs- und Verknüpfungsebenen angeboten werden. Einzelne pointierte Themenstränge sind z.B.: Die Entwicklung des Menschenfluges, die Physik des Fliegens, Strömungen der zeitgenössischen Technologie-, Kultur- und Industriegeschichte, Lilienthal als Wissenschaftler, die Bedeutung der Fotografie für die Rezeption Lilienthals, die Geschichte der Nikolaikirche.
Zum Thema ‚Leben und Werk’ des Personalmuseums gehören auch die Darstellung der zahlreichen Erfindungen der kreativen Lilienthal-Brüder, darunter die weltweit einzige erhaltende Kleindampfmaschine Lilienthalscher Produktion.
Die physikalisch-technische Leistung Lilienthals soll durch ‚Begreifbares’ in hands-on-Bereichen zu Themen wie ‚Fliegen lernen’, ‚Wunder Luft’ oder ‚Physik des Fliegens’ deutlich werden und erklären, ‚warum es so schwierig ist, das Fliegen zu erfinden’, wie Lilienthal einen seiner Artikel überschrieb. Alle Ausstellungsthemen ordnen sich einer Lilienthalschen Perspektive und Zentrierung (‚Lilienthal und die Fotografie’ usw.) unter. Spezialthemen (Flugphysik, Hängegleiter ...) werden nicht chronologisch erzählt, sondern die Chronologie wird genutzt zur historische Verortung der Lilienthalschen geschichtlichen Episode. Diese Episodenhaftigkeit gestattet eine breite Themenvielfalt und den Einsatz moderner und attraktiver Ausstellungselemente (hands-on-Experimente, Medien, Inszenierungen) bei gewahrter thematischer Geschlossenheit des Museums.
Die physikalisch-technische Leistung Lilienthals soll durch ‚Begreifbares’ in hands-on-Bereichen zu Themen wie ‚Fliegen lernen’, ‚Wunder Luft’ oder ‚Physik des Fliegens’ deutlich werden und erklären, ‚warum es so schwierig ist, das Fliegen zu erfinden’, wie Lilienthal einen seiner Artikel überschrieb. Alle Ausstellungsthemen ordnen sich einer Lilienthalschen Perspektive und Zentrierung (‚Lilienthal und die Fotografie’ usw.) unter. Spezialthemen (Flugphysik, Hängegleiter ...) werden nicht chronologisch erzählt, sondern die Chronologie wird genutzt zur historische Verortung der Lilienthalschen geschichtlichen Episode. Diese Episodenhaftigkeit gestattet eine breite Themenvielfalt und den Einsatz moderner und attraktiver Ausstellungselemente (hands-on-Experimente, Medien, Inszenierungen) bei gewahrter thematischer Geschlossenheit des Museums.
Zu beachten ist, dass das bestehende Gebäude dem Denkmalschutz unterliegt. Auch im Rahmen der Ausstellungsgestaltung ist daher ein besonderer Schwerpunkt auf die Integration und Darstellung der Inhalte des Museums im Kontext einer in Teilen wiederhergestellten Bestandsarchitektur zu legen.
Zu beachten ist, dass das bestehende Gebäude dem Denkmalschutz unterliegt. Auch im Rahmen der Ausstellungsgestaltung ist daher ein besonderer Schwerpunkt auf die Integration und Darstellung der Inhalte des Museums im Kontext einer in Teilen wiederhergestellten Bestandsarchitektur zu legen.
In einem zeitlich parallel stattfindenden VOF-Verhandlungsverfahren werden die Planungsleistungen für die architektonische Gestaltung der Museumsräume im Kirchenschiff mit seinen Galerien, die Wiederherstellung der Turmhaube und die Gestaltung eines Neubaus zur Aufnahme der Funktionsräume ausgeschrieben. Nach Abschluss beider Verfahren ist in enger Abstimmung zwischen Architekt, Ausstellungsgestalter und dem Autor der Ausstellung (Museum als Nutzer), die Gestaltung des Museums in die Nikolaikirche weiter zu entwickeln. Für die Überlegungen zum Gestaltungskonzept innerhalb des VOF-Verhandlungsverfahrens zur Ausstellungsgestaltung bedeutet dies, dass die zu erarbeitenden Entwurfsskizzen grundsätzlicher Natur sein müssen und die gestalterische Grundhaltung unabhängig von der späteren konkreten architektonischen Situation entwickelt werden muss.
In einem zeitlich parallel stattfindenden VOF-Verhandlungsverfahren werden die Planungsleistungen für die architektonische Gestaltung der Museumsräume im Kirchenschiff mit seinen Galerien, die Wiederherstellung der Turmhaube und die Gestaltung eines Neubaus zur Aufnahme der Funktionsräume ausgeschrieben. Nach Abschluss beider Verfahren ist in enger Abstimmung zwischen Architekt, Ausstellungsgestalter und dem Autor der Ausstellung (Museum als Nutzer), die Gestaltung des Museums in die Nikolaikirche weiter zu entwickeln. Für die Überlegungen zum Gestaltungskonzept innerhalb des VOF-Verhandlungsverfahrens zur Ausstellungsgestaltung bedeutet dies, dass die zu erarbeitenden Entwurfsskizzen grundsätzlicher Natur sein müssen und die gestalterische Grundhaltung unabhängig von der späteren konkreten architektonischen Situation entwickelt werden muss.
(4. Raumprogramm)
Das Raumprogramm beinhaltet alle für einen ordentlichen Museumsbetrieb erforderlichen Nutzflächen. Nicht integriert werden größere Depotflächen, an diesem Standort sind lediglich kleinere Flächen für die Ausstellungsvorbereitung vorgesehen. Eine Besonderheit bildet die integrierte Veranstaltungsfläche für etwa 350 Besucher, die mit den nötigen Nebenräumen und Erschließungsflächen zu berücksichtigen ist. Dieser Bereich ist im Museumsrundgang so zu integrieren, dass er ohne größere Umbauten, und auch parallel zum Museumsbetrieb genutzt werden kann
Das Raumprogramm beinhaltet alle für einen ordentlichen Museumsbetrieb erforderlichen Nutzflächen. Nicht integriert werden größere Depotflächen, an diesem Standort sind lediglich kleinere Flächen für die Ausstellungsvorbereitung vorgesehen. Eine Besonderheit bildet die integrierte Veranstaltungsfläche für etwa 350 Besucher, die mit den nötigen Nebenräumen und Erschließungsflächen zu berücksichtigen ist. Dieser Bereich ist im Museumsrundgang so zu integrieren, dass er ohne größere Umbauten, und auch parallel zum Museumsbetrieb genutzt werden kann
Der Bereich für den Besucherservice ist auch als Standort der Stadtinformation vorgesehen, der Zugang ist öffentlich und vom Markt aus leicht erreichbar zu gestalten. Die Toilettenanlagen sind so auszulegen, dass auch größere Bustouren ohne lange Wartezeiten diese benutzen können.
Der Bereich für den Besucherservice ist auch als Standort der Stadtinformation vorgesehen, der Zugang ist öffentlich und vom Markt aus leicht erreichbar zu gestalten. Die Toilettenanlagen sind so auszulegen, dass auch größere Bustouren ohne lange Wartezeiten diese benutzen können.
Der Museumsrundgang ist in enger Abstimmung mit der Museumsleitung (‚Autor’) und unter Berücksichtigung der architektonischen Vorgaben inhaltlich auszulegen. Dem Turm soll im Museumserlebnis eine zentrale räumliche Erfahrung zukommen, die Aussichtsplattform im Turm jedoch auch unabhängig vom Museumsrundgang erschlossen werden können.
Der Museumsrundgang ist in enger Abstimmung mit der Museumsleitung (‚Autor’) und unter Berücksichtigung der architektonischen Vorgaben inhaltlich auszulegen. Dem Turm soll im Museumserlebnis eine zentrale räumliche Erfahrung zukommen, die Aussichtsplattform im Turm jedoch auch unabhängig vom Museumsrundgang erschlossen werden können.
5.) Kosten
Die Kosten für die Realisierung der Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums sind mit rund 2,765 Millionen EUR inkl. 19 % MwSt. veranschlagt.
Menge oder Umfang:
Ausstellungsplanung und Überwachung der Umsetzung für die Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam. Entwurf und Umsetzung eines Gestaltungskonzeptes (inkl. Szenografie, Grafik, und Einrichtung)
Entwurf der Planung einer Aussellungsgestaltung und die Überwachung ihrer erfolgreichen Umsetzung. (Die Beauftragung erfolgt stufenweise: Zunächst wird der Entwurf eines Gestaltungskonzeptes beauftragt; die Beauftragung der Planung der Ausstellungsgestaltung und deren Umsetzung bzw. weiterer Leistungen erfolgt ganz oder teilweise optional.).
Entwurf der Planung einer Aussellungsgestaltung und die Überwachung ihrer erfolgreichen Umsetzung. (Die Beauftragung erfolgt stufenweise: Zunächst wird der Entwurf eines Gestaltungskonzeptes beauftragt; die Beauftragung der Planung der Ausstellungsgestaltung und deren Umsetzung bzw. weiterer Leistungen erfolgt ganz oder teilweise optional.).
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Der Auftrag beinhaltet zunächst nur den Entwurf des Gestaltungskonzeptes. Der Abruf weiterer Leistungen bleibt vorbehalten. Im Falle des Abrufs ist der Auftragnehmer verpflichtet, die abgerufenen Leistungen zu erbringen.
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Der Auftrag beinhaltet zunächst nur den Entwurf des Gestaltungskonzeptes. Der Abruf weiterer Leistungen bleibt vorbehalten. Im Falle des Abrufs ist der Auftragnehmer verpflichtet, die abgerufenen Leistungen zu erbringen.
Referenznummer: 368/15
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Der Auftrag erhält Fördermittel aus den Programmen „EFRE“ und „interreg V A“.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hansestadt Anklam.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehend unter III.2.1, III.2.2 und III.2.3 geforderten Eignungsnachweise sind auch für alle Mitglieder
einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Beabsichtigt der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft sich zum
Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Kapazitäten von Nachunternehmen zu
bedienen, sind auch von diesen zu benennenden Nachunternehmen die in III.2.1, III.2.2 und III.2.3 genannten
Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Zudem ist eine Erklärung des Nachunternehmers auf Verlangen der
Vergabestelle vorzulegen, wonach der Nachunternehmer dem Bewerber im Auftragsfall seine Kapazitäten zur
Verfügung stellt (Verpflichtungserklärung).
Gefordert werden folgende Erklärungen/Nachweise:
1.
Eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 lit. a-g und
Abs. 9 lit. a -d VOF.
2.
Eine Erklärung, ob der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist und wenn ja, eine
Erklärung der Art der wirtschaftlichen Verknüpfung.
3.
Ein Auszug aus dem Berufsregister oder jeweils gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder
Verwaltungsbehörde des Heimatlandes.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.
Aktueller Nachweis (nicht älter als 3 Monate) über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung über mindestens 1.000.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens durch Vorlage einer entsprechenden Police oder Bestätigung des Versicherungsunternehmens, dass die geforderte Haftpflichtversicherung besteht. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Der Nachweis kann auch durch eine schriftliche Erklärung des Versicherungsunternehmens erbracht
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Aktueller Nachweis (nicht älter als 3 Monate) über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung über mindestens 1.000.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens durch Vorlage einer entsprechenden Police oder Bestätigung des Versicherungsunternehmens, dass die geforderte Haftpflichtversicherung besteht. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Der Nachweis kann auch durch eine schriftliche Erklärung des Versicherungsunternehmens erbracht
werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im
Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d.h. ohne Unterscheidung zwischen Personenschäden
und sonstigen Schäden) ist sicherzustellen, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Auf Verlangen des Auftraggebers ist eine schriftliche Erklärung des Versicherers abzugeben,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
und sonstigen Schäden) ist sicherzustellen, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Auf Verlangen des Auftraggebers ist eine schriftliche Erklärung des Versicherers abzugeben,
dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind.
2.
Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz
des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren
(2013,2014,2015).
3.
Erklärung des Bewerbers über den den Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013,2014,2015) für nach Art und Umfang vergleichbare Leistungen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.
Erklärungen über den Personalstand der fest
angestellten Mitarbeiter gegliedert nach
Voll- und Teilzeitbeschäftigung der letzten drei
Geschäftsjahre (2013, 2014,2015) für entsprechende
Dienstleistungen.
2.
Erklärungen über den aktuellen Personalstand
der fest angestellten Mitarbeiter gegliedert nach
Voll- und Teilzeitbeschäftigung für entsprechende
3.
Referenzen von erbrachten Leistungen zur Ausstellungsgestaltung und Realisierung aus dem Bereich Museen-Dauerausstellung der letzten 15 Jahre sind vorzulegen unter Angabe der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten der Maßnahme, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes sowie einer Bescheinigung des öffentlichen oder privaten Auftraggebers über die Beauftragung und Erbringung der entsprechenden Leistung.
Referenzen von erbrachten Leistungen zur Ausstellungsgestaltung und Realisierung aus dem Bereich Museen-Dauerausstellung der letzten 15 Jahre sind vorzulegen unter Angabe der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten der Maßnahme, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes sowie einer Bescheinigung des öffentlichen oder privaten Auftraggebers über die Beauftragung und Erbringung der entsprechenden Leistung.
Referenz 1 und 2: Entwurf und Überwachung der Umsetzung jeweils einer musealen Dauerausstellung.
Referenz 3: Entwurf und Überwachung der Umsetzung einer sonstigen Ausstellung zu beliebigem Thema.
4.
Angaben über das für die Leistungserbringung
vorgesehene Projektteam:
a) Darstellung der Struktur und Organisationsform für
die Leistungserbringung als Organigramm. Dabei sollen
Projektleiter und dessen Stellvertreter, Teammitglieder
(Planer), verantwortliche Ausschreiber und
deren Stellvertreter)
c) eine Erklärung über die Mitarbeiterprofile des
verantwortlichen Projektleiters, des verantwortlichen
Ausschreibers und des Verantwortlichen für die
(eventuelle) Objektüberwachung. Im Rahmen dieser
Mitarbeiterprofile sind die folgenden Angaben zu
tätigen: Name, Wohnort, berufliche Befähigung,
Berufserfahrung in Jahren, Verfügbarkeit für den Auftrag, Lebenslauf mit
Benennung von bearbeiteten Projekten
5.
Erklärung des Bewerbers über Ausstattung, Geräte,
technische Ausrüstung und Softwareausstattung, über
die der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für die
Erfüllung der Dienstleistung verfügt.
6.
Erklärung des Bewerbers, ob er sich zur Ausführung
des Auftrages de Kapazitäten anderer Unternehmen
bedient. Sofern der Einsatz anderer Unternehmen
(Nachunternehmen) beabsichtigt ist, hat der Bewerber
zu erklären, welches Unternehmen für die Erbringung
welcher Leistung(en) verantwortlich ist.
7.
Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers/ der
Bewerbergemeinschaft zur Gewährleisung der Qualität
(z.B. Fortbildungszertifikate).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtversicherung über mindestens 1.000.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für sonstige
Schäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss
über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen werden im Rahmen des Vertrages geregelt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen
bevollmächtigten Vertreter benennen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Anlage 1 zum
Bewerbungsbogen) abzugeben,
— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und
für den Fall der Auftragserteilung bei der Vergabedurchführung und für den Fall der Auftragserteilung bei der
Vertragsdurchführung rechtverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen sind grundsätzlich unzulässig und führen zum Ausschluss aller hiervon betroffenen
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, es sei denn, die betroffenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften weisen
nach Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen ab dem Zeitpunkt des Zugangs
der Aufforderung substantiiert und nachvollziehbar nach, dass eine Verletzung vergaberechtlicher und
wettbewerbsrechtlicher Grundsätze durch die Mehrfachbewerbung insbesondere im Hinblick auf eine etwaige
Teilnahme an den Vergabeverhandlungen ausgeschlossen ist. Eine Mehrfachbewerbung liegt beispielsweise
vor, wenn einzelne Mitglieder von Bewerbergemeinschaften sich zusätzlich als Einzelbewerber oder an mehr
als einer Bewerbergemeinschaft beteiligen. Auch eine Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines
Bewerbers ist eine Mehrfachbewerbung.
Eine Änderung der Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft nach Ablauf der Teilnahmefrist ist dem
Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss nachweisen, dass durch
den Austausch von Unternehmen die nachgewiesene Eignung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nicht
nachteilig geändert wurde. Die vorgenannten Ausführungen gelten entsprechend im Hinblick auf benannte
Drittunternehmen, wie Nachunternehmer, verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die sich der
Bewerber im Rahmen seines Teilnehmerantrages zum Nachweis seiner Eignung berufen hat.
Sonstige besondere Bedingungen:
Vertragsgrundlage wird das Vertragsmuster des Auftraggebers. Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach
den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen, anderenfalls sind sie frei verhandelbar.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise. 2. Prüfen auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe. 3. Prüfen der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Sollten danach mehr als 5 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die geforderten Voraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaften auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektiven Kriterien anwenden: 1* Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ( 15 Punkte), a) Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (5 Punkte), b) Umsatz der letzten 3 Jahre bzgl. Planungsleistungen für museale Dauerausstellungen, sonstige Ausstellungen (5 Punkte), c) Höhe der Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung (5 Punkte); 2* Technische/Fachtechnische Leistungsfähigkeit (25 Punkte), a) Berufserfahrung des Projektleiters für die Ausstellungsplanung (Berufserfahrung in Jahren) (20 Punkte), b) jährliches Mittel der Zahl der Beschäftigten und Führungskräfte (5 Punkte); 3* Referenzen (60 Punkte), a und b) Jeweils ein Entwurf und Überwachung der Umsetzung einer musealen Dauerausstellung (je 20 Punkte), c) Entwurf und Überwachung der Umsetzung einer sonstigen Ausstellung zu einem beliebigem Thema (20 Punkte). Sofern aufgrund gleicher Eignung mehr als 5 Bewerber die ersten 5 Plätze beanspruchen, kommt – bis zur vollständigen Belegung der Platzzahlen 1-5 – bei den Bewerbern mit gleicher Punktzahl das Losverfahren zur Anwendung.
1. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise. 2. Prüfen auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe. 3. Prüfen der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Sollten danach mehr als 5 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die geforderten Voraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaften auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektiven Kriterien anwenden: 1* Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ( 15 Punkte), a) Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (5 Punkte), b) Umsatz der letzten 3 Jahre bzgl. Planungsleistungen für museale Dauerausstellungen, sonstige Ausstellungen (5 Punkte), c) Höhe der Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung (5 Punkte); 2* Technische/Fachtechnische Leistungsfähigkeit (25 Punkte), a) Berufserfahrung des Projektleiters für die Ausstellungsplanung (Berufserfahrung in Jahren) (20 Punkte), b) jährliches Mittel der Zahl der Beschäftigten und Führungskräfte (5 Punkte); 3* Referenzen (60 Punkte), a und b) Jeweils ein Entwurf und Überwachung der Umsetzung einer musealen Dauerausstellung (je 20 Punkte), c) Entwurf und Überwachung der Umsetzung einer sonstigen Ausstellung zu einem beliebigem Thema (20 Punkte). Sofern aufgrund gleicher Eignung mehr als 5 Bewerber die ersten 5 Plätze beanspruchen, kommt – bis zur vollständigen Belegung der Platzzahlen 1-5 – bei den Bewerbern mit gleicher Punktzahl das Losverfahren zur Anwendung.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Rechtsanwälte Irmler & Collegen
Prof. H.-Henning Irmler
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-08-02 📅
Datum des Endes: 2018-09-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 368/15
Zusätzliche Informationen
1.
Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der vom Auftraggeber verfassten Bewerbungsunterlagen
(Teilnahmeantrag, Bewerbungsbogen) zulässig, welche bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle
schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden können. Formlose Bewerbungen werden
nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom
Interessenten in der Anforderung zu benennenden E-Mail-Adresse.
2.
Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag und Bewerbungsbogen mit Anlagen und allen geforderten
Nachweisen und Erklärungen) sind gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben
bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle in einem Umschlag einzureichen.
3.
Bei ausländischen Bewerben genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei
Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche
beizufügen.
4.
Vertragsgrundlage wird im Auftragsfall das Vertragsmuster des Auftraggebers.
5.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden
im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
6.
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern, die zur Stufe 2 des Verhandlungsverfahrens eingeladen werden, Entwürfe, Pläne, Zeichnungen (§ 13 Abs. 3 VOF) zu bestimmten Problemstellungen erarbeiten zu lassen.
7.
Der Auftraggeber weist daraufhin, dass die Bewerber im Falle des Zuschlags in enger Abstimmung mit dem Planer/ den Planern des parallel laufenden Verfahrens „Objektplanung Gebäude und Innenraum für die Sanierung und den Umbau der Nikolaikirche in Anklam“ zu arbeiten haben.
Der Auftraggeber weist daraufhin, dass die Bewerber im Falle des Zuschlags in enger Abstimmung mit dem Planer/ den Planern des parallel laufenden Verfahrens „Objektplanung Gebäude und Innenraum für die Sanierung und den Umbau der Nikolaikirche in Anklam“ zu arbeiten haben.
8.
Die in Ziffer II.3 genannte Vertragslaufzeit ist nicht verbindlich; verbindlich ist der Vertragsbeginn am 02.08.2016.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de📧
Telefon: +49 3855885160📞
Fax: +49 3855884855817 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Bewerber hat einen von ihm festgestellten Verstoß gegen Vergabevorschriften nach dessen Erkennen
unverzüglich gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Lehnt die Vergabestelle es ab, der Rüge abzuhelfen,
so muss der Bewerber innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle,
dieser Rüge nicht abzuhelfen, den Antrag auf die Einleitung eines Vergabenachprüfungsverfahrens bei der
Vergabekammer bei dem Ministerium für Bau, Wirtschaft und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern stellen (vgl.
§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2016/S 077-137542 (2016-04-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-07-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Museumsausstellungen
Kurze Beschreibung:
Hinsichtlich der Aufgabenbeschreibung wird auf das Formular der Auftragsbekanntmachung, dort Ziff. II.1.5) verwiesen.
Gesamtwert des Auftrags: 299 475 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Museumsausstellungen📦
Zusätzlicher CPV-Code: Museumsausstellungen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Vorpommern-Greifswald
🏙️
(Hinweis: Die nachfolgenden Angaben entstammen der Auftragsbekanntmachung und sind in dieser Bekanntmachung vergebener Aufträge so belassen worden.)
1. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der vom Auftraggeber verfassten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag, Bewerbungsbogen) zulässig, welche bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden können. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennenden E-Mail-Adresse.
2. Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag und Bewerbungsbogen mit Anlagen und allen geforderten Nachweisen und Erklärungen) sind gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle in einem Umschlag einzureichen.
3. Bei ausländischen Bewerben genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
4. Vertragsgrundlage wird im Auftragsfall das Vertragsmuster des Auftraggebers.
5. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
6. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern, die zur Stufe 2 des Verhandlungsverfahrens eingeladen werden, Entwürfe, Pläne, Zeichnungen (§ 13 Abs. 3 VOF) zu bestimmten Problemstellungen erarbeiten zu lassen.
7. Der Auftraggeber weist daraufhin, dass die Bewerber im Falle des Zuschlags in enger Abstimmung mit dem Planer/ den Planern des parallel laufenden Verfahrens „Objektplanung Gebäude und Innenraum für die Sanierung und den Umbau der Nikolaikirche in Anklam“ zu arbeiten haben.
8. Die in Ziffer II.3 genannte Vertragslaufzeit ist nicht verbindlich; verbindlich ist der Vertragsbeginn am 02.08.2016.
(Hinweis: Die nachfolgenden Angaben entstammen der Auftragsbekanntmachung und sind in dieser Bekanntmachung vergebener Aufträge so belassen worden.)
1. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der vom Auftraggeber verfassten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag, Bewerbungsbogen) zulässig, welche bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden können. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennenden E-Mail-Adresse.
2. Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag und Bewerbungsbogen mit Anlagen und allen geforderten Nachweisen und Erklärungen) sind gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle in einem Umschlag einzureichen.
3. Bei ausländischen Bewerben genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
4. Vertragsgrundlage wird im Auftragsfall das Vertragsmuster des Auftraggebers.
5. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
6. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern, die zur Stufe 2 des Verhandlungsverfahrens eingeladen werden, Entwürfe, Pläne, Zeichnungen (§ 13 Abs. 3 VOF) zu bestimmten Problemstellungen erarbeiten zu lassen.
7. Der Auftraggeber weist daraufhin, dass die Bewerber im Falle des Zuschlags in enger Abstimmung mit dem Planer/ den Planern des parallel laufenden Verfahrens „Objektplanung Gebäude und Innenraum für die Sanierung und den Umbau der Nikolaikirche in Anklam“ zu arbeiten haben.
8. Die in Ziffer II.3 genannte Vertragslaufzeit ist nicht verbindlich; verbindlich ist der Vertragsbeginn am 02.08.2016.
Objekt Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Der Auftrag erhält Fördermittel aus den Programmen „EFRE“ und „interreg V A“.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Qualität des Lösungsvorschlags
Qualitätskriterium (Gewichtung): 500
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1.a) Qualität von Darstellung der Szenografie, Ausstellungsgrafik und ggf. Medieneinsatz (Unterkriterium zu 1.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): (125)
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1.b) Qualität des Gesamtbildes der Ausstellung [...] (Unterkriterium zu 1.)
1.c) Qualität hinsichtlich Beleuchtung/ Lichtkonzept, auch im Bereich des Dachraumes (Unterkriterium zu 1.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): (75)
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1.d) Qualität des Material- und Farbkonzeptes (Unterkriterium zu 1.)
1.e) Qualität der Ideen, mit denen Zielgruppen angesprochen werden sollen / ein dramaturgischer Spannungsbogen geschaffen wird (Unterkriterium zu 1.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): (100)
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 150
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2.a) Geplanter Ablauf / Vorgehensweise (Unterkriterium zu 2.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): (50)
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2.b) Kosten- und Terminmanagement – Methoden der Kosten- und Terminverfolgung (Unterkriterium zu 2.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): (25)
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2.c) Nachtragsmanagement/ Bewältigung von Leistungsstörungen(Unterkriterium zu 2.)
2.d) Absicherung der Präsenz vor Ort (Planung und Durchführung) (Unterkriterium zu 2.)
4. Gesamteindruck der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 4.a) Aufbau und Folgerichtigkeit der Präsentation (Unterkriterium zu 4.)
4.b) Darstellung des Projektleiters und des Projektteams (Unterkriterium zu 4.)
Kostenkriterium: 3. Vergütung (Preis/Honorar)
Gewichtung der Kosten: 300
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-12-10 📅
Referenz Zusätzliche Informationen
(Hinweis: Die nachfolgenden Angaben entstammen der Auftragsbekanntmachung und sind in dieser Bekanntmachung vergebener Aufträge so belassen worden.)
1. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der vom Auftraggeber verfassten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag, Bewerbungsbogen) zulässig, welche bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden können. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennenden E-Mail-Adresse.
1. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der vom Auftraggeber verfassten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag, Bewerbungsbogen) zulässig, welche bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden können. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennenden E-Mail-Adresse.
2. Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag und Bewerbungsbogen mit Anlagen und allen geforderten Nachweisen und Erklärungen) sind gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle in einem Umschlag einzureichen.
2. Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag und Bewerbungsbogen mit Anlagen und allen geforderten Nachweisen und Erklärungen) sind gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle in einem Umschlag einzureichen.
3. Bei ausländischen Bewerben genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
4. Vertragsgrundlage wird im Auftragsfall das Vertragsmuster des Auftraggebers.
5. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
6. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern, die zur Stufe 2 des Verhandlungsverfahrens eingeladen werden, Entwürfe, Pläne, Zeichnungen (§ 13 Abs. 3 VOF) zu bestimmten Problemstellungen erarbeiten zu lassen.
7. Der Auftraggeber weist daraufhin, dass die Bewerber im Falle des Zuschlags in enger Abstimmung mit dem Planer/ den Planern des parallel laufenden Verfahrens „Objektplanung Gebäude und Innenraum für die Sanierung und den Umbau der Nikolaikirche in Anklam“ zu arbeiten haben.
7. Der Auftraggeber weist daraufhin, dass die Bewerber im Falle des Zuschlags in enger Abstimmung mit dem Planer/ den Planern des parallel laufenden Verfahrens „Objektplanung Gebäude und Innenraum für die Sanierung und den Umbau der Nikolaikirche in Anklam“ zu arbeiten haben.
8. Die in Ziffer II.3 genannte Vertragslaufzeit ist nicht verbindlich; verbindlich ist der Vertragsbeginn am 02.08.2016.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Bewerber hat einen von ihm festgestellten Verstoß gegen Vergabevorschriften nach dessen Erkennen unverzüglich gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Lehnt die Vergabestelle es ab, der Rüge abzuhelfen, so muss der Bewerber innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, dieser Rüge nicht abzuhelfen, den Antrag auf die Einleitung eines Vergabenachprüfungsverfahrens bei der Vergabekammer bei dem Ministerium für Bau, Wirtschaft und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern stellen (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Bewerber hat einen von ihm festgestellten Verstoß gegen Vergabevorschriften nach dessen Erkennen unverzüglich gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Lehnt die Vergabestelle es ab, der Rüge abzuhelfen, so muss der Bewerber innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, dieser Rüge nicht abzuhelfen, den Antrag auf die Einleitung eines Vergabenachprüfungsverfahrens bei der Vergabekammer bei dem Ministerium für Bau, Wirtschaft und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern stellen (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).