Der 1911 eröffnete St. Pauli-Elbtunnel – auch Alter Elbtunnel genannt – unterquert die Norderelbe auf einer Länge von ca. 426,5 Metern und verbindet die nördliche Hafenkante bei den St. Pauli-Landungsbrücken (Nordeingang) mit der Elbinsel Steinwerder (Südeingang). Er wurde zwischen 1907 und 1911 erbaut und besteht aus zwei parallelen Tunnelröhren (Ost und West) mit jeweils einer Fahrspur und zwei seitlichen Gehwegen, den Schachtgebäuden auf der Nordseite (St. Pauli) und der Südseite (Steinwerder) sowie dem Betriebsgebäude Steinwerder. Zufahrten und Zugänge zu den Tunnelröhren erfolgen über Lastenaufzüge in den Schachtgebäuden. Bereits 1994 wurde mit einer Grundinstandsetzung begonnen, deren Ziel u. a. die Wiederherstellung des Erscheinungsbildes von 1911 ist. Nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten an den Schachtgebäuden St. Pauli und Steinwerder wird seit August 2010 die östliche Tunnelröhre erneuert. Die Tunnelröhre wurde auf gesamter Länge im Bereich des Gewölbes sowie der Tunnelwände entkernt. Anschließend wurden Gewölbe und Wände wieder in den Ursprungszustand zurück versetzt. Daran anschließend soll nun der Fahrbahnteil in der Tunnelröhre Ost zwischen Tunnelmeter 0,96 und 425,91 komplett erneuert werden. Mit diesem Vergabeverfahren sollen Bauleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (siehe Pkt. II.2.1)) vergeben werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-07.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-03-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Wasser- und Abwasserrohrleitungen
Menge oder Umfang:
Die Bauleistungen umfassen für die Tunnelröhre Ost, Schachtgebäude und Kraftwerk folgende Hauptleistungen:* Kostengruppe 410: Herstellen einer Abwasser- und Frischwasseranlage – ca. 450 m Leitungstrasse im Gehwegbereich;* Kostengruppe 430: Herstellen einer Entrauchungsanlage – 2 Strahlventilatoren;* Kostengruppe 440: Herstellen von Niederspannungsinstallationsanlagen – ca. 35 km Kabel und Leitungen und 10 km Verlegesysteme; Herstellen von Beleuchtungsanlagen und Sicherheitsbeleuchtungen – ca. 300 Stk.;* Kostengruppe 450: Herstellen von Brandmeldeanlagen – ca. 240 Meldern; Herstellen einer elektroakustischen Anlage – 2 Zentralen mit insgesamt ca. 140 Einbaulautsprecher; Herstellen einer Personenzählanlage; Kabelzug für Fernmelde- und informationstechnische Anlagen – ca. 45 km;* Kostengruppe 480: Herstellen einer zentralen Leittechnik – ca. 1 000 DP.
Die Bauleistungen umfassen für die Tunnelröhre Ost, Schachtgebäude und Kraftwerk folgende Hauptleistungen:* Kostengruppe 410: Herstellen einer Abwasser- und Frischwasseranlage – ca. 450 m Leitungstrasse im Gehwegbereich;* Kostengruppe 430: Herstellen einer Entrauchungsanlage – 2 Strahlventilatoren;* Kostengruppe 440: Herstellen von Niederspannungsinstallationsanlagen – ca. 35 km Kabel und Leitungen und 10 km Verlegesysteme; Herstellen von Beleuchtungsanlagen und Sicherheitsbeleuchtungen – ca. 300 Stk.;* Kostengruppe 450: Herstellen von Brandmeldeanlagen – ca. 240 Meldern; Herstellen einer elektroakustischen Anlage – 2 Zentralen mit insgesamt ca. 140 Einbaulautsprecher; Herstellen einer Personenzählanlage; Kabelzug für Fernmelde- und informationstechnische Anlagen – ca. 45 km;* Kostengruppe 480: Herstellen einer zentralen Leittechnik – ca. 1 000 DP.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Wasser- und Abwasserrohrleitungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority AöR
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de📧
Telefon: +49 4042847-2819📞
Fax: +49 4042847-2305 📠
(1) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben. Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen / Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
(2) Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bei Öffnung des ersten Teilnahmeantrages vorliegen. Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bei Öffnung des ersten Teilnahmeantrages aus vom Bieter nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Teilnahmeantrag behandelt.
(3) Bewerbergemeinschaften:
1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner (Ansprechpartner, Anschrift, PLZ / Ort, Telefon, Fax, E-Mail) anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft (Mitglieder, Organisationsstruktur) sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt. III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden.
3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
(4) Nachunternehmer:
1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten (Leistungsbereiche), genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahren (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/ der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
(5) Bewertung der Bewerber:
Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten.
Ausländische Bewerber / Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem. Pkt III.2) kann vom Auftraggeber eine
Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
Formale Eignungsprüfung; Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, die ein vollständig ausgefülltes und rechtsverbindlich unterschriebenes Bewerbungsformblatt inkl. aller verlangten Unterlagen einreichen. Der Auftraggeber behält sich diesbezüglich die Anwendung von § 19 Abs. 3 SektVO für die Teilnahmeanträge vor. Teilnahmeanträge, die auch nach erfolgter einmaliger Nachforderung von Unterlagen unvollständig sind, werden von der Wertung ausgeschlossen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers; Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird mit 20 % bewertet und mit Erfüllung der geforderten Mindestanforderungen erreicht.
Technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers; Die ausgeschriebenen Leistungen setzen ein hohes Maß an Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen voraus. Das wesentliche Bewertungsmerkmal ist die durch den Bewerber nachgewiesene Kompetenz bei vergleichbaren Leistungen, die er im Bewerbungsformblatt darlegt. Die Bewertung erfolgt gemäß den eingereichten Referenzblättern als Bestandteil des Bewerbungsformblattes. Zudem erfolgt die Bewertung in Relation zu den von anderen Bewerbern eingereichten Referenzen. Die technische Leistungsfähigkeit wird mit 80 % bewertet.
Weiteres Verfahren; Nach Auswertung des Teilnahmewettbewerbs werden in dem nachfolgenden Verhandlungsverfahren maximal fünf geeignete Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Dazu werden dann weitere detaillierte Unterlagen verschickt. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV.3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR, Brooktorkai 1, Zentraler Einkauf, 20457 Hamburg, Fax: +49 40 42847-2612, E-Mail:ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de.
Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Vergabeunterlagen werden in der nach §19 SektVO vorgesehenen Frist bis sechs Tage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
(1) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben. Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen / Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
(2) Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bei Öffnung des ersten Teilnahmeantrages vorliegen. Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bei Öffnung des ersten Teilnahmeantrages aus vom Bieter nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Teilnahmeantrag behandelt.
(3) Bewerbergemeinschaften:
1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner (Ansprechpartner, Anschrift, PLZ / Ort, Telefon, Fax, E-Mail) anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft (Mitglieder, Organisationsstruktur) sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt. III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden.
3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
(4) Nachunternehmer:
1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten (Leistungsbereiche), genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahren (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/ der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
(5) Bewertung der Bewerber:
Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten.
Ausländische Bewerber / Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem. Pkt III.2) kann vom Auftraggeber eine
Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
Formale Eignungsprüfung; Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, die ein vollständig ausgefülltes und rechtsverbindlich unterschriebenes Bewerbungsformblatt inkl. aller verlangten Unterlagen einreichen. Der Auftraggeber behält sich diesbezüglich die Anwendung von § 19 Abs. 3 SektVO für die Teilnahmeanträge vor. Teilnahmeanträge, die auch nach erfolgter einmaliger Nachforderung von Unterlagen unvollständig sind, werden von der Wertung ausgeschlossen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers; Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird mit 20 % bewertet und mit Erfüllung der geforderten Mindestanforderungen erreicht.
Technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers; Die ausgeschriebenen Leistungen setzen ein hohes Maß an Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen voraus. Das wesentliche Bewertungsmerkmal ist die durch den Bewerber nachgewiesene Kompetenz bei vergleichbaren Leistungen, die er im Bewerbungsformblatt darlegt. Die Bewertung erfolgt gemäß den eingereichten Referenzblättern als Bestandteil des Bewerbungsformblattes. Zudem erfolgt die Bewertung in Relation zu den von anderen Bewerbern eingereichten Referenzen. Die technische Leistungsfähigkeit wird mit 80 % bewertet.
Weiteres Verfahren; Nach Auswertung des Teilnahmewettbewerbs werden in dem nachfolgenden Verhandlungsverfahren maximal fünf geeignete Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Dazu werden dann weitere detaillierte Unterlagen verschickt. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV.3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail an folgende Adresse zu richten:
Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Vergabeunterlagen werden in der nach §19 SektVO vorgesehenen Frist bis sechs Tage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der 1911 eröffnete St. Pauli-Elbtunnel – auch Alter Elbtunnel genannt – unterquert die Norderelbe auf einer Länge von ca. 426,5 Metern und verbindet die nördliche Hafenkante bei den St. Pauli-Landungsbrücken (Nordeingang) mit der Elbinsel Steinwerder (Südeingang). Er wurde zwischen 1907 und 1911 erbaut und besteht aus zwei parallelen Tunnelröhren (Ost und West) mit jeweils einer Fahrspur und zwei seitlichen Gehwegen, den Schachtgebäuden auf der Nordseite (St. Pauli) und der Südseite (Steinwerder) sowie dem Betriebsgebäude Steinwerder. Zufahrten und Zugänge zu den Tunnelröhren erfolgen über Lastenaufzüge in den Schachtgebäuden.
Der 1911 eröffnete St. Pauli-Elbtunnel – auch Alter Elbtunnel genannt – unterquert die Norderelbe auf einer Länge von ca. 426,5 Metern und verbindet die nördliche Hafenkante bei den St. Pauli-Landungsbrücken (Nordeingang) mit der Elbinsel Steinwerder (Südeingang). Er wurde zwischen 1907 und 1911 erbaut und besteht aus zwei parallelen Tunnelröhren (Ost und West) mit jeweils einer Fahrspur und zwei seitlichen Gehwegen, den Schachtgebäuden auf der Nordseite (St. Pauli) und der Südseite (Steinwerder) sowie dem Betriebsgebäude Steinwerder. Zufahrten und Zugänge zu den Tunnelröhren erfolgen über Lastenaufzüge in den Schachtgebäuden.
Bereits 1994 wurde mit einer Grundinstandsetzung begonnen, deren Ziel u. a. die Wiederherstellung des Erscheinungsbildes von 1911 ist. Nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten an den Schachtgebäuden St. Pauli und Steinwerder wird seit August 2010 die östliche Tunnelröhre erneuert. Die Tunnelröhre wurde auf gesamter Länge im Bereich des Gewölbes sowie der Tunnelwände entkernt. Anschließend wurden Gewölbe und Wände wieder in den Ursprungszustand zurück versetzt.
Bereits 1994 wurde mit einer Grundinstandsetzung begonnen, deren Ziel u. a. die Wiederherstellung des Erscheinungsbildes von 1911 ist. Nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten an den Schachtgebäuden St. Pauli und Steinwerder wird seit August 2010 die östliche Tunnelröhre erneuert. Die Tunnelröhre wurde auf gesamter Länge im Bereich des Gewölbes sowie der Tunnelwände entkernt. Anschließend wurden Gewölbe und Wände wieder in den Ursprungszustand zurück versetzt.
Daran anschließend soll nun der Fahrbahnteil in der Tunnelröhre Ost zwischen Tunnelmeter 0,96 und 425,91 komplett erneuert werden.
Mit diesem Vergabeverfahren sollen Bauleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (siehe Pkt. II.2.1)) vergeben werden.
Menge oder Umfang:
Die Bauleistungen umfassen für die Tunnelröhre Ost, Schachtgebäude und Kraftwerk folgende Hauptleistungen:
* Kostengruppe 410: Herstellen einer Abwasser- und Frischwasseranlage – ca. 450 m Leitungstrasse im Gehwegbereich;
* Kostengruppe 430: Herstellen einer Entrauchungsanlage – 2 Strahlventilatoren;
* Kostengruppe 440: Herstellen von Niederspannungsinstallationsanlagen – ca. 35 km Kabel und Leitungen und 10 km Verlegesysteme; Herstellen von Beleuchtungsanlagen und Sicherheitsbeleuchtungen – ca. 300 Stk.;
* Kostengruppe 450: Herstellen von Brandmeldeanlagen – ca. 240 Meldern; Herstellen einer elektroakustischen Anlage – 2 Zentralen mit insgesamt ca. 140 Einbaulautsprecher; Herstellen einer Personenzählanlage; Kabelzug für Fernmelde- und informationstechnische Anlagen – ca. 45 km;
* Kostengruppe 450: Herstellen von Brandmeldeanlagen – ca. 240 Meldern; Herstellen einer elektroakustischen Anlage – 2 Zentralen mit insgesamt ca. 140 Einbaulautsprecher; Herstellen einer Personenzählanlage; Kabelzug für Fernmelde- und informationstechnische Anlagen – ca. 45 km;
* Kostengruppe 480: Herstellen einer zentralen Leittechnik – ca. 1 000 DP.
Referenznummer: E-0136-16-V-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(0) ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformblatt; Das Bewerbungsformblatt ist in der vorgegebenen Form auszufüllen. Darüber hinaus sind die nachfolgend aufgeführten Inhalte / Anlagen in der genannten Struktur beizufügen. Bei Bewerbergemeinschaften ist das Bewerbungsformblatt von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auszufüllen. Die Bewerbungsformblätter sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Fehlende Bewerbungsformblätter führen direkt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
(0) ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformblatt; Das Bewerbungsformblatt ist in der vorgegebenen Form auszufüllen. Darüber hinaus sind die nachfolgend aufgeführten Inhalte / Anlagen in der genannten Struktur beizufügen. Bei Bewerbergemeinschaften ist das Bewerbungsformblatt von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auszufüllen. Die Bewerbungsformblätter sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Fehlende Bewerbungsformblätter führen direkt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
(1) Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegen (als Anlage 1);
(2) Bescheinigung über die Eintragung in das Berufsregister Ihres Sitzes / Wohnsitzes (als Anlage 2).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(3) Darstellung der Unternehmensstruktur / Organigramm (als Anlage 3); Bitte reichen Sie ein Organigramm Ihres Unternehmens als Anlage 3 ein, aus dem auch verbundene Unternehmen und unselbständige Niederlassungen hervorgehen.
(4) Angaben zum Gesamtumsatz und zum Umsatz des Unternehmers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit es Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen; Angaben zum Gesamtumsatz und Umsatz für vergleichbare Leistungen (KGR410, KGR430, KGR440, KGR450, KGR480) für 2013-2015 sowie Mittelwert. Bei Bewerbergemeinschaften ist der jeweilige Umsatz aller BeGe-Partner einzeln und kumuliert anzugeben. Gesamtumsatz und Umsätze vergleichbarer Leistungen, Mindestanforderungen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(4) Angaben zum Gesamtumsatz und zum Umsatz des Unternehmers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit es Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen; Angaben zum Gesamtumsatz und Umsatz für vergleichbare Leistungen (KGR410, KGR430, KGR440, KGR450, KGR480) für 2013-2015 sowie Mittelwert. Bei Bewerbergemeinschaften ist der jeweilige Umsatz aller BeGe-Partner einzeln und kumuliert anzugeben. Gesamtumsatz und Umsätze vergleichbarer Leistungen, Mindestanforderungen:
— Mittelwert Gesamtumsatz ≥ 1 500 000 EUR;
— Mittelwert Kostengruppe 440 ≥ 500 000 EUR;
— Mittelwert Kostengruppe 450 ≥ 500 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(5) Zahl der in den letzten 2 abgeschlossenen Geschäftsjahren und zum Zeitpunkt der Bewerbung jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte; Für die letzten 2 Jahre und zum Zeitpunkt der Bewerbung ist die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl der nachstehenden Berufsgruppen im Unternehmen anzugeben. Angaben zu Anzahl Projektleiter, Bauleiter, Fachmonteure / gewerbliche Mitarbeiter für 2014-2016 sowie Mittelwert und Summen pro Jahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der jeweilige Anzahl aller BeGe-Partner einzeln und kumuliert anzugeben. Hinweis zum Verhandlungsverfahren: Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des Personaleinsatzkonzepts bei Angebotsabgabe im anschließenden Verhandlungsverfahren geeignete Nachweise, z.B. durch entsprechende Zeugnisse, Zertifikate, Bescheinigungen sowie Referenzlisten etc. zu verlangen. Es wird darauf hingewiesen, dass für den Personaleinsatz der Projektleiter, Bauleiter und Fachmonteure mind. 5 Jahren Berufserfahrung in den genannten Fachbereichen vorausgesetzt wird. Personalstruktur, Mindestanforderungen:
(5) Zahl der in den letzten 2 abgeschlossenen Geschäftsjahren und zum Zeitpunkt der Bewerbung jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte; Für die letzten 2 Jahre und zum Zeitpunkt der Bewerbung ist die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl der nachstehenden Berufsgruppen im Unternehmen anzugeben. Angaben zu Anzahl Projektleiter, Bauleiter, Fachmonteure / gewerbliche Mitarbeiter für 2014-2016 sowie Mittelwert und Summen pro Jahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der jeweilige Anzahl aller BeGe-Partner einzeln und kumuliert anzugeben. Hinweis zum Verhandlungsverfahren: Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des Personaleinsatzkonzepts bei Angebotsabgabe im anschließenden Verhandlungsverfahren geeignete Nachweise, z.B. durch entsprechende Zeugnisse, Zertifikate, Bescheinigungen sowie Referenzlisten etc. zu verlangen. Es wird darauf hingewiesen, dass für den Personaleinsatz der Projektleiter, Bauleiter und Fachmonteure mind. 5 Jahren Berufserfahrung in den genannten Fachbereichen vorausgesetzt wird. Personalstruktur, Mindestanforderungen:
— fest angestellter Mitarbeiter:
* jährliche Gesamtsumme MA ≥ 25;
* Mittelwert Projektleiter ≥ 4;
* Mittelwert Bauleiter ≥ 4;
* Mittelwert Fachmonteure ≥ 12.
(6) Nachweis vorhandener Zertifizierungen (als Anlage 4); Bitte kreuzen Sie im Bewerbungsformblatt das Zutreffende (Zertifizierungen vorhanden, sonstige Nachweise vorhanden, keine Zertifizierungen / sonstige Nachweise vorhanden) an. Evtl. Zertifizierungen / sonstige Nachweise sind als Anlage 4 dem Bewerbungsformblatt beizulegen. Mindestanforderungen:
(6) Nachweis vorhandener Zertifizierungen (als Anlage 4); Bitte kreuzen Sie im Bewerbungsformblatt das Zutreffende (Zertifizierungen vorhanden, sonstige Nachweise vorhanden, keine Zertifizierungen / sonstige Nachweise vorhanden) an. Evtl. Zertifizierungen / sonstige Nachweise sind als Anlage 4 dem Bewerbungsformblatt beizulegen. Mindestanforderungen:
— Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001;
— Zertifizierung nach DIN 14675 für Brandmeldeanlagen;
— Zertifizierung nach DIN 14675 für Sprachalarmanlagen.
(7) Ausführung von Leistungen in den letzten zehn abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind. Referenzen vergleichbarer Bauvorhaben innerhalb der letzten 10 Jahre für die nachfolgend aufgeführten Leistungsbereiche der Technischen Gebäudeausrüstung:
(7) Ausführung von Leistungen in den letzten zehn abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind. Referenzen vergleichbarer Bauvorhaben innerhalb der letzten 10 Jahre für die nachfolgend aufgeführten Leistungsbereiche der Technischen Gebäudeausrüstung:
Zum vollständigen Nachweis der fachlichen Eignung sind jeweils 2 Referenzen zu den oben aufgeführten Leistungsbereichen ausreichend. Idealerweise kombinieren Referenzen die aufgeführten Leistungsbereiche, sodass eine Mehrfachnennung von Referenzprojekten möglich ist.
Zum vollständigen Nachweis der fachlichen Eignung sind jeweils 2 Referenzen zu den oben aufgeführten Leistungsbereichen ausreichend. Idealerweise kombinieren Referenzen die aufgeführten Leistungsbereiche, sodass eine Mehrfachnennung von Referenzprojekten möglich ist.
Die Referenzen sind mit den grundlegenden Informationen gemäß den im Bewerbungsformblatt enthaltenen Referenzblättern (Projektbezeichnung, realisiert von-bis, Projektbeschreibung/Kurzbeschreibung, erbrachte Leistungen bzw. vom Bewerber durchgeführte Tätigkeiten, Auftragsvolumen gesamt in EUR netto, eigener Anteil bezogen auf in %, Anzahl der beteiligten Bauleiter /Poliere die heute noch beim Bewerber tätig sind, Ansprechpartner beim Auftraggeber – Unternehmen, Name, Anschrift, PLZ / Ort, Telefon, Referenzschreiben ja / nein, Detaillierte Projektdarstellung ja / nein) darzustellen. Der Bezug und die Vergleichbarkeit zum ausgeschriebenen Projekt müssen aus den Darstellungen hervorgehen. Des Weiteren können Referenzschreiben und / oder detaillierte Projektdarstellungen (Anlage 5) zu den Projekten beigefügt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzend zu den Inhalten der Referenzschreiben auch Informationen von den Ansprechpartnern der benannten Bauherren zur Beurteilung der fachlichen Eignung heranzuziehen.
Die Referenzen sind mit den grundlegenden Informationen gemäß den im Bewerbungsformblatt enthaltenen Referenzblättern (Projektbezeichnung, realisiert von-bis, Projektbeschreibung/Kurzbeschreibung, erbrachte Leistungen bzw. vom Bewerber durchgeführte Tätigkeiten, Auftragsvolumen gesamt in EUR netto, eigener Anteil bezogen auf in %, Anzahl der beteiligten Bauleiter /Poliere die heute noch beim Bewerber tätig sind, Ansprechpartner beim Auftraggeber – Unternehmen, Name, Anschrift, PLZ / Ort, Telefon, Referenzschreiben ja / nein, Detaillierte Projektdarstellung ja / nein) darzustellen. Der Bezug und die Vergleichbarkeit zum ausgeschriebenen Projekt müssen aus den Darstellungen hervorgehen. Des Weiteren können Referenzschreiben und / oder detaillierte Projektdarstellungen (Anlage 5) zu den Projekten beigefügt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzend zu den Inhalten der Referenzschreiben auch Informationen von den Ansprechpartnern der benannten Bauherren zur Beurteilung der fachlichen Eignung heranzuziehen.
Hinweis für die Bewertung der Referenzprojekte:
Die Vergleichbarkeit von Bauvorhaben ist insbesondere durch die unten dargestellten Kriterien gekennzeichnet. Die dargestellte Reihenfolge stellt die Wichtigkeit bei der Bewertung der eingereichten Referenzen dar. Nicht jede Referenz muss die nachfolgend aufgeführten Kriterien erfüllen.
Die Vergleichbarkeit von Bauvorhaben ist insbesondere durch die unten dargestellten Kriterien gekennzeichnet. Die dargestellte Reihenfolge stellt die Wichtigkeit bei der Bewertung der eingereichten Referenzen dar. Nicht jede Referenz muss die nachfolgend aufgeführten Kriterien erfüllen.
— Nachweis der Errichtung von zertifizierten Brandmeldeanlagen;
— Nachweis der Errichtung von zertifizierten Sprachalarmanlagen;
— Arbeiten unter beengten Platzverhältnissen;
— Arbeiten bei laufenden Betrieb;
— Arbeiten im Tunnel;
— Berücksichtigung Denkmalschutz.
Referenzprojekte, Mindestanforderungen:
— mind. 2 Referenzen pro Leistungsbereich;
— Referenzen innerhalb der letzten 10 Jahre.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 051-085737 (2016-03-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-08-26) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge