Konzeption und Durchführung einer Evaluation der Wirkungen der Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland“ und „Heimerziehung in der DDR“

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Die Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ und „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ wurden errichtet, um Menschen zu helfen, die als Kinder bzw. Jugendliche in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe untergebracht waren, dort Leid und Unrecht erfahren und Folgeschäden davongetragen haben, die sich bis in die Gegenwart auswirken.
In Auftrag gegeben wird die Konzeption und Durchführung einer Evaluation der Wirkungen der Fonds Heimerziehung. Das übergeordnete Forschungsinteresse gilt der Frage, inwieweit durch die praktische Umsetzung der Fonds der Auftrag, den Betroffenen gemäß den Empfehlungen des RTH zu helfen, erfüllt und inwieweit die oben genannten Ziele der Fonds Heimerziehung eingelöst wurden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-09-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-08-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-08-15 Auftragsbekanntmachung
2017-03-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-08-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung in Sachen Evaluierung
Kurze Beschreibung:
Die Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ und „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ wurden errichtet, um Menschen zu helfen, die als Kinder bzw. Jugendliche in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe untergebracht waren, dort Leid und Unrecht erfahren und Folgeschäden davongetragen haben, die sich bis in die Gegenwart auswirken. In Auftrag gegeben wird die Konzeption und Durchführung einer Evaluation der Wirkungen der Fonds Heimerziehung. Das übergeordnete Forschungsinteresse gilt der Frage, inwieweit durch die praktische Umsetzung der Fonds der Auftrag, den Betroffenen gemäß den Empfehlungen des RTH zu helfen, erfüllt und inwieweit die oben genannten Ziele der Fonds Heimerziehung eingelöst wurden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung in Sachen Evaluierung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Markt- und Wirtschaftsforschung; Umfragen und Statistiken 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
Postanschrift: Sibille-Hartmann-Str. 2-8
Postleitzahl: 50969
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.bafza.de 🌏
E-Mail: zentrale-beschaffung@bafza.bund.de 📧
Telefon: +49 22136734267 📞
Fax: +49 22136734664 📠
URL der Dokumente: http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 160-289465
ABl. S-Ausgabe: 160
Zusätzliche Informationen
— Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und eventuelle Präsentation werden nicht erstattet. — Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich. — Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (Anlage 1 der ergänzenden Unterlagen) unter Beifügung der unter den Punkten III.1.1 – III.1.3 der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen zu stellen ist. — Ergänzende Unterlagen können unter http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html heruntergeladen werden. Darüber hinaus können die Unterlagen bei der genannten Kontaktstelle Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Monika Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln schriftlich – auch per E-Mail oder Fax – angefordert werden — Fragen können bis zum 5.9.2016 bei der genannten Kontaktstelle schriftlich, per Fax oder per E-Mail an zentrale-beschaffung@bafza.bund.de gestellt werden. Die Antworten werden als Ergänzung unter http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html bekannt gemacht. Soweit die Beantwortung ergänzende oder berichtigende Angaben für die Ausschreibung enthält, werden sie als Ergänzungen zur Ausschreibung im EU-Supplement und auf der Internetseite www.bund.de veröffentlicht. — Der Teilnahmeantrag sowie die Eigenerklärungen sind zu unterschreiben (keine digitale, gescannte oder gefaxte Unterschrift) — Senden Sie den Teilnahmeantrag zweifach (einmal im Original und einmal auf handelsüblichem Datenträger) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Evaluation Fonds“ an die genannte Kontaktstelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Monika Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln — Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen — Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten. Der Bewerber/Die Bewerberin hat sicherzustellen, dass über Zustell- oder Kurierdienste versendete Teilnahmeanträge innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge bei der genannten Kontaktstelle eingehen. Ein Verschulden der Zustell- oder Kurierdienste wird dem Bewerber/der Bewerberin zugerechnet. — Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden. — Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Bewerber / die Bewerberin bzw. den Bieter / die Bieterin führen zum Ausschluss. — Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber / Bewerberinnen den Bestimmungen des § 62 VgV.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ und „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ wurden errichtet, um Menschen zu helfen, die als Kinder bzw. Jugendliche in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe untergebracht waren, dort Leid und Unrecht erfahren und Folgeschäden davongetragen haben, die sich bis in die Gegenwart auswirken.
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In Auftrag gegeben wird die Konzeption und Durchführung einer Evaluation der Wirkungen der Fonds Heimerziehung. Das übergeordnete Forschungsinteresse gilt der Frage, inwieweit durch die praktische Umsetzung der Fonds der Auftrag, den Betroffenen gemäß den Empfehlungen des RTH zu helfen, erfüllt und inwieweit die oben genannten Ziele der Fonds Heimerziehung eingelöst wurden.
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Die Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ und „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ wurden errichtet, um Menschen zu helfen, die als Kinder bzw. Jugendliche in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe untergebracht waren, dort Leid und Unrecht erfahren und Folgeschäden davongetragen haben, die sich bis in die Gegenwart auswirken. Den Betroffenen soll – entsprechend den Empfehlungen des Runden Tisches „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ (RTH) sowie dem Bericht zur Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR – in einem niedrigschwelligen, betroffenenfreundlichen System durch Beratungsleistung sowie individuelle materielle Hilfen und Rentenersatzleistungen für entgangene Rentenansprüche dabei geholfen werden, Folgeschäden zu überwinden/abzumildern. Die freiwilligen Leistungen der Errichter sollen auch der Genugtuung der Betroffenen dienen. Damit verbunden ist das Ziel, ein Signal der Anerkennung des erlittenen Leids durch Staat und Gesellschaft zu setzen, zur Entstigmatisierung der Betroffenen sowie zur Befriedung und Herstellung von Rechtsfrieden beizutragen.
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Der Fonds West wurde vom Bund, den westdeutschen Ländern (einschließlich Berlin) sowie den Kirchen errichtet und startete zum 1. Januar 2012. Der Fonds DDR wurde vom Bund und den ostdeutschen Ländern (einschließlich Berlin) errichtet und startete zum 1. Juli 2012. Beide Fonds laufen bis zum 31. Dezember 2018. Der Anmeldeschluss für den Fonds DDR war am 30. September 2014, für den Fonds West am 31. Dezember 2014. Beim Fonds Heimerziehung West haben sich 19.656 Betroffene für Leistungen angemeldet, beim Fonds Heimerziehung DDR sind es 27.692 (Stand 31. Mai 2016 ). Nach Abschluss der Fondslaufzeit soll in einem Abschlussbericht dargelegt werden, ob bzw. wie die o.g. Ziele erreicht wurden, sowie aufgezeigt werden, welche spezifischen Hilfebedürfnisse die Betroffenen nach Beendigung der Fonds haben und wie darauf eingegangen werden kann. Die Evaluation soll sich mit folgenden Kernfragen befassen:
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I. Inwieweit haben die Fonds Heimerziehung zur Überwindung/Abmilderung von individuellen Folgeschäden sowie zur Befriedung/Genugtuung der Betroffenen beigetragen?
II. Inwieweit haben die Fonds Heimerziehung zur gesellschaftlichen Anerkennung und Wiedergutmachung des erlittenen Leids, zur Entstigmatisierung der Betroffenen und zur Herstellung von Rechtsfrieden beigetragen?
III. Welche Anliegen haben die Betroffenen über die Laufzeit der Fonds hinaus?
Die Evaluation der Fondswirkungen soll eine wesentliche Grundlage für den Abschlussbericht der Lenkungsausschüsse bilden, der nach Beendigung der Fonds im Jahr 2019 vorgelegt wird. Mit dem Abschlussbericht soll gegenüber dem Deutschen Bundestag, den Parlamenten und Regierungen der Bundesländer sowie den Entscheidungsgremien der Kirchen Rechenschaft darüber abgelegt werden, wie der Auftrag zur Errichtung und Umsetzung der Fonds Heimerziehung erfüllt wurde. Ferner sollen Schlussfolgerungen für die gegenwärtige und zukünftige Praxis gezogen werden, sowohl hinsichtlich (weiterer) Unterstützungsbedürfnisse der Betroffenen nach Beendigung der Fonds als auch z. B. im Hinblick auf die aktuelle Heimerziehung. Die Evaluation soll die Perspektive der Betroffenen darauf abbilden.
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Dauer: 12 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein Bewerber/eine Bewerberin zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines Unterauftragnehmens beruft, hat er/sie die geforderten Nachweise auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
a) Kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/ der sich bewerbenden Institution (max. eine DIN A4 – Seite)
b) Nennung der für das Unternehmen/die Institution verantwortlichen Person(en)
c) Eigenerklärungen zu §§ 123, 124 GWB (Die Eigenerklärungen sind vorformuliert den Vergabeunterlagen zum Download beigefügt). Der Bewerber/ Die Bewerberin hat seine/ihre Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu sind mit dem Teilnahmeantrag ausgefüllte und unterschriebene Eigenerklärungen zu den §§ 123, 124 GWB vorzulegen, die u. a. beinhalten, dass der Bewerber/die Bewerberin sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
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d) Aktuelle Gewerbezentralregisterauskunft bzw. Eigenerklärung, dass nachweislich die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein Bewerber/eine Bewerberin zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines Unterauftragnehmens beruft, hat er/sie den unter Punkt a) geforderten Nachweis auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
a) Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. Eigenerklärung, dass im Zuschlagsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen.
Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
a) Der Bewerber/Die Bewerberin hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er/sie an Unterauftragnehmer/Unterauftragnehmerinnen übertragen will und diese spätestens vor Zuschlagserteilung namentlich zu benennen.
b) Angabe bei Bewerbergemeinschaften, welches Mitglied welche Aufgaben und Themenstellungen übernimmt sowie wer als zentrale Ansprechperson fungiert
c) Bestätigung, dass das Angebot, die eventuelle Präsentation und die Auftragsleistung in deutscher Sprache erfolgen
d) Alle Leistungsbestandteile müssen aus einer Hand erbracht werden (Erklärung ist beizufügen)
e) Übersicht in Form einer Liste über die in den letzten 3 Jahren geleisteten wesentlichen Arbeiten (und Aktivitäten) mit Angaben des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der Leistungszeit und der Angabe der öffentlichen und privaten Auftraggeber
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f) Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Falle eines Zuschlags für den Auftrag zuständig sein werden. Vertiefende Interviews sind aufgrund der Sensibilität des Themas ausschließlich von Personen, die über ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einer einschlägigen Fachrichtung (z. B. Sozialpädagogik, Psychologie) sowie über Erfahrungen/Kenntnisse der Thematik Heimerziehung und der Betroffenen verfügen (z. B. Zusatzqualifikation im Umgang mit schwer Traumatisierten), durchzuführen. Dies ist bei der Zusammenstellung des Personaltableaus zu berücksichtigen
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g) Zusicherung, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme im Rahmen der Unterstützung entstehen. Es ist diese Person namentlich zu benennen unter Angabe des Werdegangs und sonstiger Qualifikationsmerkmale, warum sich diese Person als zentrale Ansprechperson empfiehlt
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h) Nachweis in der Entwicklung von empirischen Untersuchungsdesigns
i) Nachweis adäquater Evaluationserfahrungen
j) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Entwicklung und Durchführung von entsprechenden Befragungen
k) Nachweis von Erfahrungen bei der Datenaufbereitung, -verdichtung und politiknahen Berichterstattung
l) Nachweis von Erfahrungen in der qualitativen und quantitativen Wirkungsforschung
m) Nachweis von Erfahrungen mit der wissenschaftlichen Begleitung in der quantitativen und qualitativen Sozial- und Evaluationsforschung
n) Nachweis von Erfahrungen mit quantitativen und qualitativen Erhebungen zu sensiblen Themen
o) Nachweis von Erfahrungen bei der Ausarbeitung von Fragestellungen für Erhebungen
p) Nachweis von Erfahrungen bei der Erarbeitung überzeugender Lösungen für eine Auswahl von Untersuchungseinheiten im Rahmen von qualitativen Studien, um z.B. förderliche und hinderliche Bedingungen sowie die Zielerreichung empirisch zu untersuchen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Angaben der Bewerber werden differenziert bewertet und eine Rangfolge der Teilnahmeanträge ermittelt. Die Bewertungsmatrix ist den Unterlagen zum Download beigefügt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, 50964 Köln
Internetadresse: www.bafza.de 🌏
Dokumente URL: http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ
Postanschrift: Sibille-Hartmann-Str. 2-8
Postort: Köln
Postleitzahl: 50969
Land: Deutschland 🇩🇪
Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
— Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und eventuelle Präsentation werden nicht erstattet.
— Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich.
— Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (Anlage 1 der ergänzenden Unterlagen) unter Beifügung der unter den Punkten III.1.1 – III.1.3 der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen zu stellen ist.
— Ergänzende Unterlagen können unter http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html heruntergeladen werden. Darüber hinaus können die Unterlagen bei der genannten Kontaktstelle Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Monika Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln schriftlich – auch per E-Mail oder Fax – angefordert werden
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— Fragen können bis zum 5.9.2016 bei der genannten Kontaktstelle schriftlich, per Fax oder per E-Mail an zentrale-beschaffung@bafza.bund.de gestellt werden. Die Antworten werden als Ergänzung unter http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html bekannt gemacht. Soweit die Beantwortung ergänzende oder berichtigende Angaben für die Ausschreibung enthält, werden sie als Ergänzungen zur Ausschreibung im EU-Supplement und auf der Internetseite www.bund.de veröffentlicht.
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— Der Teilnahmeantrag sowie die Eigenerklärungen sind zu unterschreiben (keine digitale, gescannte oder gefaxte Unterschrift)
— Senden Sie den Teilnahmeantrag zweifach (einmal im Original und einmal auf handelsüblichem Datenträger) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Evaluation Fonds“ an die genannte Kontaktstelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Monika Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln
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— Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen
— Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten. Der Bewerber/Die Bewerberin hat sicherzustellen, dass über Zustell- oder Kurierdienste versendete Teilnahmeanträge innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge bei der genannten Kontaktstelle eingehen. Ein Verschulden der Zustell- oder Kurierdienste wird dem Bewerber/der Bewerberin zugerechnet.
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— Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
— Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Bewerber / die Bewerberin bzw. den Bieter / die Bieterin führen zum Ausschluss.
— Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber / Bewerberinnen den Bestimmungen des § 62 VgV.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln gerügt werden.
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Gemäß § 160 Abs. 3 S. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln gerügt werden.
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Gemäß § 160 Abs. 3 S. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln gerügt werden.
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Hilft das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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Quelle: OJS 2016/S 160-289465 (2016-08-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-03-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 289465-2016-DE
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 047-086468
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 160-289465
ABl. S-Ausgabe: 47

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeption
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Gewichtung des Preises: 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-02-03 📅
Quelle: OJS 2017/S 047-086468 (2017-03-03)