Lieferung eines Brandbekämpfungsfahrzeuges für den Einsatz unter Tage

Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)

Lieferung von einem Brandbekämpfungsfahrzeug für den untertägigen Einsatz. Das Brandbekämpfungsfahrzeug darf eine Bauhöhe von 2,50 m nicht überschreiten. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein seriennahes, gelände-gängiges Allrad-Fahrzeug mit Dieselantrieb nach StVZO oder nach DIN EN1889-1 als Sonderfahrzeug für den Einsatz unter Tage. Die Fahrerkabine ist als geschlossene, ergonomisch gestaltete Doppelkabine für insgesamt 5 Personen auszuführen. Die Insassen sollen unter Atemschutzgerät und Schutzkleidung das Fahrzeug führen können.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-06-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-31.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-05-31 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-05-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Feuerlöschfahrzeuge
Menge oder Umfang: 1 Stück dieselbetriebenes Brandbekämpfungsfahrzeug für den Einsatz unter Tage.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Feuerlöschfahrzeuge 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Postanschrift: Eschenstr. 55
Postleitzahl: 31224
Postort: Peine
Kontakt
Internetadresse: http://www.dbe.de 🌏
E-Mail: vergabe@dbe.de 📧
Telefon: +49 5171431226 📞
Fax: +49 5171431502 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-31 📅
Einreichungsfrist: 2016-06-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 107-191151
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 177-312497
ABl. S-Ausgabe: 107

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lieferung von einem Brandbekämpfungsfahrzeug für den untertägigen Einsatz. Das Brandbekämpfungsfahrzeug darf eine Bauhöhe von 2,50 m nicht überschreiten. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein seriennahes, gelände-gängiges Allrad-Fahrzeug mit Dieselantrieb nach StVZO oder nach DIN EN1889-1 als Sonderfahrzeug für den Einsatz unter Tage. Die Fahrerkabine ist als geschlossene, ergonomisch gestaltete Doppelkabine für insgesamt 5 Personen auszuführen. Die Insassen sollen unter Atemschutzgerät und Schutzkleidung das Fahrzeug führen können.
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Dauer: 6 Monate
Referenznummer: KVgVE3T-16-01-Zo
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Salzgitter.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulares zu erfolgen. Das Bewerbungsformular ist beim Auftraggeber per E-Mail (vergabe@dbe.de) unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung anzufordern. Das Formular nennt im Detail die Eigenerklärungen, Angaben und Nachweise, die zur Bewertung des Teilnahmeantrages gefordert werden.
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Diese sind:
— Handelsregisterauszug,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern und Abgaben,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,
— Eigenerklärung betreffend Insolvenz / Liquidation,
— Darstellung der Unternehmensstruktur.
Jedes Mitglied von Bietergemeinschaften hat ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Sämtliche Nachweise / Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als 6 Monate sein.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden / Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen. Soweit sich der Bewerber auf Fähigkeiten von Nachunternehmern beruft, haben diese Nachunternehmer ebenfalls das Bewerbungsformular auszufüllen und vorzulegen, sowie eine Verpflichtungserklärung für den Auftragsfall abzugeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Betriebshaftpflichtversicherung, Versicherungsbescheinigung, bzw. Deckungsbestätigung für den Auftragsfall
— Angaben über den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, der mit der Produktion und Lieferung von Brandbekämpfungsfahrzeugen (insbesondere für den untertägigen Bereich) erzielt wurde.
Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
— Vorlage einer allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten des Bewerbers – nicht älter als 3 Monate.
Mindeststandards:
Versicherungsschutz für Personenschäden über mind. 1 000 000 EUR,
Sachschäden mind. 1 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Überblick über das Leistungsangebot des Bieters; Nennung von Referenzen vergleichbarer Leistungsgegenstände (Sonderfahrzeuge / Spezialfahrzeuge im Bereich Brandschutz / Brandbekämpfung sowie Fahrzeuge für den Einsatz im Untertagebergbau oder Tunnelbauwerken) aus den letzten 3 Jahren.
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Mindeststandards:
Der Bewerber muss Qualitätsmanagementprozesse für die Lieferung von Sonderfahrzeugen/Spezialfahrzeugen im Bereich Brandschutz/Brandbekämpfung anwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Qualitätsmanagementprozesse des Bewerbers im Rahmen der Auswertung des Teilnahmeantrages zu auditieren.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft;
Gewährleistungsbürgschaft.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es werden keine Vorauszahlungen geleistet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Mitglieder der Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Es ist ein bevollmächtigter Verteter zu nennen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Baustelle wird der Zutritt nur Personen gestattet, deren Zuverlässigkeit nach der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (§ 12 b Atomgesetz iVm § 2 Ziffer 3 Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung) geprüft ist.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern wird ermittelt, welche Bewerber aufgrund der vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Unter diesen Bewerbern wird anhand vergleichender Bewertung der vorgelegten Unternehmens- und Referenzangaben ermittelt, welche zu den am besten geeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. In die Bewertung der Teilnahmeanträge der die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerber gehen der Umsatz des Bewerbers und die dargestellten Referenzprojekte ein: – Angaben über den Umsatz (netto) des Bewerbers, den dieser in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Produktion und Lieferung von Brandbekämpfungsfahrzeugen erzielt hat. Wertung: Der Bewerber sollte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Produktion und Lieferung von Brandbekämpfungsfahrzeugen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 500 000 EUR (exkl. Ersatzteile und Reparaturen) erzielt haben. Der im Durchschnitt erzielte Jahresumsatz geht zu 20 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein und wird nach folgendem Punktesystem bewertet: Umsatz < 500 000 EUR 0 Punkte, Umsatz ≤ 1 000 000 EUR = 4 Punkte, Umsatz ≤ 2 000 000 EUR = 8 Punkte, Umsatz > 2 000 000 EUR = 12 Punkte. – Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat Angaben und Nachweise über seine vergleichbaren Projekte/Objekte der letzten 3 Jahre zu erbringen. Projektbeschreibungen / Erläuterungen in Wort und Bild sind als Anlage auf jeweils maximal vier DIN A4 Seiten vorzulegen; es sind Ausführungszeit mit Lieferdatum, Auftraggeber mit Ansprechpartner und die Auftragssumme anzugeben und – soweit vorhanden – Referenzschreiben beizufügen. Die Referenzprojekte werden nach folgenden Merkmalen beurteilt: – Herstellung von Sonderfahrzeugen / Spezialfahrzeugen im Bereich Brandschutz / Brandbekämpfung. – Einsatz im Untertagebergbau oder Tunnelbauwerken. Wertung: Die genannten Referenzprojekte /-objekte werden anhand eines Punktesystems bewertet und gehen zu 80 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Pro erfülltes Merkmal erhält die Referenz 1 Punkt. Jede Referenz kann maximal 2 Punkte erhalten. Bei Nennung von mehr als 6 Referenzen gehen nur die punkthöchsten 6 Referenzobjekte in die Bewertung ein. – Die fachliche Eignung des Bewerbers wird bewertet anhand seiner Erfahrungen im Bau von Fahrzeugen zur Brandbekämpfung sowie dem Bau von Fahrzeugen für den untertägigen Einsatz.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-08-01 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Zoch
Internetadresse: www.dbe.de 🌏
Name: bi medien GmbH
Postanschrift: Faluner Weg 33
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24109
URL der Dokumente: https://service.bi-online.de/tenderdocuments/D425270539 🌏

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-16 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: KVgVE3T-16-01-Zo
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2014/S 177-312497

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 160 GWB zu beachten:
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 107-191151 (2016-05-31)