Neubau der Kampmannbrücke über die Ruhr

Stadt Essen – Amt für Straßen und Verkehr

Die Stadt Essen plant die Erneuerung der Kampmannbrücke, die die Stadtteile Heisingen und Kupferdreh über die Ruhr hinweg verbindet. Die Erneuerung der Brücke wird aufgrund baulicher Mängel erforderlich. Zusammen mit dem Brückenbau ist vorgesehen, umfangreiche Erneuerungen an den umliegenden Liegenschaften und Versorgungsleitungen vorzunehmen.
Folgende Gewerke sind Bestandteil der Ausschreibung:
1.1.1 Brückenbau Kampmannbrücke;
1.1.2 Abbruch Kampmannbrücke Überbau;
1.1.3 Abbruch Kampmannbrücke Unterbauten;
1.2.1 Straßenbau Wuppertaler Straße;
1.2.2 Straßenbau Kampmannbrücke;
1.2.3 Regenwasserkanäle;
1.3.1 Beleuchtung;
1.4.1 SWE Erdbau Gas/Wasser;
1.4.2 SWE Erdbau Steuerkabel;
1.5.1 Amphibientunnel/ Renaturierung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-11 Auftragsbekanntmachung
2016-03-22 Ergänzende Angaben
2016-04-26 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2016-03-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Brücken
Menge oder Umfang:
Teil 1.1.1 Brückenbau Kampmannbrücke:— Bohrpfähle: 90 und 120 34 St. : 480 m;— Mikro-Verpresspfähle 22 St.: 330 m;— Aushub: 2 300 m³;— Bewehrung: 340 t;— Stahlbeton: 1 700 m³;— Baustahl: 305 t;— Seile inkl. Verankerungen: 25 t;— Kampfmittelbohrungen: 270 m;— Brückenfläche: 1 820 m².Teile 1.1.2 und 1.1.3 Abbruch (Über- und Unterbau) alte Kampmannbrücke:— umfangreiche Gerüstarbeiten (Schutz- und Traggerüste);— Abbruch Stahlkonstruktion: 160 t;— Kampfmittelbohrung: 700 m;— Stahlbetonabbruch Unterbau: 240 m³;— Stahlbetonabbruch Überbau: 200 m³;— Abbruch Spundwand: 110 m;— Stahlspundwand herstellen: 930 m²;— Unbewehrten Beton herstellen: 630 m³;— Abbruch Lorenzpfähle: 40 Stück;— Asphaltbefestigung: 120 t.Teil 1.2.1 und 1.2.2 Straßenbau Wuppertaler Straße und Kampmannbrücke:— Asphaltoberbau aufbrechen/entsorgen: ca. 2 000 m²;— Entwässerungsleitung DN 150: ca. 230 m;— Asphaltarbeiten: ca. 6 000 m²— Betonpflastersteine und Betonplatten liefern und verlegen: ca. 3 700 m²;— Rinnenarbeiten: ca. 1 800 m;— Bordsteinarbeiten: ca. 1 700 m;— Frostschutzschicht aus nat. Gesteinskörnung herstellen: ca. 1 000 t;— Schottertragschicht aus nat. Gesteinskörnungen herstellen: ca. 5 400 t.Teil 1.2.3 Regenwasserkanäle:— Aushub für Baugruben und Gräben: 980 m³;— Verbau für Baugruben und Gräben: 1 700 m²;— Aushub Mulden: 165 m³;— Betonrohr DN 300: 330 m;— PCVU Leitung DN 150: 20 m;— DN 1000 Betonfertigteilschächte: 10 Stück;— DN 800 Betonfertigteilschacht: 1 Stück;— Straßeneinläufe: 2 Stück;— Profilierung Mulden: 660 m².Teil 1.3.1 Beleuchtung:— PE Rohr Außendurchmesser 110 mm: 2 200 m;— Kabelabzweigkästen 650 mm x 600 mm: 14 Stück;— Starkstromkabel NYY-J 10 mm2 5-adrig: 1700 m;— Starkstromkabel NYY-J 4 mm2 5-adrig: 300 m;— Lichtmaste 7m Gesamtlänge: 43 Stück;— Auslegeraufsatzstück: 41 Stück;— Kabelanschlusskästen Typ HSW 2530: 53 Stück.Teil 1.4.1 SWE Erdbau Gas/Wasser:— Boden Kl. 3-5 ausheben, lagern, einbauen, 0 bis 2,00 m: 432 m³;— Boden Kl. 3-5 ausheben, lagern, einbauen, 0->2,00: 244 m³;— Rheinsand 0/2 liefern und einbauen (Z): 286 m³;— Senkrechter oder waagerechter Verbau herstellen: 748 m²;— Lohnstunden für die Hilfestellung für Rohrlegearbeiten: 30 h;— Stahlrohre DN 200 verlegen: 150 m;— Stahlrohre DN 500 verlegen: 150 m;— Prov. Grabenschluss gebr. Naturgest. 0/45, in un. Dicke: 256 m³.Teil 1.4.2 SWE Erdbau Steuerkabel:— Leichter bis schwerer Boden, Klasse 3 bis 5: 130 m³;— Sandbettung bei 55 bis 60cm Grabenbreite, liefern, einbauen: 270 m;— Zulage Sandbettung, bei je 15cm Grabenmehrbreite: 800 m;— Kabeltrassenband verlegen: 800 m;— PE Rohr Außendurchmesser 110 mm, Wanddicke 4,3 mm: 800 m;— Kabelabzweigkasten 650 mm x 400 mm, liefern, einbauen: 1 Stück.Teil 1.5.1 Amphibientunnel/Renaturierung:— Baustelleneinrichtung herrichten: 1 Psch;— Baustraße herstellen, vorhalten und zurückbauen: ca. 1 300 m²;— Baggermatratzen liefern, vorhalten und zurückbauen: ca. 200 m²;— Flächen von Bewuchs freimachen und Fällung kleinere Bäume: ca. 4.500 m²;— Boden lösen und entsorgen (Ober- und Unterboden): ca. 1 400 m³;— Boden lösen, lagern und wiedereinbauen (Ober- und Unterboden): ca. 500 m³;— Boden liefern und einbauen (Unterboden): ca. 300 m³;— Stationäre / Festverbaute Amphibienleiteinrichtung: ca. 340 m;— Amphibientunnel Länge: 20 m; Durchlasshöhe 0,60 m; Durchlassbreite 1,10 m: 1 Stück;— Amphibientunnel Länge: 25 m; Durchlasshöhe 0,80 m; Durchlassbreite 1,45 m: 1 Stück;— Amphibientunnel Länge: 27 m; Durchlasshöhe 0,80 m; Durchlassbreite 1,45 m: 1 Stück;— Geländemodellierung an Feuchtrinne und Graben: ca. 500 m²;— Vorhandene Feuchtrinne / Graben räumen: ca. 1 000 m²;— Wasserbausteine: ca. 30 m²;— Metallbrücke Länge 2,50 m und Breite 1,50 m: 1 Stück;— Natursteingabionen Höhe 2,00 m; Breite 1,00 m: ca. 33 m.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Brücken 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Essen – Amt für Straßen und Verkehr
Postanschrift: Lindenallee 10
Postleitzahl: 45127
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://www.essen.de 🌏
E-Mail: vergabe@amt66.essen.de 📧
Telefon: +49 2018866122 📞
Fax: +49 2018866006 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-11 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 053-088176
ABl. S-Ausgabe: 53
Zusätzliche Informationen
1.) Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sie können nur dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. 2.) Abgabe des Angebotes: der Umschlag ist mit dem beiliegenden Aufkleber (Vergabeunterlagen, Sonstiges, Anlage 1 – Kennzeichnung Angebot) zu versehen. 3.) Die Kommunikation z. B. bei Bewerberfragen und deren Beantwortung wird ausschließlich über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr geführt. Bekanntmachungs-ID: CXPSYYLYMCD.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Essen plant die Erneuerung der Kampmannbrücke, die die Stadtteile Heisingen und Kupferdreh über die Ruhr hinweg verbindet. Die Erneuerung der Brücke wird aufgrund baulicher Mängel erforderlich. Zusammen mit dem Brückenbau ist vorgesehen, umfangreiche Erneuerungen an den umliegenden Liegenschaften und Versorgungsleitungen vorzunehmen.
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Folgende Gewerke sind Bestandteil der Ausschreibung:
1.1.1 Brückenbau Kampmannbrücke;
1.1.2 Abbruch Kampmannbrücke Überbau;
1.1.3 Abbruch Kampmannbrücke Unterbauten;
1.2.1 Straßenbau Wuppertaler Straße;
1.2.2 Straßenbau Kampmannbrücke;
1.2.3 Regenwasserkanäle;
1.3.1 Beleuchtung;
1.4.1 SWE Erdbau Gas/Wasser;
1.4.2 SWE Erdbau Steuerkabel;
1.5.1 Amphibientunnel/ Renaturierung.
Menge oder Umfang:
Teil 1.1.1 Brückenbau Kampmannbrücke:
— Bohrpfähle: 90 und 120 34 St. : 480 m;
— Mikro-Verpresspfähle 22 St.: 330 m;
— Aushub: 2 300 m³;
— Bewehrung: 340 t;
— Stahlbeton: 1 700 m³;
— Baustahl: 305 t;
— Seile inkl. Verankerungen: 25 t;
— Kampfmittelbohrungen: 270 m;
— Brückenfläche: 1 820 m².
Teile 1.1.2 und 1.1.3 Abbruch (Über- und Unterbau) alte Kampmannbrücke:
— umfangreiche Gerüstarbeiten (Schutz- und Traggerüste);
— Abbruch Stahlkonstruktion: 160 t;
— Kampfmittelbohrung: 700 m;
— Stahlbetonabbruch Unterbau: 240 m³;
— Stahlbetonabbruch Überbau: 200 m³;
— Abbruch Spundwand: 110 m;
— Stahlspundwand herstellen: 930 m²;
— Unbewehrten Beton herstellen: 630 m³;
— Abbruch Lorenzpfähle: 40 Stück;
— Asphaltbefestigung: 120 t.
Teil 1.2.1 und 1.2.2 Straßenbau Wuppertaler Straße und Kampmannbrücke:
— Asphaltoberbau aufbrechen/entsorgen: ca. 2 000 m²;
— Entwässerungsleitung DN 150: ca. 230 m;
— Asphaltarbeiten: ca. 6 000 m²
— Betonpflastersteine und Betonplatten liefern und verlegen: ca. 3 700 m²;
— Rinnenarbeiten: ca. 1 800 m;
— Bordsteinarbeiten: ca. 1 700 m;
— Frostschutzschicht aus nat. Gesteinskörnung herstellen: ca. 1 000 t;
— Schottertragschicht aus nat. Gesteinskörnungen herstellen: ca. 5 400 t.
Teil 1.2.3 Regenwasserkanäle:
— Aushub für Baugruben und Gräben: 980 m³;
— Verbau für Baugruben und Gräben: 1 700 m²;
— Aushub Mulden: 165 m³;
— Betonrohr DN 300: 330 m;
— PCVU Leitung DN 150: 20 m;
— DN 1000 Betonfertigteilschächte: 10 Stück;
— DN 800 Betonfertigteilschacht: 1 Stück;
— Straßeneinläufe: 2 Stück;
— Profilierung Mulden: 660 m².
Teil 1.3.1 Beleuchtung:
— PE Rohr Außendurchmesser 110 mm: 2 200 m;
— Kabelabzweigkästen 650 mm x 600 mm: 14 Stück;
— Starkstromkabel NYY-J 10 mm
— Starkstromkabel NYY-J 4 mm
— Lichtmaste 7m Gesamtlänge: 43 Stück;
— Auslegeraufsatzstück: 41 Stück;
— Kabelanschlusskästen Typ HSW 2530: 53 Stück.
Teil 1.4.1 SWE Erdbau Gas/Wasser:
— Boden Kl. 3-5 ausheben, lagern, einbauen,
0 bis 2,00 m: 432 m³;
0->2,00: 244 m³;
— Rheinsand 0/2 liefern und einbauen (Z): 286 m³;
— Senkrechter oder waagerechter Verbau herstellen: 748 m²;
— Lohnstunden für die Hilfestellung für Rohrlegearbeiten: 30 h;
— Stahlrohre DN 200 verlegen: 150 m;
— Stahlrohre DN 500 verlegen: 150 m;
— Prov. Grabenschluss gebr. Naturgest. 0/45, in un. Dicke: 256 m³.
Teil 1.4.2 SWE Erdbau Steuerkabel:
— Leichter bis schwerer Boden, Klasse 3 bis 5: 130 m³;
— Sandbettung bei 55 bis 60cm Grabenbreite, liefern, einbauen: 270 m;
— Zulage Sandbettung, bei je 15cm Grabenmehrbreite: 800 m;
— Kabeltrassenband verlegen: 800 m;
— PE Rohr Außendurchmesser 110 mm, Wanddicke 4,3 mm: 800 m;
— Kabelabzweigkasten 650 mm x 400 mm, liefern, einbauen: 1 Stück.
Teil 1.5.1 Amphibientunnel/Renaturierung:
— Baustelleneinrichtung herrichten: 1 Psch;
— Baustraße herstellen, vorhalten und zurückbauen: ca. 1 300 m²;
— Baggermatratzen liefern, vorhalten und zurückbauen: ca. 200 m²;
— Flächen von Bewuchs freimachen und Fällung kleinere Bäume: ca. 4.500 m²;
— Boden lösen und entsorgen (Ober- und Unterboden): ca. 1 400 m³;
— Boden lösen, lagern und wiedereinbauen (Ober- und Unterboden): ca. 500 m³;
— Boden liefern und einbauen (Unterboden): ca. 300 m³;
— Stationäre / Festverbaute Amphibienleiteinrichtung: ca. 340 m;
— Amphibientunnel Länge: 20 m; Durchlasshöhe 0,60 m; Durchlassbreite 1,10 m: 1 Stück;
— Amphibientunnel Länge: 25 m; Durchlasshöhe 0,80 m; Durchlassbreite 1,45 m: 1 Stück;
— Amphibientunnel Länge: 27 m; Durchlasshöhe 0,80 m; Durchlassbreite 1,45 m: 1 Stück;
— Geländemodellierung an Feuchtrinne und Graben: ca. 500 m²;
— Vorhandene Feuchtrinne / Graben räumen: ca. 1 000 m²;
— Wasserbausteine: ca. 30 m²;
— Metallbrücke Länge 2,50 m und Breite 1,50 m: 1 Stück;
— Natursteingabionen Höhe 2,00 m; Breite 1,00 m: ca. 33 m.
Dauer: 34 Monate
Referenznummer: 16-025-EUÖ
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Neubau der Kampmannbrücke über die Ruhr, 45259 Heisingen.
Die neue Brücke verbindet die Essener Stadtteile 45259 Heisingen und 45257 Kupferdreh über die Ruhr.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmen präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
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Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmen abzugeben, es sei denn, die Nachunternehmen sind präqualifiziert. In diesem Fall reicht die Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
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Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen, die Nachweise sind einzureichen:
— die Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes,
— Angaben des rechtsgültigen Insolvenzplanes etc.,
— der Nachweis, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde,
— der Nachweis, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
Das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) wird den Vergabeunterlagen dieser Ausschreibung beigefügt.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6 EG Abs. 3 Nr. 3 VOB/A zu machen:
1. Den Nachweis der gültigen Betriebshaftpflichtversicherung gem. Pkt. 7. Haftpflicht der städtischen Angebotsseiten mit der Ausweisung der notwendigen Haftungshöhen.
2. Den Ausschreibungsunterlagen liegt ein Vordruck zum TVgG NRW Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen bei: Vertragsbedingungen und Verpflichtungserklärungen zur Ausführung des Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Dieses Formular ist durch den Bieter und ggfs. seine Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben.
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3. Den Ausschreibungsunterlagen liegt die Anlage zum TVgG NRW Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen- NRW) bei. Dieses Formular ist durch den Bieter und ggfs. seine Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe unter Punkt III.2.1).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Es ist mindestens eine Referenz von vergleichbaren Leistungen für jede der nachfolgenden Bauweisen bzw. Anforderungen aus den Jahren 2004-2015 vorzulegen, wobei ein Referenzprojekt auch als Beleg für die Erfüllung verschiedener Anforderungen dienen kann.
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a) Ausführung von Straßenbrücken mit Spannweiten > 50 m;
b) Ausführung von integralen oder semi-integralen Betonbrücken mit Gesamtlänge > 50 m;
c) Ausführung von Stahl- oder Stahl-Verbund Straßen- oder Eisenbahnbrücken mit Einzelblechdicken t > 50 mm;
d) Ausführung von Straßen- oder Eisenbahnbrücken in Verbundbauweise mit Kopfbolzendübeln;
e) Ausführung von ermüdungsbeanspruchten Schrägseilbrücken mit Schrägseilen aus Litzenbündelseilen;
f) Herstellung von Stahlbaukonstruktionen aus normalgeglühten/ normalisierend gewalzten Feinkornbaustählen mindestens der Festigkeitsklasse S460;
g) Ausführung von Stahlbaukonstruktionen mit Korrosionsschutzarbeiten auf der Baustelle;
h) Ausführung von Pfahlgründungen mit Pfahldurchmesser 1,20 m;
i) Ausführung von Gründungen in Fließgewässern;
j) Ausführung von wasserdichten Spundwandkästen;
k) Ausführung von Gründungsbauweisen mit Verwendung von Unterwasserbeton;
l) Abstapeln/Ausheben von Überbauten.
Für jede Referenz ist auf je einer Seite eine Tabelle mit folgender Gliederung einzureichen:
— Referenzbezug,
— Projektbezeichnung,
— Übersichtsfoto des fertigen Bauwerks,
— Auftraggeber mit Ansprechpartner,
— Zusammenfassung der Kenndaten und Hauptabmessungen (z. B. Länge, Breite, Brückenklasse, Tragsystem, Spannweiten, Gründungsart, Materialien etc. sowie Angaben zum jeweiligen Referenzwert),
— Volumen der Bauleistung (in EUR netto),
— Leistungsdauer (in Monaten),
— beauftragte Leistung (stichwortartig),
— beauftragter Leistungsanteil (in EUR netto).
Gewertet werden nur solche Projekte, bei denen die Leistung des Bewerbers abgeschlossen ist.
Weiterhin sind nachzuweisen:
1) Das Vorhandensein eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 oder vergleichbar.
2) Die Herstellerqualifikation nach DIN EN 1090 für die Klasse EXC3.
Fehlen die geforderten Erklärungen oder Nachweise, verlangt die Vergabestelle die fehlenden Erklärungen oder Nachweise nach. Diese sind spätestens innerhalb von sechs Kalendertagen nach Aufforderung durch die Vergabestelle vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung durch die Vergabestelle, diese erfolgt über das Vergabeportal. Werden die Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb der Frist vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheitsleistungen:
1. Als Sicherheitsleistung für die vertragsmäßige Ausführung der Leistung werden 5 % der Auftragssumme bis zur Schlusszahlung einbehalten. Der Einbehalt erfolgt gem. Ziff. 27 der Zusätzlichen Vertragsbedingungen (siehe unter Vergabeunterlagen/Vertragsbedingungen).
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2. Als Sicherheit für die Erfüllung der Mängelansprüche werden 3 % der Abrechnungssumme für die Dauer der Gewährleistungsfrist einbehalten.
3. Der Auftragnehmer kann stattdessen eine Vertragserfüllungs- bzw. Mängelanspruchsbürgschaft gemäß den Zusätzlichen Vertragsbedingungen stellen: Vertragserfüllungsbürgschaft 5 % und Mängelansprüchebürgschaft 3 %.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Alle Zahlungen erfolgen bargeldlos in EUR.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Im Rahmen der Auftragsvergabe wird der Auftragnehmer aufgefordert, die Urkalkulation in einem verschlossenen Umschlag bei der Vergabestelle einzureichen.
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW vom 10.1.2012 (TVgG). Hiernach müssen Bieterinnen bzw. Bieter, deren Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer oder Verleiherinnen bzw. Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind bzw. bekannt sein müssen, gemäß den Vorgaben der §§ 4, 17 – 19 TVgG Verpflichtungserklärungen zu Umweltstandards und Energieeffizienz, sozialen Mindeststandards sowie bei Bau- und Dienstleistungen auch zu Tarif- bzw. Mindestlöhnen abgeben, sowie zur Frauenförderung. Die Verpflichtungserklärungen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen.
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Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-08-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-05-03 📅
Öffnungsort (Organisation): Stadt Essen – Amt für Straßen und Verkehr
Öffnungsort (Stadt): Essen
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren:
Zur Öffnung und Verlesung der Angebote werden nur Bieter und ihre Bevollmächtigten zugelassen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Anschrift: Lindenallee 10, Raum 301a

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: Vergabenummer VMPCenter: 16-025-EUÖ
Kontakt
Kontaktperson: 66-1-2 Kalkulation und Vergabe
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 16-025-EUÖ
Zusätzliche Informationen
1.) Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sie können nur dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
2.) Abgabe des Angebotes: der Umschlag ist mit dem beiliegenden Aufkleber (Vergabeunterlagen, Sonstiges, Anlage 1 – Kennzeichnung Angebot) zu versehen.
3.) Die Kommunikation z. B. bei Bewerberfragen und deren Beantwortung wird ausschließlich über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr geführt.
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYLYMCD.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vkrhld@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Telefon: +49 2211473055 📞
Fax: +49 2211472591 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bieter und Bewerber sowie auf die Präklusionsregelungen gem. § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen das Vergabeverfahren hin.
§ 107 Abs.3 S.1 GWB lautet:
"Der Antrag (auf Nachprüfung)ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 053-088176 (2016-03-11)
Ergänzende Angaben (2016-03-22)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 060-100542
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 053-088176
ABl. S-Ausgabe: 60
Quelle: OJS 2016/S 060-100542 (2016-03-22)
Ergänzende Angaben (2016-04-26)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-26 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 085-150090
ABl. S-Ausgabe: 85
Quelle: OJS 2016/S 085-150090 (2016-04-26)