Die Realschule Plus in Oberwesel mit ca. 6 000 m² BGF auf 4 Geschossen soll energetisch saniert werden. Die Schule wurde im Jahr 1968 errichtet und die Heizung zuletzt im Jahr 1990 modernisiert. Die Durchführung der Maßnahme erfolgt innerhalb des Förderprogramms Kl 3.0.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-28.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-10-19) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis
Postanschrift: Ludwigstraße 3-5
Postort: Simmern
Postleitzahl: 55469
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: t.frank@webeler-rechtsanwaelte.de📧
Region: Rhein-Hunsrück-Kreis🏙️
URL: www.rheinhunsrueck.de🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Planungsleistungen zur Durchführung des Projekts Erneuerung der Heizung und energetische Sanierung der Außenfassade der Realschule plus in Oberwesel”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Kurze Beschreibung:
“Die Realschule Plus in Oberwesel mit ca. 6 000 m BGF auf 4 Geschossen soll energetisch saniert werden. Die Schule wurde im Jahr 1968 errichtet und die...”
Kurze Beschreibung
Die Realschule Plus in Oberwesel mit ca. 6 000 m BGF auf 4 Geschossen soll energetisch saniert werden. Die Schule wurde im Jahr 1968 errichtet und die Heizung zuletzt im Jahr 1990 modernisiert. Die Durchführung der Maßnahme erfolgt innerhalb des Förderprogramms Kl 3.0.
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 288774.45 💰
Die Realschule Plus in Oberwesel mit ca. 6 000 m BGF auf 4 Geschossen soll saniert werden, da einige Bauteile, besonders in den Fassaden ihre Lebensdauer erreicht haben, die Schule einen sehr hohen Unterhaltungsaufwand fordert, und eine energetische Sanierung durchgeführt werden soll. Die Schule wurde im Jahr 1968 errichtet und die Heizung zuletzt im Jahr 1990 modernisiert. Nicht Gegenstand der Maßnahme ist die im Jahre 2004 errichtete Mensa. Die Durchführung der Maßnahme erfolgt innerhalb des Förderprogramms KI 3.0.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Gebäudeplanung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10), hinsichtlich der energetischen Sanierung der Fassade und deren Anschluss an das Dach. Gegenstand der beabsichtigten Vergabe ist ferner die Betrachtung der statischen Auswirkungen der Fassade auf das Gebäude, § 51,52 HOAI i. V. m Anlage 14. In Abhängigkeit der Fassadenplanung soll Gegenstand des Planungsauftrages auch deren statische Bemessung der Fassade werden, soweit diese nicht vom Fassadenbauer erbracht wird. In Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Mittel sollen auch gegebenenfalls teilweise das Dach und der Keller energetisch saniert werden. Eine entsprechende Auftragserweiterung der Planung wird vorbehalten. Für die Fassadensanierung ist zunächst eine sogenannte“ kleine Lösung“ geplant, nämlich eine Fassadensanierung ohne den Fachklassentrakt. Eine Auftragserweiterung auf diesen wird vorbehalten.
Neben der energetischen Sanierung soll modernisiert werden die Heizung der Schule (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55,56 HOAI i.V.m. Anlage 15). Die Heizung soll so ausgelegt werden, dass diese zukünftig die Sporthalle mit Energie versorgt.
Für die Leistungen Leistungen ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst sollen beauftragt werden die Leistungsphasen Ziffer 1-3 (Grundlagenermittlung bis zur Entwurfsplanung). In einer zweiten Leistungsstufe sollen die weitergehenden Planungsleistungen ab der Genehmigungsplanung beauftragt werden.
Die Maßnahme soll im Jahr 2017 umgesetzt werden.
Für die Umsetzung der Bauarbeiten stehen insgesamt 2.064 TEUR (brutto, Kostengruppen 300,400 und 700 i. S. d DIN 276) zur Verfügung (davon 300 T€ Kostengruppen Kostengruppen 400). Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Qualitätsmanagement im Rahmen der Planung/Qualitätssicherung in der Umsetzung der Planung”
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe bewertet auf Grundlage der Konzeptidee anhand folgender Kriterien: architektonischer Eindruck der...”
Qualitätskriterium (Bezeichnung)
systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe bewertet auf Grundlage der Konzeptidee anhand folgender Kriterien: architektonischer Eindruck der Fassadengestaltung
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Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Vermeidung von Einschränkungen des Schulbetriebs während der Realisierung der Fassadensanierung”
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): das Kosten/Nutzenverhältnis vorgeschlagener Heizungsmodernisierung
Qualitätskriterium (Bezeichnung): örtliche Präsenz in der Phase der Bauleitung
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Akzeptanz des Vertrages
Preis (Gewichtung): 35
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2016/S 190-341094
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel:
“Planungsleistungen zur Durchführung des Projekts Erneuerung der Heizung und energetische Sanierung der Außenfassade der Realschule plus in Oberwesel”
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-01-22 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Büro Ritz & Losacker GmbH
Postanschrift: Obere Illbach 2
Postort: Heiligenroth
Postleitzahl: 56412
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Westerwaldkreis🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 288774.45 💰
“1) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung...”
1) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung verwenden sollen. Der Bewerbungsbogen kann ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bezogen werden.
2) Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens binnen Wochenfrist schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter IV.4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der im Anhang
A.I genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerber ausschließlich schriftlich bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle zu stellen.
3) Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Bewerbungsbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
4) Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Architektur-/Ingenieurbüros oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Architektur-/Ingenieurbüros.
5) Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit dem unter Abschnitt IV.3.1) angegebenen Aktenzeichen, bei der unter I.3) genannten Anschrift einzureichen.
6) Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.3) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die
Teilnahmeanträge gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Architekturbüros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Architektur-/Ingenieurbüros.
7) Ablauf des Verhandlungsverfahrens nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs: Erste Stufe:
Die aufgrund des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bieter erhalten Gelegenheit zu einer Präsentation gegenüber dem Auftraggeber zu den in der Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Zuschlagskriterien und zur Abgabe eines unverbindlichen (indikativen) Honorarangebotes. Die Präsentation wird abschließend bewertet, das vorläufige Honorarangebot wird lediglich vorläufig bewertet.
Zweite Stufe:
Der Auftraggeber handelt mit den Bietern die Vertragsbedingungen aus. Hierzu wird den Bietern ein Vertragsentwurf übermittelt. Den Bietern wird Gelegenheit gegeben, Anmerkungen und Änderungswünsche zu dem Vertragsentwurf vorzubringen. Den Bietern wird für die Auseinandersetzung mit dem Vertragsentwurf
Eine angemessene Zeit eingeräumt werden. Der Auftraggeber entscheidet, ob und wenn ja, in welcher Weise er den Vertragsentwurf ändert. Ein Anspruch der Bieter auf Änderungen besteht nicht. Nach den Verhandlungsgesprächen werden die Bieter aufgefordert, ein verbindliches Angebot auf Basis des vom Auftraggeber vorgegebenen finalen Vertragsentwurfs abzugeben. Der Auftraggeber wird die Angebote, insbesondere die verbindlichen Honorarangebote abschließend bewerten. Die Angaben in der Präsentation werden nicht erneut bewertet.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name:
“Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung”
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de📧
Fax: +49 6131/162113 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfverfahren gemäß GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) nur auf Antrag bei der Vergabekammer...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfverfahren gemäß GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2018/S 203-463151 (2018-10-19)