Rahmenvertrag IT-Sicherheitsberatung

IT-Dienstleistungszentrum Berlin (AÖR)

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist der zentrale Dienstleister für die Berliner Verwaltung und deren Einrichtungen. Es unterstützt beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik und stellt dafür umfassende IT-Dienstleistungen bereit.
Durch das ITDZ Berlin werden im Berliner Landesnetz zentrale und dezentrale Netze betrieben.
Die Sicherheit der Netze mit ihren aktiven Komponenten sowie die Installation und der Betrieb der VPN-und Sicherheitsgateways gehören zu den Hauptaufgaben. Die Aufgaben der Netzsicherheit werden um den sicheren Betrieb der IT-Verfahren der Berliner Behörden erweitert. Der Schwerpunkt liegt bei der Sicherheit der komplexen, im hochsicheren Datacenter (DC) zentralbetriebenen Serversysteme und der dort gespeicherten Daten.
Der Rahmenvertrag für die landesweit anzubietende „IT-Sicherheitsberatung“ umfasst ausschließlich Leistungen im Bereich der IT-Sicherheit.
Das geforderte Leistungsspektrum umfasst die Durchführung von
— Sicherheitsprojekten, deren Ziel die Erarbeitung von neuen IT‑Sicherheitsstrukturen, oder die Erstellung von IT-Sicherheits- oder Notfallkonzepten sein kann,
— IT-Risikoanalysen, die sich u.a. mit möglichen Angriffsszenarien auf IT-Netze und IT‑Komponenten oder mit der Behandlung von Sicherheitsvorfällen befassen,
— IT-Sicherheitsaudits, die den Stand der Umsetzung vorgegebener Sicherheitsanforderungen oder die existierenden Sicherheitskonfigurationen prüfen,
— Black-Box und/oder White-Box bzw. Grey‑Box Penetrationstests,
— Entwicklung von BSI-konformen Sicherheitsbausteinen für IT‑Infrastruktur-lösungen (Produkte bzw. IT‑Service) des ITDZ Berlin,
— Sicherheitsberatungen und Schulungen zur BSI Sicherheitsmethodik.
Die Ausschreibung wird in zwei Losen durchgeführt.
Die Zuteilung der Leistungen zu den einzelnen Losen berücksichtigt weiterhin eine gegenseitige verifizierende Wirkung zwischen den Losen. Das bedeutet, dass die in einem Los entstandenen Sicherheitsprodukte durch Leistungen, die dem anderen Los zugeteilt werden, verifiziert und bestätigt werden können.
Deshalb ist ein Zuschlag für einen Auftragnehmer in beiden Losen ausgeschlossen!

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-15 Auftragsbekanntmachung
2016-11-25 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Sicherheitsberatung
Menge oder Umfang:
Der Rahmenvertrag wird über ein Mindestauftragsvolumen von insgesamt (Los 1 und Los 2) 400 000 EUR innerhalb von 48 Monaten abgeschlossen.Im Falle einer Beendigung des Vertrages vor Ablauf der 48 Monate reduziert sich das Mindestauftragsvolumen entsprechend der tatsächlich kürzeren Vertragslaufzeit.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sicherheitsberatung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot ausschließlich für ein Los
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: IT-Dienstleistungszentrum Berlin (AÖR)
Postanschrift: Berliner Straße 112-115
Postleitzahl: 10713
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.itdz-berlin.de 🌏
E-Mail: ausschreibungen@itdz-berlin.de 📧
Telefon: +49 3090222-7521 📞
Fax: +49 309028-3055 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 077-137541
ABl. S-Ausgabe: 77
Zusätzliche Informationen
1. Eine Übersicht über die einzureichenden Unterlagen (Datei: 02_2016 NOV IT_Sicherheitsberatung_Anlage E – besondere Bedingungen und Eignung_V100.pdf) sowie die einzureichenden Formulare und Formblätter müssen per E-Mail unter ausschreibungen@itdz-berlin.de abgefordert werden. 2. Teilnahmeanträge dürfen je Bewerber nur für ein Los eingereicht werden. Das gilt auch für Bewerber-/Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer. Die Bewerber haben sicherzustellen, dass eine unzulässige Mehrfachbewerbung unterbleibt. Für den Fall, dass sich dessen ungeachtet eine Unternehmung als Einzelbewerber und/oder Teil einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und/oder im Rahmen einer Unterauftragnehmerschaft auf mehrere Lose bewirbt, findet ausschließlich die Bewerbung auf das Los 1 Berücksichtigung. 3.Es werden nur rechtzeitig eingegangene und rechtsverbindlich unterzeichnete Teilnahmeanträge berücksichtigt. 4. Die Teilnahmeanträge sind als solche mit „Nicht öffnen – Teilnahmeantrag 02/2016 NOV RV IT-Sicherheitsberatung“ zu kennzeichnen und bis zum unter IV.3.4) angegebenen Termin beim ITDZ Berlin, Einkauf, Berliner Str.112-115, 10713 Berlin im verschlossenen Umschlag einzureichen. 5. Der vollständige Teilnahmeantrag ist zusätzlich als Kopie und in elektronischer Form auf CD-ROM einzureichen. Verbindlich ist ausschließlich der schriftliche Antrag. 6. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an ausschreibungen@itdz-berlin.de zu richten. 7. Nachweise müssen dem Teilnahmeantrag nicht im Original beigefügt werden, die Vorlage von nicht beglaubigten Kopien ist ausreichend und zulässig. Die schriftlichen (Eigen-) Erklärungen und Angaben sind im Original einzureichen. 8. Bewerber aus EU-Ländern, in denen die benannten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und anerkannte Übersetzungen beizufügen. 9. Teilnahmeanträge und Bewerbungsunterlagen sind in deutscher Sprache zu verfassen und vorzulegen. 10. Die ausschreibende Stelle prüft unter Beachtung der Gleichbehandlungsgrundsätze unmittelbar nach Öffnung der Teilnahmeanträge alle Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit und fordert fehlende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen mit einer Fristsetzung nach. Bewerber, die nach schriftlicher Aufforderung die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist nachreichen, werden ausgeschlossen. 11. Der Auftraggeber wertet die Teilnahmeanträge aus und wird aus dem Kreis der formal geeigneten Bewerber eine Rangfolge erstellen. Ein Bieter ist formal geeignet, wenn er alle Mindestbedingungen (A) erfüllt. 12. Im Falle des Austausches eines Subunternehmens oder eines Teil der Bewerber-/Bietergemeinschaft während der Angebotsphase, die maßgeblich für die Erreichung der Eignung im Zuge des Teilnahmewettbewerbs beigetragen haben (z.B. Referenzen), prüft der Auftraggeber erneut die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung). 13. Der unter IV.3.5) genannte Termin stellt den ggw. geplanten Termin zur Aufforderung der Angebotsabgabe dar. 14. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen der §§ 1 und 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt. 15. Gemäß §1 Abs. 2 Frauenförderverordnung (FFV) muss der Bieter eine Eigenerklärung abgeben, die den Vergabeunterlagen als Anlage E III beigefügt ist. Diese Eigenerklärung ist vom Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft und ggf. allen Unterauftragnehmern beizubringen. (Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist der zentrale Dienstleister für die Berliner Verwaltung und deren Einrichtungen. Es unterstützt beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik und stellt dafür umfassende IT-Dienstleistungen bereit.
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Durch das ITDZ Berlin werden im Berliner Landesnetz zentrale und dezentrale Netze betrieben.
Die Sicherheit der Netze mit ihren aktiven Komponenten sowie die Installation und der Betrieb der VPN-und Sicherheitsgateways gehören zu den Hauptaufgaben. Die Aufgaben der Netzsicherheit werden um den sicheren Betrieb der IT-Verfahren der Berliner Behörden erweitert. Der Schwerpunkt liegt bei der Sicherheit der komplexen, im hochsicheren Datacenter (DC) zentralbetriebenen Serversysteme und der dort gespeicherten Daten.
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Der Rahmenvertrag für die landesweit anzubietende „IT-Sicherheitsberatung“ umfasst ausschließlich Leistungen im Bereich der IT-Sicherheit.
Das geforderte Leistungsspektrum umfasst die Durchführung von
— Sicherheitsprojekten, deren Ziel die Erarbeitung von neuen IT‑Sicherheitsstrukturen, oder die Erstellung von IT-Sicherheits- oder Notfallkonzepten sein kann,
— IT-Risikoanalysen, die sich u.a. mit möglichen Angriffsszenarien auf IT-Netze und IT‑Komponenten oder mit der Behandlung von Sicherheitsvorfällen befassen,
— IT-Sicherheitsaudits, die den Stand der Umsetzung vorgegebener Sicherheitsanforderungen oder die existierenden Sicherheitskonfigurationen prüfen,
— Black-Box und/oder White-Box bzw. Grey‑Box Penetrationstests,
— Entwicklung von BSI-konformen Sicherheitsbausteinen für IT‑Infrastruktur-lösungen (Produkte bzw. IT‑Service) des ITDZ Berlin,
— Sicherheitsberatungen und Schulungen zur BSI Sicherheitsmethodik.
Die Ausschreibung wird in zwei Losen durchgeführt.
Die Zuteilung der Leistungen zu den einzelnen Losen berücksichtigt weiterhin eine gegenseitige verifizierende Wirkung zwischen den Losen. Das bedeutet, dass die in einem Los entstandenen Sicherheitsprodukte durch Leistungen, die dem anderen Los zugeteilt werden, verifiziert und bestätigt werden können.
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Deshalb ist ein Zuschlag für einen Auftragnehmer in beiden Losen ausgeschlossen!
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Sicherheitsberatung und -konzepte für komplexe IT-Verfahren und IT-Infrastrukturen
Kurze Beschreibung:
1. Durchführung von Beratungen zur Sicherheit der Verfahren in den Berliner Behörden. Ziel dieser Beratungen ist die Erstellung der verfahrensspezifischen
Sicherheitskonzepte.2. Durchführung von Beratungen zur Sicherheit von Standorten der Berliner Behörden. Diese Beratungen führen zur Erstellung der behördlichen Sicherheitskonzepte, die der Absicherung von Standorten der Behörden führen.3. Durchführung von Beratungen zur Absicherung der dezentralen und zentralen Infrastrukturen. Ergebnis dieser Beratungen sind die Infrastruktur-Sicherheitskonzepte.Alle beschriebenen Leistungen werden auf Grundlage der BSI-Vorgehensweise und unter Berücksichtigung der für Berliner Behörden geltenden Sicherheitsvorschriften und -standards erbracht.Um die Aufgaben im Los 1 zu bewältigen, werden vom Bieter Mitarbeitende mit folgenden Profilen erwartet:— Sicherheitsanalytiker (mind. 2 Personen) und— Sicherheitsexperte (mind. 1 Person).
Sicherheitskonzepte.
2. Durchführung von Beratungen zur Sicherheit von Standorten der Berliner Behörden. Diese Beratungen führen zur Erstellung der behördlichen Sicherheitskonzepte, die der Absicherung von Standorten der Behörden führen.
3. Durchführung von Beratungen zur Absicherung der dezentralen und zentralen Infrastrukturen. Ergebnis dieser Beratungen sind die Infrastruktur-Sicherheitskonzepte.
Alle beschriebenen Leistungen werden auf Grundlage der BSI-Vorgehensweise und unter Berücksichtigung der für Berliner Behörden geltenden Sicherheitsvorschriften und -standards erbracht.
Um die Aufgaben im Los 1 zu bewältigen, werden vom Bieter Mitarbeitende mit folgenden Profilen erwartet:
— Sicherheitsanalytiker (mind. 2 Personen) und
— Sicherheitsexperte (mind. 1 Person).
Menge oder Umfang: Der Rahmenvertrag wird über ein Mindestauftragsvolumen von 200 000 EUR (ohne USt.) innerhalb von 48 Monaten abgeschlossen.Im Falle einer Beendigung des Vertrages vor Ablauf der 48 Monate reduziert sich das Mindestauftragsvolumen entsprechend der tatsächlich kürzeren Vertragslaufzeit.
Der Rahmenvertrag wird über ein Mindestauftragsvolumen von 200 000 EUR (ohne USt.) innerhalb von 48 Monaten abgeschlossen.
Im Falle einer Beendigung des Vertrages vor Ablauf der 48 Monate reduziert sich das Mindestauftragsvolumen entsprechend der tatsächlich kürzeren Vertragslaufzeit.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Penetrationstests, Sicherheitsstudien, Sicherheitsanalysen, Sicherheitsaudits
Kurze Beschreibung:
1. Erstellung von Sicherheitsanalysen für IT-Strukturen (IT-Verbunde). Erwartet werden Dokumente, die Sicherheitsschwachstellen der betrachteten IT-Strukturen aufdecken und entgegenwirkende Lösungen
vorschlagen.2. Erstellung von Begutachtungen über existierende Sicherheitsdokumente. Ziel dieser Begutachtungen ist eine dokumentierte Qualitätsüberprüfung der zu untersuchenden Sicherheitsdokumente auf Vollständigkeit, Konsistenz und Wirksamkeit.3. Durchführung von Sicherheitsaudits. Gemeint sind hier z.B. Überprüfungen der Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnamen oder praktische Sicherheitsanalysen. Ziel dieser Untersuchungen ist die Aufdeckung der Schwachstellen in der Konfiguration der vernetzten IT-Systeme auf der Betriebssystemebene und/oder die Schwachstellenerkennung in einer unsicheren Implementierung der Verfahrenssoftware. Die Aufdeckung der Konfigurations- und Designschwächen in der Absicherung der IT-Netze ist ein weiteres Ziel.4. Durchführung von Black-Box und/oder White-Box bzw. Grey-Box Penetrationstests.5. Sicherheitsstudien zu vorgegebenen Themen. Erwartet werden Dokumente, die die aufgestellten Sicherheitsprobleme diskutieren und mögliche Lösungsvorschläge unterbreiten.6. Entwicklung der BSI-konformen Sicherheitsbausteine für komplexe IT-Infrastrukturlösungen.Um die Aufgaben im Los 2 lösen zu können, werden vom Bieter Mitarbeitende erwartet, die folgenden Profilen entsprechen:— Penetrationstester (mind. 1 Person),— Sicherheitsanalytiker (mind. 2 Personen) und— Sicherheitsexperte (mind.1 Person).
vorschlagen.
2. Erstellung von Begutachtungen über existierende Sicherheitsdokumente. Ziel dieser Begutachtungen ist eine dokumentierte Qualitätsüberprüfung der zu untersuchenden Sicherheitsdokumente auf Vollständigkeit, Konsistenz und Wirksamkeit.
3. Durchführung von Sicherheitsaudits. Gemeint sind hier z.B. Überprüfungen der Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnamen oder praktische Sicherheitsanalysen. Ziel dieser Untersuchungen ist die Aufdeckung der Schwachstellen in der Konfiguration der vernetzten IT-Systeme auf der Betriebssystemebene und/oder die Schwachstellenerkennung in einer unsicheren Implementierung der Verfahrenssoftware. Die Aufdeckung der Konfigurations- und Designschwächen in der Absicherung der IT-Netze ist ein weiteres Ziel.
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4. Durchführung von Black-Box und/oder White-Box bzw. Grey-Box Penetrationstests.
5. Sicherheitsstudien zu vorgegebenen Themen. Erwartet werden Dokumente, die die aufgestellten Sicherheitsprobleme diskutieren und mögliche Lösungsvorschläge unterbreiten.
6. Entwicklung der BSI-konformen Sicherheitsbausteine für komplexe IT-Infrastrukturlösungen.
Um die Aufgaben im Los 2 lösen zu können, werden vom Bieter Mitarbeitende erwartet, die folgenden Profilen entsprechen:
— Penetrationstester (mind. 1 Person),
— Sicherheitsexperte (mind.1 Person).
Menge oder Umfang:
Der Rahmenvertrag wird über ein Mindestauftragsvolumen von insgesamt (Los 1 und Los 2) 400 000 EUR innerhalb von 48 Monaten abgeschlossen.
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: 02/2016 NOV RV IT-Sicherheitsberatung
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin und Orte innerhalb des Berliner Autobahnrings.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— III.2.1.1 (A/aA) Eigenerklärung gem. § 6 EG VOL/A unter Verwendung des Formulars E I (aA hinsichtlich Erklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung), *A, *U
— III.2.1.2 (A) Eigenerklärung zu Verbindungen mit anderen Unternehmen unter Verwendung des Formulars E V, *A, *U
— III.2.1.3 (A) Eigenerklärung zum ggf. beabsichtigten Einsatz von Unterauftragnehmern und Benennung der vorgesehenen Unterauftragnehmer unter Verwendung des Formulars E VI, *A
— III.2.1.4 (A) „Erklärungen der vorgesehenen Unterauftragnehmer darüber, welche Teilleistungen sie erbringen, soweit Unterauftragnehmer eingesetzt werden, unter Verwendung des Formulars E VII (auf Anforderung der ausschreibenden Stelle)“, *U
— III.2.1.5 (A) Eigenerklärung Bietergemeinschaft unter Verwendung des abzufordernden Formulars E VIII und Vollmacht unter Verwendung des abzufordernden Formulars E IX soweit das Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird, *A
III.2.1.6 (A) Nachweis der Eintragung des Unternehmens im Berufsregister (z.B. Handelsregister) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäische Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist, *A
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Legende:
(A) = Ausschlusskriterium Eignung,
(aA) = auftragsbezogenes Ausschlusskriterium,
*A = Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft,
Bietergemeinschaft,
*U = allen Unterauftragnehmern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— III.2.2.1 (I) Darstellung des Unternehmens – Leistungsspektrum und Kerngeschäft – (unter Verwendung des Formulars E II) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, Niederlassungen, Struktur, hierarchischer Aufbau) (formlos), *A, *U
— III.2.2.2 (I) Nettogesamtumsatz des Unternehmens der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre unter Verwendung des Formulars E II, *A, *U, *S
— III.2.2.3 Los 1 (A/B) (Gewichtung: 10 %) Nettoumsatz im Geschäftsfeld -Sicherheitsberatung und -konzepte für komplexe IT-Verfahren und IT-Infrastrukturen (Los 1) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre unter Verwendung des Formulars E II, *L, *S
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— III.2.2.3 Los 2 (A/B) (Gewichtung: 10 %) Nettoumsatz im Geschäftsfeld -Penetrationstests, Sicherheitsstudien, Sicherheitsanalysen, Sicherheitsaudits (Los 2) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre unter Verwendung des Formulars E II, *L *S
— III.2.2.4 (A) Nachweis (Versicherungsbestätigung) einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden in Höhe von 500 000 EUR für den Vertrag und für Sach- und Personenschäden in Höhe von 500 000 EUR je Schadensereignis, insgesamt mindestens jedoch bis zu 1 000 000 EUR für den Vertrag oder, soweit die aktuelle Deckungssumme niedriger ist, Eigenerklärung (formlos) über die Erhöhung auf die geforderte Deckungssumme im Zuschlagsfall. *E
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Die Mindestanforderungen der einzelnen Kriterien sind jeweils benannt. Weitere Informationen, auch zur Gewichtung und Bewertung sind der Anlage E zu entnehmen, die Bestandteil der abzufordernden Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb ist.
Legende:
(A) = Ausschlusskriterium Eignung,
(A/B) = kombiniertes Ausschluss-/Bewertungskriterium Eignung
(I) = Information,
*A = Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft,
*E = Einzelbieter, Generalauftragnehmer bzw. einem Mitglied einer Bietergemeinschaft,
*U = allen Unterauftragnehmern,
*L = Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften dem Mitglied/ den Mitgliedern der Gemeinschaft bzw. dem Unterauftragnehmer/den Unterauftragnehmern, der/die für die jeweilige Leistungserbringung vorgesehen ist/sind
*S = wird in Summe bewertet.
Mindeststandards:
— zu III.2.2.3 Los 1: 300 000 EUR in 2015 oder im Jahresmittel der letzten drei Geschäftsjahre
— zu III.2.2.3 Los 2: 300 000 EUR in 2015 oder im Jahresmittel der letzten drei Geschäftsjahre
— zu III.2.2.4: Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden in Höhe von 500 000 EUR für den Vertrag und für Sach- und Personenschäden in Höhe von 500 000 EUR je Schadensereignis, insgesamt mindestens jedoch bis zu 1 000 000 EUR für den Vertrag.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— III.2.3.1 Los 1 (A) Angabe von mindestens drei Unternehmensreferenzen mit dem Auftragsgegenstand:
— (A) IT-Verfahrensspezifisches Sicherheitskonzept
— (B) IT-Standortbezogenes Sicherheitskonzept
— (C) IT-Infrastruktur-Sicherheitskonzept
der letzten drei Jahre zur Sicherheitsberatung und -konzepte für komplexe IT-Verfahren und IT-Infrastrukturen (Los 1) für Bundes- oder Landesverwaltungen bzw. -polizeien von unterschiedlichen Auftraggebern, gleichwertig zum ausgeschriebenen Auftragsgegenstand.
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Folgende Angaben zu den Referenzprojekten sind erforderlich:
— Kurzbeschreibung des Projektes
— Leistungszeitraum und – umfang
— Angabe angewandter Werkzeuge und Methoden
— Benennung einer Kontaktperson beim Referenzkunden, die kompetent über das Projekt Auskunft geben kann; mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
— Beschreibung des technischen und organisatorischen Umfelds
unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E XII), *L, *S
— III.2.3.1 Los 2 (A) Angabe von mindestens sieben Unternehmensreferenzen mit dem Auftragsgegenstand:
— (A) IT-Sicherheitsanalyse
— (B) Begutachtung über ein Sicherheitsdokument
— (C) Sicherheitsstudie
— (D) Notfallmanagement
— (E) Entwicklung von BSI-konformen Sicherheitsbausteinen
— (F) Penetrationstest
— (G) Auditierung auf Grundlage der IT-Grundschutz-Kataloge
der letzten drei Jahre zur Penetrationstests, Sicherheitsstudien, Sicherheitsanalysen, Sicherheitsaudits (Los 2) für Bundes- oder Landesverwaltungen bzw. -polizeien von unterschiedlichen Auftraggebern, gleichwertig zum ausgeschriebenen Auftragsgegenstand.
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unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E XIII), *L, *S
— III.2.3.2 Los 1 (A/B) (Gewichtung: 10 %) Angabe der Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsfeld – Sicherheitsberatung zu komplexen IT-Verfahren und IT-Infrastruktur (Los 1) – der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (enthalten in Anlage E II – Erklärung zum Unternehmen), *L, *S
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— III.2.3.2 Los 2 (A/B) (Gewichtung: 10 %) Angabe der Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsfeld – Penetrationstests, Sicherheitsstudien, Sicherheitsanalysen, Sicherheitsaudits (Los 2) – der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (enthalten in Anlage E II – Erklärung zum Unternehmen), *L, *S
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— III.2.3.3 Los 1 (B) (Gewichtung: 5 %) Angabe der Mindestfrist in Werktagen, die aus Sicht des Bewerbers zwischen einem Einzelabruf aus dem zu vergebenden Rahmenvertrag und der Bereitstellung der Dienstleistung je Anforderungsprofil (Sicherheitsanalytiker, Sicherheitsexperte) liegen muss. Der Auftraggeber erwartet eine Angabe <= 10 Werktage. (formlos; d.h. ohne vorgegebenes Formular), Die Angabe wird Vertragsbestandteil. *L, *S
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— III.2.3.3 Los 2 (B) (Gewichtung: 5 %) Angabe der Mindestfrist in Werktagen, die aus Sicht des Bewerbers zwischen einem Einzelabruf aus dem zu vergebenden Rahmenvertrag und der Bereitstellung der Dienstleistung je Anforderungsprofil (Penetrationstester, Sicherheitsanalytiker, Sicherheitsexperte) liegen muss. Der Auftraggeber erwartet eine Angabe <= 10 Werktage. (formlos; d.h. ohne vorgegebenes Formular) Die Angabe wird Vertragsbestandteil. *L, *S
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— III.2.3.4 Los 1 (B) (Gewichtung: 5 %) Angabe des maximal planbaren ununterbrochenen Personaleinsatzes in Werktagen für den Einsatz der Mitarbeitenden zur Erbringung der Dienstleistung je Anforderungsprofil (Sicherheitsanalytiker, Sicherheitsexperte) (formlos; d.h. ohne vorgegebenes Formular) Die Angabe wird Vertragsbestandteil. *L, *S
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— III.2.3.4 Los 2 (B) (Gewichtung: 5 %) Angabe des maximal planbaren ununterbrochenen Personaleinsatzes in Werktagen für den Einsatz der Mitarbeitenden zur Erbringung der Dienstleistung je Anforderungsprofil (Penetrationstester, Sicherheitsanalytiker, Sicherheitsexperte) (formlos; d.h. ohne vorgegebenes Formular) Die Angabe wird Vertragsbestandteil. *L, *S
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— III.2.3.5 Los 1 (A/B) (Gewichtung: 35 %) Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter für die Rolle Sicherheitsanalytiker (mind. 2) unter Verwendung der abzufordernden Formulare (Anlage E XIV i.V.m. E XIX und E XX), *L, *S
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— III.2.3.6 Los 1 (A/B) (Gewichtung: 35 %) Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter für die Rolle Sicherheitsexperte (mind. 1) unter Verwendung der abzufordernden Formulare (Anlage E XV i.V.m. E XIX und E XX), *L, *S
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— III.2.3.5 Los 2 (A/B) (Gewichtung: 20 %) Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter für die Rolle Sicherheitsanalytiker (mind. 2) unter Verwendung der abzufordernden Formulare (Anlage E XVII i.V.m. E XXII und E XXIII), *L, *S
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— III.2.3.6 Los 2 (A/B) (Gewichtung: 20 %) Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter für die Rolle Sicherheitsexperte (mind. 1) unter Verwendung der abzufordernden Formulare (Anlage E XVIII i.V.m. E XXII und E XXIII), *L, *S
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— III.2.3.7 Los 2 (A/B) (Gewichtung: 30 %) Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter für die Rolle Penetrationstester (mind. 1) unter Verwendung der abzufordernden Formulare (Anlage E XVI i.V.m. E XXI und E XXIII), *L, *S
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Die Mindestanforderungen der einzelnen Kriterien sind jeweils benannt. Weitere Informationen, auch zur Gewichtung und Bewertung sind der Anlage E zu entnehmen, die Bestandteil der abzufordernden Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb ist.
Legende:
(A) = Ausschlusskriterium Eignung,
(B) = Bewertungskriterium Eignung,
(A/B) = kombiniertes Ausschluss-/Bewertungskriterium Eignung
*L = Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften dem Mitglied/ den Mitgliedern der Gemeinschaft bzw. dem Unterauftragnehmer/den Unterauftragnehmern, der/die für die jeweilige Leistungserbringung vorgesehen ist/sind
*S = wird in Summe bewertet.
PT = Personentag.
Mindeststandards:
— III.2.3.1 Los 1: mind. 1 Referenz je (A) – (C) mit dem jeweils geforderten Mindestauftragsumfang JE Referenz für (A) – (C) von mind. 20 PT
— III.2.3.1 Los 2: mind. 1 Referenz je (A) – (G) mit dem jeweils geforderten Mindestauftragsumfang JE Referenz für (A), (B), (F) und (G) von mind. 10 PT bzw. für (C), (E) und (D) von mind. 20 PT
— III.2.3.2 Los 1: Mindestanforderung: 3 Mitarbeiter in 2015 oder im Jahresmittel der letzten drei Geschäftsjahre
— III.2.3.2 Los 2: Mindestanforderung: 3 Mitarbeiter in 2015 oder im Jahresmittel der letzten drei Geschäftsjahre
— III.2.3.5 Los 1: 2 geeigneter Mitarbeiter in der Rolle Sicherheitsanalytiker
— III.2.3.6 Los 1: 1 geeigneter Mitarbeiter in der Rolle Sicherheitsexperte
— III.2.3.5 Los 2: 2 geeigneter Mitarbeiter in der Rolle Sicherheitsanalytiker
— III.2.3.6 Los 2: 1 geeigneter Mitarbeiter in der Rolle Sicherheitsexperte
— III.2.3.7 Los 2: 1 geeigneter Mitarbeiter in der Rolle Penetrationstester
Es können maximal 6 Persönliche Profile über alle Rollen (Los 1) bzw. 8 Persönliche Profile über alle Rollen (Los 2) eingereicht werden. Die Vorlage eines Persönlichen Profils für Mitarbeiter in mehreren Rollen ist möglich. Die Nutzung der jeweils vorgegebenen Formblätter je Rolle bleibt dabei weiterhin erforderlich.
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Hinsichtlich der gestellten Mindestanforderung geeigneter Mitarbeiter je Rolle ist eine Mehrfachzählung eines Mitarbeiters ausgeschlossen.
Die Punktevergabe je Persönlichem Profil erfolgt nach Erfüllungsgrad der bewerteten Mitarbeiteranforderungen. Ein Mitarbeiterprofil ist geeignet, wenn er alle Mindestanforderungen erfüllt und mehr als 5,0 Punkte (entspr.> 50 % Erfüllungsgrad) erreicht.
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Hinweis: Bewertung mit einer Nachkommastelle. In der Gesamtbewertung wird die max. erreichte Punktzahl je Rolle berücksichtigt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: EVB-IT Dienstleistung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistungen.
Sie haben mit dem Angebot sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Zur Prüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) der Bietergemeinschaft sind die im Punkt III.2 ff. des im Bekanntmachungstextes geforderten Nachweise von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen. Gleiches gilt für die Unterlagen bzgl. der besonderen Bedingungen an die Auftragsausführung gemäß Punkt III.1 4 ff. dieses Bekanntmachungstextes bzw. der Anlage E der Vergabeunterlagen.
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Ein Mitglied einer Bietergemeinschaft darf nicht
Mitglied in einer weiteren Bietergemeinschaft sein, welche ein konkurrierendes Angebot einreicht.
als Einzelbieter ein konkurrierendes Angebot einreichen und umgekehrt.
Zur Prüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) der Bewerber-/Bietergemeinschaft sind die im Punkt III.2 ff. des im Bekanntmachungstext geforderten Nachweise von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Der Teilnahmeantrag ist von allen namentlich anzugebenden Mitgliedern der Bewerber-/ Bietergemeinschaft rechtsverbindlich zu unterschreiben. Es ist ein bevollmächtigtes Mitglied zu benennen, das die Bewerber-/Bietergemeinschaft und ihre Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber während des Vergabeverfahrens, des Abschlusses und der Durchführung des Vertrages rechtsverbindlich vertritt. Die interne Aufgabenverteilung bei der Leistungserbringung ist anzugeben. Eine bestimmte Rechtsform der Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist nicht vorgegeben. Eine Änderung der Zusammensetzung einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft nach Ablauf der Teilnahmeantragsfrist ist grundsätzlich unzulässig. Lediglich Änderungen der Zusammensetzung aus wichtigem Grund können noch zugelassen werden. Diese Änderungen sind dem Auftraggeber unverzüglich und unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen und darzulegen. Die Bewerber-/ Bietergemeinschaft mussnachweisen, dass durch den Austausch eines Mitglieds der Bewerber-/ Bietergemeinschaft die nachgewiesene Eignung der Bewerber-/ Bietergemeinschaft nicht nachteilig verändert wird.
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Die vorgenannten Ausführungen gelten betreffend einen etwaigen Austausch benannter Unterauftragnehmer, auf deren Referenzen sich ein Bieter zum Nachweis seiner technischen, wirtschaftlichen oder finanziellen Leistungsfähigkeit beruft, entsprechend.
Sonstige besondere Bedingungen:
— III.1.4.1 (aA) Eigenerklärung über die Einhaltung der Frauenförderverordnung (FFV) gemäß § 1 Abs. 2 FFV unter Verwendung des Formulars E III, *A, *U
— III.1.4.2 (aA) Eigenerklärung zum Datenschutz und zur Vertraulichkeit unter Verwendung des Formulars E IV, *A, *U
— III.1.4.3 (aA) Bereitschaftserklärung zur Vorlage von polizeilichen Führungszeugnissen / Sicherheitsüberprüfung / Geheimschutzbetreuung Bereitschaftserklärung nach BSÜG im Rahmen der Vertragsdurchführung unter Verwendung des Formulars E X für die Mitarbeitenden des AN und etwaiger Unterauftragnehmer, die Zugang zu sicherheitsempfindlichen Bereichen im Land Berlin erhalten sollen, *A, *U
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— III.1.4.4 (aA) Scientology-Schutzerklärung unter Verwendung Formulars E XI (von allen Mitgliedern/Unterauftragnehmern, die ggf. Schulungsleistungen erbringen), *L
Legende:
(aA) = auftragsbezogenes Ausschlusskriterium,
*A = Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft,
*U = allen Unterauftragnehmern
*L = Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften dem Mitglied/ den Mitgliedern der Gemeinschaft bzw. dem Unterauftragnehmer/den Unterauftragnehmern, der/die für die jeweilige Leistungserbringung vorgesehen ist/sind
Der Bieter hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er angeeignete Nachunternehmer übertragen will.
Bei bekannten Nachunternehmern, sind
— deren Namen und Adresse anzugeben,
— die Unterlagen bzgl. der besonderen Bedingungen an die Auftragsausführung gemäß Punkt III.1 4 ff. dieses Bekanntmachungstextes bzw. der Anlage E der Vergabeunterlagen beizubringen und
— deren Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) durch die im Punkt III.2 ff. dieses Bekanntmachungstextes bzw. in der Anlage E der Vergabeunterlagen geforderten Nachweise, nachzuweisen.
Stehen die Nachunternehmer zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht konkret fest, muss deren Prüfung vor deren Einsatz erfolgen.
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz vom 8.7.2010 zuletzt geändert am 5.6.2012 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin vom 16.6.2012, S.159) wird folgendes vereinbart:
Der Bieter verpflichtet sich im Zuschlagsfall, seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Ausführung der Leistungen mindestens das am Ort der Ausführung tarifvertraglich vorgesehene Entgelt in Höhe und Modalitäten, einschließlich der Überstundenzuschläge, zum tarifvertraglich vorgesehenen Zeitpunkt zu bezahlen, die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) vom 20.4.2009 (BGBl. I S. 799) einzuhaltende Tarifvertrag vorgibt.
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Gelten für eine Leistung mehrere Tarifverträge (gemischte Leistungen), ist der Tarifvertrag maßgeblich, in dem der überwiegende Teil der Leistung liegt.
Für den Fall, dass das seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistung auf Grund tarifvertraglich Regelungen zu zahlende Mindeststundenentgelt geringer ist, als das Mindeststundenentgelt gemäß § 1 Absatz 4 des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) vom 08.07.2010 (GVBl. S. 399), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl S. 159), bzw. kein Tarifvertrag gilt, wenigstens ein Mindeststundenentgelt von 8,50 Euro zu bezahlen, sofern die Leistung auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland erbracht wird.
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Darüber hinaus verpflichtet sich der Bieter im Zuschlagsfall von einem von ihm beauftragten Nachunternehmer oder von einem von ihm oder seinem Nachunternehmer beauftragten Verleiher, dessen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mindestens die Arbeitsbedingungen zu gewähren, die er selbst einzuhalten versprochen hat und mit diesen die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“ zu vereinbaren. (Diese Verpflichtung erstreckt sich auf alle an der Auftragserfüllung beteiligten Unternehmen.)
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Zudem verpflichtet sich der Bieter im Zuschlagsfall bei der Auftragsdurchführung seinen Arbeitnehmern bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit gleiches Entgelt zahlen. (Tarifvertragliche Regelungen bleiben davon unberührt.)
Der AN verpflichtet sich, seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistung mindestens ein Stundenentgelt von 8,50 EUR zu bezahlen.
Für Aufträge über Leistungen, deren Erbringung dem Geltungsbereich des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vom 20.4.2009 (BGBI. I S. 799) unterfallen verpflichtet sich der AN zudem, seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Ausführung mindestens diejenigen Arbeitsbedingungen einschließlich des Entgelts zu gewähren, die der nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz einzuhaltende Tarifvertrag vorgibt. Vorgenanntes gilt entsprechend für andere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte.
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Jeder schuldhafte Verstoß gegen diese Verpflichtungen führt regelmäßig zu einer Vertragsstrafe in Höhe von einem Prozent der Auftragssumme, bei mehreren Verstößen zusammen bis zur Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme. Der Auftragnehmer ist zur Zahlung einer Vertragsstrafe auch für den Fall zu verpflichtet, dass der Verstoß durch einen von ihm eingesetzten Nachunternehmer oder Verleiher oder einen von diesem eingesetzten Nachunternehmer oder Verleiher begangen wird. Die schuldhafte Nichterfüllung durch den Auftragnehmer oder seine Nachunternehmer oder Verleiher berechtigt den Auftraggeber zur fristlosen Kündigung.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Unter allen geeigneten Bewerbern werden je Los 5 Unternehmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Dabei erfolgt die Auswahl auf Grundlage der Rangfolge der nach den in der technischen, wirtschaftlichen oder finanziellen Leistungsfähigkeit erzielten (Wertungs-) Punkte. Bei Punktgleichheit auf dem 5. Platz werden alle punktgleichen Unternehmen aufgefordert. Ein Bewerber ist geeignet, wenn alle Mindestanforderungen gemäß III.2 „Teilnahmebedingungen“ erfüllt sind.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-06-13 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Ausschreibungen
Internetadresse: www.itdz-berlin.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 02/2016 NOV RV IT-Sicherheitsberatung
Zusätzliche Informationen
1. Eine Übersicht über die einzureichenden Unterlagen (Datei: 02_2016 NOV IT_Sicherheitsberatung_Anlage E – besondere Bedingungen und Eignung_V100.pdf) sowie die einzureichenden Formulare und Formblätter müssen per E-Mail unter ausschreibungen@itdz-berlin.de abgefordert werden.
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2. Teilnahmeanträge dürfen je Bewerber nur für ein Los eingereicht werden. Das gilt auch für Bewerber-/Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer.
Die Bewerber haben sicherzustellen, dass eine unzulässige Mehrfachbewerbung unterbleibt.
Für den Fall, dass sich dessen ungeachtet eine Unternehmung als Einzelbewerber und/oder Teil einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und/oder im Rahmen einer Unterauftragnehmerschaft auf mehrere Lose bewirbt, findet ausschließlich die Bewerbung auf das Los 1 Berücksichtigung.
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3.Es werden nur rechtzeitig eingegangene und rechtsverbindlich unterzeichnete Teilnahmeanträge berücksichtigt.
4. Die Teilnahmeanträge sind als solche mit „Nicht öffnen – Teilnahmeantrag 02/2016 NOV RV IT-Sicherheitsberatung“ zu kennzeichnen und bis zum unter IV.3.4) angegebenen Termin beim ITDZ Berlin, Einkauf, Berliner Str.112-115, 10713 Berlin im verschlossenen Umschlag einzureichen.
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5. Der vollständige Teilnahmeantrag ist zusätzlich als Kopie und in elektronischer Form auf CD-ROM einzureichen. Verbindlich ist ausschließlich der schriftliche Antrag.
6. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an ausschreibungen@itdz-berlin.de zu richten.
7. Nachweise müssen dem Teilnahmeantrag nicht im Original beigefügt werden, die Vorlage von nicht beglaubigten Kopien ist ausreichend und zulässig. Die schriftlichen (Eigen-) Erklärungen und Angaben sind im Original einzureichen.
8. Bewerber aus EU-Ländern, in denen die benannten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und anerkannte Übersetzungen beizufügen.
9. Teilnahmeanträge und Bewerbungsunterlagen sind in deutscher Sprache zu verfassen und vorzulegen.
10. Die ausschreibende Stelle prüft unter Beachtung der Gleichbehandlungsgrundsätze unmittelbar nach Öffnung der Teilnahmeanträge alle Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit und fordert fehlende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen mit einer Fristsetzung nach. Bewerber, die nach schriftlicher Aufforderung die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist nachreichen, werden ausgeschlossen.
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11. Der Auftraggeber wertet die Teilnahmeanträge aus und wird aus dem Kreis der formal geeigneten Bewerber eine Rangfolge erstellen. Ein Bieter ist formal geeignet, wenn er alle Mindestbedingungen (A) erfüllt.
12. Im Falle des Austausches eines Subunternehmens oder eines Teil der Bewerber-/Bietergemeinschaft während der Angebotsphase, die maßgeblich für die Erreichung der Eignung im Zuge des Teilnahmewettbewerbs beigetragen haben (z.B. Referenzen), prüft der Auftraggeber erneut die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung).
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13. Der unter IV.3.5) genannte Termin stellt den ggw. geplanten Termin zur Aufforderung der Angebotsabgabe dar.
14. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen der §§ 1 und 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.
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Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt.
15. Gemäß §1 Abs. 2 Frauenförderverordnung (FFV) muss der Bieter eine Eigenerklärung abgeben, die den Vergabeunterlagen als Anlage E III beigefügt ist. Diese Eigenerklärung ist vom Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft und ggf. allen Unterauftragnehmern beizubringen.
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(Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
I. Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr.
2 GWB. § 101a Abs. 1 Sätze 2 und 3 GWB bleiben unberührt.
II. Gemäß § 101b Abs. 2 GWB kann die von Anfang an bestehende Unwirksamkeit eines Vertrages gemäß §101b Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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III. Konkretisierung der unverzüglichen Rügefrist
Unverzüglich im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB heißt ohne schuldhaftes Zögern (§ 121 Abs. 1 BGB).Bei objektiv einfach gelagerten Situationen ist eine Rüge je nach Einzelfall unverzüglich, wenn sie binnen 1, 2 oder maximal 3 Tagen, jeweils gerechnet ab Kenntniserlangung des vermeintlichen Verstoßes gegen Vergabevorschriften erhoben wird (Zugang maßgeblich!). In objektiv schwierigen Situationen kann die Rügefrist je nach Einzelfall bis zu maximal 2 Wochen jeweils gerechnet ab Kenntniserlangung des vermeintlichen Verstoßes gegen Vergabevorschriften betragen (Zugang maßgeblich!).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 077-137541 (2016-04-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 02/2016
Kurze Beschreibung:
Das geforderte Leistungsspektrum umfasst die Durchführung von: — Sicherheitsprojekten, deren Ziel die Erarbeitung von neuen IT‑Sicherheitsstrukturen, oder die Erstellung von IT-Sicherheits- oder Notfallkonzepten sein kann, — IT-Risikoanalysen, die sich u.a. mit möglichen Angriffsszenarien auf IT-Netze und IT‑Komponenten oder mit der Behandlung von Sicherheitsvorfällen befassen, — IT-Sicherheitsaudits, die den Stand der Umsetzung vorgegebener Sicherheitsanforderungen oder die existierenden Sicherheitskonfigurationen prüfen, — Black-Box und/oder White-Box bzw. Grey‑Box Penetrationstests, — Entwicklung von BSI-konformen Sicherheitsbausteinen für IT‑Infrastrukturlösungen (Produkte bzw. IT‑Service) des ITDZ Berlin, — Sicherheitsberatungen und Schulungen zur BSI Sicherheitsmethodik. Die Ausschreibung wurde in zwei Losen durchgeführt. Ein Zuschlag für einen Auftragnehmer in beiden Losen war ausgeschlossen.
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Gesamtwert des Auftrags: 400 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Sicherheitsberatung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 3090222-5140 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 231-421087
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 077-137541
ABl. S-Ausgabe: 231
Zusätzliche Informationen
Der Rahmenvertrag sollte über ein Mindestauftragsvolumen von 200 000 EUR (ohne USt.) innerhalb von 48 Monaten abgeschlossen werden.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das geforderte Leistungsspektrum umfasst die Durchführung von:
— Entwicklung von BSI-konformen Sicherheitsbausteinen für IT‑Infrastrukturlösungen (Produkte bzw. IT‑Service) des ITDZ Berlin,
Die Ausschreibung wurde in zwei Losen durchgeführt.
Ein Zuschlag für einen Auftragnehmer in beiden Losen war ausgeschlossen.
Bezeichnung des Loses: Bezeichnung: Sicherheitsberatung und -konzepte für komplexe IT-Verfahren und IT-Infrastrukturen
Kurze Beschreibung:
Um die Aufgaben im Los 1 zu bewältigen, wurden vom Bieter Mitarbeitende mit folgenden Profilen erwartet:
Zusätzliche Informationen:
Der Rahmenvertrag sollte über ein Mindestauftragsvolumen von 200 000 EUR (ohne USt.) innerhalb von 48 Monaten abgeschlossen werden.
Kurze Beschreibung:
1. Erstellung von Sicherheitsanalysen für IT-Strukturen (IT-Verbunde).
2. Erstellung von Begutachtungen über existierende Sicherheitsdokumente. Ziel dieser Begutachtungen ist eine dokumentierte Qualitätsüberprüfung der zu untersuchenden Sicherheitsdokumente auf Vollständigkeit,Konsistenz und Wirksamkeit.
3. Durchführung von Sicherheitsaudits.
5. Sicherheitsstudien zu vorgegebenen Themen.
Um die Aufgaben im Los 2 lösen zu können, wurden vom Bieter Mitarbeitende erwartet, die folgenden Profilen entsprachen:
Zusätzliche Informationen:
Der Rahmenvertrag wurde über ein Mindestauftragsvolumen von 200 000 EUR (ohne USt.) innerhalb von 48 Monaten abgeschlossen.
Im Falle einer Beendigung des Vertrages vor Ablauf der 48 Monate reduziert sich das Mindestauftragsvolumen entsprechend der tatsächlich kürzeren Vertragslaufzeit.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität einer Arbeitsprobe und deren Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Gewichtung des Preises: 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-11-25 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
I. Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Satz 1 (d.h. die vorstehenden Punkte 1 bis 4) gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
II. Gemäß § 135 Abs. 2 GWB kann die von Anfang an bestehende Unwirksamkeit eines Vertrages gemäß § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138498 📞
Quelle: OJS 2016/S 231-421087 (2016-11-25)