Betrieb und Betreuung Gefechtsübungszentrum Heer 2018 – 2024

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)

Betrieb und Betreuung Gefechtsübungszentrum Heer 2018 – 2024.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-10.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-10 Auftragsbekanntmachung
2017-10-25 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2017-03-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Ausbildung
Menge oder Umfang:
Siehe Anlage Kurzbeschreibung „Betrieb und Betreuung des Gefechtsübungszentrum Heer von 1.9.2018 bis 31.8.2024“ (abrufbar über den Link: http://www.evergabe-online.de/).Die zur Leistungserbringung erforderliche Anzahl der Mitarbeiter wird vom zukünftigen Auftragnehmer im Rahmen der Angebotserstellung ermittelt und nicht vom Auftraggeber vorgegeben. Derzeit wird das GefÜbZH mit ca.: 240 Mitarbeitern betrieben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Ausbildung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Postleitzahl: 56073
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
E-Mail: baainbwu2.4@bundeswehr.org 📧
Fax: +49 26140018208 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-10 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 052-097205
ABl. S-Ausgabe: 52
Zusätzliche Informationen
1. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit. 2. Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die schriftlich, in Deutscher Sprache und zweifacher Ausfertigung in einemverschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die unter Anhang A.III aufgeführte Angebotssammelstelle des BAAINBw zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen: Nicht öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren Bearbeitungsnummer: B/U2DB/GA182/GA001 Schlusstermin: 19.4.2017 Die Nachweise gem. Ziffer III.2.2 und III.2.3 sind dem Antrag beizulegen. 3. Der Auftraggeber behält sich vor, die angegebenen Nachweise bei den angegebenen Ansprechpartnern zu überprüfen. 4. Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind per E-Mail an baainbwu2.4@bundeswehr.org zu senden. 5. Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt der billigenden Kenntnisnahme des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Betrieb und Betreuung Gefechtsübungszentrum Heer 2018 – 2024.
Menge oder Umfang:
Siehe Anlage Kurzbeschreibung „Betrieb und Betreuung des Gefechtsübungszentrum Heer von 1.9.2018 bis 31.8.2024“ (abrufbar über den Link: http://www.evergabe-online.de/).
Die zur Leistungserbringung erforderliche Anzahl der Mitarbeiter wird vom zukünftigen Auftragnehmer im Rahmen der Angebotserstellung ermittelt und nicht vom Auftraggeber vorgegeben. Derzeit wird das GefÜbZH mit ca.: 240 Mitarbeitern betrieben.
Referenznummer: B/U2DB/GA182/GA001
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gefechtsübungszentrum Heer, Truppenübungsplatz Altmark, Gardelegen- Letzlingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.) Aktuelle formlose Bankerklärung über die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens oder der Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung (gemäß § 26 Absatz 1 Nr. 1 VSVgV).
2.) Eigenerklärung zur Höhe des Jahresumsatzes in den letzten 3 Geschäftsjahren (gemäß § 26 Absatz 1Nr. 3 VSVgV).
3.) Vorlage einer Bestätigung der Zuverlässigkeit gemäß den §§ 23 u. 24 VSVGV (Formular BAAINBw-B-V 034/04.2016 aus dem Internet unter www.baain.de, Rubrik „Vergabe / Unterlagen zur Angebotsabgabe“ zu beziehen).
4.) Bei Bietergemeinschaften ist ein gemeinschaftlicher bevollmächtigter Vertreter zu benennen, durch den sie gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertreten wird. Der Nachweis hierrüber ist in Form einer von allen Mitgliedern unterzeichneten Vollmacht, vorzulegen.
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5.) Der Bewerber hat darüber hinaus eine Erklärung abzugeben, aus der sich die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ergibt (vgl. 27 Abs. 1 Ziffer 2 h VSVgV)
Die Eignungsanforderungen Nr. 1.) – 3.) sowie Nr. 5.) sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Zusätzlich haben Bewerbergemeinschaften den Nachweis für die Eignungsanforderung Nr. 4 zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Der Bewerber hat über national oder international erworbene Erfahrung im Bereich der Erbringung und Koordination von Dienstleistungen bei Betrieb und Betreuung einer militärischen – dem GefÜbZH vergleichbaren – Dienststelle zu
verfügen. Er hat dafür ein Referenzprojekt mit mindestens zweijähriger Laufzeit vorzuweisen, in dem er Dienstleistungen aus mindestens vier der nachfolgend genannten Arbeitspakete erbringen und koordinieren musste:
a) Betrieb Systemtechnik b) Informationstechnik (IT) – Services
c) Instandhaltung und Betreuung d) Mobilität e) Personaldienstleistung f) Materialwirtschaft.
(Nachweis durch Vorlage einer Referenz. Die Referenz muss mindestens folgende Angaben enthalten: Beschreibung des Referenzprojekts unter Angabe der Dauer, des Umfangs und Nennung der erbrachten Arbeitspakete und Koordinierungsaufgaben sowie Nennung eines Ansprechpartners)
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2. Der Bewerber hat darüber hinaus zusätzlich nachzuweisen, dass er über Erfahrungen auf dem Gebiet der Instandhaltung von militärischem Groß- und Kleingerät verfügt (Nachweis durch Vorlage von Referenzen über die Instandhaltung von insgesamt 3 militärischen Groß- und 3 militärischen Kleingeräten unter Nennung eines Ansprechpartners).
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3. Der Bewerber hat des Weiteren Kenntnisse über Struktur und Abläufe einer militärischen Dienststelle der Bundeswehr nachzuweisen (Nachweise in Form von Eigenerklärung unter Bezugnahme auf konkrete Projekte).
4. Der Bewerber muss die Maßnahmen zum Schutz von Verschlusssachen beachten und diesbezüglich folgende Erklärungen abgeben:
Ausgefüllte und unterzeichnete Formulare BAAINBw-B-V 031/04.2016; BAAINBw-B-V 032/04.2016 (falls zutreffend). Bei Bietergemeinschaften haben alle Mitglieder das Formular BAAINBw-B-V 031/04.2016 auszufüllen und zu unterzeichnen (Diese Formulare sind aus dem Internet unter www.baain.de,
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Rubrik „Vergabe /Unterlagen zur Angebotsabgabe“ zu beziehen).
5. Sollte der Bewerber sich bei seiner Bewerbung auf die Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen berufen (wollen), so hat er nachzuweisen, dass diese ihm die für die Auftragsausführung erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen werden (Nachweis in Form einer entsprechenden Eigenerklärung des anderen Unternehmens vgl. § 27 Abs. 4 VSVgV).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Vorauszahlungen werden nicht gewährt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend.
Darüber hinaus hat jede Bietergemeinschaft einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich vertreten wird.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen; es gelten die Auftragsbedingungen des Auftraggebers.

Verfahren
Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2017-05-18 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: U 2.4
Rainer Geil
Name: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr -E1.3- Angebotssammelstelle
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Postort: Koblenz
Postleitzahl: D56073
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Angebotssammelstelle
Fax: +49 26140013960 📠
URL der Dokumente: http://www.evergabe-online.de/ 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2018-09-01 📅
Datum des Endes: 2024-08-31 📅
Zusätzliche Informationen
1. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de).
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Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
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Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
2. Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die schriftlich, in Deutscher Sprache und zweifacher Ausfertigung in einemverschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die unter Anhang A.III aufgeführte Angebotssammelstelle des BAAINBw zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
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Nicht öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren Bearbeitungsnummer: B/U2DB/GA182/GA001
Schlusstermin: 19.4.2017
Die Nachweise gem. Ziffer III.2.2 und III.2.3 sind dem Antrag beizulegen.
3. Der Auftraggeber behält sich vor, die angegebenen Nachweise bei den angegebenen Ansprechpartnern zu überprüfen.
4. Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind per E-Mail an baainbwu2.4@bundeswehr.org zu senden.
5. Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt der billigenden Kenntnisnahme des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 134 Informations- und Wartepflicht
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden.
Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug behindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- oder Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft, berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen ihnen beeinträchtigen könnte.
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§ 135 Unwirksamkeit
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,
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und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn
1.der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: BAAINBw U 2.4
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruchstraße 1
Postort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
Quelle: OJS 2017/S 052-097205 (2017-03-10)
Ergänzende Angaben (2017-10-25)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-25 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 208-431758
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 052-097205
ABl. S-Ausgabe: 208
Quelle: OJS 2017/S 208-431758 (2017-10-25)