Dokumentenverarbeitende Dienstleistungen von Patientenunterlagen im Universitäts Klinikum Heidelberg als Inhouseverarbeitung

Zentrum für Informations- und Medizintechnik

Dokumentenverarbeitende Dienstleistungen von Patientenunterlagen im Universitäts Klinikum Heidelberg als Inhouseverarbeitung

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-02-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-02-28 Auftragsbekanntmachung
2017-03-06 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2017-02-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Scanning
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Scanning 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zentrum für Informations- und Medizintechnik
Postanschrift: Universitätsklinikum Heidelberg, Zentrum für Informations- und Medizintechnik, Im Neuenheimer Feld 130.03
Postleitzahl: 69120
Postort: Heidelberg
Kontakt
E-Mail: lothar.auer@med.uni-heidelberg.de 📧
Telefon: +49 6221/56-4150 📞
Fax: +49 6221/56-4096 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-02-28 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 044-081445
ABl. S-Ausgabe: 44

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dokumentenverarbeitende Dienstleistungen von Patientenunterlagen im Universitäts Klinikum Heidelberg als Inhouseverarbeitung
Das Universitäts Klinikum Heidelberg mit seinen 15 Töchtern und Beteiligungen und 12 870 Mitarbeitern erfüllt die Aufgaben der medizinischen Maximalversorgung sowie der medizinischen Forschung und Lehre. Das Universitäts Klinikum Heidelberg hat dabei die Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts.
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Das UKHD mit mehr als 50 klinischen Fachabteilungen und ca. 1 930 Betten behandelt jährlich rund 66 000 voll- bzw. teilstationäre Patienten, sowie ca. 240 000 ambulante Patienten mit über 1 000 000 ambulanten Besuchen.
Fallzahlen aus 2015,
Anzahl der stationären Fälle 67 780,
Anzahl der teilstationären Fälle 36 345,
Anzahl der ambulanten Fälle 241 232,
Anzahl der ambulanten Besuche 1 076 297,
Quelle: Geschäftsbericht 2015.
Das UniversitätsKlinikum Heidelberg ist innerhalb des Stadtgebietes Heidelberg auf 3 Standorte verteilt: Altklinikum in Bergheim und dem Klinikring im Neuenheimer Feld, sowie in Schlierbach.
Weiterführende Informationen zu den organisatorischen Strukturen und den Aufgaben des UniversitätsKlinikums Heidelberg finden sich unter www.klinikum.uni-heidelberg.de
Die Abteilung ‚Zentrales Aktenmanagement’ (ZAM) des Zentrums für Informations- und Medizintechnik (ZIM) ist für die Prozesse vor, während und nach der Digitalisierung von Patientenunterlagen zuständig. Das ZAM arbeitet sehr eng mit dem externen Scandienstleister in der Kopfklinik zusammen.
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IST-Stand der Archivierung am UKHD
Allgemeines
Die Gebäude des Heidelberger UniversitätsKlinikums sind auf 3 Standorte (Bergheim, Im Neuenheimer Feld und Schlierbach) plus 4 Standorte für die Töchter (Hamburg, Marburg, Heppenheim, Rohrbach) verteilt.
Seit vielen Jahren werden die Kliniken durch Neubauten im Neuenheimer Feld (INF) zusammengeführt.
Der Bau der Kopfklinik 1986 war das Fundament für weitere Neubauten im Neuenheimer Feld, um den sogenannten ‚Klinikring‘ zu etablieren.
Im Jahre 1998 wurden am UniversitätsKlinikum die ersten Patientenakten der Neurochirurgie gescannt.
Ende 2003/2004 begann bereits vor Klinikumzug die Digitalisierung der Patientenakten der Medizinischen Klinik. Mit der Inbetriebnahme des Neubaus der Inneren Medizin in 2004 wurde der erste Klinikneubau ohne Archivfläche für Patientenakten geschaffen.
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Mittlerweile sind alle Kliniken des UKHD, bis auf die Psychiatrische Klinik, aus dem Bereich Bergheim und die Orthopädische Klinik in Schlierbach, in Neubauten im Neuenheimer Feld umgezogen.
Der Neubau der Chirurgischen Klinik befindet sich aktuell in der Bauphase und die Inbetriebnahme ist Mitte 2018 geplant.
Alle Neubauten bieten keine Archivflächen für Patientenakten.
Konventionelle Archivierung
Das UniversitätsKlinikum hält keine zentralen Papierarchive mehr vor.
Die konventionelle Archivierung von Patientenunterlagen am UKHD nebst Töchtern wurde in 2013/2014 über eine EU-Ausschreibung an einen externen Dienstleister vergeben.
Noch wenige klinische Bereiche am UniversitätsKlinikum erzeugen konventionelle
Patientenunterlagen.
Dezentrale Patientenaktenarchive werden noch in folgenden Altbauten vorgehalten:
— Chirurgische Klinik,
— Orthopädische Klinik,
— Tochterklinik: Thoraxklinik,
— Tochterklinik: KKB Heppenheim.
Digitale Archivierung
Im Jahre 2005 wurde seitens des Klinikumsvorstandes der Beschluss gefasst, das ZIM damit zu beauftragen, das Digitale Archiv HYDMedia der Firma Agfa und eine sogenannte ‚Präsenzakte‘ im Klinikum einzuführen.
Seither erfolgte eine sukzessive Umstellung aller klinischen Bereiche von konventionelle auf digitale Archivierung überwiegend über ersetzendes Scannen. Die Umstellung im Klinikum ist nahezu abgeschlossen. Somit ist der Zuwachs an konventionellen Patientenakten/-unterlagen eher gering.
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Patientenakten werden seit ca. 2005 als sogenannte „Präsenzakten“ geführt, die nach Besuchs- bzw. stationärem Behandlungsende zur Digitalisierung weitergegeben werden. Die Scandienstleistung erfolgt seit 2008 über eine Inhouse-Verarbeitung in der Kopfklinik am UKHD durch Mitarbeiter des externen Dienstleisters. Die Verarbeitung der UKHD-Patientenunterlagen erfolgt in einem separaten Raum, der ca. 84 m
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Im Anschluss an die Digitalisierung werden die Akten momentan noch mikroverfilmt und 6 Wochen nach digitaler Archivierung durch den externen Dienstleister nach BDSG vernichtet.
Ab Februar 2017 stellt das UKHD nebst Töchtern für ein Jahr auf eine elektronische Langzeitarchivierung um.
Dokumentenbestände
Das Zentrale Aktenmanagement [ZAM] am UKHD bekommt die unterschiedlichsten Belege aus der Patientenbehandlung zur Digitalisierung in die Kopfklinik. Im ZAM müssen die unsortierten Dokumenten- und Akteneingänge nach bestimmten Kriterien (Aktenart, Klinik, Fallart, Freigabe der Akten, etc.) sortiert werden.
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Das ZAM unterscheidet formal zwischen dezentralen Dokumentenbeständen, die nicht im IS-H Aktenverwaltungstool ‚DiVA‘ registriert werden und denen, die elektronisch erfasst werden.
Ambulante und teilstationäre Akten einer Fallart und Klinik werden zusammen in einem Aktenstapel in DiVA registriert.
Die stationären Akten einer Klinik werden separat in DiVA registriert.
Hintergrund sind die unterschiedlichen Digitalisierungsfristen.
Für ambulante/teilstationäre Dokumente/Akten gilt eine Digitalisierungsfrist von 24 Stunden mit Übergabe des registrierten Aktenstapels an den Dienstleister.
Für stationäre Dokumente/Akten gilt eine Digitalisierungsfrist von 3 Werktagen mit Übergabe des registrierten Aktenstapels an den Dienstleister.
Für die Verarbeitung von Patientenunterlagen im Auftrag des GB4: Rechts- und Drittmittelmanagement gelten diverse Sonderfristen. Diese ‚gekennzeichneten‘ Akten werden in der Verarbeitung immer vorgezogen.
Besonderheit: Studienakten
Präsenzakten mit studienrelevanten Quelldokumenten sind Patientenakten von Studienteilnehmern. Diese werden zunächst wie normale Präsenzakten behandelt, aber deren papierbasierte Behandlungsunterlagen müssen nach dem Digitalisierungsvorgang für spätere Monitorings weiterhin in Papierform verfügbar sein, um auch hierfür die vom Studiengeber geforderte rechtssichere und GCP-konforme Archivierung zu gewährleisten.
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Daher müssen diese Papierakten momentan ebenfalls konventionell aufbewahrt werden.
Ebenfalls wird in unserem externen Archiv Studiendokumentationen von abgeschlossenen Studien, die keine studienrelevanten Patientenunterlagen beinhalten, aufbewahrt.
Das Digitale Archiv HYDMedia
Das UKHD nutzt seit dem Jahr 2005 das Digitale Archivsystem HYDMedia, der Agfa Healthcare.
Derzeit sind 4 separate Mandanten in Betrieb: Dies sind die Mandanten für Patientenakten am UKHD, für Patientenakten am Kreiskrankenhaus Heppenheim, für Befunde des Pathologischen Instituts sowie für Dokumentationen der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät. Es gibt auch noch einen Betriebsarzt-Mandanten, der aktuell nicht mehr befüllt wird, da der Betriebsärztliche Dienst auf ein elektronisches Dokumentationssystem umgestellt hat.
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Es werden sowohl originär elektronisch vorliegende Dokumente als auch Scans von Papierakten in HYDMedia archiviert. Zahlreiche Subsysteme (ca. 20) sind bereits an das digitale Archiv angebunden.
Im Mandanten UKEPA befinden sich aktuell ca. 124 000 000 Seiten.
Digitale Struktur/en
Die Digitalisierungsgrundlage am UKHD nebst Töchtern sind klinikspezifische Musterordner. Jede Klinik hat ihre/n Referenzordner, die/der auch dem Dienstleister zur Indexierung permanent zur Verfügung steht. Aktuell sind es ca. 3,75 Regalmeter mit ca. 38 DIN A4-Leitz-Ordnern und schätzungsweise mehr als 10 000 Dokumentenvorlagen, die zur Indexierung herangezogen werden.
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Für die Indexierung der verschiedenen Belege aus den unterschiedlichsten Fachbereichen wird überwiegend die Allgemeine Digitale Struktur bestehend aus 8 Haupt- und 58 Unterbelegarten herangezogen.
Es gibt aber auch Kliniken, wie die MZK oder das ZPM, die eigene Haupt- und Unterbelegarten nutzen.
Das UKHD nutzt insgesamt 16 Haupt- und 128 Unterbelegarten zur Indexierung. Darin sind alle Spezifikationen mit abgebildet.
Digitale Archivierung – Projekte
Integration der Töchter in den Digitalisierungs- & Archivierungsprozess des UKHD
Um Ressourcen zu bündeln werden die Töchter weitestgehend auf alle Strukturen hinsichtlich der Digitalisierung und Archivierung von Patientenunterlagen an die des UKHD angepasst.
Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim [KKB]
Die Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH ist ein modernes Krankenhaus der Regelversorgung. Es verfügt über sieben moderne Fachabteilungen in den Bereichen: Innere Medizin I (Gastroenterologie) und II (Kardiologie), Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Orthopädie, Anästhesie und Intensivmedizin, Röntgendiagnostik sowie Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Belegabteilung).
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Kennzahlen:
— 12 500 stationäre Fälle,
— 20 000 ambulante Fälle.
Für mehr Informationen zum Kreiskrankenhaus Bergstraße:
IST-Stand
Das Kreiskrankenhaus Heppenheim lässt seit dem Jahr 2000 die stationären Akten sowie die des ambulanten Operierens (AOP) von einem externen Dienstleister digitalisieren. Das KKB nutzt das Klinikinformationssystem [KIS]: Medico und das Archivsystem HYDMedia, Version G4, der Firma Agfa Healthcare.
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Die Akten des KKB werden im wöchentlichen Turnus vom ext. Dienstleister abgeholt und in dessen Räumlichkeiten digitalisiert.
Die Indexierung der Patientenunterlagen erfolgt zurzeit noch in eine einstufige Belegartenstruktur mit ca. 16 Hauptbelegarten.
Im Anschluss wird noch ein Mikrofilm erzeugt und die gescannten Originaldokumente vernichtet. Das KKB wird ab Februar 2017 für ein Jahr auf eine elektronische Langzeitarchivierung umstellen.
Soll-Stand
Seit dem 3. Quartal 2016 werden die Archivdaten des KKB – Projektleitung liegt im ZIM des UKHD – auf die Archivhardware des UKHD in einen separaten Mandaten ‚KKBEPA‘ in die Version G5 des HYDMedia Archivsystems migriert.
Mit der noch ausstehenden Schlagumstellung (ausschließliche Befüllung & Nutzung der Version G5) erfolgt für das KKB eine Umstellung in der Indexierung. Das KKB übernimmt dann die 2-stufige allgemeine digitale Archivstruktur des UKHD mit ca. 8 Hauptbelegarten und 56 Unterbelegarten.
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Auf der Fläche des Zentralen Aktenmanagements in der Kopfklinik wird ein separater Raum (ca. 44 m2) zur Verarbeitung der Töchter zur Verfügung gestellt, um die Digitalisierungsleistung – als Inhouseleistung in das UKHD zu verlegen. Die Umstellung des Digitalisierungsortes wird im Februar 2017 angestrebt.
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Ab 2017 sollen auch die ambulanten Akten des KKB mit in die Digitalisierung aufgenommen werden.
Thoraxklinik in Heidelberg [TKHD]
Die Thoraxklinik-Heidelberg ist eine der ältesten und größten Lungenfachkliniken Europas mit einer über 100 jährigen Geschichte und 310 Planbetten. Als Klinik der Maximalversorgung ist sie seit 2009 als Lungenkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert.
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Die Thoraxklinik-Heidelberg versorgt als eine Klinik des UniversitätsKlinikums Heidelberg mit Ihren Fachabteilungen (Thoraxchirurgie, Pneumologie und Beatmungsmedizin, Onkologie der Thoraxtumoren, Anästhesie und Intensivmedizin, Diagnostische und Interventionelle Radiologie)
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Erkrankungen der Lunge und des Brustkorbes.
— 10 500 stationäre Fälle
— 30 100 ambulante Behandlungsfälle
— 2 300 operative Eingriffe
Für mehr Informationen zur Thoraxklinik in Heidelberg:
Die Thoraxklinik nutzt das KIS: IS-H/i.s.h.med und das Archivsystem SER zur Archivierung elektronisch übermittelter Befunde.
Es werden noch keine Patientenunterlagen digitalisiert.
SOLL-Stand
Nach Abschluss der Migration und Umstellung der Digitalisierungsleistung für das KKB erfolgt die Integration der TKHD auf die Archivhardware des UKHD in einen separaten Mandanten TKEPA im HYDMedia-Archivsystem. Geplanter Projektbeginn – Projektleitung liegt im ZIM am UKHD – wird das 1. Halbjahr 2017 sein.
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Die TKHD wird mit Einführung der Digitalisierung von Patientenunterlagen die 2-stufige allgemeine digitale Archivstruktur des UKHD mit ca. 8 Hauptbelegarten und 56 Unterbelegarten nutzen.
Die Digitalisierung erfolgt in einem separaten Raum (ca. 44 m2) zur Verarbeitung der Töchter auf der Fläche des Zentralen Aktenmanagements in der Kopfklinik.
Pilotierung einer Dezentralen Digitalisierungsstelle in der Chirurgie
Die Digitalisierung von Patientenakten im Kontext einer Transplantation (TX) – Empfänger- und Spenderakten – wird im Jahr 2017 als Projekt aufgesetzt werden.
Das Verfahren zur Digitalisierung aktueller TX-Akten sowie die nachträgliche Digitalisierung von alten TX-Akten voraussichtlich bis einschließlich Behandlungsjahr 2010 muss bis zum Klinikumzug Mitte 2018 etabliert sein.
Dazu bedarf es – nach ersten Gesprächen mit der Anwendergruppe – einer Erweiterung in der Allgemeinen Digitalen Struktur. Die neuen Haupt- & Unterbelegarten sind noch nicht festgelegt.
Um den Anforderungen im Transplantationsbereich gerecht zu werden, wurde der Wunsch nach einer dezentralen Digitalisierungsstelle in der Chirurgie formuliert. Diese Pilotstation soll so schnell wie möglich – noch vor dem Klinikumzug in 2017 – realisiert werden.
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Diese dezentrale Digitalisierungsstelle soll – analog zur zentralen Digitalisierungsstelle: Scanzentrum in der Kopfklinik – mit Mitarbeitern des externen Dienstleisters besetzt werden.
Detailangaben sind noch nicht bekannt.
Ausgeschriebene Leistungen
Regelmäßige und vollständige digitale Dokumentenverarbeitung von Patientenunterlagen des UKHD nebst Töchtern: KKB & TKHD in das bestehende mandantenspezifische digitale Archiv HYDMedia, Version G5 der Agfa Healthcare
1. Inhouseverarbeitung, in den vom UKHD zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten
2. regelmäße Verarbeitung an Werktagen (nicht an Wochenenden & Feiertagen)
3. kontinuierliches Sicherstellen von Datenschutzanforderungen im gesamten Digitalisierungs-&
Archivierungsprozess -> getrennte Verarbeitung der Bestände des UKHD <–> KKB <–> TKHD!
4. kontinuierliches Sicherstellen der vom UKHD unterschiedlich vorgegebenen Digitalisierungsfristen der
verschiedenen Bestandsarten
5. Bereitschaft zur Überwachung der Scandienstleistung durch den AG (monatliche Ermittlung von zeitlichen
& inhaltlichen Fehlerqouten von Aktenstichproben) -> Aufsetzen einer Vertragsergänzung zur QS mit Pönale- Relevanz
6. durchschnittliches Scanvolumen pro Kalenderjahr: ca. 10 700 000 Belege
Aktenübernahme & Aktenvorbereitung
Prüfen auf Vollständigkeit – sofort nach Annahme der übergebenen Akten anhand einer ausgedruckten Stapelliste durch das ZAM
Akten-/Dokumentensortierung nach den 4 Mandanten: UKEPA, Pathologie, KKBEPA und prospektiv: TKEPA
Sortierung & Aufbereitung der Bestände für den UKEPA-Mandanten nach Dokument-/Aktenart, Klinik, Fallart
Reihenfolge der entnommenen Dokumente aus einer Akte muss jederzeit gewahrt werden.
Entklammern/Entheften/Glätten
Umkleben von Postits, wenn Informationen überdeckt werden
Fehlermanagement nach dem etablierten Verfahren in ZAM
Dokumentenübernahme vom UKHD -> separate Aufbereitung für den Mandanten UKEPA
Eigenständige Dokumentenübernahme vom Kurier der Pathologie -> separate Aufbereitung für den Mandanten Pathologie
Eigenständige Dokumentenübernahme vom KKB -> separate Aufbereitung für den Mandanten KKBEPA
Eigenständige Dokumentenübernahme von der TKHD -> separate Aufbereitung für den Mandanten TKBEPA
Entnahme und sortierte Rückgabe nicht scanbarer Materialien (CDs, DVDs, Rö-Bilder…)
Scannen
Dokumente müssen in der Reihenfolge gescannt werden, wie sie ursprünglich in der Akte abgeheftet waren
Keine Zerlegung von Überformaten bis DIN A1 – (nur in vorheriger Klärung mit ZAM)
Leserichtung eines Dokuments muss beim Scannen berücksichtigt werden
ambulante und teilstationäre Akten/Dokumentenbestände können in einem Batchlauf klinikübergreifend gescannt werden – Wahrung der 24 Stunden Digitalisierungsfrist!
stationäre Akten/Dokumentenbestände sollten gesondert in einem Batchlauf gescannt werden, da sich die Digitalisierungsfrist von 3 Werktagen zu den ambulanten unterscheidet
Scannen in S/W, Grauwert oder Farbe, aktuell als JPG bzw. TIFF
Scanprinzip: Farbe vor Qualitätsverlust!
Scannen mit mind. 200 dpi im Duplexverfahren (Vorder- & Rückseite eines Beleges)
Sichere Eliminierung von leeren Rückseiten
elektronisch gekennzeichnete Dokumente mit einem Delete-Barcode müssen sicher vor der Archivierung ausgesteuert werden
Indexierung
Indexierung erfolgt aktuell in 3 Mandanten: UKEPA, Pathologie und KKBEPA, prospektiv: TKEPA
Bereitstellung einer Datenbank mit HL-7 Server zur automatischen Ergänzung von Stammdaten –> Mandantentrennung erforderlich
Die Zuordnung zum Patient & Fall. Die Fallnummer kann aus dem Aktendeckblatt pro Akte bzw. das Aktenetikett pro Dokument automatisiert aus dem Barcode ausgelesen werden.
Die Indexierung für alle Mandanten erfolgt überwiegend manuell auf Basis klinikspezifischer papierbasierter Musterordner in eine 2stufige digitalen Struktur mit ca. 16 Haupt- & 128 Unterbelegarten oder automatisiert für Belege mit bereits integrierten Belegartenbarcodes (geringer Anteil).
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Es gibt Dokumente (Ausnahmen), die nicht am Patient & Fall aufgehängt werden
Archivierung
unverzügliche/r Übergabe/Import der digitalen Dokumente in das digitale Archiv HYDMedia?
zeitnaher permanenter Nachweis über die archivierten Batchläufe
Rückgaben
digitalisierte & deklarierte Studienakten sowie digitalisierte Chargenscheine der Apotheke müssen momentan noch nach Archivierung unverzüglich an ZAM im Original rückübergeben werden
kostenneutrale Rückgaben von angeforderten Originalen binnen 2 Stunden nach Anforderungseingang
sortierte eigenständige Rückgabe von noch verwendungsfähigen Aktenmappen (Sortierung nach ambulanten und stationäre Aktenmappen sowie Aktenmappen der Medizinischen Klinik) & anderen Materialien (Klarsichtfolien, Heftstreifen…)
Zwischenlagerung & Vernichtung
die gescannten Originalakten sowie die gescannten Rohbatchläufe werden nach digitaler Archivierung noch für 6 Wochen am UKHD zwischengelagert.
Die gescannten Originalakten werden vom Dienstleister nach Ablauf der 6 Wochen abgeholt und datenschutzgerecht (BDSG, Schutzklasse 5) vernichtet.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: 2017/01
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 69120 Heidelberg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Nachweis über einen Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister.
Auftragsausführung
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Zentrum für Informations- und Medizintechnik. Alle Kontakte nur über Deutsche eVergabe ( http://tinyurl.com/gggwfxe)
Deutsche eVergabe (alle Kontakte nur über http://tinyurl.com/gggwfxe)
Postort: Wiesbaden (alle Kontakte nur über http://tinyurl.com/gggwfxe)
Postleitzahl: 65185
URL der Dokumente: http://tinyurl.com/gggwfxe 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2017/01

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden- Württemberg
Postanschrift: beim Regierungspräsidium Karlsruhe, 76247 Karlsruhe,
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 721923985 📠
Quelle: OJS 2017/S 044-081445 (2017-02-28)
Ergänzende Angaben (2017-03-06)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 049-090854
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 044-081445
ABl. S-Ausgabe: 49
Quelle: OJS 2017/S 049-090854 (2017-03-06)