EXC 1023/2017 (A 741)

Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V., Zentrale Beschaffungsstelle

Der vorgesehene Einsatzzweck des beantragten inversen Laser Scanning Mikroskops ist die Untersuchung von dynamischen Vorgängen bei Immunzellen (Zellmigration, Adhäsion) mit sehr hoher optischer und zeitlicher Auflösung. Im Fokus stehen sensitive live cell imaging Analysen zur Aktindynamik und der Mobilisierung und Aktivität von intrazellulären Komponenten spezifischer Signaltransduktionswege mit Hilfe von Biosensoren (z. B. Calcium, Rho-GTPasen) auf Einzelzellebene.
Das beantragte Mikroskop muss hauptsächlich folgende Merkmale optimal erfüllen: 1.)hochsensitive Detektion und 2.) sehr hohe Bildaufnahmeraten. Insbesondere für live cell Applikationen ist dafür eine sehr gute Lichtsammeleffizienz notwendig, um auch bei geringen Anregungslaserleistungen (<1 %) hohe Bildraten mit einem optimalen Signal/ Rausch-Verhältnis zu erzielen.
Für die maximale Erfassung des Emissionssignals muss das Mikroskop sowohl über parallele spektrale Detektion als auch simultane spektrale Trennung verfügen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-06-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-05-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-05-12 Auftragsbekanntmachung
2017-09-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-05-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Mikroskope
Kurze Beschreibung:
Der vorgesehene Einsatzzweck des beantragten inversen Laser Scanning Mikroskops ist die Untersuchung von dynamischen Vorgängen bei Immunzellen (Zellmigration, Adhäsion) mit sehr hoher optischer und zeitlicher Auflösung. Im Fokus stehen sensitive live cell imaging Analysen zur Aktindynamik und der Mobilisierung und Aktivität von intrazellulären Komponenten spezifischer Signaltransduktionswege mit Hilfe von Biosensoren (z. B. Calcium, Rho-GTPasen) auf Einzelzellebene. Das beantragte Mikroskop muss hauptsächlich folgende Merkmale optimal erfüllen: 1.)hochsensitive Detektion und 2.) sehr hohe Bildaufnahmeraten. Insbesondere für live cell Applikationen ist dafür eine sehr gute Lichtsammeleffizienz notwendig, um auch bei geringen Anregungslaserleistungen (<1 %) hohe Bildraten mit einem optimalen Signal/ Rausch-Verhältnis zu erzielen. Für die maximale Erfassung des Emissionssignals muss das Mikroskop sowohl über parallele spektrale Detektion als auch simultane spektrale Trennung verfügen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Mikroskope 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V., Zentrale Beschaffungsstelle
Postanschrift: Kennedyallee 40
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.dfg.de 🌏
E-Mail: christina.lindau@dfg.de 📧
Telefon: +49 228885-2215 📞
Fax: +49 2288853676 📠
URL der Dokumente: http://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/wgi/zentrale_beschaffungsstelle/index.html 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-05-12 📅
Einreichungsfrist: 2017-06-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 094-183505
ABl. S-Ausgabe: 94
Zusätzliche Informationen
Zu II.2.7): Es handelt sich um einen einmaligen Lieferauftrag ohne Laufzeiten, das Formular erfordert in diesem Feld jedoch eine Eingabe.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der vorgesehene Einsatzzweck des beantragten inversen Laser Scanning Mikroskops ist die Untersuchung von dynamischen Vorgängen bei Immunzellen (Zellmigration, Adhäsion) mit sehr hoher optischer und zeitlicher Auflösung. Im Fokus stehen sensitive live cell imaging Analysen zur Aktindynamik und der Mobilisierung und Aktivität von intrazellulären Komponenten spezifischer Signaltransduktionswege mit Hilfe von Biosensoren (z. B. Calcium, Rho-GTPasen) auf Einzelzellebene.
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Das beantragte Mikroskop muss hauptsächlich folgende Merkmale optimal erfüllen: 1.)hochsensitive Detektion und 2.) sehr hohe Bildaufnahmeraten. Insbesondere für live cell Applikationen ist dafür eine sehr gute Lichtsammeleffizienz notwendig, um auch bei geringen Anregungslaserleistungen (<1 %) hohe Bildraten mit einem optimalen Signal/ Rausch-Verhältnis zu erzielen.
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Für die maximale Erfassung des Emissionssignals muss das Mikroskop sowohl über parallele spektrale Detektion als auch simultane spektrale Trennung verfügen.
Basisgerät für die live cell imaging Anwendungen soll ein inverses Fluoreszenzmikroskop (inkl. Hellfeld- und Differential-Interferenzkontrast) mit hochauflösender Optik sein, das mit exakt steuerbaren und z.T. automatisierten Funktionen, wie beispielsweise motorisiertem Probentisch, Mehrfachpositionen-Bildaufnahme, Autofokuskorrektur und Klimatisierung (37°C, CO2) ausgestattet ist. Für hochsensitive Detektion in z-Dimension wird ein konfokales System beantragt. Für Mehrfachfluoreszenzvisualisierung in unterschiedlichen Spektral-Bereichen werden leistungsstarke Laser mit folgenden Linien benötigt: 405, 458, 488, 514, 543 (oder 555) und 633 nm.
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Das live cell imaging System soll hochsensitive Detektion bei sehr hohen Bildaufnahmeraten ermöglichen. Wir arbeiten mit empfindlichen Primärzellen mit überwiegend schwachen Fluoreszenzsignalen (z. B. schwachen Immunfluoreszenzfärbungen oder geringen Expressionsstärken von fluoreszenz-markierten Proteinen). Daher ist eine sehr gute Lichtsammeleffizienz notwendig, um mit möglichst wenig Anregungslicht effizient und probenschonend zu detektieren und sowohl Ausbleicheffekte des Fluorochroms als auch phototoxische Effekte, die das Verhalten von lebenden Zellen erheblich beeinflussen können, zu minimieren. Die Reduktion des systemeigenen Signal-Rauschens (Detektorrauschen) sollte durch optimale Gerätetechnik (gekühlte Detektoren, effiziente Signaldetektion durch optimierten Strahlengang mit minimalem Photonenverlust etc.) gewährleistet sein. Davon unbeeinflusst ist jedoch das Signalrauschen aus der Probe, dessen relativer Anteil bei schwachen Fluoreszenzen höher ist als bei einem starken Signal.
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Für die geplanten live cell imaging Untersuchungen wird von uns ein sensitiver, lichteffizienter Flächendetektor mit GaAsP als photosensitivem Material als absolut notwendig erachtet. Während bei der konventionellen konfokalen Mikroskopie das Pinhole das Detektionsvolumen bestimmt, agieren beim Flächendetektor viele Detektorelemente gleichzeitig als konfokales Pinhole. Die mit diesem multiplen Verfahren erzielte Abbildung erzielt gegenüber der standardmäßigen konfokalen Detektion, mit nur einem Pinhole definierter Öffnung, ein besseres Signal/Rausch Verhältnis, da mehr Signal vom Probenpunkt zur Bildentstehung beiträgt. Besonders für live-cell Applikationen ist diese Technik besonders vorteilhaft, da die gesteigerte Sensitivität (besseres Signal/Rausch Verhältnis, S/N) genutzt werden kann, um probenschonender zu detektieren (weniger Anregungslicht ist notwendig) und gleichzeitig eine verbesserte Bildqualität und Auflösung zu erzielen. Im Gegensatz dazu kommt aus unserer Sicht ein System, das auf der sog. Dekonvolutionstechnik basiert nicht in Betracht. Dekonvulotion erzielt eine Verbesserung der Auflösung und des S/N-Verhätnisses mithilfe mathematischer Algorithmen. Grundsätzlich kann somit auch die Auflösung konfokaler Bilder gesteigert werden. Allerdings ist zu beachten, dass durch die konventionelle konfokale Detektion mithilfe eines Pinholes als Ausgangsmaterial dann weniger Signalintensitäten zur Verfügung stehen. Insbesondere bei schwachen Fluoreszenzen im live cell imaging ist die Sensitivität und Auflösung also geringer als bei der o. g. Flächendetektion.
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Für das Erreichen von sehr hohen Bildaufnahmeraten bei konfokalen Systemen ist die Parallelisierung der Detektion sinnvoll. Dabei ist es wichtig, dass die erzielte Geschwindigkeit nicht mit einer Verringerung der sogenannten Pixelintegrationszeit und einer damit verbundenen Verschlechterung der Auflösung und Sensitivität einher geht. Aus diesem Grund ist ein sehr schneller Galvano-Scanner (mit der Möglichkeit der parallelisierten Detektion) in jedem Fall einem Resonanz-Scanner vorzuziehen.
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Genauere technische Anforderungen werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe versendet.
Dauer: 3 Monate
Zusätzliche Informationen:
Zu II.2.7): Es handelt sich um einen einmaligen Lieferauftrag ohne Laufzeiten, das Formular erfordert in diesem Feld jedoch eine Eingabe.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Anzahlungen bis zur Höhe von max. 50 % des Kaufpreises werden nur gegen unbefristete Bankbürgschaft nach deutschem Recht geleistet.

Verfahren
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-06-28 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Technischer Wert
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Gewichtung des Preises: 50

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: e. V.
Kontakt
Kontaktperson: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Internetadresse: www.dfg.de 🌏
Dokumente URL: http://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/wgi/zentrale_beschaffungsstelle/index.html 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Aktenzeichen entsprechend Ziff. II.1.1) ist bei sämtlicher Korrespondenz anzugeben.
Die vollständigen Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb sind hier veröffentlicht. Weitergehende Auftragsunterlagen werden mit der Angebotsaufforderung nach dem Schlusstermin für Teilnahmeanträge versendet.
Beim Schlusstermin laut Ziff. IV.2.2) handelt es sich um den Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (nicht für den Eingang der Angebote). Vor Ablauf des Schlusstermins gemäß Ziff. IV.2.2) werden keine Verdingungsunterlagen versendet.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomber Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) verpflichtet uns, Sie zu gegebener Zeit über die beabsichtigte Auftragsvergabe zu informieren. Hiergegen haben Sie die Möglichkeit, innerhalb einer festgelegten Frist vor der Vergabekammer des Bundes zu klagen. Im Falle einer fristgerechten Klage erbitten wir eine entsprechende Information.
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Quelle: OJS 2017/S 094-183505 (2017-05-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-09-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: (DFG-GZ: A 741)
Kurze Beschreibung:
Beschaffung eines Laser Scanning Mikroskops mit in der Vergabebekanntmachung näher spezifizierten Eigenschaften und technischer Ausstattung für die Universität Bonn.
Gesamtwert des Auftrags: 331 349 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 188-384915
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 094-183505
ABl. S-Ausgabe: 188

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-09-11 📅
Quelle: OJS 2017/S 188-384915 (2017-09-27)