Das von den Stadtwerken Ochtrup betriebene Freibad Ochtrup soll baulich und energetisch unter weitgehender Beibehaltung seiner bisherigen Form saniert und erweitert werden. Eine nähere Beschreibung findet sich in Abschnitt II.2.4). Gegenstand des Verfahrens ist die Generalplanung für das Sanierungsvorhaben, bestehend insbesondere aus den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Freianlagen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung. Eine Machbarkeitsstudie befindet sich derzeit in der Fertigstellung. Sie wird über die unter I.3) verlinkte Internetseite zum Herunterladen bereitgestellt, sobald sie finalisiert worden ist.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-06-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-05-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-05-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Das von den Stadtwerken Ochtrup betriebene Freibad Ochtrup soll baulich und energetisch unter weitgehender Beibehaltung seiner bisherigen Form saniert und erweitert werden. Eine nähere Beschreibung findet sich in Abschnitt II.2.4).
Gegenstand des Verfahrens ist die Generalplanung für das Sanierungsvorhaben, bestehend insbesondere aus den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Freianlagen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung.
Eine Machbarkeitsstudie befindet sich derzeit in der Fertigstellung. Sie wird über die unter I.3) verlinkte Internetseite zum Herunterladen bereitgestellt, sobald sie finalisiert worden ist.
Das von den Stadtwerken Ochtrup betriebene Freibad Ochtrup soll baulich und energetisch unter weitgehender Beibehaltung seiner bisherigen Form saniert und erweitert werden. Eine nähere Beschreibung findet sich in Abschnitt II.2.4).
Gegenstand des Verfahrens ist die Generalplanung für das Sanierungsvorhaben, bestehend insbesondere aus den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Freianlagen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung.
Eine Machbarkeitsstudie befindet sich derzeit in der Fertigstellung. Sie wird über die unter I.3) verlinkte Internetseite zum Herunterladen bereitgestellt, sobald sie finalisiert worden ist.
Referenz Daten
Absendedatum: 2017-05-09 📅
Einreichungsfrist: 2017-06-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-12 📅
Datum des Beginns: 2017-09-25 📅
Datum des Endes: 2020-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 091-180046
ABl. S-Ausgabe: 91
Zusätzliche Informationen
Rückfragen werden durch Bewerberinformationsschreiben für alle Interessenten beantwortet. Diese Bewerberinformationsschreiben werden unaufgefordert per E-Mail nur an die Interessenten verschickt, die sich ausdrücklich durch eine entsprechende Mitteilung an die Mailadresse vergabestelle@wolter-hoppenberg.de unter Angabe des Betreffs „5612/17: Generalplanung Freibad Ochtrup“ als Interessenten registrieren lassen. Alle übrigen Interessenten werden aufgefordert, regelmäßig die in Abschnitt I.3 dieser Bekanntmachung angegebene Internetseite für das Herunterladen der Vergabeunterlagen aufzusuchen, um dort eventuelle Bewerberinformationsschreiben abzurufen.
Rückfragen werden durch Bewerberinformationsschreiben für alle Interessenten beantwortet. Diese Bewerberinformationsschreiben werden unaufgefordert per E-Mail nur an die Interessenten verschickt, die sich ausdrücklich durch eine entsprechende Mitteilung an die Mailadresse vergabestelle@wolter-hoppenberg.de unter Angabe des Betreffs „5612/17: Generalplanung Freibad Ochtrup“ als Interessenten registrieren lassen. Alle übrigen Interessenten werden aufgefordert, regelmäßig die in Abschnitt I.3 dieser Bekanntmachung angegebene Internetseite für das Herunterladen der Vergabeunterlagen aufzusuchen, um dort eventuelle Bewerberinformationsschreiben abzurufen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das von den Stadtwerken Ochtrup betriebene Freibad Ochtrup soll baulich und energetisch unter weitgehender Beibehaltung seiner bisherigen Form saniert und erweitert werden. Eine nähere Beschreibung findet sich in Abschnitt II.2.4).
Gegenstand des Verfahrens ist die Generalplanung für das Sanierungsvorhaben, bestehend insbesondere aus den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Freianlagen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung.
Eine Machbarkeitsstudie befindet sich derzeit in der Fertigstellung. Sie wird über die unter I.3) verlinkte Internetseite zum Herunterladen bereitgestellt, sobald sie finalisiert worden ist.
Der Auftrag umfasst die Generalplanung für die Sanierung des Freibades Ochtrup. Hierzu zählen mindestens die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Freianlagen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung gemäß HOAI.
Zu den beabsichtigten Maßnahmen im Detail zählen:
Sanierung des Mehrzweckbeckens (Schwimmer und Sprungbereich mit Sprungturm); Neubau eines Nichtschwimmerbeckens; Erneuerung/Anpassung der technischen Ausrüstung; Schaffung von Personalräumen/Beckenaufsicht; Anpassung Umkleidegebäude und sanitäre Anlagen; Gestaltung des Freigeländes.
Sanierung des Mehrzweckbeckens (Schwimmer und Sprungbereich mit Sprungturm); Neubau eines Nichtschwimmerbeckens; Erneuerung/Anpassung der technischen Ausrüstung; Schaffung von Personalräumen/Beckenaufsicht; Anpassung Umkleidegebäude und sanitäre Anlagen; Gestaltung des Freigeländes.
Bauausführungsarbeiten dürfen ausschließlich außerhalb der Freibadsaison stattfinden. Der Umbau muss bis zum 15.4.2020 abgeschlossen sein. Die Baukosten sind mit ca. 3 Mio. EUR veranschlagt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ochtrup.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der Berufsqualifikation als Architekt/in oder Landschaftsarchitekt/in, siehe III.2.1.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eignungskriterium für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist der durchschnittliche Jahresgesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Zur Nachweisführung genügt eine entsprechende Eigenerklärung im Bewerbungsformular.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eignungskriterien für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit sind:
1. Referenzen des Büros für vergleichbare Planungsleistungen bei Freibädern oder Freibadbereichen von Kombibädern, bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 6 und 8 der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Freianlagen bearbeitet wurden, das Vorhaben bei beiden Leistungsbildern mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 300 bis 500 zusammen auf mindestens 2 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen und die Baumaßnahme bezugsfertig fertiggestellt ist (nicht vor dem 01.06.2012).
1. Referenzen des Büros für vergleichbare Planungsleistungen bei Freibädern oder Freibadbereichen von Kombibädern, bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 6 und 8 der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Freianlagen bearbeitet wurden, das Vorhaben bei beiden Leistungsbildern mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 300 bis 500 zusammen auf mindestens 2 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen und die Baumaßnahme bezugsfertig fertiggestellt ist (nicht vor dem 01.06.2012).
2. Benennung eines verantwortlichen Planers (m/w) mit Angaben zu dessen Berufsjahren und zur Dauer der Bürozugehörigkeit sowie mit Angabe und Nachweis der Berufsqualifikation.
3. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 2 benannten Person über Planungsleistungen bei Freibädern oder Freibadbereichen von Kombibädern, bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Freianlagen von der genannten Person bearbeitet wurden, das Vorhaben bei beiden Leistungsbildern mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 300 bis 500 zusammen auf mindestens 2 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen und die Ausführungsplanung (von ggf. baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen ist.
3. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 2 benannten Person über Planungsleistungen bei Freibädern oder Freibadbereichen von Kombibädern, bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Freianlagen von der genannten Person bearbeitet wurden, das Vorhaben bei beiden Leistungsbildern mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 300 bis 500 zusammen auf mindestens 2 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen und die Ausführungsplanung (von ggf. baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen ist.
4. Benennung eines verantwortlichen Bauleiters (m/w) mit Angaben zu dessen Berufsjahren und zur Dauer der Bürozugehörigkeit sowie mit Angabe und Nachweis der Berufsqualifikation.
5. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 4 benannten Person über die Bauleitung bei Freibädern oder Freibadbereichen von Kombibädern, bei denen mindestens die Leistungsphase 8 der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Freianlagen von der genannten Person bearbeitet wurde, das Vorhaben bei beiden Leistungsbildern mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 300 bis 500 zusammen auf mindestens 2 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen und die Baumaßnahme bezugsfertig fertiggestellt ist.
5. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 4 benannten Person über die Bauleitung bei Freibädern oder Freibadbereichen von Kombibädern, bei denen mindestens die Leistungsphase 8 der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Freianlagen von der genannten Person bearbeitet wurde, das Vorhaben bei beiden Leistungsbildern mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 300 bis 500 zusammen auf mindestens 2 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen und die Baumaßnahme bezugsfertig fertiggestellt ist.
6. Angabe der durchschnittlichen Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter (m/w) im Bereich Objektplanung Gebäude in den Jahren 2014, 2015 und 2016.
Zur Nachweisführung genügt eine entsprechende Eigenerklärung im Bewerbungsformular.
Der Bieter kann sich im Wege der Eignungsleihe auf Referenzen anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 1 Satz 3 VgV nur dann berufen, wenn diese Unternehmen die entsprechenden Arbeiten selbst ausführen.
Mindeststandards:
Bewerber müssen zu Ziffer 1 mindestens eine Referenz des Büros, die sämtliche genannten Anforderungen erfüllt, vorweisen, sonst gelten sie als nicht hinreichend geeignet. Die Möglichkeit zur Eignungsleihe gem. § 47 Abs. 1 VgV bleibt hiervon unberührt. Die Benennung passender Referenzen zu den Ziffern 3 und 5 ist keine Mindestanforderung an die Eignung.
Bewerber müssen zu Ziffer 1 mindestens eine Referenz des Büros, die sämtliche genannten Anforderungen erfüllt, vorweisen, sonst gelten sie als nicht hinreichend geeignet. Die Möglichkeit zur Eignungsleihe gem. § 47 Abs. 1 VgV bleibt hiervon unberührt. Die Benennung passender Referenzen zu den Ziffern 3 und 5 ist keine Mindestanforderung an die Eignung.
Zu Ziffer 2 muss eine Person als verantwortlicher Planer (m/w) benannt werden, die über eine Berufsqualifikation als Architekt/in oder Landschaftsarchitekt/in verfügt und mindestens drei aktive volle Berufsjahre seit Erwerb dieser Berufsqualifikation aufweist.
Zu Ziffer 2 muss eine Person als verantwortlicher Planer (m/w) benannt werden, die über eine Berufsqualifikation als Architekt/in oder Landschaftsarchitekt/in verfügt und mindestens drei aktive volle Berufsjahre seit Erwerb dieser Berufsqualifikation aufweist.
Zu Ziffer 4 muss eine Person als verantwortlicher Bauleiter (m/w) benannt werden, die über eine Berufsqualifikation als Architekt/in, Landschaftsarchitekt/in oder Bauingenieur/in verfügt und mindestens drei aktive volle Berufsjahre seit Erwerb dieser Berufsqualifikation aufweist.
Zu Ziffer 4 muss eine Person als verantwortlicher Bauleiter (m/w) benannt werden, die über eine Berufsqualifikation als Architekt/in, Landschaftsarchitekt/in oder Bauingenieur/in verfügt und mindestens drei aktive volle Berufsjahre seit Erwerb dieser Berufsqualifikation aufweist.
Weitere Mindestanforderung an die Eignung ist eine durchschnittliche Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter (Architekten, Landschaftsarchitekten und Ingenieure) im Jahr 2016 von mindestens 5,00.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ oder „Landschaftsarchitekt/in“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in oder Landschaftsarchitekt/in tätig zu werden. Juristische Personen sind gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die oben beschriebene Zulassungsvoraussetzung erfüllt.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ oder „Landschaftsarchitekt/in“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in oder Landschaftsarchitekt/in tätig zu werden. Juristische Personen sind gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die oben beschriebene Zulassungsvoraussetzung erfüllt.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1. Verpflichtungserklärung gemäß TVgG NRW zur Zahlung eines Entgelts mindestens in Höhe des allgemeinen Mindestlohns nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes für alle im Rahmen der Auftragsausführung in Deutschland tätigen Mitarbeiter (einschließlich Mitarbeiter von Nachunternehmern) sowie zur gleichen Entlohnung von Leiharbeitnehmern und regulär Beschäftigten bei gleicher Tätigkeit im Rahmen der Ausführung von Leistungen, die auf Grundlage dieses Vergabeverfahrens erbracht werden.
1. Verpflichtungserklärung gemäß TVgG NRW zur Zahlung eines Entgelts mindestens in Höhe des allgemeinen Mindestlohns nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes für alle im Rahmen der Auftragsausführung in Deutschland tätigen Mitarbeiter (einschließlich Mitarbeiter von Nachunternehmern) sowie zur gleichen Entlohnung von Leiharbeitnehmern und regulär Beschäftigten bei gleicher Tätigkeit im Rahmen der Ausführung von Leistungen, die auf Grundlage dieses Vergabeverfahrens erbracht werden.
2. Verpflichtungserklärung zur Durchführung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gemäß TVgG NRW (gilt nur für Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten).
Die genannten Erklärungen sind von dem Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll, nach Aufforderung durch den AG vorzulegen. Die Frist hierfür wird mind. 3 und max. 5 Werktage betragen. Die zugehörigen Vertragsbedingungen gemäß TVgG NRW bzw. RVO TVgG NRW werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil.
Die genannten Erklärungen sind von dem Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll, nach Aufforderung durch den AG vorzulegen. Die Frist hierfür wird mind. 3 und max. 5 Werktage betragen. Die zugehörigen Vertragsbedingungen gemäß TVgG NRW bzw. RVO TVgG NRW werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Unvollständige und nicht fristgerechte Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den Mindeststandards für die Eignung der Bewerber (siehe Abschn. III.1.2 und III.1.3) entsprechen oder von sonst ungeeigneten oder gem. §§ 123, 124 GWB ausgeschlossenen Bewerbern eingereicht werden. Nachfordern von Unterlagen nach § 56 Abs. 2 VgV bleibt vorbehalten.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Unvollständige und nicht fristgerechte Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den Mindeststandards für die Eignung der Bewerber (siehe Abschn. III.1.2 und III.1.3) entsprechen oder von sonst ungeeigneten oder gem. §§ 123, 124 GWB ausgeschlossenen Bewerbern eingereicht werden. Nachfordern von Unterlagen nach § 56 Abs. 2 VgV bleibt vorbehalten.
Verbleiben mehr Bewerber, als aufgefordert werden sollen, gelten für die Auswahl folgende Kriterien:
1) Referenzen des Büros über vergleichbare Planungsleistungen in den letzten 5 Jahren gem. Abschn III.1.3 Ziff. 1 (Gewicht 30 %), Unterkriterien:
1.1) Erfüllung der allg. Anforderungen gem. Abschn. B der Bewerbungsunterlage (Gewicht 10 %);
1.2) zusätzl. zu 1.1 Planung betraf Sanierung oder Umbau eines Bades (Gewicht 5 %);
1.3) zusätzl. zu 1.1 Bearbeitung als Generalplaner (insb. einschl. TGA-Planung) (Gewicht 10 %);
1.4) zusätzl. zu 1.1 Bauvergaben nach VOB/A (Gewicht 2,5 %);
1.5) zusätzl. zu 1.1 Geltung der VOB/B für Nachträge und Behinderungen (Gewicht 2,5 %).
2) Berufsjahre und Berufszugehörigkeit des gem. Abschn III.1.3 Ziff. 2 benannten verantwortl. Planers (Gewicht 5 %), Unterkriterien:
2.1) Berufsjahre als Architekt oder Landschaftsarchitekt (Gewicht 3 %);
2.2) Dauer der Bürozugehörigkeit (Gewicht 2 %).
3) Persönl. Referenzen des verantwortl. Planers über vergleichbare Planungsleistungen gem. Abschn III.1.3 Ziff. 3 (Gewicht 25 %), Unterkriterien:
3.1) Erfüllung der allg. Anforderungen gem. Abschn. D der Bewerbungsunterlage (Gewicht 10 %);
3.2) zusätzl. zu 3.1 Planung betraf Sanierung oder Umbau eines Bades (Gewicht 5 %);
3.3) zusätzl. zu 3.1 Bearbeitung als Generalplaner (insb. einschl. TGA-Planung) (Gewicht 7,5 %);
3.4) zusätzl. zu 3.1 Bauvergaben nach VOB/A (Gewicht 2,5 %).
4) Berufsjahre und Berufszugehörigkeit des gem. Abschn III.1.3 Ziff. 4 benannten verantwortl. Bauleiters (Gewicht 5 %), Unterkriterien:
4.1) Berufsjahre als Architekt, Landschaftsarchitekt oder Bauingenieur (Gewicht 3 %);
4.2) Dauer der Bürozugehörigkeit (Gewicht 2 %).
5) Persönl. Referenzen des verantwortl. Bauleiters über die Bauleitung bei Freibadbereichen gem. Abschn III.1.3 Ziff. 5 (Gewicht 25 %), Unterkriterien:
5.1) Erfüllung der allg. Anforderungen gem. Abschn. F der Bewerbungsunterlage (Gewicht 10 %);
5.2) zusätzl. zu 5.1 Bauleitung betraf Sanierung oder Umbau eines Bades (Gewicht 5 %);
5.3) zusätzl. zu 5.1 Bauleitung im Rahmen einer Generalplanung (insb. einschl. TGA-Planung) (Gewicht 7,5 %);
5.4) zusätzl. zu 5.1 Geltung der VOB/B für Nachträge und Behinderungen (Gewicht 2,5 %).
6) Personelle und finanzielle Leistungsfähigkeit (Gewicht 10 %) mit den Unterkriterien:
6.1) durchschnittl. Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter (Architekten, Landschaftsarchitekten und Ingenieure) in den Jahren 2014, 2015 und 2016, letzteres doppelt gewichtet (Gewicht 6 %);
6.2) durchschnittl. Jahresgesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Gewicht 4 %).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-06-23 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-10-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die…
… aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.2.2) genannten Frist gerügt werden, oder
… erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 091-180046 (2017-05-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-10-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das von den Stadtwerken Ochtrup betriebene Freibad Ochtrup soll baulich und energetisch unter weitgehender Beibehaltung seiner bisherigen Form saniert und erweitert werden. Eine nähere Beschreibung findet sich in Abschnitt II.2.4).
Gegenstand des Verfahrens ist die Generalplanung für das Sanierungsvorhaben, bestehend insbesondere aus den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Freianlagen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung.
Das von den Stadtwerken Ochtrup betriebene Freibad Ochtrup soll baulich und energetisch unter weitgehender Beibehaltung seiner bisherigen Form saniert und erweitert werden. Eine nähere Beschreibung findet sich in Abschnitt II.2.4).
Gegenstand des Verfahrens ist die Generalplanung für das Sanierungsvorhaben, bestehend insbesondere aus den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Freianlagen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung.
Gesamtwert des Auftrags: 610 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Bauausführungsarbeiten dürfen ausschließlich außerhalb der Freibadsaison stattfinden. Der Umbau muss bis zum 15.4.2020 abgeschlossen sein. Die Baukosten sind mit ca. 3 000 000 EUR veranschlagt.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Planerisch-inhaltliche Ideen zur Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Konzepts für die organisatorisch-methodische Herangehensweise an die Planungsaufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Gewichtung des Preises: 20
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-10-09 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1. genannten Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1. genannten Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ist die Zuschlagserteilung unwirksam, kann der zulässige Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Kalendertagen ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei der unter VI.4.1. genannten Vergabekammer gestellt werden.
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
— Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der in IV.2.1) angegebenen Auftragsbekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in dieser Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist gerügt worden sind, oder
— Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist genannten Frist gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einen Nachprüfungsantrag stellen.