Gymnasium Rangsdorf – Erweiterungsbau

Landkreis Teltow-Fläming

Der Auftraggeber beabsichtigt in gestufter Beauftragung die Beschaffung von folgenden Architekten- und
Ingenieursleistungen für die Errichtung eines Schulerweiterungsbaues:
Fachplanung Technische Ausrüstung,
Anlagengruppe 1 bis 3,
Leistungsphasen 1 – 9.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-08-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-06-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-06-26 Auftragsbekanntmachung
2017-12-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-06-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Haustechnik
Referenznummer: P-015-217011-17
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt in gestufter Beauftragung die Beschaffung von folgenden Architekten- und Ingenieursleistungen für die Errichtung eines Schulerweiterungsbaues: Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 bis 3, Leistungsphasen 1 – 9.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Haustechnik 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Brandenburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Teltow-Fläming
Postanschrift: Am Nuthefließ 2
Postleitzahl: 14943
Postort: Luckenwalde
Kontakt
Internetadresse: http://www.teltow-flaeming.de 🌏
E-Mail: hauptamt@teltow-flaeming.de 📧
Telefon: +49 3371-6081109 📞
Fax: +49 3371-6089180 📠
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP9Y52Y8X2%22 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP9Y52Y8X2%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-26 📅
Einreichungsfrist: 2017-08-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-29 📅
Datum des Beginns: 2017-11-27 📅
Datum des Endes: 2024-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 122-247271
ABl. S-Ausgabe: 122
Zusätzliche Informationen
Die Maßnahme wird gefördert über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG). Fördermittelgeber ist die Investitionslandesbank Brandenburg (ILB).

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt in gestufter Beauftragung die Beschaffung von folgenden Architekten- und
Ingenieursleistungen für die Errichtung eines Schulerweiterungsbaues:
Fachplanung Technische Ausrüstung,
Anlagengruppe 1 bis 3,
Leistungsphasen 1 – 9.
Das Fontane-Gymnasium wird als 4-zügiges Gymnasium geführt. Die Unterrichtsflächen genügen den aktuellen Anforderungen nicht mehr und müssen um ca. 1 200 m
Das bestehende Schulhaus vom DDR-Schulbautyp „Erfurt“ wurde Anfang der 1980er Jahre in Stahlbeton-Fertigteil-Bauweise mit Flachdächern errichtet. Es besteht aus mehreren Gebäudeteilen:
— einem 4-geschossigen Gebäudeteil mit Installationskeller,
— einem 3-geschossigen vollunterkellerten Gebäudeteil,
— einem 3-geschossigen Verbinderbau mit Installationskeller.
Das Schulhaus ist nicht barrierefrei.
Mit Errichtung des Anbaus soll mittels eines mehrgeschossigen Verbinderbaus auch der Bestand barrierefrei erschlossen werden. Der Personenaufzug ist im Anbau anzuordnen.
Im Erweiterungsanbau sind folgende Räume/Nutzungen vorgesehen:
— Schulaula/Prüfungsraum mit Platzangebot für 150 Schüler-Einzeltische zzgl. Technikraum, Stuhllager, Garderobe,
— Cafeteria mit gleichzeitiger Nutzungsmöglichkeit innerhalb und außerhalb der Aula,
— 6 Fachunterrichtsräume mit Vorbereitungsräumen, 1 Lehrer-/Besprechungsraum,
— WC-Anlage m/w einschl. behindertengerechtes WC,
— Personenaufzug.
Im Bereich der Technischen Ausrüstung AG 1-3 sind folgende Baumaßnahmen vorgesehen:
— Der Wasseranschluss erfolgt über die das Bestandsgebäude, Sanitäranschlüsse sind in den WC's, der Cafeteria, den Fachunterrichtsräumen sowie im Lehrerzimmer vorgesehen. Ein Fachraum wird für Kunst genutzt und muss mit einem Schlammfangbecken ausgestattet werden.
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— Der Anbau wird durch die 2 Kessel Gas-Brennwertheizung aus dem Bestandsgebäude über den Installationskeller versorgt.
— Der Erweiterungsbau insbesondere die Aula soll entsprechend eines noch zu erstellenden Lüftungskonzept be- und entlüftet werden.
Dem Auftraggeber liegt bereits ein Vorentwurf des Gebäudeplaners zum geplanten Anbau vor, der die Basis für die weitere Planung darstellt.
Während der Bauausführung bleibt das bestehende Schulhaus vollumfänglich in Nutzung. Der Schulbetrieb darf in dieser Zeit nicht unzumutbar beeinträchtigt werden, was in allen Planungs- und Bauausführungsleistungen zu berücksichtigen ist.
Die Baumaßnahme einschl. Planungsleistungen wird über KInvFG-Fördermittel durch die Investitionslandesbank Brandenburg finanziert.
Beschreibung der Optionen: Beabsichtigte gestufte Beauftragung.
Zusätzliche Informationen:
Die Maßnahme wird gefördert über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG). Fördermittelgeber ist
die Investitionslandesbank Brandenburg (ILB).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Fontane-Gymnasium; Fontaneweg 24; 15834 Rangsdorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufsregister am Sitz bzw. Wohnsitz des Bewerbers. Bewerber,
die eingetragen sind im Handelsregister geben an unter welcher Nummer ihre Eintragung und bei welchem
Amtsgereicht ihre Eintragung geführt wird. Bewerber, die nicht zur Eintragung verpflichtet sind spezifizieren
ihren Status.
Die Bewerber bestätigen, dass der jeweils angegebene Eintragungsstand ihren aktuellen Status entspricht.
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB und § 124 GWB.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung zum finanziellen Gesamtumsatz des Bewerbers in allen Tätigkeitsbereichen und dem Umsatz im
Tätigkeitsbereich des hiesigen Auftrages in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden sowie Sach- und Vermögensschäden.
Mindeststandards:
Mindestumsatz im gesamten Tätigkeitsbereichen des Bewerbers und im Tätigkeitsbereich des hiesigen
Auftrages von jeweils 50 000 EUR.
Mindesthöhe der Berufshaftpflichtversicherung:
— 1 500 000 EUR für Personenschäden,
— 300 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden,
— Die Gesamtleistung der Versicherung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss jeweils das
Dreifache dieser Deckungssummen betragen. Die Versicherung muss bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem EU-Mitgliedsstaat oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum, zugelassen ist, abgeschlossen werden und für die Dauer der Vertragslaufzeit des zu
vergebenden Vertrages bestehen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraums
vorbehalten: Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der
Berufsbezeichnung „Architekt“ und/oder „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist/sind in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung(en) gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur bzw. Architekt, wer
über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der
Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck
auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche
Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen
gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt,
die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 1 und 2 VgV.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für
Personenschäden sowie 300 000 EUR für Sach- und Vermögenswerte, wobei die Gesamtleistung für alle
Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Dreifache dieser Deckungssumme betragen muss,
bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit
uneingeschränkt erhalten bleiben.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der 1. Stufe prüft der Auftraggeber die Erfüllung der unter Ziffer 7.1 der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb (siehe Beschaffungsunterlagen) aufgestellten Mindeststandards hinsichtlich der Eignung der Bewerber. In der 2. Stufe bestimmt der Auftraggeber unter den Bewerbern, die die Mindeststandards bzgl. der gestellten Eignungskriterien erfüllen diejenigen, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Dazu bewertet der Auftraggeber den von den Bewerbern erreichten Erfüllungsgrad in den einzelnen Kriterien. Die Bewertung erfolgt anhand einer Punkteskala von 1 bis 3 Punkten (siehe hierzu Ziffer 7.2 der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb). Folgende Kriterien mit folgenden Wichtungen werden dabei bewertet:
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1. Kriterium: Gesamtumsatz (Wichtung: 15).
Jährlicher Gesamtumsatz des Bewerbers jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, im gesamten Tätigkeitsbereich des Bewerbers.
2. Kriterium: Umsatz des Bewerbers im Tätigkeitsbereich des hiesigen Auftrags (Wichtung: 15).
Jährlicher Umsatz des Bewerbers jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, in dem Tätigkeitsbereich des hiesigen Auftrags.
3. Kriterium: Referenzen Technische Ausführungsplanung Anlagengruppe 1 bis 3 LP 3-6 (Wichtung 15).
Ausführung von vergleichbaren Technische Ausrüstungsplanungsleistungen jeweils nach Anlagengruppen 1 bis 3 der Leistungsphasen 3-6 nach § 53 ff. HOAI für Bildungseinrichtungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Von der Vergleichbarkeit der Planungsleistungen kann nur ab einer Fläche von 1 200 m
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4. Kriterium: Referenzen Technische Ausführungsplanung Anlagengruppe 1 bis 3 LP 8 (Wichtung 9).
Ausführung von vergleichbaren Technische Ausrüstungsplanungsleistungen jeweils nach Anlagengruppen 1 bis 3 der Leistungsphasen 8 nach § 53 ff. HOAI für Bildungseinrichtungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Von der Vergleichbarkeit der Planungsleistungen kann nur ab einer Fläche von 1 200 m
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5. Kriterium: Durchschnittliche Mitarbeiterzahl (Wichtung 11).
Durchschnittliche jährliche Mitarbeiterzahl des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
6. Kriterium: Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung (Wichtung 5).
Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die der Bewerber für die Ausführung des Auftrags verfügt. Der Bewerber verfügt über eine CAD-, AVA- und Terminplanungssoftware.
7. Kriterium: Angaben zu den technischen Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, Planung Anlagengruppen 1 bis 3 (Wichtung 15).
Berufserfahrung der/des mit der Erstellung der Planung jeweils im Rahmen der Anlagengruppen 1 bis 3 voraussichtlich betrauten Mitarbeiter/s.
8. Kriterium: Angaben zu den technischen Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, Vorbereitung/Vergabe Anlagengruppen 1 bis 3 (Wichtung 6).
Berufserfahrung der/des mit der Vorbereitung und Durchführung von Vergaben jeweils im Rahmen der Anlagegruppe 1 bis 3 voraussichtlich betrauten Mitarbeiter/s.
9. Kriterium: Angaben zu den technischen Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, Bauüberwachung Anlagengruppen 1 bis 3 (Wichtung 9).
Berufserfahrung der/des mit der Bauüberwachung jeweils im Rahmen der Anlagegruppen 1 bis 3 voraussichtlich betrauten Mitarbeiter/s.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-12-29 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hauptamt, SG Gebäude- und Liegenschaftsmanagement
Internetadresse: www.teltow-flaeming.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP9Y52Y8X2%22 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten
Angaben und nummerierten Anlagen. Die Formblätter sind auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg abrufbar.
2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive aller entsprechenden
Nachweise und Erklärungen einzureichen; davon abweichend sind die Nachweise zur wirtschaftlichen,
finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag)
vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet. Davon unbenommen ist der Nachweis einer
entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für jedes Mitglied einer Bewerbungsgemeinschaft zu
führen.
3. Beabsichtigt der Bewerber, Teile der Leistung von Unterauftragnehmern ausführen zu lassen, so muss er die
dafür vorgesehenen Teilleistungen in seinem Angebot benennen. Der Bewerber hat auf gesondertes Verlangen
der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten Zeitpunkt nachzuweisen, dass diese Unterauftragnehmer
geeignet sind. Zu diesem Zeitpunkt hat er der Vergabestelle auch den Namen, den gesetzlichen Vertreter
sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen anzugeben und entsprechende Verpflichtungserklärungen
der Unterauftragnehmer vorzulegen. Der Bewerber hat Unterauftragnehmer, bei denen fakultative
Ausschlussgründe vorliegen oder die das entsprechende Eignungskriterium nicht erfüllen, innerhalb einer von
der Vergabestelle gesetzten Frist zu ersetzen.
4. Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche, finanzielle, technische und beruflichen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen (Eignungsleihe)
zu bedienen, so muss er die dafür vorgesehenen Kapazitäten in seinem Antrag benennen. Der Bewerber hat
auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten Zeitpunkt nachzuweisen, dass
ihm die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen und diese Unternehmen
sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen anzugeben und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser
anderen Unternehmen vorzulegen.
Nimmt der Bewerber in Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im
Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für
die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der „Verpflichtungserklärung anderer
Unternehmen“ abzugeben.
5. Teilnahmeanträge sind in Papierform in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift
„Gymnasium Rangsdorf -TA Anlagegruppen 1-3- Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist.“ gekennzeichnet
vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle einzureichen. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahmeanträge im Original unterzeichnet sein müssen.
6. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen
innerhalb einer angegebenen Frist nachzuholen.
7. Auskünfte zum Verfahren sind spätestens bis zum 20.7.2017 um 12:00 Uhr unter dem gegenständlichen
Vergabeverfahren auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg einzustellen oder direkt an die benannte
Kontaktstelle zu richten. Die Übersicht zu Bieterfragen und den entsprechenden Antworten ist lediglich unter
dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg einzusehen.
8. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder
Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen
wird.
9. Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen
Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines
Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.
Bekanntmachungs-ID: CXP9Y52Y8X2.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +049 331-8661610 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen besteht eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen nach Eingang
der Nichtabhilfemitteilung. Es gelten insbesondere die folgenden Regelungen des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den
Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich
in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die
betroffenen Bieter ergangen ist.
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen
werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10
Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den
Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb
wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge
können öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder
den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug
behindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- oder Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft,
berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen ihnen
beeinträchtigen könnte.
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession
hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften
geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber
nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach §134 Absatz 2 bleibt
unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber
gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1
Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 122-247271 (2017-06-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-12-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt in gestufter Beauftragung die Beschaffung von folgenden Architekten- und Ingenieursleistungen für die Errichtung eines Schulerweiterungsbaues: Technische Ausrüstung AG 1-3, LP 1-9
Gesamtwert des Auftrags: 90 601 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Fax: +49 3372608-9180 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 246-515420
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 122-247271
ABl. S-Ausgabe: 246
Zusätzliche Informationen
Die Maßnahme wird gefördert über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KlnvFG). Fördermittelgeber ist die Investitionsbank Brandenburg (ILB).

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt in gestufter Beauftragung die Beschaffung von folgenden Architekten- und Ingenieursleistungen für die Errichtung eines Schulerweiterungsbaues:
Technische Ausrüstung AG 1-3, LP 1-9
Der Landkreis Teltow-Fläming beabsichtigt, im Rahmen einer KlnvFG-Förderung durch die ILB das o. g. Schulhaus zur Erweiterung der Raumkapazitäten durch einen Anbau zu ergänzen, den Bestand barrierefrei zu erschließen und die Freianlagen an die baulichen Veränderungen anzupassen.
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Das bestehende Schulhaus vom DDR-Schulbautyp „Erfurt“ wurde Anfang der 1980er Jahre in Stahlbeton- Fertigteil-Bauweise mit Flachdächern errichtet. Es besteht aus mehreren Gebäudeteilen:
Mit Errichtung des Anbaus soll mittels eines mehrgeschossigen Verbinderbaus auch der Bestand barrierefrei erschlossen werden.
Im Anbau sind mehrere Fachunterrichtsräume mit Vorbereitungsräumen, eine Schulaula, ein Schülercafe, Sanitäranlagen und der Personenaufzug vorgesehen.
Dem Auftraggeber liegt bereits ein Vorentwurf zum geplanten Anbau vor, der die Basis für die weitere Planung darstellt.
Beschreibung der Optionen: Beabsichtigte gestufte Beauftragung
Zusätzliche Informationen:
Die Maßnahme wird gefördert über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KlnvFG). Fördermittelgeber ist die Investitionsbank Brandenburg (ILB).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Fontane-Gymnasium Rangsdorf
Fontaneweg 24
15834 Rangsdorf

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektumsetzung/Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an fachtechnische Aufgabenstellung
Gewichtung des Preises: 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-29 📅

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP9Y52Y12H

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
„§ 135 GWB:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:
a. gegen § 134 verstoßen hat oder,
b. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. […]“
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Quelle: OJS 2017/S 246-515420 (2017-12-20)