Lager- Druck- und Versanddienstleistungen (Rahmenvereinbarung)
Germany Trade and Invest – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI)
Lager- Druck- und Versanddienstleistungen.
Für die Erbringung ihrer Lager- Druck und Versanddienstleistungen sucht die Auftraggeberin einen Auftragnehmer. Ziel ist der Abschluss eines Rahmenvertrages für die Dauer von max. 4 Jahren (48 Monate).
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-20.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie?- • Erstellen von Adressenlisten, Postversand › Postversand
- • Frachtumschlag, Frachtlagerung und zugehörige Dienste › Lagerung und Lagerhaltung
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2017-03-20 | Auftragsbekanntmachung |
| 2017-04-13 | Ergänzende Angaben |
| 2017-07-03 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2017-03-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Lagerung und Lagerhaltung
Referenznummer: Lager- Druck- und Versanddienstleistungen
Kurze Beschreibung:
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Lagerung und Lagerhaltung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Postversand 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Germany Trade and Invest – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI)
Postanschrift: Friedrichstraße 60
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gtai.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@gtai.de 📧
Telefon: +49 30-200099800 📞
Fax: +49 30-20009977800 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=154687 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=154687 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-25 📅
Datum des Beginns: 2017-05-15 📅
Datum des Endes: 2018-05-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 060-112199
ABl. S-Ausgabe: 60
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Geschätzter Gesamtwert: 864 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 864 000 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
Zusätzliche Informationen:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindeststandards:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-05-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-04-21 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:00
Ort des Eröffnungstermins: Germany Trade and Invest – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI), Friedreichstr. 60, 10117 Berlin.
Zusätzliche Informationen: Bieter sind nicht zugelassen.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation/Erfahrung der zur Auftragsdurchführung eingesetzten Mitarbeiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Umgang mit Auftragsspitzen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Logistik
Nachunternehmereinsatz/Schnittstellenmanagement (für Druck und Lager)
Gewichtung des Preises: 35
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Institutioneller Zuwendungsempfänger des Bundes
Kontakt
Kontaktperson: Michael Scharf
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=154687 🌏
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
E-Mail: poststelle@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 228-9499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 060-112199 (2017-03-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Lagerung und Lagerhaltung
Referenznummer: Lager- Druck- und Versanddienstleistungen
Kurze Beschreibung:
Lager- Druck- und Versanddienstleistungen.
Für die Erbringung ihrer Lager- Druck und Versanddienstleistungen sucht die Auftraggeberin einen Auftragnehmer. Ziel ist der Abschluss eines Rahmenvertrages für die Dauer von max. 4 Jahren (48 Monate).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Lagerung und Lagerhaltung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Postversand 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Germany Trade and Invest – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI)
Postanschrift: Friedrichstraße 60
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gtai.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@gtai.de 📧
Telefon: +49 30-200099800 📞
Fax: +49 30-20009977800 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=154687 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=154687 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-25 📅
Datum des Beginns: 2017-05-15 📅
Datum des Endes: 2018-05-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 060-112199
ABl. S-Ausgabe: 60
Zusätzliche Informationen
Der geschätzte Gesamtwert von 864 000 EUR beinhaltet, Lager-, Druck- und Versanddienstleistungen im Wert von 431 000 EUR und Portokosten im Wert von 433 000 EUR.
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lager- Druck- und Versanddienstleistungen.
Für die Erbringung ihrer Lager- Druck und Versanddienstleistungen sucht die Auftraggeberin einen Auftragnehmer. Ziel ist der Abschluss eines Rahmenvertrages für die Dauer von max. 4 Jahren (48 Monate).
Kurze Beschreibung:
I. Vorbereitende Arbeiten zu Vertragsbeginn
Schaffung der technischen und organisatorischen Voraussetzungen
— Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme der technischen Mittel zur Vertragserfüllung (siehe „TechnischeVoraussetzungen“ in Anhang II der Leistungsbeschreibung);
— Übernahme des Warenbestandes vom bisherigen Dienstleister;
— Abstimmung der organisatorischen Rahmenbedingungen zu Vertragsbeginn in einem Kick-off-Meeting.
II. Modul: Versand
Die Auftraggeberin arbeitet derzeit mit dem Warenwirtschaftssystem Publish Verlage. Dieses System ist durchden Auftragnehmer im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten (Abschnitt I zu Vertragsbeginn anzubinden.Der Auftragnehmer erhält von der Auftraggeberin über Publish Verlage oder über eine E-Mail den jeweiligenEinzelauftrag.
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Der Auftragnehmer übernimmt folgende Versanddienstleistungen:
— Briefsendungen kommissionieren, verpacken, adressieren, frankieren und versenden;
— Pakete kommissionieren, verpacken, adressieren und Frachtdokumente erstellen;
— Handelsübliche Verpackung der Waren unter Berücksichtigung der länderspezifischen Richtlinien undBesonderheiten für den Import/Export;
— Fachgerechte Entsorgung von Verpackungsmaterial;
— Logistische Planung der Versandzeiten und damit verbundener Versandarten;
— Abwicklung des Versandes von Messe-Equipment (national und international) an den Zielort plus Rückholungdes Messe-Equipments;
— Zollanmeldungen;
— Sendungsverfolgung und Nachrecherchen bei verlustiger Ware;
— Abwicklung von Abonnements (Publikationen);
— Abwicklung von Standard- und Expressaufträgen.
III. Modul: Lagerhaltung
Der Auftragnehmer betreibt ein Lager, in welchem die Produkte, welche die Auftraggeberin als Lagerartikeldefiniert hat, für die weitere Bearbeitung gelagert werden. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, das Lager im Sinne eines ordentlichen Lagerhalters zu betreiben, alle gesetzlichen, hygienischen, sicherheitstechnischen undarbeitsschutzrechtlichen Vorgaben zu erfüllen.
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Der Auftragnehmer übernimmt folgende Lagerdienstleistungen:
— Lagerhaltung von Messe-Equipment, Werbematerialien und Publikationen;
— Umlagerung vom heutigen Dienstleister (Standort Köln) zum neuen Lager;
— Umlagerung des Messe-Equipment vom Standort der Auftraggeberin in Berlin und Bonn zum neuen Lager;
— Lagerverwaltung über das Warenwirtschaftssystem der Auftraggeberin;
— Durchführung der Inventur;
— Einsatzplanung des Messe-Equipments;
— Kontrolle der Mindestbestände;
— Annahme und Kontrolle des Messe-Equipments nach Rücktransport von der Messe;
— Aussonderung von schadhaftem Material.
IV. Modul: Druck
Der Auftragnehmer erbringt folgende Druckdienstleistungen:
— Druck von Begleitpapieren (Lieferschein, Anschreiben, Proforma-Rechnung für Auslandspakete) in FormatDIN A4 und DIN A3;
— Druck von Sonderformaten und Sonderpublikationen;
— Fertigung von Präsentationsmappen.
V. Sonstige auftragsbezogene Leistungen
Die Auftraggeberin plant im Zeitfenster 2017/2018 ein neues Warenwirtschaftssystem einzuführen. Der Auftragnehmer wird die Auftraggeberin bei der Umstellung auf das neue System beratend unterstützen und eine Testschnittstelle einrichten. Nach Abnahme der Schnittstelle soll die vorliegende Rahmenvereinbarung über das neue Warenwirtschaftssystem fortgeführt werden. Alle Leistungen des Auftragnehmers im Zusammenhang mit der Umstellung des Warenwirtschaftssystems werden gesondert vergütet und nach Aufwand berechnet.
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Der Auftragnehmer erbringt für die Auftraggeberin zusätzliche auftragsähnliche Leistungen auf Anfrage.Zusatzleistungen werden gesondert vergütet und nach Aufwand abgerechnet. Dazu erstellt der Auftragnehmerauf Anforderung der Auftraggeberin einen verbindlichen Kostenvoranschlag auf Grundlage der im Preisblatt angebotenen Stunden.
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VI. Abzuschließende Arbeiten (bei Vertragende)
1. Beendigung der Aufträge,
2. Umlagerung des Warenbestandes,
3. Verpackung für Spedition,
4. Übergabe und Vernichtung aller Daten und Kundendaten.
Beschreibung der Verlängerungen:
Jeweils um 12 Monate.
Kündigungsfrist: 3 Monate vor Vertragsende, automatisch.
Maximale Laufzeit: 48 Monate (bis 31.3.2021) – Vertrag endet automatisch.
Der geschätzte Gesamtwert von 864 000 EUR beinhaltet, Lager-, Druck- und Versanddienstleistungen im Wert von 431 000 EUR und Portokosten im Wert von 433 000 EUR.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bieter müssen im Vergabeverfahren folgende Nachweise erbringen, damit die Eignung festgestellt werden kann.
Allgemeines:
— Soweit es sich um eine Bietergemeinschaft handelt oder der Bieter sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, sind die Erklärungen und Dokumente von allen benannten Unterauftragnehmern und Mitgliedern der Bietergemeinschaft entsprechend der betreffenden Leistungsbestandteile vorzulegen, soweit nachfolgend nicht anders angegeben.
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— Die verlangten Eigenerklärungen sind ausschließlich unter Verwendung der den Vergabeunterlagen als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen, soweit nichts anderes angegeben.
— Die geforderten Eigenerklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Vergabeverfahren wird nicht akzeptiert.
— Soweit Bescheinigungen verlangt werden, haben ausländische Bieter eine gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen.
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
a. Aktueller Auszug (Kopie; nicht älter als 6 Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet) aus dem für das entsprechende Land einschlägige Handels- oder Berufsregister.
b. Eigenerklärung darüber, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen (Anlage 4 der Vergabeunterlagen).
c. Eigenerklärung darüber, dass das Unternehmen kein Verstoß gegen das deutsche Mindestlohngesetz (MiLoG) begangen hat, der mit einer Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt worden ist oder, falls dies geschehen ist, in der Anlage geeignete und vollständige Erklärungen/Nachweise zur Wiederherstellung seiner Zuverlässigkeit beifügt.
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Oder
Eigenerklärung darüber, dass der Bieter seit dem 1. Januar 2015 als Arbeitgeber keine Arbeitnehmerinnen und/oder Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt und während der Vertragslaufzeit keine Arbeitnehmerinnen und/oder Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigen wird.
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Die Erklärung ist auf dem beigefügten Vordruck „Erklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG)“abzugeben (Anlage 5 der Vergabeunterlagen).
d. Tariftreue (Anlage 5).
Sofern für die hier ausgeschriebenen Leistungen (insbesondere Lagerlogistik) eine allgemein verbindliche Tarifregelung vorliegt, erklärt der Bieter, dass sein Unternehmen keinen Verstoß dagegen begangen hat.
e. Gewerbezentralregister.
Bei öffentlichen Aufträgen ab einer Höhe von mindestens 30.000 Euro muss die Auftraggeberin vor der Erteilung des Zuschlages eine Gewerbezentralregisterauskunft nach § 150a GewO für den Bestbieter einholen (vgl. § 19 Abs. 4 MiLoG; § 21 Abs. 4 AEntG).
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Bei ausländischen Bietern wird eine gleichwertige Bescheinigung von Gerichts- oder Verwaltungsbehörden ihres Herkunftslandes verlangt. Die gleichwertige Bescheinigung darf nicht älter als 3 Monate sein.
Die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister wird von der Vergabestelle vor Auftragserteilung eingeholt, die gleichwertige Bescheinigung ist vor Zuschlagserteilung vom angefragten Bieter vorzulegen.
Von der weiteren Teilnahme an diesem Vergabeverfahren werden die Bieter ausgeschlossen, die wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG und § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden sind.
a. Gesamtumsatz / Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart (Anlage 6),
b. Betriebshaftpflichtversicherung für Lagerhaltung,
c. Eigenerklärung Verkehrshaftungsversicherung.
a. Gesamtumsatz / Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart (Anlage 6).
Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, aufgeschlüsselt nach Geschäftsjahr und Umsatz für die auftragsähnliche Leistungen, die Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind (Lager- Druck- und Versanddienstleistung) aufgeschlüsselt nach Geschäftsjahren (mindestens 150 000 EUR/netto/Jahr).
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b. Betriebshaftpflichtversicherung für Lagerhaltung.
Verlangt wird dabei eine Deckungssumme von mindestens 1 000 000 EUR pauschal für Personen- Sach- und Vermögensschäden.
Der Versicherungsnachweis kann erbracht werden durch:
Vorlage der Versicherungspolice (in Kopie) und Nachweis (Versicherungsbestätigung), dass die zur Wahrung des Versicherungsschutzes notwendigen Prämienzahlungen für die Vertragslaufzeit geleistet wurden und/odereinen Versicherungsnachweis für die gesamt Vertragslaufzeit, ohne Einschränkungen. Der Versicherungsnachweis muss spätestens vor der Zuschlagserteilung vorgelegt werden.
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c. Nachweis Verkehrshaftungsversicherung.
Verlangt wird dabei eine Eigenerklärung, dass der Wert, der zu verschickenden Waren, versichert wird.
a. Nachweis der Eignung durch Teilnahme an Präqualifizierungssystemen/Eignung,
b. Bietergemeinschaften (Anlage 7 der Vergabeunterlagen),
c. Nachunternehmer (Anlage 8 der Vergabeunterlagen),
d. Anforderungen an das Unternehmen / Unternehmensreferenzen (Anlage 9 der Vergabeunterlagen),
e. bestehendes Datensicherheitskonzept /Nachweis der erforderlichen technisch-organisatorische Maßnahmen(Anlage 10 der Vergabeunterlagen),
f. geforderte Sprachkenntnisse (Anlage 11 der Vergabeunterlagen),
g. bevorzugte Bieter.
a. Nachweis der Eignung durch Teilnahme an Präqualifizierungssystemen/Eignung.
Gemäß § 122 Abs. 3 GWB kann der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssystemen erbracht werden. Ist der Bieterpräqualifiziert, reicht die Abgabe der Kopie des aktuell gültigen Zertifikats.
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b. Bietergemeinschaften (Anlage 7 der Vergabeunterlagen).
Bietergemeinschaften haben eine Eigenerklärung mit folgendem Inhalt abzugeben:
— Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung,
— ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters,
— eine von allen Mitgliedern der Gemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber der GTAI rechtsverbindlich vertritt,
— Angabe der Leistungsbestandteile je Mitglied der Bietergemeinschaft.
c. Nachunternehmer (Anlage 8 der Vergabeunterlagen).
Nachunternehmer sind zugelassen. Beabsichtigt der Bieter, Teile der Leistung von Nachunternehmern ausführen zu lassen, muss er in seinem Angebot Art und Umfang der durch Nachunternehmen auszuführenden Leistungen angeben und auf Verlangen die vorgesehenen Nachunternehmer benennen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu dem von der Vergabestelle gesondert bestimmten Zeitpunkt diese Unternehmen zu benennen, die entsprechenden Eignungsnachweise der Unternehmen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen.
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Für die Nachunternehmer legt der Bieter das vollständig ausgefüllte Formular bei. Des Weiteren ist je Nachunternehmer die erforderliche Eignung für den jeweiligen Leistungsbestandteil auf Verlangen der Vergabestelle entsprechend nachzuweisen.
d. Anforderungen an das Unternehmen / Unternehmensreferenzen (Anlage 9 der Vergabeunterlagen).
Anzugeben sind mindestens 2 Referenzaufträge in vorgegebener Weise, in deren Rahmen ihr Unternehmen in den letzten 3 Geschäftsjahren eine in Art und Umfang mit der hier zu vergebenen vergleichbaren Leistung erbracht hat bzw. gegenwärtig erbringt. Vergleichbar ist die Leistung, wenn die angegebenen Referenzaufträge die Anforderungen, insbesondere,
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— Erfahrungen im Bereich von Lager- und Versandlogistik,
— Erfahrung im Bereich Druck von Unterlagen
aus der hier vorliegenden Leistungsbeschreibung als Leistungsgegenstand enthalten und im Umfangvergleichbar sind.
Jegliche Referenzleistungen müssen mindestens über einen Zeitraum von 1 Jahr erbracht worden sein.
Nachweis:
Vollständig ausgefüllte Unternehmensreferenzliste (Anlage 9 der Vergabeunterlagen)
e. bestehendes Datensicherheitskonzept /Nachweis der erforderlichen technisch-organisatorische Maßnahmen(Anlage 10 der Vergabeunterlagen).
Der zukünftige Auftragnehmer erledigt im Rahmen der Vertragsdurchführung eine Auftragsdatenverarbeitung im Sinne des § 11 BDSG für die Auftraggeberin. Wesentlicher Bestandteil des Angebotes muss daher ein entsprechend aussagekräftiges und detailliertes Konzept des Bieters über die bei ihm vorhandenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Datenschutz und zur Datensicherheit gem. § 9 BDSG sein.
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f. geforderte Sprachkenntnisse (Anlage 11 der Vergabeunterlagen).
Die vom Bieter für den Auftrag vorgesehenen Mitarbeiter (mind. 1) verfügt über ausreichende (Ausprägung:B2 Niveaustufe des GER – Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) englische Sprachkenntnisse um ggf. anfallende internationale Korrespondenz (z. B. mit internationalen Zollstellen) führen zu können.
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g. bevorzugte Bieter.
Sofern ein Bevorzugungstatbestand bei der Zuschlagserteilung berücksichtigt werden soll, ist dieser vom Bieterentsprechend der Richtlinien für die Berücksichtigung von Werkstätten für Behinderte und Blindenwerkstätten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge vom 10.5.2001 nachzuweisen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für den Auftrag gelten die Leistungsbeschreibung inkl. aller Anhänge, der den Vergabeunterlagenbeiliegende Vertrag für die Erbringung von Lager-, Druck-, und Versanddienstleistungen, die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) und die Regelungen der Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung. Die Vertragsbedingungen des Auftragnehmers werden nur berücksichtigt, sofern sie den VOL/B nicht entgegenstehen oder zwingende berufsrechtliche Vorgaben dies erfordern.
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Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-05-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-04-21 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:00
Ort des Eröffnungstermins: Germany Trade and Invest – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI), Friedreichstr. 60, 10117 Berlin.
Zusätzliche Informationen: Bieter sind nicht zugelassen.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation/Erfahrung der zur Auftragsdurchführung eingesetzten Mitarbeiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Umgang mit Auftragsspitzen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Logistik
Nachunternehmereinsatz/Schnittstellenmanagement (für Druck und Lager)
Gewichtung des Preises: 35
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Institutioneller Zuwendungsempfänger des Bundes
Kontakt
Kontaktperson: Michael Scharf
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=154687 🌏
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
E-Mail: poststelle@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 228-9499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Teilnehmer an einem Vergabeverfahren haben bei europaweiten Vergabeverfahren einen Anspruch darauf, dass der öffentliche Auftraggeber die Bestimmungen über das Vergabeverfahren einhält. Daher können sie, solange der Zuschlag durch die Vergabestelle noch nicht erteilt ist, bei der Vergabekammer einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung der betreffenden Vergabeverfahrensstellen.
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Vor Zuschlagserteilung hat der öffentliche Auftraggeber grundsätzlich die Pflicht, die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung und über den frühestmöglichen Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren (sog. Informationspflicht nach § 134 Abs. 1 S. 1 GWB).
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Der Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information geschlossen werden, wobei sich diese Frist auf zehn Kalendertage verkürzt, wenn die Information per Telefax oder auf elektronischem Wege versendet wird. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber. Auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an (sog. Wartepflicht nach § 134 Abs.1 S. 1 bis 5 GWB). Die Informations- und Wartepflicht entfällt lediglich in solchen Fällen, in denen ein Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist (§ 134 Abs. 3 GWB).
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Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an der Auftragserteilung hat, eine Verletzung seiner Rechte im Vergabeverfahren durch Nichtbeachtung der Vergabevorschriften geltend macht und darlegt, dass ihm durch die behauptete Verletzung ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (§ 160 Abs.2 GWB). Die Verletzung von Vergabevorschriften kann auch darin bestehen, dass die Ausschreibung einer Vergabe rechtswidrig unterblieben ist. Antragsbefugt kann auch sein, wer sich durch den geltend gemachten Vergabeverstoß an einer Angebotsabgabe gehindert sah.
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Zudem ist die Beachtung der Rügeobliegenheit zwingende Zulässigkeitsvoraussetzung für einen Nachprüfungsantrag (§ 160 Abs. 3 GWB). Dieser ist unzulässig, soweit der Antragsteller den Verstoß gegen Vergabevorschriften schon im Vergabeverfahren positiv erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Tagen, gerügt hat (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Ist der geltend gemachte Fehler bereits in der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar, so muss dieser spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Allerdings ist § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB übergreifend, so dass ein Bieter bei positiver Kenntnis vom Vergabeverstoß immer innerhalb einer Frist von 10 Tagen rügen muss. Nur in Ausnahmefällen ist keine Rüge erforderlich, z.B. bei der sog. De-facto-Vergabe (§ 160 S. 2GWB).
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Ein Nachprüfungsantrag ist auch dann unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Die Rüge ist formlos möglich, sollte aus Beweisgründen aber schriftlich erfolgen. Nach erfolgter Rüge kann der Bieter den Nachprüfungsantrag ohne weitere Wartefrist schriftlich bei der Vergabekammer stellen. Hierfür ist kein Anwalt erforderlich. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung in Deutschland muss einen Empfangsbevollmächtigten in Deutschland benennen (§ 161 Abs. 1 GWB).
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Nachprüfungsverfahren sind gebührenpflichtig. Die Mindestgebühr beträgt 2 500 EUR. Bei Antragstellung ist ein Vorschuss in dieser Höhe zu zahlen, der zurückerstattet wird, sofern und soweit die Anrufung der Vergabekammer erfolgreich ist.
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 060-112199 (2017-03-20)
Ergänzende Angaben (2017-04-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-13 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 075-145694
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 060-112199
ABl. S-Ausgabe: 75
Quelle: OJS 2017/S 075-145694 (2017-04-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-13 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 075-145694
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 060-112199
ABl. S-Ausgabe: 75
Quelle: OJS 2017/S 075-145694 (2017-04-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-07-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 128-261900
ABl. S-Ausgabe: 128
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zusätzliche Informationen:
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-06-30 📅
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2017/S 128-261900 (2017-07-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lager- Druck- und Versanddienstleistungen
Für die Erbringung ihrer Lager- Druck und Versanddienstleistungen sucht die Auftraggeberin einen Auftragnehmer. Ziel ist der Abschluss eines Rahmenvertrages für die Dauer von max. 4 Jahren (48 Monate).
Gesamtwert des Auftrags: 864 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 128-261900
ABl. S-Ausgabe: 128
Zusätzliche Informationen
Der geschätzte Gesamtwert von 864 000.00 EUR beinhaltet, Lager-, Druck- und Versanddienstleistungen im Wert von 431 000 EUR und Portokosten im Wert von 433 000 EUR.
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lager- Druck- und Versanddienstleistungen
— Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme der technischen Mittel zur Vertragserfüllung (siehe „Technische Voraussetzungen“ in Anhang II der Leistungsbeschreibung);
II. Modul: Versand:
Die Auftraggeberin arbeitet derzeit mit dem Warenwirtschaftssystem Publish Verlage. Dieses System ist durch den Auftragnehmer im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten (Abschnitt I zu Vertragsbeginn anzubinden.Der Auftragnehmer erhält von der Auftraggeberin über Publish Verlage oder über eine E-Mail den jeweiligen Einzelauftrag.
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— Briefsendungen kommissionieren, verpacken, adressieren, frankieren und versenden.
— Pakete kommissionieren, verpacken, adressieren und Frachtdokumente erstellen.
— Handelsübliche Verpackung der Waren unter Berücksichtigung der länderspezifischen Richtlinien und Besonderheiten für den Import/Export.
— Fachgerechte Entsorgung von Verpackungsmaterial.
— Logistische Planung der Versandzeiten und damit verbundener Versandarten.
— Abwicklung des Versandes von Messe-Equipment (national und international) an den Zielort plus Rückholung des Messe-Equipments.
— Zollanmeldungen.
— Sendungsverfolgung und Nachrecherchen bei verlustiger Ware.
— Abwicklung von Abonnements (Publikationen).
Der Auftragnehmer betreibt ein Lager, in welchem die Produkte, welche die Auftraggeberin als Lagerartikel definiert hat, für die weitere Bearbeitung gelagert werden. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, das Lager im Sinne eines ordentlichen Lagerhalters zu betreiben, alle gesetzlichen, hygienischen, sicherheitstechnischen und arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben zu erfüllen.
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— Lagerhaltung von Messe-Equipment, Werbematerialien und Publikationen.
— Umlagerung vom heutigen Dienstleister (Standort Köln) zum neuen Lager.
— Umlagerung des Messe-Equipment vom Standort der Auftraggeberin in Berlin und Bonn zum neuen Lager.
— Lagerverwaltung über das Warenwirtschaftssystem der Auftraggeberin.
— Durchführung der Inventur.
— Einsatzplanung des Messe-Equipments.
— Kontrolle der Mindestbestände.
— Annahme und Kontrolle des Messe-Equipments nach Rücktransport von der Messe.
— Druck von Begleitpapieren (Lieferschein, Anschreiben, Proforma-Rechnung für Auslandspakete) in FormatDIN A4 und DIN A3.
— Druck von Sonderformaten und Sonderpublikationen.
Der Auftragnehmer erbringt für die Auftraggeberin zusätzliche auftragsähnliche Leistungen auf Anfrage.Zusatzleistungen werden gesondert vergütet und nach Aufwand abgerechnet. Dazu erstellt der Auftragnehmer auf Anforderung der Auftraggeberin einen verbindlichen Kostenvoranschlag auf Grundlage der im Preisblatt angebotenen Stunden.
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1. Beendigung der Aufträge;
2. Umlagerung des Warenbestandes;
3. Verpackung für Spedition;
Der geschätzte Gesamtwert von 864 000.00 EUR beinhaltet, Lager-, Druck- und Versanddienstleistungen im Wert von 431 000 EUR und Portokosten im Wert von 433 000 EUR.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-06-30 📅
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information geschlossen werden, wobei sich diese Frist auf 10 Kalendertage verkürzt, wenn die Information per Telefax oder auf elektronischem Wege versendet wird. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber. Auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an (sog. Wartepflicht nach § 134 Abs.1 S. 1 bis 5 GWB). Die Informations- und Wartepflicht entfällt lediglich in solchen Fällen, in denen ein Verhandlungsverfahren ohne vorherige
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Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist (§ 134 Abs. 3 GWB).
Zudem ist die Beachtung der Rügeobliegenheit zwingende Zulässigkeitsvoraussetzung für einen Nachprüfungsantrag (§ 160 Abs. 3 GWB). Dieser ist unzulässig, soweit der Antragsteller den Verstoß gegen Vergabevorschriften schon im Vergabeverfahren positiv erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nichtinnerhalb von 10 Tagen, gerügt hat (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Ist der geltend gemachte Fehler bereits in der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar, so muss dieser spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Allerdings ist § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB übergreifend, so dass ein Bieter bei positiver Kenntnis vom Vergabeverstoß immer innerhalb einer Frist von 10 Tagen rügen muss. Nur in Ausnahmefällen ist keine Rüge erforderlich, z.B. bei der sog. De-facto-Vergabe (§ 160 S. 2GWB).
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Ein Nachprüfungsantrag ist auch dann unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr.4GWB).
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