Projektsteuerer für die Einführung der elektronischen Aktenführung (E-Akte) in den Behörden des Landes Berlin
Land Berlin vertreten durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Der mit diesem Vergabeverfahren gesuchte Projektsteuerer betreut im Rahmen des Projektes „IKT-Basisdienst E-Akte“ den gesamten Prozess der Vorbereitungs-, Ausschreibungs- und Beschaffungs-, Rollout- und Durchführungsphase im Rahmen der Einführung der E-Akte im Land Berlin.
Eine zentrale Festlegung des E-Government-Gesetz Berlin – EGovG Bln ist die Einführung der elektronischen Aktenführung in den Behörden des Landes Berlin bis zum 1.1.2023.
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-08-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-07-06.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2017-07-06 | Auftragsbekanntmachung |
| 2018-01-09 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2017-07-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Software-Beratung
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Software-Beratung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Software-Beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin vertreten durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Postanschrift: Klosterstraße 47
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/inneres/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@zl-legal.de 📧
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-06 📅
Einreichungsfrist: 2017-08-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-11 📅
Datum des Beginns: 2018-01-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 130-266025
ABl. S-Ausgabe: 130
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Optionen:
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zirngibl Rechtsanwälte Partnerschaft, Kurfürstendamm 194, 10707 Berlin
Dokumente URL: ftp://mail.zl-legal.de 🌏
URL der Dokumente: ftp://mail.zl-legal.de 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2017/S 130-266025 (2017-07-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Software-Beratung
Kurze Beschreibung:
Der mit diesem Vergabeverfahren gesuchte Projektsteuerer betreut im Rahmen des Projektes „IKT-Basisdienst E-Akte“ den gesamten Prozess der Vorbereitungs-, Ausschreibungs- und Beschaffungs-, Rollout- und Durchführungsphase im Rahmen der Einführung der E-Akte im Land Berlin.
Eine zentrale Festlegung des E-Government-Gesetz Berlin – EGovG Bln ist die Einführung der elektronischen Aktenführung in den Behörden des Landes Berlin bis zum 1.1.2023.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Software-Beratung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Software-Beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin vertreten durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Postanschrift: Klosterstraße 47
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/inneres/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@zl-legal.de 📧
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-06 📅
Einreichungsfrist: 2017-08-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-11 📅
Datum des Beginns: 2018-01-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 130-266025
ABl. S-Ausgabe: 130
Zusätzliche Informationen
(A) Auftragsinteressenten können die Vergabeunterlagen unter der folgenden elektronischen Adresse abrufen: ftp://mail.zl-legal.de. Der Benutzername lautet: „Berlin“. Das Passwort lautet: „E-Akte“.
(B) Für die Erstellung des Teilnahmeantrags werden vom Auftraggeber bis auf die Formblätter zu den beiden Eigenerklärungen gemäß Ziff. III.1.2) (7) und das Formblatt zu den Referenzangaben gem. Ziff. III.1.3) (3) keine weiteren Formblätter zur Verfügung gestellt. Neben dem Formblatt bezüglich der nachzuweisenden Referenzen gem. Ziff. III.1.3) (3) haben die Bewerber zusätzlich eine Referenzdarstellung auf eigener Unterlage (max. 1 DIN A4-Seite pro Referenz) einzureichen.
(C) Bewerberfragen sind frühzeitig per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle (ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft mbB) zu richten. Diese behält sich vor, nur Anfragen zu beantworten, die bis zum 30.07.2017 gestellt wurden.
(D) Die Teilnahmeanträge sind spätestens zu dem unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag und unter eindeutiger Kennzeichnung als Teilnahmeantrag in diesem Verfahren beider unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle (ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft mbB) einzureichen (nicht per Fax oder E-Mail). Die Teilnahmeanträge sind zusätzlich in digitaler Form auf einem üblichen Datenträger (z. B.USB-Stick, CD-ROM) – ebenfalls in dem Umschlag – zu übergeben. Der Teilnahmeantrag soll in Anlehnung an die Struktur der Bekanntmachung gegliedert werden.
(E) Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der ein bevollmächtigter Vertreter für das gesamte Vergabeverfahren benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Die unter Ziff. III.1.2) (1) und (2) und Ziff. III.1.2) (6) und (7) genannten Erklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Übrigen wird die Eignung der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) kumulativ berücksichtigt.
(F) Wenn ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder die technische und berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, gilt § 47 VgV. Der Auftraggeber überprüft in diesem Fall im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Sollte diese Prüfung ergeben, dass ein anderes Unternehmen ein entsprechendes Eignungskriterium nicht erfüllt oder dass bei diesem zwingende oder fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB vorliegen, muss der Bewerber dieses innerhalb einer vom Auftraggeber noch zu bestimmenden Frist ersetzen. Für den Fall, dass ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, verlangt der Auftraggeber zudem eine entsprechende gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der mit diesem Vergabeverfahren gesuchte Projektsteuerer betreut im Rahmen des Projektes „IKT-Basisdienst E-Akte“ den gesamten Prozess der Vorbereitungs-, Ausschreibungs- und Beschaffungs-, Rollout- und Durchführungsphase im Rahmen der Einführung der E-Akte im Land Berlin.
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Eine zentrale Festlegung des E-Government-Gesetz Berlin – EGovG Bln ist die Einführung der elektronischen Aktenführung in den Behörden des Landes Berlin bis zum 1.1.2023.
Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Förderung des E-Government (E-Government-Gesetz Berlin – EGovG Bln) vom 30.5.2016 wurde die Grundlage für den konsequenten Ausbau von E-Government-Strukturen des Landes Berlin geschaffen. Damit wird unter anderem das Ziel verfolgt, Verwaltungsprozesse transparent, wirtschaftlich, bürgerfreundlich und benutzerfreundlich zu gestalten. Eine der zentralen Festlegungen des EGovG Bln ist die Einführung der elektronischen Aktenführung in den Behörden des Landes Berlin bis zum 1.1.2023. Zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben wurde im Rahmen der IKT-Architektur für das Land Berlin festgelegt, dass die E-Akte künftig allen Behörden vom IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) als IKT-Basisdienst zur Verfügung gestellt wird. Bis zum 01.01.2023 müssen ca. 60.000 – 70.000 Arbeitsplätze in der Berliner Verwaltung mit dem IKT-Basisdienst E-Akte ausgestattet werden. Die genaue Anzahl der auszustattenden Arbeitsplätze wird im laufenden Projekt ermittelt.
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Um dieses Ziel zu erreichen, sucht das Land Berlin einen qualifizierten externen Projektsteuerer, der die einzelnen Phasen zur Einführung der E-Akte in Berlin nach den Maßgaben des EGovG Bln verantwortlich plant und durchführt. Dies umfasst die folgenden drei Phasen:
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— In Phase 1 trifft der Projektsteuerer die konzeptionellen Vorbereitungen einschließlich der Dokumentation der grundsätzlichen Entscheidungen zum IKT-Basisdienst E-Akte. Darüber hinaus erstellt er die für das Vergabeverfahren zur Beauftragung des Realisierungsdienstleisters einschließlich der Beschaffung der E-Akte-Software notwendigen Dokumente.
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— In Phase 2 übernimmt der Projektsteuerer die Durchführung des Vergabeverfahrens sowie die erforderlichen organisatorischen Vorprojekte in den Behörden, die im Rahmen des Projekts mit der E-Akte ausgestattet werden.
— In Phase 3 übernimmt der Projektsteuerer zum einen die Durchführungsverantwortung für den technischen Aufbau des IKT-Basisdienstes E-Akte sowie den organisatorisch/technischen Rollout in den einzelnen Behörden. Zum anderen erbringt der Projektsteuerer diverse ergänzende Mitwirkungsleistungen in Bezug auf den Rollout. Außerdem wirkt er bei der pilothaften Migration ausgewählter einzelner E-Akten-Systeme auf den IKT-Basisdienst E-Akte mit.
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Vorgesehen ist eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Phasen. Ein Anspruch auf Beauftragung der jeweils nächsten Phase besteht nicht.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen der Verhandlungen ggf. die vertraglichen Grundlagen einschließlich Vertragstyp und Vergütungsmodell zu ändern.
1. Beauftragung der Phasen 2 und 3.
2. Übernahme der Durchführungsverantwortung für die Migration weiterer bestehender E-Aktensysteme einzelner Behörden durch den Projektsteuerer über die Aufgaben in Phase 3 hinaus.
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber hat je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem er niedergelassen ist, entweder einen aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats einzureichen (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist gem. Ziff. IV.2.2 möglichst nicht älter als 6 Monate – Kopie ausreichend) oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachzuweisen. Nachweise sind zwingend ins Deutsche zu übersetzen.
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(1) Kennblatt des Unternehmens (auf eigener Unterlage) mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, der Anschrift, E-Mail, der Ust.-ID-Nr.
(2) Prägnante Darstellung (auf eigener Unterlage) des Unternehmens (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des Unternehmens) sowie – falls zutreffend – ausführliche Darstellung der Konzernverbundenheit mit anderen Unternehmen. (max. 1 DIN A4-Seite).
(3) Nachweis einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung eines Versicherers (Kopie ausreichend). Der Versicherungsschutz muss folgende Mindestdeckungssummen umfassen (jeweils EUR/ Jahr 2-fach maximiert):
— Personenschäden 3 000 000,
— Sachschäden 3 000 000.
Ausreichend ist auch der Nachweis einer unwiderruflichen Deckungszusage eines Versicherers (nicht Maklers), dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen wird (Kopie ausreichend); im Falle der Teilnahme einer Bewerbergemeinschaft ist entweder der Nachweis (Kopie ausreichend) von jedem Mitglied einzeln zu erbringen oder der Nachweis muss sich ausdrücklich auf die Bewerbergemeinschaft beziehen.
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(4) Eigenerklärung (auf eigener Unterlage) über den Gesamtumsatz netto (gerundet auf volle 100.000 EUR) des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Es ist keine Mindestanforderung, dass der Bewerber bereits seit drei Jahren existiert bzw. eine mindestens 3-jährige einschlägige Geschäftstätigkeit vorweisen kann.
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(5) Eigenerklärung (auf eigener Unterlage) über den Umsatz netto (gerundet auf volle 100.000 EUR) des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für mit der zu vergebenden Leistung vergleichbare Tätigkeiten. Als vergleichbare Tätigkeiten gelten die Beratung von öffentlichen Auftraggebern (einschl. kirchliche Institutionen, Universitäten und Kliniken) bei der Beschaffung und/oder Einführung von Datenmanagementsystemen (z.B. Personalverwaltung und/oder Aktenverwaltung und oder Patientenverwaltung). Es ist keine Mindestanforderung, dass der Bewerber bereits seit drei Jahren existiert bzw. eine mindestens 3-jährige einschlägige Geschäftstätigkeit vorweisen kann.
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(6) Eigenerklärung (auf eigener Unterlage) darüber, ob die Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 Nr. 1 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 21 MiLoG und nach §21 SchwarzArbG vorliegen.
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(7) Eigenerklärung gemäß Formblatt in den Vergabeunterlagen zu Tariftreue, Mindestentgelt und Sozialversicherungsbeiträgen (Wirt 322 – Stand: 24.05.2016) sowie Erklärung gemäß Formblatt in den Vergabeunterlagen zur FFV und zum BerlAVG (Wirt 359 FFV – Stand: 22.06.2016).
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(1) Eigenerklärung (auf eigener Unterlage) über die Gesamtanzahl der Mitarbeiter im Unternehmen, bezogen auf den Durchschnitt der letzten drei Jahre (2017, 2016, 2015). Es ist keine Mindestanforderung, dass der Bewerber bereits seit drei Jahren existiert bzw. eine mindestens 3-jährige einschlägige Geschäftstätigkeit vorweisen kann.
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(2) Eigenerklärung (auf eigener Unterlage) über die Gesamtanzahl der Mitarbeiter im Unternehmen, die im Zusammenhang mit Beratung von öffentlichen Auftraggebern (einschl. kirchliche Institutionen, Universitäten und Kliniken) bei der Beschaffung und/oder Einführung von Datenmanagementsystemen (z.B. Personalverwaltung und/oder Aktenverwaltung und oder Patientenverwaltung) eingesetzt werden, bezogen auf den Durchschnitt der letzten drei Jahre (2017, 2016, 2015). Es ist keine Mindestanforderung, dass der Bewerber bereits seit drei Jahren existiert bzw. eine mindestens 3-jährige einschlägige Geschäftstätigkeit vorweisen kann.
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(3) Eigenerklärung (auf Formblatt in den Vergabeunterlagen) über Referenzen des Bewerbers (Unternehmensreferenz) für mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbare Leistungen. Als vergleichbare Leistungen gelten die Beratung von öffentlichen Auftraggebern (einschl. kirchliche Institutionen, Universitäten und Kliniken) bei der Beschaffung und/oder Einführung von Datenmanagementsystemen (z.B. Personalverwaltung und/oder Aktenverwaltung und oder Patientenverwaltung) mit einem Auftragswert (nur Dienstleistungsanteil) von mindestens EUR 1 Mio. (netto), die während der letzten sieben Jahre, gerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge, abgeschlossen wurden. Zusätzlich zum Formblatt ist eine aussagekräftige Kurzdarstellung für jede Referenz auf eigener Unterlage (jeweils maximal eine DIN A4-Seite) einzureichen. Die Darstellung muss jeweils mindestens folgende Angaben enthalten:
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1. Angabe des Auftraggebers unter namentlicher Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer;
2. Angabe des Beginns und der Fertigstellung (Ausführungszeitraum);
3. Kurzbeschreibung der vom Bewerber erbrachten Leistungen;
4. Angabe des Auftragsvolumens (nur Dienstleistungsanteil, netto, gerundet auf volle 100 000 EUR);
5. Darstellung der Bezüge zur E-Akte (soweit zutreffend).
Mindestens eine Referenz, die den Anforderungen gem. Ziff. III.1.3) (3) entspricht.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl unter den Teilnahmeanträgen, welche die formalen Anforderungen – insbesondere auch die geforderten Mindestanforderungen – erfüllen, wird anhand der durch den Bewerber nachgewiesenen Referenzen gemäß Ziff. III.1.3) Nr. (3) durchgeführt. Der Auftraggeber wird die eingereichten Referenzen in der Reihenfolge der vom Bewerber in dem Formblatt Referenzen vorgenommenen Nummerierung bewerten. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der folgenden Kriterien: (1) Für jede über die eine als Mindestanforderung geforderte Referenz über vergleichbare Leistungen des Bewerbers gemäß Ziff. III.1.3) Nr. (3) hinausgehende weitere nachgewiesene Referenz bis einschließlich zur fünften Referenz erhält der Bewerber vier Punkte. (2) Für jede nachgewiesene Referenz über vergleichbare Leistungen des Bewerbers gemäß Ziff. III.1.3) Nr. (3) bezüglich Einführung E-Akte bis einschließlich zur fünften Referenz erhält der Bewerber drei Punkte. (3) Für jede nachgewiesene Referenz über vergleichbare Leistungen des Bewerbers gemäß Ziff. III.1.3) Nr. (3) mit einem Auftragswert (nur Dienstleistungsanteil) über EUR 1 Mio. (netto) bis einschließlich zur fünften Referenz erhält der Bewerber einen Punkt. (4) Für jede nachgewiesene Referenz über vergleichbare Leistungen des Bewerbers gemäß Ziff. III.1.3) Nr. (3) mit einem Auftragswert (nur Dienstleistungsanteil) über EUR 2 Mio. (netto) bis einschließlich zur fünften Referenz erhält der Bewerber zwei Punkte. (5) Für jede nachgewiesene Referenz über vergleichbare Leistungen des Bewerbers gemäß Ziff. III.1.3) Nr. (3) mit einem Auftragswert (nur Dienstleistungsanteil) über EUR 3 Mio. (netto) bis einschließlich zur fünften Referenz erhält der Bewerber drei Punkte. (6) Für jede nachgewiesene Referenz über vergleichbare Leistungen des Bewerbers gemäß Ziff. III.1.3) Nr. (3) mit einem Auftragswert (nur Dienstleistungsanteil) über EUR 4 Mio. (netto) bis einschließlich zur fünften Referenz erhält der Bewerber vier Punkte. Bezüglich der Kriterien (3) bis (6) werden nur die fünf nachgewiesenen Referenzen über vergleichbare Leistungen des Bewerbers gemäß Ziff. III.1.3) Nr. (3) mit den höchsten Auftragswerten (nur Dienstleistungsanteil) gewertet und bezüglich jeder dieser Referenzen wird nur der höchste bei den Kriterien (3) bis (6) erreichte Punktwert gewertet. Insgesamt können max. 51 Punkte erzielt werden. Erreichen mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl, entscheidet die Referenz über vergleichbare Leistungen des Bewerbers gemäß Ziff. III.1.3) Nr. (3) mit dem höchsten Auftragswert (nur Dienstleistungsanteil).
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Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zirngibl Rechtsanwälte Partnerschaft, Kurfürstendamm 194, 10707 Berlin
Dokumente URL: ftp://mail.zl-legal.de 🌏
URL der Dokumente: ftp://mail.zl-legal.de 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
(A) Auftragsinteressenten können die Vergabeunterlagen unter der folgenden elektronischen Adresse abrufen: ftp://mail.zl-legal.de. Der Benutzername lautet: „Berlin“. Das Passwort lautet: „E-Akte“.
(B) Für die Erstellung des Teilnahmeantrags werden vom Auftraggeber bis auf die Formblätter zu den beiden Eigenerklärungen gemäß Ziff. III.1.2) (7) und das Formblatt zu den Referenzangaben gem. Ziff. III.1.3) (3) keine weiteren Formblätter zur Verfügung gestellt. Neben dem Formblatt bezüglich der nachzuweisenden Referenzen gem. Ziff. III.1.3) (3) haben die Bewerber zusätzlich eine Referenzdarstellung auf eigener Unterlage (max. 1 DIN A4-Seite pro Referenz) einzureichen.
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(C) Bewerberfragen sind frühzeitig per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle (ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft mbB) zu richten. Diese behält sich vor, nur Anfragen zu beantworten, die bis zum 30.07.2017 gestellt wurden.
(D) Die Teilnahmeanträge sind spätestens zu dem unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag und unter eindeutiger Kennzeichnung als Teilnahmeantrag in diesem Verfahren beider unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle (ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft mbB) einzureichen (nicht per Fax oder E-Mail). Die Teilnahmeanträge sind zusätzlich in digitaler Form auf einem üblichen Datenträger (z. B.USB-Stick, CD-ROM) – ebenfalls in dem Umschlag – zu übergeben. Der Teilnahmeantrag soll in Anlehnung an die Struktur der Bekanntmachung gegliedert werden.
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(E) Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der ein bevollmächtigter Vertreter für das gesamte Vergabeverfahren benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Die unter Ziff. III.1.2) (1) und (2) und Ziff. III.1.2) (6) und (7) genannten Erklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Übrigen wird die Eignung der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) kumulativ berücksichtigt.
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(F) Wenn ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder die technische und berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, gilt § 47 VgV. Der Auftraggeber überprüft in diesem Fall im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Sollte diese Prüfung ergeben, dass ein anderes Unternehmen ein entsprechendes Eignungskriterium nicht erfüllt oder dass bei diesem zwingende oder fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB vorliegen, muss der Bewerber dieses innerhalb einer vom Auftraggeber noch zu bestimmenden Frist ersetzen. Für den Fall, dass ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, verlangt der Auftraggeber zudem eine entsprechende gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der obengenannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zudem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-01-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-01-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-01-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 007-011818
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 130-266025
ABl. S-Ausgabe: 7
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Optionen:
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachlich/technische Konditionen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Gewichtung des Preises: 55
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft, Kurfürstendamm 194, 10707 Berlin
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2018/S 007-011818 (2018-01-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der mit diesem Vergabeverfahren gesuchte Projektsteuerer betreut im Rahmen des Projektes "IKT-Basisdienst E-Akte" den gesamten Prozess der Vorbereitungs-, Ausschreibungs- und Beschaffungs-, Rollout- und Durchführungsphase im Rahmen der Einführung der E-Akte im Land Berlin.
Eine zentrale Festlegung des E-Government-Gesetz Berlin – EGovG Bln ist die Einführung der elektronischen Aktenführung in den Behörden des Landes Berlin bis zum 1.1.2023.
Mehr anzeigen
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-01-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-01-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 007-011818
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 130-266025
ABl. S-Ausgabe: 7
Zusätzliche Informationen
(A) Auftragsinteressenten können die Vergabeunterlagen unter der folgenden elektronischen Adresse abrufen: ftp://mail.zl-legal.de. Der Benutzername lautet: "Berlin". Das Passwort lautet: "E-Akte".
(B) Für die Erstellung des Teilnahmeantrags werden vom Auftraggeber bis auf die Formblätter zu den beiden Eigenerklärungen gemäß Ziff. III.1.2) (7) und das Formblatt zu den Referenzangaben gem. Ziff. III.1.3) (3) keine weiteren Formblätter zur Verfügung gestellt. Neben dem Formblatt bezüglich der nachzuweisenden Referenzen gem. Ziff. III.1.3) (3) haben die Bewerber zusätzlich eine Referenzdarstellung auf eigener Unterlage (max. 1 DIN A4-Seite pro Referenz) einzureichen.
(C) Bewerberfragen sind frühzeitig per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle (ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft mbB) zu richten. Diese behält sich vor, nur Anfragen zu beantworten, die bis zum 30.7.2017 gestellt wurden.
(D) Die Teilnahmeanträge sind spätestens zu dem unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag und unter eindeutiger Kennzeichnung als Teilnahmeantrag in diesem Verfahren beider unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle (ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft mbB) einzureichen (nicht per Fax oder E-Mail). Die Teilnahmeanträge sind zusätzlich in digitaler Form auf einem üblichen Datenträger (z. B.USB-Stick, CD-ROM) – ebenfalls in dem Umschlag – zu übergeben. Der Teilnahmeantrag soll in Anlehnung an die Struktur der Bekanntmachung gegliedert werden.
(E) Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der ein bevollmächtigter Vertreter für das gesamte Vergabeverfahren benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Die unter Ziff. III.1.2) (1) und (2) und Ziff. III.1.2) (6) und (7) genannten Erklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Übrigen wird die Eignung der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) kumulativ berücksichtigt.
(F) Wenn ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder die technische und berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, gilt § 47 VgV. Der Auftraggeber überprüft in diesem Fall im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Sollte diese Prüfung ergeben, dass ein anderes Unternehmen ein entsprechendes Eignungskriterium nicht erfüllt oder dass bei diesem zwingende oder fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB vorliegen, muss der Bewerber dieses innerhalb einer vom Auftraggeber noch zu bestimmenden Frist ersetzen. Für den Fall, dass ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, verlangt der Auftraggeber zudem eine entsprechende gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung.
Mehr anzeigen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der mit diesem Vergabeverfahren gesuchte Projektsteuerer betreut im Rahmen des Projektes "IKT-Basisdienst E-Akte" den gesamten Prozess der Vorbereitungs-, Ausschreibungs- und Beschaffungs-, Rollout- und Durchführungsphase im Rahmen der Einführung der E-Akte im Land Berlin.
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Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Förderung des E-Government (E-Government-Gesetz Berlin – EGovG Bln) vom 30. Mai 2016 wurde die Grundlage für den konsequenten Ausbau von E-Government-Strukturen des Landes Berlin geschaffen. Damit wird unter anderem das Ziel verfolgt, Verwaltungsprozesse transparent, wirtschaftlich, bürgerfreundlich und benutzerfreundlich zu gestalten. Eine der zentralen Festlegungen des EGovG Bln ist die Einführung der elektronischen Aktenführung in den Behörden des Landes Berlin bis zum 1.1.2023. Zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben wurde im Rahmen der IKT-Architektur für das Land Berlin festgelegt, dass die E-Akte künftig allen Behörden vom IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) als IKT-Basisdienst zur Verfügung gestellt wird. Bis zum 1.1.2023 müssen ca. 60.000 - 70.000 Arbeitsplätze in der Berliner Verwaltung mit dem IKT-Basisdienst E-Akte ausgestattet werden. Die genaue Anzahl der auszustattenden Arbeitsplätze wird im laufenden Projekt ermittelt.
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— In Phase 1 trifft der Projektsteuerer die konzeptionellen Vorbereitungen einschließlich der Dokumentation der grundsätzlichen Entscheidungen zum IKT-Basisdienst E-Akte. Darüber hinaus erstellt er die für das Vergabeverfahren zur Beauftragung des Realisierungsdienstleisters einschließlich der Beschaffung der E-Akte-Software notwendigen Dokumente,
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— In Phase 2 übernimmt der Projektsteuerer die Durchführung des Vergabeverfahrens sowie die erforderlichen organisatorischen Vorprojekte in den Behörden, die im Rahmen des Projekts mit der E-Akte ausgestattet werden,
1) Beauftragung der Phasen 2 und 3;
2) Übernahme der Durchführungsverantwortung für die Migration weiterer bestehender E-Aktensysteme einzelner Behörden durch den Projektsteuerer über die Aufgaben in Phase 3 hinaus.
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachlich/technische Konditionen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Gewichtung des Preises: 55
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft, Kurfürstendamm 194, 10707 Berlin
Referenz
Zusätzliche Informationen
(A) Auftragsinteressenten können die Vergabeunterlagen unter der folgenden elektronischen Adresse abrufen: ftp://mail.zl-legal.de. Der Benutzername lautet: "Berlin". Das Passwort lautet: "E-Akte".
(C) Bewerberfragen sind frühzeitig per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle (ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft mbB) zu richten. Diese behält sich vor, nur Anfragen zu beantworten, die bis zum 30.7.2017 gestellt wurden.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der obengenannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
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