Wirkungsanalyse des Bundesmodellprogramms der Lokalen Allianzen für Demenz

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Um die Lebensqualität demenziell erkrankter Menschen zu verbessern hat die Bundesregierung im Jahr 2012 die „Allianz für Menschen mit Demenz“ unter gemeinsamer Federführung von Gesundheits- und Familienministerium ins Leben gerufen. Die Allianz hat zum Ziel ein Netzwerk auf Bundesebene aufzubauen, das Verantwortliche zusammenführt, um die Lebenssituation betroffener Menschen und ihrer Angehörigen nachhaltig zu verbessern und zugleich eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Demenz zu bewirken. Mit Unterzeichnung der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ am 15.9.2014 haben sich die Gestaltungspartner zur Umsetzung in ihrer jeweiligen Zuständigkeit verpflichtet.
Eine zentrale Maßnahme der Agenda ist das Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“.
Um zu überprüfen, welche Effekte durch das Bundesmodellprogramm erzielt worden sind, ist eine abschließende Wirkungsanalyse vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-23.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-23 Auftragsbekanntmachung
2017-12-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-03-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung in Sachen Evaluierung
Kurze Beschreibung:
Um die Lebensqualität demenziell erkrankter Menschen zu verbessern hat die Bundesregierung im Jahr 2012 die „Allianz für Menschen mit Demenz“ unter gemeinsamer Federführung von Gesundheits- und Familienministerium ins Leben gerufen. Die Allianz hat zum Ziel ein Netzwerk auf Bundesebene aufzubauen, das Verantwortliche zusammenführt, um die Lebenssituation betroffener Menschen und ihrer Angehörigen nachhaltig zu verbessern und zugleich eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Demenz zu bewirken. Mit Unterzeichnung der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ am 15.9.2014 haben sich die Gestaltungspartner zur Umsetzung in ihrer jeweiligen Zuständigkeit verpflichtet. Eine zentrale Maßnahme der Agenda ist das Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Um zu überprüfen, welche Effekte durch das Bundesmodellprogramm erzielt worden sind, ist eine abschließende Wirkungsanalyse vorgesehen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung in Sachen Evaluierung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Sozialforschung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Postanschrift: Glinkastr. 24
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmfsfj.de 🌏
E-Mail: zentrale-beschaffung@bafza.bund.de 📧
Telefon: +49 22136734267 📞
Fax: +49 22136734664 📠
URL der Dokumente: http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-23 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-28 📅
Datum des Beginns: 2018-01-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 061-114142
ABl. S-Ausgabe: 61
Zusätzliche Informationen
— Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung, eventuelle Präsentation und Verhandlungsrunden werden nicht erstattet. — Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich. — Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (Anlage 1 der anzufordernden Unterlagen) unter Beifügung der unter den Punkten III.1.1 – III.1.3 der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen zu stellen ist. — Ergänzende Unterlagen können unter http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html heruntergeladen werden. Darüber hinaus können die Unterlagen bei der genannten Kontaktstelle Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Monika Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln schriftlich – auch per E-Mail oder Fax – angefordert werden. — Fragen können bis zum 18.04.17 bei der genannten Kontaktstelle schriftlich, per Fax oder per E-Mail an zentrale-beschaffung@bafza.bund.de gestellt werden. Die Antworten werden als Ergänzung unter http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html bekannt gemacht. Soweit die Beantwortung ergänzende oder berichtigende Angaben für die Ausschreibung enthält, werden sie als Ergänzungen zur Ausschreibung im EU-Supplement sowie auf der Internetseite www.bund.de bekannt gemacht. — Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben (keine digitale, gescannte oder gefaxte Unterschrift). — Bietergemeinschaften haben in dem Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie einen bevollmächtigten Vertreter/eine bevollmächtigte Vertreterin zu benennen. Im Falle der Auftragsvergabehaften die Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Die unter Punkt III.1.1 und III.1.2 geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. — Senden Sie den Teilnahmeantrag zweifach (einmal im Original und einmal auf handelsüblichem Datenträger) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Wirkungsanalyse LAD“ an die genannte Kontaktstelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Monika Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln. — Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen. — Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten. Der Bewerber/Die Bewerberin hat sicherzustellen, dass über Zustell- oder Kurierdienste versendete Teilnahmeanträge innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge bei der genannten Kontaktstelle eingehen. Ein Verschulden der Zustell- oder Kurierdienste wird dem Bewerber/der Bewerberin zugerechnet. — Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden. — Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Bewerber / die Bewerberin bzw. den Bieter / die Bieterin führen zum Ausschluss. — Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber/ Bewerberinnen den Bestimmungen des § 62 VgV.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Um die Lebensqualität demenziell erkrankter Menschen zu verbessern hat die Bundesregierung im Jahr 2012 die „Allianz für Menschen mit Demenz“ unter gemeinsamer Federführung von Gesundheits- und Familienministerium ins Leben gerufen. Die Allianz hat zum Ziel ein Netzwerk auf Bundesebene aufzubauen, das Verantwortliche zusammenführt, um die Lebenssituation betroffener Menschen und ihrer Angehörigen nachhaltig zu verbessern und zugleich eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Demenz zu bewirken. Mit Unterzeichnung der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ am 15.9.2014 haben sich die Gestaltungspartner zur Umsetzung in ihrer jeweiligen Zuständigkeit verpflichtet.
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Eine zentrale Maßnahme der Agenda ist das Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“.
Um zu überprüfen, welche Effekte durch das Bundesmodellprogramm erzielt worden sind, ist eine abschließende Wirkungsanalyse vorgesehen.
Um die Lebensqualität demenziell erkrankter Menschen zu verbessern hat die Bundesregierung im Jahr 2012 die „Allianz für Menschen mit Demenz“ ins Leben gerufen, die als AG C.2 Bestandteil der Demografiestrategie der Bundesregierung unter gemeinsamer Federführung von Gesundheits- und Familienministerium ist. Den Ko-Vorsitz hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. – Selbsthilfe Demenz inne. Gestaltungspartner sind u. a. die Bundesländer, kommunale Spitzen- und Fachverbände, Bundesressorts und Wissenschaftsvertreter. Die Allianz hat zum Ziel ein Netzwerk auf Bundesebene aufzubauen, das Verantwortliche zusammenführt, um die Lebenssituation betroffener Menschen und ihrer Angehörigen nachhaltig zu verbessern und zugleich eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Demenz zu bewirken. Mit Unterzeichnung der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ am 15.9.2014, die in vier Handlungsfeldern mehr als 150 konkrete Maßnahmen vorsieht, haben sich die Gestaltungspartner zur Umsetzung in ihrer jeweiligen Zuständigkeit verpflichtet. Der Umsetzungsprozess wird von einem Monitoring begleitet. Ein Zwischenbericht ist am 21.9.2016 veröffentlicht worden, der Abschlussbericht ist für 2018 vorgesehen. Agenda und Zwischenbericht sind auf der Seite www.allianz-fuer-demenz.de eingestellt.
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In den Lokalen Allianzen sollen sich – neben und mit bereits bestehenden regionalen Demenznetzwerken – Partner vernetzen, um durch konkrete Maßnahmen in der Kommune Einfluss darauf zu nehmen, dass Demenzerkrankte ebenso wie ihre pflegenden Angehörigen nicht ausgegrenzt werden, sondern verständnisvoll und einfühlsam ihren Bedürfnissen entsprechend akzeptiert werden und dort, wo erforderlich, individuelle Hilfe und Unterstützung erfahren. Damit werden Hilfenetzwerke im Lebensumfeld Betroffener geschaffen, die dazu beitragen, ihnen so lange wie möglich den Verbleib in ihrem gewohnten sozialen Umfeld zu ermöglichen und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Die Lokalen Allianzen können dort, wo bereits regionale und auch überregionale Demenznetzwerke bestehen, deren Anliegen – häufig auch in enger Kooperation – unterstützen und stärken. Von 2012 bis 2016 sind in fünf Bewerbungs- und Auswahlverfahren in Abstimmung mit den Bundesländern insgesamt 500 Projekte als Hilfenetzwerke für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen initiiert worden. Sie haben unterschiedliche Träger und vielfältige inhaltliche Schwerpunkte. Ein positives Votum der Kommune war Voraussetzung für eine Förderung, die Vernetzung mit bestehenden regionalen Netzwerken und Angeboten ausdrücklich erwünscht. Die Projekte der fünften und letzten Förderwelle sind am 1. September 2016 gestartet. Das Programm wird im Sinne einer Prozessevaluation kontinuierlich von der Demenz Support Stuttgart gGmbH begleitet und endet zum September 2018.
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Einzelheiten zum Programm und den Projekten sind unter www.lokale-allianzen.de einsehbar.
Um zu überprüfen, welche Effekte durch das Bundesmodellprogramm – auch in Ergänzung und Verknüpfung mit regionalen oder überregionalen Demenznetzwerken – erzielt worden sind, ist eine abschließende Wirkungsanalyse vorgesehen.
Die Durchführung der Wirkungsanalyse ist auf drei Förderjahre angelegt. Es soll noch während der Laufzeit der letzten Förderwelle beginnen, wobei die Ergebnisse der Prozessevaluation einbezogen werden sollen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein Bewerber/eine Bewerberin zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines Unterauftragnehmens beruft, hat er/sie die geforderten Nachweise auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
a) Kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/ der sich bewerbenden Institution (max. eine DIN A4 – Seite)
b) Nennung der für das Unternehmen/die Institution verantwortlichen Person(en)
c) Eigenerklärungen zu §§ 123, 124 GWB (Die Eigenerklärungen sind vorformuliert den Vergabeunterlagen zum Download beigefügt). Der Bewerber/ Die Bewerberin hat seine/ihre Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu sind mit dem Teilnahmeantrag ausgefüllte und unterschriebene Eigenerklärungen zu den §§ 123, 124 GWB vorzulegen, die u.a. beinhalten, dass der Bewerber/die Bewerberin sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seinen/ihren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
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d) Aktuelle Gewerbezentralregisterauskunft bzw. Eigenerklärung, dass nachweislich die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein Bewerber/eine Bewerberin zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines Unterauftragnehmens beruft, hat er/sie den unter Punkt a) geforderten Nachweis auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
a) Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. Eigenerklärung, dass im Zuschlagsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen.
Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
a) Der Bewerber/Die Bewerberin hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er/sie an Unterauftragnehmer/Unterauftragnehmerinnen übertragen will und diese spätestens vor Zuschlagserteilung namentlich zu benennen.
b) Angabe bei Bewerbergemeinschaften, welches Mitglied welche Aufgaben und Themenstellungen übernimmt sowie wer als zentrale Ansprechperson fungiert.
c) Bestätigung, dass das Angebot, die eventuelle Präsentation und die Auftragsleistung in deutscher Sprache erfolgen.
d) Übersicht in Form einer Liste über die in den letzten 3 Jahren geleisteten wesentlichen Arbeiten (und Aktivitäten) mit Angaben des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der Leistungszeit und der Angabe der öffentlichen und privaten Auftraggeber.
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e) Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Falle eines Zuschlags für den Auftrag zuständig sein werden.
f) Zusicherung, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme im Rahmen der Unterstützung entstehen.
g) Nachweis von Erfahrungen in der quantitativen und qualitativen Sozial- und Evaluationsforschung.
h) Nachweis von Erfahrungen mit der wissenschaftlichen Begleitung bei der Evaluation von Projekten im Bereich Altenpflege bzw. Menschen mit Demenz.
i) Nachweis von Erfahrungen bei der Ausarbeitung von Fragestellungen für Erhebungen.
j) Nachweis von Erfahrungen bei der Erarbeitung überzeugender Lösungen für eine Auswahl von Untersuchungseinheiten im Rahmen von qualitativen Studien, um z.B. förderliche und hinderliche Bedingungen sowie die Zielerreichung empirisch zu untersuchen.
k) Nachweis von Kompetenz zur Kooperation mit weiteren Partnern im Rahmen von Projektevaluationen.
l) Nachweis von Kenntnissen der Länderstrukturen, kommunaler Strukturen sowie der Strukturen von Freien Trägern und Verbänden.
m) Nachweis von Kenntnissen und Erfahrungen in den Bereichen Vernetzungs- und Versorgungsstrukturen, Selbsthilfe sowie Teilhabe.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewertung der Eignung der Bewerber/Bewerberinnen erfolgt anhand der im Bewertungsraster genannten Kriterien. Die Angaben der Bewerber/Bewerberinnen werden differenziert bewertet und eine Rangfolge der Teilnahmeanträge ermittelt. Das Bewertungsraster ist den zum Download bereitgestellten Unterlagen beigefügt.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, 50964 Köln
Internetadresse: www.bmfsfj.de 🌏
Dokumente URL: http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ
Postanschrift: Sibille-Hartmann-Str. 2-8
Postort: Köln
Postleitzahl: 50969
Land: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.bafza.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
— Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung, eventuelle Präsentation und Verhandlungsrunden werden nicht erstattet.
— Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich.
— Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (Anlage 1 der anzufordernden Unterlagen) unter Beifügung der unter den Punkten III.1.1 – III.1.3 der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen zu stellen ist.
— Ergänzende Unterlagen können unter http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html heruntergeladen werden. Darüber hinaus können die Unterlagen bei der genannten Kontaktstelle Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Monika Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln schriftlich – auch per E-Mail oder Fax – angefordert werden.
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— Fragen können bis zum 18.04.17 bei der genannten Kontaktstelle schriftlich, per Fax oder per E-Mail an zentrale-beschaffung@bafza.bund.de gestellt werden. Die Antworten werden als Ergänzung unter http://www.bafza.de/aufgaben/zentrale-vergabestelle.html bekannt gemacht. Soweit die Beantwortung ergänzende oder berichtigende Angaben für die Ausschreibung enthält, werden sie als Ergänzungen zur Ausschreibung im EU-Supplement sowie auf der Internetseite www.bund.de bekannt gemacht.
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— Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben (keine digitale, gescannte oder gefaxte Unterschrift).
— Bietergemeinschaften haben in dem Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie einen bevollmächtigten Vertreter/eine bevollmächtigte Vertreterin zu benennen. Im Falle der Auftragsvergabehaften die Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Die unter Punkt III.1.1 und III.1.2 geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
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— Senden Sie den Teilnahmeantrag zweifach (einmal im Original und einmal auf handelsüblichem Datenträger) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Wirkungsanalyse LAD“ an die genannte Kontaktstelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Monika Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln.
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— Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen.
— Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten. Der Bewerber/Die Bewerberin hat sicherzustellen, dass über Zustell- oder Kurierdienste versendete Teilnahmeanträge innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge bei der genannten Kontaktstelle eingehen. Ein Verschulden der Zustell- oder Kurierdienste wird dem Bewerber/der Bewerberin zugerechnet.
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— Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
— Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Bewerber / die Bewerberin bzw. den Bieter / die Bieterin führen zum Ausschluss.
— Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber/ Bewerberinnen den Bestimmungen des § 62 VgV.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2017/S 061-114142 (2017-03-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-12-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Um die Lebensqualität demenziell erkrankter Menschen zu verbessern hat die Bundesregierung im Jahr 2012 die „Allianz für Menschen mit Demenz“ unter gemeinsamer Federführung von Gesundheits- und Familienministerium ins Leben gerufen. Die Allianz hat zum Ziel ein Netzwerk auf Bundesebene aufzubauen, das Verantwortliche zusammenführt, um die Lebenssituation betroffener Menschen und ihrer Angehörigen nachhaltig zu verbessern und zugleich eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Demenz zu bewirken. Mit Unterzeichnung der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ am 15. September 2014 haben sich die Gestaltungspartner zur Umsetzung in ihrer jeweiligen Zuständigkeit verpflichtet. Eine zentrale Maßnahme der Agenda ist das Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Um zu überprüfen, welche Effekte durch das Bundesmodellprogramm erzielt worden sind, ist eine abschließende Wirkungsanalyse vorgesehen.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 236-490406
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 061-114142
ABl. S-Ausgabe: 236

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Um die Lebensqualität demenziell erkrankter Menschen zu verbessern hat die Bundesregierung im Jahr 2012 die „Allianz für Menschen mit Demenz“
unter gemeinsamer Federführung von Gesundheits- und Familienministerium ins Leben gerufen. Die Allianz hat zum Ziel ein Netzwerk auf Bundesebene aufzubauen, das Verantwortliche zusammenführt, um die Lebenssituation betroffener Menschen und ihrer Angehörigen nachhaltig zu verbessern und zugleich eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Demenz zu bewirken. Mit Unterzeichnung der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ am 15. September 2014 haben sich die Gestaltungspartner zur Umsetzung in ihrer jeweiligen Zuständigkeit verpflichtet.
ins Leben gerufen, die als AG C.2 Bestandteil der Demografiestrategie der Bundesregierung unter gemeinsamer Federführung von Gesundheits- und Familienministerium ist. Den Ko-Vorsitz hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. – Selbsthilfe Demenz inne. Gestaltungspartner sind u.a. die Bundesländer, kommunale Spitzen- und Fachverbände, Bundesressorts und Wissenschaftsvertreter. Die Allianz hat zum Ziel ein Netzwerk auf Bundesebene aufzubauen, das Verantwortliche zusammenführt, um die Lebenssituation betroffener Menschen und ihrer Angehörigen nachhaltig zu verbessern und zugleich eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Demenz zu bewirken. Mit Unterzeichnung der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ am 15. September 2014, die in vier Handlungsfeldern mehr als 150 konkrete Maßnahmen vorsieht, haben sich die Gestaltungspartner zur Umsetzung in ihrer jeweiligen Zuständigkeit verpflichtet. Der Umsetzungsprozess wird von einem Monitoring begleitet. Ein Zwischenbericht ist am 21. September 2016 veröffentlicht worden, der Abschlussbericht ist für 2018 vorgesehen. Agenda und Zwischenbericht sind auf der Seite www.allianz-fuer-demenz.de eingestellt.
In den Lokalen Allianzen sollen sich - neben und mit bereits bestehenden regionalen Demenznetzwerken - Partner vernetzen, um durch konkrete Maßnahmen in der Kommune Einfluss darauf zu nehmen, dass Demenzerkrankte ebenso wie ihre pflegenden Angehörigen nicht ausgegrenzt werden, sondern verständnisvoll und einfühlsam ihren Bedürfnissen entsprechend akzeptiert werden und dort, wo erforderlich, individuelle Hilfe und Unterstützung erfahren. Damit werden Hilfenetzwerke im Lebensumfeld Betroffener geschaffen, die dazu beitragen, ihnen so lange wie möglich den Verbleib in ihrem gewohnten sozialen Umfeld zu ermöglichen und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Die Lokalen Allianzen können dort, wo bereits regionale und auch überregionale Demenznetzwerke bestehen, deren Anliegen - häufig auch in enger Kooperation - unterstützen und stärken. Von 2012 bis 2016 sind in fünf Bewerbungs- und Auswahlverfahren in Abstimmung mit den Bundesländern insgesamt 500 Projekte als Hilfenetzwerke für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen initiiert worden. Sie haben unterschiedliche Träger und vielfältige inhaltliche Schwerpunkte. Ein positives Votum der Kommune war Voraussetzung für eine Förderung, die Vernetzung mit bestehenden regionalen Netzwerken und Angeboten ausdrücklich erwünscht. Die Projekte der fünften und letzten Förderwelle sind am 1. September 2016 gestartet. Das Programm wird im Sinne einer Prozessevaluation kontinuierlich von der Demenz Support Stuttgart gGmbH begleitet und endet zum September 2018.
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Um zu überprüfen, welche Effekte durch das Bundesmodellprogramm - auch in Ergänzung und Verknüpfung mit regionalen oder überregionalen Demenznetzwerken - erzielt worden sind, ist eine abschließende Wirkungsanalyse vorgesehen.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Gewichtung des Preises: 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-30 📅
Quelle: OJS 2017/S 236-490406 (2017-12-04)