LIMS Hygieneinstitut FHH

Dataport AöR

Einführung eines neuen Labor-Informations- und Management-Systems (LIMS) im Bereich HU4 (Bereich Umweltuntersuchungen). Ablösung des derzeit genutzten und überalterten LIMS.
Ziel ist eine einheitliche, zeitnahe, unkomplizierte, fehlertolerante und robuste digitale Kommunikation von Planungs-, Proben-, Labororganisations- und Ergebnisdaten über alle Phasen der Untersuchung einer Probe von der Planung bis zur Berichterstattung.
Das neue LIMS wird eingebunden sein in die Dateninfrastruktur der Freien und Hansestadt Hamburg (FHHNet).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-07-11 Auftragsbekanntmachung
2018-07-13 Ergänzende Angaben
2018-07-31 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2018-07-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Analyse- oder Wissenschaftssoftwarepaket
Referenznummer: DP-2018000021
Kurze Beschreibung:
Einführung eines neuen Labor-Informations- und Management-Systems (LIMS) im Bereich HU4 (Bereich Umweltuntersuchungen). Ablösung des derzeit genutzten und überalterten LIMS. Ziel ist eine einheitliche, zeitnahe, unkomplizierte, fehlertolerante und robuste digitale Kommunikation von Planungs-, Proben-, Labororganisations- und Ergebnisdaten über alle Phasen der Untersuchung einer Probe von der Planung bis zur Berichterstattung. Das neue LIMS wird eingebunden sein in die Dateninfrastruktur der Freien und Hansestadt Hamburg (FHHNet).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Analyse- oder Wissenschaftssoftwarepaket 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Analyse- oder Wissenschaftssoftwarepaket 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dataport AöR
Postanschrift: Altenholzer Straße 10-14
Postleitzahl: 24161
Postort: Altenholz
Kontakt
Internetadresse: http://www.dataport.de 🌏
E-Mail: dataportvergabe9265@dataport.de 📧
URL der Dokumente: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=2i7yQxRK1bg%3d 🌏
URL der Teilnahme: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierportal/dataport 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-11 📅
Einreichungsfrist: 2018-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-07-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 133-302351
ABl. S-Ausgabe: 133
Zusätzliche Informationen
Zur Teilnahme an der Kommunikation mit der Vergabestelle sind eine Registrierung des interessierten Unternehmens sowie die Einrichtung mindestens einer Benutzerkennung in der eVergabe-Software erforderlich. Zur Kommunikation im Vergabeverfahren sowie zur Antrags-/Angebotserstellung und -einreichung können vom Bewerber/Bieter mehrere Benutzerkennungen verwendet werden. Der Bewerber/Bieter ist dafür verantwortlich, dass die Stammdaten und insbesondere die E-Mail-Adresse der Benutzerkennungen aktuell gehalten werden. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass aus technischen Gründen im laufenden Vergabeverfahren E-Mail-Benachrichtigungen über eingehende Mitteilungen der Vergabestelle ausschließlich an die E-Mail-Adresse der Benutzerkennung gesendet werden, die die Bearbeitung des Antrags/Angebotes erstmalig initiiert hat. Der Bewerber hat daher dafür Sorge zu tragen, dass die Kenntnisnahme und Bearbeitung eingehender Nachrichten jederzeit sichergestellt ist. Sämtliche Kommunikation im Rahmen des Vergabeverfahrens findet ausschließlich in deutscher Sprache über den Bieterassistenten statt. Verstöße gegen diese Kommunikationsregel (z. B. telefonische Kontaktaufnahmen) können als Verletzung vergaberechtlicher Grundsätze bewertet werden (Wettbewerbsprinzip, Gleichbehandlungs- und Transparenzgebot) und zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Im Einzelfall können durch die Vergabestelle auch andere elektronische Mittel (z. B. E-Mail über die in der Auftragsbekanntmachung angegebene Kontaktadresse) zur Kommunikation genutzt werden. Für den Antrag/das Angebot sind nur die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zu verwenden. Dem Bewerber/Bieter obliegt die Pflicht zur Vollständigkeitsprüfung der Vergabe-unterlagen gemäß beigefügter Checkliste. Nachteile, die sich daraus ergeben, dass ein Antrag/Angebot auf Grundlage unvollständiger Unterlagen abgegeben wurde, gehen zu Lasten des Bewerbers/Bieters. Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen / Zusätzliche Auskünfte Erkennt ein Bieter Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o. ä. in den Vergabeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von Bieterfragen hinzuweisen. Tut er dies trotz Erkennens oder Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu seinen Lasten. Fragen- und Antwortenforum Bewerber-/Bieterfragen sind im Rahmen eines Fragen- und Antwortenforums bis zu dem in der Projektinformation als „Schluss Frageforum“ bezeichneten Termin im Abschnitt Nachrichten des Bieterassistenten jeweils einzeln über die „Senden“ Funktion einzureichen. Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen teilnehmenden Bietern unaufgefordert an dem in der Projektinformation genannten Termin „Fragen und Antworten an alle Bieter“ über den Abschnitt Nachrichten zur Kenntnis gegeben. Im Rahmen der Anonymisierung behält sich die Vergabestelle Umformulierungen in der Fragestellung vor. Abweichend hiervon wird die Vergabestelle Auskünfte, die nur den fragenden Bieter betreffen, nur diesem mitteilen, soweit die Informationen für die anderen Bieter nicht relevant sind oder den Vertrauensschutz des fragenden Bieters verletzen. Ebenso wird die Vergabestelle unter Umständen Auskünfte schon vor dem genannten Datum versenden, wenn auf Grund der Art und des Inhalts der Frage eine unverzügliche Beantwortung geboten ist. Bei Fragen, die keine zusätzlichen Informationen im Sinne von § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV darstellen, prüft die Vergabestelle im jeweiligen Einzelfall, ob sie Antworten versendet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Einführung eines neuen Labor-Informations- und Management-Systems (LIMS) im Bereich HU4 (Bereich Umweltuntersuchungen). Ablösung des derzeit genutzten und überalterten LIMS.
Ziel ist eine einheitliche, zeitnahe, unkomplizierte, fehlertolerante und robuste digitale Kommunikation von Planungs-, Proben-, Labororganisations- und Ergebnisdaten über alle Phasen der Untersuchung einer Probe von der Planung bis zur Berichterstattung.
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Das neue LIMS wird eingebunden sein in die Dateninfrastruktur der Freien und Hansestadt Hamburg (FHHNet).
Das Institut für Hygiene und Umwelt (HU) ist ein modernes Dienstleistungszentrum für Verbraucher-, Gesundheits- und Umweltschutz. Es wird als Landeslabor von der Freien und Hansestadt Hamburg in Form eines Landesbetriebs nach § 106 LHO betrieben und führt überwiegend amtliche lebensmittelchemische, human- und veterinärmedizinische sowie umweltbezogene Laboruntersuchungen durch.
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Das Institut für Hygiene und Umwelt beabsichtigt die Einführung eines neuen Labor- Informations- und Management-Systems (LIMS) im Bereich HU4 (Bereich Umweltuntersuchungen). Damit soll das derzeit genutzte, überalterte LIMS abgelöst und durch eine moderne IT-Lösung ersetzt werden, welche den Bereich Umweltuntersuchungen optimal unterstützt, um langfristig eine effiziente und ökonomische Durchführung der Aufgaben und Tätigkeiten der einzelnen Abteilungen sicherzustellen.
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Ziel des Projekts ist daher die Etablierung eines neuen, leistungsfähigen LIMS (Projektname: HU4-LIMS), das die aktuellen Anforderungen an Probenplanung, Probenmanagement, Laborablaufsteuerung, Datenverwaltung, -auswertung und -nutzung, sowie an ein effizientes Berichtswesen erfüllt. Der Datenaustausch mit den Datensystemen der auftraggebenden Stellen, der Datennutzenden, externer Labors und der kaufmännischen Abteilung des HU muss ohne Medienbrüche möglich sein. Das neue LIMS muss zudem flexibel und mit geringem Aufwand an sich häufig ändernde Rahmenbedingungen rechtlicher und organisatorischer Art anpassbar sein.
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Ziel ist eine einheitliche, zeitnahe, unkomplizierte, fehlertolerante und robuste digitale Kommunikation von Planungs-, Proben-, Labororganisations- und Ergebnisdaten über alle Phasen der Untersuchung einer Probe von der Planung bis zur Berichterstattung. Das neue LIMS wird eingebunden sein in die Dateninfrastruktur der Freien und Hansestadt Hamburg (FHHNet). Die diesbezüglichen technischen Vorgaben und Sicherheitsvorschriften der Finanzbehörde (u. a. Rahmensicherheitskonzept) und des IT-Dienstleisters Dataport sind zu beachten.
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Detailanforderungen in Bezug auf die LIMS-Funktionalität aus Benutzersicht sowie hinsichtlich der Informationstechnik sind in der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlage) aufgeführt.
Dauer: 48 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für die Ausführung dieser Leistungen werden gemäß § 128 Abs. 2 GWB zusätzliche Anforderungen (Ausführungsbedingungen) gestellt. Dazu werden von den Bewerbern mit Einreichung des Antrages entsprechende verbindliche Verpflichtungserklärungen abgegeben, dass sie die an die Ausführung gerichteten zusätzlichen Anforderungen im Fall eines Zuschlags einhalten werden.
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Folgende zusätzliche Anforderungen an Auftragnehmer werden gestellt:
— deutsche Sprache bei der Auftragsdurchführung,
— keine Anwendung der „Technologie von L. Ron Hubbard“ bei der Auftragsdurchführung,
— Erklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß § 3 Hamburgisches Vergabegesetz,
— Erklärung zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung,
— Zertifizierung nach SÜG.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-08-27 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=2i7yQxRK1bg%3d 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Zur Teilnahme an der Kommunikation mit der Vergabestelle sind eine Registrierung des interessierten Unternehmens sowie die Einrichtung mindestens einer Benutzerkennung in der eVergabe-Software erforderlich. Zur Kommunikation im Vergabeverfahren sowie zur Antrags-/Angebotserstellung und -einreichung können vom Bewerber/Bieter mehrere Benutzerkennungen verwendet werden. Der Bewerber/Bieter ist dafür verantwortlich, dass die Stammdaten und insbesondere die E-Mail-Adresse der Benutzerkennungen aktuell gehalten werden.
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Die Vergabestelle weist darauf hin, dass aus technischen Gründen im laufenden Vergabeverfahren E-Mail-Benachrichtigungen über eingehende Mitteilungen der Vergabestelle ausschließlich an die E-Mail-Adresse der Benutzerkennung gesendet werden, die die Bearbeitung des Antrags/Angebotes erstmalig initiiert hat. Der Bewerber hat daher dafür Sorge zu tragen, dass die Kenntnisnahme und Bearbeitung eingehender Nachrichten jederzeit sichergestellt ist.
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Sämtliche Kommunikation im Rahmen des Vergabeverfahrens findet ausschließlich in deutscher Sprache über den Bieterassistenten statt.
Verstöße gegen diese Kommunikationsregel (z. B. telefonische Kontaktaufnahmen) können als Verletzung vergaberechtlicher Grundsätze bewertet werden (Wettbewerbsprinzip, Gleichbehandlungs- und Transparenzgebot) und zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.
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Im Einzelfall können durch die Vergabestelle auch andere elektronische Mittel (z. B. E-Mail über die in der Auftragsbekanntmachung angegebene Kontaktadresse) zur Kommunikation genutzt werden.
Für den Antrag/das Angebot sind nur die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zu verwenden.
Dem Bewerber/Bieter obliegt die Pflicht zur Vollständigkeitsprüfung der Vergabe-unterlagen gemäß beigefügter Checkliste. Nachteile, die sich daraus ergeben, dass ein Antrag/Angebot auf Grundlage unvollständiger Unterlagen abgegeben wurde, gehen zu Lasten des Bewerbers/Bieters.
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Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen / Zusätzliche Auskünfte
Erkennt ein Bieter Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o. ä. in den Vergabeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von Bieterfragen hinzuweisen. Tut er dies trotz Erkennens oder Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu seinen Lasten.
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Fragen- und Antwortenforum
Bewerber-/Bieterfragen sind im Rahmen eines Fragen- und Antwortenforums bis zu dem in der Projektinformation als „Schluss Frageforum“ bezeichneten Termin im Abschnitt Nachrichten des Bieterassistenten jeweils einzeln über die „Senden“ Funktion einzureichen. Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen teilnehmenden Bietern unaufgefordert an dem in der Projektinformation genannten Termin „Fragen und Antworten an alle Bieter“ über den Abschnitt Nachrichten zur Kenntnis gegeben. Im Rahmen der Anonymisierung behält sich die Vergabestelle Umformulierungen in der Fragestellung vor. Abweichend hiervon wird die Vergabestelle Auskünfte, die nur den fragenden Bieter betreffen, nur diesem mitteilen, soweit die Informationen für die anderen Bieter nicht relevant sind oder den Vertrauensschutz des fragenden Bieters verletzen. Ebenso wird die Vergabestelle unter Umständen Auskünfte schon vor dem genannten Datum versenden, wenn auf Grund der Art und des Inhalts der Frage eine unverzügliche Beantwortung geboten ist. Bei Fragen, die keine zusätzlichen Informationen im Sinne von § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV darstellen, prüft die Vergabestelle im jeweiligen Einzelfall, ob sie Antworten versendet.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
Postanschrift: Große Bleichen 27
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428231491 📞
E-Mail: vergabekammer@fb.hamburg.de 📧
Fax: +49 40428232020 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Vergaberechtliches Nachprüfungsverfahren
Der Auftraggeber weist auf § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Dieser lautet:
„§ 160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung er-kennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen er-kennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Darüber hinaus bittet der Auftraggeber, Rügen über den Bieterassistenten zu senden.
Vergabekammer im Sinne des § 156 GWB:
Vergabekammer bei der Finanzbehörde
Große Bleichen 27
20354 Hamburg
Telefon: +49 40 42823-1491
Fax: +49 40 42823-2020
Quelle: OJS 2018/S 133-302351 (2018-07-11)
Ergänzende Angaben (2018-07-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Reparatur von Informationstechnologiesoftware 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-07-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 136-310842
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 133-302351
ABl. S-Ausgabe: 136
Quelle: OJS 2018/S 136-310842 (2018-07-13)
Ergänzende Angaben (2018-07-31)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-08-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 148-338774
ABl. S-Ausgabe: 148
Quelle: OJS 2018/S 148-338774 (2018-07-31)