Rahmenvereinbarung zur methodischen Beratung mit dem Fokus Befähigung

AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen

Gegenstand der Ausschreibung ist eine Rahmenvereinbarung über die methodische Beratung und Unterstützung der AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen mit dem Fokus Befähigung. Zu den Leistungen und Aufgaben gehören insbesondere:
— Befähigung von Multiplikatoren,
— Entwicklung von Strategien zur Weiterentwicklung des Innovationsmanagements der AOK PLUS,
— Entwicklung von Formaten,
— Auditierungen,
— Erstellung von Prototypen und
— Rekrutierung von Nutzern für Interviews und Testings.
Eine Abrufverpflichtung der Auftraggeberin aus der Rahmenvereinbarung besteht nicht. Verbindliche Umsatzvolumen werden nicht garantiert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-09-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-07-31 Auftragsbekanntmachung
2018-11-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-07-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung
Referenznummer: 21/2018
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist eine Rahmenvereinbarung über die methodische Beratung und Unterstützung der AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen mit dem Fokus Befähigung. Zu den Leistungen und Aufgaben gehören insbesondere: — Befähigung von Multiplikatoren, — Entwicklung von Strategien zur Weiterentwicklung des Innovationsmanagements der AOK PLUS, — Entwicklung von Formaten, — Auditierungen, — Erstellung von Prototypen und — Rekrutierung von Nutzern für Interviews und Testings. Eine Abrufverpflichtung der Auftraggeberin aus der Rahmenvereinbarung besteht nicht. Verbindliche Umsatzvolumen werden nicht garantiert.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Unternehmens- und Managementberatung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Sachsen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen
Postanschrift: Augustinerstraße 38
Postleitzahl: 99084
Postort: Erfurt
Kontakt
Internetadresse: https://plus.aok.de/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@plus.aok.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YRYYN2W 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YRYYN2W 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-31 📅
Einreichungsfrist: 2018-09-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-08-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 148-338844
ABl. S-Ausgabe: 148
Zusätzliche Informationen
1) Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb stehen auf der Vergabeplattform des Deutschen Vergabeportals unter www.dtvp.de zur Verfügung. Ferner werden unter dem o.g. Link die für die zweite Stufe (Angebotsphase) des Verfahrens vorgesehenen Vergabeunterlagen im Entwurfsstand rein informativ zur Verfügung gestellt, welche von der Auftraggeberin noch angepasst werden können. 2) Die Kommunikation zwischen der Auftraggeberin und den Bewerbern wird im Teilnahmewettbewerb ausschließlich über den Projektraum des Vergabeverfahrens auf der Vergabeplattform abgewickelt. Jeder Bewerber ist verpflichtet, sich regelmäßig Auskünfte/Fragen und Neuerungen bzw. Ergänzungen zum Inhalt der Bekanntmachung sowie den Unterlagen des Teilnahmewettbewerbs selbst einzuholen. 3) Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag Angaben zum Unternehmen oder zur Person für die Anforderung einer Auskunft des Gewerbezentralregisters gemäß § 19 Abs. 4 MiLoG einzureichen (Anlage 8 der von der Auftraggeberin zum Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellten Unterlagen). 4) Rechtsform der Bewerbergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Soweit sich Bewerbergemeinschaften oder andere gemeinschaftliche Bewerber an dem Teilnahmewettbewerb beteiligen, ist dies deutlich zukennzeichnen. Bewerbergemeinschaften haben unter Verwendung der Anlage 6 zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch haften und einen Bevollmächtigten zu benennen, welcher alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt. 5) Im Falle der Eignungsleihe sind mit dem Teilnahmeantrag die unter Punkt III.5. der Hinweise zur Abgabe desTeilnahmeantrages benannten Erklärungen sowie Nachweise einzureichen. 6) Die Einschaltung von Unterauftragnehmern für einzelne Teilleistungen ist jeweils möglich und bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch die Auftraggeberin. Sollte ein Bewerber die Geeignetheit für den ausgeschriebenen Auftrag nur dadurch erlangen, dass er einen oder mehrere Unterauftragnehmer zur Leistungserbringung einbezieht, sind mit dem Teilnahmeantrag die unter Punkt III.7. der Hinweise zur Abgabe des Teilnahmeantrages benannten Erklärungen sowie Nachweise einzureichen. Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten in Bezug auf die Punkte (1) – (6) wird auf die von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellten Hinweise zur Abgabe des Teilnahmeantrages verwiesen. Bekanntmachungs-ID: CXP4YRYYN2W
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist eine Rahmenvereinbarung über die methodische Beratung und Unterstützung der AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen mit dem Fokus Befähigung. Zu den Leistungen und Aufgaben gehören insbesondere:
— Befähigung von Multiplikatoren,
— Entwicklung von Strategien zur Weiterentwicklung des Innovationsmanagements der AOK PLUS,
— Entwicklung von Formaten,
— Auditierungen,
— Erstellung von Prototypen und
— Rekrutierung von Nutzern für Interviews und Testings.
Eine Abrufverpflichtung der Auftraggeberin aus der Rahmenvereinbarung besteht nicht. Verbindliche Umsatzvolumen werden nicht garantiert.
Der konkrete Beratungs- und Unterstützungsbedarf ist von verschiedenen internen und externen Faktoren und Entwicklungen abhängig, die vor allem in die Zukunft gerichtet nicht zuverlässig eingeschätzt werden können. Über diese Rahmenvereinbarung können Beratungsleistungen bis zu einer Höhe von ca. 2 Mio. EUR (exklusive Umsatzsteuer) abgerufen werden. Maßgebend sind allein die Einzelbeauftragungen. Eine Abrufverpflichtung der Auftraggeberin aus der Rahmenvereinbarung besteht nicht. So ist es auch möglich, dass es im Zuge der Vertragsumsetzung zu keinerlei Einzelbeauftragungen kommen oder der Umfang der Einzelbeauftragungen deutlich geringer ausfallen kann. Verbindliche Umsatzvolumen werden nicht garantiert. Darüber hinaus behält sich die Auftraggeberin vor, Beratungsleistungen über das oben genannte Volumen hinaus zu beauftragen. Die Auftraggeberin unterhält verschiedene Rahmenvereinbarungen. Sie behält sich vor, neben dieser Rahmenvereinbarung weiterhin Beratungsleistungen zu beauftragen bzw. auszuschreiben. Es besteht keine Exklusivität aufgrund dieser Rahmenvereinbarung.
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Dauer: 48 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
01067 Bundesrepublik Deutschland
Freistaaten Sachsen und Thüringen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage 1 der von der Auftraggeberin zum Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellten Unterlagen)
Allgemeiner Hinweis:
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, aufgesplittet je Geschäftsjahr (Anlage 2 der von der Auftraggeberin zum Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellten Unterlagen)
Allgemeiner Hinweis:
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln vorzulegen.
Mindeststandards:
Die Auftraggeberin betrachtet lediglich solche Bewerber/Bewerbergemeinschaften als geeignet, welche im Schnitt der letzten 3 Geschäftsjahre einen Mindestumsatz von 1 Mio. EUR nachweisen können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft wird der addierte Umsatz zugrunde gelegt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) detaillierte Darstellung von Referenzprojekten, welche Erfahrungen in der Beratung und Unterstützung von Dienstleistungsunternehmen, Unternehmen im Gesundheitssektor und/oder Unternehmen des öffentlichen Sektors mit jeweils mind. 500.000 Kunden in den Handlungsfeldern
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— Befähigung von Multiplikatoren,
— Entwicklung von Strategien zur Weiterentwicklung eines Innovationsmanagements,
— Auditierungen,
— Entwicklung von Formaten,
— Erstellung von Prototypen und
— Rekrutierung von Nutzern für Interviews und Testings
Nachweisen, unter Angabe von
a) Auftraggeber einschließlich Ansprechpartner mit Telefonnummer (soweit zulässig, anderenfalls allgemeine Umschreibung des Auftraggebers);
b) Branche des Auftraggebers;
c) detaillierte Beschreibung des Auftragsgegenstandes (insbesondere Beschreibung und Erläuterung der Tätigkeiten bei der Auftragsausführung);
d) Anzahl der erbrachten Beratertage;
e) Leistungszeitraum.
Unter Verwendung der Anlage 3 der von der Auftraggeberin zum Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellten Unterlagen.
Das Beratungsende eines Referenzprojektes darf nicht vor Juli 2015 liegen. Jede Referenz muss mindestens 20 Beratertage umfassen. Sofern die Referenz noch nicht abgeschlossen ist, müssen bereits 20 Beratertage erbracht worden sein.
2) Angabe der Anzahl der Berater und Designer, welche die in Anlage 4 der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb genannten Anforderungen erfüllen. Die Anzahl der Berater ist aufgeteilt nach < 2 Jahre, 2 – 5 Jahren und mehr als 5 Jahren Beratungserfahrung anzugeben.
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Allgemeiner Hinweis:
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können die vorstehenden Nachweise für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gemeinschaftlich erbracht werden.
Mindeststandards:
Zu 1): Die Auftraggeberin betrachtet für die Durchführung des Auftrages lediglich solche Bewerber/Bewerbergemeinschaften als geeignet, welche Erfahrungen in der Beratung in allen genannten Handlungsfeldern nachweisen. Diese Erfahrungen können durch mehrere in ihrer Größe relevante Referenzprojekte nachgewiesen werden. Es sind mindestens 3 Referenzprojekte nachzuweisen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Umsatz des Unternehmens (20 Punkte);
2) Referenzprojekte (110 Punkte);
3) Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter (35 Punkte).
Bei Punktgleichstand erhält der Bewerber den Vorzug, der mit den Referenzprojekten die meisten Punkte erreichen konnte; sollte diesbezüglich Punktgleichstand bestehen, ist eine Auswahl durch Losentscheid möglich.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-12-28 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Unternehmensbereich Corporate Governance, Geschäftsbereich Zentrale Vergabestelle, Frau Justitiarin Nicole Hühler
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YRYYN2W 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb stehen auf der Vergabeplattform des Deutschen Vergabeportals unter www.dtvp.de zur Verfügung. Ferner werden unter dem o.g. Link die für die zweite Stufe (Angebotsphase) des Verfahrens vorgesehenen Vergabeunterlagen im Entwurfsstand rein informativ zur Verfügung gestellt, welche von der Auftraggeberin noch angepasst werden können.
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2) Die Kommunikation zwischen der Auftraggeberin und den Bewerbern wird im Teilnahmewettbewerb ausschließlich über den Projektraum des Vergabeverfahrens auf der Vergabeplattform abgewickelt. Jeder Bewerber ist verpflichtet, sich regelmäßig Auskünfte/Fragen und Neuerungen bzw. Ergänzungen zum Inhalt der Bekanntmachung sowie den Unterlagen des Teilnahmewettbewerbs selbst einzuholen.
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3) Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag Angaben zum Unternehmen oder zur Person für die Anforderung einer Auskunft des Gewerbezentralregisters gemäß § 19 Abs. 4 MiLoG einzureichen (Anlage 8 der von der Auftraggeberin zum Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellten Unterlagen).
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4) Rechtsform der Bewerbergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Soweit sich Bewerbergemeinschaften oder andere gemeinschaftliche Bewerber an dem Teilnahmewettbewerb beteiligen, ist dies deutlich zukennzeichnen. Bewerbergemeinschaften haben unter Verwendung der Anlage 6 zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch haften und einen Bevollmächtigten zu benennen, welcher alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt.
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5) Im Falle der Eignungsleihe sind mit dem Teilnahmeantrag die unter Punkt III.5. der Hinweise zur Abgabe desTeilnahmeantrages benannten Erklärungen sowie Nachweise einzureichen.
6) Die Einschaltung von Unterauftragnehmern für einzelne Teilleistungen ist jeweils möglich und bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch die Auftraggeberin. Sollte ein Bewerber die Geeignetheit für den ausgeschriebenen Auftrag nur dadurch erlangen, dass er einen oder mehrere Unterauftragnehmer zur Leistungserbringung einbezieht, sind mit dem Teilnahmeantrag die unter Punkt III.7. der Hinweise zur Abgabe des Teilnahmeantrages benannten Erklärungen sowie Nachweise einzureichen.
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Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten in Bezug auf die Punkte (1) – (6) wird auf die von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellten Hinweise zur Abgabe des Teilnahmeantrages verwiesen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YRYYN2W

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228949-90 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 228949-9163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u.a. die folgenden Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
§ 134 Informations- und Wartepflicht.
1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.... § 135 Unwirksamkeit.
a. Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat. § 160 Einleitung, Antrag.
b. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
c. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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d. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat (der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt),
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— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind... § 168 Entscheidung der Vergabekammer.
Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken. Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden.
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Quelle: OJS 2018/S 148-338844 (2018-07-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-11-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung war eine Rahmenvereinbarung über die methodische Beratung und Unterstützung der AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen mit dem Fokus Befähigung. Zu den Leistungen und Aufgaben gehören insbesondere: — Befähigung von Multiplikatoren, — Entwicklung von Strategien zur Weiterentwicklung des Innovationsmanagements der AOK PLUS, — Entwicklung von Formaten, — Auditierungen, — Erstellung von Prototypen und — Rekrutierung von Nutzern für Interviews und Testings. Eine Abrufverpflichtung der Auftraggeberin aus der Rahmenvereinbarung besteht nicht. Verbindliche Umsatzvolumen werden nicht garantiert.
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Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-11-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 221-506159
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 148-338844
ABl. S-Ausgabe: 221
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YRYYUYQ

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung war eine Rahmenvereinbarung über die methodische Beratung und Unterstützung der AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen mit dem Fokus Befähigung. Zu den Leistungen und Aufgaben gehören insbesondere:
Der konkrete Beratungs- und Unterstützungsbedarf ist von verschiedenen internen und externen Faktoren und Entwicklungen abhängig, die vor allem in die Zukunft gerichtet nicht zuverlässig eingeschätzt werden können. Über diese Rahmenvereinbarung können Beratungsleistungen bis zu einer Höhe von ca. 2 Mio. EUR (exklusive Umsatzsteuer) abgerufen werden. Maßgebend sind allein die Einzelbeauftragungen. Eine Abrufverpflichtung der Auftraggeberin aus der Rahmenvereinbarung besteht nicht. So ist es auch möglich, dass es im Zuge der Vertragsumsetzung zu keinerlei Einzelbeauftragungen kommen oder der Umfang der Einzelbeauftragungen deutlich geringer ausfallen kann. Verbindliche Umsatzvolumen werden nicht garantiert. Darüber hinaus behält sich die Auftraggeberin vor, Beratungsleistungen über das oben genannte Volumenhinaus zu beauftragen. Die Auftraggeberin unterhält verschiedene Rahmenvereinbarungen. Sie behält sich vor,neben dieser Rahmenvereinbarung weiterhin Beratungsleistungen zu beauftragen bzw. auszuschreiben. Es besteht keine Exklusivität aufgrund dieser Rahmenvereinbarung.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 01067 Bundesrepublik Deutschland, Freistaaten Sachsen und Thüringen

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Beschreibung vorbereitender Maßnahmen zur Auftragsklärung und Auftragsübernahme
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erarbeitung eines Befähigungsmoduls
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Rekrutierung von Nutzern
Erfolgreiches Projektmanagement
Sicherstellung der jeweils konkret erforderlichen Mitarbeiterqualifikation
Umsetzung eines erfolgreichen Risikomanagements
Kostenkriterium (Name): Höhe Tagessatz Berater
Kostenkriterium (Gewichtung): 20 %
Kostenkriterium (Name): Höhe Tagessatz Designer
Kostenkriterium (Gewichtung): 10 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-11-05 📅
Name: Dark Horse GmbH
Postanschrift: Glogauer Straße 6
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10999
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Unternehmensbereich Corporate Governance, Geschäftsbereich Zentrale Vergabestelle, Frau Justitiarin Nadja Stingl
Quelle: OJS 2018/S 221-506159 (2018-11-14)