Die Stadt Enger, mit knapp über 20.000 Einwohnern auf einer Fläche von etwa 41 km, gehört zum Gebiet des Kreises Herford und liegt im Nordosten von Nordrhein-Westfalen. In der Freiwilligen Feuerwehr versehen etwa 130 aktive Feuerwehrleute ehrenamtlich ihren Dienst. Organisiert sind sie in Löschzügen oder Löschgruppen an fünf Standorten in Enger (Enger-Mitte, Dreyen, Enger-Nord, Oldinghausen/ Pödinghausen und Westerenger). Für den Löschzug im Ortsteil Enger-Mitte soll ein Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20 nach EN 1846-1-3/DIN 14502 und DIN 14530 Teil 27 mit eingebauter Druckzumischanlage und maschineller Zugeinrichtung beschafft werden. Der Auftrag ist aufgeteilt in drei Lose (Fahrgestell, Aufbau, Beladung).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-16.
Auftragsbekanntmachung (2018-07-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Feuerwehrfahrzeuge
Referenznummer: 20-VgV-EU-EN 4/2018 ZV 217/2018
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Enger, mit knapp über 20.000 Einwohnern auf einer Fläche von etwa 41 km
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Feuerwehrfahrzeuge📦
Zusätzlicher CPV-Code: Feuerlöschfahrzeuge📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Herford🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Objekt Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Stadt Enger -Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs (HLF 20) -Fahrgestell -
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Frontlenker Fahrgestell mit permanentem Allradantrieb zum Aufbau eines Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20 nach DIN 1846-1-3, DIN 14502 1-3 und DIN 14530-27
Bezeichnung des Loses: Stadt Enger -Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs (HLF 20) -Auf- bzw. Ausbau -
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Lieferung und Montage eines feuerwehrtechnischen Aufbaus für ein Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20; passend zu dem in Los 1 beschriebenen Fahrgestell; Lieferung einer Mannschaftskabine sowie des feuerwehrtechnischen Aufbaus für ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20 nach DIN EN 1846-1-3; DIN 14502 2-3 und DIN 14530-27 inkl. Feuerlöschkreiselpumpe nach EN 1028-1 und DIN 14420, einer Druckzumischanlage DZA 1600 nach DIN EN 16327 und einer maschinellen Zugeinrichtung nach DIN 14584
Lieferung und Montage eines feuerwehrtechnischen Aufbaus für ein Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20; passend zu dem in Los 1 beschriebenen Fahrgestell; Lieferung einer Mannschaftskabine sowie des feuerwehrtechnischen Aufbaus für ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20 nach DIN EN 1846-1-3; DIN 14502 2-3 und DIN 14530-27 inkl. Feuerlöschkreiselpumpe nach EN 1028-1 und DIN 14420, einer Druckzumischanlage DZA 1600 nach DIN EN 16327 und einer maschinellen Zugeinrichtung nach DIN 14584
Bezeichnung des Loses: Stadt Enger -Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs (HLF 20) -Beladung -
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Lieferung einer feuerwehrtechnischen Beladung für ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 20) in Anlehnung an die DIN 14530-27
Dauer: 12 Monate
Zusätzliche Informationen: Zuschlagskriterien: Preis - Gewichtung: 100
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen: 1. Schriftliche Unternehmensdarstellung/Firmenprofil (Angaben zu Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter, Ausstattung des Bewerbers mit technischen Geräten zur Planung, Konstruktion, Fertigung und Qualitätskontrolle sowie Merkmale der Produktion; Details siehe auch Leistungsbeschreibung, Lose 1-3 in den Vergabeunterlagen); 2. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Formular 521 EU); der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärungen Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegender vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern; 3. bei Unteraufträgen mit Eignungsleihe: — Erklärung Unterauftrag/Eignungsleihe, Formular 532 EU; — Verpflichtungserklärung Nachunternehmer, Formular 533 EU. 4. Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist (Handelsregisterauszug oder vergleichbar).
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen: 1. Schriftliche Unternehmensdarstellung/Firmenprofil (Angaben zu Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter, Ausstattung des Bewerbers mit technischen Geräten zur Planung, Konstruktion, Fertigung und Qualitätskontrolle sowie Merkmale der Produktion; Details siehe auch Leistungsbeschreibung, Lose 1-3 in den Vergabeunterlagen); 2. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Formular 521 EU); der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärungen Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegender vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern; 3. bei Unteraufträgen mit Eignungsleihe: — Erklärung Unterauftrag/Eignungsleihe, Formular 532 EU; — Verpflichtungserklärung Nachunternehmer, Formular 533 EU. 4. Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist (Handelsregisterauszug oder vergleichbar).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben vorzulegen: Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 Kalenderjahren (2015, 2016, 2017), getrennt nach Jahren, mit separatem Ausweis, soweit er Lieferungen betrifft, die mit dem zu vergebenen Auftrag vergleichbar sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben vorzulegen: Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 Kalenderjahren (2015, 2016, 2017), getrennt nach Jahren, mit separatem Ausweis, soweit er Lieferungen betrifft, die mit dem zu vergebenen Auftrag vergleichbar sind.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Los 1 und Los 2: Eine Referenzliste über Fahrgestell bzw. Aufbau eines HLF 20, die bisher an Feuerwehren im deutschsprachigen Raum ausgeliefert wurden, ist dem Angebot beizufügen. Neben der Anschrift, sind der Ansprechpartner der jeweiligen Feuerwehr sowie dessen Erreichbarkeit (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) sowie das Jahr der Zulassung anzugeben. Aktuelle technische Unterlagen (Datenblätter) und Prospektmaterial über vergleichbare Fahrzeuge in deutscher Sprache in Papierform oder auf Datenträger. Los 3: Eine Referenzliste über die Lieferung kompletter Beladungen eines HLF 20, die bisher an Feuerwehren im deutschsprachigen Raum geliefert wurden, ist dem Angebot beizufügen. Neben der Anschrift sind der Ansprechpartner der jeweiligen Feuerwehr sowie dessen Erreichbarkeit (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) sowie das Jahr der Lieferung anzugeben. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu Los 1: drei positive Referenzen, Euro VI Fahrgestell, maximale Gesamtmasse 16 to., nicht älter als aus dem Jahre 2013. Zu Los 2: drei positive Referenzen, Aufbau auf Euro VI Fahrgestell, maximale Gesamtmasse 16 to., Druckzumischanlagen des angebotenen Typs in Verbindung mit der angebotenen Feuerlöschkreiselpumpe (die DZA kann auch in anderen Normfahrzeugen verbaut sein), nicht älter als aus dem Jahre 2013, Zu Los 3: drei positive Referenzen, nicht älter als aus dem Jahre 2013.
Los 1 und Los 2: Eine Referenzliste über Fahrgestell bzw. Aufbau eines HLF 20, die bisher an Feuerwehren im deutschsprachigen Raum ausgeliefert wurden, ist dem Angebot beizufügen. Neben der Anschrift, sind der Ansprechpartner der jeweiligen Feuerwehr sowie dessen Erreichbarkeit (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) sowie das Jahr der Zulassung anzugeben. Aktuelle technische Unterlagen (Datenblätter) und Prospektmaterial über vergleichbare Fahrzeuge in deutscher Sprache in Papierform oder auf Datenträger. Los 3: Eine Referenzliste über die Lieferung kompletter Beladungen eines HLF 20, die bisher an Feuerwehren im deutschsprachigen Raum geliefert wurden, ist dem Angebot beizufügen. Neben der Anschrift sind der Ansprechpartner der jeweiligen Feuerwehr sowie dessen Erreichbarkeit (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) sowie das Jahr der Lieferung anzugeben. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu Los 1: drei positive Referenzen, Euro VI Fahrgestell, maximale Gesamtmasse 16 to., nicht älter als aus dem Jahre 2013. Zu Los 2: drei positive Referenzen, Aufbau auf Euro VI Fahrgestell, maximale Gesamtmasse 16 to., Druckzumischanlagen des angebotenen Typs in Verbindung mit der angebotenen Feuerlöschkreiselpumpe (die DZA kann auch in anderen Normfahrzeugen verbaut sein), nicht älter als aus dem Jahre 2013, Zu Los 3: drei positive Referenzen, nicht älter als aus dem Jahre 2013.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-10-20 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2018-08-21 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:30
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.