Stadtteilmanagement incl. Modernisierungsberatung Höchst [LDL025]

Stadtkämmerei Zentraleinkauf

Stadtteilmanagement inclusive Modernisierungsberatung Stadtteil Höchst.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-07-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-06-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-06-15 Auftragsbekanntmachung
2018-06-19 Ergänzende Angaben
2018-11-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-06-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung
Referenznummer: 20-2018-00015
Kurze Beschreibung: Stadtteilmanagement inclusive Modernisierungsberatung Stadtteil Höchst.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtkämmerei Zentraleinkauf
Postanschrift: Paulsplatz 9
Postleitzahl: 60311
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.vergabe.stadt-frankfurt.de 🌏
E-Mail: ausschreibungsservice@stadt-frankfurt.de 📧
Telefon: +49 69-212-71913 📞
Fax: +49 69-212-30721 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.stadt-frankfurt.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1633f979af3-6a9d00f3b4531a6f 🌏
URL der Teilnahme: http://www.vergabe.stadt-frankfurt.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-06-15 📅
Einreichungsfrist: 2018-07-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-06-19 📅
Datum des Beginns: 2019-01-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 115-261647
ABl. S-Ausgabe: 115
Zusätzliche Informationen
Das Formblatt „Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz“ ist mit den Angebotsunterlagen einzureichen. Ist der Einsatz von Nachunternehmern vorgesehen, sind sowohl für den Bieter als auch für jeden einzelnen Nachunternehmer Verpflichtungserklärungen vorzulegen. Für die geforderten Erklärungen ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt mit der Bezeichnung „Teilnahmeantrag“ zu verwenden soweit mit dem Teilnahmeantrag keine Einheitliche Europäische Eigenerklärung vorgelegt wird. 1) Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen 2) Eine Bietergemeinschaft muss einen Handlungsbevollmächtigten/ Vertretungsbevollmächtigten benennen. Sie muss bei der Auftragsvergabe gesamtschuldnerisch haften. Eine entsprechende Erklärung ist vorzulegen. 3) Nachfordern fehlender/fehlerhafter Erklärungen/Nachweise: Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogenen Unterlagen bzw. fehlende oder unvollständige rein leistungsbezogene Unterlagen können vom Auftraggeber von allen betroffenen Bewerbern/Bewerbergemeinschaften unter Setzung einer Frist gemäß § 56 Abs. 4 VgV nachgefordert werden. 4 Eignungsleihe: — Für den Fall, dass Bewerber zum Nachweis der eigenen Eignung auf die Ressourcen/Mittel von dritten Unternehmen verweisen, kann das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular „Verpflichtungserklärung für dritte Unternehmen“ verwendet werden. Eine andere Form des Nachweises ist ebenfalls zulässig, — Die Eignung dieser dritten Unternehmen muss anhand derjenigen Eignungsnachweise nachgewiesen werden, die der Bewerber anstelle eigener Eignungsnachweise angibt/angeben, — Ferner ist eine Eigenerklärung des dritten Unternehmens vorzulegen, wonach bei diesem keine Ausschlussgründe nach § 123 und 124 GWB vorliegen. Diese ist Teil der Verpflichtungserklärung im Formblatt „Teilnahmeantrag“, — Erfüllt das dritte Unternehmen das/die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt ein Ausschlussgrund nach § 123 oder § 124 GWB vor, muss der Bewerber/Bewerbergemeinschaft das Unternehmen innerhalb einer Frist von 6 Tagen ersetzen, — Der Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs-und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 letzter Satz VgV), — Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so müssen der Bewerber und das andere Unternehmen für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam haften. Dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung beizulegen, wie die gemeinsame Haftung im Auftragsfall sichergestellt ist. 5) Nachunternehmereinsatz: Soweit Bewerber/Bewerbergemeinschaften beabsichtigen, Nachunternehmer (ohne Eignungsleihe) einzusetzen, sind diese erst in der Angebotsphase zu benennen. Wegen der weiteren Anforderungen wird auf die Vergabeunterlagen der Angebotsphase verwiesen. 6) Mehrfachbeteiligung: Bei einer Mehrfachbeteiligung von Bietern als Einzelbieter und/oder Mitglied einer/mehrerer Bietergemeinschaft/en sowie von Unterauftragnehmern, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. 7) Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften aus zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerbern/Bewerbergemeinschaften führt in jedem Fall zwingend zum Angebotsausschluss. 8) Die den Vergabeunterlagen beigelegten Dokumente (Anlagen) sind vertraulich zu behandeln und nur im Rahmen der Teilnahme am Vergabeverfahren zu verwenden. Nach Abschluss des Verfahrens sind die Unterlagen zu vernichten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Fortführung des Förderprogramms Innenstadt Höchst sucht die Stadt Frankfurt am Main ein Stadtteilmanagement, dessen Aufgabe die Programmumsetzung und -begleitung sein wird.
Für die kommenden 5 Jahre soll der Fokus auf der Stärkung des Standorts in seiner zentralen Funktion liegen. Die Aktivitäten im Bereich Einzelhandel/Gewerbe/Dienstleistung sollen deutlich verstärkt werden mit dem Ziel die Innenstadt Höchst, die von Funktionsverlusten – insbesondere gewerblichem Leerstand – betroffen oder bedroht ist, als Standort für Wirtschaft und Kultur sowie als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten und zu entwickeln.
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Ein Schwerpunkt wird es sein, Impulsprojekte für eine nachhaltige Entwicklung von Höchst anzustoßen bzw. zu unterstützen und eine breite Mitwirkungsbereitschaft vor allem der privaten Akteure – auch im Hinblick auf Folgeinvestitionen – auszulösen.
Im Bereich Projektmanagement begleitet das Stadtteilmanagement die Vorbereitung, Umsetzung und Nachbereitung von Projekten und Maßnahmen. Eine stetige Erfolgskontrolle und die Einbettung in die übergeordnete Prozessstruktur leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Programmerfolgs.
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Das Stadtteilmanagement übernimmt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Verwaltung und den Akteuren im Stadtteil, begleitet Abstimmungsprozesse und sorgt für einen kontinuierlichen Informationstransfer zwischen allen Beteiligten im Prozess.
Für die erfolgreiche Fortführung des Förderprogramms ist es erforderlich, dass sich das Stadtteilmanagemenet fest im Stadtteil etabliert und ein engmaschiges Kontaktnetzwerk knüpft. Die Präsenz im Stadtteil und Fortführung eines Stadtteilbüros, als niedrigschwellige Anlaufstelle für die Stadtteilakteure, in der sie Ansprechpartner und Beratungsangebote vorfinden, ist unverzichtbar.
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Ergänzt wird die Arbeit im Stadtteilbüro durch aufsuchende Arbeit, Mitwirkung an Gremienarbeit, Abstimmungen mit dem Stadtplanungsamt und weiteren Projektbeteiligten. Die Unterstützung selbsttragender Aktivitäten aus dem Stadtteil ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor zur Stärkung des Standortes.
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Eine individuelle immobilienwirtschaftliche Beratung der Eigentümer soll zudem neue Nutzungsoptionen aufzeigen und dazu beitragen, Leerstände und unerwünschte Nutzungen zu vermeiden. Insbesondere durch die Aktivierung von Schlüsselliegenschaften können so starke Impulse für die Entwicklung der Innenstadt Höchst gesetzt werden.
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Neben der immobilienwirtschaftlichen Beratung stellt die Förderung von Maßnahmen zur Umgestaltung von gewerblich genutzten Erdgeschosszonen einen weiteren entscheidenden Baustein dar um minder- oder fehlgenutzte sowie leerstehende Erdgeschosszonen zu aktivieren. Hierzu wird eine entsprechende Förderrichtlinie erarbeitet.
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Finanzielle Anreize für notwendige Investitionen zur Erhaltung und Aufwertung der vorhandenen Bausubstanz und des Stadtbildes sollen dazu betragen Gewerbeflächen attraktiver zu gestalten, bewährte Nutzungen zu verstetigen und Leerstand zu beseitigen.
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Um Eigentümer zu motivieren und sie in die Lage zu versetzen, ein tragfähiges Konzept für ihren Gebäudebestand zu entwickeln, soll eine Modernisierungsberatung zur Verfügung gestellt werden, die die Eigentümer unabhängig zu baulichen Fragen berät.
Das Stadtteilmanagement soll im Kern die folgenden Aufgaben bearbeiten:
— Projektsteuerung und Controlling,
— Öffentlichkeitsarbeit,
— Arbeit vor Ort,
— Zusammenarbeit, Abstimmung und Berichterstattung,
— Beteiligung, Moderation und Mediation,
— Modernisierungsberatung.
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag kann mit einer Frist von 2 Monaten zum Vertragsende um jeweils ein Kalenderjahr durch den Auftraggeber verlängert werden. Er endet spätestens nach dreimaliger Verlängerung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt am Main / Stadtteil Höchst

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Aktueller Auszug (nicht älter als 90 Tage) aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Nachweis über die Erlaubnis der Berufsausübung. Bei Unternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, ist stattdessen eine rechtsverbindliche Eigenerklärung zu Geschäftszweck und Vertretungsregelung vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Allgemeiner Hinweis: Für die geforderten Erklärungen ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt mit der Bezeichnung „Teilnahmeantrag“ zu verwenden.
— Eigenerklärung zur bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer bzw. Erklärung, dass im Beauftragungsfall eine Versicherung in geforderten Umfang und Höhe (siehe Mindeststandards) abgeschlossen wird. Vor Zuschlagserteilung muss ein Nachweis der Versicherung vorgelegt werden,
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— Eigenerklärung zum Netto-Gesamtjahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, – d. h. ausschließlich für die den unter Ziffer II.2.4. ausgeschriebenen Leistungen entsprechenden Tätigkeiten – bezogen auf die Niederlassung, die im Auftragsfall zuständig ist.
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Mindeststandards:
Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Folgenden Mindestdeckungssummen:
— für Personen- und Sachschäden: 2 Millionen EUR sowie,
— für Vermögensschadensversicherung: 2 Millionen EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Allgemeiner Hinweis: Für die geforderten Erklärungen ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt mit der Bezeichnung „Teilnahmeantrag“ zu verwenden, soweit mit dem Teilnahmeantrag keine Einheitliche Europäische Eigenerklärung vorgelegt wird.
1) Darstellung des Unternehmens
2) Angaben zu den durchschnittlichen Beschäftigtenzahlen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre und zu den durchschnittlichen Beschäftigungszahlen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren zum Tätigkeitsbereich des Auftrags, – d. h. ausschließlich für die den ausgeschriebenen Leistungen entsprechenden Tätigkeiten – bezogen auf die Niederlassung, die im Auftragsfall zuständig ist
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3) wertungsfähige Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge
4) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt
Details siehe Anlage „ergänzende Bewerbungsbedingungen“ als Teil der Vergabeunterlagen.
Mindeststandards:
Es müssen mindestens 3 wertungsfähige Referenzen zu vergleichbaren Projekten eingereicht werden.
Eine Referenz muss den Betrieb eines Stadtteilbüros nachweisen. Wird der Betrieb eines Stadtteilbüros nicht anhand einer Referenz nachgewiesen, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Nachunternehmereinsatz: Die Erbringung der Leistungen der Projektleitung müssen vom Bieter selbst oder im Falle einer Bietergemeinschaft von einem Mitglied der Bietergemeinschaft erbracht werden.
Details siehe Anlage „ergänzende Bewerbungsbedingungen“ als Teil der Vergabeunterlagen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Architekten, Ingenieure und Beratende Ingenieure.
1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder die Berufsbezeichnung Ingenieur oder die Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur zu tragen oder wenn sie nach den EU-Richtlinien berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt, Ingenieur oder Beratender Ingenieur tätig zu werden.
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2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn die Durchführung der Aufgabe durch einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehend Absatz erfolgt.
3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Verpflichtung, im Auftragsfall ein Büro/eine Niederlassung vor Ort zu haben.
2) Eine Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgeld bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz ist vorzulegen.
3) Für die Erbringung der Dienstleistung Modernisierungsberatung ist eine Bauvorlagenberechtigung für den projektverantwortlichen Architekten nach § 49 Abs. 3 und 4 Nr. 1 oder 2 Hessische Bauordnung (HBO) vorzulegen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bieter erfolgt nach formaler Prüfung der Teilnahmeanträge unter den Bewerbern, die geeignet sind, anhand folgender Kriterien unter Berücksichtigung der zum Nachweis der Eignung geforderten Unterlagen:
Referenzprojekte: Jede wertungsfähige Referenz wird anhand folgender Unterkriterien mit der angegebenen Gewichtung und den Maßgaben zu der Punkteverteilung bewertet:
1) Unterkriterium „Erfahrungen im Bereich Stadtteilmanagement“ (Gewichtung30 %
2) Unterkriterium „Erfahrungen aus dem Bereich der Stärkung und Weiterentwicklung von Innenstädten und Ortsmitten oder vergleichbarere Projekte“ (Gewichtung30 %
3) Unterkriterium „Moderations- und Kommunikationserfahrung sowie Erfahrungen aus dem Bereich Mediation“ (Gewichtung10 %
4) Unterkriterium „Erfahrungen mit städtebaulichen Förderprogrammen und integrierter Stadtteilentwicklung“ (Gewichtung30 %
Der erzielte Durchschnittswert der zwei besten Referenzen fließt in die Bewertung ein.
Das Bewertungssystem zu den o.g. Unterkriterien ist in den Vergabeunterlagen (Anlage) „Ergänzende Bewerbungsbedingungen“ enthalten.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Strategie und konzeptionelles Vorgehen bei der Bearbeitung des Auftrages (Konzept)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Ausführungen zum Projektteam
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Gewichtung des Preises: 10,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.vergabe.stadt-frankfurt.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.vergabe.stadt-frankfurt.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabe.stadt-frankfurt.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1633f979af3-6a9d00f3b4531a6f 🌏
URL der Teilnahme: www.vergabe.stadt-frankfurt.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Formblatt „Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz“ ist mit den Angebotsunterlagen einzureichen. Ist der Einsatz von Nachunternehmern vorgesehen, sind sowohl für den Bieter als auch für jeden einzelnen Nachunternehmer Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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Für die geforderten Erklärungen ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt mit der Bezeichnung „Teilnahmeantrag“ zu verwenden soweit mit dem Teilnahmeantrag keine Einheitliche Europäische Eigenerklärung vorgelegt wird.
1) Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen
2) Eine Bietergemeinschaft muss einen Handlungsbevollmächtigten/ Vertretungsbevollmächtigten benennen. Sie muss bei der Auftragsvergabe gesamtschuldnerisch haften. Eine entsprechende Erklärung ist vorzulegen.
3) Nachfordern fehlender/fehlerhafter Erklärungen/Nachweise:
Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogenen Unterlagen bzw. fehlende oder unvollständige rein leistungsbezogene Unterlagen können vom Auftraggeber von allen betroffenen Bewerbern/Bewerbergemeinschaften unter Setzung einer Frist gemäß § 56 Abs. 4 VgV nachgefordert werden.
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4 Eignungsleihe:
— Für den Fall, dass Bewerber zum Nachweis der eigenen Eignung auf die Ressourcen/Mittel von dritten Unternehmen verweisen, kann das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular „Verpflichtungserklärung für dritte Unternehmen“ verwendet werden. Eine andere Form des Nachweises ist ebenfalls zulässig,
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— Die Eignung dieser dritten Unternehmen muss anhand derjenigen Eignungsnachweise nachgewiesen werden, die der Bewerber anstelle eigener Eignungsnachweise angibt/angeben,
— Ferner ist eine Eigenerklärung des dritten Unternehmens vorzulegen, wonach bei diesem keine Ausschlussgründe nach § 123 und 124 GWB vorliegen. Diese ist Teil der Verpflichtungserklärung im Formblatt „Teilnahmeantrag“,
— Erfüllt das dritte Unternehmen das/die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt ein Ausschlussgrund nach § 123 oder § 124 GWB vor, muss der Bewerber/Bewerbergemeinschaft das Unternehmen innerhalb einer Frist von 6 Tagen ersetzen,
— Der Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs-und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 letzter Satz VgV),
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— Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so müssen der Bewerber und das andere Unternehmen für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam haften. Dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung beizulegen, wie die gemeinsame Haftung im Auftragsfall sichergestellt ist.
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5) Nachunternehmereinsatz: Soweit Bewerber/Bewerbergemeinschaften beabsichtigen, Nachunternehmer (ohne Eignungsleihe) einzusetzen, sind diese erst in der Angebotsphase zu benennen. Wegen der weiteren Anforderungen wird auf die Vergabeunterlagen der Angebotsphase verwiesen.
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6) Mehrfachbeteiligung: Bei einer Mehrfachbeteiligung von Bietern als Einzelbieter und/oder Mitglied einer/mehrerer Bietergemeinschaft/en sowie von Unterauftragnehmern, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist.
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7) Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften aus zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerbern/Bewerbergemeinschaften führt in jedem Fall zwingend zum Angebotsausschluss.
8) Die den Vergabeunterlagen beigelegten Dokumente (Anlagen) sind vertraulich zu behandeln und nur im Rahmen der Teilnahme am Vergabeverfahren zu verwenden. Nach Abschluss des Verfahrens sind die Unterlagen zu vernichten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Regierungspräsidium Darmstadt, Dezernat III 31.4
Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151-12-5816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gem. § 160 GWB unzulässig, soweit.
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens zum Zwecke der Aufhebung des Zuschlages ist außerdem unzulässig, wenn ein wirksamer Zuschlag erteilt wurde (§ 168 Abs. 2 GWB).
Quelle: OJS 2018/S 115-261647 (2018-06-15)
Ergänzende Angaben (2018-06-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Stadtteilmanagement inclusive Modernisierungsberatung Stadtteil Höchst
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bauwesen 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-06-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-06-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 118-269082
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 115-261647
ABl. S-Ausgabe: 118
Quelle: OJS 2018/S 118-269082 (2018-06-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 232-530947
ABl. S-Ausgabe: 232

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Fortführung des Förderprogramms Innenstadt Höchst sucht die Stadt Frankfurt am Main ein Stadtteilmanagement, dessen Aufgabe die Programmumsetzung und -begleitung sein wird. Für die kommenden 5 Jahre soll der Fokus auf der Stärkung des Standorts in seiner zentralen Funktion liegen. Die Aktivitäten im Bereich Einzelhandel/Gewerbe/Dienstleistung sollen deutlich verstärkt werden mit dem Ziel die Innenstadt Höchst, die von Funktionsverlusten –insbesondere gewerblichem Leerstand – betroffen oder bedroht ist, als Standort für Wirtschaft und Kultur sowie als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten und zu entwickeln. Ein Schwerpunkt wird es sein, Impulsprojekte für eine nachhaltige Entwicklung von Höchst anzustoßen bzw. zu unterstützen und eine breite Mitwirkungsbereitschaft vor allem der privaten Akteure – auch im Hinblick auf Folgeinvestitionen – auszulösen. Im Bereich Projektmanagement begleitet das Stadtteilmanagement die Vorbereitung, Umsetzung und Nachbereitung von Projekten und Maßnahmen. Eine stetige Erfolgskontrolle und die Einbettung in die übergeordnete Prozessstruktur leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Programmerfolgs. Das Stadtteilmanagement übernimmt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Verwaltung und den Akteuren im Stadtteil, begleitet Abstimmungsprozesse und sorgt für einen kontinuierlichen Informationstransfer zwischen allen Beteiligten im Prozess. Für die erfolgreiche Fortführung des Förderprogramms ist es erforderlich, dass sich das Stadtteilmanagemenet fest im Stadtteil etabliert und ein engmaschiges Kontaktnetzwerk knüpft. Die Präsenz im Stadtteil und Fortführung eines Stadtteilbüros, als niedrigschwellige Anlaufstelle für die Stadtteilakteure, in der sie Ansprechpartner und Beratungsangebote vorfinden, ist unverzichtbar. Ergänzt wird die Arbeit im Stadtteilbüro durch aufsuchende Arbeit, Mitwirkung an Gremienarbeit, Abstimmungen mit dem Stadtplanungsamt und weiteren Projektbeteiligten. Die Unterstützung selbsttragender Aktivitäten aus dem Stadtteil ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor zur Stärkung des Standortes. Eine individuelle immobilienwirtschaftliche Beratung der Eigentümer soll zudem neue Nutzungsoptionen aufzeigen und dazu beitragen, Leerstände und unerwünschte Nutzungen zu vermeiden. Insbesondere durch die Aktivierung von Schlüsselliegenschaften können so starke Impulse für die Entwicklung der Innenstadt Höchst gesetzt werden. Neben der immobilienwirtschaftlichen Beratung stellt die Förderung von Maßnahmen zur Umgestaltung von gewerblich genutzten Erdgeschosszonen einen weiteren entscheidenden Baustein dar um minder- oder fehlgenutzte sowie leerstehende Erdgeschosszonen zu aktivieren. Hierzu wird eine entsprechende Förderrichtlinie erarbeitet. Finanzielle Anreize für notwendige Investitionen zur Erhaltung und Aufwertung der vorhandenen Bausubstanz und des Stadtbildes sollen dazu betragen Gewerbeflächen attraktiver zu gestalten, bewährte Nutzungen zu verstetigen und Leerstand zu beseitigen. Um Eigentümer zu motivieren und sie in die Lage zu versetzen, ein tragfähiges Konzept für ihren Gebäudebestand zu entwickeln, soll eine Modernisierungsberatung zur Verfügung gestellt werden, die die Eigentümer unabhängig zu baulichen Fragen berät. Das Stadtteilmanagement soll im Kern die folgenden Aufgaben bearbeiten:
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt am Main/Stadtteil Höchst

Verfahren
Vergabekriterien
Preis (Gewichtung): 10,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-11-27 📅
Name: Nassauische Heimstaette
Postanschrift: Schaumainkai 47
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60596
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6960691168 📞
E-Mail: juergen.schmitt@nh-projektstadt.de 📧
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Name: ammon+sturm GbR
Internetadresse: www.ammonsturm.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2018/S 232-530947 (2018-11-30)