Beschreibung der Beschaffung
Die Friedrich-Ebert-Schule in Mannheim-Waldhof wurde 1966 als Volksschule mit angegliedertem Kinderhaus erbaut. Das architektonische Erscheinungsbild der Schule wird von der Kombination von ockergelbem Sichtmauerwerk mit Sichtbetonteilen geprägt. Die Gesamtanlage steht unter Denkmalschutz.
Für die zukünftige Nutzung als Ganztagsgrundschule sind Umbau- und Sanierungsmaßnahmen geplant, ohne äußere Veränderungen des Baukörpers vorzunehmen.
Das Gebäude wird durch den Einbau von Aufzügen und Rollstuhlfahrerrampen barrierefrei gemacht; der vorbeugende bauliche Brandschutz wird durch zusätzliche Flucht- und Rettungswege über Dach gesichert.
Abmessungen:
Gesamtlänge Nordflügel ca. 140,00 m
Gesamtgebäudetiefe ca. 54,00 m
(größte Nord-Süd-Ausdehnung)
Gebäudehöhen OKT bis OK Attika von
Ca. 3,60 m (Nordseite Küchentrakt) bis
Ca.13,20 m (Südseite 3-geschossiger Klassentrakt)
Baukörper
Nordflügel
Im Wesentlichen eingeschossig; der westliche Teil (Verwaltungstrakt) dreigeschossig (KG – EG – 1.OG)
KG mit Technik- und Werkstatträumen
EG und 1. OG Verwaltungs- und Schulräume,
Im 1. OG EDV-Raum mit ansteigendem Gestühl;
Lichte Raumhöhen von ca. 2,85 m bis ca. 4,35 m
Lichte Raumhöhe KG von ca. 2,67 m bis ca. 3,00 m
Im östlichen Bereich Turnhalle mit einer lichten Raumhöhe von ca. 6,30 m und Gymnastikhalle (spätere Mensa) mit ovalem Grundriss,
Lichte Raumhöhe ca. 5,50 m
Halle
Die eingeschossige Halle zwischen den nördlichen und südlichen Baukörpern mit stark gegliederter, nicht rechtwinkliger Grundrissgestaltung, mit vielen Höhenversprüngen am Boden und an der Decke
Lichte Raumhöhen von ca. 2,20 m bis ca. 3,55 m
Die Halle wird mit neuen Rollstuhlfahrerrampen und Hebebühnen barrierefrei gemacht.
Südflügel (Klassenräume)
Die nach Süden orientierten Klassenräume sind dreigeschossig mit versetzten Ebenen errichtet
(EG, 1. und 2. OG) und jeweils paarweise über die dazwischenliegenen Treppenhäuser erschlossen, teilweise mit im Grundriss schräg verlaufenden Wänden, lichte Raumhöhen ca. 3,50 m
Baukonstruktion
— Gründung mit Streifen- und Punktfundamenten aus Stahlbeton,
— tragendes Stahlbetonskelett mit Stützen, Über- und Unterzügen in Sichtbeton mit Brettschalung,
— Ausfachungen und tragende Außen- und Innenwände als Zweiseitiges Sichtmauerwerk aus Vormauerziegeln.
Außenwände 36,5 cm, zweischalig 2 x 11,5 cm mit dazwischen liegender Luftschicht 13,5 cm Innenwände 24 cm
— Stahlbetonrippendecken, in Bereichen mit Sichtunterseiten mit dünner, ca. 2 cm starker Betonschale,
— Flachdächer als Rippendecken, mit bituminöser Abdichtung, Einzelflächen mit starker Höhenstaffelung, jeweils umlaufende Sichtbetonattika Viele Lichtkuppeln im Hallenbereich;
Sheddächer über der westlichen Halle mit Doppel-T-Stahlträgern als Wabenträger;
Über den 2 Werkräumen im Nordflügel flach geneigte Dächern
Ausbau
— Böden: Der vorhandene schwimmende Zementestrich bleibt weitgehend erhalten, und wird nur in den Bereichen, wo Bodenplatten abgebrochen und erneuert werden (Küchen- und WC-Bereiche) neu gebaut,
— Bodenbeläge werden komplett erneuert,
— der Pflasterbelag in der Halle wird entfernt und teilweise durch neue Steinbeläge ersetzt,
— Innenwände werden in Sichtmauerwerk ergänzt bzw. neu erstellt.
Im Küchen- und WC-Bereich werden Metallständerwände in Trockenbauweise erstellt
— Innenfenster und -türen werden komplett erneuert,
— die denkmalgeschützten Fenster werden teilweise erhalten,
— abgehängte Decken werden erneuert.
Installationen
Alle vorhandenen haustechnischen Installationen
— Wasser-/Abwasser unter weitgehender Beibehaltung der vorhandenen Grundleitungen,
— Sanitärobjekte,
— Heizung,
— Lüftung,
— Elektro und Beleuchtung.
Werden entfernt und durch neue ersetzt.