Beschreibung der Beschaffung
Rohbauarbeiten (Abbrucharbeiten, Aushub-/Gründungsarbeiten, Ver- und Entsorgungsleitungen/Entwässerungskanalarbeiten, Betonarbeiten, Betonfertigteilarbeiten, Mauerwerksarbeiten) zur Generalsanierung eines Gymnasiums.
Im Zeitraum vom 25.5.-05.6.20 sollen zunächst lediglich Vorabmaßnahmen zur teilweisen Baustelleneinrichtung, wie z. B. das Herrichten der Baustraße und das Stellen der Sanitärcontainer durchgeführt werden. Die Hauptarbeiten beginnen nach einer zeitlichen Unterbrechung von ca. 5 Wochen und dauern bis ca. Mitte November 2020.
Brutto-Rauminhalt (BRI) BA I:
(nach der Sanierung).
BT A: 11 518 m
Verbindungsgang: 955 m
Allgemein:
Die Abtei Münsterschwarzach beabsichtigt die Generalsanierung des Egbert-Gymnasiums. Die Sanierung umfasst die Bauteile A-G. Die angrenzenden Turnhallen sind nicht Teil der Sanierungsmaßnahme. Der Umfang des Auftrags betrifft den 2. Bauabschnitt, der das Bauteile A, sowie den Verbindungsgang zum Bauteil B betrifft.
Rückbau/Abbruch:
Im Zuge der Abbruch- und Demontagearbeiten (gesondertes LV) werden das bestehende Gebäude weitgehend in den Rohbauzustand zurückversetzt. Zunächst werden die verbliebenen Möbel und Einrichtungen beräumt und zu erhaltende Bodenbeläge und Elemente mit Schutzbelägen versehen.
Anschließend werden die Installationen, Boden-, Wand-, und Deckenbekleidungen, Estriche, Türen, Fenster, etc. entfernt. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch die schadstoffbelasteten Materialien demontiert.
Bauliche Erweiterungen:
Zur barrierefreien Erschließung der Geschosse wird im Bauteil A ein Aufzug eingefügt. BT A erhält außerdem auf der Nordseite ein außenliegendes Treppenhaus in Stahlbauweise, welches auf Streifenfundamenten gegründet wird als zweiten baulichen Rettungsweg, sowie auf der Ostseite zusätzlich einen direkten Ausgang ins Freie. Auf der Außenseite wird dazu eine Stützwand und eine kleine Treppenanlage ergänzt.
Bauliche Veränderung:
Im Bereich des nordwestlichen Teils des Untergeschosses wird der im Bestand um ca. 50 cm höherliegende ehemalige Sanitärbereich tiefergelegt und auf eine Ebene mit dem Flur gebracht. Darüber hinaus werden die bestehenden Fensterbänder auf der Süd- und Ostseite zwischen 1.OG und 2.OG unterbrochen, indem dort neue Fensterstürze eingefügt werden.
Fassade:
Die Gebäudehülle wird im Zuge der Sanierung wärmegedämmt und energetisch saniert. Die neuen Fenster- und Fassadenelemente werden als Alu-Elemente ausgeführt. Die Fenster erhalten zum größten Teil einen außenliegenden Sonnenschutz (Raffstores).
Hauptpositionen:
— ca. 260 m Betonplattenbelag,
— ca. 20 mAbbruch Bodenplatten,
— ca. 45 m Abbruch Außenwände,
— ca. 150 m Abbruch Innenwände,
— ca. 150 m Betonschneidearbeiten,
— ca. 500 m Liefern/Verlegen Kanalrohre,
— ca. 50 m Ortbeton,
— ca. 60 St. Stb-Fertigteilstürze Fenster,
— ca. 120 m Kalksandstein-Mauerwerk,
— ca. 90 m Ziegelmauerwerk.