Im Bereich der Stadt Oberndorf am Neckar, OT Aistaig, ist im Falle größerer Hochwasserereignisse mit innerörtlicher Überflutung zu rechnen. Aus der Hochwassergefahrenkarte des Landes Baden-Württemberg geht hervor, dass der Neckar bei einem 100-jährlichen Hochwasser innerorts ausbordet und Teile der Bebauung des Ortsteils Aistaig überflutet. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (2015) wurde geprüft, inwiefern die betroffene Bebauung zukünftig effektiv vor insbesondere einem HQ100-Hochwasser geschützt werden kann. Im Zuge der Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen sollen zudem bestehende gewässerökologische Defizite in diesem Gewässerabschnitt beseitigt bzw. verringert werden. Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg beabsichtigt, die für die o. g. Maßnahmen erforderlichen Ingenieurleistungen zu beauftragen. Der Umfang der Leistungen ist in den ergänzenden Informationsunterlagen auf der Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) weiterführend beschrieben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-04-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-03-22.
Auftragsbekanntmachung (2019-03-22) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name:
“Regierungspräsidium Freiburg, Außenstelle Donaueschingen, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1 Gewässer erster Ordnung, Hochwasserschutz und...”
Name
Regierungspräsidium Freiburg, Außenstelle Donaueschingen, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1 Gewässer erster Ordnung, Hochwasserschutz und Gewässerökologie, Planung und Bau
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Hochwasserschutz Neckar im Bereich der Stadt Oberndorf, Ortsteil Aistaig; Ingenieurleistungen.”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Im Bereich der Stadt Oberndorf am Neckar, OT Aistaig, ist im Falle größerer Hochwasserereignisse mit innerörtlicher Überflutung zu rechnen. Aus der...”
Kurze Beschreibung
Im Bereich der Stadt Oberndorf am Neckar, OT Aistaig, ist im Falle größerer Hochwasserereignisse mit innerörtlicher Überflutung zu rechnen. Aus der Hochwassergefahrenkarte des Landes Baden-Württemberg geht hervor, dass der Neckar bei einem 100-jährlichen Hochwasser innerorts ausbordet und Teile der Bebauung des Ortsteils Aistaig überflutet. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (2015) wurde geprüft, inwiefern die betroffene Bebauung zukünftig effektiv vor insbesondere einem HQ100-Hochwasser geschützt werden kann. Im Zuge der Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen sollen zudem bestehende gewässerökologische Defizite in diesem Gewässerabschnitt beseitigt bzw. verringert werden. Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg beabsichtigt, die für die o. g. Maßnahmen erforderlichen Ingenieurleistungen zu beauftragen. Der Umfang der Leistungen ist in den ergänzenden Informationsunterlagen auf der Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) weiterführend beschrieben.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 350 000 💰
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen für Dämme📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Bauaufsicht📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Vermessungsarbeiten📦
Ort der Leistung: Rottweil🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Oberndorf am Neckar, Ortsteil Aistaig
Beschreibung der Beschaffung:
“Der Leistungsumfang der zu vergebenden Ingenieurleistungen gliedert sich in folgende Teilleistungen, die Leistungserbringung steht unter Ziffer II.2.11.1...”
Beschreibung der Beschaffung
Der Leistungsumfang der zu vergebenden Ingenieurleistungen gliedert sich in folgende Teilleistungen, die Leistungserbringung steht unter Ziffer II.2.11.1 genannten Vorbehalten:
Pos. 1) Bedarfsplanung (Finalisierung der Bedarfsplanung in Abstimmung mit dem AG, Konkretisierung der Aufgabenstellung);
Pos. 2) Objektplanung Ingenieurbauwerke – Hochwasserschutz (Mauer / Dammerhöhung);
Pos. 2.1) Grundleistungen nach § 43 HOAI;
Pos. 2.1.1) LP 1 bis 4;
Pos. 2.1.2) optional LP 5 bis 9;
Pos. 3) optional Besondere Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung nach HOAI Anlage 12.1;
Pos. 4) Tragwerksplanung § 51 HOAI, Teilleistungen soweit erforderlich;
Pos. 5) optional Bauvermessung nach HOAI Anlage 1 Nr. 1.4.7 ohne LP 4: Bauausführungsvermessung durch Baufirma;
Pos. 6) optional Bestandsplan.
Ferner ist eine Mitwirkung im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zu erbringen.
Es ist beabsichtigt, die Leistungen in folgenden Stufen zu beauftragen:
Stufe I (Grundauftrag): LP 1 bis 4;
Stufe II (Option): LP 5 bis 9;
Leistungen der Vermessung, Geotechnik, Umweltplanung, Gewässerökologie, Hydraulische Berechnungen (HWGK), SiGeKo nach BaustellV werden gesondert vergeben. Die bereits oder zu vergebenden Leistungen sind mit diesen Partnern abzustimmen.
Für den Auftrag gelten folgende terminliche Rahmenvorgaben:
a) Der Vertragsbeginn der Ingenieurleistungen ist voraussichtlich: 1.8.2019.
b) Innerhalb von 8 Wochen ab Vertragsbeginn ist vom Auftragnehmer ein Terminplan für die LP 1 bis 4 vorzulegen, der die erforderlichen Vorgänge aufzeigt. Es wird davon ausgegangen, dass der Abschluss der LP 4 im 4. Quartal 2020 erfolgt und mit einem Baubeginn im 1. Quartal 2023 zu rechnen ist. Der Ablauf der Planung bis Baubeginn ist auf dieser Basis im Zusammenhang mit dem Genehmigungsverfahren mit dem AG abzustimmen.
Die geplante Vertragslaufzeit (vgl. Ziff. II.2.7) berücksichtigt die geplante Bauzeit plus Gewährleistungszeit.
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Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 350 000 💰
Dauer
Datum des Beginns: 2019-08-01 📅
Datum des Endes: 2029-12-31 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“II.2.9.1) Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV nur die Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung ihre...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
II.2.9.1) Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV nur die Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Der „Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen“ (pdf-Datei) kann von der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden.
II.2.9.2) Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) VgV die Anzahl Bewerber, die gemäß Ziff. II.2.9.1 nicht ausgeschlossen worden sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung:
— III.1.2.2 Spezifischer Jahresumsatz in den letzten drei Jahren (Wichtung 10 Prozent),
— III.1.2.3 Anzahl Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld (Wichtung 10 Prozent),
— III.1.3.2 Referenzen Bewerber (Wichtung 50 Prozent)
[davon: Ref. Nr. 1 = 15 Prozent, Ref. Nr. 2 = 15 Prozent, Ref. 3 bis 6 = insgesamt 20 Prozent];
— Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei 3 Auftraggebern (Wichtung 15 Prozent)
— III.1.3.4 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Wichtung 10 Prozent),
— Gesamteindruck der Bewerbung (Wichtung 5 Prozent).
Für diese Auswahlkriterien werden jeweils bis zu 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung gewertet. Nach dieser Wertung kann eine Punktzahl von bis zu 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche (geplante Mindestzahl: 3, und Höchstzahl: 5).
Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los (§ 75 (6) VgV).
Der „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“ (pdf-Datei) kann von der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden.
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Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“II.2.11.1) Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.4.
Die optionalen Leistungen der Stufe II (HOAI LP 5 bis 9) werden in Abhängigkeit des...”
Beschreibung der Optionen
II.2.11.1) Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.4.
Die optionalen Leistungen der Stufe II (HOAI LP 5 bis 9) werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes und der Erbringung der LP 1 bis 4 sowie unter Vorbehalt der Mittelbereitstellung für die Umsetzung vom Auftraggeber schriftlich abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
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Zusätzliche Informationen:
“Parallel zur Hochwasserschutzplanung werden vom Auftraggeber Gewässerökologische Planungen nach HOAI Freianlagen gesondert vergeben. Diese Planungen sollen...”
Zusätzliche Informationen
Parallel zur Hochwasserschutzplanung werden vom Auftraggeber Gewässerökologische Planungen nach HOAI Freianlagen gesondert vergeben. Diese Planungen sollen in enger Abstimmung möglichst parallel bearbeitet werden und sind bzgl. technischer und terminlicher Abhängigkeiten mit den Beteiligten abzustimmen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“III.1.1.1) Teilnahmeanträge und Angebote sind laut § 53 (1) VgV mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV einzureichen. In diesem Verfahren wird die in...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
III.1.1.1) Teilnahmeanträge und Angebote sind laut § 53 (1) VgV mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV einzureichen. In diesem Verfahren wird die in Ziff. I.3 benannte Vergabeplattform genutzt. Teilnahmeanträge sind formlos, bspw. mit einem rechtsverbindlich unterzeichneten Anschreiben, zu stellen. Die Unterzeichnung von Anträgen und Dokumenten erfolgt durch den Eintrag des vollständigen Vor- und Zunamens des Erstellers, bei Erfordernis, z.B. zur eindeutigen Zuordnung bei Bietergemeinschaften, zusätzlich durch Ergänzung der Unternehmensbezeichnung. Die Personen, die zur Unterzeichnung des Antrags und zur Vertretung des Bewerbers in diesem Vergabeverfahren ermächtigt sind, sind in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gemäß Ziff. III.1.1.3 und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der Vertretung gem. Ziff. III.1.1.2 zu benennen.
III.1.1.2) Vorlage eines aktuellen Nachweises über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise gemäß § 44 (1) VgV (ausgestellt nach dem 01.01.2019, in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister; bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung; bei Unternehmen, die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o.ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung). Aus dem Nachweis müssen die Rechtsform und die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags und der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen.
III.1.1.3) Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen wird nach § 48 (3) VgV eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VgV verlangt; wahlweise können die in der EEE enthaltenen Erklärungen und Angaben als Eigenerklärungen eingereicht werden. Die EEE wird als Vorlage (xml-Format) vom Auftraggeber zusammen mit weiteren Unterlagen elektronisch bereitgestellt. Die EEE ist in elektronischer Form auszufertigen, mit dem vollständigen Vor- und Zunamen des Erstellers zu versehen und mit dem Teilnahmeantrag über die in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform elektronisch einzureichen (Datei/Ausdruck vorzugsweise im pdf-Format).
Ergänzend zur EEE und den darin geforderten Erklärungen und Angaben werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser Bekanntmachung genannt sind.
III.1.1.4) Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung in elektronischer Form einzureichen (Datei/Ausdruck vorzugsweise im pdf-Format). Vor Vergabe / im Auftragsfall ist die Erklärung auf Anforderung im Original vorzulegen.
III.1.1.5) Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß Ziff. III.1.1.3 für jedes Mitglied einzeln vorzulegen (§ 47 (4) VgV).
III.1.1.6) Bei beabsichtigter Vergabe eines Unterauftrags wird mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile und Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV). In diesem Fall ist vom beabsichtigten Unterauftragnehmer die EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 separat in elektronischer Form vorzulegen (§ 47 (2) VgV).
III.1.1.7) Verpflichtungserklärungen nach § 47 (1) VgV der Unternehmer, an die ein Unterauftrag vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem Angebot elektronisch vorzulegen.
III.1.1.8) Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehend genannten Nachweise und Erklärungen auf Anforderung im Original vorzulegen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“III.1.2.1) Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
III.1.2.1) Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen.
III.1.2.2) Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren (bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zum Umsatz in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).
III.1.2.3) Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und der Beschäftigtenzahl im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Jahren ersichtlich ist (bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zu den Beschäftigten in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“III.1.3.1) Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter [PL],...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
III.1.3.1) Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter [PL], stellvertretender Projektleiter [SPL], Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation mit zugehörigem Nachweis verlangt (z.B. Diplomzeugnis, siehe auch Ziff. III.2.1). Ziff. III.1.3.3 ist zu beachten.
III.1.3.2) Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen in den letzten höchstens 10 Jahren vor Bekanntmachungsdatum, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (Beachtung nachfolgend aufgeführter Mindeststandards).
Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei Bewerbergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von einem im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 VgV) erbracht werden.
Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert: Projektbezeichnung, anrechenbare Baukosten, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer, Ausführungsort, Objekttyp und –größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen, Honorarzone, Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Insgesamt können maximal sechs Referenzen angegeben und gewertet werden; sie untergliedern sich wie folgt:
a) Zwei Referenzen (Ref. Nr. 1 bis 2), die in besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen und die Einhaltung der Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Diese Referenzen werden einer differenzierten Bewertung unterzogen. Hierzu können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben im „Bewerbungsformular Eignungskriterien“ beschreibende Darstellungen auf maximal jeweils zwei DIN-A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt).
b) Weitere maximal vier Referenzen (Ref. Nr. 3 bis 6, ohne Nr. 1 bis 2) mit den o.a. Referenzangaben im „Bewerbungsformular Eignungskriterien“.
c) Die Referenzen Nr. 1 bis 2 können aus einem Projekt oder mehreren vergleichbaren Projekten stammen (mehrfache Wertung eines Projektes unter unterschiedlichen fachlichen Aspekten möglich). Die Referenzprojekte Nr. 3 bis 6 müssen sich von den Referenzprojekten Nr. 1 bis 2 unterscheiden (Wertung als weitere Projekte im fachlichen Gesamtspektrum).
Weitere Hinweise zu den Angaben in den Formblättern: siehe zusätzliche Punkte unter Ziff. VI.3.5.
III.1.3.3) Nachweise geeigneter Referenzen des Projektleiters und des Stellvertretenden Projektleiters nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen, werden erst mit der Abgabe des Angebotes gefordert und mit dem Angebot gewertet.
III.1.3.4) Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation (in der Regel durch Eigenerklärung, ggf. ergänzend Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.2 (Referenzen Bewerber):
Vergleichbare Erfahrungen mit Ingenieurleistungen der Objektplanung für Hochwasserschutzmaßnahmen...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.2 (Referenzen Bewerber):
Vergleichbare Erfahrungen mit Ingenieurleistungen der Objektplanung für Hochwasserschutzmaßnahmen und Bauüberwachungsleistungen. Für die Wertung als geeignete Referenzen gelten folgende Mindeststandards, die aus den Angaben des Bewerbers zu den Referenzen eindeutig hervorgehen müssen:
a) Bei abgeschlossenen Projekten mindestens Abschluss LP 8 nach dem 1.3.2009 oder bei laufenden Projekten mindestens Abschluss LP 7 (erfolgte Vergabe) zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist.
b) Mindestens ein Referenzprojekt (Referenz Nr. 1) für Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI für Hochwasserschutzanlagen (Mauern, Dämme) im innerörtlichen Bereich, mind. Honorarzone III, LPH 1 bis 4, in Kombination mit Planung ökologischer Strukturmaßnahmen, anrechenbare Kosten netto mind. 0,5 Mio. EUR.
c) Mindestens ein Referenzprojekt (Referenz Nr. 2) für Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI für Hochwasserschutzanlagen (Mauern, Dämme) im innerörtlichen Bereich, mind. Honorarzone III, LPH 5 bis 8 in Kombination mit Örtl. Bauüberwachung, anrechenbare Kosten netto mind. 0,5 Mio. EUR d) Weitere Referenzen Nr. 3 bis 6 aus den Bereichen Hochwasserschutzmaßnahmen.
e) Die Referenzen Nr. 1 bis 6 sind vom Bewerber (bei Bietergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern zu erbringen. Dabei sind nur eigene Leistungen anzuführen, d.h. solche, die vom Bewerber oder von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern erbracht wurden.
f) Die Referenzen Nr. 1 bis 6 müssen in Summe das gesamte vorgenannte Spektrum vergleichbarer Leistungen für Ingenieurbauwerke und den geforderten Leistungsphasen abdecken.
Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.3 (Referenzen Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter):
Referenzen für den Projektleiter und den Stellvertretenden Projektleiter werden erst mit Angebotsabgabe gefordert und auch erst mit dem Angebot gewertet. Diese Referenzen sind im Teilnahmewettbewerb noch NICHT einzureichen.
Allgemein werden nachstehende Anforderungen als vorläufige Information benannt, die Spezifizierung und die Vorgabe zur vorzulegenden Form erfolgen mit der Angebotsaufforderung an die nach Ziff. II.2.9.2 ausgewählten Bewerber.
Vom Projektleiter und Stellvertretenden Projektleiter werden mit Angebotsabgabe geeignete Referenzen wie folgt erwartet: Vergleichbare Erfahrungen mit Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Hochwasserschutzmaßnahmen, insbesondere im innerörtlichen Bereich. Mindestens ein Projekt in verantwortlicher Position als Projektleiter Objektplanung LP 1 – LP 4 und/oder LP 5 – LP 8 und/oder Örtliche Bauüberwachung.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“III.2.1.1) Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt oder vergleichbar im...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
III.2.1.1) Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt oder vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist vorzulegen (z.B. Diplomzeugnis, Eintrag in ein Berufsregister). Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben, für welche ein Nachweis beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person (siehe auch Erklärung zum Personal gemäß Ziff.III.1.3.1). Bei Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen.
III.2.1.2) Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal (Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter) und die Verteilung der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die Beauftragung anderer Nachunternehmer.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Zusätzliche Vertragsbedingungen zum Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG-BW).
AVB-Ing. 2014.” Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-04-23
11:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2019-05-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 3
“VI.3.0) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen und Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren sind auf...”
VI.3.0) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen und Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren sind auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Unterlagen auf der Vergabeplattform werden hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren nach Bedarf fortlaufend ergänzt. Interessenten können sich auf der Vergabeplattform registrieren und werden dann automatisch über Ergänzungen / Änderungen informiert. Nicht registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform eigenständig über evtl. Änderungen informieren.
Zu den auf der Vergabeplattform bereitgestellten Unterlagen gehören zum Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung:
00-Übersicht Unterlagen Teilnahmewettbewerb Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren:
01-Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung (pdf-Datei) 02-Ergänzende Projektinformationen mit Auszügen aus:
a) 02-1-Machbarkeitsstudie zur Hochwasserschutzkonzeption (pdf-Datei) und b) 02-2-Dokument zur Verbesserung der Gewässerstruktur (pdf-Datei) Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE):
03-EEE-Dateivorlage (xml-Format) Link zum Dienst der EU-Kommission zum Ausfüllen und Wiederverwenden der EEE:
https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de;
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur elektronischen EEE (pdf-Datei):
04-GROW-2016-00244-05-00-DE-TRA-00.pdf Formulare zum Vergabeverfahren:
05-Bewerbungsformular Eignungskriterien (xlsx-Datei), vom Bewerber auszufüllen und über die Vergabeplattform elektronisch einzureichen 06-Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei) 07-Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei) Weitere Angaben zu Ziff. VI.3) erfolgen im Dokument „Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung“ (Bestandteil der Bekanntmachung) auf der genannten Vergabeplattform.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721-926-8730📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Fax: +49 721-926-3985 📠
URL: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:
§ 160 GWB - Einleitung,...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:
§ 160 GWB - Einleitung, Antrag
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.