Im Rahmen des Projektes soll am Standort Magdeburg eine zentrale Input-Management-Lösung konzipiert und implementiert werden.
In einer ersten Stufe ist die grundsätzliche Implementierung und Transition der bestehenden Input-Management-Lösung auf die neue Anwendungslandschaft (Input-Management-Software, Workflow-Management-Software, Komponenten der Signaturlösung) geplant. Hierbei soll der Posteingang fachbereichsbezogen sukzessive auf die neue Lösung überführt werden.
Insgesamt ist ein Umfang von ca. 300 Dokumententypen zu erwarten. Die Transition soll nach spätestens 12 Monaten abgeschlossen sein. Dies umfasst auch die Verarbeitung von Rückläuferdokumenten. Die Produktivsetzung erfolgt stufenweise. Die Roadmap erarbeitet die Auftraggeberin gemeinsam mit den beteiligten Partnern.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-01-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-11-22.
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Input-Management
AOK SAN 2019 - 0010
Produkte/Dienstleistungen: Softwarepaket und Informationssysteme📦
Kurze Beschreibung:
“Im Rahmen des Projektes soll am Standort Magdeburg eine zentrale Input-Management-Lösung konzipiert und implementiert werden.
In einer ersten Stufe ist die...”
Kurze Beschreibung
Im Rahmen des Projektes soll am Standort Magdeburg eine zentrale Input-Management-Lösung konzipiert und implementiert werden.
In einer ersten Stufe ist die grundsätzliche Implementierung und Transition der bestehenden Input-Management-Lösung auf die neue Anwendungslandschaft (Input-Management-Software, Workflow-Management-Software, Komponenten der Signaturlösung) geplant. Hierbei soll der Posteingang fachbereichsbezogen sukzessive auf die neue Lösung überführt werden.
Insgesamt ist ein Umfang von ca. 300 Dokumententypen zu erwarten. Die Transition soll nach spätestens 12 Monaten abgeschlossen sein. Dies umfasst auch die Verarbeitung von Rückläuferdokumenten. Die Produktivsetzung erfolgt stufenweise. Die Roadmap erarbeitet die Auftraggeberin gemeinsam mit den beteiligten Partnern.
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1️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Input-Management-Lösung
Titel
Los-Identifikationsnummer: 1
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Softwarepaket und Informationssysteme📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Softwarepaket für die optische Zeichenerkennung (OCR)📦
Ort der Leistung: Magdeburg, Kreisfreie Stadt🏙️
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Ausschreibung Input-Management (IPM) hat zum Ziel, den größtmöglichen Anteil des Posteingangs der Auftraggeberin kanalübergreifend, elektronisch und...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Ausschreibung Input-Management (IPM) hat zum Ziel, den größtmöglichen Anteil des Posteingangs der Auftraggeberin kanalübergreifend, elektronisch und automatisiert zu verarbeiten.
Der wesentliche Inhalt des Loses 1 besteht in der Beschaffung und Implementierung einer Input-Management-Lösung zur:
— Standardisierung der Eingangsbearbeitung von Dokumenten aller asynchronen Kanäle (Papierdokumente, Faxe, E-Mails und via App/Portal hochgeladene Dokumente),
— zentralen Digitalisierung von eingehenden Papierdokumenten,
— der kanalübergreifenden Konvertierung von Dokumenten in ein einheitliches Zielformat zur Archivierung und Weiterverarbeitung (PDF/A),
— qualifizierten elektronischen Signatur diverser digitaler Dokumente und Validierung der Signatur unabhängig von der Signaturstelle (die Signaturlösung ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung),
— Code-basierten Erkennung von Rückläuferdokumenten (zurzeit Barcode),
— Klassifikation der Dokumenttypen einer gesetzlichen Krankenkasse,
— Extraktion von Geschäftspartner- und Geschäftsprozessdaten zur Vorgangssteuerung,
— Extraktion weiterer Nutzdaten zur Dunkel-/Vorgangsverarbeitung,
— Übergabe von Dokumenten an ein Archivsystem,
— Übergabe von Daten und Metainformationen an ein elektronisches Aktensystem (oscare(R) eAkte) und das Kernsystem (oscare(R)),
— Implementierung der notwendigen Komponenten in die bestehende Systemarchitektur der Auftraggeberin und des ARGE Rechenzentrums,
— Integration der für das Vorhaben notwendiger Komponenten (Module) in ein Workflow-Management-System (siehe Los 2 dieser Ausschreibung).
Die Eingangspost (Briefe, Kurierpost) muss taggleich verarbeitet werden und wird von einem Dienstleister am Standort Magdeburg gesichtet, vorbereitet, gescannt und qualifiziert elektronisch signiert. Die Softwarelösung für die Erzeugung und Validierung der qualifizierten elektronischen Signatur ist kein Bestandteil dieser Ausschreibung.
Anschließend erfolgt eine Klassifikation der elektronischen Dokumente sowie die Extraktion der zur weiteren Verarbeitung notwendigen Informationen (Geschäftspartnerdaten und weitere Nutzdaten).
Über das Auslesen von Barcode-Informationen werden sog. Rückläuferdokumente erkannt, die über das Output-Management der Kasse versendet wurden.
Zum Abschluss des Input-Managements werden die Informationen an eine elektronische Akte sowie an die GKV-Fach-/Umsysteme (u. a. oscare(R)) weitergegeben.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität Erstangebote
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60 Prozent
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität Verhandlungsangebote
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 Prozent
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bieterpräsentationen/Verhandlungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 Prozent
Kostenkriterium (Name): Preis Erstangebote
Kostenkriterium (Gewichtung): 40 Prozent
Kostenkriterium (Name): Preis Verhandlungsangebote
Kostenkriterium (Gewichtung): 30 Prozent
Kostenkriterium (Name): Preis finale Angebote
Kostenkriterium (Gewichtung): 100 Prozent
Dauer
Datum des Beginns: 2020-05-08 📅
Datum des Endes: 2021-04-30 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Nach Bewertung der Erstangebote aufgrund der gewichteten Kriterien Preis (40 %) und Qualität (60 %) wird die Auftraggeberin maximal 4 Bieter zu...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Nach Bewertung der Erstangebote aufgrund der gewichteten Kriterien Preis (40 %) und Qualität (60 %) wird die Auftraggeberin maximal 4 Bieter zu Verhandlungsgesprächen einladen, deren wertungsfähige Angebote die beste Bewertung erhalten haben, wenn mehr als 4 wertungsfähige Erstangebote eingegangen sind.
Unter Anwendung der Kriterien Preis (30 %), Qualität (40 %) und Bieterpräsentation/Verhandlungen (30 %) wird die Auftraggeberin die 3 Bieter mit den bestbewerteten Angeboten (Verhandlungsangebote) auffordern, ein finales Angebot abzugeben.
2️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Workflow-Management-System
Titel
Los-Identifikationsnummer: 2
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Automatisierungssystem📦
Beschreibung der Beschaffung:
“Der Inhalt des Loses 2 besteht in der Beschaffung und Implementierung einer geeigneten Workflow-Management-Lösung im Input-Management, über die die Prozesse...”
Beschreibung der Beschaffung
Der Inhalt des Loses 2 besteht in der Beschaffung und Implementierung einer geeigneten Workflow-Management-Lösung im Input-Management, über die die Prozesse des Input-Managements anforderungsgerecht abgebildet, geroutet, gesteuert und überwacht werden können.
Kernaufgaben der Workflow-Management-Komponenten in diesem Zusammenhang sind:
— die Orchestrierung von Komponenten, mindestens,
— der auszuwählenden Input-Management-Lösung (Los 1),
— der Komponente(n) für Signatur und Validierung von Signaturen,
— der Nachfolgesysteme (Archiv/E-Akte; oscare (R)),
— die Bereitstellung adäquater Werkzeuge zur,
— zur Prozesskonfiguration/-administration,
— zum Monitoring der operativen Prozesse,
— zur Auswertung und Optimierung von Prozessen unter Berücksichtigung von etwaigen Bottlenecks, Warte- und Liegezeiten etc,
— die Anbindung ggf. notwendiger Drittsysteme, beispielsweise:
— zur Authentifizierung/Autorisierung und
— für Data Warehouse/BI-Anwendungen.
Die Implementierung der Workflow-Management-Komponente erfolgt, genau wie die der Gesamtlösung in die bestehende Systemarchitektur bei der ARGE Rechenzentrum.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Einfacher Ausdruck aus dem Berufs- oder Handelsregister (bei Ende der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate)” Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“— Angaben entsprechend der Abfragen im Eignungskatalog „Input-Management" (Los 1) und/oder Eignungskatalog „Workflow-Management" (Los 2),
— unterzeichnete...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
— Angaben entsprechend der Abfragen im Eignungskatalog „Input-Management" (Los 1) und/oder Eignungskatalog „Workflow-Management" (Los 2),
— unterzeichnete Eigenerklärung Teil 2 und 3 der „Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 42 ff VgV".
Die Auftraggeberin fordert im Auftragsfall eine Betriebshaftpflichtversicherung.
“Die Auftraggeberin fordert im Auftragsfall eine Betriebshaftpflichtversicherung mit jeweils folgenden Deckungssummen:
– Sachschäden je Schadensereignis...”
Die Auftraggeberin fordert im Auftragsfall eine Betriebshaftpflichtversicherung mit jeweils folgenden Deckungssummen:
– Sachschäden je Schadensereignis mindestens 2,5 Mio. EUR,
– Personenschäden je Schadensereignis mindestens 5 Mio. EUR,
– Daraus resultierende Vermögensschäden je Schadensereignis mindestens 2,5 Mio. EUR; Sublimits sind unzulässig.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien: Referenzen, Projekterfahrung
Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Für Los 1 und Los 2:
— gültiges Zertifikat über ein Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO/IEC 27001:2017 oder gleichwertige Zertifizierung,
—...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Für Los 1 und Los 2:
— gültiges Zertifikat über ein Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO/IEC 27001:2017 oder gleichwertige Zertifizierung,
— gültiges Zertifikat über ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2015 oder gleichwertige Zertifizierung,
— Zertifizierungserklärung des Softwareherstellers über die Kenntnis der Basissoftware bzw. über den Partnerstatus (entfällt sofern der Bewerber/Bieter zugleich Hersteller ist).
Für Los 1:
Es sind mindestens 2 Referenzen anzugeben, bei welchen der Bewerber/Bieter jeweils federführend (z. B. als Generalunternehmer) eine Input-Managment-Lösung bei einer gesetzlichen Krankenkasse oder in vergleichbaren Unternehmen (Private Krankenversicherung, gesetzliche oder private Rentenversicherung/Zusatzversorgung, Sozialkasse, sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts) etabliert hat, deren Inproduktivnahme (IPN) jeweils innerhalb der letzten 3 Jahre (ab 12/2016) erfolgte und deren produktiver Betrieb mindestens einen Input von 30 000 Seiten/Arbeitstag abwickelt.
Abgestellt wird allein auf den tatsächlichen Zeitpunkt der IPN. Vorbereitende Arbeiten in den jeweiligen Projekten können zeitlich vor 12/2016 liegen.
Der Bewerber/Bieter muss über mindestens 2 für die Projektkoordination in Frage kommende Mitarbeiter, welche die Input-Management-Lösung des Bewerber/Bieters in den letzten 3 Jahren eingeführt haben, verfügen.
Der Bewerber/Bieter über mindestens 2 für die Konzeption/Lösungsarchitektur in Frage kommende Mitarbeiter, welche die Input-Management-Lösung des Bewerber/Bieters in den letzten 3 Jahren eingeführt haben, verfügen.
Der Bewerber/Bieter muss über mindestens 2 für die technische Projektumsetzung in Frage kommende Mitarbeiter, welche die Input- Management-Lösung des Bewerber/Bieters in den letzten 3 Jahren eingeführt haben, verfügen.
Für Los 2:
Es ist mindestens eine Referenz anzugeben, bei welcher der Bewerber/Bieter jeweils federführend (z. B. als Generalunternehmer) eine Workflow-Management-Lösung im Input-Management-Kontext bei einer gesetzlichen Krankenkasse oder in vergleichbaren Unternehmen (Private Krankenversicherung, gesetzliche oder private Rentenversicherung/Zusatzversorgung, Sozialkasse, sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts) etabliert hat, deren Inproduktivnahme (IPN) jeweils innerhalb der letzten 3 Jahre (ab 12/2016) erfolgte und deren produktiver Betrieb mindestens einen Input von 30 000 Seiten/Arbeitstag abwickelt.
Abgestellt wird allein auf den tatsächlichen Zeitpunkt der IPN. Vorbereitende Arbeiten in den jeweiligen Projekten können zeitlich vor 12/2016 liegen.
Der Bewerber/Bieter muss über mindestens 2 für die Projektkoordination in Frage kommende Mitarbeiter, welche die Workflow-Management-Lösung des Bewerber/Bieters in den letzten 3 Jahren eingeführt haben, verfügen.
Der Bewerber/Bieter über mindestens 2 für die Konzeption/Lösungsarchitektur in Frage kommende Mitarbeiter, welche die Workflow-Management-Lösung des Bewerber/Bieters in den letzten 3 Jahren eingeführt haben, verfügen.
Der Bewerber/Bieter muss über mindestens 2 für die technische Projektumsetzung (Integration von Services inkl. ggf. erforderlicher Programmierarbeit) in Frage kommende Mitarbeiter, welche die Workflow- Management-Lösung des Bewerber/Bieters in den letzten 3 Jahren eingeführt haben, verfügen.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Über die einzureichenden Unterlagen/Erklärungen/Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hinaus,...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Über die einzureichenden Unterlagen/Erklärungen/Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hinaus, bedarf es der Vorlage von:
— Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit (Paragraph 10 LVG LSA),
— Erklärung zur Einhaltung der Vorgaben des MiLoG.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen über eine Rahmenvereinbarung oder ein dynamisches Beschaffungssystem
Rahmenvertrag mit einem einzigen Betreiber
Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-01-08
10:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-01-28 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-05-08 📅
“1) Auftraggeberin ist die AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse, vertreten durch den Vorstand, Lüneburger Str. 4, 39106 Magdeburg, Deutschland;
2) Die...”
1) Auftraggeberin ist die AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse, vertreten durch den Vorstand, Lüneburger Str. 4, 39106 Magdeburg, Deutschland;
2) Die Vergabeunterlagen stehen über das Online-Portal www.dtvp.de/center unter der Bekanntmachungs-ID CXP4YRAD512 zum Download zur Verfügung.
Fragen und Hinweise zu den Vergabeunterlagen und zum Gegenstand des Auftrags sind von Rügen deutlich zutrennen. Fragen, Hinweise und Rügen sind auf elektronischem Wege mittels der Bieterkommunikation über das Vergabeportal dtvp.de an die unter I.1. genannte Kontaktstelle zu richten. Sie sind in deutscher Sprache zu formulieren.
Die Antworten werden allen Unternehmern, welche sich auf www.dtvp.de für das Vergabeverfahren registriert haben, automatisch im Wege der Bieterkommunikation über das Vergabeportal zur Verfügung gestellt. Unternehmen, welche die Vergabeunterlagen ohne Registrierung heruntergeladen haben, haben in eigener Verantwortung die weitere Kommunikation der Auftraggeberin zu verfolgen. Dazu werden im Kommunikationsbereich unter der jeweiligen Ausschreibung Frage-/Antwortlisten (Nachinformationen) erstellt, die der Bieter ohne Registrierung einsehen kann und die er dort selbstständig herunterladen muss. Wir weisen darauf hin, dass der Bieter insoweit verpflichtet ist, sich regelmäßig zu informieren und die entsprechenden Informationen abzurufen;
3) Allgemeiner Hinweis Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben. Die in Ziffer III.1 und III.2.2 aufgeführten Voraussetzungen und Nachweise sind für alle Mitglieder zu erbringen. Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten;
4) Allgemeiner Hinweis Nachunternehmer: Die Einschaltung von Nachunternehmern für einzelne Teilleistungen ist jeweils möglich. Die Weitergabe von Teilleistungen an Nachunternehmer bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch die Auftraggeberin, § 4 Abs. 4, S. 2. VOL/B bleibt unberührt. Der Bieter muss mit Abgabe des Angebots den Umstand des Einsatzes von Nachunternehmern sowie Art und Umfang der an den/die Nachunternehmer zu vergebenden Leistungen durch eine entsprechende Eigenerklärung mitteilen und der Auftraggeberin nachweisen, dass ihm im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, indem er jeweils eine entsprechende Verpflichtungserklärung des/der benannten Nachunternehmer(s) zur Zugriffs-und Leistungsfähigkeit vorlegt (§§ 36, 47 VgV). In diesem Fall gilt die Zustimmung der Auftraggeberin mit dem Zuschlag als erteilt. Es wird darauf hingewiesen, dass auch mit dem Bieter verbundene Unternehmen im Sinne des Konzernrechts im Falle einer Einbeziehung in die Leistungserbringung durch den Bieter als Nachunternehmer anzusehen sind.
Bekanntmachungs-ID:
Bekanntmachungs-ID: CXP4YRAD512
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Paragraph 134 GWB Informations- und Wartepflicht:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Paragraph 134 GWB Informations- und Wartepflicht:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist;
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an;
(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. ...
Paragraph 160 GWB Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach Paragraph 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach Paragraph 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach Paragraph 135 Absatz 1 Nummer 2. Paragraph 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Paragraph 135 Abs. 1 und 2 GWB Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:
1) gegen Paragraph 134 verstoßen hat oder
2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Paragraph 168 Abs. 2 S. 1 GWB
Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2019/S 228-559593 (2019-11-22)