Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Mit dem Angebot ist die Eignung durch Eintragung in die Liste des Vereins fĂŒr PrĂ€qualifikation von Bauunternehmen e. V. (PrĂ€qualifikationsverzeichnis) oder EigenerklĂ€rungen gem. Formblatt 124 âEigenerklĂ€rung zur Eignung" oder anhand der Einheitlichen EuropĂ€ischen EigenerklĂ€rung (EEE) nachzuweisen.
Des Weiteren ist die ErklĂ€rung zur Handwerksrolleneintragung gemÀà Verordnung ĂŒber die Anwendung des Formularwesens bei der Vergabe öffentlicher BauauftrĂ€ge mit dem Angebot vorzulegen.
Gelangt das Angebot eines nicht prĂ€qualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die EigenerklĂ€rungen auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der âEigenerklĂ€rung zur Eignung" bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zustĂ€ndiger Stellen zu bestĂ€tigen.
Beruft sich ein Bieter zur ErfĂŒllung des Auftrages auf die FĂ€higkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im PrĂ€qualifikationsverzeichnis oder es sind die EigenerklĂ€rungen (Formblatt 124 oder EEE) und die dort genannten Bescheinigungen zustĂ€ndiger Stellen auf gesondertes Verlangen auch fĂŒr diese anderen Unternehmen vorzulegen.
Des Weiteren ist fĂŒr diese anderen Unternehmen die ErklĂ€rung zur Handwerksrolleneintragung gemÀà Verordnung ĂŒber die Anwendung des Formularwesens bei der Vergabe öffentlicher BauauftrĂ€ge auf gesondertes Verlangen vorzulegen.
Das Formblatt 124 ist Inhalt der Vergabeunterlagen und beinhaltet folgende Angaben:
â Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen GeschĂ€ftsjahre, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind,
â zu Leistungen in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind,
â zu ArbeitskrĂ€ften,
â zur Eintragung in ein Berufsregister,
â zu Insolvenzverfahren und Liquidation,
â dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die ZuverlĂ€ssigkeit des Bieters in Frage stellt,
â zur Zahlung von Steuern, Abgaben und BeitrĂ€gen zur gesetzlichen Sozialversicherung,
â zur Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Unterlagen vorzulegen:
â mind. 3 Referenznachweise entsprechend der EigenerklĂ€rung zur Eignung â Formular 124,
â Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschĂ€ftigten ArbeitskrĂ€fte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal,
â Gewerbeanmeldung,
â Handelsregisterauszug (soweit eingetragen),
â Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer,
â Bescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit beitragspflichtig), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit diese ausgestellt werden) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG,
â qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen.
Der Auftraggeber behĂ€lt sich vor, von dem Bieter, der fĂŒr den Zuschlag in Betracht kommt, Bescheinigungen nachtrĂ€glich im Original vorlegen zu lassen, soweit dies auf den jeweiligen Bescheinigungen bestimmt ist.
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Der Auftraggeber wird fĂŒr den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a Gewerbeordnung) beim Bundesamt fĂŒr Justiz anfordern. AuslĂ€ndische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Sofern in einem Nachweis eine GĂŒltigkeitsdauer angegeben ist, muss diese mind. bis zum Tag der Angebotseröffnung gelten. Andernfalls darf der Nachweis (ausgenommen Gewerbeanmeldung, Eintragung Handwerksrolle bzw. Industrie- und Handelskammer) am Tag der Angebotseröffnung nicht Ă€lter als 6 Monate sein.