Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Grundlage für die Abgabe eines Angebotes bildet die Erfüllung der Eignungsmekmale (10 Pkt) gemäß Anlage 17 Zusammenstellung der Eignungsnachweise des Bieters/der Bietergemeinschaft, welche vollständig ausgefüllt mit dem Angebot vorzulegen ist. Die in Anlage 17 aufgeführte Eignungsnachweise / Dokumente sind auf Verlangen vorzulegen.
1) Nachweis der behördlichen Zulassung des Unternehmens (bzw. des Nachunternehmers gemäß GefStoffV für den Umgang mit schwach gebundenen Asbestprodukten (Anhang II, Nr. 2.4.2, Absatz 4) oder gleichwertig;
Diesen Nachweis müssen bei Bietergemeinschaften oder Argen alle Unternehmen erbringen
2) Mindestens 3 Beschäftigte, die dann auch vor Ort sein müssen, mit Sachkundenachweis gemäß TRGS 519 (Anlage 3 – Umgang mit schwach gebundenen Asbestprodukten) oder gleichwertig;
3) Mindestens 3 Beschäftigte die dann auch vor Ort sein müssen, mit Nachweis der Sachkunde für Arbeiten in kontaminierten Bereichen DGUV-Regel 101-004 (ehem. BGR 128) oder gleichwertig;
4) Ausreichende Anzahl von zur Verfügung stehendem geeignetem Personal und der notwendigen Gerätetechnik, um die Sanierungsaufgabe in 8 Monaten zuverlässig und in der notwendigen Qualität zu erfüllen. Es wird abgeschätzt, dass 15- 20 Beschäftigte des AN kontinuierlich auf der Baustelle sein müssen.
Der Bieter muss für das zum Einsatz kommende Personal die notwendigen arbeitsmedi-zinischen Pflichtvorsorgen mit aktueller Gültigkeit nachweisen;
5) Die fachkundigen Aufsichtsführenden, die in jedem Schwarzbereich vorhanden sein müssen, müssen der deutschen Sprache mächtig sein;
Die im Schwarzbereich zum Einsatz kommenden Beschäftigten werden regelmäßig zu Gebäude-schadstoffen und dem Umgang mit diesen geschult/ unterwiesen (Nachweis der Unterweisungen durch Unterschriftsleistung der Beschäftigten vorhanden);
6) Benennung von mindestens 1 Referenzobjekt des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft der vergangen 5 Jahre in Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, saniert werden und nicht vollständig zu entkernen sind; mit konkreten Ansprechpartnern und Kontaktdaten; In diesem Gebäude müssen mindestens Gebäudeschadstoffe in Form von teerhaltigen Produkten in Fußbodenaufbauten und von Asbest und/oder alter Mineralwolle ausgebaut worden sein. Die durchgeführten Arbeiten sind kurz zu beschreiben.
7) Benennung von mindestens 1 Referenzobjekt des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft der vergangen 5 Jahre zum Umgang mit Hg- Kontaminationen (elementarem Quecksilber und Hg-Dampf) in Schwarzbereichen in einem zu sanierenden Sondergebäude (vgl. Sächsischer Bauordnung) mit konkreten Ansprechpartnern und Kontaktdaten; Die durchgeführten Arbeiten sind kurz zu beschreiben.
8) Benennung von mindestens 1 Referenzobjekt des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft der vergangenen 5 Jahre mit einer Gesamtauftragsbruttosumme für Schadstoffdemontagen in Schwarzbereichen größer > 500 000 EUR mit konkreten Ansprechpartnern und Kontaktdaten; Es ist aufzuführen, mit welchen Schadstoffen umgegangen wurde.
Die durchgeführten Arbeiten sind kurz zu beschreiben;
9) Benennung von mindestens 2 Referenzobjekten des Bewerbers/ der Bietergemein-schaft der vergangen 5 Jahre in einem zu sanierenden Sondergebäude (vgl. Sächsischer Bauordnung), mit Umgang mit Gebäudeschad-stoffen in Form von schwach gebundenen Asbestprodukten, teerhaltigen Produkten und alter Mineralwolle – mit konkreten Ansprechpartnern und Kontaktdaten; Die durchgeführten Arbeiten sind kurz zu beschreiben.