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Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Für die „Energetische Sanierung des Ostflügels" des Gebäudes Heinrich-Buff-Ring 38 (JLU Gießen) wird ein leistungsfähiges Büro gesucht, das die Leistungen der Technischen Ausrüstung nach §§ 33 und 35 HOAI (Lph 2-8) für die Anlagengruppe 1, 2, 3, 8 übernimmt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-12-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-11-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-11-07 Auftragsbekanntmachung
2021-03-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-11-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Haustechnik
Referenznummer: VG-0435-2019-1617
Kurze Beschreibung:
Für die „Energetische Sanierung des Ostflügels" des Gebäudes Heinrich-Buff-Ring 38 (JLU Gießen) wird ein leistungsfähiges Büro gesucht, das die Leistungen der Technischen Ausrüstung nach §§ 33 und 35 HOAI (Lph 2-8) für die Anlagengruppe 1, 2, 3, 8 übernimmt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Haustechnik 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6032 / 8862-126 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16c753f3312-6b3cd7e0d6d7d6b0 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-11-07 📅
Einreichungsfrist: 2019-12-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-12 📅
Datum des Beginns: 2020-02-24 📅
Datum des Endes: 2024-06-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 218-535443
ABl. S-Ausgabe: 218
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE). Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektonisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt; 2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben; 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734); 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740); 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742); 6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 524275.79 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Im Gebäude Heinrich-Buff-Ring 38 (Mehrzweckverfügungsgebäude) befinden sich wichtige Laboratorien, Praktikumsräume, Seminarräume, Büronutzungen und Serverräume der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Das Anfang der 1970er Jahre errichtete Gebäude wurde in den letzten Jahren bereits teilsaniert: Mitte der 2000er Jahre wurde die Fassade saniert und gedämmt, die Hausanschlüsse für Wärme & Kälte erneuert sowie die zentrale Lüftungsanlage für den Westflügel erneuert. Im Anschluss folgte 2010 die Sanierung des Westteils im Innenbereich. Da die Bauphysik bereits auf einem guten energetischen Niveau ist, werden im Rahmen der geplanten energetischen Sanierung anlagentechnische Maßnahmen zur Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und Nutzung erneuerbarer Energien durchgeführt.
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Die anlagentechnischen Maßnahmen betreffen die Heizungs- und Kälteversorgung, die Lüftungstechnik, Beleuchtungstechnik sowie die Errichtung einer Photovoltaikanlage. Sowohl die Heizungs- als auch die Kälteverteilung werden saniert. Die Sanierung beinhaltet die Optimierung der Hydraulik mit hydraulischem Abgleich, die Erneuerung von ungeregelten Pumpen und die Dämmung von Rohrleitungen. Die Lüftungsanlage im Ostteil wird generalsaniert. Die Sanierung beinhaltet den Austausch der Lüftungsgeräte, die Erneuerung der Rohrleitungen, die Wärme-/Kälte-/Brandschutzdämmung, die Erneuerung von Gitter, Klappen, Volumenstromregler und Luftdurchlässen sowie das Zubehör (Kennzeichnungsschilder, Hauben, Kernbohrungen etc.). Zur lokalen Nutzung erneuerbarer Energien wird eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach installiert. Die Dimensionierung erfolgt anhand des Eigenstrombedarfs des Gebäudes unter Beachtung der nutzbaren Dachfläche.
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Bestehende Brandschutzmängel baulichen und technischen Ursprungs werden entsprechend dem vorliegenden Brandschutzkonzept hergerichtet und auf den aktuellen Stand der Technik ertüchtigt. Zudem wird die Heizungsinstallation (Austausch der Heizungsleitungen, ggf. Heizkörper) im gesamten Ostflügel erneuert. Die energetische Maßnahme zur RLT-Anlage beschränkt sich auf die Sanierung im Technikbereich. Anknüpfend hieran werden in dem Zuge die Lüftungskanäle im gesamten Ostflügel erneuert. Diese Maßnahme erfordert die Erneuerung der kompletten Elektroinstallation im gesamten Ostflügel einschließlich der Gebäudehauptverteilung. Die Aufschaltung auf eine übergeordnete GLT muss mit eingeplant werden. Insbesondere in den Lüftungsleitungen ist mit Schadstoffen zu rechnen, in den weiteren technischen und baulichen Gewerken sind Schadstoffe nicht auszuschließen.
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KG300 - ca. 1 020 000 EUR (nichtenergetische Maßnahmen)
KG400 - ca. 3 942 273 EUR (davon 2 578 000 EUR nichtenergetische Maßnahmen)
ZIel des Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV ist die Vergabe der Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung gem. § 53 HOAI Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8, Leistungsphasen 2-8.
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 2-3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4-8 und die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gießen, Heinrich-Buff-Ring 38

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren nach HVTG;
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert: Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 2 000 000,00 EUR und für sonstige Schäden 2 000 000,00 EUR im Versicherungsjahr.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Zu 2) Mindestanforderung an den gemittelten Umsatz für entsprechende Leistungen der letzten 3 Jahre der Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8: mind. 250 000,00 EUR (brutto) / Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Bewerbungsunterlagen in der unter VI.3 genannten Form vorzulegen:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master-und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte sowie der vorgesehenen Person für die Projektleitung durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs.3 (8) VgV;
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3) Darstellung von 3 Referenzen (1-3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz.
Nachfolgende Angaben sind im Formblatt einzutragen:
— Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau),
— Art der Nutzung (Seminarräume, Labore, Sonstiges) und Angabe der Honorarzone des Projektes (HOAI),
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG),
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (netto Gesamt),
— Angabe der Nutzungsfläche NUF 1-6; sowie der Bruttogrundfläche BGF,
— Projektzeit,
— Alter der Referenz,
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
— Leistungsstand der Referenz,
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 3 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren). Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten und öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden. Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an beschäftigte Mitarbeiter:
Nachweis über mindestens 3 festangestellte Ingenieure, die mit vergleichbaren Leistungen betraut sind;
Zu 2) Der mit dem Objekt betraute Ingenieur muss den Nachweis erbringen, dass er zu Projektstart über die Schulung nach VDI6022, Kategorie A (Hygiene), für Anlagengruppen 3, verfügt;
Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzprojekte:
— Referenzen für vergleichbare Leistungen aus den letzten 10 Jahren.
Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der wertbaren Referenzen (1 bis 3) erfüllt sein müssen:
1) Mindestens eine Referenz muss ein Lüftungsgerät mit einem Fördervolumen >35 000 m
2) Mindestens eine Referenz muss nach öffentlichen Vergabevorschriften durchgeführt worden sein (LPH 7 abgeschlossen);
3) Mindestens eine Referenz muss ein Labor- und Seminargebäude für Forschung und Lehre aufweisen;
4) Bei mindestens einer Referenz muss die Anlagengruppen 3 und 8 fertiggestellt sein (Übergabe an den Nutzer ist erfolgt, nach dem 1.1.2016) und der beauftragte Leistungsumfang bei dieser Referenz betrug LPH 2-3 und 5-8 nach HOAI.
Vorbehalten wird die Nachprüfung aller Angaben des Projektdatenblatts.
Das Projektdatenblatt ist für alle Referenzen vollständig auszufüllen und geforderte Anlagen sind beizulegen. Das Unternehmen erklärt, dass die von im angegebenen Projektdaten zutreffend sind. Gewertet werden ausschließlich Referenzen, die die oben genannten Kriterien erfüllen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen;
2) Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen;
3) Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix.
— Gemittelter Umsatz für entsprechende Leistungen der letzten 3 Jahre: 12,5 %;
— Gemittelte Anzahl der festangestellten Ingenieure für entsprechende Leistungen der letzten 3 Jahre: 12,5 %;
— Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 zu jeweils 25 %): gesamt 75 %.
Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätssicherung beim Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot inkl. Nebenkosten und Bes. Leistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 10,00
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 5,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Vergabe Freiberufliche Leistungen
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16c753f3312-6b3cd7e0d6d7d6b0 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
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Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektonisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
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2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
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6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0 📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2019/S 218-535443 (2019-11-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-03-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die „Energetische Sanierung des Ostflügels“ des Gebäudes Heinrich-Buff-Ring 38 (JLU Gießen) wird ein leistungsfähiges Büro gesucht, das die Leistungen der Technischen Ausrüstung nach §§ 33 und 35 HOAI (Lph 2-8) für die Anlagengruppe 1, 2, 3, 8 übernimmt.
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Gesamtwert des Auftrags: 538896.17 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-03-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-03-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 061-155260
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 218-535443
ABl. S-Ausgabe: 61

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Gebäude Heinrich-Buff-Ring 38 (Mehrzweckverfügungsgebäude) befinden sich wichtige Laboratorien, Praktikumsräume, Seminarräume, Büronutzungen und Serverräume der Justus-Liebig-Universität Gießen. Das Anfang der 1970er Jahre errichtete Gebäude wurde in den letzten Jahren bereits teilsaniert: Mitte der 2000er Jahre wurde die Fassade saniert und gedämmt, die Hausanschlüsse für Wärme & Kälte erneuert sowie die zentrale Lüftungsanlage für den Westflügel erneuert. Im Anschluss folgte 2010 die Sanierung des Westteils im Innenbereich. Da die Bauphysik bereits auf einem guten energetischen Niveau ist, werden im Rahmen der geplanten energetischen Sanierung anlagentechnische Maßnahmen zur Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und Nutzung erneuerbarer Energien durchgeführt. Die anlagentechnischen Maßnahmen betreffen die Heizungs- und Kälteversorgung, die Lüftungstechnik, Beleuchtungstechnik sowie die Errichtung einer Photovoltaikanlage. Sowohl die Heizungs- als auch die Kälteverteilung werden saniert. Die Sanierung beinhaltet die Optimierung der Hydraulik mit hydraulischem Abgleich, die Erneuerung von ungeregelten Pumpen und die Dämmung von Rohrleitungen. Die Lüftungsanlage im Ostteil wird generalsaniert. Die Sanierung beinhaltet den Austausch der Lüftungsgeräte, die Erneuerung der Rohrleitungen, die Wärme-/Kälte-/Brandschutzdämmung, die Erneuerung von Gitter, Klappen, Volumenstromregler und Luftdurchlässen sowie das Zubehör (Kennzeichnungsschilder, Hauben, Kernbohrungen etc.). Zur lokalen Nutzung erneuerbarer Energien wird eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach installiert. Die Dimensionierung erfolgt anhand des Eigenstrombedarfs des Gebäudes unter Beachtung der nutzbaren Dachfläche. Bestehende Brandschutzmängel baulichen und technischen Ursprungs werden entsprechend dem vorliegenden Brandschutzkonzept hergerichtet und auf den aktuellen Stand der Technik ertüchtigt. Zudem wird die Heizungsinstallation (Austausch der Heizungsleitungen, ggf. Heizkörper) im gesamten Ostflügel erneuert. Die energetische Maßnahme zur RLT-Anlage beschränkt sich auf die Sanierung im Technikbereich. Anknüpfend hieran werden in dem Zuge die Lüftungskanäle im gesamten Ostflügel erneuert. Diese Maßnahme erfordert die Erneuerung der kompletten Elektroinstallation im gesamten Ostflügel einschließlich der Gebäudehauptverteilung. Die Aufschaltung auf eine übergeordnete GLT muss mit eingeplant werden. Insbesondere in den Lüftungsleitungen ist mit Schadstoffen zu rechnen, in den weiteren technischen und baulichen Gewerken sind Schadstoffe nicht auszuschließen. KG300 – ca. 1 020 000 EUR (nichtenergetische Maßnahmen) KG400 – ca. 3 942 273 EUR (davon 2 578 000 EUR nichtenergetische Maßnahmen) ZIel des Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV ist die Vergabe der Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung gem. § 53 HOAI Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8, Leistungsphasen 2-8.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-04-01 📅
Name: Ingenieurbüro n+p
Postanschrift: Im Senser 6
Postort: Fernwald
Postleitzahl: 35463
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6404/2054980 📞
E-Mail: killer@ib-np.de 📧
Land: Gießen, Landkreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 538896.17 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2021/S 061-155260 (2021-03-24)