Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1) Referenzen: Kurzdarstellungen von mindestens 3 Referenzen, die nach dem 1.1.2014 abgeschlossen worden sind, über deutschsprachige Workshops oder ähnliche Veranstaltungsformate, bei denen der Bewerber die Organisation, inhaltliche Entwicklung und Durchführung federführend übernommen hat (Mindestanforderung). Mindestens eine Referenz betrifft Workshops oder ähnliche Veranstaltungsformate für Kinder und/oder Jugendliche (4. – 13. Klasse) (Mindestanforderung). Mindestens eine weitere Referenz betrifft Workshops oder ähnliche Veranstaltungsformate für Erwachsene (Mindestanforderung).
Zu den jeweiligen Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
a) Art des Workshop- oder Veranstaltungsformats;
b) die vom Bewerber erbrachten Leistungen oder Leistungsanteile;
c) Beschäftigung mit Zukunftsthemen;
d) Verwendung von Methoden aus der Wissenschafts- und Technikvermittlung;
e) Einsatz von Kleingruppen- und Projektarbeit;
f) Methodische Nähe zur Vermittlung von „21 Century Skills“;
g) Niederschwellige Vermittlung von Technikkompetenzen insbesondere unter Einsatz von Microcontrollern, Robotern, Programmierung und Fab Lab Maschinen (3D-Drucker, Lasercutter).
Für die Darstellung der Referenzen sind zwingend die in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellten Referenzbögen zu verwenden. Die zusätzliche Beschreibung je Referenz darf 3 DIN A4 Seiten, einseitig bedruckt, nicht überschreiten und soll mind. eine bildliche Darstellung, die zur Veranschaulichung der Referenz geeignet ist (z. B. Fotos, Skizzen), beinhalten.
Die AG wertet maximal 3 Referenzen. Die Vergleichbarkeit der Referenz wird anhand ihres Bezuges zu den Gegenständen und Zielen des vorliegend ausgeschriebenen Auftrags, so wie diese sich aus der Leistungsbeschreib. ergeben, beurteilt. Der Bezug wird anhand der Darstellungen des Bewerbers beurteilt. Dabei spielen insbesondere folgende Parameter eine Rolle:
— vorgenannte Angaben,
— thematische Nähe zur Wissens- und Technikvermittlung,
— methodische Nähe zu Projektunterricht, Kleingruppenarbeit und Vermittlung von „21 Century Skills“.
Für die Bewertung der Referenzen wird auf das Dok. „Bewertungsmatrix für den Teilnahmewettbewerb“ verwiesen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt zur Ablehnung der Bewerbung von der weiteren Teilnahme am Vergabeverfahren. Die Bewertung der einzelnen Referenzen erfolgt in der vom Bewerber angegebenen Reihenfolge, so wie diese sich aus der Nummerierung in dem jeweiligen Referenzbogen ergibt. Kann eine Referenz, z. B. aufgrund zwingender Vorgaben, fehlender Angaben oder wegen nicht erfüllter Mindestanforderungen, nicht gewertet werden, rückt für die Bewertung die in ihrer Benennung jeweils Nachfolgende nach.
2) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Erklärung zum jährl. Mittel der vom Bewerber/den Mitgliedern der Bewerbergem. beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren (2016, 2017, 2018) aufgeteilt nach Berufsgruppen sowie dem Anteil freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die letzten 3 Jahre;
3) Bewerbergemeinschaften: Soweit eine Beteiligung als Bewerber-/Bewerbergem. vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziff. 2 genannten Erklärungen abzugeben. Referenzen gem. Ziff. 1 sind dem jeweiligen Mitglied der Bewerbergem. zuzuordnen;
4) Eignungsleihe: Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergem. sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbund. Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritt./Nachunter./konzernv. Untern. die Erklärungen zur Mitarbeiterzahl und für ihren vorgesehenen Leistungsbereich entsprechende Referenzen mit den geforderten Angaben einzureichen. Von den Bewerbern/Bewerbergem. ist nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen(Verpflichtungserklärung). Referenzen von Dritten u.a. werden nur bei Eignungsleihe bepunktet.