81257932-Umsetzung des SI Flucht Vorhabens „Verbesserung der beruflichen Beschäftigungsfähigkeit im Südkivu (DR Kongo)"

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Neuvorhaben „Verbesserung der beruflichen Qualifizierung und der Beschäftigungsfähigkeit im Südkivu" (Dem. Rep. Kongo) um. Es hat zum Ziel die sozialen und beruflichen Kompetenzen für eine selbsthilfeorientierte Entwicklung von Binnenvertriebenen und Bewohner/innen aufnehmender Gemeinden im Südkivu zu stärken. In einem Kontext weiterhin erodierender öffentlichen Ordnung und ausufernder Gewalt wird das Vorhaben mit traumasensiblen Ansätzen einerseits die Kapazitäten nichtstaatlicher Anbieter beruflicher Bildung im urbanen Raum stärken, und andererseits die Ausarbeitung und Pilotierung eines Ansatzes zur Verbindung von Cash-for-Work mit beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen im ländlichen Raum fördern.
Der Auftrag soll von der Zuschlagserteilung bis 08/2023 umgesetzt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-07-03 Auftragsbekanntmachung
2020-12-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-07-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Allgemeine und berufliche Bildung
Referenznummer: 81257932
Kurze Beschreibung:
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Neuvorhaben „Verbesserung der beruflichen Qualifizierung und der Beschäftigungsfähigkeit im Südkivu" (Dem. Rep. Kongo) um. Es hat zum Ziel die sozialen und beruflichen Kompetenzen für eine selbsthilfeorientierte Entwicklung von Binnenvertriebenen und Bewohner/innen aufnehmender Gemeinden im Südkivu zu stärken. In einem Kontext weiterhin erodierender öffentlichen Ordnung und ausufernder Gewalt wird das Vorhaben mit traumasensiblen Ansätzen einerseits die Kapazitäten nichtstaatlicher Anbieter beruflicher Bildung im urbanen Raum stärken, und andererseits die Ausarbeitung und Pilotierung eines Ansatzes zur Verbindung von Cash-for-Work mit beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen im ländlichen Raum fördern. Der Auftrag soll von der Zuschlagserteilung bis 08/2023 umgesetzt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Allgemeine und berufliche Bildung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Postanschrift: Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
Postleitzahl: 65760
Postort: Eschborn
Kontakt
Internetadresse: https://www.giz.de 🌏
E-Mail: giz.ausschreibungen@fgvw.de 📧
Telefon: +49 69719189012 📞
URL der Dokumente: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6Y525/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6Y525 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-03 📅
Einreichungsfrist: 2020-08-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 129-316720
ABl. S-Ausgabe: 129
Zusätzliche Informationen
1. Die Kommunikation findet ausschließlich über den Projektbereich des Portals statt. 2. Für den Teilnahmeantrag sind die zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden. Bekanntmachungs-ID: CXTRYY6Y525

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Neuvorhaben „Verbesserung der beruflichen Qualifizierung und der Beschäftigungsfähigkeit im Südkivu" (Dem. Rep. Kongo) um. Es hat zum Ziel die sozialen und beruflichen Kompetenzen für eine selbsthilfeorientierte Entwicklung von Binnenvertriebenen und Bewohner/innen aufnehmender Gemeinden im Südkivu zu stärken. In einem Kontext weiterhin erodierender öffentlichen Ordnung und ausufernder Gewalt wird das Vorhaben mit traumasensiblen Ansätzen einerseits die Kapazitäten nichtstaatlicher Anbieter beruflicher Bildung im urbanen Raum stärken, und andererseits die Ausarbeitung und Pilotierung eines Ansatzes zur Verbindung von Cash-for-Work mit beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen im ländlichen Raum fördern.
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Der Auftrag soll von der Zuschlagserteilung bis 08/2023 umgesetzt werden.
1. Hintergrund
Das TZ-Neuvorhaben „Verbesserung der beruflichen Qualifizierung und der Beschäftigungsfähigkeit im Südkivu" (Dem. Rep. Kongo) hat zum Ziel die sozialen und beruflichen Kompetenzen für eine selbsthilfeorientierte Entwicklung von Binnenvertriebenen und Bewohner/innen aufnehmender Gemeinden im Südkivu zu stärken. Das TZ-Modul wird aus Fördermitteln der Sonderinitiative „Fluchtursachen bekämpfen, Flüchtlinge (re)integrieren" (SI Flucht) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert, und durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt. Es ist Bestandteil des Programms der deutschen Entwicklungszusammenarbeit "Förderung von Stabilität und friedlicher, inklusiver Entwicklung im Ostkongo". Das Programm unterstützt die Umsetzung der Stabilisierungsstrategie (International Security and Stabilization Support Strategy, ISSSS) für den Ostkongo.
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Seit Jahren führen ständig fortschreitende Erosion öffentlicher Ordnung sowie eine ausufernde Gewalt im Ostkongo für die Bevölkerung zu einer existentiellen Unsicherheit in allen Lebensbereichen. Regionale und nationale Konflikte haben zudem zu einer hohen Anzahl von Binnenflüchtlingen und Vertriebenen geführt: landesweit gibt es in der DR Kongo 4,5 Millionen Binnenflüchtlinge, davon ca. 1 Million im Kivu, 360 000 im Südkivu, hinzukommen ca. 44.000 burundische Flüchtlinge. Neben dem desolaten Zustand des gesamten kongolesischen Bildungsapparats erschweren Traumatisierungen eine erfolgreiche und kontinuierliche Teilnahme der Menschen an Bildungsmaßnahmen. In einer seit Jahrzehnten von Konflikten zerrütteten Wirtschaftsstruktur gibt es nahezu keine formellen Beschäftigungsmöglichkeiten. Nur ca. 300 000 Menschen in der gesamten DRK sind im formellen Sektor beschäftigt. Die Mehrheit der Bevölkerung bestreitet ihren Lebensunterhalt über informelle, subsistenzorientierte Tätigkeiten oder ist inaktiv bzw. abhängig von Familienmitgliedern. Frauen sind besonders benachteiligt hinsichtlich des Zugangs und der Teilnahme an Bildung und Beschäftigung. Das Mobilisierungspotenzial (für Milizen) ist angesichts dieser Perspektivlosigkeit für Jugendliche sehr groß.
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Das Neuvorhaben strebt an auf 2 Ebenen anzusetzen: einerseits sollen die Kapazitäten nichtstaatlicher Anbieter beruflicher Bildung im urbanen Raum gestärkt werden; und andererseits soll ein Ansatz, der Cash-for-Work-Maßnahmen mit beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen verbindet, im ländlichen Raum pilotiert werden.
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2. Kernaufgaben des Consultants
Der Consultant ist für die gesamte operative Durchführung des TZ-Moduls verantwortlich sein.
Output 1: Binnenvertriebenen und Bewohner/innen aufnehmender Gemeinden nutzen Angebote beruflicher Qualifizierung, die psychosoziale Bedarfe berücksichtigen, zur Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit.
— Auswahl, Begleitung und Nutzung nichtstaatlicher Anbieter für die Planung und Umsetzung beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen, psycho-sozialer Unterstützungsprogramme und Entrepreneurship-Kurse in städtischen Gebieten;
— Auswahl der Sektoren und Berufe für Qualifizierungs- und Cash-for-Work-Maßnahmen;
— Kapazitätsentwicklung für Lehrkräfte in den Themen berufliche Praxis, Didaktik, MHPSS und unternehmerisches Handeln;
Output 2: Binnenvertriebenen und Bewohner/innen aufnehmender Gemeinden nutzen Pilotansätze für traumasensible Cash-for-Work-Maßnahmen kombiniert mit beruflicher Qualifizierung zur Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit.
— Entwicklung der Instrumente und Struktur für die Kombination aus Work und Qualifizierung (inkl. Auswahl Partner, Gehälter, M&E, etc.);
— Konfliktsensible pilothafte Umsetzung von Cash-for-Work-Maßnahmen kombiniert mit beruflicher Qualifizierung im ländlichen Raum;
— Aufbereitung der Instrumente und Lernerfahrungen zur Replikation und Erarbeitung von Empfehlungen zum Up-Scaling.
Dauer: 31 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Auftraggeberin behält sich optional vor, Vertragsverlängerungen und/oder -aufstockungen auf Basis der in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien an das in diesem Verfahren erfolgreiche Unternehmen zu vergeben; i. Ü. siehe ausführliche die Leistungsbeschreibung.
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Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin behält sich optional vor, Vertragsverlängerungen und/oder -aufstockungen auf Basis der in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien an das in diesem Verfahren erfolgreiche Unternehmen zu vergeben; i. Ü. siehe ausführliche die Leistungsbeschreibung.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 00000 Demokratische Republik Kongo

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für den Teilnahmeantrag sind die zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
1. Angaben zum Firmennamen und zur Anschrift, wirtschaftlich Berechtigten, Bankverbindung, Handelsregisternummer, Firmenprofil, Steuernummer, USt.-Identifikationsnummer, Ansprechpartner/in für Rückfragen,
2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 und/oder § 124 GWB vorliegen,
3. Eigenerklärung, ob wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG eine Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro verhängt wurde,
4. Integritätserklärung,
5. Soweit ein Bewerber/Bieter zur Auftragsdurchführung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will, hat er durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung nachzuweisen, dass ihm die entsprechenden Kapazitäten zur Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen bzw. durch diesen Unterauftragnehmer erbracht werden;
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6. Bei Beteiligung als Bewerbergemeinschaft: Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen ein federführendes Mitglied bestimmen und dieses bevollmächtigen, die Gemeinschaft zu vertreten und Zahlungen mit befreiender Wirkung auch für die übrigen Mitglieder in Empfang zu nehmen. Eine entsprechende Vereinbarung, die von allen Mitgliedern unterschrieben ist, muss dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Hierfür ist das von der GIZ bereit gestellte Muster zu verwenden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Für den Teilnahmeantrag sind die zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
1. Eigenerklärung zum durchschnittlichen Jahresumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (sofern die Ausschreibung innerhalb von sechs Monaten nach dem Ende des letzten Geschäftsjahres liegt, kann das viertletzte Geschäftsjahr herangezogen werden),
2. Eigenerklärung zu der Beschäftigtenzahl zum 31.12. des letzten Kalenderjahres,
3. Bonitätsnachweis (Erklärung einer Bank).
Mindeststandards:
1. Durchschnittlicher Jahresumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren: Mindestens 3 500 000 EUR,
2. Beschäftigtenzahl zum 31.12. des letzten Kalenderjahres: Mindestens 10 Personen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Teilnahmeantrag sind die zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
Grundlage der Bewertung sind nur Referenzprojekte mit einem Mindestauftragsvolumen von jeweils 200 000 EUR aus den letzten 3 Jahren:
Mindestens 3 Referenzprojekte im Fachgebiet Berufliche Qualifizierung und/oder Cash-for-Work, davon müssen mindestens 2 Referenzprojekte aus der Region Afrika sein.
Mindeststandards:
Grundlage der Bewertung sind nur Referenzprojekte mit einem Mindestauftragsvolumen von jeweils 200 000 EUR aus den letzten 3 Jahren:
Mindestens 3 Referenzprojekte im Fachgebiet Berufliche Qualifizierung und/oder Cash-for-Work, davon müssen mindestens 2 Referenzprojekte aus der Region Afrika sein.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Fachliche Erfahrung in der Berufsbildung: 10 %,
2. Fachliche Erfahrung in Cash for Work, Kurzzeit-Qualifizierungen: 10 %,
3. Fachliche Erfahrung in MHPSS, psychosoziale Unterstützungsangebote, Trauma: 10 %,
4. Fachliche Erfahrung in Krise & Konflikt: 20 %,
Regionale Erfahrung in der Region Mittelafrika: 10 %,
5. Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit (ODA finanziert): 40 %,
(siehe auch „Schema für die Bewertung der Eignung" in den Vergabeunterlagen).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-08-24 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Englisch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Juristische Person des privaten Rechts (gemeinnützige GmbH) finanziert durch die Bundesrepublik Deutschland
Kontakt
Kontaktperson: Friedrich Graf von Wesphalen & Partner mbB Rechtsanwälte
Dokumente URL: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6Y525/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Kommunikation findet ausschließlich über den Projektbereich des Portals statt.
2. Für den Teilnahmeantrag sind die zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
Bekanntmachungs-ID: CXTRYY6Y525

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Die Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499-163 📠
Internetadresse: https://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2020/S 129-316720 (2020-07-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Neuvorhaben „Verbesserung der beruflichen Qualifizierung und der Beschäftigungsfähigkeit im Südkivu“ (Dem. Rep. Kongo) um. Es hat zum Ziel die sozialen und beruflichen Kompetenzen für eine selbsthilfeorientierte Entwicklung von Binnenvertriebenen und Bewohner/innen aufnehmender Gemeinden im Südkivu zu stärken. In einem Kontext weiterhin erodierender öffentlichen Ordnung und ausufernder Gewalt wird das Vorhaben mit traumasensiblen Ansätzen einerseits die Kapazitäten nichtstaatlicher Anbieter beruflicher Bildung im urbanen Raum stärken, und andererseits die Ausarbeitung und Pilotierung eines Ansatzes zur Verbindung von Cash-for-Work mit beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen im ländlichen Raum fördern. Der Auftrag soll von der Zuschlagserteilung bis 08/2023 umgesetzt werden.
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Gesamtwert des Auftrags: 3 269 620 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 255-642258
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 129-316720
ABl. S-Ausgabe: 255
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXTRYY6YCMJ

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Neuvorhaben „Verbesserung der beruflichen Qualifizierung und der Beschäftigungsfähigkeit im Südkivu“ (Dem. Rep. Kongo) um. Es hat zum Ziel die sozialen und beruflichen Kompetenzen für eine selbsthilfeorientierte Entwicklung von Binnenvertriebenen und Bewohner/innen aufnehmender Gemeinden im Südkivu zu stärken. In einem Kontext weiterhin erodierender öffentlichen Ordnung und ausufernder Gewalt wird das Vorhaben mit traumasensiblen Ansätzen einerseits die Kapazitäten nichtstaatlicher Anbieter beruflicher Bildung im urbanen Raum stärken, und andererseits die Ausarbeitung und Pilotierung eines Ansatzes zur Verbindung von Cash-for-Work mit beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen im ländlichen Raum fördern.
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Das TZ-Neuvorhaben „Verbesserung der beruflichen Qualifizierung und der Beschäftigungsfähigkeit im Südkivu“ (Dem. Rep. Kongo) hat zum Ziel die sozialen und beruflichen Kompetenzen für eine selbsthilfeorientierte Entwicklung von Binnenvertriebenen und Bewohner/innen aufnehmender Gemeinden im Südkivu zu stärken. Das TZ-Modul wird aus Fördermitteln der Sonderinitiative „Fluchtursachen bekämpfen, Flüchtlinge (re)integrieren“ (SI Flucht) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert, und durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt. Es ist Bestandteil des Programms der deutschen Entwicklungszusammenarbeit „Förderung von Stabilität und friedlicher, inklusiver Entwicklung im Ostkongo“. Das Programm unterstützt die Umsetzung der Stabilisierungsstrategie (International Security and Stabilization Support Strategy, ISSSS) für den Ostkongo.
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Seit Jahren führen ständig fortschreitende Erosion öffentlicher Ordnung sowie eine ausufernde Gewalt im Ostkongo für die Bevölkerung zu einer existentiellen Unsicherheit in allen Lebensbereichen. Regionale und nationale Konflikte haben zudem zu einer hohen Anzahl von Binnenflüchtlingen und Vertriebenen geführt: landesweit gibt es in der DR Kongo 4,5 Millionen Binnenflüchtlinge, davon ca. 1 Million im Kivu, 360 000 im Südkivu, hinzukommen ca. 44 000 burundische Flüchtlinge. Neben dem desolaten Zustand des gesamten kongolesischen Bildungsapparats erschweren Traumatisierungen eine erfolgreiche und kontinuierliche Teilnahme der Menschen an Bildungsmaßnahmen. In einer seit Jahrzehnten von Konflikten zerrütteten Wirtschaftsstruktur gibt es nahezu keine formellen Beschäftigungsmöglichkeiten. Nur ca. 300 000 Menschen in der gesamten DRK sind im formellen Sektor beschäftigt. Die Mehrheit der Bevölkerung bestreitet ihren Lebensunterhalt über informelle, subsistenzorientierte Tätigkeiten oder ist inaktiv bzw. abhängig von Familienmitgliedern. Frauen sind besonders benachteiligt hinsichtlich des Zugangs und der Teilnahme an Bildung und Beschäftigung. Das Mobilisierungspotenzial (für Milizen) ist angesichts dieser Perspektivlosigkeit für Jugendliche sehr groß.
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— Auswahl, Begleitung und Nutzung nichtstaatlicher Anbieter für die Planung und Umsetzung beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen, psycho-sozialer Unterstützungsprogramme und Entrepreneurship-Kurse in städtischen Gebieten,
— Auswahl der Sektoren und Berufe für Qualifizierungs- und Cash-for-Work-Maßnahmen,
— Kapazitätsentwicklung für Lehrkräfte in den Themen berufliche Praxis, Didaktik, MHPSS und unternehmerisches Handeln,
— Entwicklung der Instrumente und Struktur für die Kombination aus Work und Qualifizierung (inkl. Auswahl Partner, Gehälter, M&E, etc.),
— Konfliktsensible pilothafte Umsetzung von Cash-for-Work-Maßnahmen kombiniert mit beruflicher Qualifizierung im ländlichen Raum,

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erreichte Gesamtpunktzahl nach fachlicher Wertung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Preis (Gewichtung): 30.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-29 📅
Name: GOPA Worldwide Consultants GmbH
Postort: Bad Homburg
Postleitzahl: 61348
Land: Deutschland 🇩🇪
Hochtaunuskreis 🏙️
Name: GOPA – Gesellschaft für Organisation, Planung und Ausbildung mbH
Postanschrift: Hindenburgring 18
Gesamtwert des Auftrags: 3 269 620 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2020/S 255-642258 (2020-12-29)