Entsäuerung, Digitalisierung und Verfilmung der Schriftgutbestände des Archivs der DDR-Opposition

Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.

Aus dem Bestand des Archivs der DDR-Opposition sollen ca. 170 laufende Meter Schriftgut entsäuert, digitalisiert und verfilmt werden. Die Robert-Havemann-Gesellschaft beauftragt mit dieser Ausschreibung einen externen Dienstleister, der diese Tätigkeitsbereiche übernimmt. Es handelt sich um erschlossenes Schriftgut, vorrangig aus Vor- und Nachlässen, welches einen heterogenen Erhaltungszustand aufweist. Die Dokumente stammen größtenteils aus der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts und bestehen aus holzhaltigem Papier, das Anzeichen von Säurebildungen aufweist. Thermopapier sowie Pergamentpapier befindet sich ebenfalls in der Überlieferung Vereinzelt weisen die Dokumente Knicke und Risse auf. Die Materialcharakteristik der einzelnen Bestände ist nicht uniform, da es sich zum größten Teil um privates Schriftgut handelt. Alle Bestände sind Archiv gerecht in säurefreien Jurismappen verpackt und in Archivkartons gelagert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-12-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-11-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-11-13 Auftragsbekanntmachung
2021-03-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-11-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Archiven
Referenznummer: 110-20
Kurze Beschreibung:
Aus dem Bestand des Archivs der DDR-Opposition sollen ca. 170 laufende Meter Schriftgut entsäuert, digitalisiert und verfilmt werden. Die Robert-Havemann-Gesellschaft beauftragt mit dieser Ausschreibung einen externen Dienstleister, der diese Tätigkeitsbereiche übernimmt. Es handelt sich um erschlossenes Schriftgut, vorrangig aus Vor- und Nachlässen, welches einen heterogenen Erhaltungszustand aufweist. Die Dokumente stammen größtenteils aus der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts und bestehen aus holzhaltigem Papier, das Anzeichen von Säurebildungen aufweist. Thermopapier sowie Pergamentpapier befindet sich ebenfalls in der Überlieferung Vereinzelt weisen die Dokumente Knicke und Risse auf. Die Materialcharakteristik der einzelnen Bestände ist nicht uniform, da es sich zum größten Teil um privates Schriftgut handelt. Alle Bestände sind Archiv gerecht in säurefreien Jurismappen verpackt und in Archivkartons gelagert.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Archiven 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Archiven 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.
Postanschrift: Ruschestraße 103/haus 17
Postleitzahl: 10365
Postort: Berlin Lichtenberg
Kontakt
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
E-Mail: info@havemann-gesellschaft.de 📧
Telefon: +49 30577998010 📞
Fax: +49 30577998019 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/775f4b31-61cc-4117-8266-45b44367c4e2 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/775f4b31-61cc-4117-8266-45b44367c4e2 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-13 📅
Einreichungsfrist: 2020-12-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 225-553579
ABl. S-Ausgabe: 225

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Archiv der DDR-Opposition sammelt und archiviert Schrift-, Film- und Tondokumente, Fotos, Plakate, Transparente, Objekte und Zeitschriften zum Thema Geschichte von Opposition und Widerstand gegen die kommunistische Diktatur. Unter dem Dach der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. (RHG) hat es sich zu einem der bedeutendsten Archive für DDR-Oppositionsgeschichte entwickelt. Es ist das größte Spezialarchiv mit diesem Sammlungsschwerpunkt und genießt eine hohe Reputation im In- und Ausland. Bei den Beständen handelt es sich um nationales Kulturgut. Der Auftragnehmer ist wie auch das Archiv der DDR-Opposition an die daraus resultierenden Verpflichtungen im Umgang mit nationalem Kulturgut gebunden. Die erschlossenen Schriftgutbestände umfassen ca. 770 laufende Meter. Neben den Beständen mit Selbstzeugnissen der Opposition von Einzelpersonen und Gruppen bzw. Vereinigungen existieren eine umfassende Ergänzungsdokumentation zum Thema Repression in der DDR und Sammlungen von Samisdat-Publikationen der DDR sowie von Zeitungen und Zeitschriften der Bürgerbewegung. Des Weiteren befinden sich im Archiv 1 600 Plakate, ca. 500 000 Fotos, 5 000 Videokassetten, 700 Tonträger und 100 erfasste Transparente, Sammlung von 200 verzeichneten Objekten (Museales Sammlungsgut) sowie 73 laufende Meter Pressedokumentation und eine Präsenzbibliothek mit etwa 9 000 Buch- und 160 Zeitschriften- und Zeitungstiteln. Aus dem Bestand des Archivs der DDR-Opposition sollen ca. 170 laufende Meter Schriftgut entsäuert, digitalisiert und verfilmt werden. Die RHG beauftragt mit dieser Ausschreibung einen externen Dienstleister, der diese Tätigkeitsbereiche übernimmt. Es handelt sich um erschlossenes Schriftgut, vorrangig aus Vor- und Nachlässen, welches einen heterogenen Erhaltungszustand aufweist. Die Dokumente stammen größtenteils aus der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts und bestehen aus holzhaltigem Papier, das Anzeichen von Säurebildungen aufweist. Thermopapier sowie Pergamentpapier befindet sich ebenfalls in der Überlieferung Vereinzelt weisen die Dokumente Knicke und Risse auf. Die Materialcharakteristik der einzelnen Bestände ist nicht uniform, da es sich zum größten Teil um privates Schriftgut handelt. Alle Bestände sind Archiv gerecht in säurefreien Jurismappen verpackt und in Archivkartons gelagert.
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Dauer: 48 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der Bieter verpflichtet sich, die vereinbarten Leistungen nach dem Preisblatt (Formblatt 08 der Vergabeunterlagen) und der Leistungsbeschreibung auf gesonderten Abruf des Auftraggebers, über den gegenständlichen Auftrag der Entsäuerung, Digitalisierung und Verfilmung von 170 lfm Schriftgut des Archivs der DDR-Opposition bis zum 11.12.2022 hinaus, bis zum 31.12.2024 zu erbringen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis (Kopie) über die Eintragung im einschlägigen Berufs- oder Handelsregister (Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Sach-, Personen- und Vermögensschäden sowie einer Transportversicherung.
Mindeststandards:
Sach- Personenschäden jeweils Mindestdeckung von 5 000 000,00 EUR; Vermögensschäden in branchenübranchenüblicher Höhe; Transportversicherung mit einer Mindestdeckung von 1 000 000,00 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Mit dem Angebot sind mindestens 3 aussagekräftige Referenzen über in Art, Umfang und Zeitraum zu der hier geforderten Leistung vergleichbare Aufträge seit 2017 zu benennen. Als fachlich vergleichbar werden Aufträge angesehen, die ebenfalls die Digitalisierung handschriftlicher oder gedruckter Dokumente/Originale aus Archivgut-Beständen (Aktenbände, Amtsbücher, Publikationen, Urkunden o. ä.), sowie in der hier geforderten Qualität und Funktionalität, umfasst haben. Die jeweiligen Auftraggeber, einschl. entsprechender Kontaktdaten von Ansprechpartnern, sowie der Auftragswert in Euro netto sind für jede Referenz zu benennen.
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2. Anzugeben ist die Anzahl und die Qualifikation der für die Leistungserbringung dieses Auftrags vorgesehenen Projektbearbeiter/innen.
Mindeststandards:
1. Mindestens 2 der 3 Referenzen müssen dabei Erfahrungen mit dem Umgang von nationalem Kulturgut belegen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-01-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-12-14 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:05

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/775f4b31-61cc-4117-8266-45b44367c4e2 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
Postanschrift: Friedrichstr. 185-190
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10117
Telefon: +49 302064190 📞
E-Mail: digitalisierungentsaeuerung@leinemann-partner.de 📧
Fax: +49 3020649092 📠
Land: Berlin 🏙️

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen,
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2020/S 225-553579 (2020-11-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-03-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Aus dem Bestand des Archivs der DDR-Opposition sollen ca. 170 laufende Meter Schriftgut entsäuert, Digitalisiert und verfilmt werden. Die Robert-Havemann-Gesellschaft beauftragt mit dieser Ausschreibung einen externen Dienstleister, der diese Tätigkeitsbereiche übernimmt. Es handelt sich um erschlossenes Schriftgut, Vorrangig aus Vor- und Nachlässen, welches einen heterogenen Erhaltungszustand aufweist. Die Dokumente stammen größtenteils aus der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts und bestehen aus holzhaltigem Papier, das Anzeichen von Säurebildungen aufweist. Thermopapier sowie Pergamentpapier befindet sich ebenfalls in der Überlieferung Vereinzelt weisen die Dokumente Knicke und Risse auf. Die Materialcharakteristik der einzelnen Bestände ist nicht uniform, da es sich zum größten Teil um privates Schriftgut handelt. Alle Bestände sind Archivgerecht in säurefreien Jurismappen verpackt und in Archivkartons gelagert
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.havemann-gesellschaft.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-03-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-03-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 047-118714
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 225-553579
ABl. S-Ausgabe: 47

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Aus dem Bestand des Archivs der DDR-Opposition sollen ca. 170 laufende Meter Schriftgut entsäuert, Digitalisiert und verfilmt werden. Die Robert-Havemann-Gesellschaft beauftragt mit dieser Ausschreibung einen externen Dienstleister, der diese Tätigkeitsbereiche übernimmt. Es handelt sich um erschlossenes Schriftgut,
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Vorrangig aus Vor- und Nachlässen, welches einen heterogenen Erhaltungszustand aufweist. Die Dokumente stammen größtenteils aus der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts und bestehen aus holzhaltigem Papier, das Anzeichen von Säurebildungen aufweist. Thermopapier sowie Pergamentpapier befindet sich ebenfalls in der
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Überlieferung Vereinzelt weisen die Dokumente Knicke und Risse auf. Die Materialcharakteristik der einzelnen Bestände ist nicht uniform, da es sich zum größten Teil um privates Schriftgut handelt. Alle Bestände sind Archivgerecht in säurefreien Jurismappen verpackt und in Archivkartons gelagert
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Das Archiv der DDR-Opposition sammelt und archiviert Schrift-, Film- und Tondokumente, Fotos, Plakate, Transparente, Objekte und Zeitschriften zum Thema Geschichte von Opposition und Widerstand gegen die kommunistische Diktatur. Unter dem Dach der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. (RHG) hat es sich zu einem der bedeutendsten Archive für DDR-Oppositionsgeschichte entwickelt. Es ist das größte Spezialarchiv mit diesem Sammlungsschwerpunkt und genießt eine hohe Reputation im In- und Ausland.
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Bei den Beständen handelt es sich um nationales Kulturgut. Der Auftragnehmer ist wie auch das Archiv der DDR-Opposition an die daraus resultierenden Verpflichtungen im Umgang mit nationalem Kulturgut gebunden. Die erschlossenen Schriftgutbestände umfassen ca. 770 laufende Meter. Neben den Beständen mit Selbstzeugnissen der Opposition von Einzelpersonen und Gruppen bzw. Vereinigungen existieren eine Umfassende Ergänzungsdokumentation zum Thema Repression in der DDR und Sammlungen von Samisdat-Publikationen der DDR sowie von Zeitungen und Zeitschriften der Bürgerbewegung. Des Weiteren befinden Sich im Archiv 1 600 Plakate, ca. 500 000 Fotos, 5 000 Videokassetten, 700 Tonträger und 100 erfasste Transparente, Sammlung von 200 verzeichneten Objekten (Museales Sammlungsgut) sowie 73 laufende Meter Pressedokumentation und eine Präsenzbibliothek mit etwa 9 000 Buch- und 160 Zeitschriften- und Zeitungstiteln. Aus dem Bestand des Archivs der DDR-Opposition sollen ca. 170 laufende Meter Schriftgutentsäuert, digitalisiert und verfilmt werden. Die RHG beauftragt mit dieser Ausschreibung einen externen Dienstleister, der diese Tätigkeitsbereiche übernimmt. Es handelt sich um erschlossenes Schriftgut, vorrangig aus Vor- und Nachlässen, welches einen heterogenen Erhaltungszustand aufweist. Die Dokumente stammen Größtenteils aus der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts und bestehen aus holzhaltigem Papier, das Anzeichen von Säurebildungen aufweist. Thermopapier sowie Pergamentpapier befindet sich ebenfalls in der Überlieferung Vereinzelt weisen die Dokumente Knicke und Risse auf. Die Materialcharakteristik der einzelnen Bestände ist nicht uniform, da es sich zum größten Teil um privates Schriftgut handelt. Alle Bestände sind Archivgerecht in säurefreien Jurismappen verpackt und in Archivkartons gelagert.
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Beschreibung der Optionen:
Der Bieter verpflichtet sich, die vereinbarten Leistungen nach dem Preisblatt (Formblatt 08 der Vergabeunterlagen) und der Leistungsbeschreibung auf gesonderten Abruf des Auftraggebers, über den Gegenständlichen Auftrag der Entsäuerung, Digitalisierung und Verfilmung von 170 lfm Schriftgut des Archivs der DDR-Opposition bis zum 11.12.2022 hinaus, bis zum 31.12.2024 zu erbringen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept (projektbezogene Ablaufbeschreibung)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Lebensläufe mit persönlichen Referenzen (mind. befriedigende Kenntnisse und Erfahrungen)
Beschreibung Technische Ausstattung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Nennung Ökologische Nachhaltigkeitsaspekte
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Preis (Gewichtung): einfache Richtwertmethode

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-02-01 📅
Name: Memocon Conservation Center GmbH
Postort: Krefeld
Land: Deutschland 🇩🇪
Krefeld, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.havemann-gesellschaft.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein, § 160 GWB. Antragsbefugt ist danach jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2021/S 047-118714 (2021-03-04)