Erhebung und Anpassung von Sondergeräten im Rahmen der L-/H-Gas-Marktraumumstellung im Netzgebiet der Gelsenwasser Energienetze GmbH

Gelsenwasser Energienetze GmbH

Die Auftraggeberin versorgt ihre Kunden derzeit mit sog. „L-Gas“. Auf Grund rückläufiger Fördermengen plant der vorgelagerte Netzbetreiber die Umstellung von L-Gas auf höherkalorisches H-Gas, um eine langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das Netzgebiet der Auftraggeberin umfasst ca. 68 000 Gasverbrauchsgeräten (GVG). Die Umstellungszeitpunkte („Schaltungstermine“) verteilen sich nach derzeitigem Stand auf die Jahre 2023, 2025, 2026 und 2027. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Erhebungs- und Anpassungsleistungen für Sondergeräte. Die konkrete Anzahl der anzupassenden Sondergeräte ist noch unbekannt und kann nicht seriös geschätzt werden. In diesem Zusammenhang ist auch zu berücksichtigen, dass einige Sonderletztverbraucher die Anpassung ihrer Sondergeräte ggf. selbst vornehmen werden. Vor diesem Hintergrund soll vorliegend ein Rahmenvertrag abgeschlossen werden, aus dem bei Bedarf die notwendigen Erhebungs- und Anpassungsleistungen abgerufen werden können.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-09 Auftragsbekanntmachung
2021-07-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Gasversorgung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin versorgt ihre Kunden derzeit mit sog. „L-Gas“. Auf Grund rückläufiger Fördermengen plant der vorgelagerte Netzbetreiber die Umstellung von L-Gas auf höherkalorisches H-Gas, um eine langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das Netzgebiet der Auftraggeberin umfasst ca. 68 000 Gasverbrauchsgeräten (GVG). Die Umstellungszeitpunkte („Schaltungstermine“) verteilen sich nach derzeitigem Stand auf die Jahre 2023, 2025, 2026 und 2027. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Erhebungs- und Anpassungsleistungen für Sondergeräte. Die konkrete Anzahl der anzupassenden Sondergeräte ist noch unbekannt und kann nicht seriös geschätzt werden. In diesem Zusammenhang ist auch zu berücksichtigen, dass einige Sonderletztverbraucher die Anpassung ihrer Sondergeräte ggf. selbst vornehmen werden. Vor diesem Hintergrund soll vorliegend ein Rahmenvertrag abgeschlossen werden, aus dem bei Bedarf die notwendigen Erhebungs- und Anpassungsleistungen abgerufen werden können.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Gasversorgung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Gasversorgung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Gelsenkirchen, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gelsenwasser Energienetze GmbH
Postanschrift: Willy-Brandt-Allee 26
Postleitzahl: 45891
Postort: Gelsenkirchen
Kontakt
Internetadresse: http://www.gw-energienetze.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@kanzlei-bommert.de 📧
Telefon: +49 40356239880 📞
Fax: +49 40356239899 📠
URL der Dokumente: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av1075e7-eu 🌏
URL der Teilnahme: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av1075e7-eu 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-09 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-14 📅
Datum des Beginns: 2021-01-01 📅
Datum des Endes: 2027-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 073-175323
ABl. S-Ausgabe: 73
Zusätzliche Informationen
Eine Checkliste sowie ein Vordruck für die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (siehe Eignungsnachweis Ziff. (6)) stehen zum Download zur Verfügung.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistung betrifft die Erbringung von Erhebungs- und Anpassungsleistungen bei Kunden mit Sondergeräten, d. h. für Kunden als Betreiber von Anlagen, die durch keine Standard-Gasanwendungen gekennzeichnet sind, im Netzgebiet der Gelsenwasser Energienetze GmbH:
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— konventionelle Industriebrenner (z. B. Gasgebläsebrenner jeder Größenordnung (auch mehrstufig, modulierend, etc.), Ringbrenner, Rohrbrenner usw.)
— industrielle Thermoprozessanlagen – Industrieöfen (Standöfen, z. B. Kammer-, Mulden-, Wannen-, Schachtöfen usw.; Durchlauföfen, z. B. Trommel-, Tunnel-,Drehrohröfen usw.)
— gewerblich genutzte Sondergeräte (z. B. Hotelherde, Bratplatten, Konvektomaten, Hockerkocher, Dunkelstrahler usw.)
— haushaltstypische Gasgeräte (z. B. Brennwertgeräte, Umlaufwasserheizer, Heizkessel usw.)
Im Rahmen der Erhebung hat der Auftragnehmer die erforderlichen Vorleistungen der späteren Anpassung der GVG zu erbringen. Zu den Leistungen gehören die Identifikation und Dokumentation (elektronisch/schriftlich) jeweils aller hinter den Gashausanschlüssen vorhandenen GVG, die Überprüfung jedes GVG auf Mängel, einschließlich des Gas- und Abgasanschlusses, sowie gegebenenfalls auch deren fotografische Dokumentation, die Abgasanalyse, die Einregulierung bei Über- bzw. Unterlast sowie die Kennzeichnung des GVG inkl. Aufkleber mit ausgedrucktem Abgas-Messprotokoll.
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Die Anpassungsleistungen umfassen insbesondere: Analyse der Geräteerhebung, Beschaffung der für die Anpassung erforderlichen Ersatzteile und Materialien, Überprüfen der Gasgeräte auf Mängel, Funktionskontrolle und Abgasanalyse, Kennzeichnung der Gasgeräte sowie Dokumentation aller am Gerät vorgenommenen Arbeiten und aller im Zusammenhang mit der Anpassung durchgeführten organisatorischen Aktivitäten.
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Der spätere Auftragnehmer hat sich bei der Leistungsausführung mit den übrigen Projektbeteiligten abzustimmen (insbesondere mit dem Projektmanager, den anderen E/A-Unternehmen und dem Qualitätssicherer).
Die genauen Leistungsanforderungen werden sich aus den Vergabeunterlagen ergeben, die den Bewerbern zur Verfügung gestellt werden, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden.
Grundlage der Ausführung der Leistungen bilden die Anforderungen der DVGW Regelwerke G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, G 676 B1-Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), G 106 – Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte für den Gasgeräteumbau im Rahmen einer Änderung der Gasbeschaffenheit; Schulungsplan und G 695 – Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen bei Gasverbrauchsgasgeräten, jeweils nebst ihren normativen Verweisungen.
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Dem Grundsatz der Aufteilung in Lose (§ 97 Abs. 4 GWB) wird dadurch Rechnung getragen, dass bei ausreichender Anzahl an geeigneten und qualifizierten Bietern die erforderlichen Personalkapazitäten zur fristgemäßen und ordnungsgemäßen Umsetzung des Projekts an verschiedene Unternehmen vergeben werden sollen.
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Es wird darauf hingewiesen, dass Angebote, die unter Verstoß gegen den vergaberechtlichen Grundsatz des Geheimwettbewerbs abgegeben werden, nach der Rechtsprechung des OLG Düsseldorf zwingend auszuschließen sind (vgl. OLG Düsseldorf; Beschl. v. 4.2.2013,VII Verg 31/12).
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Beschreibung der Verlängerungen:
Gegebenenfalls Verlängerung um ca. 3 Monate, soweit zum vollständigen Abschluss des Gesamtprojektes „L-/H-Gas-Anpassung“ im Netzgebiet der Auftraggeberin erforderlich.
Beschreibung der Optionen:
Gegebenenfalls können sich in der Zukunft Veränderungen an den prognostizierten Zählpunkt- und Gerätemengen und dem avisierten Zeitplan durch
— den Abschluss neuer oder die Beendigung bestehender Konzessionen (Wegenutzungsverträge im Sinne des §46 Abs. 2 EnWG);
— den Abschluss oder die Beendigung von Verträgen über die technische Betriebsführung anderer Gasnetze;
— die Ausweisung neuer Baugebiete;
— Änderungen am Netzentwicklungsplan;
— notwendige Verschiebungen aufgrund technischer Gegebenheiten des Netzanschlusses (Neu- oder Umbau der vorhandenen Netzübergabestation, ggf. Bau einer neuen Versorgungsleitung zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit oder zur Versorgung mit einer bestimmten Gasqualität) etc. ergeben.
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Hierbei handelt es sich um Umstände, die sich im Rahmen der regulären Netzbewirtschaftung ergeben und seitens der Auftraggeberin aktuell weder vorhersehbar noch beeinflussbar sind. In der Folge kann sich das Auftragsvolumen sowohl erhöhen als auch verringern. Der Gesamtcharakter des Auftrags wird hierdurch nicht berührt. Sollte eine Veränderung der prognostizierten Zählpunkt- und Gerätemengen absehbar werden, wird der spätere Auftragnehmer rechtzeitig über den konkreten Inhalt und Umfang der Vertragsanpassung informiert werden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Netztgebiet der Gelsenwasser Energienetze GmbH

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Teilnahmeantrag ist in Textform nach § 126b BGB und elektronisch über die unter Ziff. I.3) genannte Vergabeplattform der aumass eVergabe abzugeben. Der Teilnahmeantrag hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Als vorläufiger Eignungsnachweis wird zudem die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) akzeptiert, soweit diese die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise umfasst. Soweit die Aktualität der Eigenerklärung bzw. des Eignungsnachweises gefordert wird, bedeutet dies, dass die Erklärung bzw. der Nachweis nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig zu sein hat. Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) – (16) (siehe Nachweise, die in den Ziffern III.1.1) – III.1.3) dieser Bekanntmachung aufgeführt sind) zusammengefasst werden und als ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden.
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1. Anschreiben, aus welchem sich ergibt, auf welche Leistung die Bewerbung erfolgt,
2. Erklärung, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt,
3. Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b) in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und in der für die Durchführung des Vertrags ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet wird;
c) in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt,
Ist keine Bietergemeinschaft geplant, braucht zu Ziffer 3) kein Nachweis erbracht werden.
4. Aktueller Handelsregisterauszug oder gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist,
5. Aktueller Gewerbezentralregisterauszug oder gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist,
6. Aktuelle Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 Abs. 1 GWB sowie keine Ausschlussgründe nach §§ 19, 21 MiLoG, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 i. V. m. § 23 AEntG vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
7. Erklärung, ob der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle und/oder die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Rahmen der Eignungsleihe einsetzen wird.
8. Soweit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Rahmen der Eignungsleihe eingesetzt werden sollen, müssen folgende Angaben erfolgen:
a) Benennung des anderen Unternehmens und
b) Benennung der entsprechenden Eignungskriterien, für welche die Eignungsleihe in Anspruch genommen werden soll.
Weiterhin müssen folgende Erklärungen eingereicht werden:
— Nachweise und Erklärungen des anderen Unternehmens für die benannten Eignungskriterien;
— Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens zum verbindlichen Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel dieses Unternehmens für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung stehen;
— Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so ist zudem die gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe zu erklären.
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Ist keine Eignungsleihe geplant, braucht zu Ziffer 8) kein Nachweis erbracht werden.
9. Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (insbes. Produktionsausfälle) (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen;
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10. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts,
11. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
12. GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten ist zu erklären, seit wann das Unternehmen besteht und sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
13. Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung des DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/Umbauunternehmen für Gasgeräte nach DVGW G 676 B1) verfügen, wobei eine Zertifizierung nach Zertifizierungsumfang Gruppe A (Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) erforderlich ist. Die Qualifikationsanforderungen ergeben sich unter anderem aus den Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW-Arbeitsblattes G 676 B1 sowie den DVGW-Regelwerken G 695 und G 106,
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14. Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung des Unternehmens bezüglich der Durchführung von Erhebungs- und Anpassungsleistungen für Kunden mit Sondergeräten in L-/H-Gas-Projekten für verschiedene Netzbetreiber. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
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a) Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden,
b) Umfang des Projekts mit grober Skizzierung der durchgeführten Aufgaben, d. h. Angabe der Anzahl der bearbeiteten Gasgeräte, aufgeteilt nach Erhebungs- und Anpassungsleistungen und jeweils unterteilt in Leistungen zu den folgenden Bereichen (siehe Angaben zu II.2.4) Beschreibung der Beschaffung):
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— konventionelle Industriebrenner;
— industrielle Thermoprozessanlagen – Industrieöfen;
— gewerblich genutzte Sondergeräte;
— haushaltstypische Gasgeräte.
c) Adresse, Telefonnummer und – soweit dies möglich ist – Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die jetzigen Auftraggeber.
15. Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragsausführung, d. h. der Anzahl an Mitarbeitern, die für das konkrete Projekt unter Berücksichtigung von Parallelprojekten zum Einsatz kommen soll, mit Angaben
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— ob es sich um eigene Mitarbeiter oder um Fremdkapazitäten (im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung oder als Subunternehmereinsatz) handelt, sowie
— in wie vielen anderen L-/H-Gas-Projekten der Bewerber parallel tätig sein wird und welche Kapazitäten, im Vergleich zur Gesamtkapazität, bereits für diese Projekte reserviert sind.
16) Benennung der Teile des Auftrags, die der Bewerber unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, sowie der vorgesehenen Unterauftragnehmer oder Erklärung, dass keine Vergabe von Unteraufträgen beabsichtigt ist.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Soweit es mehr als 3 geeignete Bewerber gibt, erfolgt die Auswahl der Bewerber gesondert anhand nachfolgender Kriterien:
1. Erfahrung im Bereich von Erhebungs- und Anpassungsleistungen bei Sondergeräten (siehe Eignungsnachweis Ziff. (14)),
2. Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazitäten (siehe Eignungsnachweis Ziff. (15)).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-12-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Anwaltskanzlei Bommert, Johann-Adolf-Hasse-Platz 2, 21029 Hamburg
Dokumente URL: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av1075e7-eu 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251411-1691/1604/2735 📞
Fax: +49 251411-2165 📠
Internetadresse: https://www.bezreg-muenster.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/zustaendigkeit_vergabekammer/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gem. § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
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1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 073-175323 (2020-04-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-07-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf Grund rückläufiger Fördermengen plant der vorgelagerte Netzbetreiber die Umstellung von L-Gas auf H-Gas. Auftragsgegenstand sind die Erhebungs- und Anpassungsleistungen von Sondergeräten (= Anlagen, die durch keine Standardgasanwendungen gekennzeichnet sind). Die Umstellungszeitpunkte („Schaltungstermine“) verteilen sich nach derzeitigem Stand auf die Jahre 2023, 2025, 2026 und 2027.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 129-343976
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 073-175323
ABl. S-Ausgabe: 129
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: AV1075E7-EU

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es ist die Erhebung und Anpassung konventioneller Industriebrenner, industrieller Thermoprozessanlagen, gewerblich genutzter Sondergeräte und haushaltstypischer Gasgeräte vorzunehmen. Zu den Leistungen im Rahmen der Erhebung gehören die Identifikation und Dokumentation (elektronisch/schriftlich) jeweils aller hinter den Gashausanschlüssen vorhandenen GVG, die Überprüfung jedes GVG auf Mängel, einschließlich des Gas- und Abgasanschlusses, sowie gegebenenfalls auch deren fotografische Dokumentation, die Abgasanalyse, die Einregulierung bei Über- bzw. Unterlast sowie die Kennzeichnung des GVG inkl. Aufkleber mit ausgedrucktem Abgas-Messprotokoll. Die Anpassungsleistungen umfassen insbesondere: Analyse der Geräteerhebung, Beschaffung der für die Anpassung erforderlichen Ersatzteile und Materialien, Überprüfen der Gasgeräte auf Mängel, Funktionskontrolle und Abgasanalyse, Kennzeichnung der Gasgeräte sowie Dokumentation aller am Gerät vorgenommenen Arbeiten und aller im Zusammenhang mit der Anpassung durchgeführten organisatorischen Aktivitäten. Grundlage der Ausführung der Leistungen bilden u. a. die Anforderungen der DVGW-Regelwerke G 680, G 676 B1 sowie G 695, jeweils nebst ihren normativen Verweisungen.
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Beschreibung der Optionen:
— den Abschluss neuer oder die Beendigung bestehender Konzessionen (Wegenutzungsverträge im Sinne des§46 Abs. 2 EnWG),
— den Abschluss oder die Beendigung von Verträgen über die technische Betriebsführung anderer Gasnetze,
— die Ausweisung neuer Baugebiete,
— Änderungen am Netzentwicklungsplan,
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Netzgebiet der Gelsenwasser Energienetze GmbH

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-05-11 📅
Name: swb Gasumstellung GmbH
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 20
Postort: Bremen
Land: Deutschland 🇩🇪
Bremen, Kreisfreie Stadt 🏙️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Anwaltskanzlei Bommert

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten grundsätzlich die Fristen gemäß § 160 Abs. 3 GWB, jedoch nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 GWB.
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Nach § 135 Abs. 1 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber gegen § 134 GWB verstoßen hat oder den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
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Nach § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber – wie vorliegend – die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2021/S 129-343976 (2021-07-02)
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