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Ort der Leistung: Esslingen🏙️
Ort der Leistung: Stuttgart, Stadtkreis🏙️
Ort der Leistung: Ostalbkreis🏙️
Ort der Leistung: Ulm, Stadtkreis🏙️
Ort der Leistung: Schwarzwald-Baar-Kreis🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Neckarsteige 6-10
72622 Nürtingen”
Beschreibung der Beschaffung:
“Die beteiligten Hochschulen stimmen ihre Verwaltungsprozesse, beginnend im Bereich des Student-Life-Cycle, ab. Einige der Prozesse werden dadurch erstmalig...”
Beschreibung der Beschaffung
Die beteiligten Hochschulen stimmen ihre Verwaltungsprozesse, beginnend im Bereich des Student-Life-Cycle, ab. Einige der Prozesse werden dadurch erstmalig abstrakt formuliert und sind so der Optimierung erst zugänglich. So wird es dann möglich sein, die „Best Practices" zu ermitteln und in allen beteiligten Hochschulen umzusetzen. Hierdurch ist zu erwarten, dass die Studierenden, zunächst in Verwaltungsprozessen, die ihr Studium begleiten, ihre Anliegen schneller durchführen und die freiwerdenden Ressourcen für ihr Studium einsetzen können. Gleiches ergibt sich auch durch die Umsetzung von weiteren sog. Self-Service-Funktionen. Schon heute können die Studierenden, z. B. im Bescheinigungswesen, ihre Anliegen losgelöst von Öffnungszeiten von Studierendensekretariaten online erledigen. Dies erspart ihnen Wege und Zeit. Diese Self-Service-Funktionen werden durch den Einsatz einer modernen Prozessplattform weiter ausgedehnt.
Trotz aller Harmonisierungs- und Standardisierungsbemühungen werden die unterschiedlichen Fächer und strategischen Ausrichtungen der Hochschulen dazu führen, dass es in jeder Hochschule auch spezifische Anforderungen geben wird. Um den jedoch gemeinsamen digitalen Kern zu erhalten und dann auch weiterentwickeln zu können, müssen im Projekt entsprechende Vorkehrungen getroffen und Entwicklungen durchgeführt werden, so dass das entstehende Gesamtsystem es erlaubt den gemeinsamen Kern an Strukturen, Prozessen, Einstellungen und Dateninhalten an zentraler Stelle und nur einmal aufzubauen (im Folgenden „Master" genannt) und diesen systematisch in die aufzubauenden Systeme der einzelnen Hochschulen (Betriebsmandanten) zu übertragen, so dass die Spezifika einer Hochschule entweder durch Customizing-Varianten im Kern oder als ergänzende Schale realisiert werden. Dabei muss der Master als Basis für Weiterentwicklungen dienen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass diese Übertragung von Inhalten aus dem Master nicht einmalig stattfindet, sondern nach jedem abgeschlossenen Entwicklungsschritt systematisch wiederholbar ist. Nur so ist das Ziel einer gemeinsamen Innovationsplattform zu erreichen, ohne dass Aufwendungen mehrmals wiederholt werden müssen.
Weiterhin stellt das entstehende System für die Hochschulen einen fundamentalen Baustein für die Digitalisierung dieser, aber auch darüber hinaus für alle weiteren prozessorientierten Innovationen, dar. Daher ist es unabdingbar, dass der Anbieter darstellt, welche strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung er für sein System festgelegt hat und mit welchem Einsatz an Personal und Mitteln er diese Ausrichtung verfolgt. Insbesondere ist durch eine Roadmap der geplanten Entwicklungen darzustellen, welche weiteren Hochschulprozesse (z. B. Integration digitaler Abschlusszeugnisse der Schulen) er in den nächsten 5 Jahren durch seinen Ansatz zusätzlich digitalisiert sieht.
Schließlich werden die beteiligten Hochschulen das entstehende Gesamtsystem nicht selbst betreiben. Wegen der erwarteten Komplexität des Systems soll während der Projekt-/Customizing-Phase die Betriebsphase bereits mitberücksichtigt werden. Daher ist der Betrieb von Prototypsystemen in der Projekt-/Customizing-Phase und die erste Betriebsphase von 5 Jahren Teil des Beschaffungsvorhabens. In diesem Zusammenhang wird bewusst offengelassen, ob der Anbieter den Weg der Bereitstellung auf der Basis einer zeitlich unbefristeten Lizenz oder befristeten Mietlizenzen (z. B. jährliche Subskription) in Verbindung von Professional Services zum Betrieb des Systems geht oder das System auf der Basis von Software-as-a-Service bereitstellt. Um unterschiedliche Anbieter vergleichbar zu machen, ist für diesen Vorhabensteil ein Angebot auf der Basis einer fünfjährigen Gesamtkostenbetrachtung zu machen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 60
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen: Eine einmalige Verlängerung durch die Auftraggeber um 24 Monate.
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen: Eine einmalige Verlängerung durch die Auftraggeber um 24 Monate.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Das Ziel des Teilnahmewettbewerbs ist es, geeignete Bieter selektieren zu können. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist das vollständige...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Das Ziel des Teilnahmewettbewerbs ist es, geeignete Bieter selektieren zu können. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist das vollständige und korrekte Ausfüllen des Teilnahmebogens. Insbesondere bei Bietergemeinschaften ist es erforderlich, dass für jeden Beteiligten ein entsprechender Teilnahmebogen eingereicht wird. Falls ein Bieter beabsichtigt, sich Kompetenz in den nachfolgenden Bereichen durch Unterauftragnehmer zu beschaffen, so sind auch für die beabsichtigten Unterauftragnehmer Teilnahmebögen einzureichen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Im Teilnahmebogen sind Angaben zu Unternehmenskennzahlen der vergangenen 3 Geschäftsjahre (2017-2019) im Hinblick auf Bilanzsumme, Eigenkapitalquote,...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Im Teilnahmebogen sind Angaben zu Unternehmenskennzahlen der vergangenen 3 Geschäftsjahre (2017-2019) im Hinblick auf Bilanzsumme, Eigenkapitalquote, Umsatz, EBITDA, Anzahl der Mitarbeitenden und Anzahl der Mitarbeitenden im Geschäftsfeld „Hochschulen" zu machen.
2. Im Teilnahmebogen ist zu bestätigen, dass keine Ausschlussgründe nach § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 AEntG und § 21 SchwarzArbG (in Verbindung mit § 10a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes) bzw. entsprechender Einträge im Gewerbezentralregister vorliegen und, soweit zutreffend, die ILO-Kernarbeitsnormen als ergänzende Vertragsbedingung Anwendung finden.
“1. Eigenkapitalquote muss mindestens 10 % betragen.
2. Umsatz muss mindestens 5,5 Mio. EUR per anno in den letzten 3 Jahren sein.” Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Im Teilnahmebogen ist der Unternehmensname, der Sitz, die Rechtsform und die Unternehmensleitung anzugeben.
2. Im Teilnahmebogen ist die Ansprechperson...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Im Teilnahmebogen ist der Unternehmensname, der Sitz, die Rechtsform und die Unternehmensleitung anzugeben.
2. Im Teilnahmebogen ist die Ansprechperson für die Ausschreibung zu nennen.
3. Im Teilnahmebogen ist die Anzahl der vorgesehenen Mitarbeitenden für den Auftrag anzugeben.
4. Im Teilnahmebogen ist der Umfang der Erfahrung der vorgesehenen Projektmitarbeiter in agilen Entwicklungsmethoden in Personenjahren zu nennen. Nachweise (z. B. Zertifizierungen) zur Kompetenz in agilen Entwicklungsmethoden sind vorzulegen.
5. Im Teilnahmebogen sind Angaben zur Projektsprache Deutsch zu machen.
6. Im Teilnahmebogen ist die Anzahl der Mitarbeiter mit Beratungs- und Softwareentwicklungskompetenz im Hochschulbereich anzugeben.
7. Im Teilnahmebogen ist der Umfang der Erfahrungen im Hochschulbereich in Personenjahren zu nennen.
8. Im Teilnahmebogen sind Referenzprojekte unter Angabe der Hochschule, des produktiven CMS-Prozessbereiches (Bewerbungsmanagement inkl. DoSV, Studierendenmanagement, Prüfungsmanagement, Lehrveranstaltungsmanagement), der Anzahl der Studierenden, der Anzahl der akademischen Mitarbeiter (Kopfzahl), der Anzahl der nicht-akademischen Mitarbeiter (Kopfzahl) und der Ansprechperson in der Hochschule aufzulisten.
9. Im Teilnahmebogen ist die Anzahl der Mitarbeitenden im Betriebsbereich anzugeben.
10. Im Teilnahmebogen sind Angaben zur Kommunikationssprache Deutsch für die Betriebsprozesse in Wort und Schrift zu machen.
11. Im Teilnahmebogen sind Angaben zur Sicherstellung der Datenspeicherung und Datenverarbeitung auf dem Gebiet des Geltungsbereiches der DSGVO vorzunehmen.
12. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob der Betriebsbereich dem CLOUD-Act der USA unterliegt.
13. Im Teilnahmebogen ist die Anzahl der ITIL-geschulten Mitarbeiter anzugeben.
14. Im Teilnahmebogen ist die Anzahl der ITIL-zertifizierten Mitarbeiter (bitte nach Versionen differenzieren) zu nennen.
15. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob die Prozesse/Mitarbeitenden bezogen auf das IT-Servicemanagement (ITSM) zertifiziert (z. B. ITIL oder ISO 20000) sind. Aktuellste Bestätigungsurkunde(n) sind beizulegen.
16. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob der Betriebsbereich nach ISO 9000:2015 ff zertifiziert ist. Die aktuellste Bestätigungsurkunde ist beizulegen.
17. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob der Betriebsbereich nach BSI-Grundschutz zertifiziert ist. Die aktuellste Bestätigungsurkunde ist beizulegen.
18. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob der Betriebsbereich nach ISO 27000 ff zertifiziert ist. Die aktuellste Bestätigungsurkunde ist beizulegen.
19. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob der Betriebsbereich gemäß § 42 DSGVO zertifiziert ist. Die aktuellste Bestätigungsurkunde ist beizulegen.
20. Im Teilnahmebogen sind Referenzsysteme/Kunden (mindestens eines) unter Angabe des Kunden, der Applikationsbeschreibung, der maximal gleichzeitig aktiven Nutzer, der Betriebsart (Hosting, ASP), des Zugangs (Browser, Thinclient, Client) und der Ansprechperson beim Kunden aufzulisten.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“1. Die Projektkommunikation muss vollständig in Deutsch durchgeführt werden.
2. Die Projekterfahrung im Hochschulbereich muss mindestens 5 Personenjahre...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
1. Die Projektkommunikation muss vollständig in Deutsch durchgeführt werden.
2. Die Projekterfahrung im Hochschulbereich muss mindestens 5 Personenjahre betragen.
3. Mindestens ein abgeschlossenes Projekt (produktiver Einsatz) im Bereich der Prozesse des Campusmanagements an einer deutschen Hochschule/Universität (oder einem Verbund von Hochschulen/Universitäten der gemeinsam betrieben wird) mit über 25 000 Studierenden, 500 Lehrenden und 2 000 Mitarbeitern muss nachgewiesen werden.
4. Bestehende ITSM-Zertifizierung(en) ist nachzuweisen. Erforderlich ist die Zertifizierung der Organisation (z. B. ISO 20000) oder des überwiegenden Anteils (> 60 %) des Betriebspersonals (und deren Führungskräfte) bei personenbezogener Zertifizierung (z. B. nach ITIL). Eine Zertifizierung nach ISO 9000:2015 kann ebenfalls ausreichen, wenn beschrieben wird, in wie weit dabei auch die Betriebsprozesse erfasst sind.
5. Durch die VwV „Informationssicherheit" sind die Verwaltungen des Landes Baden-Württemberg in der Pflicht, ein Informationssicherheitsmanagementsystem zu betreiben, das BSI-Grundschutz (Normenreihe 200) konform ist. Daher muss die Einheit, die den Systembetrieb anbietet, für diesen ein zumindest nach der ISO 2700x zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem vorweisen. Ein Plus wäre ein BSI-Grundschutz Reihe 200 zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem, zumindest aber die Bereitschaft dieses umzusetzen.
6. Nachweis zu einem Referenzkunden, für den ein System betrieben wird, das mindestens 30 000 potentielle Nutzer aufweist. Daneben ist darzustellen, wie das System bei einem Zugriff von 25 000 Nutzer innerhalb kurzer Zeit (< 2 Minuten) verhält, beispielsweise durch eine vorgelegte Aufzeichnung des Antwortzeitverhaltens über einen Zeitraum von 4 Wochen, in dem es mindestens solchen Teilzeitraum gibt.
7. Da im Verwaltungsbereich der Hochschulen das Personal nicht notwendigerweise über ausreichende Fremdsprachenkenntnisse verfügt, muss die Kommunikation in allen Prozessen, auch im First-Level-Support, vollständig in Deutsch durchgeführt werden.
8. Personenbezogene/personenbeziehbare Daten dürfen nicht außerhalb des Geltungsbereichs der DSGVO verarbeitet oder gespeichert werden. Die Art der Sicherstellung dieser Anforderung ist zu erläutern. Der Betrieb darf nicht in Unternehmen stattfinden, die dem CLOUD-Act der USA unterliegen.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-04-29
23:59 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-05-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“§ 160 Abs. 3 GWB: Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
§ 160 Abs. 3 GWB: Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Postort: Nürtingen
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2020/S 065-155480 (2020-03-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-01-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 0.01 💰
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung📦
Beschreibung der Beschaffung:
“Die beteiligten Hochschulen stimmen ihre Verwaltungsprozesse, beginnend im Bereich des Student-Life-Cycle, ab. Einige der Prozesse werden dadurch erstmalig...”
Beschreibung der Beschaffung
Die beteiligten Hochschulen stimmen ihre Verwaltungsprozesse, beginnend im Bereich des Student-Life-Cycle, ab. Einige der Prozesse werden dadurch erstmalig abstrakt formuliert und sind so der Optimierung erst zugänglich. So wird es dann möglich sein, die „Best Practices“ zu ermitteln und in allen beteiligten Hochschulen umzusetzen. Hierdurch ist zu erwarten, dass die Studierenden, zunächst in Verwaltungsprozessen, die ihr Studium begleiten, ihre Anliegen schneller durchführen und die freiwerdenden Ressourcen für ihr Studium einsetzen können. Gleiches ergibt sich auch durch die Umsetzung von weiteren sog. Self-Service-Funktionen. Schon heute können die Studierenden, z. B. im Bescheinigungswesen, ihre Anliegen losgelöst von Öffnungszeiten von Studierendensekretariaten online erledigen. Dies erspart ihnen Wege und Zeit. Diese Self-Service-Funktionen werden durch den Einsatz einer modernen Prozessplattform weiter ausgedehnt. Trotz aller Harmonisierungs- und Standardisierungsbemühungen werden die unterschiedlichen Fächer und strategischen Ausrichtungen der Hochschulen dazu führen, dass es in jeder Hochschule auch spezifische Anforderungen geben wird. Um den jedoch gemeinsamen digitalen Kern zu erhalten und dann auch weiterentwickeln zu können, müssen im Projekt entsprechende Vorkehrungen getroffen und Entwicklungen durchgeführt werden, so dass das entstehende Gesamtsystem es erlaubt den gemeinsamen Kern an Strukturen, Prozessen, Einstellungen und Dateninhalten an zentraler Stelle und nur einmal aufzubauen (im Folgenden „Master“ genannt) und diesen systematisch in die aufzubauenden Systeme der einzelnen Hochschulen (Betriebsmandanten) zu übertragen, so dass die Spezifika einer Hochschule entweder durch Customizing-Varianten im Kern oder als ergänzende Schale realisiert werden. Dabei muss der Master als Basis für Weiterentwicklungen dienen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass diese Übertragung von Inhalten aus dem Master nicht einmalig stattfindet, sondern nach jedem abgeschlossenen Entwicklungsschritt systematisch wiederholbar ist. Nur so ist das Ziel einer gemeinsamen Innovationsplattform zu erreichen, ohne dass Aufwendungen mehrmals wiederholt werden müssen. Weiterhin stellt das entstehende System für die Hochschulen einen fundamentalen Baustein für die Digitalisierung dieser, aber auch darüber hinaus für alle weiteren prozessorientierten Innovationen, dar. Daher ist es unabdingbar, dass der Anbieter darstellt, welche strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung er für sein System festgelegt hat und mit welchem Einsatz an Personal und Mitteln er diese Ausrichtung verfolgt. Insbesondere ist durch eine Roadmap der geplanten Entwicklungen darzustellen, welche weiteren Hochschulprozesse (z.B. Integration digitaler Abschlusszeugnisse der Schulen) er in den nächsten 5 Jahren durch seinen Ansatz zusätzlich digitalisiert sieht. Schließlich werden die beteiligten Hochschulen das entstehende Gesamtsystem nicht selbst betreiben. Wegen der erwarteten Komplexität des Systems soll während der Projekt-/Customizing-Phase die Betriebsphase bereits mitberücksichtigt werden. Daher ist der Betrieb von Prototypsystemen in der Projekt-/Customizing-Phase und die erste Betriebsphase von 5 Jahren Teil des Beschaffungsvorhabens. In diesem Zusammenhang wird bewusst offengelassen, ob der Anbieter den Weg der Bereitstellung auf der Basis einer zeitlich unbefristeten Lizenz oder befristeten Mietlizenzen (z. B. jährliche Subskription) in Verbindung von Professional Services zum Betrieb des Systems geht oder das System auf der Basis von Software-as-a-Service bereitstellt. Um unterschiedliche Anbieter vergleichbar zu machen, ist für diesen Vorhabensteil ein Angebot auf der Basis einer fünfjährigen Gesamtkostenbetrachtung zu machen.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 065-155480
Auftragsvergabe
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Vertragsnummer: 1
Titel: Erstellung und Betrieb eines Campusmanagementsystems
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-17 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 1
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Scheer GmbH
Postanschrift: Wendenstraße 130
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20537
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 1622934721📞
E-Mail: dirk.schossig@scheer-group.com📧
Region: Hamburg🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 0.01 💰
Quelle: OJS 2021/S 015-033542 (2021-01-18)