Erstellung und Betrieb eines Campusmanagementsystems

Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

Erstellung und Betrieb eines Campusmanagementsystems.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-04-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-03-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-03-30 Auftragsbekanntmachung
2021-01-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-03-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Referenznummer: RAWK-2020-0001
Kurze Beschreibung: Erstellung und Betrieb eines Campusmanagementsystems.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Esslingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Postanschrift: Neckarsteige 6-10
Postleitzahl: 72622
Postort: Nürtingen
Kontakt
Internetadresse: https://www.hfwu.de 🌏
E-Mail: joachim.reinert@hfwu.de 📧
URL der Dokumente: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-1712c63ed57-35e03c075328bd6c 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vergabe24.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-30 📅
Einreichungsfrist: 2020-04-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 065-155480
ABl. S-Ausgabe: 65

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die beteiligten Hochschulen stimmen ihre Verwaltungsprozesse, beginnend im Bereich des Student-Life-Cycle, ab. Einige der Prozesse werden dadurch erstmalig abstrakt formuliert und sind so der Optimierung erst zugänglich. So wird es dann möglich sein, die „Best Practices" zu ermitteln und in allen beteiligten Hochschulen umzusetzen. Hierdurch ist zu erwarten, dass die Studierenden, zunächst in Verwaltungsprozessen, die ihr Studium begleiten, ihre Anliegen schneller durchführen und die freiwerdenden Ressourcen für ihr Studium einsetzen können. Gleiches ergibt sich auch durch die Umsetzung von weiteren sog. Self-Service-Funktionen. Schon heute können die Studierenden, z. B. im Bescheinigungswesen, ihre Anliegen losgelöst von Öffnungszeiten von Studierendensekretariaten online erledigen. Dies erspart ihnen Wege und Zeit. Diese Self-Service-Funktionen werden durch den Einsatz einer modernen Prozessplattform weiter ausgedehnt.
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Trotz aller Harmonisierungs- und Standardisierungsbemühungen werden die unterschiedlichen Fächer und strategischen Ausrichtungen der Hochschulen dazu führen, dass es in jeder Hochschule auch spezifische Anforderungen geben wird. Um den jedoch gemeinsamen digitalen Kern zu erhalten und dann auch weiterentwickeln zu können, müssen im Projekt entsprechende Vorkehrungen getroffen und Entwicklungen durchgeführt werden, so dass das entstehende Gesamtsystem es erlaubt den gemeinsamen Kern an Strukturen, Prozessen, Einstellungen und Dateninhalten an zentraler Stelle und nur einmal aufzubauen (im Folgenden „Master" genannt) und diesen systematisch in die aufzubauenden Systeme der einzelnen Hochschulen (Betriebsmandanten) zu übertragen, so dass die Spezifika einer Hochschule entweder durch Customizing-Varianten im Kern oder als ergänzende Schale realisiert werden. Dabei muss der Master als Basis für Weiterentwicklungen dienen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass diese Übertragung von Inhalten aus dem Master nicht einmalig stattfindet, sondern nach jedem abgeschlossenen Entwicklungsschritt systematisch wiederholbar ist. Nur so ist das Ziel einer gemeinsamen Innovationsplattform zu erreichen, ohne dass Aufwendungen mehrmals wiederholt werden müssen.
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Weiterhin stellt das entstehende System für die Hochschulen einen fundamentalen Baustein für die Digitalisierung dieser, aber auch darüber hinaus für alle weiteren prozessorientierten Innovationen, dar. Daher ist es unabdingbar, dass der Anbieter darstellt, welche strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung er für sein System festgelegt hat und mit welchem Einsatz an Personal und Mitteln er diese Ausrichtung verfolgt. Insbesondere ist durch eine Roadmap der geplanten Entwicklungen darzustellen, welche weiteren Hochschulprozesse (z. B. Integration digitaler Abschlusszeugnisse der Schulen) er in den nächsten 5 Jahren durch seinen Ansatz zusätzlich digitalisiert sieht.
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Schließlich werden die beteiligten Hochschulen das entstehende Gesamtsystem nicht selbst betreiben. Wegen der erwarteten Komplexität des Systems soll während der Projekt-/Customizing-Phase die Betriebsphase bereits mitberücksichtigt werden. Daher ist der Betrieb von Prototypsystemen in der Projekt-/Customizing-Phase und die erste Betriebsphase von 5 Jahren Teil des Beschaffungsvorhabens. In diesem Zusammenhang wird bewusst offengelassen, ob der Anbieter den Weg der Bereitstellung auf der Basis einer zeitlich unbefristeten Lizenz oder befristeten Mietlizenzen (z. B. jährliche Subskription) in Verbindung von Professional Services zum Betrieb des Systems geht oder das System auf der Basis von Software-as-a-Service bereitstellt. Um unterschiedliche Anbieter vergleichbar zu machen, ist für diesen Vorhabensteil ein Angebot auf der Basis einer fünfjährigen Gesamtkostenbetrachtung zu machen.
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Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Eine einmalige Verlängerung durch die Auftraggeber um 24 Monate.
Beschreibung der Optionen: Eine einmalige Verlängerung durch die Auftraggeber um 24 Monate.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Neckarsteige 6-10
72622 Nürtingen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Das Ziel des Teilnahmewettbewerbs ist es, geeignete Bieter selektieren zu können. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist das vollständige und korrekte Ausfüllen des Teilnahmebogens. Insbesondere bei Bietergemeinschaften ist es erforderlich, dass für jeden Beteiligten ein entsprechender Teilnahmebogen eingereicht wird. Falls ein Bieter beabsichtigt, sich Kompetenz in den nachfolgenden Bereichen durch Unterauftragnehmer zu beschaffen, so sind auch für die beabsichtigten Unterauftragnehmer Teilnahmebögen einzureichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Im Teilnahmebogen sind Angaben zu Unternehmenskennzahlen der vergangenen 3 Geschäftsjahre (2017-2019) im Hinblick auf Bilanzsumme, Eigenkapitalquote, Umsatz, EBITDA, Anzahl der Mitarbeitenden und Anzahl der Mitarbeitenden im Geschäftsfeld „Hochschulen" zu machen.
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2. Im Teilnahmebogen ist zu bestätigen, dass keine Ausschlussgründe nach § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 AEntG und § 21 SchwarzArbG (in Verbindung mit § 10a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes) bzw. entsprechender Einträge im Gewerbezentralregister vorliegen und, soweit zutreffend, die ILO-Kernarbeitsnormen als ergänzende Vertragsbedingung Anwendung finden.
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Mindeststandards:
1. Eigenkapitalquote muss mindestens 10 % betragen.
2. Umsatz muss mindestens 5,5 Mio. EUR per anno in den letzten 3 Jahren sein.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Im Teilnahmebogen ist der Unternehmensname, der Sitz, die Rechtsform und die Unternehmensleitung anzugeben.
2. Im Teilnahmebogen ist die Ansprechperson für die Ausschreibung zu nennen.
3. Im Teilnahmebogen ist die Anzahl der vorgesehenen Mitarbeitenden für den Auftrag anzugeben.
4. Im Teilnahmebogen ist der Umfang der Erfahrung der vorgesehenen Projektmitarbeiter in agilen Entwicklungsmethoden in Personenjahren zu nennen. Nachweise (z. B. Zertifizierungen) zur Kompetenz in agilen Entwicklungsmethoden sind vorzulegen.
5. Im Teilnahmebogen sind Angaben zur Projektsprache Deutsch zu machen.
6. Im Teilnahmebogen ist die Anzahl der Mitarbeiter mit Beratungs- und Softwareentwicklungskompetenz im Hochschulbereich anzugeben.
7. Im Teilnahmebogen ist der Umfang der Erfahrungen im Hochschulbereich in Personenjahren zu nennen.
8. Im Teilnahmebogen sind Referenzprojekte unter Angabe der Hochschule, des produktiven CMS-Prozessbereiches (Bewerbungsmanagement inkl. DoSV, Studierendenmanagement, Prüfungsmanagement, Lehrveranstaltungsmanagement), der Anzahl der Studierenden, der Anzahl der akademischen Mitarbeiter (Kopfzahl), der Anzahl der nicht-akademischen Mitarbeiter (Kopfzahl) und der Ansprechperson in der Hochschule aufzulisten.
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9. Im Teilnahmebogen ist die Anzahl der Mitarbeitenden im Betriebsbereich anzugeben.
10. Im Teilnahmebogen sind Angaben zur Kommunikationssprache Deutsch für die Betriebsprozesse in Wort und Schrift zu machen.
11. Im Teilnahmebogen sind Angaben zur Sicherstellung der Datenspeicherung und Datenverarbeitung auf dem Gebiet des Geltungsbereiches der DSGVO vorzunehmen.
12. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob der Betriebsbereich dem CLOUD-Act der USA unterliegt.
13. Im Teilnahmebogen ist die Anzahl der ITIL-geschulten Mitarbeiter anzugeben.
14. Im Teilnahmebogen ist die Anzahl der ITIL-zertifizierten Mitarbeiter (bitte nach Versionen differenzieren) zu nennen.
15. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob die Prozesse/Mitarbeitenden bezogen auf das IT-Servicemanagement (ITSM) zertifiziert (z. B. ITIL oder ISO 20000) sind. Aktuellste Bestätigungsurkunde(n) sind beizulegen.
16. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob der Betriebsbereich nach ISO 9000:2015 ff zertifiziert ist. Die aktuellste Bestätigungsurkunde ist beizulegen.
17. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob der Betriebsbereich nach BSI-Grundschutz zertifiziert ist. Die aktuellste Bestätigungsurkunde ist beizulegen.
18. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob der Betriebsbereich nach ISO 27000 ff zertifiziert ist. Die aktuellste Bestätigungsurkunde ist beizulegen.
19. Im Teilnahmebogen ist anzugeben, ob der Betriebsbereich gemäß § 42 DSGVO zertifiziert ist. Die aktuellste Bestätigungsurkunde ist beizulegen.
20. Im Teilnahmebogen sind Referenzsysteme/Kunden (mindestens eines) unter Angabe des Kunden, der Applikationsbeschreibung, der maximal gleichzeitig aktiven Nutzer, der Betriebsart (Hosting, ASP), des Zugangs (Browser, Thinclient, Client) und der Ansprechperson beim Kunden aufzulisten.
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Mindeststandards:
1. Die Projektkommunikation muss vollständig in Deutsch durchgeführt werden.
2. Die Projekterfahrung im Hochschulbereich muss mindestens 5 Personenjahre betragen.
3. Mindestens ein abgeschlossenes Projekt (produktiver Einsatz) im Bereich der Prozesse des Campusmanagements an einer deutschen Hochschule/Universität (oder einem Verbund von Hochschulen/Universitäten der gemeinsam betrieben wird) mit über 25 000 Studierenden, 500 Lehrenden und 2 000 Mitarbeitern muss nachgewiesen werden.
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4. Bestehende ITSM-Zertifizierung(en) ist nachzuweisen. Erforderlich ist die Zertifizierung der Organisation (z. B. ISO 20000) oder des überwiegenden Anteils (> 60 %) des Betriebspersonals (und deren Führungskräfte) bei personenbezogener Zertifizierung (z. B. nach ITIL). Eine Zertifizierung nach ISO 9000:2015 kann ebenfalls ausreichen, wenn beschrieben wird, in wie weit dabei auch die Betriebsprozesse erfasst sind.
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5. Durch die VwV „Informationssicherheit" sind die Verwaltungen des Landes Baden-Württemberg in der Pflicht, ein Informationssicherheitsmanagementsystem zu betreiben, das BSI-Grundschutz (Normenreihe 200) konform ist. Daher muss die Einheit, die den Systembetrieb anbietet, für diesen ein zumindest nach der ISO 2700x zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem vorweisen. Ein Plus wäre ein BSI-Grundschutz Reihe 200 zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem, zumindest aber die Bereitschaft dieses umzusetzen.
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6. Nachweis zu einem Referenzkunden, für den ein System betrieben wird, das mindestens 30 000 potentielle Nutzer aufweist. Daneben ist darzustellen, wie das System bei einem Zugriff von 25 000 Nutzer innerhalb kurzer Zeit (< 2 Minuten) verhält, beispielsweise durch eine vorgelegte Aufzeichnung des Antwortzeitverhaltens über einen Zeitraum von 4 Wochen, in dem es mindestens solchen Teilzeitraum gibt.
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7. Da im Verwaltungsbereich der Hochschulen das Personal nicht notwendigerweise über ausreichende Fremdsprachenkenntnisse verfügt, muss die Kommunikation in allen Prozessen, auch im First-Level-Support, vollständig in Deutsch durchgeführt werden.
8. Personenbezogene/personenbeziehbare Daten dürfen nicht außerhalb des Geltungsbereichs der DSGVO verarbeitet oder gespeichert werden. Die Art der Sicherstellung dieser Anforderung ist zu erläutern. Der Betrieb darf nicht in Unternehmen stattfinden, die dem CLOUD-Act der USA unterliegen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-05-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hochschule Aalen-Technik und Wirtschaft
Postanschrift: Beethovenstraße 1
Postort: Aalen
Postleitzahl: 73430
Land: Ostalbkreis 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hochschule der Medien Stuttgart
Postanschrift: Nobelstraße 10
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70569
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: Technische Hochschule Ulm
Postanschrift: Prittwitzstraße 10
Postort: Ulm
Postleitzahl: 89075
Land: Ulm, Stadtkreis 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: gegebenenfalls Hochschule Furtwangen
Postanschrift: Robert-Gerwig-Platz 1
Postort: Furtwangen
Postleitzahl: 78120
Land: Schwarzwald-Baar-Kreis 🏙️
Kontakt
Internetadresse: https://www.hs-aalen.de 🌏
: https://www.hdm-stuttgart.de 🌏
: https://studium.hs-ulm.de 🌏
: https://www.hs-furtwangen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-1712c63ed57-35e03c075328bd6c 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 Abs. 3 GWB: Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Postort: Nürtingen
Quelle: OJS 2020/S 065-155480 (2020-03-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-01-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 015-033542
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 065-155480
ABl. S-Ausgabe: 15

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die beteiligten Hochschulen stimmen ihre Verwaltungsprozesse, beginnend im Bereich des Student-Life-Cycle, ab. Einige der Prozesse werden dadurch erstmalig abstrakt formuliert und sind so der Optimierung erst zugänglich. So wird es dann möglich sein, die „Best Practices“ zu ermitteln und in allen beteiligten Hochschulen umzusetzen. Hierdurch ist zu erwarten, dass die Studierenden, zunächst in Verwaltungsprozessen, die ihr Studium begleiten, ihre Anliegen schneller durchführen und die freiwerdenden Ressourcen für ihr Studium einsetzen können. Gleiches ergibt sich auch durch die Umsetzung von weiteren sog. Self-Service-Funktionen. Schon heute können die Studierenden, z. B. im Bescheinigungswesen, ihre Anliegen losgelöst von Öffnungszeiten von Studierendensekretariaten online erledigen. Dies erspart ihnen Wege und Zeit. Diese Self-Service-Funktionen werden durch den Einsatz einer modernen Prozessplattform weiter ausgedehnt. Trotz aller Harmonisierungs- und Standardisierungsbemühungen werden die unterschiedlichen Fächer und strategischen Ausrichtungen der Hochschulen dazu führen, dass es in jeder Hochschule auch spezifische Anforderungen geben wird. Um den jedoch gemeinsamen digitalen Kern zu erhalten und dann auch weiterentwickeln zu können, müssen im Projekt entsprechende Vorkehrungen getroffen und Entwicklungen durchgeführt werden, so dass das entstehende Gesamtsystem es erlaubt den gemeinsamen Kern an Strukturen, Prozessen, Einstellungen und Dateninhalten an zentraler Stelle und nur einmal aufzubauen (im Folgenden „Master“ genannt) und diesen systematisch in die aufzubauenden Systeme der einzelnen Hochschulen (Betriebsmandanten) zu übertragen, so dass die Spezifika einer Hochschule entweder durch Customizing-Varianten im Kern oder als ergänzende Schale realisiert werden. Dabei muss der Master als Basis für Weiterentwicklungen dienen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass diese Übertragung von Inhalten aus dem Master nicht einmalig stattfindet, sondern nach jedem abgeschlossenen Entwicklungsschritt systematisch wiederholbar ist. Nur so ist das Ziel einer gemeinsamen Innovationsplattform zu erreichen, ohne dass Aufwendungen mehrmals wiederholt werden müssen. Weiterhin stellt das entstehende System für die Hochschulen einen fundamentalen Baustein für die Digitalisierung dieser, aber auch darüber hinaus für alle weiteren prozessorientierten Innovationen, dar. Daher ist es unabdingbar, dass der Anbieter darstellt, welche strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung er für sein System festgelegt hat und mit welchem Einsatz an Personal und Mitteln er diese Ausrichtung verfolgt. Insbesondere ist durch eine Roadmap der geplanten Entwicklungen darzustellen, welche weiteren Hochschulprozesse (z.B. Integration digitaler Abschlusszeugnisse der Schulen) er in den nächsten 5 Jahren durch seinen Ansatz zusätzlich digitalisiert sieht. Schließlich werden die beteiligten Hochschulen das entstehende Gesamtsystem nicht selbst betreiben. Wegen der erwarteten Komplexität des Systems soll während der Projekt-/Customizing-Phase die Betriebsphase bereits mitberücksichtigt werden. Daher ist der Betrieb von Prototypsystemen in der Projekt-/Customizing-Phase und die erste Betriebsphase von 5 Jahren Teil des Beschaffungsvorhabens. In diesem Zusammenhang wird bewusst offengelassen, ob der Anbieter den Weg der Bereitstellung auf der Basis einer zeitlich unbefristeten Lizenz oder befristeten Mietlizenzen (z. B. jährliche Subskription) in Verbindung von Professional Services zum Betrieb des Systems geht oder das System auf der Basis von Software-as-a-Service bereitstellt. Um unterschiedliche Anbieter vergleichbar zu machen, ist für diesen Vorhabensteil ein Angebot auf der Basis einer fünfjährigen Gesamtkostenbetrachtung zu machen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Strategisches Digitalisierungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 12,50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Betriebskonzept
Plattformkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Funktionale Abdeckung der Standardsoftware
Projektrisiko
Schulungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 7,50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation
Preis (Gewichtung): 30,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-17 📅
Name: Scheer GmbH
Postanschrift: Wendenstraße 130
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20537
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 1622934721 📞
E-Mail: dirk.schossig@scheer-group.com 📧
Land: Hamburg 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2021/S 015-033542 (2021-01-18)