Gefahrenmelde- und Alarmanlage VE304 – B1206G Neubau Laborgebäude A71 – GeoBioLab

Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ – Vergabestelle

Bauvorhaben:
Für das Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum ist südöstlich der Potsdamer Innenstadt auf dem denkmalgeschützten Telegrafenberg der Neubau eines Laborgebäudes mit Büros und Serverraum geplant. Die Brutto-Grundfläche beträgt ca. 3 850 m. Der Neubau soll westlich des bestehenden Gebäudekomplexes B-G im Randbereich des Wissenschaftsparks errichtet werden. Das Baufeld befindet sich in einem teils bewaldeten Bereich mit erhöhter Reliefenergie. Nördlich und östlich grenzen Verkehrsflächen des internen Erschließungs- und Wegenetzes an. Hierbei handelt es sich zum einen um eine Zufahrt zu einer in Haus B-G befindlichen Tiefgarage und zum anderen um einen untergeordneten Fußweg. Der Neubau soll dem Ensembleschutz der historischen Bestandsbauten in der landschaftsgärtnerisch gestalteten Anlage des Telegrafenbergs Rechnung tragen. Es handelt sich um ein freistehendes 5-geschossiges Gebäude mit einem Kellergeschoss.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-01.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-01 Auftragsbekanntmachung
2020-06-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Installation von Alarmanlagen und Antennen
Kurze Beschreibung:
Bauvorhaben: Für das Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum ist südöstlich der Potsdamer Innenstadt auf dem denkmalgeschützten Telegrafenberg der Neubau eines Laborgebäudes mit Büros und Serverraum geplant. Die Brutto-Grundfläche beträgt ca. 3 850 m
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Installation von Alarmanlagen und Antennen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ – Vergabestelle
Postanschrift: Telegrafenberg Haus G 255
Postleitzahl: 14473
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://WWW.GFZ-POTSDAM.DE 🌏
E-Mail: vergabestelle@gfz-potsdam.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E81514468 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E81514468 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-01 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 066-156565
ABl. S-Ausgabe: 66
Zusätzliche Informationen
Nur Vertreter des Auftraggebers.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bauvorhaben:
Für das Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum ist südöstlich der Potsdamer Innenstadt auf dem denkmalgeschützten Telegrafenberg der Neubau eines Laborgebäudes mit Büros und Serverraum geplant. Die Brutto-Grundfläche beträgt ca. 3 850 m
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„Gefahrenmelde- und Alarmanlage VE304“:
Die Vergabeeinheit beinhaltet Leistungen zur Errichtung einer Brandmeldeanlage für das komplette Gebäude. Weiterhin ist für bestimmte Räume eine Einbruchmeldeanlage zu montieren.
Für die Rauch- und Wärmeabzugsanlagen und Zutrittskontrollanlagen sind Kabelzugarbeiten und Anschlussarbeiten für beigestellte Komponenten zu leisten.
Nachfolgende Leistungen sind im Rahmen der ausgeschriebenen Maßnahme zu erbringen:
Errichtung einer Brandmeldeanlage im gesamten Gebäude (BMA):
— Errichtung einer Brandmeldezentrale;
— Errichtung / Montage Brandmeldekomponenten;
— ca. 220 Stück automatische und nicht automatische Melder;
— ca. 10 Stück Lüftungskanalmelder;
— Linearer Wärme-Differentialmelder (ca. 50 m);
— 3 Stück Mehrpunkt-Rauchmelder als Ansaugrauchmelder;
— ca. 20 optische Signalgeber;
— ca. 5 000 m Brandmeldekabel;
— ca. 350 m Kabel mit Funktionserhalt.
Einbruchmeldeanlage für Teilbereiche (EMA):
— Errichtung einer Einbruchmeldezentrale in BUS-Technik;
— Errichtung / Montage von Komponenten zur Einbruchmeldeanlage;
— ca. 20 IR-Melder/Flächenmelder/Kontakte;
— ca. 3 Bedien-und Anzeigeeinrichtungen;
— Anbindung an Zutrittskontrollsystem;
— ca. 400 m Installationskabel.
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA):
— Montage von beigestellten Steuer- Bedien- und Auslöseeinrichtungen;
— 3 Steuerzentralen;
— ca. 30 Bedien- und Auslöseeinrichtungen;
— Anbindung an bauseitiges Zutrittskontrollsystem;
— ca. 250 m Installationskabel.
Zutrittskontrollanlage (ZKA):
— Leitungsverlegung für Zutrittskontrollanlage;
— ca. 1 000 m Installationskabel.
Dauer: 9 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Potsdam

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung gemäß der Punkte III.1.1), III.1.2) und III.1.3) für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
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Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot entweder die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 124) oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorzulegen.
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Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 124) bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
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— Eintrag in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft oder vergleichbares Dokument des Herkunftslandes;
— Angaben zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
— Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt wurde;
— Erklärung, dass sich das Unternehmen nicht in einem Insolvenzverfahren, gerichtlichen Vergleichsverfahren oder in Liquidation befindet und kein Insolvenzverfahren beantragt ist;
— Angaben, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt;
— Allgemeine Angaben, ob es sich bei dem Wirtschaftsteilnehmer um ein Kleinstunternehmen, ein kleines Unternehmen oder ein mittleres Unternehmen handelt.
Mindeststandards:
— Nachweis/Bescheinigung einer aktuellen Haftpflichtversicherung, die Sach- sowie Vermögens- und Personenschäden abdeckt (Deckungssummen Personenschäden mind. 2 000 000 EUR, Sachschäden mind. 1 000 000 EUR und Vermögensschäden mind. 250 000 EUR).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Angaben ber die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte;
— Angaben zu Leistungen in den letzten 5 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Mindeststandards:
— Nachweis über eine bestehende Zertifizierung nach DIN 14675 für die Errichtung von Brandmeldeanlagen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es ist geplant, dass Gebäude nach den Richtlinien des BNB („Green Building“) auszuführen. Daher sind die Kriterien des Zertifizierungssystems nach den Richtlinien des BNB einzuhalten. Weiterführende Details siehe Vergabeunterlagen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-07-01 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-05-06 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 11:00
Ort des Eröffnungstermins: Anschrift siehe Nr. I.1)
Zusätzliche Informationen: Nur Vertreter des Auftraggebers.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E81514468 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Wir empfehlen allen Bietern sich freiwillig auf der Vergabeplattform https://www.subreport.de/E81514468 zuregistrieren. Damit werden sie über Änderungen an den Vergabeunterlagen und Antworten zu evtl. auftretenden Bieterfragen informiert. Alle nicht registrierten Bieter müssen sich auf der Vergabeplattform über Änderungen selbstständig informieren. Diese Obliegenheit besteht bis zum Ablauf der Angebotsfrist.
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Bieterfragen können bis 24.4.2020 ausschließlich über die Vergabeplattform https://www.subreport.de/E81514468 an die Vergabestelle gestellt werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 228-9499163 📠
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Entsprechend der Regelungen in § 160 GWB:
1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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3. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
a) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
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b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
d) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ – Vergabestelle
Postanschrift: Telegrafenberg Haus G255
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Telefon: +49 331-2881645 📞
E-Mail: vergabestelle@gfz-potsdam.de 📧
Fax: +49 331-2881639 📠
Quelle: OJS 2020/S 066-156565 (2020-04-01)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-06-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 150278.22 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ - Vergabestelle

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 111-268906
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 066-156565
ABl. S-Ausgabe: 111

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Errichtung einer Brandmeldezentrale,
— Errichtung / Montage Brandmeldekomponenten,
— ca. 220 Stück automatische und nicht automatische Melder,
— ca. 10 Stück Lüftungskanalmelder,
— Linearer Wärme-Differentialmelder (ca. 50 m),
— 3 Stück Mehrpunkt-Rauchmelder als Ansaugrauchmelder,
— ca. 20 optische Signalgeber,
— ca. 5 000 m Brandmeldekabel,
— Errichtung einer Einbruchmeldezentrale in BUS-Technik,
— Errichtung / Montage von Komponenten zur Einbruchmeldeanlage,
— ca. 20 IR-Melder / Flächenmelder / Kontakte,
— ca. 3 Bedien-und Anzeigeeinrichtungen,
— Anbindung an Zutrittskontrollsystem,
— Montage von beigestellten Steuer- Bedien- und Auslöseeinrichtungen,
— 3 Steuerzentralen,
— ca. 30 Bedien- und Auslöseeinrichtungen,
— Anbindung an bauseitiges Zutrittskontrollsystem,
— Leitungsverlegung für Zutrittskontrollanlage,

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-06-08 📅
Name: Nacom GmbH
Postanschrift: Neuendorfer Str. 40
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14480
Land: Deutschland 🇩🇪
Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 150278.22 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzessionhat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
Mehr anzeigen
3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
(a) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
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(b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
(c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
(d) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ - Vergabestelle
Quelle: OJS 2020/S 111-268906 (2020-06-08)