Los 3.11 Mauerwerkssanierung Chor – Sanierung IGS Goethe Wismar

Landkreis Nordwestmecklenburg- Die Landrätin -

Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster“ waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden.
Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut, die Knabenbürgerschule.
Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters“ als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8“ geführt.
Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut.
Als Schulhauptgebäude wird das 1880 neu errichtete Schulgebäude bezeichnet, welches sich anstelle des früheren Kirchenschiffes westlich an den Chor anschließt.
Die Nord- und West-Fassaden sind mit vielfältigen, teils neogotischen Zier- und Gliederungselementen ausgestattet. Sie sind das repräsentative Bild zum öffentlichen Straßenraum. Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca. 1 949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-10-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-09-23.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-09-23 Auftragsbekanntmachung
2020-12-11 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-09-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Schulgebäude
Kurze Beschreibung:
Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster“ waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden. Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut, die Knabenbürgerschule. Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters“ als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8“ geführt. Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut. Als Schulhauptgebäude wird das 1880 neu errichtete Schulgebäude bezeichnet, welches sich anstelle des früheren Kirchenschiffes westlich an den Chor anschließt. Die Nord- und West-Fassaden sind mit vielfältigen, teils neogotischen Zier- und Gliederungselementen ausgestattet. Sie sind das repräsentative Bild zum öffentlichen Straßenraum. Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca. 1 949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Schulgebäude 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Nordwestmecklenburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Nordwestmecklenburg- Die Landrätin -
Postanschrift: Rostocker Str. 76
Postleitzahl: 23970
Postort: Wismar
Kontakt
Internetadresse: http://www.nordwestmecklenburg.de 🌏
E-Mail: u.wendt@nordwestmecklenburg.de 📧
Telefon: +49 3841/30406503 📞
Fax: +49 3841/304086503 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E19952691 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E19952691 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-09-23 📅
Einreichungsfrist: 2020-10-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-28 📅
Datum des Beginns: 2021-01-11 📅
Datum des Endes: 2021-12-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 188-453047
ABl. S-Ausgabe: 188

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster“ waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden.
Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut, die Knabenbürgerschule.
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Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters“ als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8“ geführt.
Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut.
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Als Schulhauptgebäude wird das 1880 neu errichtete Schulgebäude bezeichnet, welches sich anstelle des früheren Kirchenschiffes westlich an den Chor anschließt.
Die Nord- und West-Fassaden sind mit vielfältigen, teils neogotischen Zier- und Gliederungselementen ausgestattet. Sie sind das repräsentative Bild zum öffentlichen Straßenraum. Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca. 1 949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
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Hauptmengen:
1. 10.
Prüfen der gesamten Fassaden, Fremdteile entfernen 1 500 m
1. 20.
Vormauerwerk reinigen in Handarbeit, Ziegel 1 500 m
1. 60.
Auswechseln einzelner Ziegel in Teilflächen bis 0,20 qm 300 St;
1. 80.
Auswechseln von Ziegeln in Teilflächen über 0,20 qm 35 m
1. 90.
Verfugen von Mauerwerksflächen 500 m
1. 100.
Ankernadeln V4A, d=6 mm 100 m;
1. 110.
Wandrisse schließen 30 m;
1. 140.
Eisenteile entrosten und mit Rostschutz behandeln 15 St;
1. 170.
Bohrung d=60 mm herstellen 100 m;
1. 180.
V4A-Spiralanker bis d=10 mm 100 m;
2. 40.
Verfugen von Mauerwerksflächen 250 m
2. 50.
2. 110.
2. 120.
3. 30.
Auswechseln einzelner Formsteine der Fensterstäbe 1 500 St;
3. 40.
Rostschutz Quereisen 63 St;
3. 50.
Zulage Quereisen austauschen 63 St;
3. 80.
Vertikalrisse in den Leibungen schließen 400 m;
3. 90.
Vertikalrisse in den Leibungen schließen 100 m 3. 100.
Reparatur der Leibungen außen und innen 500 m;
3. 120.
Reparatur Sohlbank 14 St;
4. 10.
Säubern der Gewölbe 500 m
4. 20.
Abgängige Putzflächen entfernen 200 m
4. 30.
Vorbereiten Gewölbeflächen 200 m
4. 40.
Putzen der Gewölbeflächen 200 m
4. 70.
Verpressen von Rissen 100 m;
4. 100.
Einbau von Edelstahlankern 50 St;
4. 120.
Lieferung und Einbau von Kanthölzern 50 St;
4. 140.
Gewölbe oberseitig Wärmedämmputz 350 m
5. 10.
Steinersatz, Materiallieferung, Klosterformatziegel 1 500 St;
5. 40.
Materiallieferung, Formziegel einfach 500 St;
5. 50.
Materiallieferung, Formziegel mit Rundungen 500 St;
5. 70.
Materiallieferung, Formziegel – Fenster-Rippensteine 600 St.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
23966 Wismar
Bei der Klosterkirche 8

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bauwesenversicherung Der Bauherr schließt eine Bauwesenversicherung ab, welche die Leistungen der Unternehmen einschließt. Die Auftraggnehmer werden mit 0,2 von Hundert der jeweiligen Schlussrechnungssumme (Brutto) an den Kosten der Bauwesenversicherung beteiligt.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-11-25 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-10-26 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E19952691 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus M-V
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 155 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (vgl. Ziffer VI.4.1).
Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Ein Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (vgl. 160 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landkreis Nordwestmecklenburg – Vergabestelle
Postort: Grevesmühlen
Postleitzahl: 23936
Quelle: OJS 2020/S 188-453047 (2020-09-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe" in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster" waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden. Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut, die Knabenbürgerschule. Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters" als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8" geführt. Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut. Als Schulhauptgebäude wird das 1880 neu errichtete Schulgebäude bezeichnet, welches sich anstelle des früheren Kirchenschiffes westlich an den Chor anschließt. Die Nord- und West-Fassaden sind mit vielfältigen, teils neogotischen Zier- und Gliederungselementen ausgestattet. Sie sind das repräsentative Bild zum öffentlichen Straßenraum. Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca. 1 949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
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Gesamtwert des Auftrags: 219417.25 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Nordwestmecklenburg- Die Landrätin

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 245-606247
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 188-453047
ABl. S-Ausgabe: 245

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe" in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster" waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden.
Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters" als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8" geführt.
Prüfen der gesamten Fassaden, Fremdteile entfernen 1500 m
Auswechseln einzelner Ziegel in Teilflächen bis 0,20 qm 300 St.
Ankernadeln V4A, d= 6 mm 100 m.
Wandrisse schließen 30 m.
Eisenteile entrosten und mit Rostschutz behandeln 15 St.
Bohrung d= 60 mm herstellen 100 m.
V4A-Spiralanker bis d=10 mm 100 m.
Ankernadeln V4A, d=6 mm 100 m.
V4A-Spiralanker bis d= 10 mm 100 m.
Auswechseln einzelner Formsteine der Fensterstäbe 1 500 St.
Rostschutz Quereisen 63 St.
Zulage Quereisen austauschen 63 St.
Vertikalrisse in den Leibungen schließen 400 m.
Vertikalrisse in den Leibungen schließen 100 m 3 100,
Reparatur der Leibungen außen und innen 500 m.
Reparatur Sohlbank 14 St.
Verpressen von Rissen 100 m.
Einbau von Edelstahlankern 50 St.
Lieferung und Einbau von Kanthölzern 50 St.
Steinersatz, Materiallieferung, Klosterformatziegel 1 500 St.
Materiallieferung, Formziegel einfach 500 St.
Materiallieferung, Formziegel mit Rundungen 500 St.
Materiallieferung, Formziegel — Fenster-Rippensteine 600 St.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-23 📅
Name: Bauunternehmen Michael Gabler GmbH
Postort: Schwerin
Land: Deutschland 🇩🇪
Nordwestmecklenburg 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 219417.25 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 7

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (vgl. 160 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landkreis Nordwestmecklenburg — Vergabestelle
Quelle: OJS 2020/S 245-606247 (2020-12-11)