In der Medizinischen Hochschule Hannover werden im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, bildgebende Diagnostikverfahren zum Zwecke der Krankenversorgung, Lehre und Forschung durchgeführt. Für die radiologisch-klinische Diagnostik, Lehre und Forschung stehen im Zentrum für Radiologie derzeit insgesamt 4 Computertomografie-Geräte zur Verfügung. Zwei der vorhandenen CT-Geräte sind rund 15 Jahre in Betrieb und sollen über das hier durchgeführte Ausschreibungsverfahren im Rahmen von Großgerätebeschaffungen u.a. angesichts zunehmender alterungsbedingter Reparaturausfälle über die Lose 1 und 2 ausgetauscht werden. Insbesondere die Notwendigkeit von strahlungsarmen Untersuchungen kann mit diesen Geräten nicht mehr zeitadäquat entsprochen werden. Aktuell verfügbare ultra-lowdose Techniken erfordern moderne CT-Geräte mit verbesserter Detektortechnologie und modernen Auswertealgorithmen. Zudem soll über das Los 3 ein Rahmenvertrag über 3 Jahre für den sukzessiven Austausch der ebenfalls überalterten 6 konventionellen Röntgenanlagen geschlossen werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-01-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-09.
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: MHH - Bildgebungsgeräte Radiologie
2020/731/5280
Produkte/Dienstleistungen: Röntgentisch📦
Kurze Beschreibung:
“In der Medizinischen Hochschule Hannover werden im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, bildgebende Diagnostikverfahren zum Zwecke...”
Kurze Beschreibung
In der Medizinischen Hochschule Hannover werden im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, bildgebende Diagnostikverfahren zum Zwecke der Krankenversorgung, Lehre und Forschung durchgeführt. Für die radiologisch-klinische Diagnostik, Lehre und Forschung stehen im Zentrum für Radiologie derzeit insgesamt 4 Computertomografie-Geräte zur Verfügung. Zwei der vorhandenen CT-Geräte sind rund 15 Jahre in Betrieb und sollen über das hier durchgeführte Ausschreibungsverfahren im Rahmen von Großgerätebeschaffungen u.a. angesichts zunehmender alterungsbedingter Reparaturausfälle über die Lose 1 und 2 ausgetauscht werden. Insbesondere die Notwendigkeit von strahlungsarmen Untersuchungen kann mit diesen Geräten nicht mehr zeitadäquat entsprochen werden. Aktuell verfügbare ultra-lowdose Techniken erfordern moderne CT-Geräte mit verbesserter Detektortechnologie und modernen Auswertealgorithmen. Zudem soll über das Los 3 ein Rahmenvertrag über 3 Jahre für den sukzessiven Austausch der ebenfalls überalterten 6 konventionellen Röntgenanlagen geschlossen werden.
Mehr anzeigen Informationen über Lose
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 3
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 3
Umfang der Beschaffung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Aufträge zu vergeben, die folgende Lose oder Gruppen von Losen umfassen: Los 1 und 2
1️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Computertomograph Interv. (GGP 901)
Titel
Los-Identifikationsnummer: 1
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Röntgentisch📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Bildgebungsausrüstung für medizinische, zahnärztliche und tiermedizinische Anwendungen📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Röntgenstationen📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Röntgendiagnosesystem📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: CT-Scanner📦
Ort der Leistung: Region Hannover🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover Radiologie der MHH im Gebäude K05, Ebene HO, div. für die Lose 1 und 2. Los 3 ist...”
Hauptstandort oder Erfüllungsort
Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover Radiologie der MHH im Gebäude K05, Ebene HO, div. für die Lose 1 und 2. Los 3 ist verteilt auf verschiedene Standorte der Radiologie auf den Klinikcampus.
Mehr anzeigen
Beschreibung der Beschaffung:
“Die beiden zu beschaffenden CT-Gerätesysteme müssen unterschiedlichen Anforderungen genügen, gleichzeitig aber auch leistungsfähig genug sein, um...”
Beschreibung der Beschaffung
Die beiden zu beschaffenden CT-Gerätesysteme müssen unterschiedlichen Anforderungen genügen, gleichzeitig aber auch leistungsfähig genug sein, um Servicezeiten oder down-time der übrigen Geräte zu kompensieren. Beide Geräte sollten idealerweise über die gleiche Bedienoberfläche verfügen und die Möglichkeit der umfänglichen Nachverarbeitung der Bilddaten bieten. Die Vereinheitlichung einer einheitlichen Bedienoberfläche vereinfacht die Schulung von Arztdienst und Medizinisch Technischem Dienst erheblich, erleichtert die Protokollerstellung und hat dabei einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Effizienz und Sicherheit im klinischen Betrieb der Patientenversorgung.
Die beiden zu beschaffenden CT-Gerätesysteme sollen im Gebäude K05-Ebene-HO- nach dem Umbau der Räume eingebracht werden. Raum 2212 (zuvor Raum 2211) ist zur Aufstellung des diagnostischen CT-Gerätesystems vorgesehen. Das vorwiegend für Interventionen vorgesehene CT wird im Raum 2630 (zuvor Raum 2330) aufgestellt.
Die durch Votum der Deutschen Forschungsgemeinschaft wirtschaftlich limitierenden Faktoren für die investive Gerätebeschaffung stellen sich wie folgt dar:
— Los 1: Computertomograph (Großgeräteverfahren GGP 901) = 1 182 000,00 EUR inkl. 19 % MwSt. (993.277,31 EUR exkl. MwSt.),
— Los 2: Computertomograph (Großgeräteverfahren GGP 913) = 1 617 000,00 EUR inkl. 19 % MwSt.,
(1 358 823,52 EUR exkl. MwSt.).
Weitere Informationen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Das Los 3 beinhaltet den Abschluss eines Rahmenvertrages für einen Zeitraum von 3 Jahren mit linearer Abrufmenge. Die vorhandenen konventionellen Röntgengeräte in der zentralen Diagnostik, der Notaufnahme (einschließlich Schockraum) sowie der Kinderklinik sind veraltet. Zum Teil werden darüber hinaus die Vorgaben der Prüfstelle zur Dokumentation von strahlenschutzrelevanten Parametern nicht mehr eingehalten, so dass hier ein akuter Handlungsdruck besteht. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen einer Ausschreibung die vorhandenen 6 Röntgenarbeitsplätze über einen Rahmenvertrag sukzessive ausgetauscht werden um ein Höchstmaß an Standardisierung zu erreichen. Die Geräte müssen den unterschiedlichen Anforderungen (u.a. Spezialaufnahmen der Orthopädie und Unfallchirurgie) genügen, gleichzeitig aber auch so leistungsfähig sein, dass Servicezeiten oder down-time der übrigen Geräte kompensiert werden können. Die Geräte sollen hin-sichtlich der vorgenannten Standardisierungsbestrebungen über die gleiche Bedienoberfläche verfügen. Die Vereinheitlichung vereinfacht Schulung von ÄD und MTD erheblich, erleichtert die Protokollerstellung und hat wesentlichen Einfluss auf die Effizienz und Sicherheit im klinischen Betrieb. Neben der vereinfachten Einarbeitung des technischen Personals und Erhöhung der Sicherheit im Betrieb, ermöglicht die Austauschbarkeit einzelner Komponenten (mobile Detektoren) aus wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht erhebliche Vorteile (Ausfallkonzept).
Bezüglich der zu beschaffenden Geräte bestehen an der MHH aufgrund des Einsatzes an Hochvolumenarbeitsplätzen (knapp 100 000 Untersuchungen) an einem schwerkranken Patientenkollektiv eines Maximalversorgers allerhöchste Anforderungen im Hinblick auf Gerätebelastbarkeit und -verlässlichkeit, Ergonomie, Bildqualität und Dosiseffizienz. Die Ausschreibung ist daher mit einem deutlichen Fokus auf eine hochwertige technische Ausstattung der Geräte gestaltet.
Der Austausch der Geräte erfolgt bei laufendem Betrieb über einen längeren Zeitraum (s.o), so dass hier sowohl auf Seiten des Auftraggebers als auch auf Seiten des späteren Zuschlagempfängers eine erhöhte Terminflexibilität erforderlich ist.
Auch für das Los 3 gibt es wichtige wirtschaftlich limitierende Faktoren.
Die Finanzierung der Einzelgeräte ist ausschließlich aus den Investitionsmitteln der Universitätsklinik gesichert.
Der Einzelpreis für jedes der zum Abruf vorgesehenen Röntgensysteme darf aus diesem Grunde die Nettopreissumme von 168.000,00 EUR (199 920,00 EUR brutto) nicht überschreiten, da für den Fall der Überschreitung das Begutachtungsverfahren durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft notwendig wäre und keine rechtsverbindliche Abnahmeverpflichtung gegeben werden kann (Für den Fall, dass kein Anbieter diese Anforderung erfüllt, wird Los 3 des Ausschreibungsverfahren aufgehoben).
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 36
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 1
Maximale Anzahl: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Sofern mehr als 4 Teilnahmeanträge eingehen, die alle geforderten Nachweise und Mindeststandards (Ausschlusskriterien) des Teilnahmewettbewerbes erfüllen,...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Sofern mehr als 4 Teilnahmeanträge eingehen, die alle geforderten Nachweise und Mindeststandards (Ausschlusskriterien) des Teilnahmewettbewerbes erfüllen, werden die Bieter mit der besten Bewertung der Referenzen (bitte unbedingt an die Kontaktdaten der Referenzgeber denken) zum Wettbewerb zugelassen. Bei gleicher Bewertung von Bewerbern auf dem 4. Rang werden alle betroffenen Bewerber eingeladen.
Mehr anzeigen Informationen über Varianten
Es werden Varianten akzeptiert ✅
2️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Computertomograph High-End (GGP 913)
Titel
Los-Identifikationsnummer: 2
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Straße 1 30625 Hannover Radiologie der MHH im Gebäude K05, Ebene HO, div. für die Lose 1 und 2. Los 3 ist...”
Hauptstandort oder Erfüllungsort
Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Straße 1 30625 Hannover Radiologie der MHH im Gebäude K05, Ebene HO, div. für die Lose 1 und 2. Los 3 ist verteilt auf verschiedene Standorte der Radiologie auf den Klinikcampus.
Mehr anzeigen
Beschreibung der Beschaffung:
“Die beiden zu beschaffenden CT-Gerätesysteme müssen unterschiedlichen Anforderungen genügen, gleichzeitig aber auch leistungsfähig genug sein, um...”
Beschreibung der Beschaffung
Die beiden zu beschaffenden CT-Gerätesysteme müssen unterschiedlichen Anforderungen genügen, gleichzeitig aber auch leistungsfähig genug sein, um Servicezeiten oder down-time der übrigen Geräte zu kompensieren. Beide Geräte sollten idealerweise über die gleiche Bedienoberfläche verfügen und die Möglichkeit der umfänglichen Nachverarbeitung der Bilddaten bieten. Die Vereinheitlichung einer einheitlichen Bedienoberfläche vereinfacht die Schulung von Arztdienst und Medizinisch Technischem Dienst erheblich, erleichtert die Protokollerstellung und hat dabei einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Effizienz und Sicherheit im klinischen Betrieb der Patientenversorgung.
Die beiden zu beschaffenden CT-Gerätesysteme sollen im Gebäude K05-Ebene-HO- nach dem Umbau der Räume eingebracht werden. Raum 2212 (zuvor Raum 2211) ist zur Aufstellung des diagnostischen CT-Gerätesystems vorgesehen. Das vorwiegend für Interventionen vorgesehene CT wird im Raum 2630 (zuvor Raum 2330) aufgestellt.
Die durch Votum der Deutschen Forschungsgemeinschaft wirtschaftlich limitierenden Faktoren für die investive Gerätebeschaffung stellen sich wie folgt dar:
— Los 1: Computertomograph (Großgeräteverfahren GGP 901) = 1 182 000,00 EUR inkl. 19 % MwSt. (993 277,31 EUR exkl. MwSt.),
— Los 2: Computertomograph (Großgeräteverfahren GGP 913) = 1 617 000,00 EUR inkl. 19 % MwSt.,
(1 358 823,52 EUR exkl. MwSt.).
Weitere Informationen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Das Los 3 beinhaltet den Abschluss eines Rahmenvertrages für einen Zeitraum von 3 Jahren mit linearer Abrufmenge. Die vorhandenen konventionellen Röntgengeräte in der zentralen Diagnostik, der Notaufnahme (einschließlich Schockraum) sowie der Kinderklinik sind veraltet. Zum Teil werden darüber hinaus die Vorgaben der Prüfstelle zur Dokumentation von strahlenschutzrelevanten Parametern nicht mehr eingehalten, so dass hier ein akuter Handlungsdruck besteht. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen einer Ausschreibung die vorhandenen 6 Röntgenarbeitsplätze über einen Rahmenvertrag sukzessive ausgetauscht werden um ein Höchstmaß an Standardisierung zu erreichen. Die Geräte müssen den unterschiedlichen Anforderungen (u.a. Spezialaufnahmen der Orthopädie und Unfallchirurgie) genügen, gleichzeitig aber auch so leistungsfähig sein, dass Servicezeiten oder down-time der übrigen Geräte kompensiert werden können. Die Geräte sollen hin-sichtlich der vorgenannten Standardisierungsbestrebungen über die gleiche Bedienoberfläche verfügen. Die Vereinheitlichung vereinfacht Schulung von ÄD und MTD erheblich, erleichtert die Protokollerstellung und hat wesentlichen Einfluss auf die Effizienz und Sicherheit im klinischen Betrieb. Neben der vereinfachten Einarbeitung des technischen Personals und Erhöhung der Sicherheit im Betrieb, ermöglicht die Austauschbarkeit einzelner Komponenten (mobile Detektoren) aus wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht erhebliche Vorteile (Ausfallkonzept).
Bezüglich der zu beschaffenden Geräte bestehen an der MHH aufgrund des Einsatzes an Hochvolumenarbeitsplätzen (knapp 100.000 Untersuchungen) an einem schwerkranken Patientenkollektiv eines Maximalversorgers allerhöchste Anforderungen im Hinblick auf Gerätebelastbarkeit und -verlässlichkeit, Ergonomie, Bildqualität und Dosiseffizienz. Die Ausschreibung ist daher mit einem deutlichen Fokus auf eine hochwertige technische Ausstattung der Geräte gestaltet.
Der Austausch der Geräte erfolgt bei laufendem Betrieb über einen längeren Zeitraum (s.o), so dass hier sowohl auf Seiten des Auftraggebers als auch auf Seiten des späteren Zuschlagempfängers eine erhöhte Terminflexibilität erforderlich ist.
Auch für das Los 3 gibt es wichtige wirtschaftlich limitierende Faktoren.
Die Finanzierung der Einzelgeräte ist ausschließlich aus den Investitionsmitteln der Universitätsklinik gesichert.
Der Einzelpreis für jedes der zum Abruf vorgesehenen Röntgensysteme darf aus diesem Grunde die Nettopreissumme von 168 000,00 EUR (199 920,00 EUR brutto) nicht überschreiten, da für den Fall der Überschreitung das Begutachtungsverfahren durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft notwendig wäre und keine rechtsverbindliche Abnahmeverpflichtung gegeben werden kann (Für den Fall, dass kein Anbieter diese Anforderung erfüllt, wird Los 3 des Ausschreibungsverfahrens aufgehoben).
3️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Röntgendiagnostik konventionell (RV/6 Systeme)
Titel
Los-Identifikationsnummer: 3
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die beiden zu beschaffenden CT-Gerätesysteme müssen unterschiedlichen Anforderungen genügen, gleichzeitig aber auch leistungsfähig genug sein, um...”
Beschreibung der Beschaffung
Die beiden zu beschaffenden CT-Gerätesysteme müssen unterschiedlichen Anforderungen genügen, gleichzeitig aber auch leistungsfähig genug sein, um Servicezeiten oder down-time der übrigen Geräte zu kompensieren. Beide Geräte sollten idealerweise über die gleiche Bedienoberfläche verfügen und die Möglichkeit der umfänglichen Nachverarbeitung der Bilddaten bieten. Die Vereinheitlichung einer einheitlichen Bedienoberfläche vereinfacht die Schulung von Arztdienst und Medizinisch Technischem Dienst erheblich, erleichtert die Protokollerstellung und hat dabei einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Effizienz und Sicherheit im klinischen Betrieb der Patientenversorgung.
Die beiden zu beschaffenden CT-Gerätesysteme sollen im Gebäude K05-Ebene-HO- nach dem Umbau der Räume eingebracht werden. Raum 2212 (zuvor Raum 2211) ist zur Aufstellung des diagnostischen CT-Gerätesystems vorgesehen. Das vorwiegend für Interventionen vorgesehene CT wird im Raum 2630 (zuvor Raum 2330) aufgestellt.
Die durch Votum der Deutschen Forschungsgemeinschaft wirtschaftlich limitierenden Faktoren für die investive Gerätebeschaffung stellen sich wie folgt dar:
— Los 1: Computertomograph (Großgeräteverfahren GGP 901) = 1 182 000,00 EUR inkl. 19 % MwSt. (993 277,31 EUR exkl. MwSt.),
— Los 2: Computertomograph (Großgeräteverfahren GGP 913) = 1 617 000,00 EUR inkl. 19 % MwSt.,
(1 358 823,52 EUR exkl. MwSt.)
Weitere Informationen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Das Los 3 beinhaltet den Abschluss eines Rahmenvertrages für einen Zeitraum von 3 Jahren mit linearer Abrufmenge. Die vorhandenen konventionellen Röntgengeräte in der zentralen Diagnostik, der Notaufnahme (einschließlich Schockraum) sowie der Kinderklinik sind veraltet. Zum Teil werden darüber hinaus die Vorgaben der Prüfstelle zur Dokumentation von strahlenschutzrelevanten Parametern nicht mehr eingehalten, so dass hier ein akuter Handlungsdruck besteht. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen einer Ausschreibung die vorhandenen 6 Röntgenarbeitsplätze über einen Rahmenvertrag sukzessive ausgetauscht werden um ein Höchstmaß an Standardisierung zu erreichen. Die Geräte müssen den unterschiedlichen Anforderungen (u.a. Spezialaufnahmen der Orthopädie und Unfallchirurgie) genügen, gleichzeitig aber auch so leistungsfähig sein, dass Servicezeiten oder down-time der übrigen Geräte kompensiert werden können. Die Geräte sollen hin-sichtlich der vorgenannten Standardisierungsbestrebungen über die gleiche Bedienoberfläche verfügen. Die Vereinheitlichung vereinfacht Schulung von ÄD und MTD erheblich, erleichtert die Protokollerstellung und hat wesentlichen Einfluss auf die Effizienz und Sicherheit im klinischen Betrieb. Neben der vereinfachten Einarbeitung des technischen Personals und Erhöhung der Sicherheit im Betrieb, ermöglicht die Austauschbarkeit einzelner Komponenten (mobile Detektoren) aus wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht erhebliche Vorteile (Ausfallkonzept).
Bezüglich der zu beschaffenden Geräte bestehen an der MHH aufgrund des Einsatzes an Hochvolumenarbeitsplätzen (knapp 100 000 Untersuchungen) an einem schwerkranken Patientenkollektiv eines Maximalversorgers allerhöchste Anforderungen im Hinblick auf Gerätebelastbarkeit und -verlässlichkeit, Ergonomie, Bildqualität und Dosiseffizienz. Die Ausschreibung ist daher mit einem deutlichen Fokus auf eine hochwertige technische Ausstattung der Geräte gestaltet.
Der Austausch der Geräte erfolgt bei laufendem Betrieb über einen längeren Zeitraum (s.o), so dass hier sowohl auf Seiten des Auftraggebers als auch auf Seiten des späteren Zuschlagempfängers eine erhöhte Terminflexibilität erforderlich ist.
Auch für das Los 3 gibt es wichtige wirtschaftlich limitierende Faktoren.
Die Finanzierung der Einzelgeräte ist ausschließlich aus den Investitionsmitteln der Universitätsklinik gesichert.
Der Einzelpreis für jedes der zum Abruf vorgesehenen Röntgensysteme darf aus diesem Grunde die Nettopreissumme von 168 000,00 EUR (199 920,00 EUR brutto) nicht überschreiten, da für den Fall der Überschreitung das Begutachtungsverfahren durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft notwendig wäre und keine rechtsverbindliche Abnahmeverpflichtung gegeben werden kann (Für den Fall, dass kein Anbieter diese Anforderung erfüllt, wird Los 3 des Ausschreibungsverfahren aufgehoben).
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“1. Bescheinigung der Eintragung im Handels- bzw. Berufsregister (Anlage 1 Eigenerklärung zur Eignung).
2. Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
1. Bescheinigung der Eintragung im Handels- bzw. Berufsregister (Anlage 1 Eigenerklärung zur Eignung).
2. Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet/die Eröffnung beantragt/mangels Masse abgelehnt/ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde oder ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet (Anlage 1 Eigenerklärung zur Eignung).
3. Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (Anlage 1 Eigenerklärung zur Eignung).
4. Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist (Anlage 1 Eigenerklärung zur Eignung).
5. Angaben zu §§ 123-125 GWB (Anlage 1 Eigenerklärung zur Eignung).
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Angaben über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der zu vergebenden Leistung, bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Angaben über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der zu vergebenden Leistung, bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (2017-2019) (Anlage 1 Eigenerklärung zur Eignung). Vergleichbar sind Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung des jeweiligen Loses.
2. Angaben zur Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung (Anlage 1 Eigenerklärung zur Eignung).
3. Erklärung Tariftreue und Mindestentlohnung (NTVergG) (Anlage 3 Erklärung zum NTVergG).
“Zu 1) Angaben zur Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen für:
a) Sach-/Personenschäden bis zu 2,5 Mio. EUR je...”
Zu 1) Angaben zur Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen für:
a) Sach-/Personenschäden bis zu 2,5 Mio. EUR je Schadensereignis und
b) Vermögensschäden bis zu 250 000 EUR je Schadensereignis mit dem Angebot einzureichen.
Die Gesamtleistung je Versicherungsjahr muss für alle Schäden mindestens das Zweifache der vereinbarten Versicherungssumme in den jeweiligen Positionen betragen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Eigenerklärung Ausbildungsbetrieb (Anlage 4).
2. Eigenerklärung Förderung der Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern im Beruf...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Eigenerklärung Ausbildungsbetrieb (Anlage 4).
2. Eigenerklärung Förderung der Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern im Beruf (Anlage 5).
3. Referenzen Technische Leistungsfähigkeit (Anlage 2) – Mindestens 3 Referenzen aus den letzten 3 Geschäftsjahren über vergleichbare Leistungen: (bitte angeben, für welches Los die Referenz erfolgen soll). Alle Referenzen müssen den hier geltenden gesetzlichen Regelungen (Strahlenschutzgesetz, Strahlenschutzverordnung) entsprechen.
4. Referenzen (Anlage 2) über Forschungskooperationen für die Teilnahme Los 1 und Los 2 – Mindestens insgesamt 3 Referenzen aus den letzten 3 Jahren zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts: Interventionelle Radiologie /Strahlenexposition und Bildqualität/Kardiopulmonale Di-agnostik bei Erwachsenen und Kindern/Funktionelle Lungenbildgebung.
5. Angaben zur Mitarbeiteranzahl des gesamten Unternehmens aus den letzten 3 Geschäftsjahren (Anlage 1 Eigenerklärung zur Eignung).
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Zu 3) Referenzen Technische Leistungsfähigkeit (Anlage 2) – Mindestens 3 Referenzen aus den letzten 3 Geschäftsjahren über vergleichbare Leistungen: (bitte...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Zu 3) Referenzen Technische Leistungsfähigkeit (Anlage 2) – Mindestens 3 Referenzen aus den letzten 3 Geschäftsjahren über vergleichbare Leistungen: (bitte angeben, für welches Los die Referenz erfolgen soll).Alle Referenzen müssen den hier geltenden gesetzlichen Regelungen (Strahlenschutzgesetz, Strahlenschutzverordnung) entsprechen.
Zu 4) Referenzen (Anlage 2) über Forschungskooperationen für die Teilnahme Los 1 und Los 2 – Mindestens insgesamt 3 Referenzen aus den letzten 3 Jahren zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts: Interventionelle Radiologie /Strahlenexposition und Bildqualität/Kardiopulmonale Diagnostik bei Erwachsenen und Kindern/Funktionelle Lungenbildgebung.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2021-01-11
12:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2021-01-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Ergänzende Informationen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen
“Achtung – Auflagen zur Durchsetzung kontaktreduzierender Maßnahmen/Hygienemaßnahmen – COVID-19:
Vermeiden Sie, soweit wie möglich, direkten Kontakt zu...”
Achtung – Auflagen zur Durchsetzung kontaktreduzierender Maßnahmen/Hygienemaßnahmen – COVID-19:
Vermeiden Sie, soweit wie möglich, direkten Kontakt zu Patienten und Mitarbeitern der MHH. Sollte dies nicht möglich sein, so bitten wir Sie einen Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Auf Hände schütteln, ist komplett zu verzichten. Beachten Sie die aktuellen Hygienemaßnahmen in den Einsatzbereichen. In den Einsatzbereichen ist die Leistungserbringungen unter Beachtung dieser aktuellen Hygienemaßnahmen möglich. Sehen Sie von Besuchen in den Fachabteilungen ab. Nutzen Sie zur Kommunikation Telefon, Email und Post (für Servicescheine u. ä).
Bekanntmachungs-ID: CXS0YDWYY5P
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name:
“Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr”
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334📞
Fax: +49 4131152943 📠 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name:
“Niedersächsisches Ministerium für Arbeit, Wirtschaft, Verkehr und Digitalisierung”
Postanschrift: Friedrichswall 1
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30159
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 511 / 120-0📞
E-Mail: servicestelle-ntvergg@mw.niedersachsen.de📧 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 160
Abs. 3 GWB nur zulässig ist, wenn
1) der...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 160
Abs. 3 GWB nur zulässig ist, wenn
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Medizinische Hochschule Hannover
Postanschrift: Carl-Neuberg-Straße 1
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30625
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 5115326364📞
E-Mail: zentraleinkauf@mh-hannover.de📧
Fax: +49 5115323375 📠
URL: http://www.mh-hannover.de🌏
Quelle: OJS 2020/S 243-601109 (2020-12-09)