Projektmanagement und Qualitätssicherung im Rahmen der Marktraumumstellung „L-/H-Gas-Anpassung“ im Netzgebiet der GEW Wilhelmshaven GmbH

GEW Wilhelmshaven GmbH

Die Auftraggeberin versorgt ihre Kunden derzeit mit sog. „L-Gas“ aus deutscher und niederländischer Produktion. Auf Grund rückläufiger Fördermengen plant der vorgelagerte Netzbetreiber die Umstellung der Netze von L-Gas auf höherkalorisches H-Gas, um eine langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dieses Vergabeverfahren umfasst ca. 39 000 Zählpunkte. Unter Zugrundelegung eines Gerätefaktors von 1,3 ergäbe sich somit eine Anzahl von ca. 50 000 Gasverbrauchsgeräten (GVG). Das Gebiet der GEW Wilhelmshaven GmbH wurde in 5 Schaltbezirke aufgeteilt, deren voraussichtliche Umstellungszeitpunkte („Schaltungstermine“) sich nach derzeitigem Stand auf die Monate zwischen April und November 2026 verteilen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die Qualitätssicherung (Los 2).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-02-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-02-11 Auftragsbekanntmachung
2020-12-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-02-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Gasversorgung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin versorgt ihre Kunden derzeit mit sog. „L-Gas“ aus deutscher und niederländischer Produktion. Auf Grund rückläufiger Fördermengen plant der vorgelagerte Netzbetreiber die Umstellung der Netze von L-Gas auf höherkalorisches H-Gas, um eine langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dieses Vergabeverfahren umfasst ca. 39 000 Zählpunkte. Unter Zugrundelegung eines Gerätefaktors von 1,3 ergäbe sich somit eine Anzahl von ca. 50 000 Gasverbrauchsgeräten (GVG). Das Gebiet der GEW Wilhelmshaven GmbH wurde in 5 Schaltbezirke aufgeteilt, deren voraussichtliche Umstellungszeitpunkte („Schaltungstermine“) sich nach derzeitigem Stand auf die Monate zwischen April und November 2026 verteilen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die Qualitätssicherung (Los 2).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Gasversorgung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Gasversorgung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Wilhelmshaven, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: GEW Wilhelmshaven GmbH
Postanschrift: Nahestr. 6
Postleitzahl: 26382
Postort: Wilhelmshaven
Kontakt
Internetadresse: https://www.gew-wilhelmshaven.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@kanzlei-bommert.de 📧
Telefon: +49 40356239880 📞
Fax: +49 40356239899 📠
URL der Dokumente: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av1035bd-eu 🌏
URL der Teilnahme: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av1035bd-eu 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-11 📅
Einreichungsfrist: 2020-03-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-14 📅
Datum des Beginns: 2020-06-01 📅
Datum des Endes: 2027-03-31 📅
Datum des Beginns: 2024-01-01 📅
Datum des Endes: 2026-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 032-076197
ABl. S-Ausgabe: 32
Zusätzliche Informationen
Eine Checkliste sowie ein Vordruck für die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (siehe Eignungsnachweis Ziff. (7)) stehen zum Download zur Verfügung.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Projektmanagement im Netzgebiet der GEW Wilhelmshaven GmbH
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Lm Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeberin fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende verantwortlich durchführen. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit der Auftraggeberin, als auch mit dem Qualitätssicherer, mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls mit den betroffenen Anschlussnehmern/-nutzern und anderen Dienstleistern. Grundlage der Leistungen des Projektmanagers bilden die Anforderungen der DVGW Regelwerke G 680, G 676 B1-, G 600 (TRGI), G 106 sowie G 695.
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Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein Projektleiter (Ingenieur / Techniker) sowie ein kompetenter Stellvertreter (Ingenieur / Techniker) zur Verfügung stehen, wobei während der Erhebungs- und Anpassungsphase die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu gewährleisten ist. Das Projektmanagement hat dazu ein „Erdgasbüro“ zu betreiben, das so kompetent und erfahren zu besetzen ist, dass technische Fragen und Probleme, insbesondere auch in Bezug auf gewerbliche und industrielle Gasgeräte, vor Ort beantwortet und gelöst sowie Entscheidungen getroffen werden können. Die Räumlichkeiten werden ihm von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellt. Eine Festlegung auf die Unternehmen für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen und auf eine zu verwendende Software für die Marktraumumstellung ist noch nicht getroffen worden. Die Auftraggeberin wünscht sich daher eine Unterstützung des Projektmanagers für die Auswahl der noch gesondert zu beschaffenden Dienstleister und der Software. Die genauen Leistungsanforderungen werden sich aus den Vergabeunterlagen ergeben, die den Bietern zur Verfügung gestellt werden, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden.
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Die Tätigkeit für das Projektmanagement wird insgesamt von Mitte 2020 bis voraussichtlich März 2027 angenommen. Eine Tätigkeit vor Ort wird voraussichtlich erst mit Beginn der Erhebungs – und Anpassungsleistungen ab Anfang 2024 notwendig werden. In diesem Zeitraum werden im Netzgebiet der Auftraggeberin ca. 50 000 GVG bei einem Gerätefaktor von 1,3 angepasst werden. Zuvor wird bereits zeitweise die Unterstützung bei der Durchführung der weiteren Vergabeverfahren sowie bei der Kundenkommunikation benötigt.
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Beschreibung der Verlängerungen: Von ca. 3 Monaten
Beschreibung der Optionen:
Gegebenenfalls können sich in der Zukunft Veränderungen an den prognostizierten Zählpunkt- und Gerätemengen und dem avisierten Zeitplan durch:
— den Abschluss neuer oder die Beendigung bestehender Wegerechtsverträge (Konzessionen im Sinne des § 46 Abs. 3 EnWG),
— den Abschluss oder die Beendigung von Verträgen über die technische Betriebsführung anderer Gasnetze,
— die Ausweisung neuer Baugebiete,
— Änderungen am Netzentwicklungsplan,
— notwendige Verschiebungen aufgrund technischer Gegebenheiten des Netzanschlusses (Neu- oder Umbau der vorhandenen Netzübergabestation, ggf. Bau einer neuen Versorgungsleitung zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit oder zur Versorgung mit einer bestimmten Gasqualität) etc. ergeben. Hierbei handelt es sich um Umstände, die sich außerhalb des Einflussbereichs der Auftraggeberin befinden. In der Folge kann sich das Auftragsvolumen sowohl erhöhen als auch verringern. Der Gesamtcharakter des Auftrags wird hierdurch nicht berührt. Sollte eine Veränderung der prognostizierten Zählpunkt- und Gerätemengen absehbar werden, wird der spätere Auftragnehmer rechtzeitig über den konkreten Inhalt und Umfang der Vertragsanpassung informiert werden.
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Bezeichnung des Loses: Qualitätssicherung im Netzgebiet der GEW Wilhelmshaven GmbH
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erhebung- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen. Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sollen mindestens 10 Prozent der Gasgeräte vom Auftragnehmer überprüft werden, so dass für den Umstellungszeitraum bei einer geschätzten Gasgeräteanzahl von ca. 50 000 GVG 2 x 5 000 GVG, also insgesamt mindestens 10 000 GVG qualitätsgesichert werden müssen.
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Lm Rahmen der Qualitätssicherung sind insbesondere nachfolgende Tätigkeiten zu erbringen: Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort, Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten vor Ort beim Kunden, und zwar jeweils in der Erhebungsphase und in der Anpassungsphase. Ferner sollen mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasgeräten einer Qualitätsüberwachung und -überprüfung unterzogen werden. Gegebenenfalls wird die Sperrung von Gasgeräten oder -anschlüssen bei festgestellten Mängeln erforderlich, welche in Abstimmung mit oder vom Auftraggeber durchgeführt werden. Die Qualitätssicherung ist nach einer verbindlichen Prüfungscheckliste durchzuführen und zu dokumentieren. Dem Projektmanager sowie ggf. der Auftraggeberin ist eine Auswertung der Daten zur Verfügung zu stellen. Weiterhin können Sonderprüfungen und die Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen erforderlich werden. Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680, G 676 B1, G 600 (TRGI) und G 695. Die genauen Leistungsanforderungen werden sich aus den Vergabeunterlagen ergeben, die den Bietern zur Verfügung gestellt werden, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Netzgebiet der GEW Wilhelmshaven GmbH

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für jedes Los ist ein gesonderter Teilnahmeantrag in Textform nach § 126b BGB und elektronisch über die unter Ziff. I.3) genannte Vergabeplattform der aumass eVergabe abzugeben, auch wenn sich der Bewerber auf beide Lose bewirbt. Der (jeweilige) Teilnahmeantrag hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1)-(16) (siehe Nachweise, die in den Ziffern III.1.1)-III.1.3) dieser Bekanntmachung aufgeführt sind) zusammengefasst werden und als ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden. Als vorläufiger Eignungsnachweis wird zudem die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) akzeptiert, soweit diese die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise umfasst. Sämtliche Nachweise können als Kopien eingereicht werden. Die Einreichung eines Nachweises im Original ist für keines der Lose erforderlich.
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1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag oder der EEE ein Anschreiben voranzustellen, aus dem folgende Informationen deutlich werden:
a) Auf welche Leistung (Los 1 oder/und Los 2) er sich bewirbt;
b) Gegebenenfalls, welche Vorteile und Synergien er vermutet, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält.
2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt.
3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, muss diese mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b) in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und in der für die Durchführung des Vertrags ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet wird:
c) in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt.
Soweit die Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe eingesetzt werden sollen, müssen diese benannt werden und die entsprechenden Nachweise und Erklärungen auch von diesem Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Zudem muss der Bewerber durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens verbindlich nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel dieses Unternehmens für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung stehen.
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Ist keine Bietergemeinschaft oder keine Eignungsleihe geplant, braucht zu Ziffer (3) kein Nachweis erbracht werden; der Bewerber hat seinen Teilnahmeantrag ohne einen Nachweis zu Ziffer (3) abzugeben und mit dem Nachweis zu Ziffer (4) fortzufahren.
Als weitere erforderliche Unterlagen und Nachweise sind zu erbringen:
4) Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs);
5) Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder einer gleichwertigen Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist;
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6) Vorlage eines aktuellen Gewerbezentralregisterauszugs oder einer gleichwertigen Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist;
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7) Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 Abs. 1 GWB vorliegen sowie keine Ausschlussgründe nach §§ 19, 21 MiLoG, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 AEntG vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
8) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen;
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9) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (möglichst nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig);
10) GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
11) Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung des DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/ Umbauunternehmen für Gasgeräte nach DVGW G 676 B1) verfügen. Für das Los 1 ist eine Zertifizierung nach Zertifizierungsumfang Gruppe C (Projektmanagement / Engineering von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) erforderlich. Für das Los 2 ist eine Zertifizierung nach Gruppe B (Kontrolle von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) nachzuweisen. Ein akkreditiertes Prüfunternehmen muss nicht über eine Zertifizierung verfügen, es kann entweder den Nachweis der Zertifizierung oder den Nachweis der Akkreditierung vorlegen. Die Qualifikationsanforderungen zur Erlangung dieser Zertifizierung ergeben sich für die Gruppe C (relevant für Los 1) aus den Ziffern 7.2 und 8.2, für die Gruppe B (relevant für Los 2) aus den Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW-Arbeitsblattes G 676 B1;
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12) Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung des Bewerbers bezüglich Projektmanagement (Los 1) bzw. Qualitätssicherung (Los 2) in L-/H-Gas-Projekten für verschiedene Netzbetreiber und/ oder erfolgreiche Durchführung des Projektmanagements (Los 1) und/ oder der Qualitätssicherung (Los 2) bei L-/H-Gas Anpassungsmaßnahmen. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
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a) Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden;
b) Umfang des Projekts;
c) Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben;
d) Adresse, Telefonnummer und – soweit dies möglich ist – Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die jetzigen Auftraggeber.
13) Angabe zur Unternehmensgröße, also Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, aufgeteilt nach Berufsgruppen, insbesondere im Bereich der Marktraumumstellung (Projektmanagement und Qualitätssicherung);
14) Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragsausführung (= Anzahl an Mitarbeitern, die für das konkrete Projekt zum Einsatz kommen sollen);
15) Angabe des beim Projekt vor Ort einzusetzenden Projektleiters und dessen Stellvertreters bzw. etwaiger weiterer Führungskräfte mit Darstellung der Qualifikation und eines kurzen Lebenslaufs;
16) Benennung der Teile des Auftrags, die der Bewerber unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, sowie der vorgesehenen Unterauftragnehmer.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Soweit es mehr als 3 geeignete Bewerber gibt, erfolgt die Auswahl der Bewerber für jedes Los gesondert anhand nachfolgender Kriterien:
Los 1:
1) Erfahrung im Bereich des Projektmanagements (siehe Eignungsnachweis Ziff. (12));
2) Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazitäten (siehe Eignungsnachweis Ziff. (14)).
Los 2:
1) Erfahrung im Bereich der Qualitätssicherung (siehe Eignungsnachweis Ziff. (12));
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-08-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Anwaltskanzlei Bommert, Johann-Adolf-Hasse-Platz 2, 21029 Hamburg
Dokumente URL: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av1035bd-eu 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131153308 📞
Internetadresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer_rechtslage_ab_18_04_2016/vergabekammer-niedersachsen-93032.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gem. § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
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1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 032-076197 (2020-02-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-04)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 240-594717
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 032-076197
ABl. S-Ausgabe: 240

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeberin fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende verantwortlich durchführen.
Mehr anzeigen
Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erhebung-und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen. Jeweils in derErhebungs- und in der Anpassungsphase sollen mindestens 10 Prozent der Gasgeräte vom Auftragnehmer überprüft werden, so dass für den Umstellungszeitraum bei einer geschätzten Gasgeräteanzahl von ca. 50 000 GVG 2 x 5 000 GVG, also insgesamt mindestens 10 000 GVG qualitätsgesichert werden müssen.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-09-07 📅
Name: Gas- und Wärme-Institut Essen e.V.
Postanschrift: Hafenstr. 101
Postort: Essen
Land: Deutschland 🇩🇪
Essen, Kreisfreie Stadt 🏙️
Name: Gas- und Wärme-Institut Essen e. V.
Quelle: OJS 2020/S 240-594717 (2020-12-04)
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