Vor der Freifläche am Speicher P am südlichen Zollkanal und damit innerhalb der Kernzone des Welterbes „Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus“ liegt eine ca. 170 m lange und ca. 130 Jahre alte Kaimauer. Die Kaimauer unterliegt dem Tideeinfluss der Elbe und besteht aus Ziegelmauerwerk (z.T. durch Stahlbeton verstärkt); sie ist auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in eine Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. In einem Teilbereich östlich der Jungfernbrücke ist die Kaimauer durch Mikropfähle rückverankert. An der Kaimauer wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen festgestellt. Die Gurtung der wasserseitigen Holzspundwand hat sich in weiten Teilen in Richtung Wasser verformt; z.T. hat sie sich von der Holzspundwand gelöst und ist an vielen Stellen nicht mehr vorhanden. An der Kaimauer zeigen sich über die gesamte Länge verteilt feuchte Stellen. Am Übergang zwischen Mauerwerk und Holzspundwand fehlen vielerorts die Ziegelsteine. Außerdem ist es landseitig wiederholt zu Versackungen an der Gehweg-/Fahrbahnoberfläche gekommen. Vor dem Hintergrund der vorhandenen Schädigungen ist eine Sanierung der Kaimauer erforderlich, die durch eine vorgesetzte Spundwand mit Rückverankerung sowie einem Kaikopf aus Stahlbeton mit Vormauerschale erfolgen soll. Die hierfür erforderlichen Bauleistungen werden mit dieser Ausschreibung angefragt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-11-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-10-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten
Referenznummer: SKFS 086
Kurze Beschreibung:
Vor der Freifläche am Speicher P am südlichen Zollkanal und damit innerhalb der Kernzone des Welterbes „Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus“ liegt eine ca. 170 m lange und ca. 130 Jahre alte Kaimauer.
Die Kaimauer unterliegt dem Tideeinfluss der Elbe und besteht aus Ziegelmauerwerk (z.T. durch Stahlbeton verstärkt); sie ist auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in eine Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. In einem Teilbereich östlich der Jungfernbrücke ist die Kaimauer durch Mikropfähle rückverankert.
An der Kaimauer wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen festgestellt. Die Gurtung der wasserseitigen Holzspundwand hat sich in weiten Teilen in Richtung Wasser verformt; z.T. hat sie sich von der Holzspundwand gelöst und ist an vielen Stellen nicht mehr vorhanden. An der Kaimauer zeigen sich über die gesamte Länge verteilt feuchte Stellen. Am Übergang zwischen Mauerwerk und Holzspundwand fehlen vielerorts die Ziegelsteine. Außerdem ist es landseitig wiederholt zu Versackungen an der Gehweg-/Fahrbahnoberfläche gekommen.
Vor dem Hintergrund der vorhandenen Schädigungen ist eine Sanierung der Kaimauer erforderlich, die durch eine vorgesetzte Spundwand mit Rückverankerung sowie einem Kaikopf aus Stahlbeton mit Vormauerschale erfolgen soll. Die hierfür erforderlichen Bauleistungen werden mit dieser Ausschreibung angefragt.
Vor der Freifläche am Speicher P am südlichen Zollkanal und damit innerhalb der Kernzone des Welterbes „Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus“ liegt eine ca. 170 m lange und ca. 130 Jahre alte Kaimauer.
Die Kaimauer unterliegt dem Tideeinfluss der Elbe und besteht aus Ziegelmauerwerk (z.T. durch Stahlbeton verstärkt); sie ist auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in eine Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. In einem Teilbereich östlich der Jungfernbrücke ist die Kaimauer durch Mikropfähle rückverankert.
An der Kaimauer wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen festgestellt. Die Gurtung der wasserseitigen Holzspundwand hat sich in weiten Teilen in Richtung Wasser verformt; z.T. hat sie sich von der Holzspundwand gelöst und ist an vielen Stellen nicht mehr vorhanden. An der Kaimauer zeigen sich über die gesamte Länge verteilt feuchte Stellen. Am Übergang zwischen Mauerwerk und Holzspundwand fehlen vielerorts die Ziegelsteine. Außerdem ist es landseitig wiederholt zu Versackungen an der Gehweg-/Fahrbahnoberfläche gekommen.
Vor dem Hintergrund der vorhandenen Schädigungen ist eine Sanierung der Kaimauer erforderlich, die durch eine vorgesetzte Spundwand mit Rückverankerung sowie einem Kaikopf aus Stahlbeton mit Vormauerschale erfolgen soll. Die hierfür erforderlichen Bauleistungen werden mit dieser Ausschreibung angefragt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten📦
Zusätzlicher CPV-Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-10-08 📅
Einreichungsfrist: 2020-11-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-13 📅
Datum des Beginns: 2020-12-02 📅
Datum des Endes: 2022-07-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 199-481461
ABl. S-Ausgabe: 199
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6GD3R9
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vor der Freifläche am Speicher P am südlichen Zollkanal und damit innerhalb der Kernzone des Welterbes „Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus“ liegt eine ca. 170 m lange und ca. 130 Jahre alte Kaimauer.
Die Kaimauer unterliegt dem Tideeinfluss der Elbe und besteht aus Ziegelmauerwerk (z.T. durch Stahlbeton verstärkt); sie ist auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in eine Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. In einem Teilbereich östlich der Jungfernbrücke ist die Kaimauer durch Mikropfähle rückverankert.
Die Kaimauer unterliegt dem Tideeinfluss der Elbe und besteht aus Ziegelmauerwerk (z.T. durch Stahlbeton verstärkt); sie ist auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in eine Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. In einem Teilbereich östlich der Jungfernbrücke ist die Kaimauer durch Mikropfähle rückverankert.
An der Kaimauer wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen festgestellt. Die Gurtung der wasserseitigen Holzspundwand hat sich in weiten Teilen in Richtung Wasser verformt; z.T. hat sie sich von der Holzspundwand gelöst und ist an vielen Stellen nicht mehr vorhanden. An der Kaimauer zeigen sich über die gesamte Länge verteilt feuchte Stellen. Am Übergang zwischen Mauerwerk und Holzspundwand fehlen vielerorts die Ziegelsteine. Außerdem ist es landseitig wiederholt zu Versackungen an der Gehweg-/Fahrbahnoberfläche gekommen.
An der Kaimauer wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen festgestellt. Die Gurtung der wasserseitigen Holzspundwand hat sich in weiten Teilen in Richtung Wasser verformt; z.T. hat sie sich von der Holzspundwand gelöst und ist an vielen Stellen nicht mehr vorhanden. An der Kaimauer zeigen sich über die gesamte Länge verteilt feuchte Stellen. Am Übergang zwischen Mauerwerk und Holzspundwand fehlen vielerorts die Ziegelsteine. Außerdem ist es landseitig wiederholt zu Versackungen an der Gehweg-/Fahrbahnoberfläche gekommen.
Vor dem Hintergrund der vorhandenen Schädigungen ist eine Sanierung der Kaimauer erforderlich, die durch eine vorgesetzte Spundwand mit Rückverankerung sowie einem Kaikopf aus Stahlbeton mit Vormauerschale erfolgen soll. Die hierfür erforderlichen Bauleistungen werden mit dieser Ausschreibung angefragt.
Vor dem Hintergrund der vorhandenen Schädigungen ist eine Sanierung der Kaimauer erforderlich, die durch eine vorgesetzte Spundwand mit Rückverankerung sowie einem Kaikopf aus Stahlbeton mit Vormauerschale erfolgen soll. Die hierfür erforderlichen Bauleistungen werden mit dieser Ausschreibung angefragt.
Auf ca. 145 m Länge ist eine neue tragfähige und erosionsdichte, denkmalgerechte Kaimauer als rückverankerte Spundwandkonstruktion mit Stahlbetonholm und Mauerwerksverblendung wasserseitig der Bestandswand zu errichten. Die denkmalgeschützte Bestandskonstruktion ist weitestgehend im Baugrund zu erhalten. Auf ca. 25 m Länge ist eine vorläufige Sicherung der Alt-Konstruktion vorzunehmen.
Auf ca. 145 m Länge ist eine neue tragfähige und erosionsdichte, denkmalgerechte Kaimauer als rückverankerte Spundwandkonstruktion mit Stahlbetonholm und Mauerwerksverblendung wasserseitig der Bestandswand zu errichten. Die denkmalgeschützte Bestandskonstruktion ist weitestgehend im Baugrund zu erhalten. Auf ca. 25 m Länge ist eine vorläufige Sicherung der Alt-Konstruktion vorzunehmen.
Eckdaten zur Konstruktion:
— Kaimauerlänge Neubau: ca. 145 m mit neuer wasserseitiger Spundwand (zw. Kornhausbrücke und Jungfernbrücke);
— Vorläufige Sicherung der historischen Kaimauer: ca. 25 m (zw. Jungfernbrücke und Kannengießerbrücke);
— OK Kaimauer (Soll): NHN +5,6 m;
— Hafensolltiefe Zollkanal: NHN -3,0 m (KN -1,4 m);
— Berechnungssohle: NHN -4,0 m.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die erforderlichen Maßnahmen zur Errichtung der Uferwand, darunter fallen folgende wesentliche Arbeiten:
— Erdarbeiten zur Entlastung des Bestandes (Teilabschnitt): ca. 600 m
— Liefern und Einbringen Wellenspundwand: ca. 600 t;
— Herstellung Mikropfähle: ca. 100 St.;
— Baubegleitende Kampfmittelsondierung/-räumung der Mikropfahltrassen;
— Herstellung Stahlbetonholm: ca. 800 m
— Herstellung Mauerwerksverblendung: ca. 700 m
— Hinterfüllung der neuen Kaimauer mit Sand: ca. 2 000 t;
— Sanierung historische Kaimauer: ca. 25 m;
— Herstellung Geländer: ca. 140 m;
— Ausbau, Aufbereitung und Wiedereinbau Kaimauerabdeckstein: ca. 145 m;
— alle zur Fertigstellung der Leistungen erforderlichen Neben- und Bauhilfsarbeiten.
Ebenfalls Bestandteil dieses Auftrages ist der Teilabbruch und Wiederaufbau eines ehemaligen Zollgebäudes (westlich neben Kornhausbrücke).
Ein Großteil der örtlichen Arbeiten wird von Wasser aus zu erbringen sein.
Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung sind folgende Arbeiten:
— Oberflächenarbeiten zur Wiederherstellung der Verkehrsflächen;
— Leitungsbau.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Südufer Zollkanal vor Speicher P Neuer
Wandrahm 1-4
20457 Hamburg
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-01-08 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-11-11 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 11:00
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4042840-3230📞
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de📧
Fax: +49 4042731-0499 📠
Internetadresse: https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11335239/🌏 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 199-481461 (2020-10-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-01-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vor der Freifläche am Speicher P am südlichen Zollkanal und damit innerhalb der Kernzone des Welterbes „Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus“ liegt eine ca. 170 m lange und ca. 130 Jahre alte Kaimauer.
Die Kaimauer unterliegt dem Tideeinfluss der Elbe und besteht aus Ziegelmauerwerk (z. T. durch Stahlbeton verstärkt); sie ist auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in eine Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. In einem Teilbereich östlich der Jungfernbrücke ist die Kaimauer durch Mikropfähle rückverankert.
An der Kaimauer wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen festgestellt. Die Gurtung der wasserseitigen Holzspundwand hat sich in weiten Teilen in Richtung Wasser verformt; z. T. hat sie sich von der Holzspundwand gelöst und ist an vielen Stellen nicht mehr vorhanden. An der Kaimauer zeigen sich über die gesamte Länge verteilt feuchte Stellen. Am Übergang zwischen Mauerwerk und Holzspundwand fehlen vielerorts die Ziegelsteine. Außerdem ist es landseitig wiederholt zu Versackungen an der Gehweg- / Fahrbahnoberfläche gekommen.
Vor dem Hintergrund der vorhandenen Schädigungen ist eine Sanierung der Kaimauer erforderlich, die durch eine vorgesetzte Spundwand mit Rückverankerung sowie einem Kaikopf aus Stahlbeton mit Vormauerschale erfolgen soll.
Vor der Freifläche am Speicher P am südlichen Zollkanal und damit innerhalb der Kernzone des Welterbes „Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus“ liegt eine ca. 170 m lange und ca. 130 Jahre alte Kaimauer.
Die Kaimauer unterliegt dem Tideeinfluss der Elbe und besteht aus Ziegelmauerwerk (z. T. durch Stahlbeton verstärkt); sie ist auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in eine Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. In einem Teilbereich östlich der Jungfernbrücke ist die Kaimauer durch Mikropfähle rückverankert.
An der Kaimauer wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen festgestellt. Die Gurtung der wasserseitigen Holzspundwand hat sich in weiten Teilen in Richtung Wasser verformt; z. T. hat sie sich von der Holzspundwand gelöst und ist an vielen Stellen nicht mehr vorhanden. An der Kaimauer zeigen sich über die gesamte Länge verteilt feuchte Stellen. Am Übergang zwischen Mauerwerk und Holzspundwand fehlen vielerorts die Ziegelsteine. Außerdem ist es landseitig wiederholt zu Versackungen an der Gehweg- / Fahrbahnoberfläche gekommen.
Vor dem Hintergrund der vorhandenen Schädigungen ist eine Sanierung der Kaimauer erforderlich, die durch eine vorgesetzte Spundwand mit Rückverankerung sowie einem Kaikopf aus Stahlbeton mit Vormauerschale erfolgen soll.
Gesamtwert des Auftrags: 3714374.44 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Die Kaimauer unterliegt dem Tideeinfluss der Elbe und besteht aus Ziegelmauerwerk (z. T. durch Stahlbeton verstärkt); sie ist auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in eine Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. In einem Teilbereich östlich der Jungfernbrücke ist die Kaimauer durch Mikropfähle rückverankert.
Die Kaimauer unterliegt dem Tideeinfluss der Elbe und besteht aus Ziegelmauerwerk (z. T. durch Stahlbeton verstärkt); sie ist auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in eine Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. In einem Teilbereich östlich der Jungfernbrücke ist die Kaimauer durch Mikropfähle rückverankert.
An der Kaimauer wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen festgestellt. Die Gurtung der wasserseitigen Holzspundwand hat sich in weiten Teilen in Richtung Wasser verformt; z. T. hat sie sich von der Holzspundwand gelöst und ist an vielen Stellen nicht mehr vorhanden. An der Kaimauer zeigen sich über die gesamte Länge verteilt feuchte Stellen. Am Übergang zwischen Mauerwerk und Holzspundwand fehlen vielerorts die Ziegelsteine. Außerdem ist es landseitig wiederholt zu Versackungen an der Gehweg- / Fahrbahnoberfläche gekommen.
An der Kaimauer wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen festgestellt. Die Gurtung der wasserseitigen Holzspundwand hat sich in weiten Teilen in Richtung Wasser verformt; z. T. hat sie sich von der Holzspundwand gelöst und ist an vielen Stellen nicht mehr vorhanden. An der Kaimauer zeigen sich über die gesamte Länge verteilt feuchte Stellen. Am Übergang zwischen Mauerwerk und Holzspundwand fehlen vielerorts die Ziegelsteine. Außerdem ist es landseitig wiederholt zu Versackungen an der Gehweg- / Fahrbahnoberfläche gekommen.
Vor dem Hintergrund der vorhandenen Schädigungen ist eine Sanierung der Kaimauer erforderlich, die durch eine vorgesetzte Spundwand mit Rückverankerung sowie einem Kaikopf aus Stahlbeton mit Vormauerschale erfolgen soll.
— Kaimauerlänge Neubau: ca. 145 m mit neuer wasserseitiger Spundwand (zw. Kornhausbrücke und Jungfernbrücke),
— Vorläufige Sicherung der historischen Kaimauer: ca. 25 m (zw. Jungfernbrücke und Kannengießerbrücke),
— OK Kaimauer (Soll): NHN +5,6 m,
— Hafensolltiefe Zollkanal: NHN — 3,0 m (KN — 1,4 m),
— Berechnungssohle: NHN — 4,0 m.
— Liefern und Einbringen Wellenspundwand: ca. 600 t,
— Herstellung Mikropfähle: ca. 100 Stk,
— Baubegleitende Kampfmittelsondierung / -räumung der Mikropfahltrassen,
— Hinterfüllung der neuen Kaimauer mit Sand: ca. 2 000 t,
— Sanierung historische Kaimauer: ca. 25 m,
— Herstellung Geländer: ca. 140 m,
— Ausbau, Aufbereitung und Wiedereinbau Kaimauerabdeckstein: ca. 145 m,
— Oberflächenarbeiten zur Wiederherstellung der Verkehrsflächen,
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Südufer Zollkanal vor Speicher P
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-08 📅
Name: Aug. Prien Bauunternehmung (GmbH & Co. KG)
Postort: Hamburg
Land: Deutschland 🇩🇪 Hamburg
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 3714374.44 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2021-11-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 3714374.44 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit