Beschreibung der Beschaffung
Im Gebäude 101 der Universität zu Köln (UzK) sind die Fakultätsbereiche Wirtschaft- u. Sozialwissenschaften untergebracht.
Die Gebäudenutzung bleibt unverändert bestehen.
Das Hochhaus (BT1) beinhaltet Büro- und Seminarräume, der Flachbau (BT2) beinhaltet Hörsäle, Seminarräume und Büroräume. Im UG sind überwiegend Nebenräume, Technikund Lagerräume untergebracht.
BT3 beinhaltet Büro, Besprechungs- und Seminarräume.
4) Leistungsbeschreibung Fördertechnik
Ergänzend zu den Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen ZTV sind nachfolgende Punkte bei der Kalkulation zu berücksichtigen.
4.1) Art der Leistungen
Im Zuge der Generalsanierung der WiSo Fakultät soll:
— eine 2er Bestand Aufzugsgruppe (Kern Ost Treppenhaus 9) vollständig demontiert werden,
— in dem dann bauseits hergerichteten Fahrschacht eine neue Aufzugsanlage als Breitfahrkorb. Krankentragengerecht, eingebracht werden,
— eine Bestands 3er Aufzugsgruppe (Kern West, je 450 Kg Tragkraft, mit Maschinenraum) sowie eine weitere Aufzugsanlage (Kern Ost, 900 Kg Tragkraft mit Maschinenraum) soll in der Zeit der Kernsanierung des WiSo Gebäudes staubdicht eingepackt werden.
Die zu demontierende 2er Bestands Aufzugsgruppe (Kern Ost, TH 9) bedient 10 Haltestellen mit jeweils 10 Schachttüren. Diese sind als Portaltüren, mit 800 mm lichtem Durchgang ausgeführt.
Die 2er Gruppe ist vollständig zu demontieren. Im Nachgang sind die Öffnungen der Schachtzugänge UVV gerecht, abnehmbar, zu verschließen die nach dem bauseitigen herrichten des Fahrschachtes neu einzubringende Aufzugsanlage PA01 bedient 10 Haltestellen, verteilt auf die Ebenen KG – 8. OG ohne Durchladung.
Die Fakultät liegt gemäß der DIN EN 1998-1 in der Erdbebenzone 2, die Aufzugsanlage ist den Anforderungen der EN 81-77, Erdbebenkategorie für Aufzüge 1 entsprechend zu planen.
Die Aufzugsanlage ist als Treibscheibenaufzug mit Maschinenraum einzubringen.
Die Fahrschachtkopfhöhe beträgt derzeit 3 430 mm und wird durch die Entfernung der Schachtdecke auf min. 3 600 mm erhöht.
Die Schachtgrube ist mit einer Tiefe von 1 450 mm geplant.
Die Aufzugsanlage soll über eine Tragkraft von min. 1 500 kg verfügen.
Die Aufzugsanlage soll mit einer max. Betriebsgeschwindigkeit von min. 1,6 m/s fahren. Sollten dazu Ersatzmaßnahmen nötig sein, so sind diese mit einzukalkulieren.
Die Aufzugsanlage dient zur barrierefreien Erschließung der Etagen.
Es wird eine vollständig behindertengerechte Ausstattung gemäß der EN 81-70 geplant, inklusive Sprachsynthesizer, Ankunftgong in den Etagen und einem zusätzlichem Pulttableau im Fahrkorb gefordert.
Die Lage der Außen- und der Innentableaus, sowie die Gestaltung des Fahrkorb soll gemäß der EN 81-70 ausgeführt werden.
Wird hinsichtlich der Fahrschachtabmessungen, Fahrschachtkopfhöhen bzw. der bestehenden Fahrschachtgrubentiefen und der Betriebsgeschwindigkeiten eine Gefahrenanalyse notwendig, so sind die Kosten hierfür in die daraus resultierenden Ersatzmaßnahmen in den Angebotspreis einzukalkulieren.
Die Baumaßnahme stellt eine hinsichtlich geschlossenen Maßnahme dar, sodass außer den genannten bauseitigen Leistungen bzw. auftraggeberseitigen Leistungen alle Nebenleistungen vom AN Aufzug zu erbringen sind.
Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass besonderer Wert auf eine zügige und reibungslose der Aufzugsanlage gelegt wird.