Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Teilnahmeberechtigt sind:
Natürliche Personen und Juristische Personen die die Anforderungen erfüllen, sowie Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen erfüllen.
Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird.
Geeignet sind nur Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 2 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden vorhalten und Mitglied einer Berufsgenossenschaft sind.
Weitere Hinweise:
1. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und elektronisch in Textform gem. §126b BGB über die e-Vergabe-Plattform einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der unterzeichnenden Person ist im Unterschriftsfeld jedoch anzugeben. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen- es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
2. Es ist eine Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Vordruck in den Vergabeunterlagen) einzureichen. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
3. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Vordruck „Auftragsanteile“).
Ferner ist eine Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft vorzulegen (Vordruck „Vollmacht Bietergemeinschaft“).
4. Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Vordruck in den Vergabeunterlagen) und die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Vordruck „Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe“).
Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Vordruck „Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe“) und die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Vordruck in den Vergabeunterlagen) vorgelegt werden.
Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des Nachunternehmers für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
Einzureichende Unterlagen (zusammengefasst):
— Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Vordruck in den Vergabeunterlagen),
— Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft (Vordruck „Vollmacht Bietergemeinschaft“),
— Auftragsanteilliste in einer Bietergemeinschaft (Vordruck „Auftragsanteile“),
— Verfügbarkeitsnachweis bei Eignungsleihe (Vordruck „Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe“).