Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 10 VgV, wie nachfolgend näher beschrieben, einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
1. Unternehmensreferenzen
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat mindestens 3 Unternehmensreferenzen nach den nachstehenden Anforderungen vorzulegen. Die Referenzen sind der Referenzkategorie „Wissenschaftliche Arbeit“ zuzuordnen. Sollte der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft mehr als 3 Referenzen vorlegen, werden die 3 Referenzen mit der höchsten Punktzahl gewertet.
Berücksichtigt werden in beiden Referenzkategorien Referenzen aus den letzten 5 Jahren (nach Abschluss der Referenzleistung), die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind.
Vergleichbare Leistungen – zur Erfüllung der Mindestanforderung und Wertung in der Auswahlmatrix – in diesem Sinne sind:
„Wissenschaftliche Arbeit“ (A.):
Mindestens 3 Referenzen über die Beteiligung des Bewerbers an einer wissenschaftlichen Arbeit, die die Methode BIM (BIM-Anwendungsfällen, AIA bzw. BAP, LOID, Modellierungsrichtlinien, BIM-Strategien, BIM-Handlungsempfehlungen) oder die Digitalisierung im Bau- oder Ingenieurwesen zum Gegenstand hat, mit einem Nettoauftragswert von mindestens 100 000 EUR.
Zur Darstellung der Referenzen sind die betreffenden Formblätter des Bewerbungsbogens (Anlage 4) zu verwenden.
Dementsprechend sind insbesondere für die Unternehmensreferenzen „wissenschaftliche Arbeit“ anzugeben:
— Name des Projektes,
— Ort der Ausführung,
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Abschluss des Auftrages,
— Auftraggeber (Name, Anschrift),
— Ansprechpartner (Name,E-Mail, Telefonnummer),
— Kurze Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit und des Referenzprojekts,
— Art der vorgelegten Referenz (A1),
— Umgang mit der vorgelegten Referenz (A2),
— Inhalt der vorgelegten Referenz (A3),
— Einführung/Umsetzung der vorgelegten Referenz in einem Unternehmen oder einer Organisation (A4).
2. Forschungsgruppenbezogene Angaben
Durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft sind mindestens 3 Forschungsgruppenmitglieder zu benennen, die für die Durchführung der wissenschaftlichen Begleitung zuständig sind. Für die 3 Personen sind in Formblatt Anlage 5 jeweils persönliche Angaben zu machen.
Der Forschungsgruppenleiter muss mind. 5 Jahre und der stellv. Forschungsgruppenleiter mind. 3 Jahre mit Bezug zu wissenschaftlichen Tätigkeiten (z.B. Professuren, Promotionsarbeiten, Betreuung von Forschungsprojekten, Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Digitalisierung im Bauwesen oder der Anwendung und Umsetzung der Methode BIM).
Zudem muss der Forschungsgruppenleiter oder der stellv. Forschungsgruppenleiter mind. 6 Jahre und ein weiterer Mitarbeiter mind. 2 Jahre Berufserfahrung mit Bezug zur Methode BIM vorweisen. Diese werden über das Formblatt Anlage 5 angegeben. Die einschlägige Berufserfahrung ist über die Lebensläufe nachzuweisen, welche für sämtliche Forschungsgruppenmitglieder vorzulegen sind.
Zur Darstellung der Forschungsgruppe ist das betreffende Formblatt des Bewerbungsbogens (Anlage 5) zu verwenden.
„Forschungsgruppe“:
Persönliche Angaben für die Forschungsgruppenmitglieder
— Anzahl der Beschäftigten für die Abwicklung der Leistung (B1),
— Vor- und Nachnahme des Forschungsgruppenleiters (P1), stellvertretenden Forschungsgruppenleiters (P2) und Person 3 (P3),
— Umfang der Fachkenntnisse im Bereich der Umsetzung und Anwendung der Methode BIM (B3),
— Promotion in relevantem Fachgebiet (B4),
— Angaben zu den Personen P1 bis P3 (zu B1 und B2):
— Vor-und Nachname,
— Berufsabschluss,
— Berufserfahrung – insg. nach Berufsabschluss, – mit Bezug zu wissenschaftlichen Tätigkeiten, – mit Bezug zur Methode BI,.
— Softwarekenntnisse bzgl. der Umsetzung der Datenerhebung sowie der ausgewerteten graphischen Darstellung,
— Arbeitgeber/Auftraggeber,
— Funktion im Unternehmen,
— Vorgesehene Funktion,
— Aufgaben im Projekt.
3. Persönliche Referenzen
Für den innerhalb der Forschungsgruppe zu benennenden Forschungsgruppenleiter und den stellvertretenden Forschungsgruppenleiter sind mindestens eine persönliche Referenz aus der Referenzkategorie„wissenschaftliche Arbeit“ und mindestens eine aus der Referenzkategorie „Wissenschaftliche Tätigkeit“ vorzulegen. Sollte der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für den Forschungsgruppenleiter und den stellvertretenden Forschungsgruppenleiter mehr als jeweils 2 (der zwingend vorzulegenden) Referenzen vorlegen, werden die Referenzen mit der höchsten Punktzahl je Referenzkategorie gewertet.
Berücksichtigt werden in beiden Referenzkategorien Referenzen aus den letzten 5 Jahren (nach Abschluss der Referenzleistung), die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind.
Vergleichbare Leistungen für persönliche Referenzen – zur Erfüllung der Mindestanforderung und Wertung in der Auswahlmatrix – in diesem Sinne sind:
„wissenschaftliche Arbeit“ (C):
Mindestens eine persönliche Referenz über eine wissenschaftliche Arbeit zur Methode BIM (BIM-Anwendungsfällen, AIA bzw. BAP, LOID, Modellierungsrichtlinien, BIM-Strategien, BIM-Handlungsempfehlungen) oder zur Digitalisierung im Bau- oder Ingenieurwesen.
Zur Darstellung der Referenzen sind die betreffenden Formblätter des Bewerbungsbogens (Anlage 6.1 und 6.2 zum Bewerbungsbogen) zu verwenden. Dementsprechend sind für die persönlichen Referenzen „wissenschaftliche Arbeit“ des Forschungsgruppenleiters / stellv. Forschungsgruppenleiters insbesondere anzugeben:
— Name des Projekts,
— Ort der Ausführung,
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Abschluss des Auftrages,
— Auftraggeber (Name, Anschrift),
— Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, E-Mail, Telefonnummer),
— Rolle des benannten Forschungsgruppenleiters/des stellv. Forschungsgruppenleiters im Referenzprojekt,
— Kurze Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit und des Referenzprojekts,
— Art der vorgelegten Referenz (C1),
— Umgang mit der vorgelegten Referenz (C2),
— Inhalt der vorgelegten Referenz (C3),
— Einführung/Umsetzung der vorgelegten Referenz in einem Unternehmen oder Organisation (C4),
„Wissenschaftliche Tätigkeit“ (D):
Mindestens eine persönliche Referenz über „wissenschaftliche Tätigkeiten“. Darunter fallen Professuren, Promotionsarbeiten, Masterthesen, Betreuung von Forschungsprojekten, Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Digitalisierung im Bau- oder Ingenieurwesen oder der Anwendung und Umsetzung der Methode BIM.
Zur Darstellung der Referenzen sind die betreffenden Formblätter des Bewerbungsbogens (Anlage 6.1 und 6.2 zum Bewerbungsbogen) zu verwenden. Dementsprechend sind für die persönlichen Referenzen „Wissenschaftliche Tätigkeit“ des Forschungsgruppenleiters / stellv. Forschungsgruppenleiters insbesondere anzugeben:
— Name des Projekts,
— Ort der Ausführung,
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Abschluss des Auftrages,
— Auftraggeber (Name, Anschrift),
— Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, E-Mail, Telefonnummer),
— Kurze Beschreibung der Tätigkeit des FGL / stellv. FGL,
— Art der wissenschaftlichen Tätigkeit (D1),
— Themenbereich der wissenschaftlichen Tätigkeit (D2).
Der Einsatz der vorgesehenen im Vergabeverfahren benannten Forschungsgruppe wird später Bestandteil des Vertrages. Es wird erwartet, dass die vorgenannten Forschungsgruppenmitglieder nur in Fällen von Krankheit, Urlaub oder ähnlichen Verhinderungsgründen durch einen Stellvertreter vertreten werden. Der spätere Austausch der im Verfahrens benannten Forschungsgruppenmitglieder bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Diese Zustimmung wird nur dann erfolgen, wenn der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft bei einer fiktiv vorgenommenen Wertung unter Einbeziehung des jeweils neuen Forschungsgruppenmitgliedes ebenfalls unter den im Teilnahmewettbewerb geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe ausgewählt worden wäre.